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Der Fusselblog Jahresrückblick 2018

Was für ein Schrauberjahr! Sagen wir einmal so: Es gab schon Jahre, da konnte ich weniger Erfolge verzeichnen. Gleich zwei erfolgreiche Rollouts mit Einzelabnahmen – so oft war ich noch nie auf der KFZ Zulassungsstelle innerhalb eines Jahres.

 

Der Focht Titan

Dabei fing das Jahr doch eher deprimierend an der Titanfront. Ich wollte schon lange in die Zielgerade eingebogen sein, aber immer wieder fand ich Rost, Rost und noch einmal Rost.

Bedeutete hier noch ein Blech, da noch ein Blech, Rost wegschleifen, lackieren, versiegeln… Entsprechend demotiviert ging es ans Werk. Aber da musste ich durch.

Vorne gab es noch neue Dämpfer und Tieferlegungsfedern.

Irgendwann war es so weit, dass ich mich um den Motor kümmern konnte. Bevor der in den Motorraum einziehen durfte, musste erst einmal der Riemenantrieb neu. Schließlich hatte ich beim alten Motor schon einmal einen Zahnriemenabriss. Das sollte mir beim Ersatzmotor nicht wieder passieren.

Motor Escort Diesel

Dabei stellte sich heraus, dass an dem Motor gepfuscht wurde – die Steuerzeiten waren verstellt. Das machte dann auch Probleme, den Motor zum Laufen zu bringen. Das ging letztendlich nur mit vielem Nachkorrigieren.

Als mir ein Türgriff abriss, habe ich mich kurz vor Rollout doch noch einmal zu einem zusätzlichen Umbau durchgerungen. Es kamen Lancia Dedra Türgriffe in die Türen.

Im August war es dann so weit: Der Titan rollte aus eigener Kraft aus der Werkstatt und schaffte auf Anhieb die Einzelabnahme.

Es gibt so ein paar Ecken, die mir noch nicht 100% gefallen, aber er ist erst einmal unterwegs. Und das ist wirklich ein erhebendes Gefühl nach einer so langen Zeit des Entstehens das Auto endlich auch fahren zu können.

 

Der Pirat

Der Pirat ist und bleibt immer noch „mein Auto“. Also der Wagen, mit dem man mich am meisten identifiziert. Und natürlich durfte der 2018 wieder einige Kilometer unter die Räder nehmen.

Etwas Ärger machte da zum zweiten Mal die Lichtmaschine. Aber mein Fundus ist da noch nicht ausgeschöpft, es kam einfach die nächste zum Einsatz.

Derzeit ist eine ohne den Anschluss für den DZM drin, weshalb der ohne Funktion ist. Ich sollte einmal nachhaken, ich habe eine Kiste mit Limas zum Überholen gegeben. Aber wichtig ist ja erst einmal die Funktion. Geben wir mal zu: Ein DZM ist ja eher Spielerei.

Und es gab Pleiten Pech und Pannen. In meiner heimischen Garage krachte mir eine Stoßstange durch die Heckscheibe.

Da ich nur eine Klarglasscheibe hatte, kam die zum Einsatz. Inzwischen ist aber alles wieder in Colorglas.

An einem anderen Schaden war echte Dusseligkeit Schuld. Beim Einparken streifte ich eine Überdachung für Einkaufswagen.

Das war aber nach nur einem Abend wieder gerichtet. Nicht perfekt, aber ich bin ja immer der Meinung, dass man einem Wagen ruhig seine Kampfspuren ansehen darf – besonders beim Pirat.

Und der Pirat ist nun schon 9 Jahre lang mein Alltagsfahrzeug. Länger habe ich in meinem bewegten Autoleben kaum ein anderes Fahrzeug bewegt.

Eine Panne hatte er auch – mir war ein Kühlerschlauch verreckt.

Aber das passiert eben bei einem 36 Jahre alten Wagen eben einmal. Derzeit darf der Pirat neben dem Titan in einer Tiefgarage überwintern, ist aber einsatzbereit und ich könnte ihn jederzeit holen. Es ist bei so alten Autos immer gut, ein Ersatzfahrzeug zu haben.

 

Der VW Prolo

Das dritte Fahrzeug, an dem ich dieses Jahr geschraubt habe, war der Prolo. Anfang des Jahres war das einfach „nur“ ein Winterauto und nicht so wirklich ein Projekt. Nachdem ich auch schon einmal die komplette Auspuffanlage abgerissen hatte dank des Tiefgangs, habe ich den Mitteltopf so umgestaltet, dass er nicht mehr hängenbleiben konnte.

Im Juni hatten mir irgendwelche Arschlöcher die Seitenscheibe eingeschlagen. Einfach aus Zerstörungswut.

Natürlich wurden die Täter nie ermittelt, die Scheibe war glücklicherweise schnell gewechselt. Ich hatte noch eine im Fundus.

Die Ankündigung, da einen Mercedesgrill anbauen zu wollen, stie0 auf viel Gegenwind im Internet im Vorfeld.

Wer mich kennt, weiß, dass mich das eher provoziert, das durchzuziehen. Es gibt wenige solche Umbauten, die harmonisch aussehen, also stellte ich mich der Challenge.

Begonnen habe ich damit, Santana Scheinwerfer einzupassen.

Dazu mussten natürlich die Kotflügel geändert werden.

Die Hauptarbeit war aber die Mercedeshaube mit der Polohaube zu Verschmelzen.

So ganz ohne Spachtel ging das leider nicht.

Bei den Stoßstangenecken vorne war der Gestaltungsprozess etwas länger, bis es mir gefiel. Letztendlich wurden es die Ecken einer DKW Stoßstange mit Teilen eines Mercedes Grills.

Ach ja – der Grill. Der war mir viel zu normal. So wurde er länger, aus zwei Mercedes /8 Grills zusammengesetzt.

Das Highlight ist aber wohl das Jägermeister Logo im Grill, das ich mir auslasern lassen habe.

Die Heckklappe musste ich cleanen und auf elektrische Entriegelung umbauen, da mir die Zulassungsstelle kein Kennzeichen mit Engschrift stempeln wollte und ich deshalb ein zweizeiliges Kennzeichen montieren musste.

Die hintere Stoßstange entstand aus einer neuen Derby 1 Stoßstange.

Nach ein paar Reparaturschweißungen, etwas Rost Entfernen und vor allem dem sehr nervigen Entfernen des Graffiti Lack stand endlich das Lackieren auf dem Plan.

Der Grill bekam eine ordentliche Ladung Flakes ab.

Auch von innen wurde etwas gestaltet. Ich wollte auf der Innenseite den roten Lack nicht mehr sehen.

Inzwischen ist der Prolo wieder auf der Gasse und der Umbau hat auch den Segen des TÜV.

Der Tacho macht (mal wieder) Ärger, am Heck muss noch etwas passieren, aber das dann nach der Saison…

 

Treffen / Messen / Märkte

Natürlich war ich auch unterwegs in der Scene. So war ich auf fast jedem Altautotreff in Darmstadt. Nach wie vor ein Pflichttermin und das nicht nur, weil ich der Organisator bin. Dabei ist es relativ egal, ob wir eher im kleinen Kreis zusammenkamen, wie im Dezember…

… oder im November, wo ein echter Großauflauf stattfand.

Es ist einfach ein schöner Wochenendausklang, bei dem sich Schrauber verschiedener Couleur treffen und viele Freundschaften entstanden sind.

Auch dieses Jahr hatten wir vom Fusselforum einen Messestand bei der Techno Classica.

Dieses Jahr unter dem Motto „Viva la Autorevolution“. Das ist sozusagen eine Woche Urlaub vom Alltag. Mit vielen Teilnehmern unsererseits. Sowohl der Aufbau, als auch die Messe an sich ein großer Spaß. Es war das letzte Mal in der Halle 8.1 – kommendes Jahr werden wir wohl in eine Leichtbauhalle „ausgelagert“, also eine Art Zelt, weil die Messe umgebaut wird.

Am Carsamstag war ich im Limburg auf dem Treffen.

Ein Tuningtreffen im Jahr muss ich mir geben – bietet eben einfach sehr gutes Lästerpotential.

Sowohl im Frühjahr in Hockenheim…

..also auch im Herbst in Mannheim hatte ich einen Stand auf der Veterama.

Ob sich das finanziell lohnt, das kann man diskutieren. Es ist auf jeden Fall immer eine gute Gelegenheit, in der Werkstatt Platz zu schaffen und vor allem viele Leute aus dem Hobby zu treffen. Und natürlich eine Party über drei Tage mit „meinem“ Team.

Im Juni war das Fusselforum Treffen am Edersee.

Dieses Jahr platzte die Wiese aus allen Nähten. Ein echter Massenansturm, obwohl wir das intern halten. Das Fusselforum ist eben kein normales online Forum, sondern ein wunderbarer Schmelztopf automobiler Individualisten.

Im August war ich mit dem Titan auf der Carnight Dreihausen.

Das war sozusagen der erste öffentliche Auftritt des Titan. Und er stieß wie zu erwarten auf sehr fragende Gesichter. Eine Bestätigung meiner Arbeit 😉

Im September war die Automechanika, mit der ich ja ein wenig verbandelt bin.

Wieder eine gute Gelegenheit, neue Kooperationen abzuschließen, alte zu pflegen. Ich war aber auch mit lustigen Truppen unterwegs, um die Messe unsicher zu machen.

Mein traditionelles Hallengrillen ließ ich dieses Jahr ausfallen, weil ich im Mai einen runden Geburtstag hatte und den groß gefeiert habe, leider fiel auch die Rückenwind Tour aus beruflichen Gründen aus. Aber beides ist für kommendes Jahr wieder in Planung.

 

Fusselblog

Apropos Traditionen: Der Aprilscherz ging dieses Jahr auf Kosten der Tuningscene. Ich hatte behauptet, mit dem Prolo Best of Show gewesen zu sein.

War natürlich wie üblich ausgemachter Blödsinn.

Im Oktober kam wohl die einschneidenste Änderung im Fusselblog seit Bestehen. Ich habe den Fusselblog auf WordPress umgestellt.

Seitdem ist der Blog auch auf Smartphones gut zu lesen, eine längst fällige Neuerung. So ist der Blog auf einem aktuellen Stand der Zeit.

Gerade ausgelaufen ist meine Weihnachtsversteigerung für einen guten Zweck. Ich habe einen Kalender zugunsten der Kinderkrebshilfe versteigert.

Das Ganze ist noch nicht abgewickelt, aber das wird die nächsten Tage passieren. Immerhin 55,55 Euro sind zusammengekommen, was ich für ein beachtliches Ergebnis für einen Kalender empfinde. Vielen Dank an alle Bieter!

 

Danke!

Auch dieses Jahr möchte ich allen Helfern danken, ohne die so manches nicht möglich gewesen wäre. Sei es, dass sie aktiv in der Werkstatt mitgeholfen haben, ich zu ihnen in die Werkstatt kommen durfte, um mir beispielsweise die Spur einzustellen, Teile günstig abgegeben haben oder gar geschenkt, Teile transportiert haben quer durch Deutschland, … – aber auch für die vielen Kommentare im Jahr, die mich immer wieder motovieren, weiterzumachen. Denn ohne Feedback macht auch das Schreiben keinen Spaß. Es wäre ja schade, all die Stunden am Rechner zu verbringen und keiner liest es.

Ich wünsche allen Bloglesern einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Schrauberjahr 2019. Mal sehen, was kommendes Jahr so alles in meiner Werkstatthölle entstehen wird. Bleibt mir treu!

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Ich wünsch Euch schöne Feiertage!

Ich habe gestern mit dem Prolo im Tiefflug den Chris Rea gemacht und bin pannenfrei zu meiner Familie gefahren. Die nächsten Tage haben bei mir Autos eine sehr untergeordnete Rolle. Da geht es mehr um Menschen. Ich wünsche Euch allen, dass Ihr die Feiertage mit Menschen verbringen könnt, bei denen Ihr Euch geborgen fühlt. In diesem Sinne: Schöne Feiertage!

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Dieser Tacho macht mich WAHN-SIN-NIG!

Die Passat Tachowelle, die ich verbaut hatte im Prolo, machte langsam die Grätsche – der Tacho spann ja eh extrem, schoss weit übers Ziel hinaus. Bei der Demontage zerfiel sie endgültig, hatte die mit Isolierband notdürftig geflickt.

Ich hatte ja noch die zwei neu gekauften Polo Tachowellen. Aber nach jedem Ausfall waren die ab vom Tacho, rastete nicht ein. Gut, da die eh nix taugen, kann man mal was probieren. Eingeflext und mit Draht gesichert.

Was passierte? Der Tacho schoss hoch und zeigte nur Müll an. Siehe Foto:

Sieht normal aus? Ja, wenn ich 110km/h gefahren wäre. Aber das ist ein Foto im Stand. Muss man das verstehen?

Ich habe eine neue Tachowelle bestellt, wichtig war mir von einem anderen Hersteller. Gab es auf eBay nicht. Dann eben eine Passat Tachowelle. Hauptsache lang genug, länger ist egal. Nach dem Ausbau des Tachos wusste ich, warum er stehen blieb: Die Tachowelle ist im Tacho abgerissen, der Rest steckte im Tacho.

Rausfummeln? Für eine Spitzzange steckt es zu tief drin, Tacho auf den Tisch klopfen ging auch nicht. Kleiner Schraubendreher? Wo denkt Ihr hin? Nadel? Kratze den Tacho null.

O.k., ich war daheim und nicht in der Werkstatt, was liegt rum. Den Tacho mit dem DZM wollte ich nicht verbauen, weil da a) der Tacho ja auch spann und b) beim Einschalten der Zündung die Öllampe nicht blinkte und c) die Tankuhr spann ja auch.

Ich hab da so einen Basteltacho von Flash geschenkt bekommen. Zustand: Na nennen wir es mal fies.

Nadel vom DZM abgefallen, fiese billige Tachofolie, die geschrumpft ist und dabei gerissen, verkehrtes Mittelteil für einen DZM Tacho (unten gehört eine Uhr rein und die Tankuhr unter den DZM), usw… Aber einem geschenkten Gaul…

Die Folie hinten mit fiesen Lötstellen.

Mir ging es jetzt erst einmal um die Funktionen: Tacho, Warnleuchten, Tankuhr und Temperaturanzeige. Optik? Temporär schnuppe. Also habe ich den Tacho ausgebaut und in mein Kombiinstrument eingebaut.

Neue Tachowelle eingesetzt, Tacho wieder ins Auto. Zündschlüssel gedreht und was ist? Die Ölleuchte blinkt nicht. Ernsthaft? Wo ist die Kamera. Da verarscht mich doch wer. Das darf doch einfach nicht wahr sein.

Probefahrt.

Ernsthaft. Ich war kurz davor die Karre anzuzünden.

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Und ewig wiehert der Amtsschimmel

Ich war gestern bei der Zulassungsstelle in Mainz.

Ich hatte diesmal vorher online einen Termin ausgemacht. Verkürzt die Wartezeit doch um einiges, auch wenn ich Samstag den Termin gemacht hatte und Donnerstag der erste freie Termin war. Ein Punkt war der Nachtrag der Eintragungen in den Schein. Das war kein Thema.

Auf der Seite 2 ist noch viel Platz. Ich hab es noch nie auf eine Seite 3 gebracht. Herausforderung angenommen 😉

Ein weiterer Punkt war: Ich wollte beim Prolo ein leicht schmaleres Kennzeichen vorne abstempeln lassen. Obwohl dazu nichts in der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) steht: Die Mainzer Zulassungsstelle stempelt keine Engschrift mehr. Also habe ich mich erkundigt, welches die Minimalbreite für zweizeilige Kennzeichen ist ohne Engschrift mit 2 Buchstaben und 3 Ziffern. Das sind 295mm. Also ein dementsprechendes Kennzeichen anfertigen lassen.

Die Mitarbeiterin am Schalter hatte das noch nie und zog Kollegen zur Hilfe heran. Es waren teilweise vier(!) Kollegen gleichzeitig am Recherchieren. Erste Argument: Das ginge nicht, das wäre Engschrift. Ernsthaft? Ist es nicht. Ich wurde unentspannt. Um Fassung gerungen. Sie können nachmessen, die Schilderaufeinander legen etc.

Nächstes Argument: Da muss ein Mindestabstand zwischen Rand und Buchstaben sein. Wie viel? Hat der Mitarbeiter nirgends gefunden. Angeblich fand er aber in der FZV die Angabe, dass ein zweizeiliges Kennzeichen 340mm Breite haben muss und ein einzeiliges 520mm. Dass es genug kürzere einzeilige gäbe – nein, das könne nicht sein.

Resultat nach einer Dreiviertelstunde am Schalter: Eintragungen im Schein, 295mm Kennzeichen nicht gestempelt.

Das wollte ich nicht auf mir sitzen lassen. Also habe ich die FZV im Internet durchstöbert. Die optische Ausführung ist in Anlage 4 geregelt. Einmal abgesehen davon, dass dort die Engschrift ganz offiziell geführt wird als zulässige Schrift, was steht da zu der Breite des zweizeiligen Kennzeichens?

Da steht nichts von einer absoluten Breite, sondern ein Größtmaß der Breite. Bedeutet, wenn die anderen Maße eingehalten werden, kann das Kennzeichen auch schmäler ausfallen. Der Abstand der Buchstaben zum Rand, der mir angekreidet wurde beträgt übrigens min. 8mm

Ich würde es Punktlandung nennen.

Also die Zulassungsstelle angerufen. Sie hatten noch offen, es wäre also theoretisch möglich gewesen, das gestern noch zu stempeln. „Das muss die Zulassungsstellenleiterin entscheiden. Die ist heute nicht im Haus“. Muss ich dazu jetzt noch etwas schreiben? Ich habe jetzt mein Anliegen per E-Mail vorgetragen. Mal sehen, wie sie antworten. Ich kann heute nicht zur Zulassungsstelle, ich erwarte wichtige Pakete. Man munkelt, Montag sei Heiligabend und Weihnachten lass ich mir nicht durch die Zulassungsstelle verderben.

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Fusselblog Weihnachtsauktion 2019

Ich habe dieses Jahr wieder einen Automechanika Kalender bekommen. Ein echtes Designstück gestaltet von Rafael Neff, den ich sogar aus meiner Studienzeit kenne. Der Kalender ist limitiert und nicht im freien Handel erhältlich.

Mehr zu diesem Kalender findet Ihr unter automechanika.messefrankfurt.com/global/de/calendar.html

Und ich dachte mir: Wieso damit nicht etwas Gutes tun? Deshalb versteigere ich den Kalender bei eBay:

www.ebay.de/itm/332964514057

Ich mache das wieder so: Der Erlös der Auktion soll wieder der Oldtimer Spendenaktion zugunsten der Kinderkrebshilfe der Oldtimer Markt, bei der man zudem auch noch viele wertvolle Preise inkl. drei verschiedener Oldtimer gewinnen kann.

Ich hoffe, dass dadurch ein schöner Betrag für den guten Zweck zusammenkommt!

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Mach Sitz!

Mein „neuer“ Tacho für den Prolo ist da. Gleich einmal eingebaut.

Dass die Öllampe bei Einschalten der Zündung angeht, stimmt mich zuversichtlich. Dass die Uhr nicht geht – muss ich das wirklich schreiben? Nicht wirklich, oder?

Die Opelsitze, die ich verbaut habe, waren ja geschenkt, bzw. für eine Kiste Bier. Dass da inzwischen die Einstiegswange aufgegeben hat, verwundert nicht wirklich.

Da wollte ich etwas tun, vor allem, um zu verhindern, dass das weiter aufreißt. Ich hab einen Jägermeister Kühlergrill? Was lag da näher, wie ein Jägermeister Patch.

Mit der Sitzfläche denke ich mir auch noch etwas aus. Richtig toll ist das nicht.

An der unteren Einstiegswange fing die Naht ebenfalls an, einzureißen.

Störte mich nicht wirklich. Damit aber auch das nicht weiter aufreißt, reichten ein paar Stiche.

Nicht schön, dafür hätte ich den Sitz wohl ausbauen müssen, aber das hält. Aber man sieht schon, an einer Stelle wird der Stoff schon dünn. Ewig wird das nicht mehr halten.

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Altautotreff Darmstadt – Warum liegt denn hier Stroh – äh Schnee?

Ein Blick aus dem Fenster und ich wusste: Ein Massenauflauf wird das nicht in Darmstadt zum Altautotreff. Schnee ist im Rhein-Main Gebiet nicht an der Tagesordnung. Klar, dass da wenige ihren Klassiker rausholen, wobei doch einige auch einen Winterklassiker haben.

Der Chevrolet K5 war das erste Mal da und öffnete seine Haube. Schon interessant was man da so erfährt.

Das Teil hat zwei 12V Batterien und zwei Lichtmaschinen. Über die Steckdose im Kühlergrill kann diese Spannung abgegriffen werden. Das US Militär nutzte diese Fahrzeuge auch als Stationärmotoren, um beispielsweise ein mobiles Lazarett mit Strom zu versorgen.

Es war ziemlich kalt, also beschlossen wir den kleinen Kreis in den BurgerKing zu verlegen. War eine lustige Runde und wir saßen da ziemlich lange. Später kam auch noch Kalli mit seinem Sohn vorbei. Der bewegt diesen Winter ein exotisches Winterauto: Einen Ford Scorpio Cosworth 24V mit 207PS auf der Hinterachse.

Wieder einmal ein Auto ohne jegliche Lobby. Aber vielleicht überlebt es, weil es jemand es nicht für den Motor schlachtet, sondern es als Winterauto nutzt. Wäre nicht der erste Oldtimer, der als Winterauto überlebt hat.

Der nächste Altautotreff ist am 20.01.2018.

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Legalisiert

Gestern hatte ich TÜV Termin mit dem Prolo.

Kein Angsttermin, denn der Umbau war ja vorab mit dem Prüfer abgesprochen.

Neben dem Umbau wollte ich die Rücksitzbank austragen lassen, weil hinter mir eh keiner sitzen kann und ich die Sitzfläche eh nie im Auto habe. Der Prüfer hatte eine bessere Idee: Ein optionaler Eintrag, dass ich sowohl eine Platte hinten fahren dürfte, als auch Sitze. Apropos Sitze: Die Opel Hocker habe ich auch eintragen lassen.

Das muss ich jetzt noch in die Papiere eintragen lassen.

Auf der Heimfahrt zündete ich am Prolo den Turbo Boost.

Nein, der Bock läuft natürlich keine 260km/h – ein neuer Fehler am Tacho, der mich wieder mal völlig überrascht hat. Es wird nicht langweilig. War nur, bis ich wieder langsamer wurde, dann sprang er auf eine realistische Anzeige. Was für eine Diva von Tacho.

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Was ein Arschloch von Tacho!

Dass der Tacho im Prolo nicht funzte, nervte. Klar, man konnte improvisieren, bei mir war dann das Navi ständig an, hat ja auch eine Art Tacho.

Der Verkäufer des eBay Kleinanzeigen Tachos verschickt per Hermes. Samstag habe ich TÜV Termin für die Eintragungen. Keine HU, aber man will ja einen guten Eindruck machen und wenn der Prüfer den Wagen in die Halle fährt und der Tacho nicht geht – schlechter Einstieg.

Ich hatte ja noch diverse Tachos, dachte allerdings, dass keiner mit Tageskilometerzähler dabei ist – aber denkste! Einer war dabei. Den könnte ich nehmen und in das Kombiinstrument mit dem DZM einsetzen. Aber bevor ich das auseinandergeschraubt habe, dachte ich mir: Schraub erstmal das andere KI rein und fahr eine Runde, ob der geht und die Kilometer zählt.

Die Probefahrt: Michael Manousakis würde sagen: „Katastrophe“. Tachonadel zitterte heftigst, genau wie bei alten Tacho bevor der komplett ausstieg. Beide Tachos hin? Unwahrscheinlich. Die ausgewechselte Tachowelle herausgesucht und ich wollte mit dem Akkuschrauber den „neuen“ Tacho testen.

Vorher checkte ich den Testaufbau mit dem kaputt vermuteten Tacho und siehe da:

Nanu? Der Tacho scheint zu funktionieren. Wieso nicht im Auto? Nächster Test: Auto vorne beidseitig aufgebockt, Motor an, 4. Gang und die Tachowelle angesehen. Äh ja, geht auch.

Eine Wolke Fragezeichen schwebte über meinem Schädel, wie im Comic. Dann mal den Tacho im aufgebocktem Zustand dran.

Zittert etwas, könnte aber am aufgebockten Zustand liegen. Also wieder auf die Räder, alles zusammengebaut, Probefahrt.

Tacho ohne Funktion. Ernsthaft? Will der mich verarschen, dieser verf…. Tacho?

Alles wieder auseinandergerissen. Tachowelle war ab. Hatte ich erwähnt, dass diese Tachowellen nicht richtig einschnappen? Anscheinend hat sich jedes Mal die Tachowelle selbst abgezogen, wie auch immer das geht. Passat 32B Tachowelle genommen, nicht mehr ganz so fit, aber die rastete ein und siehe da: Ich habe einen funktionierenden Tacho!

Fällt Euch aber etwas auf? Richtig, jetzt geht der DZM nicht mehr. Ging schon nach dem ersten Tachoausbau nicht mehr. Ich hatte gedacht, ich hatte vergessen, das grüne Kabel, das gesondert zum Tacho geht, wieder anzustecken.

Das Kabel liegt beim Fox nicht im Kabelbaum. Aber das ist drauf. Und ich habe gemessen, da kommt auch der Strom von der Zündspule an. Weiteres Phänomen: Beim Anschalten der Zündung geht die Öllampe nicht an. Und bei der Heimfahrt irgendwann fiel später als sonst, aber trotzdem zuverlässig die Tankuhr wieder aus.

Klar könnte das auch am Tankgeber oder der Verkabelung dahin liegen, aber 3 Fehler am Tacho – das legt den Verdacht nahe: In dem Tacho ist weiterhin der Wurm drin. Oh, wie ich es hasse…

Der Tacho bleibt jetzt drin, bis der aus eBay Kleinanzeigen kommt. Angeblich funktionierte der bis zum Ausbau. Dann baue ich den ein und sehe erst einmal, ob Ölleuchte und Tankuhr gehen. Dann weiß ich, dass es sicher am Tacho liegt.

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Taugt der Streich- & Rollzusatz von Glasurit?

Beitrage enthält „bezahlte“ Werbung – Glasurit hat den Lack zur Verfügung gestellt.

Ich habe den Prolo ja neu lackiert auch um den Streich- und Rollzusatz von Glasurit zu testen. Und es fehlte bis heute das Resümee.

Ich habe ja schon öfters Autos gerollt – mit Kunstharzlack ist das kein Problem, aber mit Autolack waren die Ergebnisse meist suboptimal, gerade beim Titan. Da kann man die Lackierung teilweise wirklich als Katastrophe betrachten. Das Hauptproblem ist das Schäumen des Lacks. Und das führt zu Oberflächen, die man nicht wirklich haben will.

Ich hatte schon beim Lackieren das einmal nebeneinander getestet – mit und ohne Zusatz und der Unterschied ist schon krass.

Nun ist orange eine schwierig zu lackierende Farbe, weil nicht so stark pigmentiert. Deshalb hatte ich so meine Probleme bei der Lackierung. Was die Sache auch nicht wirklich erleichtert: So ein Autolack mit Härter und dem Zusatz ist sehr dünnflüssig. Für das Spritzen wäre das gut, für das Rollen eher ein Problem. Man kämpft oft gegen Läufer und ganz frei von Läufern ist meine Lackierung auch nicht geworden.

Es war beim Lackieren – was dem Zeitplan geschuldet war – auch etwas zu kalt. Also die Lackierung jetzt nicht auf die Goldwaage legen. Aber bei Tageslicht betrachtet, ist der Lack wirklich gut verlaufen, hier ein Anblick der Motorhaube.

Ganz streifenfrei habe ich es nicht hinbekommen, aber ich bin zufrieden. Ein paar Ecken ärgern mich, aber das ist eben jetzt so. Die Qualität einer richtig gespritzten Lackierung habe ich nicht erreicht, aber es ist deutlich besser, als ohne den Zusatz. Also für mich heißt das: Ziel erreicht. Mit etwas Übung lassen sich sicher noch bessere Ergebnisse erzielen. Wer also, wie ich, nicht die Möglichkeit einer Lackierkabine hat und trotzdem ein Auto selbst lackieren will, dann ist das durchaus eine ernsthafte Alternative.

Gestern habe ich einmal bessere Bilder von der gesamten Karre gemacht – für diese Wintersaison bleibt sie jetzt so. Ich denke, ich werde im Sommer aber noch das Heck ändern, das ist mir noch zu sehr Polo. Ideen dazu habe ich bereits, mal sehen, ob ich dabei bleibe.

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