Automechanika – auf der Suche nach dem besonderen Lack

Gestern war ich bei der Automechanika zu Besuch bei YourMove bzw. dem Cuno Bistram Projekt.

Cuno Bistram Projekt

Manch einer erinnert sich vielleicht daran, ich hatte 2014 schon davon berichtet.

Man kennt sich, man trifft wieder aufeinander und man interessiert sich eben. Die historischen Wagen stehen sozusagen Pate für ein Programm, Schüler für das Handwerk zu faszinieren. Nicht am Handy daddeln, ein Werkzeug in die Hand nehmen. Auf der Automechanika entsteht ein Hybridfahrzeug auf Basis eines Cuno Bistram Wagen. Also nicht auf einem echten historischen, sondern auf einem Rahmen, der den historischen Wagen nachempfunden ist.

Cuno Bistram

Ich find das ein cooles Projekt. Das Handwerk – im speziellen auch das Oldtimerhandwerk – braucht Nachwuchs. Und man kann nicht früh genug damit anfangen die Kids dafür zu faszinieren.

Dann kümmerte mich aber um die Lösung eines „persönlichen Problems“. Ich weiß noch nicht, wie ich die Ladefläche des Titans lackieren soll. Aber so eine Beschichtung, wie es für die Ladeflächen von Pickups gibt. Das wäre doch mal eine Sache. Auf meiner Suche stieß ich auf eine Innovation von Foliatech. Die haben jetzt einen Lack im Angebot, der dem ziemlich nahe kommt.

Automechanika Frankfurt 2016

Automechanika Frankfurt 2016

Aber das Zeug ist ablösbar. Also nix für den harten Gebrauch. Quasi wieder so ein Tuning Gag.

Ganz anders die Beschichtungen von einem englischen Hersteller.

Automechanika Frankfurt 2016

„Problem“ bei dieser Beschichtung: Man braucht spezielles Gerät, um das aufzutragen. Und das haben in Deutschland gerade einmal zwei Firmen bisher. Auch nichts für mich. Ich will eine DIY Lösung. Ich will das in der Werkstatthölle machen und auch Euch informieren, wie das geht.

Am Prosol Stand dachte man an Industrielacke, die deutlich widerstandsfähiger sind, als ein „normaler“ Lack. Aber irgendwie konnte ich mich da nicht so wirklich konzentrieren. Ich wurde ständig abgelenkt.

Automechanika Frankfurt 2016

Aber cooler Kontakt, sollte ich mir warmhalten.

Mit Glasurit verstehe ich mich eh. Also vor allem mit Jürgen, den ich zufällig am Sata Stand traf und spontan ein Bierchen trank. Ich glaube in dem Fall sagt ein Bild mehr als 1000 Worte, warum wir uns persönlich gut verstehen.

Automechanika Frankfurt 2016

Zwar hat Glasurit nicht den Speziallack, den ich gesucht habe, aber etwas anderes, was ich noch nicht kannte. Es gibt von Glasurit einen Zusatz für 2k Lacke zum Streichen und Rollen. Damit wäre die liebgewonnene Katastrophe mit dem rauen Lack auf dem Titan vermutlich nicht passiert. Sollte ich irgendwann testen. Aber nicht auf dem Titan, der bleibt so fies lackiert.

Letztendlich wurde ich fündig bei MIPA.

MIPS Protector

Das ist das was ich gesucht habe.

Schutzlack

Das Zeug kann auch gestrichen oder gerollt werden. Idealerweise spritzt man es aber mit einer Unterbodenschutzpistole. Das bekommt man auch in einer staubigen Werkstatt, wie meiner hin. Da werd ich am Ball bleiben…

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5 thoughts on “Automechanika – auf der Suche nach dem besonderen Lack

  1. Is bestimmt der gleiche Frisör, der Dich mit Jürgen verbindet…

    In Nord-Amerika gibts schon ewig Rhino Truck Bed Liner, hier aber scheinbar nicht.
    Ich plane, Grip Tape aus dem Skate-Bereich im leergeräumten Kofferraum auf Holzplatte zu verkleben.

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