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Kein TÜV

Sorry dafür, dass ich gerade etwas wenig schreibe, aber ich hab derzeit viel Arbeit und der Job geht eben vor.

Eigentlich hätte ich gestern einen TÜV Termin gehabt, um die Umbauten am Prolo einzutragen, aber der Prüfer musste mir absagen – er ist schlichtweg krank. Passiert. Höhere Gewalt. Ich finde die Umbauten jetzt nicht so heftig, dass das kein anderer TÜV eintragen würde, aber mit dem Prüfer war alles vorbesprochen, dann warten wir eben, bis er wieder gesund ist.

Eigentlich hatte ich keine Zeit dazu, aber ich musste gestern trotzdem einmal in die Werkstatthölle, ich musste etwas abholen. Und so ganz ohne etwas zu tun geht natürlich auch nicht. Ich hatte zwei Dinge an der Heckklappe, die mich tierisch abnervten. Zunächst hatte der Heckklappendämpfer die Grätsche gemacht. Sprich, der alte hielt die Klappe überhaupt nicht mehr. Einladen und dabei die Klappe halten ging mir nicht auf den Sack, das sprang mit Anlauf in die Eier. Aber so ein Dämpfer ist ja schnell gewechselt.

Der Polo 86C hat übrigens nur einen Dämpfer, wenn der neue schnell schlapp macht wegen des Zusatzgewichts der geänderten Klappe, verbaue ich einfach einen zweiten auf der Beifahrerseite.

Um den zu wechseln, musste ich aber erst einmal in den Kofferraum und da lag das zweite Problem. Das Schloss entriegelt ja inzwischen elektrisch. Also sollte es. Nun war ich diese Woche einkaufen, will einladen, drücke den Knopf, es klackt, ich gehe selbstbewusst zum Kofferraum, ziehe an der Klappe und nix. Zu. Was macht man? Obwohl man es weiß, drückt man nochmals, versucht wieder die Klappe zu öffnen und natürlich dasselbe Ergebnis. Ihr werdet es erraten, auch beim dritten Versuch.

Glücklicherweise kann man im Polo vom Innenraum aus die Verkleidung der Heckklappe abnehmen. Und da sah ich es, die Verbindung zwischen Stellmoto und Gestänge war ab. Am Gestänge gezogen, das Schloss war auf. Im ausgebauten Zustand die Misere angesehen. Ich dachte, da wäre etwas weggebrochen.

Mitnichten und Mitneffen. Den Motor, den ich verwendet habe, ist ja ein Stellmotor für eine Tankklappe. Was mir nicht aufgefallen war: der untere Teil ist nur eingeklipst. Das war leicht schräg eingebaut, den Rest kann sich jeder denken.

Damit das nicht wieder passiert, habe ich das jetzt mit Draht gesichert.

Ich hatte ja keine Zeit – und nichts hält so lange, wie ein gutes Provisorium.

Etwas anderes wollte ich noch checken. Letzthin war die Tankuhr ausgefallen. Aber wie von Wunderhand, bei der Fahrt zur Werkstatthölle ging sie. Als ich wieder zurückfuhr auch.

Allerdings nicht lange.

Vorführeffekt. Irgendwo muss da ein Wackler drauf sein. Fragt sich nur beim Tacho oder beim Geber. Elektrik und ich werden keine Freunde…

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So ein Polo ist auch nur ein Passat

Am Donnerstag ist TÜV Termin, um den ganzen Blödsinn am Prolo einzutragen. Mit dem Heckwischerarm vorne brauche ich da nicht aufzutauchen. Also musste ich das Problem lösen. Ich hatte noch die Arme vom Polo 2F Schlachter, aber wie ich schon irgendwann einmal festgestellt hatte, das Loch im Scheibenwischerarm vom VW Polo 2F (rechts) ist größer, als das vom Polo 86C Vorfacelift (links).

Einen weiteren Polo hatte ichnie geschlachtet. Also suchen wir im Fundus. Plan war eigentlich einen Arm zu suchen, der die richtige Verzahnung hat, den Abtrennen und mit dem Arm des Polos zu verschrauben. Fragt mich jetzt nicht ob Passat Typ 32 oder 32B, ich fand einen, der zwar etwas anders gebogen ist, aber fast die identische Länge hat. Den zerflexen, zu was? Das passte Plug & Play!

Steht leicht schräger, aber was soll´s? Er wischt den identischen Bereich und wenn man nicht so genau hinsieht, sieht man den Unterschied kaum.

Das bleibt jetzt erst einmal so, funktioniert ja.

Den Blog, das Projekt, aber auch die Jägergarde, deren Mannschaftstransporter ja der Prolo ist, unterstützen so einige. Ein paar davon habe ich als Dank jetzt auf dem Kotflügel verewigt.

Der eine Scheinwerfer war lose – eine der Schrauben hatte nicht gepackt. Da waren mir die Blechmuttern ausgegangen. Da hatte ich welche nachgekauft.

Der Scheinwerfer ist jetzt fest. Mir gefällt die Position der beiden Scheinwerfer noch nicht so wirklich. Die sitzen leicht unterschiedlich. Das wird ein Geduldsspiel, das annähernd gleich hinzubekommen. Das verschiebe ich aber auf nach der Saison. Jetzt wird erst einmal gefahren.

Die scheppe Stoßstangenecke konnte ich aber nicht ertragen, weil dadurch das Kennzeichen schief hing. Die musste ich richten…

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Wieder uff der Gasse

Ich hatte gestern Abend einen Termin, also eigentlich nichts mit Schrauben fahren. Aber der Marco hätte Zeit und da steht ein Scheinwerfereinstellgerät. Also was macht man? Schnellaktion.

Ich hatte ja schon vorbereitet, dass ich aus der Werkstatthölle komme. Tor auf und rausrangiert.

Und natürlich ging etwas schief, aber etwas, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Ein Scheibenwischerarm bewegte sich nicht richtig. Verzahnung ist rund. Na super! Was macht man da? Notreparatur, ich hatte am Abend ja etwas vor. Den guten Arm von der Beifahrerseite auf die Fahrerseite, den hinteren Arm auf die Fahrerseite und en ausgelutschten nach hinten.

Sieht albern aus, deckt nicht die Fläche, die normal gewischt wird, aber besser als vorher.

Wenn ich es richtig im Kopp hab, passen leider die Arme vom Schlachter nicht. Die haben einen größeren Durchmesser der Welle. Muss den Fundus mal durcharbeiten und notfalls aus 2 Armen einen machen. Ist leider Federstahl, das zu Schweißen könnte die Funktion beeinträchtigen. Aber das bekomme ich irgendwie gelöst, vielleicht läuft mir noch ein billiger Arm zu. Hab noch nicht gesucht online.

Natürlich habe ich auch das gemacht, wofür ich bei Marco war – die Scheinwerfer eingestellt.

Das ist jetzt keine „amtliche“ Einstellung, für den TÜV ist das Gerät nicht mehr zulässig. Da machen sie ja inzwischen richtig Tam Tam. Der Boden darf nur ein minimales Gefälle haben etc. Da mussten Werkstätten teilweise richtig heftig investieren, damit bei ihnen noch eine TÜV Prüfung stattfinden darf. Aber für eine Einstellung, dass die Scheinwerfer nicht blenden, reicht das erst einmal.

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Ready for Rollout

Als ich den Prolo so betrachtete, fand ich es eigentlich besser, ihn rein schwarz weiter zu beschriften. Und eine andere Schrift schwebte mir für den Jägergarde Schriftzug auch vor. Gedacht, entworfen, geplottet. So einen Schriftzug aufzukleben ist einfacher, als große Flächen, denn man kann das in Einzelteilen machen.

Erst fixieren, dann auseinanderschneiden und einzeln aufziehen. Klappt gut. Und ich kam optisch dahin, wo ich hinwollte.

Natürlich kam das auch auf die Fahrerseite, die lässt sich nur in der Enge schwer fotografieren. Was stand eigentlich jetzt noch dagegen, ihn abzulassen. Nichts. Also wieder auf die Räder mit dem Bock!

Jetzt kann man die lackierte Front auch mal mit Abstand fotografieren.

Die erste Fahrt wird wohl zum Scheinwerfer Einstellen gehen, mal schauen, wann Kollege Marco Zeit hat demnächst, dass ich an seiner Werkstatt das mal einstellen kann. Mir fehlt dazu das Equipment. Und da der Polo so versetzte Aufnahmen für die Scheinwerfer hatte, ist das wirklich Pi mal Daumen eingebaut, hoffentlich reichen die EInstellschrauben für das Positionieren. sonst wird das echt fummelig.

Wichtigstes Ziel war es gestern erst einmal alles hinter dem Prolo aufzuräumen, denn sonst würde er ja gar nicht rausgekommen.

Der Teppich unter dem Fahrzeug war übrigens einmal hellorange gemustert 😉

Im Fahrzeug habe ich das letzte Stück des Kabels für die Heckklappenverriegelung hinter der Verkleidung verlegt und auch da Karostreifen aufgebracht.

Die Dome muss ich auch noch irgendwann schwarz machen, aber nach dem Winter. Wichtig war mir erst einmal, dass die Karos rundum gehen.

Die Batterie war am Ladegerät. Zwischenzeitlich hatte ich eine Batterie mit überschrittener Halbwertszeit im Auto. Zum Testen reichte das. Jetzt sitzt aber wieder die gute Batterie am angestammten Platz.

Ich wär dann eigentlich bereit für den Rollout.

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Jetzt kleb ich ihm einen!

Ich bin endlich wieder zum Schrauben am Prolo gekommen. Obwohl Schrauben? Eher Kleben. Die Jägergarde Beschriftung sollte wieder drauf. Ich hatte aber nur Folie ausreichend für die zwei seitlichen Logos. Und eigentlich ist es schon zu kalt zum Kleben. Augen zu und durch. Woran man merkt, dass es zu kalt zum Kleben ist? Die Folie dehnt sich nicht, sie reißt, wenn man Pech, wie ich hat,

Wie man an den vielen Blasen sieht – ich bin wirklich kein Profi beim Kleben. Ich bewundere ernsthaft, die Typen, die mühelos ganze Autos foliert bekommen. Ich kann das nicht. Augen zu und durch. Zuerst die Beifahrerseite.

Dann zwischendrin die Felgenkappe suchen. Es ist um Mäuse melken, ich finde das verfluchte Teil nicht. Ich weiß ernsthaft nicht mehr, wo ich noch suchen soll. Vermutlich irgendwo dazwischen gefallen und liegt mit der Rückseite, die unscheinbar beige ist, nach oben. Werde mir wohl eine neue besorgen müssen. Und ich bin mir sicher: Sobald die lackiert ist, finde ich die alte…

Bevor ich die andere Seite beklebt habe, habe ich erst einmal die Beifahrertür von innen mattschwarz angeblasen.

Zweite Seite das Logo geklebt und dann die Tür mit dem Karostreifen. Alles wieder zusammengeschraubt, Voll die einfache und billige Methode, aber macht mich zufrieden.

Da an der Heckklappe noch die Verkleidung fehlte, habe ich die Gelegenheit genutzt für die identische Kur.

Ich denke, wenn ich es heute in die Werkstatthölle schaffe, dann kann ich ihn wieder auf die Räder stellen.

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Posted in EuroHotRod

Der Framo HotRod von Tim

Mich bremst gerade eine leichte Erkältung aus. Also keine Männergrippe, aber in solchen Situationen meide ich die ungeheizte Werkstatthölle, damit es keine wird. Gelegenheit mich mal wieder um das Thema andere HotRods auf Basis von einem Framo V901/2 zu kümmern.

Über Instagram stolperte ich über das Projekt von gaser69 alias Tim.

Man erkennt das Framo Fahrerhaus und dass es noch eine Baustelle ist. Auf einem zweiten Bild erkennt man den originalen Framo Rahmen. Doch was ist das für ein Motor und welche Achse steckt da drunter?

Da er tatsächlich den Hashtag #fusselblog unter einem der Bilder hatte, kontaktierte ich ihn. Die Achsen und der Motor sind von einem Wolga M24.

Auch ein cooler Ansatz. Ein Ost Hot Rod. Klar, dass auch der Kühlergrill aus einem Ostmobil kommt, von einem IFA F8, also quasi dem Vorkriegs DKW F8, der in der DDR weitergebaut wurde.

O.k., die Felgen sind kein Ostprodukt, sondern Fernost. Sie stammen von einem Suzuki.

Tim hat das Glück, einen TÜV Prüfer gefunden zu haben, der das Projekt begleitet. Den habe ich bei meinem Framo damals vergeblich gesucht. Sollte das klappen, werde ich mich mit dem entsprechenden Prüfer einmal kurzschließen. Denn das ist der Jackpot bei einem Framo Umbau.

Der Wagen ist inzwischen sogar schon fahrbereit.

Spannendes Projekt. Er hat mir noch ein paar Bilder geschickt:

Ich werde das Projekt im Auge behalten…

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Legen wir das dahin, wo ich es 100% wiederfinde…

Gestern ging es weiter an die Endmontag des Prolo. Die hintere Stoßstange ist fest, die Kennzeichenbeleuchtung verkabelt.

Die Arme der vorderen Scheibenwischer habe ich noch einmal schwarz übergeblasen vor der Montage. Da war der Lack teilweise abgeblättert.

Auch bei den Scheibenwischerwellen war Lack unters Abklebeband gelaufen. Mir blieb nichts anderes übrig, als die Gewinde nachzuschneiden.

Die Dichtungen bekomme ich einfach nicht vernünftig sauber. Ich habe jetzt angefangen, mattschwarzen Lack in einen Deckel zu sprühen und das mit einem kleinen Pinsel zu übermalen. Oder gleich mitzulackieren bei der Lackierung der B-Säule auf der Fahrerseite. Das habe ich auch erledigt.

Vorne musste ich die Stoßstangen noch seitlich verschrauben, dann konnte auch die Radkastenverkleidung wieder rein. Und die Räder drauf.

Man sieht es auf dem Bild nicht so gut, aber es fehlt hinten einer der Deckel auf den Felgen. Das Rad hatte ich wegen der kleinen Schweißstelle als erstes ab. Und damals hab ich den Deckel bewusst weggelegt. Irgendwo hin, wo ich in a) 100% wiederfinde und b) er nicht zerkratzt wird. Nicht einfach irgendwo in eine Ecke geworfen. Ich werde wahnsinnig. Obwohl ich das so gemacht habe, finde ich den Deckel ums Verrecken nicht mehr. Was hab ich gesucht und geflucht. Bei den anderen Rädern hab ich ihn, was ja auch die einfachste Lösung ist, einfach wieder auf die Felge gedrückt nach der Demontage. Ich hoffe der taucht noch wieder auf. Glücklicherweise gibt es die noch neu zu kaufen. Aber das muss ja nicht sein.

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Dieselfahrverbote: So langsam sind wir Deutschen endlich auch zum öffentlichen Protest bereit.

Für uns Fahrer von älteren Autos wird die Luft echt dünn. Und bisher schluckt der Deutsche das aber trotzdem ohne großartigen Widerstand. Man schimpft vor sich hin, aber Taten? Fehlanzeige.

Anders in Frankreich. Da geht man das Problem mit den Luftwerten anders an, aber letzten Samstag ging die Bevölkerung auf die Straße. Nicht eine kleine lokale Demo, sondern fast flächendeckend landesweite Proteste. Dort soll über die Besteuerung des Diesels Druck gemacht werden. Und wenn es an den eigenen Geldbeutel geht, dann platzt dem Franzosen offenbar der Kragen. Es geht den Franzosen um mehr, als „nur“ um die Spritpreise, aber die sind der Auslöser der Proteste.

Ob so etwas in Deutschland ohne juristische Folgen für die Initiatoren möglich ist, ist zweifelhaft.

Symbol der Bewegung in Frankreich ist die gelbe Weste („Gilets Jaunes“). Ich, für mich als Einzelperson, habe deshalb seit Samstag ebenfalls eine gelbe Warnweste auf dem Armaturenbrett als Zeichen, dass ich zu Protesten bereit bin.

Einige in meinem Bekanntenkreis kamen auf dieselbe Idee, oder ziehen nach.

Ich habe das auch auf Instagram verbreitet und auf Facebook und noch kapieren es die wenigsten, was das eigentlich soll. Mir ist es wichtig, einen Anfang zu machen, Protestbereitschaft zu zeigen. Mir reicht´s! Nicht mehr tatenlos zusehen.

Auf Facebook startete die Gruppe „Stoppt die Deutsche Umwelthilfe (DUH)!“ den Versuch eine Demo auf der A40 zu organisieren, zog sie aber aus rechtlichen Bedenken schnell wieder zurück. In Deutschland muss eine Demonstration angemeldet werden und dafür hat offenbar niemand den Arsch in der Hose. Los jetzt, ADAC, DEUVET, AvD, ACE, oder wer auch immer. Nun kommt einmal in die Pötte und organisiert etwas für die Autofahrer, die ihr vertretet!

Immerhin gibt es seitens der CDU mal wieder eine Bestrebung der DUH die Gemeinnützigkeit zu entziehen. Dazu gibt es auch eine online Petition, die ich natürlich auch gezeichnet habe, selbst wenn das ein Anrennen gegen Windmühlen ist. Aber jeder sollte alles im Rahmen seiner Möglichkeiten tun, um sich zu wehren, wenn es ihm genauso stinkt.

Aber selbst wenn der DUH die Gemeinnützigkeit entzogen wird, sie werden vermutlich weiter klagen. Viel zu lukrativ ist das Geschäft mit den Abmahnungen.

Das Problem ist nicht die DUH, das Problem sind die EU Vorschriften, die ihnen die Rechtsgrundlage für die Prozesse liefern. Und die sind willkürlich gefällt. Das Problem sind nicht die Abgaswerte der Autos, sondern die Vermehrung des Individualverkehrs seit den 70ern und dass die Städte dem schon lange nicht mehr gewachsen sind. Die Verkehrsplanung innerorts hinkt dem Bedarf nach, Freiflächen werden gnadenlos zubetoniert, während die Geschäfte auf die grüne Wiese verlegt werden, die nur mit dem Auto erreichbar sind. An diesen zwei Punkten muss gearbeitet werden und nicht daran, dem einzelnen Autofahrer an die Karre zu gehen. Das ist einfach der einfachste Weg und die Neuwagenindustrie reibt sich die Hände.

Dem Einzelnen ein moderneres Auto aufzudrängen, Elektromobilität zu verherrlichen, ist der verkehrte Weg. Denn das hat ebenfalls massive Umweltverschmutzung zur Folge. Sie entsteht zwar nicht in den Städten, aber sie entsteht. Aber was interessiert uns der Rest der Welt, solange die Luft in ein paar Ballungsgebieten sauber ist? Die Politik geht immer weiter in die Richtung schlechtere Umweltbilanz zugunsten der besseren Luft in den Innenstädten auf Basis willkürlich gezogener Grenzwerten, die nachweislich widerlegt sind.

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Auf dem Altautotreff in Darmstadt war die Hölle los

Es gibt so Internet Phänomene… Den Altautotreff in Darmstadt gibt es nun seit über 13 Jahren und war in den letzten Jahren immer ein gemütlicher kleiner Treff, zu dem ab und an ein bis fünf neue Besucher vorbeikamen. Das war vollkommen o.k., aber kein Grund, das nicht weiter zu bewerben. Also legte ich wie üblich eine Facebook Veranstaltung dazu an und warum auch immer: Dieses Mal war die Resonanz sehr hoch.

Als ich aufschlug, war der Parkplatz schon gut gefüllt und lange Zeit riss der Strom der Fahrzeuge einfach nicht ab.

Und was da für Exoten teilweise dabei waren. Ich war ein wenig geflasht. Reliant Scimitar – schon einmal live gesehen?

Reliant Scimitar

Lancia Fulvia mit Rallye Scheinwerfer auf dem Dach.

Einen Matra Murena sieht man auch nicht an jeder Ecke.

Cooles Business Coupé aus den Staaten.

Und zwischendrin friedlich vereint, so Autos, wie ein Daihatsu Cuore.

Am Rand geparkt und einer der wenigen Wagen, bei dem ich mich mit der Fahrerin unterhalten habe: Ein Renault 19.

Optisch schon ziemlich gelitten, aber ich finde, solche Autos haben durchaus ihre Berechtigung. 360.000km gelaufen, der Vater hat ihn als Neuwagen gekauft und die Tochter erhält ihn gegen jegliche wirtschaftliche Vernunft. Auch wenn der Wagen nicht danach aussieht: Das ist echte automobile Liebe.

Es waren so viele Autos da, über die man etwas schreiben könnte. Das würde den Rahmen sprengen. Aber ich hoffe einmal, dass es für viele nicht der letzte Besuch auf dem Parkplatz war, dann kann man die in Zukunft einmal näher betrachten.

Es war sonnig, aber auch wirklich kalt. Mit den letzten Sonnenstrahlen verzogen sich wieder viele. Wir haben eben November. Kein Grund, das nicht auch im Dezember durchzuziehen, genau gesagt am 15.12.2018.

Was tatsächlich los war, sagen Bilder am besten – und ich habe nicht alle Fahrzeuge mit dem Handy erwischt:

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Posted in Pirat

Kleiner Kundendienst

Ich muss im Frühjahr mal einen großen Kundendienst am Pirat machen. Der bock macht derzeit das, was er am besten kann. In alter Käfertradition läuft er und läuft und läuft und läuft…

Er rappelt im Leerlauf wie ein Traktor, aber er ist echt hart im Nehmen. Und so soll es auch bleiben. Es wurde mal wieder Zeit, ihm etwas Gutes zu tun, auch wenn der Prolo fertig werden soll. Nutzt ja nix, wenn man am Projekt arbeitet und einem die andere Karre verreckt.

Als erstes musste dringend das pure Wasser aus dem System. Pures Wasser? Inzwischen eine rostige Brühe – nicht gut…

War höchste Zeit, es das wirklich Schaden anrichtet. Das System ist inzwischen wieder dicht, also Kühlerfrostschutz rein im Verhältnis 1:1.

So kalt wird es wahrscheinlich in Mainz nicht, dass ich es brauche, vor allem, weil der Bock letztendlich in eine Tiefgarage kommt, wenn der Prolo im Alltag läuft, aber sicher ist sicher.

Ich führe ein Bordbuch, in das ich alle Wartungen eintrage und beim Eintragen des Wasserwechsels fiel mir auf, dass auch ein Ölwechsel fällig war. Die modernen Öle können sicherlich mehr, als die von 1982, aber trotzdem ist so ein Ölwechsel lebensnotwendig für jeden Motor.

Übrigens: Der Ölstand war noch knapp unter maximal, der Bock braucht tatsächlich kaum Öl.

Beim letzten Check waren die Bremsen etc. noch ok, sollte ich aber auch alles mal wieder kontrollieren. Und vor allem sollte ich mal einen Zahnriemenwechsel machen. Den schiebe ich schon ewig vor mir her. Ich wiederhole mich: Nicht gut…

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