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Läuft grad so bedingt…

Gestern ging es weiter mit dem Armaturenbrett. Da war noch de Lüftungsdüse, die angeschlossen werden wollte. Ich dachte an Abwasserrohre, passte aber nicht vom Durchmesser. Was aber tatsächlich in die Düse passte, war der Luftfilterschlauch vom Schlachtescort.

Das Runde musste ins Eckige. Zwingen wir es eben mit Klebeband.

Es war eine Fummelei, aber ich habe es letztendlich unterm Armaturenbrett zusammenbekommen.

Funktioniert einwandfrei. Andere Sachen funktionierten nicht so gut. Es war noch einiges zu verkabeln. Bei dem „echten“ Flugzeuginstrument entschied ich mich an die total dünnen Kabel dickere zu löten – an den mickrigen Dingern hielt kein Quetschverbinder.

Auch an die VU Meter habe ich Kabel gelötet. Es war ja bis jetzt kein Autoradio mehr drin. Jetzt kommt es endlich zum Einsatz – mein Pioneer KP-500. Test der VU Meter – funzt!

In dem Video sieht man: Ich muss hie und da etwas schwarz ausbessern. Der Lack ist sehr empfindlich.

Die Plastikverkleidungen habe ich unter das Armaturenbrett geschraubt – das passt wie Arsch und Friederich. Da muss ich noch viel nacharbeiten leider. Am meisten nervt, dass das Radio schepp unterm Armaturenbrett hängt.

Aber es hängt erst einmal – und funktioniert. Ich muss noch Bilder nachliefern bei Tageslicht – das ist schon ein sehr sehr hübsches Autoradio! Viel zu schade, um in der Vitrine zu versauern.

Leider, wie meist bei analogen Skalen, kratzt es doch öfters. Eventuell hänge ich doch einen DAB+ Receiver da dran. Mal sehen. Irgendwann wurde es mir zu kalt – so von einem Tag auf den anderen ist es schattig geworden in Deutschland. Also Heimweg. Auf der Autobahn ging mir dann ohne jegliche Vorwarnung der Motor aus. WTF! Also auf den Standstreifen, Warnblinkanlage, Warnweste, Warndreieck…

ADAC angerufen, aber dann doch mal selbst gesehen – und der Fehler war schnell gefunden: Das Kabel vom Leerlaufabschaltventil war ab.

Kleiner Fehler große Wirkung. Der Stecker saß auch SEHR locker. Aber erst einmal draufgesteckt, ADAC zurückgepfiffen und weiter. Ging keine 3km, dann war er wieder aus. Standstreifen. Diesmal habe ich den Stecker nachgebogen, bevor ich ihn wieder aufgesteckt habe. Dann hielt er. Ich muss da mal was Neues draufkrimpen, damit der wieder dauerhaft hält. Keinen Bock wegen so einer Lächerlichkeit erneut liegenzubleiben.

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Drin!

Ich bin derzeit wieder einmal mit dem Pirat im Alltag unterwegs. Aus dem hatte ich zum Bau des neuen Armaturenbretts die Zusatzinstrumente rausgerissen. Und diesen Anblick habe ich einfach nicht ertragen.

Wieso nicht das neue Brett einbauen? Augen zu und durch. Das alte war relativ schnell rausgerissen. Wenn man alles andere ab hat, ist es mit je einer Schraube zur Tür hin verschraubt, zwei in der Mitte und zwei vom Wasserkasten außen.

Irgendwann bau ich mal was ohne Armaturenbrett – auch eine nette Optik 😉

Das neue Armaturenbrett wehrte sich etwas, ich musste seitlich ein wenig feilen, damit es reinging. Aber nach 20 Minuten Herumprobieren war es an seinem Platz.

Dann hieß es alles wieder reinschrauben. Lenkrad, Tacho, etc. – und natürlich das Verkabeln der Instrumente. Da hatte ich gute Vorarbeit geleistet.

Noch ist nicht alles verkabelt und die unteren Teile und das Radio fehlen noch. Auch die Lüftungsdüse links muss noch angeschlossen werden. Aber ich finde es jetzt schon beeindruckend.

Leider zerkratzt der schwarze Lack schnell – da muss ich nachbessern. Aber egal. das ist eben jetzt so. Und das Armaturenbrett ist eben einmalig…

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Der Oktober Altautotreff in Darmstadt – wo kommen denn die alten Rekord her?

Am gestrigen Altautotreff staunte ich nicht schlecht, als da gleich zwei Opel Rekord B standen, aber als dann noch ein Rekord A um die Ecke kam…

Schon ein schönes Bild, vor allem weil gleich zwei davon eher nicht dem Klischee vom gepflegten Oldtimer entsprechen, obwohl heutzutage nicht mehr billig gehandelt…

Werner parkte mit seinem Omega Leichenwagen vorwärts ein, was dafür spricht, dass er etwas auszuladen hatte.

Hatte er auch. Der Mistkerl hat eine Idee umgesetzt, die auch mir schon lange im Kopf herumschwebt.

Ein Fahrrad mit Autorad als Hinterrad. Und der Antrieb funktioniert.

Gut für mich ist der Lenker in Kurven im Weg und ich würde vermutlich ein viel breiteres Hinterrad nehmen, aber das ist schon ein geiles Gefährt – Chapeau!

Für den Titan war es wahrscheinlich die letzte Fahrt in diesem Jahr.

Das Monatsende naht und dann endet das Saisonkennzeichen. Also nutzte ich den Sonntag, um bei der Heimfahrt den Titan gegen den Pirat zu tauschen in der Tiefgarage. Dann habe ich keinen Stress am Monatsende.

Das Wetter in Darmstadt war trocken, aber sobald die Sonne weg war, wurde es schon schattig. Deshalb zog es sich nicht so lange gestern – muss es ja auch nicht. Hier noch ein paar weitere Bilder:

Der nächste Altautotreff ist am 17.11.19 – dann in Darmstadt wieder zur Winterstartzeit 15 Uhr.

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Antenne Titan

Ich hatte im Titan bescheidenen Radioempfang. Ich hatte u.a. deshalb das Radio ausgetauscht. Gut, das alte Radio nervte noch aus diversen anderen Gründen, also war das Update eh nützlich, aber der Radioempfang war kurz ok, verschlechterte sich dann wieder. Gründe? Hmmm so recht verstehe ich nicht warum, aber es blieb ja nur noch die Antenne als Schuldiger. Da war ein Glied oben abgebrochen, das ich durch eine Fahrradspeiche ersetzt hatte. Aber dass das so viel Auswirkung haben soll? Eventuell noch der etwas oxidierte Stecker? Oder eben irgendwo ein Kabelbruch – was weiß ich. Ich höre im Auto gerne Radio und wenn die Sender nicht vernünftig reinkommen, nervt es einfach.

Auf der Veterama hatte ich mir eine NOS Markenantenne geschossen.

Natürlich musste die rein. Ein Gefummel unter der Radhausschale.

Vor allem: Ich hab mich RICHTIG eingesaut. Das ist alles mit Mike Sanders konserviert und das ist dann auch wirklich überall. Also danach überall von den Fingerspitzen bis zum Oberarm.

Die neue Antenne ist komplett schwarz – passt optisch.

Die Kabelführung ist beim Ford Escort MK4 einfach. Ein Loch vom Radkasten direkt in den Fußraum, unterm Teppich unterm Armaturenbrett ziehen und hinten ans tief sitzende Radio.

Ich fahre schon zwei Tage damit rum – bisher kein einziges Kratzen beim Radioempfang. Ich kann offenbar tatsächlich einen Haken unter dieses Thema machen.

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Die Herbstveterama in Mannheim 2019

Letztes Wochenende hieß es Veterama! Das bedeutet für mich Spaß und Platz in der Werkstatt schaffen. Und ich machte mir vorab Gedanken gemacht: Mein Bestattungsanhänger ist stylish, aber in einem größeren Hänger könnte man mehr Teile transportieren. Gedacht, geliehen.

Immer wieder sehr geil, wenn da das Netzwerk funktioniert. Und ich habe gelernt: Bei Gebrauchtteilen, ist es gut, schon am Freitag aufgebaut zu haben. Gut. Einige von unserem Gemeinschaftsstand bauen schon Donnerstag auf, das finde ich für mich übertrieben, aber ich war relativ früh am Freitag da und hatte schon bald meine Stand stehen.

Das Wetter war die Tage davor beschissen, aber ab Freitag: Ein Träumchen. Sonne satt und die Temperaturen für Oktober? Unglaublich. Dabei hatte ich mich auf ganz andere Temperaturen eingestellt. Wir haben an unserem Gemeinschaftsstand einen Stromanschluss und der kostet freche 65 Euro. Das muss man nutzen – ich hatte einen Ölradiator dabei.

Wir hatten wieder unseren gemeinsamen Cateringbereich und da war abends auch einiges los.

Gemütliche Runde mit Lerneffekt: Man kann beispielsweise mit einer Visitenkarte ein Bier öffnen.

Zum Herumlaufen bin ich kaum gekommen – und ich wollte es auch nicht, denn ich wusste genau: Ich würde wieder Sachen kaufen. Und ich will abbauen und nicht weiter aufrüsten. Bei den wenigen Wegen konnte man aber einiges sehen – wie geil sind beispielsweise diese Kinderwagen?

Kennt Ihr den Tacho im Framo? So sieht das Armaturenbrett dazu aus:

Wheelporn pur: Auf solche Außenbetten fahre ich ja voll ab:

„Glücklicherweise“ LK 4×98 – da komme ich gar nicht erst in Versuchung.

Obwohl ich nicht großartig herumgelaufen bin – gefunden habe ich trotzdem ein paar Dinge, die ich leider kaufen musste.

Eine originale Hirschmann Antenne, die so viel kostete, wie eine No Name aus Fernost aus dem Netz. Ein Satz Heckleuchten, wie ich sie im Framo habe. Habe ich nicht gesucht, aber die waren so billig, die musste ich einfach mitnehmen – eine von denen habe ich am Framo mit Sekundenkleber geklebt. Und ein Diesel Tacho mit DZM aus dem Golf 2, wie ich ihn im Pirat habe und der Verkäufer nicht wusste, dass die Dinger rar und gesucht sind… Solche Schnäppchen macht an eben live und nicht online. Das macht die Veterama und andere Märkte so attraktiv. Ich kaufe ja auch gerne online, aber so ein Teilemarkt verliert dadurch nicht seine Attraktivität. Auch wenn manche Verkäufer absurde Preisvorstellungen hatten. Vieles findet man nur beim Kramen, wenn man wie ich individualisiert, bekommt man Ideen, wenn man Teile live sieht, … – ich möchte das auch in Zukunft nicht missen.

Sperrige Brocken habe ich leider wenige verkaufen können. Das ärgert mich wirklich – wegen dem Platz, nicht wegen dem Geld. Aber es war ein wirklich tolles Wochenende unter Freunden.

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Am Wochenende ist wieder Veterama in Mannheim!

Am kommenden Wochenende ist es wieder so weit: Die Veterama in Mannheim öffnet ihre Pforten. Der größte Oldtimer Markt Europas. Und ich werde wieder einen Stand haben an gewohnter Stelle: Freigelände 3, Stand 205.

Dieses Jahr ist einiges anders. Wir haben mit unserem Gemeinschaftsstand unsere Standfläche vergrößert. Unser Standnachbar ist dieses Jahr verhindert und hat uns sozusagen Fläche untervermietet. Und wir versuchen alles an zusammenhängender Fläche zusammenzuraffen, was geht. Denn das Zauberwort heißt Standplatzregelung. Den Platz, den man gemietet hat und bis zum Ende betrieben, auf den hat man im Folgejahr bevorzugten Anspruch.

Deshalb habe ich auch eine Einheit (2m) mehr. Und um das zu füllen, leihe ich mir von einem Kumpel einen größeren Hänger, um das auch füllen zu können. Ich bin gespannt, ob sich das auszahlt. Ich versuche es einmal. Man sieht sich in Mannheim!

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Lagerwechsel

Mir wurde en Tiefgaragenplatz gekündigt – Eigenbedarf. Passiert. Immerhin hatte ich den Stellplatz einige Jahre wirklich zu einem Dumpingpreis. Also habe ich mir einen Ausweichparkplatz besorgt in einer anderen Tiefgarage. So weit, so gut. Als ich zu dem Parkplatz kam, staunte ich nicht schlecht: Da stand schon ein Auto drauf!

WTF! Ich kontaktierte den Vermieter. Der meinte, es sei bekannt, dass da ab und einer parke, der dürfe das aber nicht. Der Parkplatz sei seit Jahren nicht vermietet und das nutzen eben dreiste Leute. Ich solle abpassen, wenn der frei sei und mich dann draufstellen, dafür ist der erste Monat mietfrei.

Ein Glücksspiel.

Um welchen Stellplatz ging es eigentlich? Um den vom TDH. Der stand traurig eingestaubt in der alten Tiefgarage.

Plan war es, den auf eigener Achse zu bewegen. Spannendster Punkt: Springt er nach der Standzeit an? Batterie rein, vorgeglüht und den Schlüssel gedreht – er war SOFORT da. Geile Sache. Weniger geil waren die platten Reifen. Und ich hatte nichts zum Aufpumpen dabei. Im Kofferraum waren die Winterräder, die hatten etwas mehr Luft. Also habe ich die vorne draufgeschraubt.

Wieso nur vorne? Nun, ich hatte lange Schrauben für die Alufelgen. Mit Stahlfelgen hätten die die Trommeln blockiert.

Und dann war es so weit. der 32TDH verließ aus eigener Kraft die Tiefgarage.

Etwas entstaubt und dann gaaaaanz piano zur Tankstelle mit den fast platten Reifen. Glücklicherweise war da ein paar hundert Meter weiter eine.

Weiter zur anderen Tiefgarage. Auf dem Weg war ein Waschplatz und der war offen. Wollte ich mal wieder sehen, wie der Bock unter all dem Staub aussieht? Ich wollte.

So ein 32er Passat ist schon eine hübsche Karre. Ich muss den echt mal auf die Straße holen – die Standschäden scheinen sich im Rahmen zu halten. Fährt, lenkt, bremst. Gut das Bremsen könnte knackiger sein, aber das könnte sich eventuell noch freibremsen.

Blieb das Damoklesschwert: Ist der Stellplatz frei? Er war es.

Mission completed. Er steht erst einmal wieder sicher, trocken und gut belüftet.

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