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Auto Tetris

Ich habe gestern Auto Tetris gespielt. Das Saisonkennzeichen des Prolo gilt zwar noch bis Ende des Monats, aber die Fastnachtskampagne ist vorbei und dass es noch einmal schneit? Unwahrscheinlich!

Am Wochenende muss ich etwas größeres transportieren, ginge mit Hängen und Würgen auch in den Prolo, aber der Pirat schluckt das viel lässiger. Und ganz ehrlich? Ich hatte einmal wieder Bock, Pirat zu fahren. Also zur Tiefgarage, in der der Pirat überwintert hat und den Prolo zum Übersommern eingestellt, den Pirat wieder reaktiviert. Unspannende Aktion. Zündschlüssel am Piraten drehen, etwas leiern und er war da.

Es ist schon interessant, wie man ein anderes Fahrzeug wahrnimmt, wenn man monatelang ein anderes gefahren hat. So ein oller Diesel mit keinerlei Laufkultur im Stand. Man meint einen 100 Jahre alten Traktor erweckt zu haben. Da ist so ein Benziner Polo schon eine ganz andere Welt. Das 36er Lenkrad im Pirat ist immerhin ein Stück kleiner, als der Serienlenker. Nicht wirklich groß. Aber wenn man lange Zeit ausschließlich an einem 32er gedreht hat, denkt man, man dreht an einem Buslenkrad. Schon strange.

Gebt mir 20km hinterm Steuer dieses ollen Dieselrosses – und es ist wieder das Normalste der Welt für mich.

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Na, geht doch!

Die Grippe ist so einigermaßen rum, die vor Hass angeschwollenen Venen wieder geglättet. Zeit nochmals in aller Ruhe das Thema Laminieren anzugehen.

Ich bin ja lernfähig. Einen anderen Harz hatte ich auf Empfehlung eines Kommentars hier besorgt.

Auch hab ich mich entschlossen, Glasfaserfließ statt Matten zu verwenden. Das muss ja nicht viel können. Über den Nahtstellen sind schon Matten und am Rest des Armaturenbretts braucht es ja eigentlich nur einen neuen Bezug. Glasfaser ist dünn und lässt sich gut um die Ecken legen.

Auf dem Harz waren keine genauen Angaben zur Verarbeitungstemperatur. Ich hatte aber eh mein Zelt aus Planen in der Werkstatt aufgebaut, also ging ich auf Nummer sicher und heizte das ein. Diesmal zum Anfang nur eine Bahn. Und siehe da – das Harz wurde fest – Halleluja!

Also arbeitete ich mich 1x um das Armaturenbrett. Wie man sieht, habe ich die großen Lüftunsgsdüsen geschlossen. Da sollen ja runde rein am Ende.

Da habe ich Gewebe genommen und da muss sicherlich noch eine, wenn nicht zwei Lagen drüber, damit das fest ist.

Es wird sicherlich die eine oder andere Ecke geben, an der ich nochmals laminieren muss, jetzt lasse ich das erst einmal komplett durchtrocknen, dann geht es an die nächste Schicht.

Der Knoten ist geplatzt, endlich geht es auf dieser Baustelle einmal weiter.

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Die Narrenkappe ist ab

Die Fastnachtskampagne ist vorbei, als äußeres Zeichen habe ich inzwischen längst die Narrenkappe vom Dach des Prolos abgenommen. Die Stammleser wissen ja, wenn ich in der Meenzer Fassenacht unterwegs bin, dann leidet mein Autohobby etwas und somit auch der Blog. Mein Tag hat eben auch nur 24 Stunden und ich bin Herzblutfassenachter. Auch wenn der eine oder andere Leser dafür weniger Verständnis hat.

Auch wenn der Ushermittwoch letzte Woche war, passierte hier nix im Blog. Das hat gesundheitliche Gründe. Mich hat eine fiese Grippe niedergerissen. Stufe? Nun, sagen wir mal so: Ich habe so gut, wie nicht geraucht. Wer mich kennt, weiß, was das bedeutet. Es soll Leute geben, die mich noch nie ohne Kippe im Maul gesehen haben.

Das Gröbste habe ich hinter mir, ich kann immerhin wieder konzentriert schreiben, also alles auf dem Weg zum Normalzustand und das ist auch gut so. Die Werkstatthölle vermisst mich vermutlich genauso, wie ich sie. Also werde ich diese Woche sicherlich wieder den Weg in die Hölle finden, wenn das Risiko eines Rückfalls geringer ist. Komplett gesund bin ich noch nicht.

Nicht, dass wichtige Reparaturen anliegen würden. Ein Leben ohne Werkstatt ist möglich, aber es macht für mich nach wie vor keinen Sinn…

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Voll die Disco!

Ich habe wieder Post von Stefan (outrange) von meinen Instrumenten bekommen. Schon geil, das da so alles möglich ist. Die Instrumente am Arduino Minicomputer bewegen sich – besonders lustig finde ich den Zeiger an der Fluxkompensation ganz rechts.

Aber er hat sich auch mit den 24V Instrumenten gemacht, die nicht mit dem Computer harmonieren. An eines hat er probehalber ein NTC (auch Heißleiter genannt) angeschlossen. Der verändert seinen Widerstand je nach Temperatur.

Da kann man viel Blödsinn mit machen. Der leichteste Weg ist einfach ein Potentiometer. Damit kann man einfach irgendeinen statischen Wert aufs Instrument zaubern. Über ein Rad einstellbar, oder eben einfach irgendwie fix.

Offensichtlich hat Stefan da richtig Spaß dran, die verschiedensten Wege für die Ansteuerung auszutüfteln. Freut mich natürlich. Ich hab schon Magenschmerzen, wie ich das alles unterbekommen soll, aber das wird schon – eventuell montiere ich einiges davon unter das Armaturenbrett.

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Das Armaturenbrett will gefüllt sein

Während ich an dem Armaturenbrett bastle, bastelt an anderer Stelle „outrange“ aus dem Fusselforum an den Instrumenten.

Ich habe lange gesammelt auf der Veterama und an anderen Stellen, um die unterschiedlichsten Instrumente zusammenzusammeln. Immer Low Budget. Meine Argumentation bei Händlern: Ich nehme die Instrumente, die sie einfach leid sind, erneut einzupacken. Bei manchen stieß ich auf absolutes Unverständnis, andere sahen ein: Außer mir kauft manch Zusatzinstrument einfach keiner.

Ein paar habe ich umgestaltet, es werden noch welche folgen. Jetzt geht es erst einmal um die Funktion.

„outrange“ programmiert mir einen Arduino Minicomputer, der die Nadeln der Zusatzinstrumente willkürlich bewegen lässt.

Letzthinhabe ich für ihn einen Satz Kotflügel geborgen, die per Teiletaxi zu ihm kamen. Dabei habe ich ihm meine Instrumentensammlung zukommen lassen. Dabei stellte sich heraus, dass einige defekt waren, andere laufen auf 24V und sind nicht geeignet. Aber immerhin: Vier 52mm Instrumente kann er verwenden und zwei mit 60mm.

Ich habe ja zudem schon einige Instrumente im Einsatz, die einen wirklichen Nutzen haben, wie Ladedruck, Öldruck, Uhr. Ein Voltmeter habe ich auch noch und dann wären da noch die Instrumente aus dem Geländewagen, die ich von der Veterama mitgebracht hatte.

Das linke Instrument muss ich aber noch absägen, das finde ich hässlich, zudem habe ich keinen Geber dafür.

Eventuell verbaue ich auch mein Pioneer Pornoradio. Das würde super dazu passen. Und da es in keinen DIN Schacht passt – jetzt ist die Gelegenheit, das Armaturenbrett nach dem Radio zu gestalten.

Ich will vorher aber noch den Radioempfang von dem Ding in der Praxis testen. Geil sieht es aus, aber wenn der Radioempfang scheiße ist, bringt mir das wenig. Das Radio hat natürlich kein RDS und in der heutigen Zeit ist es eventuell kritisch, ob es den Sender hält, weil sie heute viel näher zusammenliegen als früher.

Ich denke, ich sollte genug Material haben, um das Armaturenbrett zu füllen. Ausgemessen habe ich es aber noch nicht. Notfalls gebe ich auf die 24V Instrumente stumpf 12V, dass ssie einfach ausschlagen, wenn ich die Zündung anschalte.

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HASS!

Was hat mich nur auf die Idee gebracht, mit Polyesterharz zu spielen?

Ich habe den Umstand, dass das Polyesterharz nicht angezogen hat, auf die Temperaturen geschoben. Ich habe einmal ein billiges Thermometer gekauft. 6-7°C -das ist definitiv zu kalt für das Material.

Die Werkstatthölle heizen? Aussichtsloser Plan, außer man hätte mehrere Gaskanonen. Das wäre mit Kanonen aus Spatzen geschossen. Ich entschied, mir eine Art Wärmekammer zu bauen. Ich nahm zwei Gewebeplanen und machte sie an einem Balken fest, an dem eine Leuchtstofflampe ist. Eine Stehleiter als hintere Stütze und mit ein paar Streifen Klebeband verbunden.

Nicht wirklich viel Platz zum Arbeiten, aber auch nicht viel Raum zum Heizen. Einen Heizlüfter darunter gestellt und auch wenn das natürlich nicht komplett Luftdicht ist und die Planen nicht übermäßig dick, nach relativ überschaubarer Zeit hatte das Zelt 20°C.

Während das Polyesterharz und das Zelt aufheizten, kümmerte ich mich um den missglückten Laminierversuch. Eine Drecksarbeit, weil das immer noch klebte wie Hund. An manchen Stellen ging es viel zu einfach ab, andere wehrten sich mehr.

Temperatur stimmt, Armaturenbrett mit Nitro gereinigt und danach erst einmal warm werden lassen – dann kann es doch losgehen. Also altes Spiel: Polyesterharz mit Härter vermischt, Armaturenbrett eingepinselt, Glasfasermatte drauf – diesmal hatte ich Gewebe – und wieder eine Schicht Harz.

Bevor ich mir die Arbeit gemacht habe, alles zu laminieren, habe ich erst einmal eine Fläche gemacht. Laut Herstellerangabe kann man das Zeug ab 12°C verwenden, ca. 10 Minuten verarbeiten und nach 40 Minuten bereits bohren oder schleifen.

So steht es auf jeden Fall im technischen Merkblatt, das ich mir zuvor durchgelesen habe. Und was ist nach einer Dreiviertelstunde? Anziehen? Das Harz dachte nicht einmal im Traum daran. An dieser Stelle entschuldige ich mich bei meinen Nachbarn, sollten sie meine lauten Flüche gehört haben.

In mir keimte der Hass. Ich riss letztendlich das Gewebe wieder ab.

Ich war so geladen, ich habe besser Feierabend gemacht, bevor ich das Zwischenergebnis noch quer durch die Werkstatt getreten hätte. So komme ich nicht weiter. Definitiv. Laminieren ist nicht meine Welt…

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Das §21 Monopol ist gefallen!

Vieles, was ich baue, bedarf einer Einzelabnahme nach §21. Ich bin ja immer darauf bedacht, dass meine Fahrzeuge legal auf der Straße unterwegs sind. Während Dinge mit einem Gutachten, wie beispielsweise Felgen oder Fahrwerke von jeder Prüfstelle eingetragen werden dürfen, lag das Monopol für Einzelabnahmen, die mehr als nur eine Überprüfung des korrekten Einbaus nach Gutachten darstellen, in den gebrauchten Bundesländern ausschließlich beim TÜV, in den neuen Bundesländern bei der DEKRA.

Ich musste also beispielsweise mit der Aufbauänderung des Focht Titan zum TÜV. Ich arbeite da mit einem TÜV Ingenieur zusammen, der kompetent ist und sich an solche Umbauten wagt, also sah ich in diesem Umstand kein Problem. Trotzdem war es schade, dass es das Monopol gab, denn Konkurrenz belebt schließlich das Geschäft.

Am 15.02.2019 hat nun der Bundestag beschlossen, das Monopol zu kippen. Rechtsgültig wird es erst, wenn es im Bundesgesetzblatt veröffentlicht ist, was nur eine Frage der Zeit ist.

Und dann kann man zu jedem GTÜ / DEKRA / GFÜ etc. Prüfer gehen und eine Eintragung nach §21 machen lassen? Natürlich nicht. Der Ingenieur der jeweiligen Prüforganisation braucht natürlich auch die entsprechende Ausbildung. Auch beim TÜV darf nicht jeder Einzelabnahmen. Aber es wird irgendwann Prüfingenieure anderer Organisationen geben, die Abnahmen nach §21 dürfen. Ich erhoffe mir dadurch übrigens nicht, dass andere Prüforganisationen großzügiger eintragen, als der TÜV bzw. die DEKRA. Auch die haben ihre Vorschriften und auch deren Job wackelt, wenn sie Sachen eintragen, die beispielsweise der Verkehrssicherheit schaden. Aber die Wahrscheinlichkeit steigt, einen Prüfer mit Arsch in der Hose zu finden, der sich auch einmal an eine Eintragung wagt, bei der sich sein Studium auch lohnt und nicht nur nach Gutachten einträgt. Denn es gibt nicht wenige Prüfer, die eigentlich Einzelabnahmen dürften, aber lieber nur nach Gutachten eintragen, weil sie sich einfach nicht mit ausgefalleneren Dingen beschäftigen wollen.

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Für das Fernsehen nach Bayern

Ich wurde letzthin von einer Produktionsgesellschaft kontaktiert, ob ich Interesse hätte, an einem neuen Fernsehformat mitzuwirken. Nun bin ich Realist und weiß, dass das weder die Zusage ist, dass ich tatsächlich in dem Team sein werde, noch, dass das Format tatsächlich ins Fernsehen kommt.

Das läuft so: Eine Produktionsgesellschaft denkt sich so ein Format aus und versucht es dann im Komplettpaket an den Sender zu verkaufen. Aber gut, es ist eine Option und ich hätte da Spaß dran. Und vor allem, es sind nicht alles Fremde, einen den geplanten Teams kenne ich schon lange.

Einige werden ihn erkannt haben: Jens, alias der Sandmann von Sandmanns Welt. Die anderen sind Adele, eine Altblech affine Blechkünstlerin und Diego, ein talentierter Mechaniker/Karosseriebauer.

Was wir da machen sollen, welcher Sender etc. – das will und darf ich vermutlich auch noch nicht verraten.

Auf jeden Fall fuhr ich am Sonntag ins Münchner Umland, um dort mit dem Team Probeaufnahmen zu machen, wie wir alle vier vor der Kamera agieren, ob wir als Team funktionieren etc., um das dem Sender vorzustellen.

Wir trafen uns dazu in einer privaten Werkstatt in dem allerlei Nettigkeiten herumstanden.

Alles sehr Volvolastig. So soll natürlich nicht das Format werden. Aber in/neben dieser Werkstatt wohnt einer der der Produktionsgesellschaft. Ja, die haben auch richtig Benzin im Blut. Und die Werkstatt bot einen guten Rahmen für den Dreh.

Am gestrigen Montag wurde gedreht. Ich sollte den Prolo mitbringen. Kein Problem, das Ding rennt ja zuverlässig. Und so wurde er in den Dreh integriert.

Ganz klar, der Prolo ist ein Hingucker, wurde aber durchaus auch kritisch gesehen – beispielsweise zum Thema Spaltmaße. Und ich finde das auch vollkommen in Ordnung.

Es war schon absurd, es lag dort noch massig Schnee trotz wirklich frühlingshaften Temperaturen. So führten wir Interviews auf einem verschneiten Feld. So etwas kann man nicht inszenieren, wenn es nicht eh schon da gewesen wäre.

Und wir waren auch aktiv an einem Schlachtfahrzeug. Es standen genug Volvos rum und einer war nur ein Technikteileträger, um den es nicht so schade war.

Ich hab ihn nicht näher angesehen, ich hätte den vielleicht noch hergerichtet, hätte ich ein Alltagsfahrzeug gebraucht. Nun ist das definitiv zu spät. Und es macht einfach Spaß ohne Rücksicht auf Verluste die Flex kreisen zu lassen. Wann hat man dazu schon die Möglichkeit.

Die Aktion hat auf jeden Fall gezeigt, dass wir gut zusammenarbeiten können, dabei auch noch ein paar lockere Sprüche fallen lassen können. Vier Individualisten mit unterschiedlichen Ideen, die ganz gut zusammenspielen.

Das Team von der Produktionsgesellschaft war wohl zufrieden mit uns. Aus dem Material, das da gedreht wurde – unter anderem auch mit einer Kameradrohne – wird nun ein Film geschnitten, der dem Sender präsentiert wird. Leider wird den die Öffentlichkeit nie zu sehen bekommen.

Nun heißt es Daumen drücken, ob es den Sender auch überzeugt, dann gehen wir den nächsten Schritt. Es besteht also eine Chance, uns demnächst im Fernsehen zu sehen…

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Das muss alles wieder runter!

Ich will es zwar nicht wahr haben, aber es ist Tatsache: Das war Scheiße, was ich da mit den Glasfasermatten gemacht habe. Zwar gast das inzwischen kaum noch aus, aber das Harz hat nicht wirklich abgebunden, das ich da aufgebracht habe.

Es war schlichtweg zu kalt und wie ich inzwischen weiß: Nachträglich bindet das nicht mehr ab. Der andere Harz, den ich leider nicht ausreichend hatte, hatte das auch bei den tiefen Temperaturen geschafft, der Baumarktharz nicht. Hat ja keinen Taug, auf schlechter Basis weiter aufzubauen. also werde ich nicht drum rumkommen, das wieder runterzuholen. Ich werde mir wohl eine Art Zelt in der Werkstatthölle bauen müssen, damit ich da brauchbare klimatische Voraussetzungen schaffen kann. Denn das will ich nicht beispielweise in meiner Wohnung habe wegen der Ausdünstungen. Der Versuch, das hier austrocknen zu lassen reicht mir. Blieb zwar einigermaßen in einem abgeschlossenen Raum, den ich einfach zwei Tage nicht betreten habe – trotzdem…

Oder ich versuche, noch einmal von dem zuerst verwendeten Harz aufzutreiben. Das hat super abgebunden, gibt es aber nicht so einfach zu kaufen (Würth VAKU 80).

Immerhin bin ich mit den Lüftungsdüsen weitergekommen. Mein Traum wären Lüftungsdüsen aus einem Flugzeug. Die finde ich knackig, sind aber mit 96,- Euro das Stück mir schlichtweg zu teuer. Aber ich habe eine schöne Alternative gefunden aus dem LKW Bereich.

Ich finde, die haben auch etwas. Und vor allem muss ich die Sicken der ursprünglichen Düsen nicht wieder herausarbeiten.

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Shit happens!

Ich war gestern in der Werkstatthölle, um Teile für einen Kumpel abzuholen. Und natürlich, damit es sich lohnt, wollte ich weitermachen am Armaturenbrett des Pirat. Aber Pustekuchen! Das Harz der zweiten Aktion war noch nicht fest! Der Fluch der kalten Werkstatt. Es ist einfach zu kalt zum Laminieren.

Was tun. Ich probierte es mit einer „Wärmekabine“. Armaturenbrett in den Prolo und mit laufendem Heizlüfter „einsperren“.

So schnell trocknet das aber jetzt nicht mehr – wenn es denn überhaupt vernünftig trocknen wird. Aber es gast aus und zwar heftig. Ich entschloss mich, das Brett mit in meine Wohnung zu nehmen. Die Fahrt war schlimm, trotz der Temperaturen bei den Außentemperaturen war es schwer erträglich.

Das Brett steht jetzt in meinem Wohnzimmer, Heizung voll aufgedreht.

Es stinkt erbärmlich und wirklich gesund ist das sicher auch nicht. Hoffen wir, dass das Harz fest wird, sonst muss ich das wieder herunterkratzen und neu machen. Hilft ja alles nix. Wo bleibt die globale Erderwärmung, wenn man sie braucht?

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