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Der Fusselblog Jahresrückblick 2018

Was für ein Schrauberjahr! Sagen wir einmal so: Es gab schon Jahre, da konnte ich weniger Erfolge verzeichnen. Gleich zwei erfolgreiche Rollouts mit Einzelabnahmen – so oft war ich noch nie auf der KFZ Zulassungsstelle innerhalb eines Jahres.

 

Der Focht Titan

Dabei fing das Jahr doch eher deprimierend an der Titanfront. Ich wollte schon lange in die Zielgerade eingebogen sein, aber immer wieder fand ich Rost, Rost und noch einmal Rost.

Bedeutete hier noch ein Blech, da noch ein Blech, Rost wegschleifen, lackieren, versiegeln… Entsprechend demotiviert ging es ans Werk. Aber da musste ich durch.

Vorne gab es noch neue Dämpfer und Tieferlegungsfedern.

Irgendwann war es so weit, dass ich mich um den Motor kümmern konnte. Bevor der in den Motorraum einziehen durfte, musste erst einmal der Riemenantrieb neu. Schließlich hatte ich beim alten Motor schon einmal einen Zahnriemenabriss. Das sollte mir beim Ersatzmotor nicht wieder passieren.

Motor Escort Diesel

Dabei stellte sich heraus, dass an dem Motor gepfuscht wurde – die Steuerzeiten waren verstellt. Das machte dann auch Probleme, den Motor zum Laufen zu bringen. Das ging letztendlich nur mit vielem Nachkorrigieren.

Als mir ein Türgriff abriss, habe ich mich kurz vor Rollout doch noch einmal zu einem zusätzlichen Umbau durchgerungen. Es kamen Lancia Dedra Türgriffe in die Türen.

Im August war es dann so weit: Der Titan rollte aus eigener Kraft aus der Werkstatt und schaffte auf Anhieb die Einzelabnahme.

Es gibt so ein paar Ecken, die mir noch nicht 100% gefallen, aber er ist erst einmal unterwegs. Und das ist wirklich ein erhebendes Gefühl nach einer so langen Zeit des Entstehens das Auto endlich auch fahren zu können.

 

Der Pirat

Der Pirat ist und bleibt immer noch „mein Auto“. Also der Wagen, mit dem man mich am meisten identifiziert. Und natürlich durfte der 2018 wieder einige Kilometer unter die Räder nehmen.

Etwas Ärger machte da zum zweiten Mal die Lichtmaschine. Aber mein Fundus ist da noch nicht ausgeschöpft, es kam einfach die nächste zum Einsatz.

Derzeit ist eine ohne den Anschluss für den DZM drin, weshalb der ohne Funktion ist. Ich sollte einmal nachhaken, ich habe eine Kiste mit Limas zum Überholen gegeben. Aber wichtig ist ja erst einmal die Funktion. Geben wir mal zu: Ein DZM ist ja eher Spielerei.

Und es gab Pleiten Pech und Pannen. In meiner heimischen Garage krachte mir eine Stoßstange durch die Heckscheibe.

Da ich nur eine Klarglasscheibe hatte, kam die zum Einsatz. Inzwischen ist aber alles wieder in Colorglas.

An einem anderen Schaden war echte Dusseligkeit Schuld. Beim Einparken streifte ich eine Überdachung für Einkaufswagen.

Das war aber nach nur einem Abend wieder gerichtet. Nicht perfekt, aber ich bin ja immer der Meinung, dass man einem Wagen ruhig seine Kampfspuren ansehen darf – besonders beim Pirat.

Und der Pirat ist nun schon 9 Jahre lang mein Alltagsfahrzeug. Länger habe ich in meinem bewegten Autoleben kaum ein anderes Fahrzeug bewegt.

Eine Panne hatte er auch – mir war ein Kühlerschlauch verreckt.

Aber das passiert eben bei einem 36 Jahre alten Wagen eben einmal. Derzeit darf der Pirat neben dem Titan in einer Tiefgarage überwintern, ist aber einsatzbereit und ich könnte ihn jederzeit holen. Es ist bei so alten Autos immer gut, ein Ersatzfahrzeug zu haben.

 

Der VW Prolo

Das dritte Fahrzeug, an dem ich dieses Jahr geschraubt habe, war der Prolo. Anfang des Jahres war das einfach „nur“ ein Winterauto und nicht so wirklich ein Projekt. Nachdem ich auch schon einmal die komplette Auspuffanlage abgerissen hatte dank des Tiefgangs, habe ich den Mitteltopf so umgestaltet, dass er nicht mehr hängenbleiben konnte.

Im Juni hatten mir irgendwelche Arschlöcher die Seitenscheibe eingeschlagen. Einfach aus Zerstörungswut.

Natürlich wurden die Täter nie ermittelt, die Scheibe war glücklicherweise schnell gewechselt. Ich hatte noch eine im Fundus.

Die Ankündigung, da einen Mercedesgrill anbauen zu wollen, stie0 auf viel Gegenwind im Internet im Vorfeld.

Wer mich kennt, weiß, dass mich das eher provoziert, das durchzuziehen. Es gibt wenige solche Umbauten, die harmonisch aussehen, also stellte ich mich der Challenge.

Begonnen habe ich damit, Santana Scheinwerfer einzupassen.

Dazu mussten natürlich die Kotflügel geändert werden.

Die Hauptarbeit war aber die Mercedeshaube mit der Polohaube zu Verschmelzen.

So ganz ohne Spachtel ging das leider nicht.

Bei den Stoßstangenecken vorne war der Gestaltungsprozess etwas länger, bis es mir gefiel. Letztendlich wurden es die Ecken einer DKW Stoßstange mit Teilen eines Mercedes Grills.

Ach ja – der Grill. Der war mir viel zu normal. So wurde er länger, aus zwei Mercedes /8 Grills zusammengesetzt.

Das Highlight ist aber wohl das Jägermeister Logo im Grill, das ich mir auslasern lassen habe.

Die Heckklappe musste ich cleanen und auf elektrische Entriegelung umbauen, da mir die Zulassungsstelle kein Kennzeichen mit Engschrift stempeln wollte und ich deshalb ein zweizeiliges Kennzeichen montieren musste.

Die hintere Stoßstange entstand aus einer neuen Derby 1 Stoßstange.

Nach ein paar Reparaturschweißungen, etwas Rost Entfernen und vor allem dem sehr nervigen Entfernen des Graffiti Lack stand endlich das Lackieren auf dem Plan.

Der Grill bekam eine ordentliche Ladung Flakes ab.

Auch von innen wurde etwas gestaltet. Ich wollte auf der Innenseite den roten Lack nicht mehr sehen.

Inzwischen ist der Prolo wieder auf der Gasse und der Umbau hat auch den Segen des TÜV.

Der Tacho macht (mal wieder) Ärger, am Heck muss noch etwas passieren, aber das dann nach der Saison…

 

Treffen / Messen / Märkte

Natürlich war ich auch unterwegs in der Scene. So war ich auf fast jedem Altautotreff in Darmstadt. Nach wie vor ein Pflichttermin und das nicht nur, weil ich der Organisator bin. Dabei ist es relativ egal, ob wir eher im kleinen Kreis zusammenkamen, wie im Dezember…

… oder im November, wo ein echter Großauflauf stattfand.

Es ist einfach ein schöner Wochenendausklang, bei dem sich Schrauber verschiedener Couleur treffen und viele Freundschaften entstanden sind.

Auch dieses Jahr hatten wir vom Fusselforum einen Messestand bei der Techno Classica.

Dieses Jahr unter dem Motto „Viva la Autorevolution“. Das ist sozusagen eine Woche Urlaub vom Alltag. Mit vielen Teilnehmern unsererseits. Sowohl der Aufbau, als auch die Messe an sich ein großer Spaß. Es war das letzte Mal in der Halle 8.1 – kommendes Jahr werden wir wohl in eine Leichtbauhalle „ausgelagert“, also eine Art Zelt, weil die Messe umgebaut wird.

Am Carsamstag war ich im Limburg auf dem Treffen.

Ein Tuningtreffen im Jahr muss ich mir geben – bietet eben einfach sehr gutes Lästerpotential.

Sowohl im Frühjahr in Hockenheim…

..also auch im Herbst in Mannheim hatte ich einen Stand auf der Veterama.

Ob sich das finanziell lohnt, das kann man diskutieren. Es ist auf jeden Fall immer eine gute Gelegenheit, in der Werkstatt Platz zu schaffen und vor allem viele Leute aus dem Hobby zu treffen. Und natürlich eine Party über drei Tage mit „meinem“ Team.

Im Juni war das Fusselforum Treffen am Edersee.

Dieses Jahr platzte die Wiese aus allen Nähten. Ein echter Massenansturm, obwohl wir das intern halten. Das Fusselforum ist eben kein normales online Forum, sondern ein wunderbarer Schmelztopf automobiler Individualisten.

Im August war ich mit dem Titan auf der Carnight Dreihausen.

Das war sozusagen der erste öffentliche Auftritt des Titan. Und er stieß wie zu erwarten auf sehr fragende Gesichter. Eine Bestätigung meiner Arbeit 😉

Im September war die Automechanika, mit der ich ja ein wenig verbandelt bin.

Wieder eine gute Gelegenheit, neue Kooperationen abzuschließen, alte zu pflegen. Ich war aber auch mit lustigen Truppen unterwegs, um die Messe unsicher zu machen.

Mein traditionelles Hallengrillen ließ ich dieses Jahr ausfallen, weil ich im Mai einen runden Geburtstag hatte und den groß gefeiert habe, leider fiel auch die Rückenwind Tour aus beruflichen Gründen aus. Aber beides ist für kommendes Jahr wieder in Planung.

 

Fusselblog

Apropos Traditionen: Der Aprilscherz ging dieses Jahr auf Kosten der Tuningscene. Ich hatte behauptet, mit dem Prolo Best of Show gewesen zu sein.

War natürlich wie üblich ausgemachter Blödsinn.

Im Oktober kam wohl die einschneidenste Änderung im Fusselblog seit Bestehen. Ich habe den Fusselblog auf WordPress umgestellt.

Seitdem ist der Blog auch auf Smartphones gut zu lesen, eine längst fällige Neuerung. So ist der Blog auf einem aktuellen Stand der Zeit.

Gerade ausgelaufen ist meine Weihnachtsversteigerung für einen guten Zweck. Ich habe einen Kalender zugunsten der Kinderkrebshilfe versteigert.

Das Ganze ist noch nicht abgewickelt, aber das wird die nächsten Tage passieren. Immerhin 55,55 Euro sind zusammengekommen, was ich für ein beachtliches Ergebnis für einen Kalender empfinde. Vielen Dank an alle Bieter!

 

Danke!

Auch dieses Jahr möchte ich allen Helfern danken, ohne die so manches nicht möglich gewesen wäre. Sei es, dass sie aktiv in der Werkstatt mitgeholfen haben, ich zu ihnen in die Werkstatt kommen durfte, um mir beispielsweise die Spur einzustellen, Teile günstig abgegeben haben oder gar geschenkt, Teile transportiert haben quer durch Deutschland, … – aber auch für die vielen Kommentare im Jahr, die mich immer wieder motovieren, weiterzumachen. Denn ohne Feedback macht auch das Schreiben keinen Spaß. Es wäre ja schade, all die Stunden am Rechner zu verbringen und keiner liest es.

Ich wünsche allen Bloglesern einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Schrauberjahr 2019. Mal sehen, was kommendes Jahr so alles in meiner Werkstatthölle entstehen wird. Bleibt mir treu!

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Ich wünsch Euch schöne Feiertage!

Ich habe gestern mit dem Prolo im Tiefflug den Chris Rea gemacht und bin pannenfrei zu meiner Familie gefahren. Die nächsten Tage haben bei mir Autos eine sehr untergeordnete Rolle. Da geht es mehr um Menschen. Ich wünsche Euch allen, dass Ihr die Feiertage mit Menschen verbringen könnt, bei denen Ihr Euch geborgen fühlt. In diesem Sinne: Schöne Feiertage!

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Fusselblog Weihnachtsauktion 2019

Ich habe dieses Jahr wieder einen Automechanika Kalender bekommen. Ein echtes Designstück gestaltet von Rafael Neff, den ich sogar aus meiner Studienzeit kenne. Der Kalender ist limitiert und nicht im freien Handel erhältlich.

Mehr zu diesem Kalender findet Ihr unter automechanika.messefrankfurt.com/global/de/calendar.html

Und ich dachte mir: Wieso damit nicht etwas Gutes tun? Deshalb versteigere ich den Kalender bei eBay:

www.ebay.de/itm/332964514057

Ich mache das wieder so: Der Erlös der Auktion soll wieder der Oldtimer Spendenaktion zugunsten der Kinderkrebshilfe der Oldtimer Markt, bei der man zudem auch noch viele wertvolle Preise inkl. drei verschiedener Oldtimer gewinnen kann.

Ich hoffe, dass dadurch ein schöner Betrag für den guten Zweck zusammenkommt!

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Modeblogger

Eigentlich wollte ich den gestrigen Feiertag als Werkstatttag nutzen. Aber wie das eben so ist. Man lümmelt sich aus dem Bett – ach ja das fehlt ja noch im neuen Blog, setzen wir das noch mal anders um. Und dann so die Entscheidungen: Das hatte ich im Blog schon immer so gemacht, aber macht das Sinn?

Und wahrscheinlich schnallen am Ende 98% der Leser gar nicht, welcher Gedanke hinter dem einen oder anderen Detail liegt. Und Zack, ist es spät am Abend und man fragt sich, was man denn den ganzen Tag gebastelt hat. Gut, geht mir in der Werkstatt auch manchmal so.

Aber ab und an wird einem auch einiges erst bewusst. Ich hatte einmal im Blog zu einem Linktausch aufgerufen. Machte man so unter den Bloggern, dass man sich gegenseitig verlinkt. Bringt einen bei Google hoch, bringt Leser. Und da damals der Fusselblog schon etwas bekannter war, haben viele mit mir getauscht. Bloggen war Mode. Ich habe damals eine lange Blogroll gehabt. Stumpf übernehmen? Überprüfen wir doch einmal, was aus den Linkpartnern geworden ist.

Und das ist sehr unterschiedlich. Einige sind nach wie vor Blogger aus Leidenschaft, aber das eher die Minderheit. Manche bloggen gelegentlich weiter, aber ein großer Anteil der Blogs ist einfach tot. Entweder komplett aus dem Netz genommen, oder die letzten Beiträge sind von 2016, 2014, 2012…

Ich habe meine Blogroll bereinigt, auch um diejenigen, die den Fusselblog nicht mehr in der Liste haben. Und sie ist dadurch deutlich schlanker geworden. Heute ist eben Instagram Mode. Und ich gebe zu, da hab ich auch Spaß dran. Mal sehen, was in 5 Jahren Mode sein wird . Was wohl nach den Influencern als nächstes kommt?

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Umzug so halb vollzogen

Ja, es ist soweit – der „neue“ Blog ist online. Nach einer langen Nachtschicht läuft es und alle Beiträge und Kommentare sind mit umgezogen. War eine harte Nachtschicht zusammen mit Daniel alias bnoob, dem mein großer Dank gilt.

Wieso plötzlich eine .com Domain? Keine Angst, das funktioniert demnäxt auch wieder unter der .de Domain, die muss aber auf den neuen Server umgezogen werden.

Noch ist nicht alles, wie ich es haben will, ich werde die nächsten Tage weiter daran arbeiten.

Ich bin gerne für Kritik offen. Der Fusselblog ist nach wie vor keine Demokratie, aber wenn vernünftige Vorschläge kommen…

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Fusselblog goes WordPress

Update

Der Fusselblog existiert nun seit fast 14 Jahren. Damals war noch nicht abzusehen, welche Blogsoftware sich durchsetzen wird und ich habe damals aufs verkehrte Pferd gesetzt, wie sich mit der Zeit gezeigt hat. Heute nutzt fast jeder WordPress, was durchaus seine Gründe hat. Kaum ein System wird besser weiterentwickelt, für kein System gibt es so viele Erweiterungen. Die Möglichkeiten sind riesig.

Seit Jahren denke ich daran, von der bisherigen Blogsoftware b2evolution auf WordPress umzusteigen. Aber das hat leider auch zur Folge, dass sich die Links zu den einzelnen Unterseiten, zu den Kategorien ändern werden. Deswegen habe ich mich immer dagegen gesträubt. Aber ich bin inzwischen an einem Punkt angelangt, an dem ich einsehe, dass ich den Sprung ins kalte Wasser wagen muss. Wird mich eventuell temporär ein wenig zurückwerfen beim Google Ranking, es wir ein wenig dauern, bis Google das neu gescannt hat, aber dafür wäre der Blog endlich auf einem technisch aktuellen Stand.

Ich möchte aber nicht, dass irgendwelche Inhalte aus dem Blog verschwinden. Der Fusselblog hat inzwischen weit über 4.000 Beiträge und weit über 20.000 Kommentare. Bedeutet, dass die wichtigsten Inhalte aus der Datenbank konvertiert werden müssen: Die Beiträge, die Kommentare und die Kategorien. Das ist gar nicht so einfach, online angebotene Tools funktionieren nicht fehlerfrei. Also nicht mal im Ansatz. Da kommt Daniel alias bnoob ins Spiel. Er ist dabei ein Script zu programmieren, das die Daten konvertiert. Er arbeitet schon seit einiger Zeit an dem Problem, das nicht so easy ist. Gestern präsentierte er mir das erste Zwischenergebnis. Es ist ihm inzwischen gelungen, Blogeinträge und Kommentare zu konvertieren, nur das mit den Kategorien funktioniert noch nicht so, wie es soll. Aber ich denke, das Problem bekommt er auch noch gelöst. Toll, solche fähigen Leute im Netzwerk zu haben, für mich sind das böhmische Dörfer.

Ich schaffe es „nur“ ein WordPress aufzusetzen und arbeite parallel am Design und Aufbau der Seite. Der Fusselblog wird sich auch optisch verändern.

Was wird sich außer der Software und dem Grunddesign noch ändern? Wichtig war mir vor allem ein Punkt: Das Design wird „responsive“ sein. Bedeutet, dass die Seite je nach Bildschirmauflösung anders angezeigt. Betriff vor allem die Leser, die den Blog auf dem Handy lesen. Der Fusselblog wird nach dem Relaunch auf dem Handy deutlich einfacher zu lesen sein. Aber es wird auch ein paar andere nette Neuerungen geben, wie verschachtelte Kommentare, dass man direkt auf den betreffenden Kommentar reagieren kann.

Ganz wichtig für alle die, die den Blog via RSS lesen: Die URL des RSS Feeds wird sich ebenfalls ändern! Wenn Ihr keine Inhalte mehr bekommt, seht auf der Website nach und kopiert den neuen RSS Feed Link!

Sollte in der Umstellungsphase der Fusselblog temporär nicht zu erreichen sein, oder am Anfang nicht alles 100% rund laufen, bitte ich das zu entschuldigen. Letztendlich wird der Fusselblog 2.0 besser funktioniere als bisher.

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Wie man einen Shadowban bei Instagram entfernt

Shadowban

Man verzeihe mir einen kleinen Exkurs außerhalb von Werkstattthemen….

Neben dem Blog betreibe ich auch einen Instagram Account. Dort gibt es Previews zu kommenden Blogbeiträgen, aber auch Bilder zu meiner Jägermeister Sammelleidenschaft, Fastnacht etc. Manche meiner Leser interessiert das nicht im Geringsten, was auch vollkommen ok ist, aber ich bin eben ein Spielkind und manche haben da auch Spaß dran. Auch wenn es wichtigeres gibt, als Bilder im Netz zu posten.

Und eben mit diesem Instagram Account hatte ich über eine Woche ein Problem: Ich merkte, dass ich nur noch Feedback von meinen Followern bekam. Likes, Kommentare etc. von Usern, die mich nnicht aboniert haben, blieben vollkommen aus. Auch kamen keine neuen Follower dazu. Etwas, was mich irritierte. Also ging ich auf die Hashtagsuche, schließlich findet man die Beiträge als Nichtfollower fast ausschließlich über die Hashtagsuche. Ich habe für meine Autos versucht, eindeutige Hashtags zu finden. Der Titan ist beispielsweise #fochttitan. Und siehe da – die Ergebnisseite sah so aus:

Shadowban

Keine Ergebnisse? Kann nicht sein. Ich hatte viele der Bilder mit eben diesem Hashtag versehen.

Also fing ich an zu googeln. Und da stieß ich auf ein überraschendes Ergebnis. Es gibt einen „Shadow Ban“. Bedeutet, Instagram sperrt Hashtags von Usern, die irgendwie gegen Regeln verstoßen. Zu viele Hashtags, Arbeiten mit Bots, etc. Das verwirrende: Diese Politik wird von Instagram nicht offiziell zugegeben, kein Hinweis findet sich im Hilfebereich. Sie machen es einfach. Es gibt kein offizielles Instagram Forum dazu, wenn man Instagram kontaktiert, bekommt man so gut wie nie Feedback. Es gibt die wüstesten Spekulationen dazu, wie man aus diesem Status wieder herauskommt. Denn eine Anleitung gibt es von Instagram selbst schlichtweg nicht.

Nun galt es erst einmal herauszufinden, ob ich gebannt bin und warum. Es gibt dazu einige Seiten. Einige funktionierten bei mir leider nicht. Der Service von triberr analysiert zwar nur die letzten zehn Instagram Posts, ob sie gebannt sind, aber siehe da – einer meiner Beiträge war mit so einem Bann belegt. Auch wenn in der Ergebnisseite nicht erkennbar war, warum.

Shadowban

O.k. – ich hatte die Ursache. Den Post habe ich erst einmal gelöscht, weil ein Post von weit über 500 es nicht wert ist, dass man nicht mehr gefunden wird.

Aber wie kommt man jetzt aus dem Shadow Ban heraus? Es gibt keine offizielle Anleitung, wie es wirklich funktioniert. Instagram macht das wohl frei Schnauze. Und nur weil ich meinen Weg gefunden habe aus meinem Bann herauszukommen, heißt das nicht zwingend, dass das auch bei anderen so funktioniert.

Manche empfehlen beispielsweise Instagram auf dem Handy zu deinstallieren und sich min. drei Tage komplett inaktiv zu halten. Habe ich getan – ohne Erfolg. Andere empfehlen möglichst viel zu posten. Es ist schön übel, wenn es kein Patentrezept gibt.

Seit gestern bin ich raus aus dem Shadowban. Halleluja! Aber wie habe ich das geschafft?

Die Ursache zu entfernen war wohl der wichtigste Schritt. Bei mir war es ein unzulässiger Beitrag. Bei anderen sind es zu viele Hashtags, unzulässige Hashtags mit beispielsweise pornografischen Inhalten, der Einsatz von Bots, etc. – weg damit, dass Dein Account regelkonform ist. Da danach nichts passiert ist, habe ich Instagram kontaktiert. Das geht nur auf dem Smartphone über Einstellungen -> Hilfe / Ein Problem melden -> Ein Problem melden.

Und dann immer daran denken: Es sitzt am anderen Ende auch ein Mensch, der nur seinen Job macht. Ich habe sachlich und freundlich berichtet, dass ich über ein Analysetool festgestellt habe, dass durch einen Beitrag der nicht regelkonform war und deshalb wahrscheinlich mein Account mit einem Shadowban belegt sei. Ich habe den Beitrag entfernt und bitte darum, den Ban aufzuheben. Und siehe da: Der Ban war innerhalb von Stunden entfernt.

Nein, das ist kein Patentrezept, wie es bei jedem funktionieren muss. Aber es ist ein vernünftiger Ansatz. Wenn die erste Meldung nicht funktioniert hätte, dann hätte es mit gewissem Abstand wieder probiert in der Hoffnung, dass es ein anderer Mitarbeiter liest, der mehr Einsehen hat.

Seit gestern findet man den Titan wieder unter #fochttitan, den Pirat unter #vwpirat und den Prolo unter #vwprolo bei Instagram.

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Der Fusselblog wünscht einen guten Drift ins neue Jahr!

Silvester

Ein bewegtes Schrauberjahr liegt hinter mir. Mit Höhen und mit Tiefen – aber hey! Beispielsweise haben beide meiner derzeit angemeldeten Autos den TÜV geschafft!

Keine Angst, der traditionelle Jahresrückblick folgt noch. In der Fastnachtszeit werde ich wegen meinem Engagement mit der Meenzer Jägergarde eher weniger zum Schrauben kommen, da werde ich die Durststrecke dafür nutzen, dass der Fusselblog nicht zu langweilig wird.

Ich denke auch mal, nach Fastnacht werde ich mein Titan Motivationsloch überwunden haben, es muss ja endlich mal weitergehen mit dem Bock. Dieser rostige Motorraum… Ach, Drahtbürstenaufsatz, Brunox und Brantho werden es schon richten. Ein paar Abende warmschaffen mit schwarzem Gesicht, dann geht´s an die Technik.

2018 muss der Bock auf die Gasse. Was habt Ihr so vor im kommenden Jahr?

Egal, ob Ihr Euer Auto in die Werkstatt schafft, nur gerade einmal einen Zündkerzenwechsel selbst schafft, oder aus einem Klumpen Rost einen Neuwagen zaubern könnt: Ich wünsch Euch ein tolles Schrauberjahr 2018! Und immer ganz wichtig für mich: Bleibt kreativ und wagt immer einmal einen Blick über den Tellerrand! Das Hobby Automobil bietet so viel Spaß und so viele Möglichkeiten, man kann es im kleinen oder großen Stil ausleben.

Ich hoffe, wir lesen uns auch im Jahr 2018!

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Der Fusseltuning Aprilscherz 2017

April, April! Natürlich war die Meldung, dass ich demnächst bei Wheeler Dealers moderiere ein Aprilscherz. Fusseltuning geht wirklich an dem Thema der Sendung vorbei. Und natürlich hatte ich hier im Blog die Kommentare gesperrt, dass es niemand aufdeckt. So hatte ich die Chance, dass länger einige mir auf den Leim gehen.

Ich hoffe Ihr hattet ein wenig Spaß mit meiner Lügengeschichte. Mal sehen, was mir kommendes Jahr einfällt.

Das stand im ursprünglichen Bericht:


Der KLE demnächst regelmäßig im Fernsehen!

Manch einer hat es mitbekommen z.B. über Facebook: Der Moderator Edd China der bekannten Fernsehsendung Wheeler Dealers (in Deutschland: Die Gebrauchtwagen Profis), hat seinen Rücktritt erklärt. Seine Argumentation: Das Format wurde von einer anderen Produktionsfirma übernommen und mit dem Budget, dass die zur Verfügung stellen für den Aufbau eines Fahrzeuges, kommt er einfach nicht hin, das vernünftig zu machen.

Es war jetzt lange im Gespräch, Ant Anstead als Ersatz für Edd zu engagieren, aber er wurde sich nicht einig mit dem Discovery Channel wegen der Gage. Da sah ich meine Chance. „Zu knappes Budget zum Aufbau von einem Fahrzeug? Kann nicht sein.“ So in etwa begann mein Bewerbungsschreiben.

Es folgte ein Bewerbungsgespräch in London, auch war ein Filmteam bei mir in der Werkstatthölle für Probeaufnahmen. Gestern habe ich den Vertrag unterzeichnet und darf heute die Bombe platzen lassen: Ich werde der neue Co-Moderator bei Wheeler Dealers!

Ersatz

Wie das Ganze aussehen wird, da sind wir noch in der Konzeptphase. Also ob ich in Englisch moderieren werde, wofür ich einige Sprachkurse machen müsste um mein Schulenglisch aufzubessern, oder ob ich synchronisiert werde, das steht noch nicht fest. Fest steht aber, dass es nicht in der Werkstatthölle gedreht werden wird, denn das war ihnen dann doch zu viel Chaos für ein internationales Fernsehformat.

Kommende Woche auf der Techno Classica werden Mike Brewer und ich Fotos gemeinsam auf der Techno Classica machen mit unterschiedlichen Oldtimern, dann wird die Personalentscheidung auch offiziell vom Sender verkündet. Ihr seid also die ersten, die das erfahren. Ich hoffe, ich bekomme deshalb keinen Ärger vom Sender.

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt bei mir. Ich finde es spannend und stelle mich der Herausforderung…

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Ushermittwoch

Heute ist der Tag, auf den wahrscheinlich viele Blogleser gewartet haben:  Aschermittwoch. Symbolisch habe ich heute dem Prolo die Narrenkappe abgenommen.

 Narrenkappe

Als Wahlmainzer schlägt eben mein Herz für die Fassenacht und wenn man Generalfeldmarschall der Jägergarde ist, dann eilt man von Termin zu Termin, da bleibt nicht viel Zeit für das Autohobby. Immerhin hatte der Prolo noch seinen prestigeträchtigen Auftritt beim Schissmelle-Umzug in Mainz Mombach am gestrigen Tag. Ein Bild davon habe ich noch nicht, aber das liefere ich nach und baue es an dieser Stelle des Textes ein.

Nun heißt es bei mir, wieder Normalität in mein Leben zu bringen und Normalität heißt bei mir, abends wieder in die Werkstatthölle einzuziehen und den Titan weiterzubauen. 

Es kommen jetzt wieder regelmäßiger Berichte, Ihr könnt Euch freuen – die Beitragsfastenzeit im Fusselblog ist demnächst vorbei – versprochen!

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