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Kleiner Kundendienst

Ich muss im Frühjahr mal einen großen Kundendienst am Pirat machen. Der bock macht derzeit das, was er am besten kann. In alter Käfertradition läuft er und läuft und läuft und läuft…

Er rappelt im Leerlauf wie ein Traktor, aber er ist echt hart im Nehmen. Und so soll es auch bleiben. Es wurde mal wieder Zeit, ihm etwas Gutes zu tun, auch wenn der Prolo fertig werden soll. Nutzt ja nix, wenn man am Projekt arbeitet und einem die andere Karre verreckt.

Als erstes musste dringend das pure Wasser aus dem System. Pures Wasser? Inzwischen eine rostige Brühe – nicht gut…

War höchste Zeit, es das wirklich Schaden anrichtet. Das System ist inzwischen wieder dicht, also Kühlerfrostschutz rein im Verhältnis 1:1.

So kalt wird es wahrscheinlich in Mainz nicht, dass ich es brauche, vor allem, weil der Bock letztendlich in eine Tiefgarage kommt, wenn der Prolo im Alltag läuft, aber sicher ist sicher.

Ich führe ein Bordbuch, in das ich alle Wartungen eintrage und beim Eintragen des Wasserwechsels fiel mir auf, dass auch ein Ölwechsel fällig war. Die modernen Öle können sicherlich mehr, als die von 1982, aber trotzdem ist so ein Ölwechsel lebensnotwendig für jeden Motor.

Übrigens: Der Ölstand war noch knapp unter maximal, der Bock braucht tatsächlich kaum Öl.

Beim letzten Check waren die Bremsen etc. noch ok, sollte ich aber auch alles mal wieder kontrollieren. Und vor allem sollte ich mal einen Zahnriemenwechsel machen. Den schiebe ich schon ewig vor mir her. Ich wiederhole mich: Nicht gut…

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Kleinkarriert

Ich wollte gestern die Stoßstangen am Prolo verbauen aber Pustekuchen, der Lack war noch nicht trocken. Wie beschleunigt man die Trocknung: Mit Wärme. Also habe ich einen Heizlüfter auf ein Stoßstangenteil gerichtet.

Gab ja noch andere Baustellen. Die Verkabelung der Scheinwerfer beispielsweise. Für einen Blinker hatte ich den Blinkereinsatz, was mir fehlte, war die Gummitülle gegen Wassereinbruch. Da muss doch irgendwas im Fundus liegen. Ich fand eine Lenkmanschette – fragt mich nicht von welchem Fahrzeug – in einer Grabbelkiste.

In der entsprechende Länge abgeschnitten, dass es über den Blinker geht, verkabelt und das Ende mit Isolierband abgedichtet. Also wenn das nicht wunderschön ist, was dann? Improvisation deluxe.

Funktionieren wollten die Blinker aber partout nicht. Falsch herum angeschlossen? Mal abgesehen, dass das furchtbar egal ist, da der Plastikblinker keine Masse zur Karosserie führt, die Kabelfarben passten. Sicherung? Relais defekt? Es war so profan. Ich hatte die Kabel von der Kennzeichenbeleuchtung hinten abgemacht. Das Pluskabel mit Stecker, der Masseanschluss war geschraubt. Und an der Schraube lag auch die Masse der Heckleuchten und nun suchte sich der Strom abenteuerliche Wege.

Standlicht ging auch eines nicht. Der Sockel war korrodiert. Irgendwann funzte aber alles, wie es soll:

Die Fahrertür war ja von meinem Schlachter, da fehlte die Türverkleidung. Die Tür passte, aber ich musste einige Anbauteile von der alten Tür übernehmen. So ist der Innengriff beim 2F anders.

2 Clips sind anders, 4 Clips musste ich oben entfernen, weil beim 2 F die Türverkleidungen über die komplette Tür gehen, …

Aber die Türverkleidung stumpf draufschrauben? Man sieht im Inneren blankes Blech und die rote Farbe beißt sich mit dem Außenlack. So sieht noch immer die Beifahrertür aus.

Und wenn man schon mal die Verkleidung ab hat… Also etwas mattschwarz aus der Sprühdose und ein kleinkarierter Klebestreifen – der optische Unterschied sind Welten.

Das werde ich im gesamten Fahrzeug noch umsetzen. Die hintere Verkleidung auf der Seite muss eh noch ab, um das Kabel der Heckklappenverriegelung zu verlegen. Vorne liegt es inzwischen schon unterm Teppich.

Die vorderen Stoßstangenecken konnte ich einigermaßen trocken bekommen. Die sind montiert samt Kennzeichen.

Es wird, es wird. Meinen Plan, den Wagen am kommenden Sonntag auf dem Altautotreff zu präsentieren, wird aber leider nicht klappen. Dafür hätte er gestern fertig sein müssen.

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Paint it black

Gestern waren die Stoßstangen vom Prolo wieder dran. Sie bekamen von hinten wie von vorne einen Lackauftrag mit Brantho Nitrofest.

An der Außenseite hatte ich vorab mit einem Haftvermittler gearbeitet. Da am Ende des Abends das schon trocken war, gab es gleich noch einen Auftrag mit schwarz seidenmatt.

Seidenmatt trocknet im Verhältnis zu glänzendem Kunstharzlack relativ schnell, so dass ich hoffe, die morgen montieren zu können.

Im Innenraum habe ich einen Taster ans Armaturenbrett gebaut für die Entriegelung der Heckklappe. Ist auch soweit verkabelt, nur das Kabel nach hinten muss ich noch verstecken. Funktioniert einwandfrei.


Die Haubenhalter habe ich ausgerichtet und richtig verschraubt. Die Haube hat jetzt – wie vom TÜV vorgeschrieben – trotz fehlendem Fanghaken eine doppelte Verriegelung.

Für den Scheinwerfer auf der Fahrerseite habe ich den letzten Halter noch gebaut. Der ist wieder geklebt.

So langsam ist ein Ende in Sicht…

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Der Begriff „pornös“ trifft es wohl…

Man hätte ewig an dem geflakten Grill des Prolos mit den Flakes herumlackieren können. Ich habe gestern beschlossen, dass mir das Ergebnis reicht. Also habe ich das Jägermeistergitter von hinten mit Karosseriekleber eigeleimt.

Um das möglichst dicht an das Gitter zu kleben, habe ich das mit vielen Kabelbindern fixiert. Und da mir das nur im Weg herumgelegen hätte bei den folgenden Arbeiten, habe ich es gleich in den Rahmen geschraubt und das Ganze an die Motorhaube verschraubt.

Puh! Ja, das ist Porno! Gefällt mir persönlich wirklich gut. Kann es kaum erwarten, das einmal in der Sonne zu sehen.

Was natürlich daneben fehlt, das sind die Stoßstangen. Weil mich die Schrauben nach vorne genervt haben, habe ich kurzerhand die Halter von innen angeschweißt. Der Schraubenkopf hätte auf der Fahrerseite bei der Montage des Kennzeichens gestört.

Die Schweißnähte heider Ecken habe ich mit Dichtmasse versiegelt. Sieht man da unten zwar kaum, aber ich wollte das weg haben.

Auch an den hinteren Stoßstangen bin ich weiter gekommen. Ich habe mich durchgerungen, die Opel Kennzeichenbeleuchtung zu verwenden. Dazu musste ich die Öffnung etwas vergrößern.

Ich muss mal sehen, ob sich das „Glas“ vom schwarzen Gehäuse trennen lässt, dann blase ich das noch einmal schwarz über.

Die eine noch offene Ecke habe ich geschlossen.

Da der Übergang zu den Ecken nicht 100%ig geworden ist, brauchte ich minimal Spachtel.

An der Karosserie bin ich weiterhin damit beschäftigt, die Dichtungen von unter das Abklebeband gelaufenem Lack freizukratzen. Was eine Scheiße! Das nächste Mal kommen die Scheiben raus, das wäre weniger Arbeit gewesen! Aber zur Motivation habe ich schon einmal auf der Beifahrerseite die B-Säule und die Fenstereinfassungen schwarz lackiert.

Fenstereinfassung? ja, genau. Ist eigentlich schon einmal jemandem aufgefallen, dass die Dichtungen der hinteren Seitenscheiben weiter unten enden, als die von den Türen? Ist nur ein kleines Stück, aber ich habe das jetzt mit mattschwarzem Lack ausgeglichen. Ich stehe auf solche Details!

Spiegel und Türgriff sind auf der Seite auch schon drauf. Beim Türgriff war von der Edelstahlblende der schwarze Lack teilweise abgeblättert. Auch das habe ich korrigiert.

Wenn ich das so komplett chromlos ansehe, gefällt mir das eigentlich sehr gut. Deshalb wird es wohl das Beste sein, die Stoßstangen nicht zu flaken, sondern schwarz zu lackieren. Das passt einfach besser zum restlichen Look und lässt den Grill noch mehr optischn knallen.

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Neuer Partner des Fusselblogs: JB GERMAN OIL

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Ich konnte für meine Werkstatt einen neuen Partner gewinnen: JB GERMAN OIL.

JB GERMAN OIL GmbH & Co KG ist ein Unternehmen für Schmierstoffe mit Sitz in Wittenburg bei Hamburg. Es gehört als Beteiligungsgesellschaft der Hamburger Petronord Energie- und Wärmekonzepte GmbH zur weltweit operierenden Marquard & Bahls AG, die seit mehr als 60 Jahren mit weltweit über 8,500 Mitarbeitern erfolgreich im internationalen Mineralöl- und Energiegeschäft tätig ist.

Im Jahr 1997 gegründet, genießt JB GERMAN OIL GmbH & Co KG heute das Vertrauen vieler zufriedener Kunden in mehr als 51 Ländern weltweit. Mit Kompetenz, bestem Service und großer Kundenorientierung sowie mit attraktiven Preisen und großer Zuverlässigkeit hat sich das Unternehmen einen Namen erworben und ist seit Jahren zu einer bekannten Größe im Schmierstoffmarkt gewachsen. JB GERMAN OIL produziert und vertreibt mit seinem Team jährlich mehr als 6.500 Tonnen Hightech Schmierstoffe und zeigt damit seine Leistungsfähigkeit und Kompetenz als Partner, denn Produkte unter eigenem Namen mit eigenem Firmenlogo zu verkaufen, zeigt gegenüber dem Kunden hohes Ansehen in Sachen Schmierstoffe und stärkt die Wiedererkennung zum Unternehmen.

Am Unternehmensstandort in Wittenburg, direkt an der Autobahn A24 verfügt das Unternehmen auf dem 80.000 qm großem Grundstück über einen Büro-und Lagerkomplex in dem ständig über 800.000 Liter Schmierstoffe produziert und in allen handelsüblichen Gebinden, für jeden Einsatzzweck und Anwendungsbereich, gelagert sind. Unser Portfolio reicht von Motoren- und Getriebeölen über Hydraulikflüssigkeiten, Fetten, hochwertigen 2-Rad- und Serviceprodukten bis hin zur Winterchemie. Neben Direkt-Abholungen ab Lager durch den Kunden bis hin zur Containerverladung über den Hamburger Hafen, nicht zuletzt durch die beste Anbindung an das Autobahnnetz A24 erfolgt auch ein täglicher bundesweiter Versand über DPD und unseren Logistikpartner Schenker Deutschland AG an die im gesamten Bundesgebiet verteilten OIL! Tankstellen.

Die Unternehmensphilosophie: Jeden Tag daran zu arbeiten, um noch besser zu werden, haben sich alle Mitarbeiter auf die Fahne geschrieben, um dem Vertrauen der Kunden und Geschäftspartner stets gerecht zu werden.

Der Geschäftsführer von JB GERMAN OIL, Jürgen Baumgarten, quasi der Gründer der Marke, ist einer der erfolgreichsten internationalen Moto Cross Fahrer aus Deutschland. Die internationalen und nationalen Erfolge auf Zweirädern sorgten weltweit für großes Aufsehen.

40 Jahre internationaler Motorsport immer mit hochwertiger, technischer Beanspruchung von Motoren und Getriebe. Extreme Beanspruchung, Höchstleistung von Maschine und Mensch brachte Jürgen Baumgarten auf die Idee, in Zusammenarbeit mit Ingenieuren und Chemikern Öle zu entwickeln, welche höchsten Ansprüche gerecht werden. Diese Erfahrung durch den jahrelangen erfolgreichen Motorsport wird in die Serie übertragen, dadurch haben unsere Produkte auch internationale Zertifizierungen und Freigaben von den bekanntesten und größten Automobilherstellern.

Zukünftig unterstützt JB GERMAN OIL auch den Fusselblog bzw. meine Fahrzeuge. Bedeutet, ich werde exklusiv ihre Produkte verwenden. Heute kam die erste Lieferung mit Motoröl, Kühlerfrostschutz und Bremsenreiniger.

Genau rechtzeitig, denn beim Pirat ist derzeit kein Frostschutz im Kühler und das ist nicht nur wegen dem kommenden Winter bedenklich. Frostschutzmittel dient ja auch als Korrosionsschutz innerhalb des Motors.

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Sowas hatte ich auch noch nicht…

Ich war gestern mit dem Pirat unterwegs. Und wie ich so fahre, sehe ich auf die Temperaturanzeigen und denken mir: Oh Oh! Das ist aber verdammt heiß! Blinkte noch nicht, aber stand schon auf maximal.

Dann mal schnell runter von der Piste. Glücklicherweise war da eine Tankstelle ein paar hundert Meter weiter.

Motorhaube auf und ich sah schon das Dilemma. Am Flansch der Wasserpumpe pisste es aus dem Schlauch, als ob da die Schelle nicht richtig angezogen wäre. Ich suchte im Auto nach einem Schraubenzieher, hatte natürlich nur einen Lüsterklemmenschraubenzieher dabei – damit anziehen? Ging nicht. Wie ich so rumprobierte, sprach mich eine bekannt Stimme an. Der Marco, der mir immer die Spur einstellt hatte gesehen, dass ich mit offener Haube dastand, hatte gewendet, um zu sehen, was los ist.

Vielleicht hat der einen Schraubenzieher? Er suchte und reichte mir irgendwann ein Schweizer Taschenmesser. Da ist ja auch eine Art Schraubenzieher dran. Schlauchklemme ordentlich festgeknallt, Wasser von der Tanke nachgekippt. Motor an: Alles dicht. Besten Dank an Marco für die Pannenhilfe!

Ich fuhr weiter zur Werkstatthölle. Und auf den letzten Metern zog ich schon wieder eine Wasserspur hinter mir her. Motorhaube auf und siehe da:

Das ist exakt die Stelle, an der er schon an der Tanke rausgepisst hatte. Übrigens der Schlauch, den ich letzthin gewechselt hatte und eine neue Schlauchklemmen verwendet habe. Test, wie fest die Schlauchklemme ist. Und die Schraube war völlig locker. Bedeutet also, dass die Schlauchklemme innerhalb von wenigen Kilometern selbst gelockert hatte. Hatte ich auch noch nicht gehabt. Und das bei einer neuen Schlauchklemme. Obwohl – beim Titan war ja auch bei einem Heizungsschlauch die Schelle locker. Könnte vom selben Hersteller gewesen sein. Sollte ich bei der Wiederinbetriebnahme checken. Scheinen nix zu taugen.

Schlauchklemme ab, eine von einem anderen Hersteller rein, dicht. Und ganz wichtig: Die verbaute Schelle entsorgt, nicht, dass ich die noch einmal verbaue.

Vorsichtshalber habe ich das System noch einmal abgedrückt.

An einem Schlauch entwich minimal noch Druck. Halbe Umdrehung an der Schraube an der Klemme und dann hielt er den Druck. Das war wahrscheinlich die Stelle, wo er immer minimal Kühlwasser verlor. Das sollte jetzt ein Ende haben.

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Bling Bling!

Ich wollte gestern eine Sache in Angriff nehmen: Den Kühlergrill des Prolo. Leider war da ja der Chrom durch Schweißstellen unterbrochen, also musste ich das irgendwie gestalten. Meinen ursprünglichen Plan, das mit Hammerschlaglack zu lackieren, habe ich verworfen. zu wenig Effekt. Da kam mir eine andere Idee. Aber vor der Kür kam die Pflicht. Ich habe den Grill mit Haftvermittler behandelt, gespachtelt, grundiert.

Da der Grilleinsatz bei der Probemontage vom Gitter abstand, habe ich den am Gitter mit Kabelbindern verbunden, um dann die Überstände abzutrennen.

Den Grilleinsatz habe ich noch einmal abgeschliffen und die spitzesten Ecken mit dem Stabschleifer entschärft. Und dann auch grundiert.

Vor Jahren habe ich mal eine große Kiste Flakes gekauft für überschaubares Geld. Das sind Polyesterlakes. Hatte ich vorher auch noch nicht gehört. Und was kommt Chrom am nähesten? Silberne Flakes. Davon hatte ich eine große Tüte. Die habe ich in Urinbecher abgefüllt.

Warum Urinbecher? Die sind günstig, fest zu verschließen und haben eine schöne Größe.

Ich habe versucht das zu rollen, also Klarlack mit Härter und Flakes angerührt.

Ging natürlich in die Hose. Also habe ich die Flakes drübergestreut. Denn die Flakes sollten hier flächendeckend aufgetragen werden, ohne dass die Grundierung durchkommt.

Das mit der Kamera einzufangen ist schwierig, also habe ich einmal ein kleines Filmchen gedreht:

Das braucht jetzt natürlich einige Schichten Klarlack, evtl. mit Zwischenschliff, damit das eine vernünftige Oberfläche hinzubekommen. Mehr als 2 Schichten habe ich nicht hinbekommen. Aber es gab ja noch viel anderes zu tun.

Ich habe inzwischen gebrauchte Steinschlagschutzecken bekommen. Die sind zwar vom Faceliftmodell 2F, passen aber trotzdem.

Die werden nur oben geklebt statt gesteckt, aber von außen sieht man das ja nicht, Hauptsache die Form passt. Danke an Marten, der mir die geschickt hat!

Leider ist viel Arbeit, weil Farbe unter das Abklebeband gelaufen ist. Das hält auf. Ich mache das Stück für Stück und immer wieder etwas zwischendrin, damit das nicht so abnervt. Autolack bekommt man eben nicht mit Verdünnung ab.

So habe ich am Heck die Embleme wieder montiert, den Scheibenwischer, von dem Stellmotor das Kabel durch die Klappe und die C-Säule gefädelt und das Kennzeichen festgeschraubt.

Noch viel Fuddelkram, aber es ist immer wieder motivierend, wenn nach dem Lacken Stück wieder ans Fahrzeug findet.

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Sieht von weitem aus wie vorher…

Ich hatte es befürchtet, auch nach dem Trocknen war der Lack noch fleckig.

Weil gestern stimmen kamen, dass der Lack doch sehr strukturiert ist. Das ist an den Seiten, wo ich viel nacharbeiten musste. Auf den ebenen Flächen ist er erstaunlich glatt, so, wie hier auf der Motorhaube. Dieser Lackierzusatz bringt schon einiges.

Aber die Flecken. Ich entschied mich, es nicht so zu lassen. Also habe ich den Lack wieder angeschliffen.

So habe ich auch einige Nasen wegbekommen. Entstaubt habe ich es mit Microfasertüchern. Und dann eben noch einmal lackiert.

Überzeuge mich noch nicht. Also nochmal drüber – aber empfohlene Wartezeit: 3 Stunden. Ich hab noch einiges zu tun, aber entweder muss ich dazu ans Auto, oder es entsteht Staub. Und Staub bei frischem Lack? Weniger als suboptimal. Also habe ich etwas aufgeräumt – aber ja nicht kehren, um keinen Staub aufzuwirbeln. Wichtig: Wege freiräumen.

Und dann nochmals drüber gerollt.

So bleibt das jetzt. Basta. Ist nicht perfekt, aber es ist ja auch eine Karre von mir 😉

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Lackwork Orange

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Gestern wollte ich endlich den Prolo lackieren. Ich lackiere ja gerne mit der Rolle. Und das ist so eine Religionsfrage, was man für einen Lack nimmt. Ich bin inzwischen gerne bei Autolack, aber der lässt sich schwer mit der Rolle verarbeiten. sieht man am Titan. Das ist katastrophal. Aber Autolack ist eben sehr widerstandsfähig gegenüber Kunstharzlack.

Deshalb wollte, seitdem ich von dessen Existenz weiß, schon immer einmal den Streich- und Rollzusatz von Glasurit testen.

Ich habe, um den Unterschied zu testen erst einmal ohne den Zusatz eine Bahn lackiert und dann mit – natürlich auf einem Testblech. Ich denke, man sieht den Unterschied ganz gut. Links ohne rechts mit Zusatz. Links ohne, rechts mit dem Zusatz.

Was nicht bedeutet, dass das eine arschglatte Oberfläche wird. Es ist gerollter Lack. Und das Beispiel oben ist ein Auftrag. Und ein Auftrag deckt bei orange leider nicht ansatzweise.

Ich weiß nicht warum, aber orange ist die am miesesten zu lackierende Unifarbe. Das gleichmäßig hinzubekommen treibt einen in den Wahnsinn. Kenne ich schon von anderen Projekten. Und der Autolack ist natürlich viel dünner als beispielsweise Kunstharzlack. Was die Sache nicht einfacher macht.

Nach einer gewissen Zeit war ich mit der ersten Lackschickt durch.

Sieht auf den ersten Blick gut aus, aber wenn man näher hinsieht, sieht er teilweise fleckig aus.

Glasurit empfiehlt 2-3 Schichten im Abstand von 3 Stunden. Die hatte ich nicht, also habe ich in kürzerem Abstand insgesamt 2x lackiert. Es ist deutlich besser.

Ein drittes Mal lackieren? Dazu fehlte mir gestern die Zeit. Ich hätte weiter lackiert, aber es musste ja erst einmal zwischentrocknen. Ich werde mir das heute ansehen und eventuell noch eine Schicht nachlegen.

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Samstagsweißheiten…

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Vielleicht merkt man es – ich will mit dem Prolo endlich auf die Gasse. Hilft nix. Gegen meine Gewohnheiten bin ich gestern in die Werkstatthölle gefahren. Ich wollte endlich grundieren. Vor dem Grundieren stand aber natürlich anschleifen und abkleben.

Zum Grundieren hat mir Glasurit den Grundfüller Pro 285-230 + den entsprechenden Härter zur Verfügung gestellt. Der verbindet gleich mehrere Eigenschaften, die gut für mein Projekt sind. Zum einen ist das ein Filler, der gleichzeitig als Rostschutzgrund funktioniert. Ich spare also eine Lackschicht. Dann dient es als Trennschicht zu eventuell noch vorhandene Reste vom Graffiti Lack. Sollte der sich nicht mit dem Decklack vertragen, kommt kein Lack hoch. Und dann ist diese Version weiß. Ich will ja orange lacken und orangefarbener Lack braucht einen weißen Grund, weil das Orange sonst nicht richtig leuchtet. Und das Orange soll ja knallen.

Wie man auf dem Bild sieht, verwende ich alte Konservengläser zum Mischen. Die sind eh Müll, auf einem Kreppband die Höhe angezeichnet und so das Mischungsverhältnis (in dem Fall 1:5) angezeichnet. Ist das jetzt Recycling oder Upcycling? -)
Also drauf mit dem Zeug via Rolle. Ich musste 2x rollen, damit es deckt. Zu dünn die eine Schicht bei einmaligem Rollen. Ich habe es so gelöst: Immer einen Teilabschnitt gerollt, dann zum letzten zurückgesprungen und noch einmal drüber. Bis eben alles komplett weiß war.

Schon ein ganz anderes Bild, wenn der Prolo wieder eine einheitliche Farbe hat – selbst wenn das natürlich noch die falsche ist. Nächster Schritt ist dann das orange. Irgendwie freue ich mich drauf. Sieht alles aber jetzt schon nicht mehr so nach Baustelle aus.

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