Ab und an muss auch ich zu einer Werkstatt…

Gestern war ich mal wieder in der freien Werkstatt meines Vertrauens. Der KLE lässt schrauben? Naja, fast. Hat nen anderen Hintergrund. Manche Geräte braucht man so selten, da lohnt die teure Anschaffung einfach nicht für einen Hobbyschrauber.

Ich hab da „meine“ freie Werkstatt, wo ich auch schon Dinge reparieren lassen habe, die mir früher zu kompliziert waren. Zwei Brüder, die zu zweit eine markenoffene Werkstatt wuppen und gut und vor allem fair sind. Coole Bude.

So war ich Scheinwerfer einstellen am Titan.

Scheinwerfer einstellen

Ja, war etwas hoch. Hatte das nur Auge mal Pi eingestellt. Jetzt passt das.

Scheinwerfer einstellen

Zudem hatte ich die Federbeine vom Piraten dabei. Ich hatte beim Wiederaufbau des Wagens die Federbeine gewechselt, weil die alten extrem rostig waren. Und ich hatte im Regal daneben gegriffen. Denn schon bald gab eines der Radlager auf. Beim nächsten Versuch mit den gestrahlten Federbeinen gehe ich auf Nummer sicher. Egal, ob die Radlager noch 100.000km gehalten hätten. Ich hab keinen Bock mehr, immer wieder die Federbeine rauszuschrauben. Einmal neu und gut. Und was fehlt mir? Die Werkstattpresse.

Es ist ja nicht so, dass eine einfache Werkstattpresse vollkommen unerschwinglich wäre. Aber dann braucht man ja auch noch Druckstücke und vor allem eines: Platz zum Aufstellen. Also habe ich pressen lassen.

Radlager

Nu wird’s aber auch langsam Zeit den Pirat auf die Bühne zu wuchten und den ganzen Kram zu verbauen…

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6 thoughts on “Ab und an muss auch ich zu einer Werkstatt…

  1. Radlager presse ich seit 30 Jahren per Schraubstock ein, Lager eine Nacht vorher in den Gefrierschrank, Gehäuse per Fön anwärmen, Druckstücke alte Nüße, Radlager und Rohrabschnitte, geht schneller als mit jeder Presse

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  2. Siehste? Noch einer, der das mit dem Gefrierschrank kennt. Ist gerade bei Gummilagern super. 🙂

    Auch lobenswert, dass Du die Scheinwerfer einstellen lässt. Ich habe oft bei mir in den Kommentaren Leute, die die zwei Euro sparen wollen und meinen, das selber machen zu wollen.

    Und auch schon, dass Du direkt anmerkst, dass man sich manches Werkzeug eben _nicht_ kauft, weil man es zu selten benötigt. Gibt auch da genug Schlauberger, die sich – natürlich – nur Werkzeug vom Feinsten kaufen, auch wenn sie es nur einmal benötigen. Da lobe ich mir auch Leute, die das mit dem Schraubstock hinbekommen, oder es machen lassen.

    Aber mal am Rande: Das ist doch kein Radlager, oder? In der Größe kenne ich das nur von Bobby-Cars. Und eben von VW. 😀

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  3. Ja klar geht es auch irgendwie anders. Auch ohne Werkstattpresse. Es geht sogar am Fahrzeug, wenn man sich so einen Radlager Werkzeugsatz holt – der Jürgen hat das mal dokumentiert:

    Dokumentation Radlagerwechsel

    Ich bin eben diesmal den bequemeren Weg gegangen, weil ich eh zu einer Werkstatt musste wegen der Scheinwerfer. Und noch ne kleine Anmerkung am Rande: Nicht jeder hat einen Gefrierschrank in der Werkstatt. Mein Werkstattkühlschrank hat auch kein Gefrierfach. Bis ich die ca. 20km von daheim zur Werkstatthölle gefahren bin – bis dahin ist das Lager wieder aufgewärmt.

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  4. Ich habs beim Jetta das letzte mal mit ner Gewindestange und Nüssen gemacht. Ohne Eisfach.
    Ich war wirklich sehr überrascht wie einfach und Problemlos das ging. Dagegen sind Achslager richtig brutal.

    Wenn du natürlich sowieso wegen der Scheinwerfer dort warst bot sich das ja an. Auch um da quasi die Freundschaft zu erhalten.

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