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Kleines Photoshooting in der Werkstatthölle

Zum Hallengrillen kam zu früher Stunde Merlin zu mir. Ihn kenne ich seit vielen Jahren, als wir Internetpublizisten noch als echte Nerds galten. Ich hatte ihn seit Jahren nicht mehr gesehen, aber das Hallengrillen bot eine gute Gelegenheit mal wieder zu quatschen und vor allem um zu fotografieren. Merlins großes Hobby ist die Fotografie und so eine Chaoswerkstatt ist natürlich kein alltägliches Motiv. Und auch eine schöne Gelegenheit, mit einem Fisheye-Objektiv zu spielen.

Herausgekommen sind sehr interessante Fotos und Portraitaufnahmen, die ich Euch nicht vorenthalten will:

Danke an Merlin für die schönen Fotos und dass ich sie hier verwenden darf.

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Posted in 5ender

Der 5ender ist wieder auf dem Markt!

Es ist schon einen Moment her, dass Burt, der den 5ender von mir gekauft hatte, äußerte, dass er ihn eventuell doch nicht in Angriff nimmt, sondern weiterverkaufen will. Nun macht er Nägel mit Köpfen. Seit gestern Abend steht er bei eBay. Ich bin echt gespannt, was der bringen wird, ich habe da gar keine Vorahnung.

www.ebay.de/itm/153601846340

Der 5ender war der Anlass, dass dieser Blog vor 15 Jahren startete. Damals wollte ich einfach die Leute, die dafür Teile gestiftet hatten, informieren, was damit passiert. Und es tat mir damals schon weh, ihn wegzugeben, ohne ihn vollendet zu haben – also die Phase 2 vollendet zu haben. Aber ich hatte einfach zu viele Projekte. Die habe ich immer noch irgendwie – und Burt offensichtlich auch.

Hoffentlich kommt er in gute Hände – es würde mich freuen, wenn der wieder auf die Gasse kommt. Ich will gar nicht darüber nachdenken, wie viele Stunden ich in den versenkt habe…

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Posted in Focht Titan

Neue Kapelle

Ich reiße gerade jede Menge Kilometer mit dem Titan herunter. Da war tatsächlich ein Ölwechsel fällig.

Da ich den dazu aufbocken musste, da sonst keine Ölwanne drunterpasst, konnte ich den Sitz der Stabimuttern testen, ob die Gummis sich gesetzt haben. Aber da ist alles in Ordnung – man wird vorsichtig.

In der Werkstatthölle konnte ich auch tanken.

Im Schlachter waren noch sicherlich 20 Liter Diesel – wieso verschwenden?

Was auf den Fahrten nervte, ist das Radio.

Wenn das länger läuft, fängt es an zu spinnen. Will man beispielsweise die Lautstärke ändern, schaltet es sich einfach ab. Oder es schaltet sich einfach so ab. Oder es schaltet auf Standby nach dem Abschalten. Ich könnte so weitermachen, oder einfach schreiben: Es nervt.

Ersetzt habe ich es gegen ein Einstiegsmodell von Pioneer, das ich als Vorführgerät bei eBay geschossen habe.

Ganz ehrlich? Wenn das zuverlässig läuft: Mehr braucht kein Mensch. Mir war nur wichtig, dass es ein Markengerät ist, weil Billiggeräte mogeln mir zu sehr mit der Leistung und klingen oft bescheiden.

Ich habe einmal die Endstufe weggelassen. Irgendetwas stimmt da mit der Verkabelung nicht. Und die Leistung reicht eigentlich. Doof, dass ich die Ausgänge der Endstufe mit den Kabeln zu den Lautsprechern verwechselt hatte. Dachte, das Radio ist hin, aber es war einfach Dummheit. Bei der nächsten Dauerfahrt, darf es seine Qualitäten beweisen.

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Posted in Werkstatthölle

Hallengrillen Zwanzigneunzehn – es war mir ein Fest!

Am Samstag war es so weit: Hallengrillen Zwanzigneunzehn.

Sagen wir mal so: Offenbar war der Termin nicht so wirklich für jeden soooo optimal. Manche waren im Urlaub, oder durch andere Gründe verhindert. Egal, wann man den Termin festlegt – irgendwen trifft es immer. Aber ich sehe es so: Es ist furchtbar egal, wie viele kommen. Hauptsache die, die kommen, haben Spaß.

Meine Nachbarn ist es relativ normal, dass da ein komisches Auto steht. Am Samstag waren es ein paar mehr.

Immer wieder schön, alte bekannte wiederzutreffen, aber auch neue Leute kennenzulernen, die teilweise den Fusseblog schon seit Jahren lesen. Wie immer – irgendwie wird es genutzt, dass die Besucher aus verschiedenen Ecken der Nation kommen. Und so werden immer wieder Teile getauscht bzw. ist es der Angelpunkt für Transportketten.

Für Ronny hatte ich beispielsweise eine Woche vorher einen Motor geborgen, der seine weitere Reise antrat.

Manche kamen am Nachmittag, andere am Abend, manche fuhren wieder nach Hause, andere blieben über Nacht. Und natürlich wurde – wie der Name es schon sagt, gegrillt.

Insgesamt eine illustre Runde mit interessanten, amüsanten Geschichten.

In dem Ort, in dem die Werkstatthölle ist, war Weinfest und so kam es, dass nachts noch die einen oder anderen Weinfestbesucher bei uns zu einem Absacker hängen blieben.

Wir tagten bis spät in die Nacht, die Übernachtungsgäste nahmen nach einem Frühstück gegen Mittag den Heimweg wieder in Angriff.

Schön, dass Ihr alle da wart! Ich hoffe, Ihr hattet alle genau so viel Spaß wie ich…

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Posted in Werkstatthölle

Ready for Hallengrillen

„Einigermaßen befeierbar“ – meine Ansprüche an die Ordnung der Werkstatthölle waren gestern recht weit gesunken. Ich ging systematisch vor. Es sollten genug Freiflächen entstehen und möglichst wenig Stolperfallen übrig bleiben. Bei der Vorhölle klappte das ganz gut, auch wenn da schon wieder so ein Kartonstapel entstand, den ich gerne vermieden hätte.

Man kommt an die Tische rechts dran, die wir ja zum Feiern brauchen, unterm Jahr nutze ich die als Regal.

Der Mittelteil, wo die Tische stehen sollen – frei!

In der eigentlichen Werkstatthölle sah es in einigen Ecken noch richtig fies aus – in einigen Ecken ist das bis jetzt so. Aber ich erkannte mal wieder den Vorteil des Aufräumens. Ich habe mein lang vermisstes Lieblingszippo wiedergefunden.

Das Lag auf dem Weg zur Werkbank – da kommt man jetzt wieder hin, ohne Twister zu spielen.

Auch zur berühmten Werkstatttoilette kommt man durch – und sie ist einigermaßen geputzt.

Aber es bleibt noch ein großer Stapel für nach dem Hallengrillen über. Was soll´s. Es ist schon einmal zentral gelagert. Von hier aus kann ich weiter sortieren.

Und das werde ich auch. Die weitere Priorität setzte ich lieber auf das Wichtigste beim Hallengrillen: Den Grill.

Da musste ich dieses Jahr nur eine Strebe neu festpunkten, dann war er stabil – und natürlich den Rost säubern.

Dann kann es losgehen. Ab 14 Uhr heute können die ersten Gäste vorbeikommen. Gegen 18 Uhr geht der Grill an. Wie immer: Jeder kann vorbeikommen, jeder bringt seine Verpflegung selbst mit. Teller und Besteck sind da. Ein paar Baguettes hol ich noch, Kaffee ist auch da.

Kann lustig werden, in dem Ort ist heute auch Weinfest, das verspricht Begegnungen mit Unbeteiligten und leider noch mehr Parkchaos, keine Ahnung, ob man mit dem Auto bis zur Hölle durchkommt. Wir werden sehen.

Wer kurzfristig sich noch zu einem Besuch entscheidet und die Adresse nicht weiß: OI7I-453985zwo – man sieht sich am Grill!

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Posted in Werkstatthölle

Probieren wir das Unmögliche

Ich mache ja keinen Hehl daraus. Die Werkstatthölle ist das reinste Chaos. Und das Hallengrillen ist immer ein guter Anlass, da Ordnung reinzubringen. Nur habe ich dieses Jahr viel zu spät damit angefangen. Eigentlich ist es nicht mal ansatzweise zu schaffen, in so kurzer Zeit. Unmöglich. Also habe ich die letzten zwei Tage auch tagsüber mich in die Werkstatthölle verkrochen.

Anfangs habe ich noch strukturiert gearbeitet. So richtig mit Teile beschriften.

Nichts ist so doof, wie Teile im Fundus zu haben, die man nicht zuordnen kann. Könnte man gleich wegwerfen. Und weggeworfen habe ich viel. Ich habe den Schlachter seitlich dicht gemacht mit einer der Türen, aus denen ich die Griffe für den Titan geschnitten habe, damit ich den richtig füllen kann.

Alles, was Metall ist und weg konnte, landete in dem Ding – und das war nicht wenig.

Eigentlich sollte der Schlachter weg sein bis zum Hallengrillen. Aber mein Stammschrotti vertröstete mich täglich. Ob er heute kommt? Ich wusste es zum Zeitpunkt des Blogschreibens nicht. Sollte er noch dastehen am Samstag: Tut Euch keinen Zwang an, wenn ihr beispielsweise mal mit einem Hammer auf ein Auto einschlagen wollt.

Altpapier viel auch viel an. Also hab ich das eingeladen und zum Wertstoffhof gefahren. Viel zu viel, um das in der Tonne zu entsorgen.

Nach und nach fand ich etwas, was kaum einer kennt: Meinen Werkstattboden!

Auch habe ich beispielsweise eine zweite Kiste für Lacksprühdosen angefangen.

Ich sollte auch da echt mal eine Inventur machen, was weg kann.

Wenn man so schafft am Tag, dann passieren auch unerwartete Dinge. So kam beispielsweise die Tochter von meinem Nachbar vorbei. Sie hat ein neues gebrauchtes Fahrrad und bei dem funktionierte die Gangschaltung nicht. „Kannst Du mir helfen? Mein Papa kann das nicht“ Und dann ist man so nett, denkt sich in ein unbekanntes System rein, improvisiert, wie immer und siehe da – ein glückliches Kind.

In der Vorhölle hatte meine Vermieterin vor Wochen eine große Brennholzlieferung bekommen.

Und wie das bei uns so ist – ich bin da ja nicht anders – solange kein konkreter Anlass ist, bleibt das dann da auch erst einmal. Auch das habe ich zusammen mit ihr in den ersten Stock geräumt. Glücklicherweise ist da ein großes Loch in der Decke mit einer alten Elektroseilwinde – aber es war viel Holz.

Auch wurde von einem Kumpel ein Passat Seitenteil angeliefert, das nach dem Hallengrillen weitertransportiert wird.

Die Kisten daneben und die Rolle habe ich selbst einmal abgestaubt und ich sehe ein: Ich habe dafür keine Verwendung. Wenn sie einer haben will – sind beim Hallengrillen zum Weiterverschenken.

Auch wenn ich nicht alles schaffen werde bis Samstag – scheiße, ich hab nur noch den heutigen Tag – den EuroHotRod wollte ich zu mindestens so freilegen, dass man die Schnauze sieht.

So langsam erkennt man wieder Wege.

Aber ich resigniere auch. Es entstehen doch noch Berge mit Kisten, die sortiert werden wollen. Aber wie schon geschrieben – es ist einfach unmöglich, das alles bis Samstag zu schaffen.

Aber das Hallengrillen kann nicht das Ende der Aufräumarbeiten sein. Ich muss danach weitermachen, denn so ein wenig Struktur sollte schon wieder einziehen in der Werkstatthölle, bevor ich etwas Neues anfange.

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Flieg Escort, flieg!

Am Samstag ist das Hallengrillen und der Schlachter steht immer noch rum. Zeit, den Rest auszubauen. Kabelbaum, Technik, Heckklappe, Tank, Hinterachse…

Die Innenausstattung hatte ich letzte Woche schon ausgebaut und für wirklich kleines Geld verkauft bekommen. Wurde tagsüber an meiner Wohnung abgeholt.

Ich habe der jungen Käuferin auch gleich noch die originale Rücksitzbank aufdrücken können und die Hutablage. Finanziell hat sich das nicht wirklich gelohnt. Aber ich sehe das so: Ich verschwende keinen Platz zum Einlagern, der Schrotti freut sich, dass er nicht zu viel nichtmetallische Materialien entsorgen muss und die Käuferin freut sich über ein Schnäppchen. Win-Win-Win-Situation.

Doof dass man schlecht an die Hinterachse drankam, weil die Verschraubungen teilweise auf der Scherenhebebühne bzw. auf Gummis zwischen Bühne und Karosserie auflagen. Ich habe mir pragmatisch beholfen, den Arsch einfach mit dem Motorkran hochgezogen.

Die Schrauben der Hinterachse haben sich mächtig gewehrt, aber die Achsteile sind deutlich besser erhalten, als die an meinem Escort. Der Tank ist gut, aber die Auspuffanlage mehrfach geschweißt und hat sichtbare Löcher, die leg ich mir nicht mehr in den Fundus.

Nur wie bekomme ich den von der Scherenhebebühne ohne Räder. Ich werde wohl mit Rangierwagenhebern und dem Kran arbeiten. Der Trockentest funktionierte mit einem vorne.

Sieht aus, als ob er fliegen würde 😉

So ein Schlachter ist immer Gelegenheit, den ganzen Metallschrott zu entsorgen. Die Sau wird gestopft – und das ist nicht einmal der Endstand.

Da kommt noch der kaputte Polomotor rein etc.

Ich bin inzwischen beim Aufräumen. Hab dieses Jahr sehr spät angefangen, zum Hallengrillen wird noch viel Restchaos herrschen – aber ganz ehrlich? Damit rechnet ja eigentlich jeder…

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Posted in Focht Titan

Die Situation doch etwas unterschätzt

Ich war gestern bei Marco, um meine Räder wuchten zu lassen. Ich hatte da so eine Unwucht auf den Vorderrädern. Keine große Sache dachte ich – aber dem war nicht so. Als wir das Rad auf der Fahrerseite abhatten, staunten wir nicht schlecht. Ganz innen war es abgefahren.

Analyse des Reifenprofis: „KLE, Dein Sturz passt nicht“. WTF! Das Bescheuerte an der Situation: An dem Bock kann man keinen Sturz einstellen. Ford. Einfach tolle Ingenieure bei dem Haufen.

Der Reifen war Schrott und wie sich herausstellte nicht nur innen, außen waren dünne Schnitte im Mantel – und die teilweise bis zur Karkasse. Wie kommen die dahin? Wohlgemerkt nicht nur die auf dem Bild sondern rundum.

Marco hatte noch zwei gute Gebrauchte, die er mir aufgezogen hat. Sehr geile Aktion – danke!

Ich habe mir die Situation angesehen und staunte nicht schlecht: Die Gummis im Stabi lösten sich auf!

Zur Erklärung: So ein Escort hat keine „richtige“ Vorderachse. Zum Federbein führt ein Querlenker mit einem Befestigungspunkt an der Karosserie und geführt wird das vom Stabi. Mehr ist da nicht und wenn der Stabi nicht richtig sitzt, weil der Gummi am Sack ist, der den Stabi im Querlenker puffert….

Kurz vor Ladenschluss der Teilehökerer. Jetzt schnell. Aber ohne Erfolg, niemand hatte die Gummis auf Lager – aber ich habe ja einen Schlachter. Gute gebrauchte Gummis sind besser als kaputte. In der Werkstatt aufgebockt und die alten Gummis raus. Das war der Schlimmste. Rund ist anders, damit sitzt der Stabi auch nicht mehr mittig und der Sturz verändert sich.

Ich habe die gebrauchten Gummis vom Schlachter erst einmal eingebaut. Beim Einbau hob ich das Federbein mit dem Wagenheber an, damit ich die möglichst gerade reinbekomme.

Die Unwucht war so gut wie weg bei der nachfolgenden Probefahrt. Ich werde heute nochmals die Spur checken lassen, ob die Reparatur Einfluss auf die Spur hatte. Nicht, dass die neuen gebrauchten Reifen auch bald im Sack sind….

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Pimp my Schweißgerät Part 2: Umbau auf Euro Zentraladapter

Nach 28 Jahren ohne Gnade war es Zeit, meinem Einhell SGA 175 Turbo ein neues Schlauchpaket mit Brenner zu gönnen. Wie inzwischen bekannt sein sollte – ich mag dieses Gerät und damit wurden alle meine Umbauten geschweißt, auch wenn man damit angeblich nicht vernünftig schweißen kann. Der Drahtvorschub hakte inzwischen, was vermutlich an dem total heruntergerittenen Schlauchpaket lag.

Schlauchpakete mit Brenner gibt es meist mit EU-Anschluss. Das macht das Wechseln leichter. Eigentlich ist das Schweißgerät nicht dafür gemacht, da einen Euro Zentralanschluss dranzupflanzen, aber es gibt Adapter zu kaufen. Leider fand ich im Netz kein Tutorial, keine Anleitung für den Umbau. Also Augen zu und durch. Sehen wir uns einmal die Ausgangssituation an. Das ist der Drahtvorschub vom Baumarkt Schweißgerät.

Das ist die Seite des Schweißgeräts, bei der eine zu öffnende Klappe ist, um den Draht zu wechseln, die andere Seite mit der Technik ist verschraubt. Noch einmal der Drahtvorschub im Detail:

Schraubt man den Plastikdeckel ab, sieht man, wo die Power an das Schlauchpaket geht. Klar, dass das ein mächtiges Kabel sein muss.

So sieht der Zentraladapter aus, den ich besorgt habe. Kostete ca. 17 Euro bei eBay. Und das ist kein spezieller Umbausatz für Einhell, Güde etc., sondern ein Universalteil, zu dem noch eine Plastikhülse gehört.

Also machen wir erst einmal die mechanische Lösung. Das alte, fest installierte Schlauchpaket abgebaut und das neue durchgesteckt.

Auf dem Bild habe ich die verchromte Röhre in der Mitte für den Draht schon herausgenommen. Die war mit einer Madenschraube befestigt. Man sieht: Die Messingröhre war zu lang. Also angezeichnet eingekürzt. Ebenso habe ich die Röhre eingekürzt und zwar alles so, dass das Rohr zum Drahtvorschub fluchtete.

Dann die Plastikführung von außen verschraubt. Die Ausbuchtung zeigt nicht nach unten, aber das ist mir egal, denn ich wollte, dass alle drei Schrauben auf der Seite der Drahtrolle verschraubt werden können. Auf der anderen Seite ist wenig Platz und ich wollte das mit metrischen Schrauben verschrauben.

Der Anus Schriftzug ist übrigens ein gekürzter Ford Taunus Schriftzug – ich konnte mal wieder nicht anders. Und es gibt ja immer noch Leute, die meinen, das Schweißgerät wäre eh für den Arsch.

Dann ging es an die anderen Anschlüsse. Dazu musste die andere Seite auf und der Schlauch an das Magnetventil für das Schutzgas.

Etwas Kopfzerbrechen machten mir die zwei Kabel. Denn beim Einhell war da nur ein Kabel – wohin mit dem zweiten? Es gab eigentlich nur zwei Möglichkeiten, wenn man logisch darüber nachdenkt: Entweder sind beim Zentralanschluss Gasventil und Drahtvorschub getrennt geschaltet, oder das Einhell verbindet den Kontakt mit dem dicken Kabel.

Also testete ich die erste Option – je eines der Kabel an den Stecker des Schweißgeräts verbinden und dann testen. Reaktion: Null. Also musste es das zweite sein. Der Test war erfolgreich. Doch wo anschließen? Ich wählte die Option auf der verborgenen Seite, wo das Kabel an der anderen Seite verschraubt ist.

Alles sauber verbaut.

Als Schlauchpaket habe ich mich übrigens für ein 4m langes Schlauchpaket mit MB 15  Brenner. 1m länger, als mein bisheriges Paket. Schafft mehr Flexibilität. Anstecken, verschrauben und gut.

Der Brenner ist eigentlich auch für den Hobbybedarf, aber etwas hochwertiger, als das bisherige System. Und es hat den Vorteil, dass die Verschleißteile (Gas- und Stromdüsen, Düsenstock) identisch sind und überall zu haben sind. Der alte hat ausgedient.

Ein kurzer Test: Schweißt gut, man merkt den Unterschied. Der Draht kommt wieder gleichmäßig. Das Massekabel habe ich erst einmal beibehalten, aber die Masseklemme hatte es hinter sich.

Da kam eine neue dran.

Wie man auf einem der vorherigen Bilder sehen kann, kam noch ein altes Wohnwagenschild an die Seite, das ich mal irgendwo abgeknibbelt hatte.

Warum? Ich hatte da Bock zu. Und es ist eh in keinem guten Zustand, aber auf das Gerät passt es vom Zustand.

Ich denke mal, jetzt ist das Schweißgerät für die nächsten Jahre gewappnet. Wenn es 28 Jahre gehalten hat – wieso nicht länger?

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Posted in Focht Titan

Die Innereien rausreißen

Deutschland im Hitzefieber. Klar, da musste ich gestern in die Werkstatthölle. Die braucht immer ein wenig, bis sie warm wird. Draußen fast 40°C, in der Werkstatthölle…

Der Schlachter muss weg, damit ich fürs Hallengrillen aufräumen kann. Die Beifahrertür war noch gut. geschraubt? Nein, man muss die Scharnierbolzen ausschlagen. Und da das nicht wirklich gelingen wollte und ich nicht weiß, ob ich die je brauche, wurde ich nach ein paar Fehlversuchen radikal. Einfach die Scharniere am Fahrzeug durchgeflext.

Die Fahrertür ist krumm, deshalb hab ich die geschlachtet. Fällt in die Kategorie, man muss nicht jeden Scheiß retten. Aber so eine Seitenscheibe im Fundus – mir haben sie ja schon einmal die Seitenscheibe vom Prolo eingeschlagen. Und da staunte ich nicht schlecht, als ich die Tür von innen sah. Scheibe einfach rausschrauben? Geht nicht. Man muss es zusammen mit dem Kurbelmechanismus ausbauen – und das ist mit insgesamt 7 Blindnieten fest.

Muss man alle ausbohren – nervig.

Das Armaturenbrett habe ich ebenfalls rausgerissen. Lenksäule evtl. für den Framo, andere Teile für den Fundus.

Gaszug, Kupplungszug – alles raus, auch der HBZ samt Bremskraftverstärker.

Für die Sitze hat sich niemand gemeldet, die bleiben drin. Ich denke mal noch ein Abend Schlachten und der Bock ist von allem beraubt, was ich einlagern oder verkaufen wollte.

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