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Ups – schon alles draußen?

Gestern warn wir mal wieder zu zweit am Schaffen – mit dabei war der Florian.

Florian bereitete die „Fox-Front“ weiter auf – die ist jetzt fertig für den Einbau.

ok, kleine Reparaturschweißungen noch, aber dann…
Ich habe derweilen den blauen weiter geschlachtet. Wir brauchen den Radkasten Fahrerseite, also weg mit der Front. Die große Flex is doch ein feines Spielzeug – schneidet wie Butter…

Da werd ich das nächste mal Schweißpunkte aufbohren, daß das dann mit der „Fox-Front) Plug & Play geht. Kofferraum ausgeräumt, Armaturen raus, Lenker raus, Kleinteile abgebaut und bis auf den Blinkerschalter, den Kabelbaum, der Fahrertür und der Lenksäule ist alles draußen – huch, das ging schnell. Da is nich viel dran an so nem Kadett.

Gut, einiges war schon abgebaut beim Kauf. Die HA werde ich drinlasen – oder braucht man sowas?
Interessant warn die Kommentare von Florian. „Das brauchst Du noch, das geht häufig kaputt“. Den Satz hörte ich eigentlich ständig. Und das bei so Dingen, wie Gaspedalführung etc. Sind die Kisten wirklich so empfindlich?

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Auf der Schlachtbank

Ich habe heute den blauen Kadett weiter geschlachtet. Die Einheit Motor / Getriebe / Vorderachse war ja schon relativ weit losgeschraubt. Es waren aber noch ein paar Schrauben, die sich wacker wehrten. Und dann wars so weit:

Das Ganze muß raus, damit wir das Seitenteil raustrennen können für Emma.
Dann alles in besser lagerbare / verkaufbare Brocken zerlegt.

Den Limahalter, der am Motor von Emma fehlt, habe ich gleich rübergeschraubt.

Hatte ich Euch eigentlich die lustigen Details vom Schlachtwagen gezeigt? Glaube nicht. Manches ist schon echt der Hammer. Z.B. die Radmuttern:

Gerüchten zufolge kann man die auch andersrum ranschrauben, wenn ich mal wieder meine spießige Seite outen darf 😉
Sehr schön ist auch dieses Ding auf der Kofferraumklappe:

Wozu das gut sein soll? Ich weiß es nicht. Ich hab das Ding mal runtergeschraubt. Drin war ein Aufkleber „Antennenabdeckung“ – nur Kabel oder so führte da nicht hin.
Mein Lieblingsdetail ist und bleibt aber die Lenksäulenabdeckung. Hat man sowas schon gesehen?

Das muß eine Manschette von einer Enduro-Gabel sein, oder irgendwas in der Art – einfach der Länge nach aufgeschnitten und drübergestülpt. Das is so Scheiße, das hat schon wieder Stil 😉
Vielleicht sollte ich die Manschette bei eBay versteigern…

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Ist es schon wieder einen Monat her?

Tatsache – ich habe 1 Monat nix an Emma gemacht. Das kann nicht so weitergehen. Vor allem, weil ich die Scheune ja im November räumen will. Glücklicherweise bot Florian gestern seine Hilfe an. Also zu zweit in die Scheune. Ich mußte mich erst einmal um mein 32BQP kümmern und Florian begann, die Front weiter zu „filetieren“. Schweißpunkt für Schweißpunkt aufbohren, abschleifen, … Sehr penibel der Mann und das ist gut so! Sein Ergebnis sieht auch dementsprechend aus – diese Seite ist fertig filetiert zum Einbau – an den originalen Schweißpunkten:

Auf der anderen Seite ist er auf nem guten Weg.

Ich habe derweilen angefangen, den Schlachter zu zerlegen. Eine Seitenwand brauchen wir von dem Bock. Leider ist die Front vom Vox nicht großzügig genug herausgetrennt, daß wir uns das sparen können.

Am Motor ist alles weg, es fehlt nur noch die Lenkung, die Kardanwelle, die Dämpfer und die 4 Schrauben der Vorderachse und ich kann das genauso drunter wegheben, wie bei Emma.

Ich fand viele lustige Dinge, aus der Welt des Pfusch. Nägel als Sicherungsstifte, Heizungsschläuche, die aus 3 Teilen bestehen und einen Heizungsregler von VW haben (die Lösung hätte von mir stammen können), gestückelte Zündkabel(!), … Es ist amüsant, so ein Auto zu zerlegen.

Beim nächsten mal sind Getriebe, Motor und Vorderachse draußen.

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Schnauze weg…

Beim letzte Einsatz hatten wir den Motor ja fast schon rausgeschraubt. Es waren nur noch wenige Schrauben, dann Achse weg, das Auto an meinen Motorkran und hoch die Schnauze!

Oh Wunder – des Gulasch blieb an nix hängen, da war tatsächlich alles ab. Ließ sich dann einfach rausziehen.

Ich hab das erstmal in die Ecke gerollt. Die jetzt leichte Schnauze habe ich auf zwei Möbelrollbretter mit Kanthölzern drauf abgestellt.

Dann durfte ich die große Flex schwingen. Kaputtmachen macht Spaß! Das kennen sicher viele von Euch. Auf der Beifahrerseite habe ich die Schweißpunkte aufgebohrt, damit wir da wieder gut ansetzen können.

Das gleiche Spiel an der Ersatzfront.

Nur wie ich das Reststück Träger abbekomme? Da komme ich ohne Zerlegen nicht mit dem Schweißpunktohrer rein. Da muß ich mir noch Gedanken dazu machen. Mußte eh aufhören an dem Punkt – 22 Uhr Lärmsperrstunde.

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Der Motor muß raus!

Gestern Abend standen wir uns schon fast gegenseitig auf den Füßen. Ich hatte 2 Helfer: Florian und Fox.

Und: Fox brachte von einem Arbeitskollegen eine gebrauchte Digicam zum Testen mit. Eine Rolley dt 3200 – klar, es gibt Cams mit mehr Auflösung inzwischen, aber für meine Zwecke vollkommen ausreichend. Fox machte den Hausfotografen, deshalb ist er nicht auf den Bildern – schlau gemacht 😉

Zunächst machten wir Vermessungen mit einer Latte, ob die Abstände jetzt stimmen. War alles etwas verwirrend. Schließlich fanden wir irgendeinen Abstand, der bei Schlachtfahrzeug und Emma identisch war auf der Unfallseite. Wir geben uns damit zufrieden. Vorläufig.

Also mal weiter, ständig ums Auto stehen und diskutieren bringt uns nicht weiter.

Tür ab und Kotflügel abgeschraubt. Wer sich wundert, warum die Tür ab – die Schrauben des Kotflügels liegen hinter(!) den Türscharnieren. Obbel…

Wir haben vor, Motor, Getriebe und Vorderachse in einem Stück rauszuschrauben. Also Ganghebel ab, Auspuffanlage ab, alle Kabel ab, …

Schön sind natürlich die Dinge, die man nur unterm Auto machen kann, wie Kupplungszug (ja, auch der geht beim Passat von oben)

Kardanwelle ist inzwischen auch ab, was jetzt noch fehlt ist die Lenkung, der Getriebehalter und die Schrauben der Vorderachse, dann sollte der Gulasch ab sein. Dann Auto über die Einheit heben und wir können gut schaffen. Befürchte genau das selbe steht mir auch noch beim Blauen bevor…

Von dem hat sich Fox den restlichen Flügel abgeschraubt und die Sitze für einen seiner Freunde mitgenommen – im Austausch gegen diese Nationalitätenkennzeichen in Blech(!):

Sind die nicht locker?

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Alles eine Frage des Werzeuges

Gleich mal vorneweg: Wir trauern um meine Digicam. Gestern hat sie den Schlappen endgültig in die Luft geworfen. Deshalb gibts auch keine Bilder. Und das ist diesmal echt schade 🙁

Gestern hatte ich den Fox als Helfer. Ursprünglich wollte der ein Hydraulikwerkzeug mitbringen, aber Florian hat ihm das ausgeredet, daß wir das vernünftig ansetzen können.

Bevor wir in die Werkstadt sind, haben wir den Kübel geholt. Der stand noch bei Freunden auf dem Hof wegen der Party. Und den Ducato haben wir geholt, damit ich heute den Framo holen fahren kann. Muß wohl schnell noch ne billige Digicam kaufen gehen. Dafür, eine bei eBay zu steigern, reicht die Zeit nicht mehr.

Mit dem Ducato haben wir ja auch ne Traktorähnliche Zugmaschine zum rausziehen – dachten wir zunächst. Nun, es reichte um Emma aus den Befestigungen zu reißen (4 Kanthölzer vor den Rädern, Handbremse angezogen, Gang drin) und die Sicherheitsgurte abzureißen. Bewegt hat sich aber nichts.

Ne Kette wärs – aber die die ich in der Werkstatt liegen hatte, sind schon etwas unterdimensioniert. Wenn die reißen, gibts Flurschaden. Aber moment einmal – das war doch ein alter Bauernhof. Es fand sich eine Kette, die so schwer war, daß wir sie vorsichtshalber zu zweit getragen haben. Hölle, was ein Teil, ca. 15cm große Kettenglieder – hätte gerne ein Foto gemacht. Das haben wir dann mit der Stoßstangenaufnahme von Emma verschraubt und an den Ducato gehängt und dann Emma mit Schmackes nach hinten geschoben. Immer wieder. Und immer wieder unterbrochen von der Konstruktion neuer Befestigungsmethoden. Die Unterlegscheiben mußten immer größer werden, weil es sie durch den Träger durchzog. Am Schluß schafften wir mit dem Stoßstangenhaltern vom Emma und ehrlich gesagt – selbst der war am Ende zusammengeklappt und fast durchgezogen.

Aber es hat etwas gebracht! Der Träger kam über einen cm wieder nach außen, die Position des Motorträgers scheint einigermaßen zu passen. Wir denken, so können wir weiterschaffen. Mal sehen, ob Florian das auch so sieht.

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Morgen gehts weiter mit Hydraulikkraft

Der FOX hat ein Hydraulikwerkzeug zur Blechverformung. Keine Ahnung, ob das ein Dozer is oder so. Werden wir sehen. Er bot an, das Werkzeug auszuleihen und ich habe mir ihn persönlich ausgeliehen 😉

Wenn jemand mit biegen will. Morgen Abend (Mittwoch, den 2.8.) ist Einsatz. Bei zu großer Langeweile kann man auch den anderen Kadett anfangen zu schlachten…

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Na dann mal los

Endlich ist es so weit – Emma wird gerichtet!

Vorher noch schnell mal zu Backyard Kustoms Ginsheim, der Fox hat noch ne Front für mich.

Nicht allererste Sahne, aber brauchbar.
Bei der Gelegenheit auch gleich ein Feierabendschnack und etwas umsehen, was denn so rumsteht.

Moment – Feierabendplausch – von wegen, jetzt gings erst los. Aber nicht alleine. Ich hatte einen Helfer – Florian ist seit Jahren B-Kadett-Schrauber und vor allem Karosseriebauer. Besser ist das.

Und dann gings auch schon los. Erst mal das 32BQP davorgebunden und versucht zu ziehen. Ging nicht so wirklich. Emma ist wirklich gut zerknüllt. Also weiter mit dem Fäustel.

Wirklich gute Dienste leistete auch ein Wagenheber – der aus dem original Bordwerkzeug von VW aus den 80ern. Müßig ernährt sich das Eichhörnchen. Zentimeter um Zentimeter gings wieder Richtung Originalform. Hochgestecktes Ziel war und ist es, das Radhaus evtl. drin lassen zu können und nur die Front auszuwechseln. Bei allen Fortschritten, die wir gemacht haben. Richtig glücklich waren wir mit dem Ergebnis nicht. Am meisten nervt der eine Knick im unteren Träger am Ende des Radkastens.

Dieser Knick ist dafür verantwortlich, daß die Achse auf der Unfallseite ca. 7mm zu weit hinten ist – nachgemessen mit dem Präzissionswerkzeug Zollstock. Haben ja den Schlachter zum Nachmessen danebenstehen.

Das muß auf jeden Fall wieder gerade – man sieht das auch, daß die Motorträger unter Spannung sitzen.

Der Knick vorne im Träger ist nicht so tragisch – da kann man den viel einfacher ersetzen durch ein Teil aus dem Schlachtkadett.

Hat wer ne Idee, wie wir das gezogen/gerichtet bekommen könnten?
Das muß gerade werden. Und eine Richtbank haben wir leider nicht zur Verfügung.

So siehts inzwischen aus:

Irgendwann war wieder die magische 22 Uhr Grenze erreicht – bedeutet Ruhe in der Scheune. Zu allem Frust sprang das 32BQP dann auch noch nicht mehr an – Batterie platt. Schieben. Nunja, es gibt schlimmeres…

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Er steht im OP

So, nachdem ich gestern ein paar überfällige Arbeiten am 32BQP erledigt hatte, konnte ich anfangen die Operation Emma vorzubereiten und habe den Bock schonmal in Position geschoben und die verkrüppelte Stoßstange abgeschraubt und den verbleibenden Scheinwerfer rausgeschraubt. Ich habe absichtlich die Stoßstangenhalter dran gelassen. Vielleicht versuchen wir da mal ein Abschleppseit dranzubinden und den Bock erst einmal etwas gerade zu ziehen. Könnte ne Menge Arbeit sparen…

Der Kotflügel Fahrerseite liegt nur lose drauf.

Wenn man nichtr so genau hinsieht, könnte man denken, ich wäre schon fertig 😉
Donnerstag kommt Florian mit und wir bestimmen den Marsch(al)plan für die Beseitigung des Unfallschadens. Ich hoffe, daß ich bis dahin auch die Front von Fox habe…

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Es kann eigentlich losgehen…

Die Front vom Schlachter ist am Sack. Die kann man nicht verwenden für die Unfallreparatur. Ich habe aber mit Fox telefoniert – er will den überbleibenden Kotflügel gegen eine brauchbare Front tauschen. Mir ist das furchtbar egal, wer von uns beiden dabei das bessere Geschäft macht – das Geschäft ist praktisch. Beide haben etwas, was der andere braucht und man tauscht.

Ob ich nach der Aktion am Sonntag Emma noch also Bausatz weitergebe – ich weiß nicht. Was soll ich denn auf die Liste der bisherigen Kosten für die Abholaktion des Schlachters schreiben?

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