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Lack mangelhaft

Irgendwie komme ich derzeit kaum zum Schrauben – dabei wäre das gar nicht so schlecht, denn in der Werkstatthölle ist es derzeit kühler als draußen. Das Armaturenbrett vom Titan ist trocken und mich überzeugt das Ergebnis.


Der Lack sieht gut aus und ist kratzfest. Wenn das so bleibt – ich wäre zufrieden.

Nicht zufrieden war ich mit der Instrumententafel. Nicht nur, dass der Kräusellack SEHR uneinheitlich war…

..die Lackierung war auch nicht kratzfest. So gar nicht, so nicht ansatzweise. Ich konnte den Lack einfach so wegschieben.

Eigentlich wollte ich mit dem Bestücken anfangen – das wird so nix.

Also wieder mit dem Lack. Erst mechanisch und dann mit Nitro Verdünnung.

Ich hab mir wieder diesen Strukturlack geholt, die Instrumententafel grundiert und den Strukturlack auf die Instrumententafel aufgetragen.

Da das bei Armaturenbrett so gut geklappt hat, habe ich das vor dem Durchtrocknen mit mattschwarz übergeblasen.

Die Fakerahmen bekamen die selbe Behandlung.

Ich hoffe, es lag am Lack und nicht am Untergrund und ich habe beim nächsten Mal einen Untergrund, mit dem ich arbeiten kann.

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Posted in Focht Titan

Motorgedanken…

Ich habe in den letzten Tagen dem Titan einmal dem Titan ca. 1.000km Autobahn gegeben. U.a. hatte ich einen Termin im tiefsten Bayern. Gelegenheit dem Bock mal so richtig alles abverlangen. Gut, nicht durchgehend. Dank einer Vollsperrung campte ich auch einmal eine Stunde auf der selben Stelle auf der Piste.

Hand aufs Herz: Rennmaschine ist der Bock nicht. Zwar 1,8l Hubraum, aber dank Saugdiesel ja nur 60 eher lahme Gäule. Vor dem Umbau reichte das aber locker für Tempo 160km/h auf der Ebene, was mir durchaus reicht und das bei einem wirklich sparsamen Verbrauch von 5,5l/100km. Den fand ich genial.

Nun hatten wir das Problem mit den 2 Zahnriemen. Der neue gebrauchte Motor bekam die neu und der, der die Einspritzpumpe steuert, war von einem der vorherigen Mechaniker verkehrt aufgelegt. Richtig aufgelegt lief der Motor nicht, also haben wir ihn irgendwie zum Laufen gebracht über das einstellbare Rad. Einstellwerkzeug: Gehör. Und er läuft wirklich ruhig.

Nun habe ich schon mit mehreren Werkstätten telefoniert. Niemand will mir die ESP einstellen. Da traut sich keiner ran, niemand hat angeblich Unterlagen. Es ist auch die Frage – ist es überhaupt großartig verstellt? Tatsache ist: Der Bock ist merklich weniger spritzig, läuft nur noch 140km/h und verbraucht 6,7l/100km. Obwohl…

Dafür braucht er aber viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel Anlauf.

Könnte der schlechtere CW Wert sein, das Mehrgewicht – oder eben die Motoreinstellung.

Ich werde wieder anfangen, Werkstätten abzutelefonieren. Irgendeiner muss doch wissen, wie man die ESP mit einer Uhr einstellt. Oder ich nehme den Motor aus dem Schlachter, wenn der gut läuft. Ich bin hin und hergerissen.

Die coolste Lösung wäre ein 90PS Turbodiesel, aber dann wäre die Abgasnorm und damit die grüne Plakette flöten. Und wenn man in einer Umweltzone wohnt….

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Der Juni Altautotreff in Darmstadt

Ein richtig schöner Sommernachmittag – ideale Voraussetzungen für einen Altautotreff. Und es kam auch wieder eine illustre Runde nach Darmstadt, wie beispielsweise dieser HotRod.

Ganz klar ein Oldtimer, bei anderen wundert man sich, dass sie schon ein H-Kennzeichen haben. Beispielsweise bei Audi 80 Typ 89 – viel zu modern für einen Oldtimer? Offensichtlich nicht.

Andere haben das Alter, verzichten aber auf das H zugunsten von einem Motorumbau, wie dieser VW Scirocco 1.

Oder auch dieser 6er BMW, der aus Kalifornien reimportiert wurde und über ein Airride Fahrwerk verfügt.

Beim Wegfahren sah man, dass der BMW deutlich weicher gefedert ist, der Scirocco hoppelte auffällig. Die Geschmäcker sind verschieden, aber das ist auch gut so. Ich liebe die verschiedenen Variationen des Hobbys.

Der Florin packte mal wieder seinen anderen C Kadett Caravan raus, sein weißer hat ein derbes Fahrwerkproblem und es ist noch nicht sicher, ob der weiterleben darf. Aber sein roter ist eh der spannendere #becauseracecar.

Werner kam mit seinem Omega Leichenwagen.

Von vorne musste ich ihn nicht fotografieren, er hat ausnahmsweise mal keinen neuen Kühlergrill, weil er gerade an einem spannenden Projekt arbeitet, das ich an dieser Stelle noch nicht verraten will. Aber ich freue mich, dass da gerade einmal wieder etwas sehr ausgefallenes entsteht.

Es waren wieder anregende Gespräche in Darmstadt.

Der nächste Altautotreff ist am 21.07.2019.

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Und dann hau ich mit dem Hämmerchen…

Normal hatte ich das Problem beim Titan nicht, aber wenn ich vollbeladen fahre, schleift es immer noch ein wenig hinten links. Nicht schlimm, aber man sieht – es ist der Lack ab.

Auch die Heckschürze leicht angeschliffen. Am Reifen sieht man nichts – noch nicht. Zeit zu handeln. Also aufgebockt und mit dem Hammer die Kante umgelegt. Auch habe ich die Schraube an der Heckschürze etwas nach unten verlegt und die Heckschürze etwas mit der Fächerscheibe heruntergeschliffen. Am Schluss habe ich das mit Brantho Nitrofest geflutet.

Dass ich die Kante der Heckschürze mitlackiert habe, macht durchaus Sinn. Ich glaube zwar nicht, dass das jetzt noch schleift, aber sollte es das tun, weiß ich anhand des fehlenden Lacks wo.

Warum das geschliffen hat, erschließt sich mir nicht wirklich. Beim Verschränkungstest war alles ok. Evtl. haben sich die Federn noch etwas gesetzt.

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Stuktur

Als ich gestern in die Werkstatt kam, war ich nicht sehr begeistert von meiner Arbeit am Armaturenbrett. Es war viel zu glatt geworden – und glänzte viel zu sehr!

Nein, so konnte das nicht bleiben. Ich fuhr in einen Billigmarkt, da sollte es Strukturlack geben für ganz kleines Geld. Gibt es auch. Keine drei Euro die Dose. Problem: Das ist eigentlich zum Ausbessern von verputzten Wänden gedacht.

Ich habe es probiert: Geht der Lack darunter hoch, wenn ich das drüber lackiere?

Gewartet. Nix passiert. Es verträgt sich. Und Kunstharz ist nicht 100% durchgetrocknet. Die Lacke sollten sich verbinden. Kann sein, dass das letztendlich vollkommen in die Hose geht. Ich bin das Risiko eingegangen und habe das Armaturenbrett komplett übergeblasen.

Ja – DAS ist Struktur. Struktur, wie ich sie mir gewünscht hatte.

Aber ob die Oberfläche kratzfest wird? Ich habe weiter experimentiert und den sehr langsam trocknenden Strukturlack mit mattschwarz übergeblasen, damit sich auch diese Lacke verbinden.

Ich lass das jetzt maldurchtrocknen, lege sicherlich noch 1-2 Schichten mattschwarz drüber. KÖNNTE was werden. Bisher sieht es gut aus.

Die Instrumententafel tat das überhaupt nicht. Durch das Erwärmen beim Lackieren mit dem Struktulack hatte sie sich ziemlich verzogen.

Also wieder heiß machen und beschweren, damit sie wieder gerade wird.

Kann sein, dass ich den Strukturlack wieder komplett runterschleife, das Ergebnis gefällt mir noch nicht. Ich habe erst einmal es grob angeschliffen und ohne Erwärmen lackiert. Mal sehen, wie das wird…

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Chapeau OST-Blog!

Manchmal ist es schon wirklich grausam, welche Typenbezeichnungen auf den Sozialen Medien, in Foren etc. erscheinen. Ein zweitüriger BMW E30 wird zum Coupé, das Zwischenmodell bzw. Faceliftmodell des VW Passat 32 wird zum Typ 32A, obwohl es diese Bezeichnungen nie gab. Ab und an rollen sich mir da die Fußnägel auf beim Lesen.

Olaf vom OST-Blog ging das wohl genauso und deshalb hat er eine online Petition zu diesem Thema gestartet.

Bitte zeichnet diese online Petition! Es ist wichtig!

Ich sehe förmlich bei einigen die Fragezeichen aus den Köpfen mancher Leser in diesem Moment aufsteigen. Was soll der Müll? Gibt es nichts Wichtigeres?

Ja natürlich. Tausende Dinge! Aber kennt irgendwer auch nur eine openPetition, die irgendwas gebracht hätte? Ich nicht. Selbst wenn es um wichtige Dinge geht – so etwas zu zeichnen wird leider nichts bringen, weil es lediglich eine Meinungsäußerung ohne jegliche rechtliche Relevanz ist. Selbst wenn die angestrebten 1 Million Stimmen zusammenkommen würden, das Kraftfahrtbundesamt muss trotzdem nicht reagieren.

Gelungene Satire – Chapeau! Hätte von mir stammen können…

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Schuster bleib bei deinem Leisten!

Der stumpf angeklebte Halter am Mittelteil des Armaturenbretteinsatzes hielt nicht wirklich. Eine zu kleine Auflagefläche, dass das halten konnte. Also bog ich mir ein Blech, das mit der Verschraubung unten gehalten wird.

Der Instrumenteneinsatz hält so ausreichend. Zeit, alle Instrumenten die passende Öffnung zu geben. Dazu musste ich mit dem Billigdremel die Löcher teilweise noch etwas vergrößern.

Zur Schalterleiste war der Übergang unharmonisch und es klaffte eine kleine Lücke. Zusammengesetzt aus zwei kleinen Forexstücken, zusammengeklebt und etwas dünner geschliffen, dann verklebt.

Ich habe die einzelnen Fakerahmen wieder abgeschraubt, die Ecken abgerundet und geschliffen. Auch die Instrumententafel und alles getrennt mit Strukturlack lackiert.

Begeistert bin ich von dem Ergebnis nicht im Ansatz. Obwohl ich wie vorgeschrieben mit dem Heißluftföhn gearbeitet habe, ist das Ergebnis unregelmäßig und Kratzer kaschiert das nicht wirklich gut. Kann am Untergrundmaterial liegen. Mal sehen, wie es durchgetrocknet wirkt. Aber nach der Aktion stand für mich fest: Nein, damit lackiere ich den Rest des Armaturenbretts definitiv nicht!

Was kaschiert gut Kratzer und gibt eine strukturierte Oberfläche? Rollen mit Kunstharzlack. So, wie ich das früher immer gemacht habe. Schuster bleib bei Deinem Leisten – da weiß ich, es funktioniert. Also habe ich die Walze herausgeholt und hab das seidenmatt schwarz gerollt.

Nass glänzt der Lack natürlich noch. Ist mir fast schon zu glatt geworden. Ich sollte eine Fellwalze holen und da noch einmal drübergehen, um dem mehr Struktur zu geben.

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Kompliziert – oder doch nicht?

Die Instrumententafel vom Pirat musste irgendwie befestigt werden Zum Anschrauben war da nix. Also zog ich mich zum Tüfteln in die Werkstatthölle zurück.

Ich fing damit an, dass ich einen Blechwinkel baute – die alten Blenden haben unten einen Absatz – das wollte ich etwas angleichen.

Weiterer Vorteil dieses Blechs: Es verhindert, dass sich das Forex verbiegt an der unteren Kante. Ich habe das wieder mit 2 Komponentenkleber verklebt.

Während das trocknete, habe ich mich um die USB Dose gekümmert. Rahmen gebaut, Löcher gebohrt, … So fügt sich die gut ein zum Rest.

Fest im Armaturenbrett war das aber noch nicht. Oben ist eine Schiene im Armaturenbrett – leider ging die nicht bis zum Rand. Also habe ich die verlängert. Angeschweißt an die andere Schiene, unten verklebt mit Dichtmasse. Und eine Befestigungslasche habe ich gleich mit eingeplant.

Ich habe dafür keine zusätzlichen Schrauben eingeplant Ich verwende einfach eine Längere bei einem der Fakerahmen.

Die Winkel habe ich erst einmal größer gemacht, was stört, wird weggeflext. In der Mitte oben habe ich nur einen Winkel angeschweißt.

Der sitzt leider minimal zu weit hinten, das kann ich aber sicher ausgleichen.

Unten war es nicht so leicht, oder doch? Manchmal zerbricht man sich den Kopf und dann ist es doch sehr easy. Anfangs probierte ich bestehende Befestigungspunkte zu nutzen. Viel zu umständlich. Letztendlich schnitt ich mir ein Blech, kantete es mehrmals, verschraubte wieder durch die Rahmen mit längeren Schrauben . Und dann hat das Blech eine große Auflagefläche – so konnte ich das flächig mit dem Armaturenbrett verkleben.

Hinten alles dran, also vorne die Tafel in die richtige Position schieben.

Jetzt muss die Dichtmasse bzw. der Kleber aushärten, dann sollte das fest sein. Problem gelöst ohne zusätzliche Schrauben. Das Lackieren rückt näher…

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Platz schaffen

Ich hab noch weitere Bilder von dem Schlachter bekommen. Hat schon derbe einen abbekommen, dass das Dach geknickt ist.

Ob die Scheibe noch heil ist? Auf der Beifahrerseite ist sie offenbar aus dem Rahmen.

Na, ich werde sehen. Scheibe wär schon nett, meine wird langsam an den Ecken milchig. Von Hinten wirkt er ganz gut.

Und was wichtig ist, es ist der richtige Motor drin. Ein 1,8l Saugdiesel wie meiner. Soll wohl ganz sauber laufen und ca. 118.000km auf der Uhr haben.

Wenn ich den nächste Woche hole – wann ist noch nicht klar – dann brauche ich Platz in der Werkstatthölle. Ich bin aus Nummer sicher gegangen und habe mir die Werkstatthölle vorgenommen. Denn Platz war da eigentlich keiner.

Sorry für das unscharfe Foto, ich habe leider nur das gemacht.

Für das Hallengrillen werde ich noch einmal besser aufräumen, aber nach 3 Stunden hatte ich die Werkstatthölle immerhin so weit, dass da wieder ein Auto reinpasst.

Kann sein, dass ich Montag da ganz normal arbeite – aber ich bin vorbereitet. Der Schlachter kann kommen.

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Teile, ich brauch Teile…

Ich habe Post bekommen. Ich habe ja so meine Probleme mit den billigen Heckleuchten am Titan. Also habe ich etwas direkt in China bestellt. Die Lieferzeiten sind echt fies, wobei es für direkt auch China ging: 3,5 Wochen waren die Teile unterwegs.

Metallfassungen, die ich in die Land Rover Heckleuchten einsetzen will. Insgesamt haben die inkl. Versand 3,17 Euro gekostet. Da wartet man eben einmal.

Das Warten auf das Ersatzteil bei der abgerissenen Zugstrebe hatte mich aber genervt. Zugegeben: Der Verkäufer hat das echt umgehend abgeschickt. Aber er konnte es eben erst am nächsten Werktag aufgeben und der Versand dauerte auch noch ein wenig. Die Ersatzteilversorgung für den Escort MK4 ist nicht wirklich die beste. Verschleißteile bekommt man noch so weit, aber alles andere – schwierig. Ich brauche nichts wirklich konkret im Moment, aber der Zeitpunkt ist jetzt der richtige, einen Schlacher zu suchen, um ein Teilefundus aufzubauen.

Ich brauche einen Schlachter. Alte Passat laufen mir ab und an so zu, aber Escort? Also bastelte ich eine Grafik, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen.

Damit suchte ich über Instagram, Facebook und eBay Kleinanzeigen einen Schlachter. Ich habe keine Eile, das ist die beste Voraussetzung, etwas zum kleinen Preis zu bekommen. Mir ging es einfach darum, die Information zu streuen, dass ich suche. Wenn dann tatsächlich mal einer billig weg kann, wissen es eventuell andere, die mir die Info weiterleiten.

Es ging schneller, als gedacht. Ich bekam Post über eBay Kleinanzeigen.

Äh nein, die meinte ich nicht, ich meinte die hier:

Klang soweit schon einmal interessant. Preis ist für mich auch ok, ein Bild hatte er spontan auf der Platte, oder dem Handy.

Ich werde den wohl nächste Woche holen und dann direkt schlachten und danach entsorgen. Einige Teile werde ich versuchen zu versilbern, um einen Teil der Kosten wieder reinzuholen, weil ich sie eh nicht brauche: Sitze/Türverkleidungen, Heckklappe, Heckleuchten, Heckstoßstange, Schiebedach, den noch heilen Scheinwerfer,… Wobei ich die Sitze beispielsweise versuche zu verkaufen – meldet sich keiner, werden sie mit entsorgt. Ich habe schlichtweg nicht den Platz, so etwas einzulagern.

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