Posted in Pirat

Den Durst unterschätzt

Ich hatte eine große Dose Polyesterharz bekommen und 1qm Glasfasermatte, ich konnte also ans Laminieren des Armaturenbretts gehen. Vorher mussten aber noch alle Lüftungsdüsen raus und das Armaturenbrett „geschält“ werden.

Der Plastiküberzug geht relativ einfach ab. An den Kanten abgelöst und schon kann man es abziehen. Der Bezug von dem einen Teil des Armaturenbretts Bröckelte ziemlich oft, der Bezug hätte nicht mehr lange dem UV Licht widerstanden. Also eine Fleißaufgabe, weil es in relativ kleinen Stücken teilweise abging.

Irgendwann war es nackt. Ein paar herausstehende Kanten, die beim Verkleben entstanden sind, habe ich noch mit der Fächerscheibe abgetragen.

Und dann ging es ans laminieren. Damit das Polyesterharz schön flüssig ist, habe ich es vor den Heizlüfter gestellt. Die Werkstatthölle ist ungeheizt. Erst das Armaturenbrett mit Harz eingeschmiert, Matten aufgelegt und dann nochmals Harz drüber.

Eine elendige Sauerei das Arbeiten mit dem Harz und diesen doofen Matten. Es soll Leute geben, denen so etwas Spaß macht. Ich halte das für ein Gerücht.

Ich hatte das vollkommen unterschätzt, wieviel Harz der Schaum auf dem Armaturenbrett aufsaugt. Ich kam nur etwa bis zur Hälfte, dann war das Harz alle. Ärgerlich. Ich muss also noch einen Laminierabend einlegen.

Share:
Posted in Pirat

Das Grundgerüst steht

Ich bin gestern endlich mal wieder zum Schrauben gekommen. Das Armaturenbrett für den Pirat stand wieder auf dem Plan. An der Unterseite hat das Brett einen Luftkanal für die Scheibenbelüftung.

Das ist dicke Pappe und gibt dem Armaturenbrett zusätzlich Halt. Aber dieser Kanal musste zu Teil raus.

Einerseits, um besser dranzukommen, wenn ich die Puzzleteile des Armaturenbretts verbinden will, aber auch, weil die Plastikeinsätze der Lüftung unter dem Kanal verschraubt waren. Und das mit Muttern, für die ich kein Werkzeug habe.

Man bräuchte einen innen hohlen Inbusschlüssel. Wer hat denn sowas? Gut, dass sie auch mit der Zange zu lösen waren.

Später muss der Kanal natürlich wieder rein. Aber erst, wenn alles ordentlich verbunden ist.

Platz war geschaffen, ich konnte ans Verbinden gehen. Also aus Resten ein paar Bleche geschnitten und verklebt und verschraubt.

Wie das aussieht? Furchtbar egal. Hauptsache es hält. Da ich den Zuschnitt nach dem Motto Try & Error erledigt hatte, gab es ein paar Lücken, die habe ich mit Reststücken aufgefüllt, die ich mit Karosseriesichtmasse eingeklebt habe. Damit es an den Übergangsstellen in der richtigen Position anzieht, habe ich zwei Klemmen angebracht.

An dem Punkt war erst einmal Schluss. Denn jetzt muss der Karosseriekleber erst einmal Aushärten. Beim nächsten Einsatz geht es dann an die Oberfläche. Letztendlich soll man nicht sehen, dass das Armaturenbrett aus zwei Brettern zusammengesetzt ist.

Share:
Posted in Scene

Altautotreff Darmstadt Januar 2019 – kalt aber sonnig

Temperaturen um den Nullpunkt, aber Sonne – die hartgesottenen kommen bei dem Wetter zum Altautotreff in Darmstadt mit dem Rundheckspider – offen!

Klar war es bei diesen Temperaturen kein Massenauflauf, aber es waren einige interessante Fahrzeuge da, wie dieser Opel Ascona A:

Mit den seitlichen Begrenzungsleuchten könnte man denken, es handle sich um einen US Reimport. Aber weit gefehlt. Der Wagen war ursprünglich im Opelwerk ohne Zulassung für Werksfahrten unterwegs und wurde erst viel später auf einen Privatmann in Deutschland zugelassen.

Kein Salz auf der Gasse? Da kann man auch einmal den guten Wagen bewegen.

Autos sind eben zum Fahren da.

Und das war eben eine gute Gelegenheit. Klar. Ewig standen wir da nicht herum bei den Temperaturen, aber das ist ja auch o.k. Es war trotzdem ein sehr schöner Ausklang des Wochenendes.

Der nächste Altautotreff ist am 17.02.2019.

Share:
Posted in VW Prolo

Dem Fehler auf der Spur

Die unvollständige Tachowelle wurde anstandslos umgetauscht. Also konnte ich sie einbauen. Dafür hatte ich nebenbei einmal kurz Zeit zwischendrin. Und ich habe ja inzwischen Übung. Resultat? Seht selbst:

Es tickert noch leise, aber die Tachonadel zittert nicht mehr! Bingo! Es liegt also nicht am Getriebe, es war tatsächlich die Welle und ich habe eine, die ihren Dienst tut. Wenn wieder etwas Luft ist, werde ich versuchen, ob am DZM Tacho alle Anschlüsse heil sind und den wieder verbauen.

Ich denke, ich werde in den die Tankuhr von diesem Tacho einsetzen, denn hier funzt die ja. Aber das mache ich in aller Ruhe und nicht mal schnell irgendwann zwischendrin.

Share:
Posted in Pirat

Ewig geplant, jetzt wird es umgesetzt!

Ja, ich weiße, ich sollte aufräumen. Aber da ich derzeit so wenig zum Schrauben komme, wollte ich mich belohnen und ein Projekt angegangen, das ich schon wirklich ewig vorhabe. Ein Armaturenbrett für den Pirat. Also habe ich eines der Armaturenbretter aus dem Hochregal geholt.

Ich habe da einige weggelegt, denn beim 32er Passat ist schon Ende Gelände. Die Dinger reißen. Und immer wenn ich einen Schlachter hatte, bei dem das Brett noch gut war, kam es ins Lager. Leider habe ich nur Facelift Armaturenbretter, der Pirat ist ein Passat 32B Vorfacelift. Das wird noch Probleme mit dem Anschluss der seitlichen Lüftungsdüsen geben, aber das verdrängen wir erst einmal.

Ich will nicht am offenen Herzen operieren, ich will ein fertiges Armaturenbrett bauen und dann erst den Pirat zerpflücken. Denn ich weiß nicht wie lange das dauert. Und so bleibt der Pirat einsatzbereit.

Das herausgesuchte Armaturenbrett war schon leicht rissig, was in meinem Fall egal war, zudem hatte ich eines letzthin geschenkt bekommen, das war verzogen. Der ideale Teileträger, um den es nicht schade ist. Also gleich mal zersägt.

Material ist übrigens Pappe im Grundgerüst, darauf sitzt ein Schaum und dann ein Plastiküberzug. Und der Plastiküberzug wird spröde und reißt.

Kann man schon sehen, was ich vorhabe? Richtig: Mehr Platz für Instrumente! Dazu muss ich aus zwei Brettern eines machen. Einfacher wäre ein Rechtslenker Armaturenbrett und eines aus einem Linkslenker zu verbinden. Habe ich aber nicht. Muss auch so gehen! Also aus beiden Teile herausgetrennt, um sie wieder zu verbinden.

Das passt natürlich hinten und vorne nicht.

Bedeutet nach und nach aneinander anpassen. Unten musste ich noch ein Zwischenstück einpassen, weil da die Aussparung für das Lenkrad sitzt. Verbunden habe ich es mit verklebten und verschraubten Blechen. Wobei die Schrauben eigentlich nur zum Fixieren sind. Zudem habe ich die untere Schiene wieder verschweißt.

Den Plastikbezug kann man relativ einfach vom Schaumstoff abziehen. Letztendlich werde ich das mit Glasfasermatten beziehen. Unten ist es schon verbunden, die anderen Teile soweit geschnitten. Das sieht gar nicht so schlecht aus.

Das wird noch einige Probleme geben, aber der Grundstein ist gelegt. Das wird was…

Share:
Posted in VW Prolo

Gibt es eigentlich Probleme, auf denen ein Fluch liegt?

Nein, ich bin nicht abergläubisch, aber diese Tachogeschichte…

Ich wollt noch einen Versuch mit der Tachowelle probieren: Ein anderer Hersteller. Gesucht, gefunden, bestellt. Gestern habe ich die Tachowelle erhalten und traute meinen Augen nicht. So sah der Anschluss für den Tacho aus:

Ich wollte es nicht glauben, das kann doch nicht wahr sein. Wer nicht weiß, wie das auszusehen hat, ein Vergleichsbild:

Da ist das Teil weggebrochen, das in die Riefe am Tachoflansch einrastet. Das hält so nicht am Tacho. Oder anders ausgedrückt: Die Tachowelle ist unbrauchbar.

Reklamiert und zurückgeschickt. Keine Ahnung, wie lange das dauert.

Das ist der letzte Versuch. Wenn die Tachowelle nix taugt, dann muss ich wohl oder übel ins Eingemachte gehen. Im Getriebe sitzt ein Plastikritzel zum Antrieb der Tachowelle. Vielleicht ist das defekt. Doof nur, dass da einiges die Sicht darauf versperrt. Aber in der Explosionszeichnung bei 7zap sieht man, wie man es herausschrauben kann. Mal sehen, ob ich da vielleicht auf einer Hebebühne von unten drankomme.

Share:
Posted in VW Prolo

Die Kapp uff

Vorgestern, an Neujahr, begann in Mainz die Fastnachtskampagne und wie schon in den letzten Jahren bekam da traditionell der Prolo seine Narrenkappe aufs Dach.

Die bleibt jetzt bis Aschermittwoch auf dem Dach. Das bedeutet aber auch, dass ich jetzt in der Zeit terminlich wieder eingebunden bin als Einmanngarde und etwas weniger zum Schrauben komme. Man könnte auch sagen, dass ich erst einmal meine Werkstatt auf Vordermannbringen will, sprich Großreinemachen, bevor ich das nächste Projekt angehe und mich ein wenig davor drücke. Aber das ist natürlich nur ein Gerücht 😉

Die Kampagne ist dieses Jahr lang, bedeutet die Termine sind nicht so eng gesteckt. Da sollte der eine oder andere Werkstattbesuch zwischendrin möglich sein.

In diesem Sinne gutes neues Schrauberjahr!

Share: