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Lochfraß

Dass ich an dem Armaturenbrett weiter gespachtelt und geschliffen habe – damit will ich Euch nicht langweilen. Ich bin noch nicht durch, aber ich wollte unbedingt meine Löcher für die Scheibenlüftung bohren. Und das habe ich auch.

Ich finde, das hat was. passt gut zum Flugzeuglook.

Normal hätte ich das mit einem Stufenbohrer realisiert, aber dazu war das Material zu dick. Also hatte ich mir so einen Bohrer mit 20mm Durchmesser geholt.

Der Nachteil von dem Teil: Ich musste das Ausgebohrte nach jedem zweiten, dritten Loch da wieder rausfummeln. Das hält auf, aber ich wollte eben so große Löcher. Die Lüftung soll ja auch die Scheibe frei bekommen.

Die Luft muss natürlich auch da hinkommen. Aber auf der Rückseite musste ich den Luftkanal wegschneiden beim Bau.

Im ersten Schritt habe ich den Kanal mit Dicht- und Klebemasse den alten Kanal wieder festgeklebt.

Damit ist der Drops aber noch nicht gelutscht. Halten würde das eventuell, aber der Kanal ist auf der Beifahrerseite ja für eine flachere Version, also klafft da jetzt ein riesiges Loch.

Ich hasse es zwar, aber ich werde wohl noch einmal laminieren müssen. Und wenn ich eh laminiere, werde ich auch die anderen Nahtstellen noch einmal überlaminieren, um sie fest zu verbinden. Dann hält das auch sicher. Es wird immer mehr ein komplettes Armaturenbrett.

Es ist wie oft: Ich habe den Aufwand wirklich etwas unterschätzt, ich dachte, das ist doch Rucki Zucki erledigt. Aber was soll´s! Es wird ein Einzelstück und das braucht eben seine Zeit.

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Armaturenbrettstuckateur

In der Werkstatthölle war gestern Staubkampfabend.

Ich habe Material bekommen. Glasfaserspachtel und Feinspachtel – ich konnte weiterarbeiten. Die Lüftungsdüsen zur Scheibe hin habe ich zugespachtelt. Im ersten Schritt von hinten die Schlitze mit Klebeband geschlossen und von der Außenseite zugespachtelt mit Glasfaserspachtel.

Als das angezogen war, habe ich auch innen um die Löcher den Glasfaserspachtel erweitert, dass das besser im Loch sitzt.

Dann hieß es schleifen, spachteln, schleifen, … Nervige Arbeit, aber muss eben sein. Letztendlich ärgert es mich, dass ich ein verzogenes Armaturenbrett verwendet habe, um die Erweiterung zu realisieren. Das rächt sich jetzt. Ich arbeite erst einmal an der großen Fläche oben. Und obwohl ich konsequent gearbeitet habe – ganz fertig bin ich mit der Fläche nicht geworden. Aber ich bin auf einem guten Weg.

Langsam ist auch Zeit, sich um den Einsatz zumachen. Ich habe mal einen Serieneinsatz herausgekramt und eingesetzt, um zu sehen, wieviel Fläche ich gewinne.

Die Lüftungsdüsen in der Mitte entfallen noch. Der Pirat war ursprünglich ein Nullausstatter bzw. eine C Ausstattung. Die hatte die mittleren Düsen nicht und dementsprechend auch kein Heizungsrohr, das dahin führt. Den Rest werde ich wieder einsetzen. Ich erhalte eine Zusätzliche Tafel, die, wenn die Düsen weg sind, 44cm breit ist und 15cm hoch. Schade, dass sie eigentlich geknickt ist an der Schalterleiste, aber dafür findet sich auch noch eine Lösung.

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Wir meiseln uns eine Statue

Ich brauchte eine Statue. Warum – nun das erkläre ich irgendwann später genauer. Und es musste auch keine „echte“ Statue sein. ich hatte da eine Schaufensterpuppe.

Ziemlich primitives Ding aus GFK. Taugt nicht viel, der kleinste Feindkontakt und man hat Beschädigungen. Und aussehen, wie eine Statue tut das Ding auch nicht wirklich. Das sollte so eine Schraubergöttin werden. Da mussten Autoteile dran. Also durchsuchte ich meine Schrottonne. Ein Stoßdämpfer lag drin. Auch fand ich eine Riemenscheibe. Etwas Schweißen und Flexen und das hatte so ungefähr die Form eines Arms.

Von den nächsten Zwischenschritten habe ich keine Bilder leider gemacht. Was hauptsächlich daran lag, dass meine Hände mit Farbe getränkt waren.

Den Arm habe ich mit Schrauben angeschraubt und zusätzlich mit Karosseriedichtmasse verklebt. An die Spitze habe ich eine Radkappe als Schild angeschweißt. In die andere Hand kommt ein Speer aus zwei Nockenwellen. Damit es in die Hand passt, habe ich in die Mitte ein plattgedrücktes Rohr geschweißt. Das Ganze habe ich mit weißer Wandfarbe angepinselt.

Die Statue habe ich grob angeschliffen, weil sie sehr glatt war und ebenfalls mit Wandfarbe angepinselt. Und dann der Clou: Ein Stück Stoff in Wandfarbe getränkt und der Schaufensterpuppe umgehängt und mit einem ebenfalls in Wandfarbe getränkten Stoffstreifen als eine Art Gürtel drum rum geknotet.

Eine Schutzbrille über dem Gesicht bekam ebenfalls weiße Farbe. Fertig war die Statue.

Doch, auf Entfernung könnte an denken, dass es sich um eine Statue aus Stein handelt. Ich bin gespannt, wie fest der Umhang wird, wenn die Farbe durchgetrocknet ist.

Zwischendrin macht es wirklich Laune, so einen Blödsinn zu basteln. Mal sehen, vielleicht baue ich noch etwas anderes in dieser Richtung…

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Ich musss mal meine Materialbestände auffüllen….

Das Polyesterharz war durchgetrocknet, ich konnte mit dem Armaturenbrett weitermachen. Zunächst alle überstände wegschneiden und mit der Schruppscheibe erst einmal die groben Unebenheiten und Überstände wegschleifen. Dann habe ich die ehemaligen vorderen Lüftungsdüsen mit Glasfaserspachtel gefüllt.

Ich dachte, ich hätte mehr Glasfaserspachtel, aber nach den zwei Flächen war die Dose leer. Dann wollte ich die Flächen mit Feinspachtel anfangen zu bearbeiten. Dose auch, ein wenig angemischt, aber wirklich nur ein wenig. Denn dann war auch diese Dose leer.

Kein Problem – dachte ich. In dem Ort, in dem ich schraube, gibt es zwar keinen Baumarkt, aber eine Tankstelle mit Autozubehörladen. Da bekomme ich sicherlich Spachtelmasse. Aber Pustekuchen. Die hatten nur Minidosen für 8 Euro das Stück. So verzweifelt war ich nicht. Ein Verbrauchermarkt mit Autozubehörregal. Nein, da war auch keine Spachtelmasse. Verdammt.

Das bisschen, das ich hatte habe ich noch verschliffen.

Das war aber nur der Tropfen auf den heißen Stein.

Ich habe noch etwas für den Clubstand des Fusselforums für die Techno Classica gebastelt. Doch dazu später. Vielleicht spoilere ich wieder ein wenig.

Zuhause habe ich erst einmal Spachtelmasse bestellt. Und auch gleich schwarzen Strukturlack. So soll das Finish des Armaturenbretts werden. Etwas Kopfzerbrechen bereiten mit noch die Lüftungsschlitze, die ich beibehalten werde. Di so sauber rausschleifen, wie sie original waren, wird wohl nicht klappen. Ich überlege gerade, sie komplett zu schließen und dann durch viele runde Löcher zu ersetzen. Das könnte eigentlich auch ganz gut aussehen.

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Auto Tetris

Ich habe gestern Auto Tetris gespielt. Das Saisonkennzeichen des Prolo gilt zwar noch bis Ende des Monats, aber die Fastnachtskampagne ist vorbei und dass es noch einmal schneit? Unwahrscheinlich!

Am Wochenende muss ich etwas größeres transportieren, ginge mit Hängen und Würgen auch in den Prolo, aber der Pirat schluckt das viel lässiger. Und ganz ehrlich? Ich hatte einmal wieder Bock, Pirat zu fahren. Also zur Tiefgarage, in der der Pirat überwintert hat und den Prolo zum Übersommern eingestellt, den Pirat wieder reaktiviert. Unspannende Aktion. Zündschlüssel am Piraten drehen, etwas leiern und er war da.

Es ist schon interessant, wie man ein anderes Fahrzeug wahrnimmt, wenn man monatelang ein anderes gefahren hat. So ein oller Diesel mit keinerlei Laufkultur im Stand. Man meint einen 100 Jahre alten Traktor erweckt zu haben. Da ist so ein Benziner Polo schon eine ganz andere Welt. Das 36er Lenkrad im Pirat ist immerhin ein Stück kleiner, als der Serienlenker. Nicht wirklich groß. Aber wenn man lange Zeit ausschließlich an einem 32er gedreht hat, denkt man, man dreht an einem Buslenkrad. Schon strange.

Gebt mir 20km hinterm Steuer dieses ollen Dieselrosses – und es ist wieder das Normalste der Welt für mich.

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Na, geht doch!

Die Grippe ist so einigermaßen rum, die vor Hass angeschwollenen Venen wieder geglättet. Zeit nochmals in aller Ruhe das Thema Laminieren anzugehen.

Ich bin ja lernfähig. Einen anderen Harz hatte ich auf Empfehlung eines Kommentars hier besorgt.

Auch hab ich mich entschlossen, Glasfaserfließ statt Matten zu verwenden. Das muss ja nicht viel können. Über den Nahtstellen sind schon Matten und am Rest des Armaturenbretts braucht es ja eigentlich nur einen neuen Bezug. Glasfaser ist dünn und lässt sich gut um die Ecken legen.

Auf dem Harz waren keine genauen Angaben zur Verarbeitungstemperatur. Ich hatte aber eh mein Zelt aus Planen in der Werkstatt aufgebaut, also ging ich auf Nummer sicher und heizte das ein. Diesmal zum Anfang nur eine Bahn. Und siehe da – das Harz wurde fest – Halleluja!

Also arbeitete ich mich 1x um das Armaturenbrett. Wie man sieht, habe ich die großen Lüftunsgsdüsen geschlossen. Da sollen ja runde rein am Ende.

Da habe ich Gewebe genommen und da muss sicherlich noch eine, wenn nicht zwei Lagen drüber, damit das fest ist.

Es wird sicherlich die eine oder andere Ecke geben, an der ich nochmals laminieren muss, jetzt lasse ich das erst einmal komplett durchtrocknen, dann geht es an die nächste Schicht.

Der Knoten ist geplatzt, endlich geht es auf dieser Baustelle einmal weiter.

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Die Narrenkappe ist ab

Die Fastnachtskampagne ist vorbei, als äußeres Zeichen habe ich inzwischen längst die Narrenkappe vom Dach des Prolos abgenommen. Die Stammleser wissen ja, wenn ich in der Meenzer Fassenacht unterwegs bin, dann leidet mein Autohobby etwas und somit auch der Blog. Mein Tag hat eben auch nur 24 Stunden und ich bin Herzblutfassenachter. Auch wenn der eine oder andere Leser dafür weniger Verständnis hat.

Auch wenn der Ushermittwoch letzte Woche war, passierte hier nix im Blog. Das hat gesundheitliche Gründe. Mich hat eine fiese Grippe niedergerissen. Stufe? Nun, sagen wir mal so: Ich habe so gut, wie nicht geraucht. Wer mich kennt, weiß, was das bedeutet. Es soll Leute geben, die mich noch nie ohne Kippe im Maul gesehen haben.

Das Gröbste habe ich hinter mir, ich kann immerhin wieder konzentriert schreiben, also alles auf dem Weg zum Normalzustand und das ist auch gut so. Die Werkstatthölle vermisst mich vermutlich genauso, wie ich sie. Also werde ich diese Woche sicherlich wieder den Weg in die Hölle finden, wenn das Risiko eines Rückfalls geringer ist. Komplett gesund bin ich noch nicht.

Nicht, dass wichtige Reparaturen anliegen würden. Ein Leben ohne Werkstatt ist möglich, aber es macht für mich nach wie vor keinen Sinn…

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Voll die Disco!

Ich habe wieder Post von Stefan (outrange) von meinen Instrumenten bekommen. Schon geil, das da so alles möglich ist. Die Instrumente am Arduino Minicomputer bewegen sich – besonders lustig finde ich den Zeiger an der Fluxkompensation ganz rechts.

Aber er hat sich auch mit den 24V Instrumenten gemacht, die nicht mit dem Computer harmonieren. An eines hat er probehalber ein NTC (auch Heißleiter genannt) angeschlossen. Der verändert seinen Widerstand je nach Temperatur.

Da kann man viel Blödsinn mit machen. Der leichteste Weg ist einfach ein Potentiometer. Damit kann man einfach irgendeinen statischen Wert aufs Instrument zaubern. Über ein Rad einstellbar, oder eben einfach irgendwie fix.

Offensichtlich hat Stefan da richtig Spaß dran, die verschiedensten Wege für die Ansteuerung auszutüfteln. Freut mich natürlich. Ich hab schon Magenschmerzen, wie ich das alles unterbekommen soll, aber das wird schon – eventuell montiere ich einiges davon unter das Armaturenbrett.

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Das Armaturenbrett will gefüllt sein

Während ich an dem Armaturenbrett bastle, bastelt an anderer Stelle „outrange“ aus dem Fusselforum an den Instrumenten.

Ich habe lange gesammelt auf der Veterama und an anderen Stellen, um die unterschiedlichsten Instrumente zusammenzusammeln. Immer Low Budget. Meine Argumentation bei Händlern: Ich nehme die Instrumente, die sie einfach leid sind, erneut einzupacken. Bei manchen stieß ich auf absolutes Unverständnis, andere sahen ein: Außer mir kauft manch Zusatzinstrument einfach keiner.

Ein paar habe ich umgestaltet, es werden noch welche folgen. Jetzt geht es erst einmal um die Funktion.

„outrange“ programmiert mir einen Arduino Minicomputer, der die Nadeln der Zusatzinstrumente willkürlich bewegen lässt.

Letzthinhabe ich für ihn einen Satz Kotflügel geborgen, die per Teiletaxi zu ihm kamen. Dabei habe ich ihm meine Instrumentensammlung zukommen lassen. Dabei stellte sich heraus, dass einige defekt waren, andere laufen auf 24V und sind nicht geeignet. Aber immerhin: Vier 52mm Instrumente kann er verwenden und zwei mit 60mm.

Ich habe ja zudem schon einige Instrumente im Einsatz, die einen wirklichen Nutzen haben, wie Ladedruck, Öldruck, Uhr. Ein Voltmeter habe ich auch noch und dann wären da noch die Instrumente aus dem Geländewagen, die ich von der Veterama mitgebracht hatte.

Das linke Instrument muss ich aber noch absägen, das finde ich hässlich, zudem habe ich keinen Geber dafür.

Eventuell verbaue ich auch mein Pioneer Pornoradio. Das würde super dazu passen. Und da es in keinen DIN Schacht passt – jetzt ist die Gelegenheit, das Armaturenbrett nach dem Radio zu gestalten.

Ich will vorher aber noch den Radioempfang von dem Ding in der Praxis testen. Geil sieht es aus, aber wenn der Radioempfang scheiße ist, bringt mir das wenig. Das Radio hat natürlich kein RDS und in der heutigen Zeit ist es eventuell kritisch, ob es den Sender hält, weil sie heute viel näher zusammenliegen als früher.

Ich denke, ich sollte genug Material haben, um das Armaturenbrett zu füllen. Ausgemessen habe ich es aber noch nicht. Notfalls gebe ich auf die 24V Instrumente stumpf 12V, dass ssie einfach ausschlagen, wenn ich die Zündung anschalte.

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HASS!

Was hat mich nur auf die Idee gebracht, mit Polyesterharz zu spielen?

Ich habe den Umstand, dass das Polyesterharz nicht angezogen hat, auf die Temperaturen geschoben. Ich habe einmal ein billiges Thermometer gekauft. 6-7°C -das ist definitiv zu kalt für das Material.

Die Werkstatthölle heizen? Aussichtsloser Plan, außer man hätte mehrere Gaskanonen. Das wäre mit Kanonen aus Spatzen geschossen. Ich entschied, mir eine Art Wärmekammer zu bauen. Ich nahm zwei Gewebeplanen und machte sie an einem Balken fest, an dem eine Leuchtstofflampe ist. Eine Stehleiter als hintere Stütze und mit ein paar Streifen Klebeband verbunden.

Nicht wirklich viel Platz zum Arbeiten, aber auch nicht viel Raum zum Heizen. Einen Heizlüfter darunter gestellt und auch wenn das natürlich nicht komplett Luftdicht ist und die Planen nicht übermäßig dick, nach relativ überschaubarer Zeit hatte das Zelt 20°C.

Während das Polyesterharz und das Zelt aufheizten, kümmerte ich mich um den missglückten Laminierversuch. Eine Drecksarbeit, weil das immer noch klebte wie Hund. An manchen Stellen ging es viel zu einfach ab, andere wehrten sich mehr.

Temperatur stimmt, Armaturenbrett mit Nitro gereinigt und danach erst einmal warm werden lassen – dann kann es doch losgehen. Also altes Spiel: Polyesterharz mit Härter vermischt, Armaturenbrett eingepinselt, Glasfasermatte drauf – diesmal hatte ich Gewebe – und wieder eine Schicht Harz.

Bevor ich mir die Arbeit gemacht habe, alles zu laminieren, habe ich erst einmal eine Fläche gemacht. Laut Herstellerangabe kann man das Zeug ab 12°C verwenden, ca. 10 Minuten verarbeiten und nach 40 Minuten bereits bohren oder schleifen.

So steht es auf jeden Fall im technischen Merkblatt, das ich mir zuvor durchgelesen habe. Und was ist nach einer Dreiviertelstunde? Anziehen? Das Harz dachte nicht einmal im Traum daran. An dieser Stelle entschuldige ich mich bei meinen Nachbarn, sollten sie meine lauten Flüche gehört haben.

In mir keimte der Hass. Ich riss letztendlich das Gewebe wieder ab.

Ich war so geladen, ich habe besser Feierabend gemacht, bevor ich das Zwischenergebnis noch quer durch die Werkstatt getreten hätte. So komme ich nicht weiter. Definitiv. Laminieren ist nicht meine Welt…

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