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Wackelige Füße

Ich musste gestern erst einmal den Hänger zurück in seinen Hafen bringen, dann ging es los mit dem Aufbau der Küche. Auf dem Weg bekam ich eine Nachricht von Jens. Ich bräuchte Füße für meine Küche, da wären welche weggebrochen? Ja, brauchte ich. Und er hatte brauchbare Gebrauchtteile für mich. Auch für die Spülmaschine.

Sehr geil – danke! Ich konnte mit dem Aufbau der Küche beginnen. In die Ecke musste der Unterschrank für die Spüle. Ich wollte es nicht ganz in die Ecke knallen. Bei der Küche im eingebauten Zustand waren seitlich auch leisten – also nehmen wir doch die! Ich musste sie aber unten etwas mit der Stichsäge anpassen – da war die Wand schief.

Natürlich musste ich noch den Schrank ausschneiden für die Rohre – das sitz immer wieder anders. Und nicht nur die Wand ist schief – auch der Boden. Altbau eben. Gut, dass die Küche einstellbare Füße hat. Ich musste wirklich jeden Schrank einstellen bis er in der Wage war.

Richtig dumm lief es mit der Spülmaschine ich hatte 4 funktionierende Füße. Betonung auf hatte. Maschine gekippt – KNACK! Zwei auf einen Streich!

Nochmals Jens anhauen? Ach Quatsch. Improvisieren. Sie steht in der Wage.

Ich lass mich doch nicht von einer Spülmaschine verarschen! Die zweite Maschine hatte ich leider noch nicht vor Ort. Da habe ich eine hoffentlich richtige Lücke gelassen.

Einteilung war – na nennen wir es mal Form follows Function. Die Spülmaschinen nahe am Abfluss, daneben den Herd, weil sonst das Kabel nicht gereicht hätte, etc. Es waren genug Elemente, um die Küche um die Ecke zu bauen. Aber aufpassen! Die Schubladen müssen auch aufgehen. Ein Eckschrank war leider nicht dabei. Ich hasse es, Platz zu verschwenden. Aber was man nicht hat…

Die Griffe gehen übrigens gar nicht. Da müssen andere dran! Einer ist eh schon abgebrochen. Die Dinger sind aus Plastik. Aber bitte nicht so ein Standard Scheiß.

Die Unterschränke stehen alle bis auf Spülmaschine Nummer 2 und sind ausgerichtet und wo möglich verschraubt.

In die Ecke kommt noch eine Blende. Ich kenn mich doch. Mir fällt da was dazwischen, was ich angestrengt wieder rausfischen muss. Würde sagen, Luxus-Spülmaschine rein, Herd anschließen und dann kann ich mich an die Arbeitsplatte machen.

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Ich bin zu alt für diesen Scheiß…

Es gibt Situationen, da passt nichts besser als dieses Zitat von Roger Murtaugh aus Lethal Weapon. Doch der Reihe nach. Ich hatte eine Küche gekauft mit einem großen Fehler – ich hatte nicht vorher Helfer gesucht, herumgefragt, wer Zeit hat. Und dann waren Fakten geschaffen und ich musste es doch durchziehen. Marco lieh mir seinen Autotransportanhänger – der hat glücklicherweise Ladebordwände und einen durchgehenden Boden. Am Samstag holte ich den ab, um gestern einsatzbereit zu sein.

Immerhin ein Helfer fand sich – Sebastian. Und mit dem machte ich mich auf die Küche zu bergen. Vor dem Abtransport stand aber erst einmal das Zerlegen auf dem Plan.

Sicher ist mir jetzt – die Küche wurde schon einmal umgezogen. Zu viele Schrauben an Stellen, wo eigentlich keine sein sollten. Und sie ist schlechter, als gedacht. Und vor allem ziemlich fettig. Aber gut, sie war günstig.

Sie wehrte sich heftig, aber hatte keine Chance. Am Anfang des Tages dachte ich mir noch – viel zu großer Hänger, aber besser als zu klein. Nein, er war genau richtig.

Wir haben es in 3,5 Stunden geschafft. Aber das war erst der halbe Job. Sie musste ja noch in meine neue Wohnung – 2. Stock, 2 Personen.

Egal, wie schwer die Teile waren, irgendwann wurde alles zu schwer. Aber wir waren ein gutes Team.

Die Küche ist in der Wohnung.

Und wir waren wirklich beide am Ende unserer Kräfte. Ein paar Teile sind noch im Kofferraum des Pirat, aber egal. Wichtig war, dass die großen Brocken in der Wohnung sind und ich den leeren Hänger wieder zurückgeben kann. Ich verstehe echt, warum sich viele eine neue Küche kaufen und liefern und einbauen lassen, auch wenn das nicht mein Stil ist. Und ich muss auch einsehen: Ich bin langsam zu alt für diese Scheiße. Aber: In der Sitcom How I met Your Mother gab es eine Murtaugh Liste mit Dingen, für die man zu alt ist. Und irgendwann kommen sie in der Serie auch auf den Trichter: Ja, Murtaugh sagt immer ich bin zu alt für diese Scheiße – und macht es dann trotzdem. Mal sehen, wie lange ich das noch durchziehe…

Nächster Schritt ist Bestandsaufnahme – die Füße sind echt wackelig an den Schränken, mindestens zwei Möbelfüße sind weggebrochen und ein Fuß der Spülmaschine. Mal sehen, was sich da so improvisieren oder auftreiben lässt.

Ich habe eine Basis. Nun schauen wir mal, was man draus machen lässt.

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Einen Junggesellentraum erfüllen…

Ich habe gestern eine neue Küche gekauft. Natürlich keine echt neue – aber ich hatte noch nie eine so neue – und die ist wahrscheinlich aus den 90ern.

Ganz ehrlich? Ich finde die schon nicht wirklich hübsch. Aber so etwas hat damals vermutlich ein Schweinegeld gekostet. Markengeräte, Spülbecken von Villeroy & Boch, …

Ganz in weiß wäre mir lieber gewesen, aber so waren die 90er. Und das Angebot war fair. 200 € zum Selbstausbau. Und es ist alles dabei: Herd mit Ceranfeld, Kühlschrank, Gefrierschrank, Dunstabzugshaube, Spülmaschine. Gut, die Mikrowelle ist hin, aber da habe ich eine und selbst wenn – auch die gibt es gebraucht für kleines Geld. Das alles einzeln zusammenzusuchen hätte mehr gekostet. Tut seinen Zweck und die Küche ist nicht mein Lieblingsort – und der Dönerladen ist schräg gegenüber 😉

Am Sonntag werde ich sie vermutlich abbauen und holen. Ich suche dafür noch ein, zwei Helfer. Wer aus dem Raum Mainz Langeweile haben sollte…

Eigentlich wäre die Küche ja komplett. Aber nicht für mich. Ich habe da einmal von einer Idee gehört, die ich so genial finde, dass ich sie bei meiner neuen Küche unbedingt realisieren will. Das zwei Spülmaschinen System. In die eine räumt man das dreckige Geschirr, aus der anderen nimmt man das saubere, wenn man es braucht – und umgekehrt. Also eine zweite Spülmaschine. eBay Kleinanzeigen, 40€ – kein Problem.

Die Farbdiskussion, die ich losgetreten habe, finde ich übrigens interessant. Früher sagte man: Klar hat die Farbe nicht gedeckt, war ja keine Alpina. Die Farbe, die nicht gedeckt hat, war aber gar nicht die Alpina. Das war Latexfarbe Hausmarke von POCO. Und letztendlich hat sie doch gedeckt. Die Küche ist fertig gestrichen.

Ich liebe übrigens diese alten Türen und den Balkon, auch wenn er klein ist. Auch wenn ich nicht verstehe, warum der von der Küche ausgeht. Aber da ist der Weg zum Kühlschrank näher 😉

Die Alpinafarbe darf um seinen Ruf im Büro kämpfen. Das ist der nächste Raum, der drankommt. Und auch hier hat der Vormieter mit Farben gespielt.

Dunkle Farben – mich graust es doch etwas. Der Raum hat aber auch eine fiese Styropordecke. Ich bin noch etwas hin und hergerissen, was ich mit der mache. Wäre es das Wohnzimmer – ich wäre schon am Herausreißen. Aber im Büro?

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Der KLE hat eine neue Wohnung, der Blog eine neue Kategorie

Ich habe den Mietvertrag unterschrieben, ich ziehe in eine neue Wohnung. Bedeutet, ich werde jetzt die nächsten Wochen kaum in die Werkstatt kommen und wenn dort Möbel etc. bauen. Schreiner? Maler? Hab ich nie gelernt. Aber ich hab ja auch nie etwas in Sachen KFZ gelernt. Also mache ich alles mit Kreativität und Improvisationstalent.

Und ich dachte mir: Warum sollte ich Ech nicht daran teilhaben lassen? Vielleicht kommen auch Probleme, bei denen andere helfen könnten…

Meine neue Wohnung ist Altbau mit 2,70m Deckenhöhe. Vom Zustand so lala, aber für Mainz ein echtes Schnäppchen – und zum selbst renovieren. Und das kommt mir gerade recht. Ich hatte anfangs darüber nachgedacht, Euch die komplette Wohnung vorzustellen. Aber das mache ich nach und nach. Zimmer für Zimmer.

Gestern habe ich zum ersten Mal eingekauft.

Das erste Zimmer, das ich in Angriff nehme, ist die Küche. Und wie auch bei meinen Autos: Es sollte eigentlich nix kosten. Ausgangsbasis war dieser Raum:

Hässliche Fliesen, zugespachtelte Löcher, keine Möbel und vor allem: Der Vormieter hatte einen Farbtick. Diese grauen Flächen…

Gestern war erst einmal Streichen angesagt. Und da es eine Küche ist, wollte ich aus Erfahrung Latexfarbe – abwischbar, das macht Sinn. Nur decken? Decken wollte diese Latexfarbe nicht.

Ich hatte es fast geahnt. Einmal noch drübergewalzt, es wird besser, aber man sieht es weiterhin.

Ich lasse das einmal trocknen. Für einen weiteren Anstrich sollte die Farbe noch reichen. Wenn das nix wird haben wir das, was ich auch öfters bei meinen Autos habe: Einen Gestaltungsanlass…

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Auf Stipvisite bei Martl

Ich war gestern unterwegs in Bayern und musste mir ein wenig Zeit um die Ohren schlagen. Es war kein großer Umweg, deshalb fuhr ich einfach mal wieder bei Martl vorbei, den ich schon einmal bei meiner Rückenwindtour besucht hatte. Auf Facebook hatte ich ein Video gesehen, dass inzwischen der Motor seines Hot Rods läuft. Ach – schau ich den mir mal an.

Ob das jetzt ein Hot Rod oder ein Belly Tank Racer ist – das sollen andere definieren. Das ist mir letztendlich schnurz. Aber die Karosserie ist tatsächlich ein Abwurftank, die in den USA gerne als Basis für Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge bei den Salzseerennen verwendet haben.

Einfach ein schönes Projekt mit vielen historischen Teilen. Herzstück ist ein uralter Ford Reihensechser.

Auspuff sind wirklich nur diese Rohre – aber die Zulassung ist eh nicht angestrebt. Da der Rahmen Eigenbau ist – kaum eine Chance in Deutschland. Auch wenn gerade kein Sitz drin war – ich musste Probesitzen.

Vorn sieht man die Ford A Vorderachse – da steht der nächste Arbeitsschritt an – die Bremsen von mechanisch auf hydraulisch umbauen nach historischem Vorbild. So wie das eben die Amischrauber vor Jahrzehnten schon gemacht haben. Aber das Projekt hat Zeit – erinnert mich irgendwie an meinen Hot Rod…

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Nochmal nachstellen

Ich war gestern bei Kumpel Marco, die Spur nach dem Wechsel der Spurstangen m Pirat nachkontrollieren. Dachte, sicher ist sicher, aber eigentlich müsste es stimmen. Es stimmte nicht.

Aber kein großer Akt. Die Spurstangen waren gangbar – das kennt man auch anders. Also mal schnell nachgedreht.

Und wenn ich schon einmal da war, musste ich mir den Renntruck von Maddox Truck Racing ansehen. Marco baut einen Renntruck auf, einen ehemaligen Iveco Werksrennwagen.

Interessanter Sport. Es gibt keine deutsche Liga, in Europa fährt man in einer niederländischen Liga, wobei in den Niederlanden kein einziges Rennen stattfindet. Es gibt noch eine englisch Liga, da geht es aber wohl sehr brutal zur Sache. Deshalb fahren auch einige Engländer lieber in der niederländischen Liga.

Ich konnte es mir nicht verkneifen einmal Probezusitzen.

Ungewohnte Sitzposition für einen Rennwagen. Was so direkt vor der Karre ist, sieht man nicht im Geringsten durch den Farbstreifen auf der Scheibe. Aber sicherlich ein großer Spaß diese Rennen. Dieses Jahr will Marco das erste Mal bei einem Rennen starten. Auf der Facebook Seite des Rennteams kann man den Aufbau des Trucks nachverfolgen.

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Wieder in der Spur

Ich hatte ab und an wieder ein Knacken beim Lenken des Pirat. Beim letzten Dreh für die Carmaniacs hatten wir den Bock mal auf der Bühne und haben nachgesehen – ein Spurstangengelenk hatte Spiel. War nervig, kann aber auch gefährlich werden, wenn das auskugelt. Ich dachte mir: Hey, das hatte ich doch schon einmal repariert. Ich hab im Blog nachrecherchiert – das war 2012, also schon vor acht Jahren, sicherlich schon wieder ca. 100.000km her. Wie die Zeit vergeht. Und wenn ich daran denke, dass mein Vater der festen Meinung ist, dass 100.000km eine magische Grenze ist, bei der ein Auto wertlos wird…

Ist Verschleiß, also machen wir die Spurstangenköpfe neu. Wird eben Zeit. Ich hatte mir einen neuen Kugelgelenkabzieher vor geraumer Zeit besorgt, weil mein alter zusammengepfuscht war und viel kostet sowas ja nicht bei eBay.

Der neue Ausdrücker war der Horror. Zunächst rutschte er mir ab – das Ding ist verchromt. Zu was? Das gibt viel zu glatte Flächen. Ich habe erst einmal mit der Fächerscheibe die Auflagefläche angeschliffen, damit das nicht mehr passiert.

Es war ein Gewürge, das Gelenk steckte bombenfest. Aber irgendwann gab es nach. Bevor ich den Kopf abgeschraubt habe, habe ich vermessen, welchen Abstand das haben muss, um das wieder auf die selbe Länge zu bekommen.

Normal sitzen die Muttern da relativ fest – aber hier ging es wirklich easy. Die Montage war dann quasi ein Spaziergang.

Wenn die eine Seite verschlissen ist, folgt sicherlich bald die zweite Seite. Sowas wechselt man paarweise – schon alleine, weil man danach die Spur kontrollieren sollte. Heute habe ich Termin bei meinem Reifenhändler. Damit ich das nicht doppelt machen muss, ging es auf der anderen Seite weiter. Also wieder den Kugelgelenkausdrücker angesetzt und an der Seite versagte er endgültig.

Nicht ums Verrecken schaffte er es seinen verdammten Job zu tun. Der Spurstangenkopf gewann die Runde. Ich hatte endgültig die Schnauze voll von dem Billigteil. Ich suchte meinen alten Kugelkopfausdrücker. Der war inzwischen festgerostet, also musste ich ihn erst einmal gangbar machen, dass mir vorläufig nur bei der Druckschraube gelang, aber er war richtig eingestellt für die Köpfe – klar, ich hab den nie für etwas anderes verwendet.

Kein Abrutschen und ich konnte da richtig Power draufgeben – diesmal verlor der Spurstangenkopf. Meine Nerven…

Danach das Billigteil mal genauer angesehen. Das Gewinde ist gedehnt, das untere Ende platt gedrückt.

Rausgeworfenes Geld – die Qualität ist unter aller Sau. Flog sowas von direkt in die Schrottonne, dass ich das Teil ja nie wieder versuche zu verwenden.

Es gibt aber auch günstiges Werkzeug, das einfach tut, was es soll. Seit langer Zeit ohne jegliche Probleme. Es stand gestern auch ein Ölwechsel auf dem Programm – natürlich mit Filter. Und da will ich meinen Kettenölfilterschlüssel nicht mehr missen. Supereasy Konstruktion, aber funktioniert großartig.

Um den Ölfilter legen und mit der Ratsche lösen. Klappt bei den festsitzenden Ölfiltern – wenn man den Platz hat das anzusetzen.

Frisches Öl und Ölfilter rein – einen Ölwechsel muss ich wohl hier nicht erklären.

Wohl der simpelsten Eingriffe am Auto, wenn der Filter abgeht. Obwohl? Letzthin fragte mich eine Freundin, ob ich eine Werkstatt kenne, die ihr einen Ölwechsel machen könne. Ist kein Ding dachte ich, bis sie nebenbei erwähnte, sie müsse das machen, weil die Servicelampe dafür brennen würde. Und das Werkzeug, um das zurückzustellen – welcher Altautoschrauber hat das schon?

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Posted in Focht Titan

Es gibt ja noch gute Menschen da draußen…

Ich hatte mich ja mit meiner „Unfall“gegnerin zusammentelefoniert, die mir den Rückspiegel weggefahren hat. Der war das peinlich – und auch schon selbst passiert. Nur als ihr der Spiegel weggefahren, ohne, dass sich jemand gemeldet hatte.

Wir haben uns geeinigt, dass sie privat den Schaden zahlt ohne Versicherung und sie war großzügig. Hätte sogar mehr gezahlt, das wäre mir peinlich gewesen. Ich habe auch so etwas daran verdient für meinen Ärger/Arbeit. Und ganz ehrlich? Deswegen zum Gutachter etc.? War mir zu viel Gerenne. Neue Spiegel bei eBay geordert (gibt es nur paarweise) und drangeschraubt.

War kein großes Ding. Kann sein, dass ich noch einen Schweißpunkt setzen muss, weil sich das Gestell gelockert hat. Aber das ist ja auch nicht so schlimm und im Notfall muss ich den Arm neu anpassen, einen neuen Arm habe ich ja mit den Spiegeln.

Als sie mir gestern das Geld brachte, meinte sie, sie hat seit ihrer Vernehmung von der Staatsanwaltschaft nichts mehr gehört. Ihre Versicherung war erstaunt über das harsche Vorgehen der Justiz. Das ist für die Tagesgeschäft, dass Spiegel abgefahren werden. oft von Rentnern, die nicht mehr so gut hören, oder Leuten, die mit lauter Musik durch die Gegend fahren. Und oft werden die Verfahren eingestellt – wünsche ich meiner Spiegelabfahrerin auch. Sie hat ja zu dem Schaden gestanden und das bereitwillig ausgeglichen.

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