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Bad Vibrations

Ich hatte eine Unwucht auf der Vorderachse des Titan. Besonders schlimm vibrierte das Lenkrad beim Bremsen. Die Räder habe ich schon wuchten lassen. Dadurch wurde es nicht besser. Nächster Verdächtiger: Die Bremsscheiben. Also habe ich mir neue geordert. Auf der Beifahrerseite staunte ich nicht schlecht. Die Scheibe war total verrieft aus der Außenseite.

Auch hatte sie einen Rand inzwischen. Dass die Außenseite dünner als die Innenseite war – ich kann nicht einmal 100% sagen, ob das Verschleiß ist, oder Absicht.

Bevor ich die neuen Bremsscheiben montiert habe, habe ich natürlich die Aufnahmeflächen sauber gemacht.

Auch die Flächen im Bremssattelhalter, in dem die Bremsbeläge laufen, habe ich sauber gemacht und mit Kupferpaste geschmiert. Und natürlich habe ich die Bremsscheiben entfettet. Sieht doch immer wieder gut aus, so eine neue Bremsscheibe am Auto.

Auf der anderen Seite war die Bremsscheibe nicht verrieft, aber wenn, dann wechselt man Bremsscheiben paarweise.

Auf der Heimfahrt war die Unwucht beim Bremsen weg. Aber ich hab immer noch leichte Vibrationen, wenn ich nach rechts lenke. Dieser Escort bleibt mir ein Rätsel. Eventuell ein hängender Bremssattel? Vielleicht sollte ich testweise die vom Schlachter draufschrauben – natürlich werde ich die vorab testen, ob sie freigängig sind.

Da ich demnächst wieder auf Tour gehe, habe ich bei der Gelegenheit noch die Flüssigkeiten gecheckt. Und siehe da – es fehlte deutlich Kühlwasser.

Das muss ich beobachten. Heiß geworden ist er laut Anzeige nicht. Im Öl ist auch kein Wasser, das ist schon einmal gut. Aber irgendwohin muss das Wasser ja entfleucht sein…

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Neue Kapelle

Ich reiße gerade jede Menge Kilometer mit dem Titan herunter. Da war tatsächlich ein Ölwechsel fällig.

Da ich den dazu aufbocken musste, da sonst keine Ölwanne drunterpasst, konnte ich den Sitz der Stabimuttern testen, ob die Gummis sich gesetzt haben. Aber da ist alles in Ordnung – man wird vorsichtig.

In der Werkstatthölle konnte ich auch tanken.

Im Schlachter waren noch sicherlich 20 Liter Diesel – wieso verschwenden?

Was auf den Fahrten nervte, ist das Radio.

Wenn das länger läuft, fängt es an zu spinnen. Will man beispielsweise die Lautstärke ändern, schaltet es sich einfach ab. Oder es schaltet sich einfach so ab. Oder es schaltet auf Standby nach dem Abschalten. Ich könnte so weitermachen, oder einfach schreiben: Es nervt.

Ersetzt habe ich es gegen ein Einstiegsmodell von Pioneer, das ich als Vorführgerät bei eBay geschossen habe.

Ganz ehrlich? Wenn das zuverlässig läuft: Mehr braucht kein Mensch. Mir war nur wichtig, dass es ein Markengerät ist, weil Billiggeräte mogeln mir zu sehr mit der Leistung und klingen oft bescheiden.

Ich habe einmal die Endstufe weggelassen. Irgendetwas stimmt da mit der Verkabelung nicht. Und die Leistung reicht eigentlich. Doof, dass ich die Ausgänge der Endstufe mit den Kabeln zu den Lautsprechern verwechselt hatte. Dachte, das Radio ist hin, aber es war einfach Dummheit. Bei der nächsten Dauerfahrt, darf es seine Qualitäten beweisen.

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Flieg Escort, flieg!

Am Samstag ist das Hallengrillen und der Schlachter steht immer noch rum. Zeit, den Rest auszubauen. Kabelbaum, Technik, Heckklappe, Tank, Hinterachse…

Die Innenausstattung hatte ich letzte Woche schon ausgebaut und für wirklich kleines Geld verkauft bekommen. Wurde tagsüber an meiner Wohnung abgeholt.

Ich habe der jungen Käuferin auch gleich noch die originale Rücksitzbank aufdrücken können und die Hutablage. Finanziell hat sich das nicht wirklich gelohnt. Aber ich sehe das so: Ich verschwende keinen Platz zum Einlagern, der Schrotti freut sich, dass er nicht zu viel nichtmetallische Materialien entsorgen muss und die Käuferin freut sich über ein Schnäppchen. Win-Win-Win-Situation.

Doof dass man schlecht an die Hinterachse drankam, weil die Verschraubungen teilweise auf der Scherenhebebühne bzw. auf Gummis zwischen Bühne und Karosserie auflagen. Ich habe mir pragmatisch beholfen, den Arsch einfach mit dem Motorkran hochgezogen.

Die Schrauben der Hinterachse haben sich mächtig gewehrt, aber die Achsteile sind deutlich besser erhalten, als die an meinem Escort. Der Tank ist gut, aber die Auspuffanlage mehrfach geschweißt und hat sichtbare Löcher, die leg ich mir nicht mehr in den Fundus.

Nur wie bekomme ich den von der Scherenhebebühne ohne Räder. Ich werde wohl mit Rangierwagenhebern und dem Kran arbeiten. Der Trockentest funktionierte mit einem vorne.

Sieht aus, als ob er fliegen würde 😉

So ein Schlachter ist immer Gelegenheit, den ganzen Metallschrott zu entsorgen. Die Sau wird gestopft – und das ist nicht einmal der Endstand.

Da kommt noch der kaputte Polomotor rein etc.

Ich bin inzwischen beim Aufräumen. Hab dieses Jahr sehr spät angefangen, zum Hallengrillen wird noch viel Restchaos herrschen – aber ganz ehrlich? Damit rechnet ja eigentlich jeder…

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Die Situation doch etwas unterschätzt

Ich war gestern bei Marco, um meine Räder wuchten zu lassen. Ich hatte da so eine Unwucht auf den Vorderrädern. Keine große Sache dachte ich – aber dem war nicht so. Als wir das Rad auf der Fahrerseite abhatten, staunten wir nicht schlecht. Ganz innen war es abgefahren.

Analyse des Reifenprofis: „KLE, Dein Sturz passt nicht“. WTF! Das Bescheuerte an der Situation: An dem Bock kann man keinen Sturz einstellen. Ford. Einfach tolle Ingenieure bei dem Haufen.

Der Reifen war Schrott und wie sich herausstellte nicht nur innen, außen waren dünne Schnitte im Mantel – und die teilweise bis zur Karkasse. Wie kommen die dahin? Wohlgemerkt nicht nur die auf dem Bild sondern rundum.

Marco hatte noch zwei gute Gebrauchte, die er mir aufgezogen hat. Sehr geile Aktion – danke!

Ich habe mir die Situation angesehen und staunte nicht schlecht: Die Gummis im Stabi lösten sich auf!

Zur Erklärung: So ein Escort hat keine „richtige“ Vorderachse. Zum Federbein führt ein Querlenker mit einem Befestigungspunkt an der Karosserie und geführt wird das vom Stabi. Mehr ist da nicht und wenn der Stabi nicht richtig sitzt, weil der Gummi am Sack ist, der den Stabi im Querlenker puffert….

Kurz vor Ladenschluss der Teilehökerer. Jetzt schnell. Aber ohne Erfolg, niemand hatte die Gummis auf Lager – aber ich habe ja einen Schlachter. Gute gebrauchte Gummis sind besser als kaputte. In der Werkstatt aufgebockt und die alten Gummis raus. Das war der Schlimmste. Rund ist anders, damit sitzt der Stabi auch nicht mehr mittig und der Sturz verändert sich.

Ich habe die gebrauchten Gummis vom Schlachter erst einmal eingebaut. Beim Einbau hob ich das Federbein mit dem Wagenheber an, damit ich die möglichst gerade reinbekomme.

Die Unwucht war so gut wie weg bei der nachfolgenden Probefahrt. Ich werde heute nochmals die Spur checken lassen, ob die Reparatur Einfluss auf die Spur hatte. Nicht, dass die neuen gebrauchten Reifen auch bald im Sack sind….

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Die Innereien rausreißen

Deutschland im Hitzefieber. Klar, da musste ich gestern in die Werkstatthölle. Die braucht immer ein wenig, bis sie warm wird. Draußen fast 40°C, in der Werkstatthölle…

Der Schlachter muss weg, damit ich fürs Hallengrillen aufräumen kann. Die Beifahrertür war noch gut. geschraubt? Nein, man muss die Scharnierbolzen ausschlagen. Und da das nicht wirklich gelingen wollte und ich nicht weiß, ob ich die je brauche, wurde ich nach ein paar Fehlversuchen radikal. Einfach die Scharniere am Fahrzeug durchgeflext.

Die Fahrertür ist krumm, deshalb hab ich die geschlachtet. Fällt in die Kategorie, man muss nicht jeden Scheiß retten. Aber so eine Seitenscheibe im Fundus – mir haben sie ja schon einmal die Seitenscheibe vom Prolo eingeschlagen. Und da staunte ich nicht schlecht, als ich die Tür von innen sah. Scheibe einfach rausschrauben? Geht nicht. Man muss es zusammen mit dem Kurbelmechanismus ausbauen – und das ist mit insgesamt 7 Blindnieten fest.

Muss man alle ausbohren – nervig.

Das Armaturenbrett habe ich ebenfalls rausgerissen. Lenksäule evtl. für den Framo, andere Teile für den Fundus.

Gaszug, Kupplungszug – alles raus, auch der HBZ samt Bremskraftverstärker.

Für die Sitze hat sich niemand gemeldet, die bleiben drin. Ich denke mal noch ein Abend Schlachten und der Bock ist von allem beraubt, was ich einlagern oder verkaufen wollte.

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Die Leiden eines Frontspoilers

So ein Frontspoiler an einem tiefergelegten Auto hat schon ein schweres Leben. Und man sieht es dem Titan an, dass er schon Feindkontakt hatte. An einigen Stellen ist der Lack ab. Das hängt aber auch damit zusammen, dass er vor mir schlecht lackiert war. Als ich dir Front gebaut habe, war er blau.

Blättert jetzt Lack ab, dann kommt nicht das blau, das ich nur angeschliffen hatte, zum Vorschein, sondern das schwarz des Plastiks darunter.

Am Wochenende stand ich staunend vor dem Auto, der Spoiler hing an einer Seite über der Stoßstange.

Ich dachte zuerst an den Schaden mit einem zweiten Fahrzeug und Fahrerflucht – es könnte aber durchaus sein, dass er da bei einem Aufsetzen sich losgerissen hat. Und ich setze doch des Öfteren auf. Besonders, weil ich gerade zwei Umleitungen fahren muss, sowohl zur als auch von der Werkstatthölle weg. Und das führt über Geschwindigkeitshügel, bei denen sie es echt übertrieben haben. Und das, obwohl er eigentlich „nur“ 40mm Federn drin hat. Der Dieselmotor ist eben doch schwerer, als die Benziner. Wie es passiert ist, kann ich nicht sagen.

Keine soooo große Sache, aber ärgerlich. Da sitzt innen eine Blechschraube und das Plastik ist durchgerissen. Blech mit Loch einkleben und damit wieder verschrauben und gut. Doof aber, dass ich die Vorhölle nicht voll nutzen kann derzeit zum Schrauben. Da liegt noch massig Brennholz meiner Vermieterin und eigentlich gehört die Vorhölle nicht so wirklich zu meinem Mietumfang.

Es geht nur mit offenem Tor, aber ich will nicht so viel Wärme reinlassen bei den Temperaturen. Noch ist es erträglich in der Werkstatthölle.

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Freigefahren?

Ich pendle in letzter Zeit öfters zwischen Mainz und Oberbayern. Das hat auch etwas mit Autos zu tun, aber darüber berichte ich irgendwann später.

Und der Titan läuft und läuft und läuft… Also bis auf diese dumme Elektrikgeschichte ohne Probleme. Gut, er hat auf der VA eine Unwucht, aber es ist alles fest, das habe ich kontrolliert. Eventuell lasse ich die Räder noch einmal wuchten. Bei diesen Touren hat er im letzten Monat sicherlich über 3.500km gefressen.

Witzige Geschichte am Rande: Mir passiert es öfters, dass Leute, die mich überholen mir den Daumen hoch zeigen. Der Wagen hat seine Fans. Aber man muss wirklich in Bayern unterwegs sein, dass der Fahrer neben einem mit Bierflasche in der Hand zuprostet – auf der Autobahn!


Hatte ich anfangs die Vermutung, dass die ESP vom Titan verstellt ist, komme ich immer mehr zur Einsicht: Wenn, dann nur minimal, denn der Karren rennt immer besser mit der Zeit. Immer öfters sehe ich die 160km/h auf dem Tacho, an den Bergen kämpft er aber nach wie vor. Muss an den lächerlichen 60 Gäulen liegen. Aber auf der Ebene bin ich immer zufriedener.

Das kann zwei Gründe haben:

Entweder hat der Motor vor mir noch nie richtig Feuer bekommen, weil ihn beispielsweise ein Rentner vor mir gefahren hat und ich habe ihn jetzt langsam freigefahren. Oder es ist eben so, dass man sich an alles gewöhnt.

Was soll´s! Der Titan muss in den nächsten Wochen noch viele Strecken fahren und wenn ich Bock dazu habe und der Verkehr es hergibt, bekommt er voll auf die Fresse. Ich habe ja jetzt für den Notfall wieder einen Reservemotor stehen….

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Die erste Teilewanderungen

Ich hatte es mir so einfach vorgestellt. Sicherungskasten aus dem Schlachter reißen und in den Titan einbauen. Aber Pustekuchen! Als VW Schrauber bin ich gewohnt, dass die Zentralelektik hinten Stecker hat und relativ einfach gewechselt werden kann. Beim Escort MK4? Da ist der Sicherungskasten Teil des Kabelbaums. Will man ihn wechseln, muss man den kompletten Kabelbaum wechseln. Und wenn ich komplett schreibe, dann meine ich komplett. Vom Motorkabelbaum bis zu den Heckleuchten. Was eine Scheiße!

Also habe ich mich entschlossen, erst einmal nachzusehen, ob sich das Problem mit der ausgefallenen Lüftung und dem Blinkern nicht anders lösen lässt. Vielleicht ist nur ein Relais hin? Ich zog ein Relais nach dem anderen, um zu checken, welches nicht klackt beim Einschalten der Zündung. Denn auch das Reparaturhandbuch für Laien ist sehr lückenhaft, was die Verteilung der Relais angeht. Und da fiel mir etwas auf. Einen Bypass hatte ich bereits im Sicherungskasten und da war kein Widerstand vom angeschlossenen Kabel beim Abziehen.

Den Stecker etwas zusammengebogen und wieder alles rein.

Und Tatsache: Das war es schon. Blinker und Lüftung funktionieren! Und das ohne den improvisierten Bypass. Es war sozusagen ein alter Fehler, der wieder aufgetreten ist.

Den Motorraum vom Schlachter habe ich weiter ausgeräumt. Die Federbeine sind raus, auch das Lenkgetriebe und ein paar weitere Kleinigkeiten. Den Kabelbaum will ich weitestgehend komplett rausreißen. Ein Kabel ist dabei nervig. Läuft es doch tatsächlich einmal um den Motorraum und geht dann ins Fahrzeug. Ford. Muss ich das wirklich kommentieren?

Und die ersten Teile aus dem Schlachter wanderten schon in den Titan. Kleinigkeiten, wie ein Pedalgummi. Das waren nur noch Fragmente im Titan. Gebraucht würde ich sowas nicht kaufen – aber wenn man es hat… Der alte war wirklich für die Tonne.

Und auch die Uhr wanderte in den Titan. Bei der alten Uhr war beidseitig das Plastik um die Schrauben gerissen. Das hat mich nicht sooooo gestört, aber dass die Beleuchtung der Uhr nachts nicht ging, nervte mich wirklich. Bei der aus dem Schlachter geht alles.

Für solche Sachen liebe ich es, einen Schlachter zu haben…

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Hach ja, diese eBay Kleinanzeigen…

Teil des Konzeptes, sich einen Schlachter zu holen, ist es, den Kaufpreis zu refinanzieren, indem man Teile verkauft, die man nicht braucht. So kam ich teilweise zu meinem großen Ersatzteillager. Es kostet Arbeit, aber kaum Geld. Und ich hab bereits ein paar Teile verkaufen können mit total vernünftigen, netten Menschen. So macht das Spaß, aber manchmal…

Da kam beispielsweise diese Anfrage:

Da sitzt man am Handy oder am Rechner um beißt sich auf die Lippen, um nicht sarkastisch zu antworten. Zur Erklärung: Zum Schutz des Lacks ist auf die Schweller eine Schutzfolie aufgeklebt. Eine Folie. Von einem Auto Bj 1989, also 30 Jahre alt. Die soll man verzugfrei ablösen, verschicken ohne dass sie an der Verpackung festklebt und der will sie wieder aufkleben. Hand aufs Herz – wie realistisch ist das?

Manche Anfragen versteht man schlichtweg nicht.

Bevor Du jetzt weiterliest. Was meint der User? Ein Kassettendeck? Also ein Autoradio mit Kassettenlaufwerk? Oder doch etwas anderes? Es war etwas anderes – so ein Fischer C-Box Einsatz. Aber er will auch keinen kompletten Einsatz, sondern nur ein Fach.

Da konnte ich letztendlich nicht helfen.

Mein Favorit ist aber der Verkauf des Stellmotors für die Leuchtweitenregulierung der heilen Seite. Hatte ich für 12 Euro angeboten. Offenbar zu billig, denn in kürzester Zeit meldeten sich zwei User. Einer ohne zu Handeln, der bekam den Zuschlag. Mit dem, der Handeln wollte, ergab sich diese Konversation:

Gut, dann hab ich eben einen scheiß Charakter. Amüsiert mich.

Immer wieder interessant, was da so alles abgeht bei den Kleinanzeigen. Und irgendwie auch kurzweilig…

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Motor ausgekotzt

2 Tag bei der Filetierung des Schlachters. Einiges war noch im Weg, den Motor auszubauen. Der Stabi war im Weg, der Kat, der direkt am Krümmer sitzt, … Ich habe ja inzwischen Erfahrung beim Ausbau vom Motor aus dem Escort.

Die Federbeine wollte ich auch gleich ausbauen, aber die haben mich wieder geärgert. Zuerst ging die Mutter oben mit Ringschlüssel und Inbus ein paar Windungen auf, dann war der Inbus rund. Vielzahn eingeschlagen, ein paar Windungen, rund. Dritte Stufe war Torx.

Ein paar Windungen und dann war endgültig Fluchen angesagt.

Das Paket mit Bremsscheibe, Querlenker etc. habe ich abgebaut, aber der Dämpfer ist noch drin. Eventuell bohre ich das noch aus.

Für die zweite Seite fehlten mir dann die Nerven. Ich wollte den Motor draußen haben.

Motorkran geholt. Angebunden und die Halterungen weggeschraubt. Und dann runter auf den Boden.

Tatsächlich habe ich diesmal wirklich nichts vergessen.

Aber trotzdem muss ich etwas dazwischenschieben, bevor ich weitermache. Ich hatte in aller Eile für den Schlachter Platz gemacht. Bedeutet aber nicht, dass Platz war. Jetzt heißt es den zu schaffen, denn ich kann nirgends den Motor hinschieben.

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