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Der Begriff „pornös“ trifft es wohl…

Man hätte ewig an dem geflakten Grill des Prolos mit den Flakes herumlackieren können. Ich habe gestern beschlossen, dass mir das Ergebnis reicht. Also habe ich das Jägermeistergitter von hinten mit Karosseriekleber eigeleimt.

Um das möglichst dicht an das Gitter zu kleben, habe ich das mit vielen Kabelbindern fixiert. Und da mir das nur im Weg herumgelegen hätte bei den folgenden Arbeiten, habe ich es gleich in den Rahmen geschraubt und das Ganze an die Motorhaube verschraubt.

Puh! Ja, das ist Porno! Gefällt mir persönlich wirklich gut. Kann es kaum erwarten, das einmal in der Sonne zu sehen.

Was natürlich daneben fehlt, das sind die Stoßstangen. Weil mich die Schrauben nach vorne genervt haben, habe ich kurzerhand die Halter von innen angeschweißt. Der Schraubenkopf hätte auf der Fahrerseite bei der Montage des Kennzeichens gestört.

Die Schweißnähte heider Ecken habe ich mit Dichtmasse versiegelt. Sieht man da unten zwar kaum, aber ich wollte das weg haben.

Auch an den hinteren Stoßstangen bin ich weiter gekommen. Ich habe mich durchgerungen, die Opel Kennzeichenbeleuchtung zu verwenden. Dazu musste ich die Öffnung etwas vergrößern.

Ich muss mal sehen, ob sich das „Glas“ vom schwarzen Gehäuse trennen lässt, dann blase ich das noch einmal schwarz über.

Die eine noch offene Ecke habe ich geschlossen.

Da der Übergang zu den Ecken nicht 100%ig geworden ist, brauchte ich minimal Spachtel.

An der Karosserie bin ich weiterhin damit beschäftigt, die Dichtungen von unter das Abklebeband gelaufenem Lack freizukratzen. Was eine Scheiße! Das nächste Mal kommen die Scheiben raus, das wäre weniger Arbeit gewesen! Aber zur Motivation habe ich schon einmal auf der Beifahrerseite die B-Säule und die Fenstereinfassungen schwarz lackiert.

Fenstereinfassung? ja, genau. Ist eigentlich schon einmal jemandem aufgefallen, dass die Dichtungen der hinteren Seitenscheiben weiter unten enden, als die von den Türen? Ist nur ein kleines Stück, aber ich habe das jetzt mit mattschwarzem Lack ausgeglichen. Ich stehe auf solche Details!

Spiegel und Türgriff sind auf der Seite auch schon drauf. Beim Türgriff war von der Edelstahlblende der schwarze Lack teilweise abgeblättert. Auch das habe ich korrigiert.

Wenn ich das so komplett chromlos ansehe, gefällt mir das eigentlich sehr gut. Deshalb wird es wohl das Beste sein, die Stoßstangen nicht zu flaken, sondern schwarz zu lackieren. Das passt einfach besser zum restlichen Look und lässt den Grill noch mehr optischn knallen.

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Posted in Werkstatthölle

Neuer Partner des Fusselblogs: JB GERMAN OIL

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Ich konnte für meine Werkstatt einen neuen Partner gewinnen: JB GERMAN OIL.

JB GERMAN OIL GmbH & Co KG ist ein Unternehmen für Schmierstoffe mit Sitz in Wittenburg bei Hamburg. Es gehört als Beteiligungsgesellschaft der Hamburger Petronord Energie- und Wärmekonzepte GmbH zur weltweit operierenden Marquard & Bahls AG, die seit mehr als 60 Jahren mit weltweit über 8,500 Mitarbeitern erfolgreich im internationalen Mineralöl- und Energiegeschäft tätig ist.

Im Jahr 1997 gegründet, genießt JB GERMAN OIL GmbH & Co KG heute das Vertrauen vieler zufriedener Kunden in mehr als 51 Ländern weltweit. Mit Kompetenz, bestem Service und großer Kundenorientierung sowie mit attraktiven Preisen und großer Zuverlässigkeit hat sich das Unternehmen einen Namen erworben und ist seit Jahren zu einer bekannten Größe im Schmierstoffmarkt gewachsen. JB GERMAN OIL produziert und vertreibt mit seinem Team jährlich mehr als 6.500 Tonnen Hightech Schmierstoffe und zeigt damit seine Leistungsfähigkeit und Kompetenz als Partner, denn Produkte unter eigenem Namen mit eigenem Firmenlogo zu verkaufen, zeigt gegenüber dem Kunden hohes Ansehen in Sachen Schmierstoffe und stärkt die Wiedererkennung zum Unternehmen.

Am Unternehmensstandort in Wittenburg, direkt an der Autobahn A24 verfügt das Unternehmen auf dem 80.000 qm großem Grundstück über einen Büro-und Lagerkomplex in dem ständig über 800.000 Liter Schmierstoffe produziert und in allen handelsüblichen Gebinden, für jeden Einsatzzweck und Anwendungsbereich, gelagert sind. Unser Portfolio reicht von Motoren- und Getriebeölen über Hydraulikflüssigkeiten, Fetten, hochwertigen 2-Rad- und Serviceprodukten bis hin zur Winterchemie. Neben Direkt-Abholungen ab Lager durch den Kunden bis hin zur Containerverladung über den Hamburger Hafen, nicht zuletzt durch die beste Anbindung an das Autobahnnetz A24 erfolgt auch ein täglicher bundesweiter Versand über DPD und unseren Logistikpartner Schenker Deutschland AG an die im gesamten Bundesgebiet verteilten OIL! Tankstellen.

Die Unternehmensphilosophie: Jeden Tag daran zu arbeiten, um noch besser zu werden, haben sich alle Mitarbeiter auf die Fahne geschrieben, um dem Vertrauen der Kunden und Geschäftspartner stets gerecht zu werden.

Der Geschäftsführer von JB GERMAN OIL, Jürgen Baumgarten, quasi der Gründer der Marke, ist einer der erfolgreichsten internationalen Moto Cross Fahrer aus Deutschland. Die internationalen und nationalen Erfolge auf Zweirädern sorgten weltweit für großes Aufsehen.

40 Jahre internationaler Motorsport immer mit hochwertiger, technischer Beanspruchung von Motoren und Getriebe. Extreme Beanspruchung, Höchstleistung von Maschine und Mensch brachte Jürgen Baumgarten auf die Idee, in Zusammenarbeit mit Ingenieuren und Chemikern Öle zu entwickeln, welche höchsten Ansprüche gerecht werden. Diese Erfahrung durch den jahrelangen erfolgreichen Motorsport wird in die Serie übertragen, dadurch haben unsere Produkte auch internationale Zertifizierungen und Freigaben von den bekanntesten und größten Automobilherstellern.

Zukünftig unterstützt JB GERMAN OIL auch den Fusselblog bzw. meine Fahrzeuge. Bedeutet, ich werde exklusiv ihre Produkte verwenden. Heute kam die erste Lieferung mit Motoröl, Kühlerfrostschutz und Bremsenreiniger.

Genau rechtzeitig, denn beim Pirat ist derzeit kein Frostschutz im Kühler und das ist nicht nur wegen dem kommenden Winter bedenklich. Frostschutzmittel dient ja auch als Korrosionsschutz innerhalb des Motors.

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Posted in Pirat

Sowas hatte ich auch noch nicht…

Ich war gestern mit dem Pirat unterwegs. Und wie ich so fahre, sehe ich auf die Temperaturanzeigen und denken mir: Oh Oh! Das ist aber verdammt heiß! Blinkte noch nicht, aber stand schon auf maximal.

Dann mal schnell runter von der Piste. Glücklicherweise war da eine Tankstelle ein paar hundert Meter weiter.

Motorhaube auf und ich sah schon das Dilemma. Am Flansch der Wasserpumpe pisste es aus dem Schlauch, als ob da die Schelle nicht richtig angezogen wäre. Ich suchte im Auto nach einem Schraubenzieher, hatte natürlich nur einen Lüsterklemmenschraubenzieher dabei – damit anziehen? Ging nicht. Wie ich so rumprobierte, sprach mich eine bekannt Stimme an. Der Marco, der mir immer die Spur einstellt hatte gesehen, dass ich mit offener Haube dastand, hatte gewendet, um zu sehen, was los ist.

Vielleicht hat der einen Schraubenzieher? Er suchte und reichte mir irgendwann ein Schweizer Taschenmesser. Da ist ja auch eine Art Schraubenzieher dran. Schlauchklemme ordentlich festgeknallt, Wasser von der Tanke nachgekippt. Motor an: Alles dicht. Besten Dank an Marco für die Pannenhilfe!

Ich fuhr weiter zur Werkstatthölle. Und auf den letzten Metern zog ich schon wieder eine Wasserspur hinter mir her. Motorhaube auf und siehe da:

Das ist exakt die Stelle, an der er schon an der Tanke rausgepisst hatte. Übrigens der Schlauch, den ich letzthin gewechselt hatte und eine neue Schlauchklemmen verwendet habe. Test, wie fest die Schlauchklemme ist. Und die Schraube war völlig locker. Bedeutet also, dass die Schlauchklemme innerhalb von wenigen Kilometern selbst gelockert hatte. Hatte ich auch noch nicht gehabt. Und das bei einer neuen Schlauchklemme. Obwohl – beim Titan war ja auch bei einem Heizungsschlauch die Schelle locker. Könnte vom selben Hersteller gewesen sein. Sollte ich bei der Wiederinbetriebnahme checken. Scheinen nix zu taugen.

Schlauchklemme ab, eine von einem anderen Hersteller rein, dicht. Und ganz wichtig: Die verbaute Schelle entsorgt, nicht, dass ich die noch einmal verbaue.

Vorsichtshalber habe ich das System noch einmal abgedrückt.

An einem Schlauch entwich minimal noch Druck. Halbe Umdrehung an der Schraube an der Klemme und dann hielt er den Druck. Das war wahrscheinlich die Stelle, wo er immer minimal Kühlwasser verlor. Das sollte jetzt ein Ende haben.

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Posted in VW Prolo

Bling Bling!

Ich wollte gestern eine Sache in Angriff nehmen: Den Kühlergrill des Prolo. Leider war da ja der Chrom durch Schweißstellen unterbrochen, also musste ich das irgendwie gestalten. Meinen ursprünglichen Plan, das mit Hammerschlaglack zu lackieren, habe ich verworfen. zu wenig Effekt. Da kam mir eine andere Idee. Aber vor der Kür kam die Pflicht. Ich habe den Grill mit Haftvermittler behandelt, gespachtelt, grundiert.

Da der Grilleinsatz bei der Probemontage vom Gitter abstand, habe ich den am Gitter mit Kabelbindern verbunden, um dann die Überstände abzutrennen.

Den Grilleinsatz habe ich noch einmal abgeschliffen und die spitzesten Ecken mit dem Stabschleifer entschärft. Und dann auch grundiert.

Vor Jahren habe ich mal eine große Kiste Flakes gekauft für überschaubares Geld. Das sind Polyesterlakes. Hatte ich vorher auch noch nicht gehört. Und was kommt Chrom am nähesten? Silberne Flakes. Davon hatte ich eine große Tüte. Die habe ich in Urinbecher abgefüllt.

Warum Urinbecher? Die sind günstig, fest zu verschließen und haben eine schöne Größe.

Ich habe versucht das zu rollen, also Klarlack mit Härter und Flakes angerührt.

Ging natürlich in die Hose. Also habe ich die Flakes drübergestreut. Denn die Flakes sollten hier flächendeckend aufgetragen werden, ohne dass die Grundierung durchkommt.

Das mit der Kamera einzufangen ist schwierig, also habe ich einmal ein kleines Filmchen gedreht:

Das braucht jetzt natürlich einige Schichten Klarlack, evtl. mit Zwischenschliff, damit das eine vernünftige Oberfläche hinzubekommen. Mehr als 2 Schichten habe ich nicht hinbekommen. Aber es gab ja noch viel anderes zu tun.

Ich habe inzwischen gebrauchte Steinschlagschutzecken bekommen. Die sind zwar vom Faceliftmodell 2F, passen aber trotzdem.

Die werden nur oben geklebt statt gesteckt, aber von außen sieht man das ja nicht, Hauptsache die Form passt. Danke an Marten, der mir die geschickt hat!

Leider ist viel Arbeit, weil Farbe unter das Abklebeband gelaufen ist. Das hält auf. Ich mache das Stück für Stück und immer wieder etwas zwischendrin, damit das nicht so abnervt. Autolack bekommt man eben nicht mit Verdünnung ab.

So habe ich am Heck die Embleme wieder montiert, den Scheibenwischer, von dem Stellmotor das Kabel durch die Klappe und die C-Säule gefädelt und das Kennzeichen festgeschraubt.

Noch viel Fuddelkram, aber es ist immer wieder motivierend, wenn nach dem Lacken Stück wieder ans Fahrzeug findet.

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Sieht von weitem aus wie vorher…

Ich hatte es befürchtet, auch nach dem Trocknen war der Lack noch fleckig.

Weil gestern stimmen kamen, dass der Lack doch sehr strukturiert ist. Das ist an den Seiten, wo ich viel nacharbeiten musste. Auf den ebenen Flächen ist er erstaunlich glatt, so, wie hier auf der Motorhaube. Dieser Lackierzusatz bringt schon einiges.

Aber die Flecken. Ich entschied mich, es nicht so zu lassen. Also habe ich den Lack wieder angeschliffen.

So habe ich auch einige Nasen wegbekommen. Entstaubt habe ich es mit Microfasertüchern. Und dann eben noch einmal lackiert.

Überzeuge mich noch nicht. Also nochmal drüber – aber empfohlene Wartezeit: 3 Stunden. Ich hab noch einiges zu tun, aber entweder muss ich dazu ans Auto, oder es entsteht Staub. Und Staub bei frischem Lack? Weniger als suboptimal. Also habe ich etwas aufgeräumt – aber ja nicht kehren, um keinen Staub aufzuwirbeln. Wichtig: Wege freiräumen.

Und dann nochmals drüber gerollt.

So bleibt das jetzt. Basta. Ist nicht perfekt, aber es ist ja auch eine Karre von mir 😉

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Lackwork Orange

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Gestern wollte ich endlich den Prolo lackieren. Ich lackiere ja gerne mit der Rolle. Und das ist so eine Religionsfrage, was man für einen Lack nimmt. Ich bin inzwischen gerne bei Autolack, aber der lässt sich schwer mit der Rolle verarbeiten. sieht man am Titan. Das ist katastrophal. Aber Autolack ist eben sehr widerstandsfähig gegenüber Kunstharzlack.

Deshalb wollte, seitdem ich von dessen Existenz weiß, schon immer einmal den Streich- und Rollzusatz von Glasurit testen.

Ich habe, um den Unterschied zu testen erst einmal ohne den Zusatz eine Bahn lackiert und dann mit – natürlich auf einem Testblech. Ich denke, man sieht den Unterschied ganz gut. Links ohne rechts mit Zusatz. Links ohne, rechts mit dem Zusatz.

Was nicht bedeutet, dass das eine arschglatte Oberfläche wird. Es ist gerollter Lack. Und das Beispiel oben ist ein Auftrag. Und ein Auftrag deckt bei orange leider nicht ansatzweise.

Ich weiß nicht warum, aber orange ist die am miesesten zu lackierende Unifarbe. Das gleichmäßig hinzubekommen treibt einen in den Wahnsinn. Kenne ich schon von anderen Projekten. Und der Autolack ist natürlich viel dünner als beispielsweise Kunstharzlack. Was die Sache nicht einfacher macht.

Nach einer gewissen Zeit war ich mit der ersten Lackschickt durch.

Sieht auf den ersten Blick gut aus, aber wenn man näher hinsieht, sieht er teilweise fleckig aus.

Glasurit empfiehlt 2-3 Schichten im Abstand von 3 Stunden. Die hatte ich nicht, also habe ich in kürzerem Abstand insgesamt 2x lackiert. Es ist deutlich besser.

Ein drittes Mal lackieren? Dazu fehlte mir gestern die Zeit. Ich hätte weiter lackiert, aber es musste ja erst einmal zwischentrocknen. Ich werde mir das heute ansehen und eventuell noch eine Schicht nachlegen.

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Samstagsweißheiten…

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Vielleicht merkt man es – ich will mit dem Prolo endlich auf die Gasse. Hilft nix. Gegen meine Gewohnheiten bin ich gestern in die Werkstatthölle gefahren. Ich wollte endlich grundieren. Vor dem Grundieren stand aber natürlich anschleifen und abkleben.

Zum Grundieren hat mir Glasurit den Grundfüller Pro 285-230 + den entsprechenden Härter zur Verfügung gestellt. Der verbindet gleich mehrere Eigenschaften, die gut für mein Projekt sind. Zum einen ist das ein Filler, der gleichzeitig als Rostschutzgrund funktioniert. Ich spare also eine Lackschicht. Dann dient es als Trennschicht zu eventuell noch vorhandene Reste vom Graffiti Lack. Sollte der sich nicht mit dem Decklack vertragen, kommt kein Lack hoch. Und dann ist diese Version weiß. Ich will ja orange lacken und orangefarbener Lack braucht einen weißen Grund, weil das Orange sonst nicht richtig leuchtet. Und das Orange soll ja knallen.

Wie man auf dem Bild sieht, verwende ich alte Konservengläser zum Mischen. Die sind eh Müll, auf einem Kreppband die Höhe angezeichnet und so das Mischungsverhältnis (in dem Fall 1:5) angezeichnet. Ist das jetzt Recycling oder Upcycling? -)
Also drauf mit dem Zeug via Rolle. Ich musste 2x rollen, damit es deckt. Zu dünn die eine Schicht bei einmaligem Rollen. Ich habe es so gelöst: Immer einen Teilabschnitt gerollt, dann zum letzten zurückgesprungen und noch einmal drüber. Bis eben alles komplett weiß war.

Schon ein ganz anderes Bild, wenn der Prolo wieder eine einheitliche Farbe hat – selbst wenn das natürlich noch die falsche ist. Nächster Schritt ist dann das orange. Irgendwie freue ich mich drauf. Sieht alles aber jetzt schon nicht mehr so nach Baustelle aus.

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Posted in VW Prolo

Brückentag

Ich habe gestern etwas früher Feierabend gemacht und habe mich in die Werkstatthölle verpisst. Der Prolo muss fertig werden.

Ich hatte Aceton und Verdünnung besorgt und habe damit weitergemacht, den Graffiti Lack zu entfernen. Das Aceton trocknete mir zu schnell, also verwendete ich die Verdünnung fürs Grobe und für die Feinarbeit mit dem Lappen das Aceton. Und so wurde auch die Fahrerseite entorangt.

Das Heck war auch noch orange – Geschichte!

Die Größte Fläche war natürlich das Dach, aber auch das hat neben den A-Säuen etc. verloren. Der Graffiti Lack ist besiegt. Auch wenn es doch ziemlich Zeit gefressen hat.

Nebenbei habe ich an der Karosserie noch etwas gespachtelt. Für die Räder musste ich ja die Radläufe hinten umlegen. Auf der Fahrerseite hatte ich dadurch einen Knick im Radlauf – wann richten, wenn nicht jetzt?

An der Heckklappe fand ich eine Delle – war mir vorher gar nicht aufgefallen, aber wenn man schon mal angerührt hat…

Sind noch ein paar solcher Stellen. Mal sehen, ob ich die alle eliminieren – weil richtig stören die mich eigentlich nicht.

Also ich den Lack abgewaschen hatte, fanden sich noch minimale Rostspuren am Schweller beim Einstieg auf beiden Seiten.

Pillepalle – einfach blankgeschliffen und mit Brantho nitrofest gepinselt, damit es unterm Lack nicht weiterblüht. An der „neuen“ Fahrertür habe ich mir die Stelle angesehen, die auf der Beifahrerseite rostet – sah erst gut aus, aber wenn man draufdrückte, knirschte es – also mal die Drahtbürste rotieren lassen.

War außen noch nix zu sehen, aber das wäre sicherlich irgendwann um die Ecke gewandert – scheint eine Sollroststelle beim Polo zu sein.

Die Schweißstelle am Schweller Beifahrerseite habe ich mit Brantho nitrofest gestrichen und später mit Dichtmasse beimodelliert. Das sitzt so tief, das sieht man kaum – vor allem weil der Bock so tief ist.

Drüber sitzt noch ein Sorgenkind. Die Steinschlagecke. Ich wollte die abmachen zum Lackieren, aber die wehrte sich. Nu ist ein Pin ausgerissen, ein Loch in der Ecke – die Ecke aber noch nicht ab.

Mir wäre es ja relativ egal, wenn der Pin abgerissen wäre. Hätte ich das Ding eben mit Dichtmasse festgeklebt. Nu isse aber hin. Ich habe schon meine Fühler nach Ersatz ausgestreckt, aber bisher noch nix Bezahlbares gefunden. Wenn einer was rumliegen hätte…


Nachtrag:

Die Steinschlagecke hat sich im Freundeskreis gefunden!

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Posted in Focht Titan

Zukunft ungewiss…

Ab heute gilt das Saisonkennzeichen des Focht Titan nicht mehr. Bedeutet, dass, wenn ich heute mit dem Bock heute auf öffentlichen Straßen unterwegs wäre und man erwischt mich, wäre das für mich nicht lustig. Es war Zeit, einen Stellplatz zu organisieren. Da war ich schon ewig dran. Suchanzeige bei eBay Kleinanzeigen etc. Und was einem da angeboten wird. Halle irgendwo im Nirgendwo. Videoüberwacht, Betreten nur in Begleitung des Vermieters für nur 120 Euro/Monat und solche Scherze.

Schließlich fand ich eine Tiefgarage in Mainz zu einigermaßen bezahlbarem Tarif. Nur mit der Beschreibung „Schrägparkerparkplatz“ konnte ich nichts anfangen. Also fuhr ich zur Besichtigung, denn der Titan ist eingetragene 1,735m hoch und ich wollte wissen, ob das ein Problem ist. Die Auflösung: Es sind Kippgaragen, also 2 Parkplätze übereinander, von denen die untere Ebene nicht genutzt wird, weil schon die oberen nicht komplett vermietet werden können.

Also Mietvertrag. Und da gab es Verzögerungen. Vorgestern kam endlich der Mietvertrag, gestern bekam ich den Schlüssel und konnte den Titan einstellen.

Seit gestern fahre ich wieder den Pirat. Hatte ich lang nicht mehr bewegt, so dass das angesteckte Navi und der Wandler für den USB Anschluss die Batterie leergezogen hatte. Aber das war kein Problem. Ich habe inzwischen so eine Powerbank, die auch als Starthilfe funktioniert.

Erstaunlich, was so eine kleine Box kann.

Der Titan schläft jetzt bis zum April und am ersten April muss die Stadt Mainz ihren Aprilscherz veröffentlichen. Die Deutsche Neuwagenhilfe Umwelthilfe hat sich gerichtlich durchgesetzt. Die Stadt Mainz muss bis dahin bekannt geben, ob und welche Fahrverbote es ab 1. September 2019 gelten werden.
Dann und erst dann, werde ich mir Gedanken machen, was mit dem Titan weiter passiert. Schließlich ist das ein Diesel.

Ich habe keine Ahnung, ob es Übergangsregelungen für Anwohner geben wird, ob es wie in Frankfurt auch Fahrverbote für Benziner bis Euro 2 geben wird, wie in Frankfurt etc. Erst wenn das alles feststeht, werde ich konkrete Pläne für das Fahrzeug schmieden. Eventuell baue ich ihn auf Benziner um. Von April bis Ende August darf ich aber in Mainz auf jeden Fall noch fahren…

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Posted in VW Prolo

Mit Pinselchen und Spachtelchen…

Ich hatte ein paar Tipps bekommen als Kommentare zum Entfernen des Graffiti Lacks. Nitro Verdünnung statt Universalverdünnung oder besser noch Aceton war bei mir hängen geblieben. Ich wollte das auf dem Weg zur Werkstatthölle besorgen. Und wie das so ist. man fährt noch bei der Post vorbei, fährt dann im Gedanken Richtung Werkstatt und am Ortsschild des Orts, in dem ich schraube, fällt mir ein, ja Schei0e, Du wolltest doch in Mainz zum Baumarkt…

In dem Ort gibt es natürlich keinen Baumarkt. Vielleicht hat der… Hatte er nicht. Nur Universalverdünnung. Aber das geht auch. Ich habe aber meine Strategie, wie ich das angewendet habe. Schale, Verdünnung rein, Mit einem Pinsel einpinseln, wenn es etwas eingewirkt ist, mit einer Spachtel das Grobe wegschieben, dann wieder Pinsel, bis es weg ist. Und so war das vom Nervenverschleiß überschaubar. Die Großen Flächen auf der Beifahrerseite sind entoranget.

Auf der Fahrerseite musste ich noch die Beschriftung entfernen.

Ich habe das Foto vergessen, auch dieses Seitenteil ist inzwischen auch wieder rot. Zu mehr reichte die angefangene Dose und die neue Dose Universalverdünnung nicht mehr. Ich hatte den Verbrauch unterschätzt.

Aber da war ja noch andere Arbeit. Die Stoßsange hinten bekam ihre zweite Ecke.

Auch habe ich die Löcher für die Gummileiste, die ich natürlich nicht habe, zugeschweißt.

Eine Ecke habe ich vorne geschlossen. Für die zweite fehlte mir die Zeit.

Etwas Kopfzerbrechen macht mir noch die Kennzeichenbeleuchtung. Die originale Kennzeichenbeleuchtung für die Stoßstange ist bei VVW entfallen und wird irgendwie nur zu Wucherpreisen angeboten. Ich hab da was von Opel im Fundus gefunden.

Aber dafür müsste ich das Loch auffeilen und so gut erhalten ist die auch nicht – ob sich der Aufwand dafür lohnt?

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