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Posted in Focht Titan

Und dann hau ich mit dem Hämmerchen…

Normal hatte ich das Problem beim Titan nicht, aber wenn ich vollbeladen fahre, schleift es immer noch ein wenig hinten links. Nicht schlimm, aber man sieht – es ist der Lack ab.

Auch die Heckschürze leicht angeschliffen. Am Reifen sieht man nichts – noch nicht. Zeit zu handeln. Also aufgebockt und mit dem Hammer die Kante umgelegt. Auch habe ich die Schraube an der Heckschürze etwas nach unten verlegt und die Heckschürze etwas mit der Fächerscheibe heruntergeschliffen. Am Schluss habe ich das mit Brantho Nitrofest geflutet.

Dass ich die Kante der Heckschürze mitlackiert habe, macht durchaus Sinn. Ich glaube zwar nicht, dass das jetzt noch schleift, aber sollte es das tun, weiß ich anhand des fehlenden Lacks wo.

Warum das geschliffen hat, erschließt sich mir nicht wirklich. Beim Verschränkungstest war alles ok. Evtl. haben sich die Federn noch etwas gesetzt.

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Posted in Pirat

Stuktur

Als ich gestern in die Werkstatt kam, war ich nicht sehr begeistert von meiner Arbeit am Armaturenbrett. Es war viel zu glatt geworden – und glänzte viel zu sehr!

Nein, so konnte das nicht bleiben. Ich fuhr in einen Billigmarkt, da sollte es Strukturlack geben für ganz kleines Geld. Gibt es auch. Keine drei Euro die Dose. Problem: Das ist eigentlich zum Ausbessern von verputzten Wänden gedacht.

Ich habe es probiert: Geht der Lack darunter hoch, wenn ich das drüber lackiere?

Gewartet. Nix passiert. Es verträgt sich. Und Kunstharz ist nicht 100% durchgetrocknet. Die Lacke sollten sich verbinden. Kann sein, dass das letztendlich vollkommen in die Hose geht. Ich bin das Risiko eingegangen und habe das Armaturenbrett komplett übergeblasen.

Ja – DAS ist Struktur. Struktur, wie ich sie mir gewünscht hatte.

Aber ob die Oberfläche kratzfest wird? Ich habe weiter experimentiert und den sehr langsam trocknenden Strukturlack mit mattschwarz übergeblasen, damit sich auch diese Lacke verbinden.

Ich lass das jetzt maldurchtrocknen, lege sicherlich noch 1-2 Schichten mattschwarz drüber. KÖNNTE was werden. Bisher sieht es gut aus.

Die Instrumententafel tat das überhaupt nicht. Durch das Erwärmen beim Lackieren mit dem Struktulack hatte sie sich ziemlich verzogen.

Also wieder heiß machen und beschweren, damit sie wieder gerade wird.

Kann sein, dass ich den Strukturlack wieder komplett runterschleife, das Ergebnis gefällt mir noch nicht. Ich habe erst einmal es grob angeschliffen und ohne Erwärmen lackiert. Mal sehen, wie das wird…

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Posted in Scene

Chapeau OST-Blog!

Manchmal ist es schon wirklich grausam, welche Typenbezeichnungen auf den Sozialen Medien, in Foren etc. erscheinen. Ein zweitüriger BMW E30 wird zum Coupé, das Zwischenmodell bzw. Faceliftmodell des VW Passat 32 wird zum Typ 32A, obwohl es diese Bezeichnungen nie gab. Ab und an rollen sich mir da die Fußnägel auf beim Lesen.

Olaf vom OST-Blog ging das wohl genauso und deshalb hat er eine online Petition zu diesem Thema gestartet.

Bitte zeichnet diese online Petition! Es ist wichtig!

Ich sehe förmlich bei einigen die Fragezeichen aus den Köpfen mancher Leser in diesem Moment aufsteigen. Was soll der Müll? Gibt es nichts Wichtigeres?

Ja natürlich. Tausende Dinge! Aber kennt irgendwer auch nur eine openPetition, die irgendwas gebracht hätte? Ich nicht. Selbst wenn es um wichtige Dinge geht – so etwas zu zeichnen wird leider nichts bringen, weil es lediglich eine Meinungsäußerung ohne jegliche rechtliche Relevanz ist. Selbst wenn die angestrebten 1 Million Stimmen zusammenkommen würden, das Kraftfahrtbundesamt muss trotzdem nicht reagieren.

Gelungene Satire – Chapeau! Hätte von mir stammen können…

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Posted in Pirat

Schuster bleib bei deinem Leisten!

Der stumpf angeklebte Halter am Mittelteil des Armaturenbretteinsatzes hielt nicht wirklich. Eine zu kleine Auflagefläche, dass das halten konnte. Also bog ich mir ein Blech, das mit der Verschraubung unten gehalten wird.

Der Instrumenteneinsatz hält so ausreichend. Zeit, alle Instrumenten die passende Öffnung zu geben. Dazu musste ich mit dem Billigdremel die Löcher teilweise noch etwas vergrößern.

Zur Schalterleiste war der Übergang unharmonisch und es klaffte eine kleine Lücke. Zusammengesetzt aus zwei kleinen Forexstücken, zusammengeklebt und etwas dünner geschliffen, dann verklebt.

Ich habe die einzelnen Fakerahmen wieder abgeschraubt, die Ecken abgerundet und geschliffen. Auch die Instrumententafel und alles getrennt mit Strukturlack lackiert.

Begeistert bin ich von dem Ergebnis nicht im Ansatz. Obwohl ich wie vorgeschrieben mit dem Heißluftföhn gearbeitet habe, ist das Ergebnis unregelmäßig und Kratzer kaschiert das nicht wirklich gut. Kann am Untergrundmaterial liegen. Mal sehen, wie es durchgetrocknet wirkt. Aber nach der Aktion stand für mich fest: Nein, damit lackiere ich den Rest des Armaturenbretts definitiv nicht!

Was kaschiert gut Kratzer und gibt eine strukturierte Oberfläche? Rollen mit Kunstharzlack. So, wie ich das früher immer gemacht habe. Schuster bleib bei Deinem Leisten – da weiß ich, es funktioniert. Also habe ich die Walze herausgeholt und hab das seidenmatt schwarz gerollt.

Nass glänzt der Lack natürlich noch. Ist mir fast schon zu glatt geworden. Ich sollte eine Fellwalze holen und da noch einmal drübergehen, um dem mehr Struktur zu geben.

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Posted in Pirat

Kompliziert – oder doch nicht?

Die Instrumententafel vom Pirat musste irgendwie befestigt werden Zum Anschrauben war da nix. Also zog ich mich zum Tüfteln in die Werkstatthölle zurück.

Ich fing damit an, dass ich einen Blechwinkel baute – die alten Blenden haben unten einen Absatz – das wollte ich etwas angleichen.

Weiterer Vorteil dieses Blechs: Es verhindert, dass sich das Forex verbiegt an der unteren Kante. Ich habe das wieder mit 2 Komponentenkleber verklebt.

Während das trocknete, habe ich mich um die USB Dose gekümmert. Rahmen gebaut, Löcher gebohrt, … So fügt sich die gut ein zum Rest.

Fest im Armaturenbrett war das aber noch nicht. Oben ist eine Schiene im Armaturenbrett – leider ging die nicht bis zum Rand. Also habe ich die verlängert. Angeschweißt an die andere Schiene, unten verklebt mit Dichtmasse. Und eine Befestigungslasche habe ich gleich mit eingeplant.

Ich habe dafür keine zusätzlichen Schrauben eingeplant Ich verwende einfach eine Längere bei einem der Fakerahmen.

Die Winkel habe ich erst einmal größer gemacht, was stört, wird weggeflext. In der Mitte oben habe ich nur einen Winkel angeschweißt.

Der sitzt leider minimal zu weit hinten, das kann ich aber sicher ausgleichen.

Unten war es nicht so leicht, oder doch? Manchmal zerbricht man sich den Kopf und dann ist es doch sehr easy. Anfangs probierte ich bestehende Befestigungspunkte zu nutzen. Viel zu umständlich. Letztendlich schnitt ich mir ein Blech, kantete es mehrmals, verschraubte wieder durch die Rahmen mit längeren Schrauben . Und dann hat das Blech eine große Auflagefläche – so konnte ich das flächig mit dem Armaturenbrett verkleben.

Hinten alles dran, also vorne die Tafel in die richtige Position schieben.

Jetzt muss die Dichtmasse bzw. der Kleber aushärten, dann sollte das fest sein. Problem gelöst ohne zusätzliche Schrauben. Das Lackieren rückt näher…

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Posted in Focht Titan

Platz schaffen

Ich hab noch weitere Bilder von dem Schlachter bekommen. Hat schon derbe einen abbekommen, dass das Dach geknickt ist.

Ob die Scheibe noch heil ist? Auf der Beifahrerseite ist sie offenbar aus dem Rahmen.

Na, ich werde sehen. Scheibe wär schon nett, meine wird langsam an den Ecken milchig. Von Hinten wirkt er ganz gut.

Und was wichtig ist, es ist der richtige Motor drin. Ein 1,8l Saugdiesel wie meiner. Soll wohl ganz sauber laufen und ca. 118.000km auf der Uhr haben.

Wenn ich den nächste Woche hole – wann ist noch nicht klar – dann brauche ich Platz in der Werkstatthölle. Ich bin aus Nummer sicher gegangen und habe mir die Werkstatthölle vorgenommen. Denn Platz war da eigentlich keiner.

Sorry für das unscharfe Foto, ich habe leider nur das gemacht.

Für das Hallengrillen werde ich noch einmal besser aufräumen, aber nach 3 Stunden hatte ich die Werkstatthölle immerhin so weit, dass da wieder ein Auto reinpasst.

Kann sein, dass ich Montag da ganz normal arbeite – aber ich bin vorbereitet. Der Schlachter kann kommen.

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Posted in Focht Titan

Teile, ich brauch Teile…

Ich habe Post bekommen. Ich habe ja so meine Probleme mit den billigen Heckleuchten am Titan. Also habe ich etwas direkt in China bestellt. Die Lieferzeiten sind echt fies, wobei es für direkt auch China ging: 3,5 Wochen waren die Teile unterwegs.

Metallfassungen, die ich in die Land Rover Heckleuchten einsetzen will. Insgesamt haben die inkl. Versand 3,17 Euro gekostet. Da wartet man eben einmal.

Das Warten auf das Ersatzteil bei der abgerissenen Zugstrebe hatte mich aber genervt. Zugegeben: Der Verkäufer hat das echt umgehend abgeschickt. Aber er konnte es eben erst am nächsten Werktag aufgeben und der Versand dauerte auch noch ein wenig. Die Ersatzteilversorgung für den Escort MK4 ist nicht wirklich die beste. Verschleißteile bekommt man noch so weit, aber alles andere – schwierig. Ich brauche nichts wirklich konkret im Moment, aber der Zeitpunkt ist jetzt der richtige, einen Schlacher zu suchen, um ein Teilefundus aufzubauen.

Ich brauche einen Schlachter. Alte Passat laufen mir ab und an so zu, aber Escort? Also bastelte ich eine Grafik, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen.

Damit suchte ich über Instagram, Facebook und eBay Kleinanzeigen einen Schlachter. Ich habe keine Eile, das ist die beste Voraussetzung, etwas zum kleinen Preis zu bekommen. Mir ging es einfach darum, die Information zu streuen, dass ich suche. Wenn dann tatsächlich mal einer billig weg kann, wissen es eventuell andere, die mir die Info weiterleiten.

Es ging schneller, als gedacht. Ich bekam Post über eBay Kleinanzeigen.

Äh nein, die meinte ich nicht, ich meinte die hier:

Klang soweit schon einmal interessant. Preis ist für mich auch ok, ein Bild hatte er spontan auf der Platte, oder dem Handy.

Ich werde den wohl nächste Woche holen und dann direkt schlachten und danach entsorgen. Einige Teile werde ich versuchen zu versilbern, um einen Teil der Kosten wieder reinzuholen, weil ich sie eh nicht brauche: Sitze/Türverkleidungen, Heckklappe, Heckleuchten, Heckstoßstange, Schiebedach, den noch heilen Scheinwerfer,… Wobei ich die Sitze beispielsweise versuche zu verkaufen – meldet sich keiner, werden sie mit entsorgt. Ich habe schlichtweg nicht den Platz, so etwas einzulagern.

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Wieder spurtreu

Gestern habe ich eine gebrauchte Zugstrebe für den Titan bekommen.

Ich dachte mir, dann fahr ich doch einmal in die Werkstatt und bau die ein. Ich fuhr aus der Garage und die Geräusche von der Hinterachse gefielen mir gar nicht. Ich habe nachgesehen und gewackelt.

Ganz klares nein. So fahre ich nicht. Viel zu gefährlich, dass Folgeschäden kommen, oder ein Unfall passiert. Glück gehabt, dass es bisher gut gegangen ist. Provozieren muss man nix.

Ich hab gecheckt, habe ich alles daheim, das ich zum Reparieren brauche? Ach, probieren wir es einfach einmal, das im Hinterhof zu fixen.

Ich habe ehrlich gesagt damit gerechnet: Das kurze Stück im Achsschenkel musste ich abflexen, also die Mutter abtrennen. Ich habe daheim nur eine Billigflex, da merkt man echt den Unterschied zu einer Powermaschine.

Damit war das aber nicht raus. Streicheln mit dem Hammer brachte da nix, ich musste schon richtig draufdreschen, bis die Reste rausfielen.

Die Schraube vorne ging glücklicherweise verhältnismäßig einfach auf. Reingeschraubt war der schnell.

Schon irgendwie komisch einen Blogbericht zu schreiben, wo zwei Verschraubungen geöffnet und mit neuem Teil wieder geschlossen werden 😉

Natürlich musste ich überprüfen, ob und wo das Rad geschliffen hat. Und da waren tatsächlich Spuren am hinteren Ende.

Es kann sein, dass das vom Schaden kommt, oder dass ich nicht genug gebördelt habe. Bei Vollbeladung schliff es minimal beim Einfedern. Kann aber eigentlich nicht sein, dass es am Bördeln lag, weil ja auch die Heckschürze angeschliffen ist. Das müsste dann auf der anderen Seite auch so sein. Da war das Rad zu weit hinten.

Ich habe das jetzt erst einmal beilackiert mit Rostschutzfarbe, damit es keinen Rost ansetzt. Sollte es bei Vollbeladung weiterhin minimal Schleifen beim Einfedern, dreschen wir eben noch mal mit dem Hammer von innen drauf – viel ist es ja nicht. Da ein Teil der Bruchstelle rostig ist, war die Zugstrebe schon länger angebrochen.

Keine Ahnung, wie das vorher schon gearbeitet hat, bevor sie endgültig durch war.

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Heimarbeit

Ich warte auf die neue gebrauchte Zugstrebe für den Titan, aber ich hatte ja noch Arbeit zuhause liegen. Die Ränder der Instrumente waren noch nicht gebördelt. Ich habe ein wenig gegoogelt, wie das andere gemacht haben. Und ich kam auf folgenden Trick: Instrument mit einer Schraubzwinge auf ein Brett klemmen und dann mit der Wasserpumpenzange die Kanten wieder umlegen

Wird nicht perfekt, aber brauchbar. Und es schont den Lack.

Zeit für eine Art Inventur. Welche Instrumente habe ich, wie viele Öffnungen und welche Instrumente nutze ich.

Ich habe definitiv mehr Instrumente, als Löcher, manche machen wirklich Sinn und die sollen schön vermischt werden.

Nicht alle Instrumente waren komplett, mal fehlte der Halter, mal der Birneneinsatz. Bis auf einem Halter, den ich noch bauen miss, fand sich alles in einer Kramkiste.

Aber so ein Halter ist relativ easy gebogen/gebohrt.

Und noch etwas soll ins Armaturenbrett. Derzeit nervt immer ein wenig das Kabel zum Handyhalter, den ich immer links neben dem Lenkrad habe. Moment. Ich baue das komplette Armaturenbrett um, wieso da keine USB Dose hinsetzen?

Dass da auch ein Rahmen drumrum kommen soll, brauch ich sicher nicht weiter zu erwähnen, oder?

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Posted in Focht Titan

Gute und schlechte Aussichten

Die Sicht nach hinten im Titan ist wirklich beschissen. Ich liebe die Engelmann Rückspiegel, die ich auch am Titan waren. Das sind für mich DIE 80er Jahre Rückspiegel. Echte Tuning Geschichte. Deshalb verbaue ich die so gerne. Vielleicht auch aus Sentimentalität, weil ich die schon in den 80er Jahren an meinem erste Auto hatte.

Die Hutze auf der Haube damals war übrigens auch von Zastrow. Scheiße, ich bau immer das gleiche Auto 😉

Beim Titan haben sich die Engelmänner aber als untauglich erwiesen. Da ich hinten keine Scheiben habe, sehe ich einfach zu wenig. Und das ist gelinde gesagt suboptimal. Deshalb habe ich nach Alternativen gesucht. Ich hätte irgendwelche Transporterspiegel montieren können, aber ich wollte etwas mit Stil – oder etwas, das vollkommen over the top ist. Ich entschloss mich für letzteres – fiesen 80er Jahre Trash, eigentlich für Vans. Und so etwas gibt es tatsächlich noch neu zu kaufen.

Ich habe das einmal angehalten, aber so konnte ich nicht sehen, wie das wirkt, weil ich nicht weit genug vom Fahrzeug weggehen konnte.

Ich wollte heute auf ein Autotreffen im Odenwald, also entschloss ich mich, ausnahmsweise samstags in die Werkstatthölle zu fahren. Aus dem Treffen wurde nix, aber dazu später.

Ich klebte erst einmal den oberen Halter mit Gaffatape fest und hab mir das dann aus Entfernung angesehen.

Mein Urteil: Durchgefallen. Das stand einfach zu weit weg vom Fahrzeug. Ist ja auch eigentlich nicht für PKW gemacht. Wäre ja auch zu schön, wenn mal etwas Plug & Play funktionieren würde. Es war mir klar: Es geht mal wieder ins Eingemachte. Vorsichtshalber rief ich meinen TÜV Prüfer an, ob der Spiegelarm klappbar sein muss. Muss er glücklicherweise nicht.

Ich kürzte den unteren, nicht einstellbaren Bügel um ca. 6 cm und punktete das erst einmal zusammen, um das Ergebnis einzuschätzen.

Wieder angetapet. Diesmal fand ich das Ergebnis befriedigend.

Also habe ich es rundum verschweißt und verschliffen.

Natürlich habe ich das grundiert und danach auch lackiert. Die Dreiecke, an denen die Engelmänner verschraubt waren, musste ich auch lackieren. Irgendwie hatte der Lack mit den Gummis der Spiegel reagiert. Warum auch immer. Den Lack konnte ich einfach wegschieben.

Klar, dass ich das abgeschliffen, grundiert und lackiert habe. Genau, wie die Halter der Querstreben. Da war schon in neu der Lack ab. Taiwanschrott eben…

Ich hatte anfangs gedacht, ich könnte die weglassen, aber das war viel zu wackelig, das hätte zu sehr vibriert. Letztendlich habe ich mich entschlossen, die Streben an den ursprünglichen Spiegeldreiecken zu verschrauben.

Die Verstellbaren oberen Streben werden eigentlich nur mit einer Schraube geklemmt. Das gefiel mir aber nicht, da die Schraube weit herausgestanden hätte. Deshalb entschied ich mich, das innere Rohr durchzubohren.

Das Ergebnis: Die Sicht nach hinten ist VIEL besser – ach ja und so sieht das Endergebnis aus:



Ready for the Show? Leider nicht. Auf der Heimfahrt fielen mir ein etwas schwammigeres Fahrverhalten und ein Klappern am Unterboden auf. Was zur Hölle war da los. In der heimischen Garage legte ich mich unters Auto und glaubte meinen Augen nicht.

Da ist tatsächlich eine Zugstrebe an der Hinterachse abgerissen! Äh ja, bzw. nein. So fahre ich nicht in den Odenwald.

Wie ich inzwischen recherchiert habe, ist das wohl eine Schwachstelle am Escort MK4. Gebrauchten Ersatz habe ich inzwischen organisiert, der geht Montag in die Post, wenn alles klappt. Inzwischen kenne ich ja ein paar Escort Schrauber. Einen eigenen Fundus habe ich mir noch nicht aufgebaut. Vielleicht sollte ich mir doch irgendwann einen Schlachter holen…

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