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Ausgegast

Als ich den Rahmen des Kühlergrills für den Prolo gebaut habe, habe ich erst einmal die Form erstellt, Details vernachlässigt. Natürlich ist der Grill nicht durchgehend gleich breit und da ich den aus zwei Teilen zusammengefügt habe, war in der Mitte eine Stufe am Rand entstanden.

Ich habe mir Gedanken gemacht, wie ich das anpassen soll, dabei war es super einfach. Einmal eingeschnitten an der breiteren Stelle. noch ein wenig ausgeschliffen und zusammengedrückt.

Sauber verschliffen, der Stufenschnitt war weg.

Es hatte einen Grund, warum ich mich jetzt darum gekümmert habe, weil ich wollte die Lücke zwischen Kühlergrill und Frontschürze schließen. Da musste er seine endgültige Form haben.

Angefangen habe ich damit, eine Schablone zu machen. Immer weiter angenähert, bis ich die doch sehr – nennen wir es einmal abwechslungsreiche – Form hatte. Auf Blech übertragen und ausgeschnitten. Und dann angefangen anzupunkten.

Ich hatte das nicht vorgeformt. erst in der Mitte anschweißen und dann nach und nach gebogen, um die Form des Grills anzunehmen. So lange, bis es saß.

Sah schon einmal ganz brauchbar aus, aber der untere Abschluss zum Frontblech gefiel mir gar nicht. Also habe ich ein weiteres Blech angesetzt, damit das Blech schräg nach unten mit der unteren Kante des Frontblechs abschließt. Dann einen weiteren Blechstreifen oben aufgesetzt, um eine Auflag für den Grill zu haben.

Ja, so sollte es sein. Ich werde das am Frontblech übrigens nicht durchschweißen. Erst versiegeln mit Lack und dann das mit Dichtmasse zuschmieren. Das ist unter der Stoßstange, da sieht man das kaum. Aber es kommt hin, was ich erreichen wollte.

Also weiter auf die andere Seite. Die Schablone konnte ich wiederverwenden, das erste Blech sitzt.

Doch dann änderte sich das Geräusch beim Schweißen. Konnte nur das eine bedeuten: Schutzgasflasche alle. Bedeutete Ende der Schweißorgie.

Ich hatte noch etwas Zeit, also habe ich die andere Fahrertür eingesetzt mit Hilfe des großen Rangierwagenhebers.

Und dann ging es ans Jägermeisterlogo. Das musste lackiert werden. Also als erstes Grundieren, danach habe ich es in Hammerschlag Gold lackiert.

Jetzt kommt die Feinarbeit. Um das Teil in einem Stück lasern lassen zu können, musste ich einige Teile Verbinden, die normal nicht verbunden sind. Die möchte ich jetzt mit einem kleinen Pinsel mattschwarz übermalen. Ich habe schon einmal damit angefangen, um zu sehen, ob es so funktioniert, wie ich es mir ausgedacht hatte.

Und ja – ich werde das wohl durchziehen. So kommen die Details viel besser heraus.

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Schweißnähte wegzaubern

Ich hatte gestern weiße Werkstatt. Kotflügel und Motorhaube des VW Prolo waren fertig geschweißt und konnten gespachtelt werden. Den Kotflügel Beifahrerseite hatte ich ja schon angefangen. Den habe ich fertiggestellt.

Die große Baustelle war die Motorhaube. Viel Fläche, viele Ecken, die gerichtet werden wollten. Zunächst begann ich mit der demontierten Haue auf Böcken. Die gingen irgendwann aus dem Leim und krachten zusammen. Waren eben billige Böcke aus dem Baumarkt. Kann man wieder leimen, ich hatte aber keinen Holzleim in der Werkstatthölle. Also legte ich die Haube wieder aufs Auto und arbeitete so weiter, bis ich einigermaßen zufrieden war.

Grundiert habe ich es übrigens, um zu sehen, ob ich etwas übersehen habe. Aber es sind nur minimale Stellen.

Auch der zweite Kotflügel ist soweit fertig.

Jetzt sind erst einmal keine Schweißnähte mehr zu sehen – ein Motivationsschub.

Immer wenn Spachtel trocknete, hab ich mich um Nebenschauplätze gekümmert, die auch erledigt sein wollen. So beispielsweise die Scheinwerfer. Einer war grenzwertig, der Reflektor außen schon angerostet.

Der hätte nicht mehr so lange getaugt. Glücklicherweise habe ich die Seite im Bekanntenkreis in brauchbar gefunden. Der Scheinwerfer war von hinten nur minimal angerostet, der zweite meiner Scheinwerfer etwas mehr.

Ich habe das nur mit Schleifpapier entrostet, um keinen Dreck in die Scheinwerfer zu bekommen und danach mit Brantho Nitrofest gestrichen, in der Hoffnung, dass das den Verfall weiter verzögert.

Die Fahrertür wollte ich noch wechseln. Abgeschraubt ist die alte schon, die „neue“ aus dem Lager hervorgezaubert. Die stammt von meinem Schlachter. Der war zwar ein 2F, also das Faceliftmodell, sollte aber passen.

Das Montieren scheiterte aber an einem zweiten Mann. Die Tür anzuheben und gleichzeitig festzuschrauben habe ich nicht geschafft. Also werde ich demnächst entweder meinen Nachbarn mal um Hilfe bitten, oder die Tür einfach unterbauen mit Rädern, damit ich das vielleicht doch alleine schaffen kann.

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Woher wohl die Delle stammt?

Beim letzten Einsatz hatte ich die Verlängerung der zweiten Kante der Motorhaube des Prolos nicht geschafft. Das habe ich gestern nachgeholt. Jetzt stimmt die Kanten über den Scheinwerfern.

Da ich die Aufnahme des Kühlergrills korrigiert hatte, war natürlich auch innen die Kante aufgetrennt. Also musste die Haube wieder ab, damit ich an der Unterseite arbeiten zu können.

Schön musste das nicht werden, aber für die Stabilität musste ich das wieder zubraten.

Ich habe das mit Nitrofest lackiert und am Ende des Abends mit Dichtmasse abgedichtet. Die kann man nass in nass verarbeiten.

Da die Dichtmasse schwarz ist, muss ich das nicht großartig noch einmal überlackieren. Die Motorhaube sieht von innen besser aus, als bei so manch anderem Auto von mir.

Auf der Beifahrerseite musste ich die Ecke des Kotflügels noch von unten schließen.

Nachdem das geschafft war, konnte ich auch an der Stelle das Spachteln beginnen. Ich habe gleichzeitig den Radlauf angefangen zu spachteln. Ich weiß gar nicht, ob das schon war, als ich den Prolo gekauft habe, oder ob mir da einer dagegengetreten ist. Auf jeden Fall hatte er eine Delle und wenn ich schon einmal drüber bin, erledige ich das eben mit.

Gibt so ein paar Macken an dem Wagen, die ich bisher großzügig ignoriert hatte. Aber jetzt, wo ich ihn richtig lackieren will, sollte der Großteil davon vorher verschwinden.

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Schnallt das eigentlich niemand? Den Benzinern geht es auch an den Kragen!

„Das Verwaltungsgericht Wiesbaden hat entschieden, dass die Stadt Frankfurt ein Dieselfahrverbot zur Verbesserung der Luftqualität einführen muss. Deshalb wird es in Frankfurt voraussichtlich ab Februar 2019 ein Fahrverbot für Diesel-Fahrzeuge der Norm Euro 4 und älter sowie für Benziner der Norm Euro 1 und 2 geben. Für Euro-5-Diesel wird das Fahrverbot ab September 2019 gelten.“

Quelle: ADAC

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass solche Meldungen niemand liest. Also höchstens die, die es direkt betrifft. Unter dem Motto: Was interessiert mich Frankfurt? Muss ich eh nie hin.

Dass es nach und nach den alten Dieseln an den Kragen geht, sie aus den Städten verbannt werden, ist bekannt. Es gibt auch in anderen Ländern in Europa auch Einschränkungen in wenigen Städten. Wie es im Ausland aussieht, hat der ADAC in einer Liste zusammengetragen. Dass wir das einzige Land mit Dieselfahrverboten sind, stimmt so nicht. Aber nirgendwo auf der Welt sind die Maßnahmen so krass, wie in Deutschland, was wir den Paragraphenreitern der Deutschen Umwelthilfe zu verdanken haben. Aber um die Dieselverbote geht es mir in diesem Artikel gar nicht im Vordergrund.

Studien, dass die Autoabgase gar nicht Schuld sind an Gesundheitsschäden, werden ignoriert. Denn insgeheim gibt es einen Gewinner: Die Autoindustrie. Sie freuen sich, dass gute Autos verschrottet werden zugunsten von Neuwagen, die die aktuellen Richtlinien einhalten. Wie viele Abgase bei der Produktion in die Luft geblasen werden, wie viele Ressourcen verschwendet werden – scheißegal! Wäre ich im Vorstand eines Automobilkonzerns, ich würde der Deutschen Umwelthilfe eine Prämie für jedes durchgesetzte Fahrverbot bezahlen.

In Frankfurt gehen sie das erste Mal weiter. Jetzt sind plötzlich auch die Benziner dran. Aber ja „nur“ die alten Benziner bis Euro 2 und „nur“ in Frankfurt. Betrifft ja „nur“ eine fünfstellige Anzahl von Fahrzeugen. Es betrifft nicht die gut verdienenden Menschen, es trifft die kleinen Leute, die sich einfach nichts anderes leisten können oder wollen. Ich kenne Beispiele, wie einen Werkstattbesitzer, der dann mit keinem seiner Autos mehr zur seiner eigenen Werkstatt fahren darf, Pendler, die nicht mehr zur Arbeit kommen. Leute, die ihren Diesel vorrausschauend mit Verlust verkauft haben und einen rentnergepflegten Opel Astra mit unter 50.000km gekauft haben, weil es ein Benziner ist. Auch wenn der mehr verbraucht. Und auch der ist jetzt in Frankfurt wertlos, weil es keine Aufrüstung auf Euro 3 gibt und er deutlich zu weit weg vom H-Kennzeichen ist. Übrigens: Die Freistellung der Autos mit H-Kennzeichen von den Umweltplaketten ist bundeseinheitlich. Ob die Dieselfahrverbote und eben auch die Benzinerfahrverbote auch auf Fahrzeuge mit H-Kennzeichen angewandt werden, das ist Sache der jeweiligen Städte. Wirklich safe ist man mit einem H auch nicht.

Proteste? Auf Facebook werden Bilder geteilt. Das interessiert kein Gericht, keine Regierung, das ist Stammtisch Diskussion. Wäre es nicht endlich einmal an der Zeit, dass Interessensvertreter, wie der ADAC mal endlich das Maul aufreißen und etwas für den kleinen Mann tun? Wer vertritt denn die Interessen der Autofahrer? Ist es nicht langsam mal an der Zeit, dass jemand auf Europäischer Ebene versucht, diese Richtlinien zu hinterfragen, weil sie unsinnig sind? Wieso geht niemand dafür auf die Straße?

Ach ja. Es geht um unsere Gesundheit. Ich habe in diversen Diskussionen beispielsweise das Argument gelesen, dass diejenigen, die sich über die Fahrverbote aufregen, einmal an einen Verkehrsknotenpunkt in einer Großstadt ziehen sollten und dann ihre Meinung ändern würden. Ich wohne seit 1999 in Mainz an einer der meistbefahrenen vierspurigen Straßen. O.k., der Lärm kann nerven, aber man gewöhnt sich dran. Dass ich kurz vor dem Abnippeln bin wegen der Abgase? Blödsinn. Ich bin trotzdem gegen diese unsinnigen Fahrverbote. Sie zerstören unsere Umwelt – nur eben an anderer Stelle. Beschissene Umweltbilanz gute Autos zu verschrotten, um mit vielen Abgasen neue zu produzieren.

Wenn jetzt das Verbot für die alten Benziner in Frankfurt geschluckt wird, dann macht das vermutlich Schule. Dann trifft es auch in anderen Städten die von den Lobbyisten der Automobilindustrie mit dem Namen Deutsche Umwelthilfe verklagt werden, weil sie Grenzwerte überschreiten. Und da die Fahrverbote vermutlich wieder nichts bringen, trifft es wahrscheinlich als nächstes die Euro 3 Benziner…

Und in den Vorstandsetagen der Automobilhersteller knallen wieder die Sektkorken, während der kleine Mann sich Autofahren nicht mehr leisten kann.

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Die Sommer Veterama 2018

Wie meinte einer der Besucher bei mir am Stand? „Die Sommer Veterama ist toll, mal sehen, was die im Herbst bringt.“

Also derartig warme Temperaturen hatten wir bei der Veterama in Mannheim noch nie. Dass wir Mitte Oktober haben, merkten wir wirklich nicht. Selbst nachts wurde es nicht wirklich kalt. Die mitgenommene Winterjacke blieb im Auto.

Freitagmorgen ging es los.

Als Verkäufer ist der Freitag echt wichtiger als der Sonntag. Am Freitag sind deutlich mehr Käufer unterwegs, als am Sonntag. Viele nutzen das Insider Ticket, es werden freitags teilweise ganz andere Dinge angefragt, als am Samstag. Die Veterama hat seine eigenen Regeln.

Es ist einer der größten, wenn nicht der größte Oldtimer Teilemarkt in Europa, entsprechend auch international das Publikum. Ich war wieder an unserem Gemeinschaftsstand beteiligt. Wir waren dieses Jahr „nur“ fünf Anbieter, da ein Stand gesundheitstechnisch ausfiel, was nicht bedeutete, dass die Fläche frei blieb. Wir wissen das schon zu nutzen, genau wie bei uns keine Ausstellerkarten verfallen. Es kommen immer wieder genug Leute mit, die gar nichts zu verkaufen haben, die einfach für den Spaß mitkommen. Oder sie haben eben ein paar Artikel mit, die irgendwo bei anderen noch „untergemogelt“ werden.

Dieses Jahr dauerte es bei der Einfahrt über eine Stunde, bis ich auf dem Platz war. Zu viele Anbieter wollten gleichzeitig auf den Platz. Am frühen Nachmittag stand dann mein Stand.

Der änderte sich über den Tag, weil ich noch mehr Fläche nutzen könnte dank des ausgefallenen Anbieters.

Normal schließlich freitags den Stand früh, wenn sich der Markt verlaufen hat, aber dank des guten Wetters war bis zum Ende einiges los. Und an einem Umstand merkt man dann doch, dass Oktober ist: Es wird relativ früh dunkel.

So kam ich selbst kaum zum Herumlaufen, bzw. es machte keinen Sinn, denn bei Dunkelheit ist kaum ein Stand offen. Gut, dass man selbst an Nachbarständen ab und an etwas Gutes findet, wie beispielsweise diese Anzeigeneinheit aus irgendeinem japanischen(?) Geländewagen.

Das soll letztendlich einmal in den Pirat, wobei ich das linke Instrument weglassen werde. Zu modern.

Wir hatten wieder unseren Catering Bereich, es wurde für alle gegrillt, Bier besorgt etc. Und wir hatten einen Kühlschrank, was Gold wert war bei den Temperaturen. Da wir genug Leute waren, um die Kosten aufzuteilen, leiteten wir uns Strom. Der Stromanschluss kostet fürs Wochenende stolze 65 Euro. Reich wird man durch das Ausmisten der Werkstatt nicht, darum geht es aber nicht. Es geht darum, Platz zu schaffen und vor allem um die Gemeinschaft. Einerseits innerhalb unseres Standes, aber auch mit den Besuchern. Immer wieder interessante Gespräche, so war beispielsweise einer von der SIHA bei mir am Stand. Das ist der Veranstalter der Techno Classica und der Motorshow Essen. Der outete sich als Leser des Fusselblogs. Denkt man nicht…

Viele hat es verwirrt, dass ich mit dem Titan vor Ort war und es kamen viele besorgte Anfragen, ob der Pirat noch lebt. Aber die konnte ich beruhigen.

Ein wenig zum Herumlaufen kam ich dann abends trotzdem. Ich bin aber schon fast mehr durchgejoggt, um wenigstens einen Teil abzulaufen. Pflichtbesuch war beispielsweise ein Händler, der irgendwie gute Beziehungen zu Chemiekonzernen hat. Bei Abnahme mehrerer Kartuschen 2,60 Euro für eine Kartusche Karosserie Kleb- und Dichtmasse. Kann man nix sagen, oder?

Ich wollte noch einen Satz Santana Scheinwerfer in Reserve für den Prolo. Die habe ich nicht gefunden, dafür zwei Stoßstangen zur Auswahl für das Heck. Hätte ich die obere früher gefunden, hätte ich die andere nicht gekauft.

Das ist eine NOS Stoßstange (Zubehör) für den Einser VW Derby. Gab es für 20 Euro. Solche Sachen sind bei der Veterama meist günstig, weil dafür keine Käufer da sind. Die andere ist von irgendeinem Alfa Romeo. Eigentlich auch selten, aber der Nachbarstand, der die hatte, schleift sie auch schon seit Jahren mit, weil sie offenbar kein Alfa Fahrer bisher entdeckt hat, der sie auch noch braucht. Das drückt den Preis. Mal sehen, was besser passt, bzw. weniger angepasst werden muss.

Nicht nur wegen des Wetters ein Bombenwochenende in Mannheim.

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An diesem Wochenende ist Veterama in Mannheim!

Hui, wie die Zeit vergeht. ZACK! Und schon wieder ist Veterama. Lustig: Bei Ihrer Werbung verwenden Sie ein Bild, das im Frühjahr an meinem Stand gemacht wurde. Das Volvo Armaturenbrett hing mal in meinem Wohnzimmer an der Wand als Deko. 😉

Gestern musste ich dann einladen. Als ich vormittags auf den Hof sah, wo mein Anhänger parkt, der Schock: Der Anhänger war eingeparkt. Und zwar so, dass ich nicht einmal die Türen des Anhängers aufbekommen habe.

Der Hof gehärt zu einem Doppelhaus mit insgesamt 17 Parteien. Nicht alle da und vor allem nicht der, dem das Auto gehört. Der gehört nicht zu den „üblichen Verdächtigen“, di da parken und das Auto steht da schon über eine Woche. Seit 2 Tagen hatte er einen Zettel am Scheibenwischer, dass ich gestern da dran musste. Ohne Erfolg.

Was tun? Ich machte einen Aushang an allen Eingängen und am Nachmittag meldete sich endlich der Besitzer und fuhr den Bock weg. Dann mal laden.

Westfalia Bestattungsanhänger

Der Titan kann das erste Mal zeigen, was er kann.

Später hab ich noch einen Spanngurt zur Ladungssicherung um die Blechteile gemacht.

Wetter soll ja gut werden, hoffen wir, dass es sich auf die Besucherzahlen auswirkt. Wer mich am Stand besuchen will: Wir haben wieder einen Gemeinschaftsstand Freigelände 3, Stand 205.

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Option böser Blick

Die Haube gefiel mir noch gar nicht im Zusammenspiel mit den Scheinwerfern. Also musste ich da noch einmal ran. Ich habe den Träger eingeflext, um die Haube beibiegen zu können.

Ging so bedingt. Gut, dass ich seitlich die Haubenhalter habe, um sie nach unten zu ziehen. Ein Blechflicken drüber erst einmal angepunktet. Nun wird der Spalt zum Scheinwerfer nur noch einen halben Zentimeter größer zur Mitte -so wie auf der anderen Seite.

Aber ich musste noch etwas anderes korrigieren. Der Kühlergrill saß etwas schepp drin. Ich habe echt überlegt, das so zu lassen. Aber nein, letztendlich stört mich das doch zu sehr. Ihr seht das ganz gut am letzten Bild oben, was ich meine. Auf der Fahrerseite stand der Kühlergrill zu weit hinten, die Kante vorne machte gezwungenermaßen einen Knick nach hinten. Also her mit der Flex. Ist doch ein großer Spalt, der da entstand.

Den Unterschied merkt man, vor allem, weil der Übergang zur Haubenkante daneben einfach albern aussah. So einen Spalt zuzubraten ist gar nicht so einfach. Bis etwas über die Mitte habe ich einen Blechstreifen eingesetzt.

Den Rest habe ich direkt verschweißt.

Natürlich muss ich das unten auch wieder verschweißen. ich musste alles abtrennen, um den Spalt zu schaffen.

Um nicht zu viel Verzug zu bekommen, habe ich zwischendrin immer Pause gemacht und mich zudem diesem verflixten übriggebliebenen Zuwachs gewidmet. Also habe ich ein Blech an der Unterkante der vorderen Kante der Motorhaube geschweißt.

Das wäre die Gelegenheit gewesen, dem Prolo einen bösen Blick zu verpassen. Aber wisst Ihr was? Ich finde diese aufgeschweißte böse Blicke echt höchstgradig albern. Nein, ich habe das so abgeschnitten, dass einfach nur die Kanten parallel verlaufen.

Zur zweiten Seite bin ich nicht mehr gekommen. Aber da kommt die Verlängerung auch noch dran.

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Im Auftrag der Symmetrie

Den Halter für die Stoßstange des Prolo hatte ich wiedergefunden, jetzt musste sie nur noch fertig gebaut werden.

Alles etwas Tüftelei, auch der seitliche Halter, aber machbar. Die zweite Ecke sitzt.

Nächste Tüftelei: Die Befestigung des Scheinwerfers. Vorher musste ich auch auf der Fahrerseite die Mutter für den Haubenhalter noch einschweißen.

Drei der Halter sitzen, es muss noch ein vierter rein. Aber erst einmal muss das alles noch korrigiert werden, der sitzt etwas schepp.

Damit man sieht, wie es am Ende wirken soll, habe ich mal angeschliffen und mit der Sprühdose dahinter schwarz angeblasen.

Den Scheinwerfer Fahrerseite konnte ich noch etwas ausrichten, was aber spannender wird: Die Haube hat sich wohl beim Schweißen doch ganz schön verzogen. In der Mitte steht sie etwas hoch. das wäre nicht so schlimm, wäre es symmetrisch, ist es aber nicht.

1cm Unterschied ist mir zu heftig. Es muss nicht perfekt werden, aber das sieht man auf den ersten Blick. Ich muss wohl noch einmal die Flex und das Schweißgerät an der Haube ansetzen.

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Versteckspiel

Es wurde Zeit für die zweite Stoßstangenhälfte am Prolo. Zurechtgeflext hatte ich das schon teilweise. Nächster Schritt war wieder das Anschweißen der Hälfte eines Oberteils eines Mercedes Grills.

Unten musste ich wieder ein Stück einsetzen, sonst hätte ich die Schräge nicht hinbekommen.

Ich nehme bei solchen Geschichten immer größere Stücke, dann hat man immer noch Futter, das man wegschneiden kann, falls es etwas schräger angesetzt ist, als man es geplant hatte.

Die Enden habe ich beidseitig geschlossen.

Hatte ich schon erwähnt, dass ich gerne erst einmal größere Bleche nehme?

Letztendlich habe ich jetzt zwei Stoßstangenecken, die so einigermaßen spiegelbildlich sind. Wenn sie nebeneinander auf dem Kopf stehen, erkennt man auch den Mercedes Kühlergrill.

Natürlich habe ich dann begonnen, den zweiten Halter zu bauen. Ich hatte da Grundgerüst fertig, suchte einen passenden Bohrer und dann – äh, ja, verdammt, wo hab ich jetzt das Teil jetzt hingelegt?

Wenn man mich fragt, was ich den ganzen Abend so in der Werkstatt mache, ist die richtige Antwort natürlich Werkzeug und Teile suchen 😉

Ich habe es ums Verrecken nicht gefunden. Und irgendwann sagte ich mir: Ruhig Blut, KLE, das baust Du jetzt nicht ein zweites Mal, das taucht wieder auf. Also habe ich wieder etwas weiter Motorhaube gespachtelt.

Als ich Feierabend gemacht habe, habe ich den Halter Rohling gefunden. Ich hatte zwischendrin eine neue Schachtel Kippen geholt aus dem Auto. Und was lag da auf dem Fahrersitz?

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Ablenkung

Ich war gestern in der Werkstatthölle und habe am Blog gebastelt. Wie jetzt? Warum nicht daheim? Nun, ich musste die Webcam mit dem Blog verbinden. Stellte ich mir furchtbar easy vor – war es aber nicht. Es wollte aber einfach nicht klappen, dass die Bilder refreshen. Ich weiß nicht, wie viele Webcam Softwares ich mir heruntergeladen habe. Was war ich am Fluchen. Aber es sieht so aus, als ob ich es geschafft hätte.

Ich habe mich entschieden, nur eine Kamera laufen zu lassen. Da klappt das besser mit dem Refresh. Dafür habe ich die Auflösung deutlich hochgesetzt, dass man besser erkennt, was ich gerade mache. Also wenn es jetzt klappt, wie ich mir das ausgedacht habe, dann ist ab dem nächsten Schraubereinsatz die Webcam wieder online. Der angegliederte neue Chat informiert mich zudem akustisch, wenn eine neue Message geschrieben wurde.

Ich habe diesen Kampf am Werkstattrechner wenigstens dazu genutzt, die Haube weiter zu spachteln.

Spachtelmasse braucht ja immer zu trocknen. Also Spachteln, an den Rechner und dann schleifen.

Eigentlich wollte mich um die Stoßstangen kümmern. Gut, ein wenig bin ich dazu gekommen. Die eigentlich fertige Seite hatte ich an der Ecke zu weit ausgeschnitten, das gefiel mir nicht. Und da ich die zweite Seite so spiegelbildlich wie möglich machen will und die nicht auch so weit ausschneiden, habe ich die Ecke eben wieder etwas gefüllt.

Da die beiden Seiten spiegelbildlich sein werden, konnte ich sie aufeinander legen, um das identische Maß zu finden.

Zu mehr, als die Stange in der Mitte zuzuschneiden, bin ich aber nicht mehr.

Aber der Anfang ist gemacht.

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