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Lassen wir es leuchten…

Ich war gestern auf dem Flohmarkt. Schräge Zeiten. Maximalzahl der Besucher, erst wenn wieder welche gehen, dürfen die nächsten mit Mundschutz rein. Das erste Mal in meinem Leben, dass ich für einen Flohmarkt angestanden habe.

Gefunden habe ich für die neue Wohnung nix. Ich bin danach weiter in die Werkstatthölle gefahren, um ein paar Dinge zu holen, unter anderem Radkappen. Wozu? Ich wollte die Handlampen an die Decke zaubern. Ursprünglich wollte ich die Kabel unter einer alten Dachrinne verstecken. Doch je mehr ich darüber nachdachte, umso besser fand ich die Idee mit den Radkappen.

Ich habe keine top erhaltenen Radkappen genommen, sie durften ruhig Patina haben. Und ich habe sowas kistenweisen, denn ich hatte mal einen kompletten Flur mit Radkappen ausgehängt. Überall zusammengekauft, aber immer nur, wenn sie richtig günstig waren. Bis auf GANZ wenige Ausnahmen, habe ich noch nie mehr als 5 Euro für eine Radkappe gegeben, meist deutlich weniger. Da war es auch egal, die mit Löchern zu versehen. In der Mitte eines für das Kabel der Lampen. Gerade so, dass das Kabel durchpasst und dann mit zwei Kabelbindern gesichert.

Die Radkappen dann an die Decke geschraubt. Die rostigste Kappe war von einem Daimer.

Von welchem Auto die ist, weiß ich gar nicht. Wahrscheinlich ultraselten, aber schlechter Chrom.

So fanden die vier alten Lampen ihren Weg an die Decke. Und natürlich leuchten alle.

Es sind noch zwei Lampen in der Post, die kommen dann über den noch nicht vorhandenen Tisch, dann etwas tiefer gehängt. Der Kabelabzweig hängt dafür schon, damit ich das nicht noch einmal abschrauben muss.

Gut, dass ich meine Lampen alle billig geschossen habe – nicht, dass jetzt ein Rund darauf entsteht 😉

Im Wohnzimmer – dem gestrichenen Teil – musste ich die Decke noch einmal überstreichen, das war streifig geworden, was ich erst sah, als ich die Rolle für den Rollo wieder angeschraubt hatte und den Rollo hochziehen konnte. Auch hier hängte ich eine Lampe auf – den Kronleuchter vom Sperrmüll. Einfach, um den Baustellencharakter wegzubekommen.

Ich hatte zunächst alle Kettenglieder der Aufhängung rausgenommen und nur ein Glied dringelasssen – trotzdem konnte ich mit meinen 2,04m nicht drunter stehen und hätte mir sicherlich 100x den Kopf angehaun. Ich hab das jetzt mit Kabelbindern nach oben gepackt. Ein Provisorium. Aber wir wissen ja alle – nichts hält besser, wie ein gutes Provisorium…

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