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Entjungferung

Ich war am Samstag mit dem Titan und Anhänger unterwegs. Ich wollte den mit Restmüll gefüllten Hänger bei der Mülldeponie leeren, aber die hatte wegen einer innerbetrieblichen Veranstaltung geschlossen. Man schiebt Frust, fährt durch die Stadt, sieht einen Polizeiwagen auf der selben Spur und denkt: Jetzt fehlt noch, dass die mich rausziehen.

Kaum dran gedacht und schon sah ich die Kelle. Und das war tatsächlich das erste Mal, dass mir das seit dem Umbau – oder war es sogar insgesamt – mit dem Titan passiert ist.

„Allgemeine Verkehrskontrolle. Fahrzeugschein und Führerschein bitte!“ Ich hätte mal zählen sollen, wie oft ich das in meinem Leben schon gehört habe.

Ein Kollege verglich die Eintragungen mit dem Fahrzeug, mit dem anderen hielt ich einen Smalltalk. Der wusste nicht einmal, was für ein Auto das ist. Als ich zu dem meinte, dass natürlich alles eingetragen ist. Mit so einem auffälligen Auto durch die Gegend zu fahren, ohne alles zu legalisieren, wäre doch Wahnsinn, meinte der, dass sie in den letzten Jahren immer dreistere Umbauten rausziehen, die nicht eingetragen sind. Was bitte bin ich nur ein Spießer mit meinen Eintragungen – Revolution geht anders 😉

Lustig fand ich den kontrollierenden Kollegen, der meinte: „Manche Dinge erkennt man erst, wenn man sie liest“. Tja, wenn man nicht mehr erkennen kann, wie es ursprünglich wohl war.

Die Kontrolle endete mit einem freundlichen „Gute Weiterfahrt“. Die Kollegen machen nur ihren Job…

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Wo kommt der Frosch her?

Ich musste mich mal wieder um kleine Macken am Titan kümmern. Ein Problem konnte ich nicht lösen. Nach 1.500km fehlten wieder 2 Liter Kühlwasser. Ich habe ihn in der Werkstatt laufen lassen – kein einziger Tropfen unterm Auto. Im Öl ist nix und weiß qualmt er auch nicht. Mysteriös. Heiß wird er übrigens trotzdem nicht.

Eine wiederkehrende Panne beim Titan: Das Relais, das den Strom u.a. für die Blinker liefert. Auf der Autobahn fiel mir schon wieder der Blinker aus. Aber ich wusste ja inzwischen, welches Relais dafür verantwortlich ist.

Haube auf, am Relais gewackelt und da war es wieder. Jetzt in der Werkstatt habe ich das alles Mal mit Kontaktspray behandelt, in der Hoffnung, dass es danach Ruhe gibt.

Mit Kontaktspray arbeitete ich auch am Radio – der Radioempfang war wieder schlechter geworden. Ich habe das jetzt auf den Stecker des Antennenkabels geschoben und es scheint funktioniert zu haben. Das neue Radio habe ich ja daheim auf dem Hof eingebaut. Dabei hatte ich die Externe Endstufe weggelassen, weil da irgendwie nix rauskam. Dem Ging ich jetzt auf den Grund und habe mich durch das Menü gearbeitet, nachdem ich alles korrekt verkabelt hatte.

Mit frustrierendem Ergebnis: Der Chinchausgang ist ein reiner Subwoover Anschluss offensichtlich. Da kommen keine Höhen durch. Verdammt. Also ohne Zusatzverstärker. Ist eben das Einstiegsmodell von Pioneer. Trotzdem ärgerlich.

Unter dem Armaturenbrett hing schon wieder das Kabel zur Zentralverriegelung durch.

So bei den Pedalen – keine gute Idee. Also hab ich diesmal kein Klebeband verwendet, um das zu fixen, sondern Klebepads für Kabelbinder.

Mal sehen, wie lange das hält.

Am Beifahrerspiegel bin ich schon ein, zwei mal hängen geblieben. Und der wurde wackelig an einer Verschraubung. Ist eben Billigkram. Und ich entschied mich zu einer radikalen Methode, das zu fixieren. Akkubohrer und die ineinandergesteckten Rohre komplett durchbohrt.

Schraube durch mit sellstsichernder Mutter und Arschlecken.

Und noch etwas hat sich verändert am Titan. Damit habe ich aber eigentlich nix zu tun. Ich hab es auf dem Supermarktparkplatz bemerkt.

Ich hab den da nicht befestigt, aber an der AHK hängt ein Frosch. Kinder? Scherzkekse? Ich weiß es nicht. Find ich aber lustig, der bleibt da erst einmal hängen.

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Pimp my Schweißgerät Part 3: Umbau auf Massekabel mit Stecker

Irgendwie hat mich der Ehrgeiz gepackt, mein Schweißgerät weiter zu optimieren. Das Massekabel tat es zwar irgendwie, aber es war definitiv zu kurz. Das hatte maximal 1,5m Länge und das hat mich oft genervt. Aber wenn man sich da dranmacht, dann richtig. Ich wollte es auf Stecker umbauen, dass man es zukünftig einfach ersetzen kann.

Problem: Bei meinem Einhell ist da nichts geschraubt, das Massekabel ist direkt mit dem starken Draht verkrimpt im Gerät.

Wie das also angehen? Das alte Kabel hat einen Querschnitt von 16 mm², also brauchte ich dafür eine passende Ringöse. Die habe ich im Baumarkt besorgt. Manchmal verstehe ich Baumärkte und ihr System nicht. Wo würdet Ihr so etwas im Baumarkt suchen?

Ich musste einen Verkäufer dazu holen. Denn im Bereich „Nautik“, also im Bootszubehör. Muss man nicht verstehen.

Also habe ich das Massekabel außerhalb des Geräts abgeschnitten und die Ringöse verklemmt.

Dann habe ich eine Einbaubuchse eingeschraubt und das Kabel hintendran geschraubt. Ich hatte Angst, dass es Probleme gibt, wenn das Kontakt zum Gehäuse bekommt. Aber eine Nachfrage in einer WhatsApp Gruppe mit Leuten mit Ahnung gab mir Entwarnung. Das geht ohne Gefahr, dass das Gerät Schaden nimmt, oder wenn man es beim Schweißen anfasst.

Daran kann ich jetzt ganz easy jegliches Massekabel mit einem 9mm Dorn anstecken.

Ich hab mich für ein 4m langes Kabel mit 25mm² entschieden. Innen hat es zwar nur 16mm², aber ein dickeres Kabel hat weniger Wiederstand und da es länger ist, kann ein dickeres Kabel nicht schaden.

O.k., es liegt Masse am Gehäuse – kann man dann am eigenen Schweißgerät schweißen? Man kann! Der Griff mit der Nockenwelle war zu nah am Gehäuse. Man kam mit der Hand nicht richtig dazwischen. Die seitlichen Halter waren aber zu kurz, um es weiter nach außen zu schrauben auf einer Seite. Arschlecken! Angeschweißt!

Bevor ich das Gehäuse wieder verschlossen habe, habe ich den Staub der letzten Jahre mit Druckluft rausgeblasen. War mal wieder nötig.

Die Auflage für die Gasflasche hat mich immer genervt. Und da ich gerade drüber war, habe ich mich auch darum gekümmert. Ich denke, sie war für maximal eine 10l Flasche gedacht, ich nehme immer eine 20l Flasche. So viel wie ich schweiße… Aber die stand nie vollständig auf der Fläche. Zudem war die inzwischen stark verbeult und auch angerostet.

Ausgebeult, entrostet, mit der Sprühdose lackiert und dann mit Karosseriedichtmasse ein dickes Reststück dickes Alublech draufgeklebt und mit 4 Nieten fixiert.

Schon fast zu glänzend für die restliche rottige Optik des Kastens. Aber das erledigt sich von selbst. Jetzt steht die Flasche aber sicher.

Wieso muss ich bei so etwas eigentlich immer mit offenen Augen durch die Werkstatt gehen? Mir fiel wieder etwas auf, das ich geschenkt bekommen habe. Zu rotten, um es vernünftig zu verwenden oder gewinnbringend zu verkaufen. Aber für das rotten aussehende Schweißwunder…

Erkannt? Das ist ein originales Barkas Emblem, wie die späten Framos sie trugen.

Macht das Sinn auf dem Schweißgerät? Natürlich nicht. Also musste das da drauf.

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Endlich weg

Es hat etwas gedauert, bis Sascha, mein Stammschrotti, für mich Zeit hatte. Aber gestern war es soweit. Der Schlachter sollte raus. Wie aber von der Bühne bekommen. Ich stellte zwei Rangierwagenheber auf die Bühne.

Von hinten hob ich ihn mit dem Motorkran.

So ließ er sich schieben, bis er über meiner Europalette mit Rollen stand. Beim ersten Versuch war der Schwerpunkt jedoch zu weit hinten. Die Palette machte einen Wheelie.

Also wieder hoch mit der Bühne, Palette verschieben und wieder drauf. Damit konnte ich den Wagen – bzw. den Rest davon – in die Vorhölle schieben.

Als Sascha endlich kam, rollten wir in die Gasse herunter – die ist zu schmal für den großen LKW.

Ran an die Kralle und ab damit in den LKW!

Ein Nachbar hat mich angesprochen, wann der Schlachter geholt wird, er hätte da noch einen Twingo zu entsorgen. Also kam der auch gleich an die Kralle.

Moment. Twingo? Ja, er hatte ein Faltdach. War klar, dass ich das vorher ausbauen musste.

Geht inzwischen ratz fatz. Verkleidungen ab, Adapter mit 10er Nuss auf den Akkuschrauber, alle Schrauben raus und schon los. Dauert keine 10 Minuten. Nicht, dass ich es aktuell brauche – aber ein Faltdach für umme…

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Posted in Focht Titan

Bad Vibrations

Ich hatte eine Unwucht auf der Vorderachse des Titan. Besonders schlimm vibrierte das Lenkrad beim Bremsen. Die Räder habe ich schon wuchten lassen. Dadurch wurde es nicht besser. Nächster Verdächtiger: Die Bremsscheiben. Also habe ich mir neue geordert. Auf der Beifahrerseite staunte ich nicht schlecht. Die Scheibe war total verrieft aus der Außenseite.

Auch hatte sie einen Rand inzwischen. Dass die Außenseite dünner als die Innenseite war – ich kann nicht einmal 100% sagen, ob das Verschleiß ist, oder Absicht.

Bevor ich die neuen Bremsscheiben montiert habe, habe ich natürlich die Aufnahmeflächen sauber gemacht.

Auch die Flächen im Bremssattelhalter, in dem die Bremsbeläge laufen, habe ich sauber gemacht und mit Kupferpaste geschmiert. Und natürlich habe ich die Bremsscheiben entfettet. Sieht doch immer wieder gut aus, so eine neue Bremsscheibe am Auto.

Auf der anderen Seite war die Bremsscheibe nicht verrieft, aber wenn, dann wechselt man Bremsscheiben paarweise.

Auf der Heimfahrt war die Unwucht beim Bremsen weg. Aber ich hab immer noch leichte Vibrationen, wenn ich nach rechts lenke. Dieser Escort bleibt mir ein Rätsel. Eventuell ein hängender Bremssattel? Vielleicht sollte ich testweise die vom Schlachter draufschrauben – natürlich werde ich die vorab testen, ob sie freigängig sind.

Da ich demnächst wieder auf Tour gehe, habe ich bei der Gelegenheit noch die Flüssigkeiten gecheckt. Und siehe da – es fehlte deutlich Kühlwasser.

Das muss ich beobachten. Heiß geworden ist er laut Anzeige nicht. Im Öl ist auch kein Wasser, das ist schon einmal gut. Aber irgendwohin muss das Wasser ja entfleucht sein…

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Der August Altautotreff in Darmstadt

Ich habe es endlich wieder auf den Altautotreff in Darmstadt geschafft.

Es lag ein Gewitter in der Luft, aber Darmstadt wurde verschont. Wie immer gab es viele Benzingespräche.

Matthias war frisch zurück von einem Roadtrip zum Nordkap mit seinem Opel Rekord Leichenwagen.

Da auch andere schon da oben waren, konnte man sich natürlich austauschen. Mit dabei waren übrigens noch ein anderer Rekord C Leichenwagen und ein Senator.

Ein Auto will ich mal wieder rausgreifen – diesen BMW E21.

Nicht nur, dass der gut dastand…

…er hatte es auch faustdick unter der Haube.

Ein 3,5l Sechszylinder aus einem Siebener BMW. Viel mehr passt in den Motorraum wirklich nicht rein. Es ist quasi ein Nachbau der Alpina Version des E21. Ordentlich Wums für so einen kleinen BMW. Hat auch schon 3 Hinterachsen gekostet – Spaß kostet eben.

Wieder ein interessanter Mix aus den unterschiedlichsten Fahrzeugen.

Der nächste Altautotreff ist am 15.09.2019.

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Kleines Photoshooting in der Werkstatthölle

Zum Hallengrillen kam zu früher Stunde Merlin zu mir. Ihn kenne ich seit vielen Jahren, als wir Internetpublizisten noch als echte Nerds galten. Ich hatte ihn seit Jahren nicht mehr gesehen, aber das Hallengrillen bot eine gute Gelegenheit mal wieder zu quatschen und vor allem um zu fotografieren. Merlins großes Hobby ist die Fotografie und so eine Chaoswerkstatt ist natürlich kein alltägliches Motiv. Und auch eine schöne Gelegenheit, mit einem Fisheye-Objektiv zu spielen.

Herausgekommen sind sehr interessante Fotos und Portraitaufnahmen, die ich Euch nicht vorenthalten will:

Danke an Merlin für die schönen Fotos und dass ich sie hier verwenden darf.

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Der 5ender ist wieder auf dem Markt!

Es ist schon einen Moment her, dass Burt, der den 5ender von mir gekauft hatte, äußerte, dass er ihn eventuell doch nicht in Angriff nimmt, sondern weiterverkaufen will. Nun macht er Nägel mit Köpfen. Seit gestern Abend steht er bei eBay. Ich bin echt gespannt, was der bringen wird, ich habe da gar keine Vorahnung.

www.ebay.de/itm/153601846340

Der 5ender war der Anlass, dass dieser Blog vor 15 Jahren startete. Damals wollte ich einfach die Leute, die dafür Teile gestiftet hatten, informieren, was damit passiert. Und es tat mir damals schon weh, ihn wegzugeben, ohne ihn vollendet zu haben – also die Phase 2 vollendet zu haben. Aber ich hatte einfach zu viele Projekte. Die habe ich immer noch irgendwie – und Burt offensichtlich auch.

Hoffentlich kommt er in gute Hände – es würde mich freuen, wenn der wieder auf die Gasse kommt. Ich will gar nicht darüber nachdenken, wie viele Stunden ich in den versenkt habe…

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Neue Kapelle

Ich reiße gerade jede Menge Kilometer mit dem Titan herunter. Da war tatsächlich ein Ölwechsel fällig.

Da ich den dazu aufbocken musste, da sonst keine Ölwanne drunterpasst, konnte ich den Sitz der Stabimuttern testen, ob die Gummis sich gesetzt haben. Aber da ist alles in Ordnung – man wird vorsichtig.

In der Werkstatthölle konnte ich auch tanken.

Im Schlachter waren noch sicherlich 20 Liter Diesel – wieso verschwenden?

Was auf den Fahrten nervte, ist das Radio.

Wenn das länger läuft, fängt es an zu spinnen. Will man beispielsweise die Lautstärke ändern, schaltet es sich einfach ab. Oder es schaltet sich einfach so ab. Oder es schaltet auf Standby nach dem Abschalten. Ich könnte so weitermachen, oder einfach schreiben: Es nervt.

Ersetzt habe ich es gegen ein Einstiegsmodell von Pioneer, das ich als Vorführgerät bei eBay geschossen habe.

Ganz ehrlich? Wenn das zuverlässig läuft: Mehr braucht kein Mensch. Mir war nur wichtig, dass es ein Markengerät ist, weil Billiggeräte mogeln mir zu sehr mit der Leistung und klingen oft bescheiden.

Ich habe einmal die Endstufe weggelassen. Irgendetwas stimmt da mit der Verkabelung nicht. Und die Leistung reicht eigentlich. Doof, dass ich die Ausgänge der Endstufe mit den Kabeln zu den Lautsprechern verwechselt hatte. Dachte, das Radio ist hin, aber es war einfach Dummheit. Bei der nächsten Dauerfahrt, darf es seine Qualitäten beweisen.

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Hallengrillen Zwanzigneunzehn – es war mir ein Fest!

Am Samstag war es so weit: Hallengrillen Zwanzigneunzehn.

Sagen wir mal so: Offenbar war der Termin nicht so wirklich für jeden soooo optimal. Manche waren im Urlaub, oder durch andere Gründe verhindert. Egal, wann man den Termin festlegt – irgendwen trifft es immer. Aber ich sehe es so: Es ist furchtbar egal, wie viele kommen. Hauptsache die, die kommen, haben Spaß.

Meine Nachbarn ist es relativ normal, dass da ein komisches Auto steht. Am Samstag waren es ein paar mehr.

Immer wieder schön, alte bekannte wiederzutreffen, aber auch neue Leute kennenzulernen, die teilweise den Fusseblog schon seit Jahren lesen. Wie immer – irgendwie wird es genutzt, dass die Besucher aus verschiedenen Ecken der Nation kommen. Und so werden immer wieder Teile getauscht bzw. ist es der Angelpunkt für Transportketten.

Für Ronny hatte ich beispielsweise eine Woche vorher einen Motor geborgen, der seine weitere Reise antrat.

Manche kamen am Nachmittag, andere am Abend, manche fuhren wieder nach Hause, andere blieben über Nacht. Und natürlich wurde – wie der Name es schon sagt, gegrillt.

Insgesamt eine illustre Runde mit interessanten, amüsanten Geschichten.

In dem Ort, in dem die Werkstatthölle ist, war Weinfest und so kam es, dass nachts noch die einen oder anderen Weinfestbesucher bei uns zu einem Absacker hängen blieben.

Wir tagten bis spät in die Nacht, die Übernachtungsgäste nahmen nach einem Frühstück gegen Mittag den Heimweg wieder in Angriff.

Schön, dass Ihr alle da wart! Ich hoffe, Ihr hattet alle genau so viel Spaß wie ich…

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