Posted in VW Prolo

Manchmal muss man Probleme pragmatisch lösen.

Der Tacho vom Prolo ging nicht mehr. Ich hatte die Tachowelle in Verdacht, aber da hatte ich noch eine.

Der Einbau ist ein Geficke. Es ist einfach zu wenig Platz im Armaturenbrett. Um die Tachowelle hinten dranzufummeln ist einfach kein Platz.

Einfach reinkippen? Geht nicht. Kein Platz. Von hinten drauffummeln? Zu große Hände. Wo ist das Werkstattkind mit den kleinen Händen, wenn man es braucht? Da fehlt ein lächerlicher Zentimeter.

Und wie ich so vor mich hin fummelte und vor mich hin fluchte, kam mir eine Idee. Wenn kein Platz da ist, dann schafft man eben welchen.

Es ist die Erhöhung in der Mitte. Moment mal? Brauche ich davon alles? Cutter genommen und einen Streifen davon weggeschnitten. Das ist Plastik und nässt sich schneiden, man muss nur aufpassen, dass man in kein Kabel schneidet. Das ist weder elegant, noch professionell. Das ist pragmatisch. Aber das ist mir scheißegal.

Die Tachomontage danach? Ein Kinderspiel! Und wer sich fragt, ob das nicht stört, wenn da jetzt ein Stück fehlt – natürlich nicht. Da sitzt ja eine Blende drüber.

In der Garage lässt sich der Tacho nicht testen, also Probefahrt. Es gab noch ein paar Strahlen Restsonne. Gelegenheit, endlich mal ein Foto vom Flakegrill in der Sonne zu machen.

Ich liebe Flakes! Was ich weniger liebe: Der Tacho geht immer noch nicht. Es lag also nicht an der Welle – es ist der Tacho, der über den Jordan gegangen ist. Was hab ich ein Glück mit Tachos in dem Bock.

Klar habe ich inzwischen welche im Fundus, die funktionieren, aber das war der einzige mit funktionierendem Tageskilometerzähler. Also habe ich noch gestern einen günstigen neuen Tacho geschossen.

Scheibe zerkratzt, Rücksteller der Uhr abgebrochen, aber das ist egal. Ich will ja nur den eigentlichen Tacho von diesem Kombiinstrument in meines mit DZM übernehmen.

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