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Upcycling

Bevor ich weitermachen konnte mit der Gestaltung der Rikscha, musste ich erst noch schweißen. All das, was ich von oben geschweißt hatte, musste ich unten ebenfalls verschweißen. Und da waren noch die Schwerter, an denen die Hinterachse ursprünglich am Auto befestigt war. Die wollte ich weiter nutzen. Leider hatten sie aber Abstand zum Gestell. Aber zu was gibt es Vierkantrohre, Schweißgerät und eine Flex?

Danach abgeschnitten – auch die überstehende Teile nach vorne.

Das sollte jetzt wirklich stabil genug sein.

Jetzt kommt, warum ich Kennzeichen gesucht habe. Doch zuerst Holzarbeiten. Ich brauchte eine Schablone von einer Rundung, größer als die verbauten Räder. Da waren noch die Räder, die ursprünglich drauf waren. Das reichte zum Anzeichnen auf einer Holzplatte, die eh auf den Sperrmüll sollte.

Das mit der Stichsäge ausgeschnitten gab meine Form.

Nun aber zu den Kennzeichen. Ein paar meiner Ex-Kennzeichen hatte ich noch. Andere zu organisieren – dazu war ich noch nicht gekommen, obwohl einige schon welche zurücklegen. Gemessen und dann 2x geknickt.

Jetzt kam die Schablone zum Einsatz. Die diente dafür, die Kennzeichen in einem Bogen aneinanderzunieten.

Ich arbeite gerne mit Kennzeichen. Das weiche Alu lässt sich so schön Formen und mir macht es Spaß, Sachen zu verbauen, die sonst weggeworfen werden würden. Nach und nach entstand so ein Kotflügel.

Das liegt jetzt nur auf, aber man sieht, auf was es hinausläuft. Für den zweiten Kotflügel fehlten mir die Kennzeichen aber auch die Zeit.

Ich hätte ja echt mit dem Gedanken gespielt, Anhängerkotflügel zu besorgen. Aber Hand aufs Herz – das ist doch viel abgefahrener so.

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