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Made in China

Wie angekündigt: ich habe für den Titan Rückleuchten in der OEM Version geordert. Letzte Woche kamen sie an.

OEM – und dann made in China? Ich war misstrauisch. Aber offensichtlich erster Unterschied zu den alten: Es steht ein Hersteller (WIPAC) fett auf den Gläsern. Es sind definitiv andere, als ich hatte. Eventuell ist das ein originaler Zulieferer für Land Rover. Warum dann aber „manifacturers part number used for reference purposes only“ drauf steht – ach lassen wir die wilden Spekulationen. Wenn sie taugen, ist mir das eigentlich auch egal.

Die Demontage der alten Leuchten – muss ich DAS kommentieren?

Ich habe mir das Aufschrauben einer Schraube schenken können. Die Halterungen der Birne sind auch genauso Plastik, wie die Primitiven Leuchten, aber vielleicht ist das Plastik haltbarer und die Birnen halten dauerhaft in Position.

Beim Verkabeln stutze ich: die Heckleuchten waren verdammt hell. Lag daran, dass die Kabel von Brems- und Rücklicht offenbar genau vertauscht waren gegenüber den alten Leuchten. Sieht jetzt falsch aus, ist aber richtig:

Auch sind die Löcher leicht verdreht, an denen man die Leuchten verschraubt, aber drauf geschissen. Sie tun, was sie sollen – sie leuchten:

Ob jetzt dauerhaft Ruhe ist? Ich weiß es nicht. Hoffen wir es mal, dass die Chinesen gute Arbeit abgeliefert haben…

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Schlechtes Provisorium

Ich traute meinen Augen nicht, als ich es entdeckte: Beim Titan waren BEIDE Heckleuchten ausgefallen.

Die rechte hatte einen Wackler, das war mir klar, da half die letzte Zeit mal dagegen zu klopfen. Brachte jetzt aber nix mehr. Die blieb aus. Aber die linke? Als erstes checkt man das Birnchen. Als ich das Glas abhatte, staunte ich nicht schlecht. Die ganze Trägerplatte hatte Risse – das Plastik total am Sack.

Ich hatte ja eigentlich vor, den Lampeneinsatz drin zu ersetzen, aber die Leuchte ist tot. Damit mache ich nix mehr. Gut, ich habe das dann irgendwie wieder zum Leuchten gebracht. Es war übrigens die Birne durchgebrannt und hatte gleich die Sicherung mitgenommen. Alles etwas nachgebogen, auch auf der anderen Seite und ich fahre erst einmal wieder safe.

Normal sagt man ja: Nix hält länger, als ein gutes Provisorium. Bei den Rückleuchten gilt das aber nicht. Vielleicht weil das ein schlechtes, oder sogar ein grottenschlechtes Provisorium ist. Ich habe jetzt einen Händler gefunden, der verschiedene Qualitätsstufen der Leuchten im Sortiment hat.

Ich HOFFE, die als OEM offerierten Leuchten taugen deutlich mehr, als meine verbauten. Bestellt habe ich einmal 2 Stück. der Preis ist ja immer noch erträglich und wenn damit der Ärger vorbei ist, dann fragt an sich: Warum habe ich nicht schon früher nach OEM Leuchten gegoogelt?

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Entjungferung

Ich war am Samstag mit dem Titan und Anhänger unterwegs. Ich wollte den mit Restmüll gefüllten Hänger bei der Mülldeponie leeren, aber die hatte wegen einer innerbetrieblichen Veranstaltung geschlossen. Man schiebt Frust, fährt durch die Stadt, sieht einen Polizeiwagen auf der selben Spur und denkt: Jetzt fehlt noch, dass die mich rausziehen.

Kaum dran gedacht und schon sah ich die Kelle. Und das war tatsächlich das erste Mal, dass mir das seit dem Umbau – oder war es sogar insgesamt – mit dem Titan passiert ist.

„Allgemeine Verkehrskontrolle. Fahrzeugschein und Führerschein bitte!“ Ich hätte mal zählen sollen, wie oft ich das in meinem Leben schon gehört habe.

Ein Kollege verglich die Eintragungen mit dem Fahrzeug, mit dem anderen hielt ich einen Smalltalk. Der wusste nicht einmal, was für ein Auto das ist. Als ich zu dem meinte, dass natürlich alles eingetragen ist. Mit so einem auffälligen Auto durch die Gegend zu fahren, ohne alles zu legalisieren, wäre doch Wahnsinn, meinte der, dass sie in den letzten Jahren immer dreistere Umbauten rausziehen, die nicht eingetragen sind. Was bitte bin ich nur ein Spießer mit meinen Eintragungen – Revolution geht anders 😉

Lustig fand ich den kontrollierenden Kollegen, der meinte: „Manche Dinge erkennt man erst, wenn man sie liest“. Tja, wenn man nicht mehr erkennen kann, wie es ursprünglich wohl war.

Die Kontrolle endete mit einem freundlichen „Gute Weiterfahrt“. Die Kollegen machen nur ihren Job…

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Wo kommt der Frosch her?

Ich musste mich mal wieder um kleine Macken am Titan kümmern. Ein Problem konnte ich nicht lösen. Nach 1.500km fehlten wieder 2 Liter Kühlwasser. Ich habe ihn in der Werkstatt laufen lassen – kein einziger Tropfen unterm Auto. Im Öl ist nix und weiß qualmt er auch nicht. Mysteriös. Heiß wird er übrigens trotzdem nicht.

Eine wiederkehrende Panne beim Titan: Das Relais, das den Strom u.a. für die Blinker liefert. Auf der Autobahn fiel mir schon wieder der Blinker aus. Aber ich wusste ja inzwischen, welches Relais dafür verantwortlich ist.

Haube auf, am Relais gewackelt und da war es wieder. Jetzt in der Werkstatt habe ich das alles Mal mit Kontaktspray behandelt, in der Hoffnung, dass es danach Ruhe gibt.

Mit Kontaktspray arbeitete ich auch am Radio – der Radioempfang war wieder schlechter geworden. Ich habe das jetzt auf den Stecker des Antennenkabels geschoben und es scheint funktioniert zu haben. Das neue Radio habe ich ja daheim auf dem Hof eingebaut. Dabei hatte ich die Externe Endstufe weggelassen, weil da irgendwie nix rauskam. Dem Ging ich jetzt auf den Grund und habe mich durch das Menü gearbeitet, nachdem ich alles korrekt verkabelt hatte.

Mit frustrierendem Ergebnis: Der Chinchausgang ist ein reiner Subwoover Anschluss offensichtlich. Da kommen keine Höhen durch. Verdammt. Also ohne Zusatzverstärker. Ist eben das Einstiegsmodell von Pioneer. Trotzdem ärgerlich.

Unter dem Armaturenbrett hing schon wieder das Kabel zur Zentralverriegelung durch.

So bei den Pedalen – keine gute Idee. Also hab ich diesmal kein Klebeband verwendet, um das zu fixen, sondern Klebepads für Kabelbinder.

Mal sehen, wie lange das hält.

Am Beifahrerspiegel bin ich schon ein, zwei mal hängen geblieben. Und der wurde wackelig an einer Verschraubung. Ist eben Billigkram. Und ich entschied mich zu einer radikalen Methode, das zu fixieren. Akkubohrer und die ineinandergesteckten Rohre komplett durchbohrt.

Schraube durch mit sellstsichernder Mutter und Arschlecken.

Und noch etwas hat sich verändert am Titan. Damit habe ich aber eigentlich nix zu tun. Ich hab es auf dem Supermarktparkplatz bemerkt.

Ich hab den da nicht befestigt, aber an der AHK hängt ein Frosch. Kinder? Scherzkekse? Ich weiß es nicht. Find ich aber lustig, der bleibt da erst einmal hängen.

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Endlich weg

Es hat etwas gedauert, bis Sascha, mein Stammschrotti, für mich Zeit hatte. Aber gestern war es soweit. Der Schlachter sollte raus. Wie aber von der Bühne bekommen. Ich stellte zwei Rangierwagenheber auf die Bühne.

Von hinten hob ich ihn mit dem Motorkran.

So ließ er sich schieben, bis er über meiner Europalette mit Rollen stand. Beim ersten Versuch war der Schwerpunkt jedoch zu weit hinten. Die Palette machte einen Wheelie.

Also wieder hoch mit der Bühne, Palette verschieben und wieder drauf. Damit konnte ich den Wagen – bzw. den Rest davon – in die Vorhölle schieben.

Als Sascha endlich kam, rollten wir in die Gasse herunter – die ist zu schmal für den großen LKW.

Ran an die Kralle und ab damit in den LKW!

Ein Nachbar hat mich angesprochen, wann der Schlachter geholt wird, er hätte da noch einen Twingo zu entsorgen. Also kam der auch gleich an die Kralle.

Moment. Twingo? Ja, er hatte ein Faltdach. War klar, dass ich das vorher ausbauen musste.

Geht inzwischen ratz fatz. Verkleidungen ab, Adapter mit 10er Nuss auf den Akkuschrauber, alle Schrauben raus und schon los. Dauert keine 10 Minuten. Nicht, dass ich es aktuell brauche – aber ein Faltdach für umme…

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Bad Vibrations

Ich hatte eine Unwucht auf der Vorderachse des Titan. Besonders schlimm vibrierte das Lenkrad beim Bremsen. Die Räder habe ich schon wuchten lassen. Dadurch wurde es nicht besser. Nächster Verdächtiger: Die Bremsscheiben. Also habe ich mir neue geordert. Auf der Beifahrerseite staunte ich nicht schlecht. Die Scheibe war total verrieft aus der Außenseite.

Auch hatte sie einen Rand inzwischen. Dass die Außenseite dünner als die Innenseite war – ich kann nicht einmal 100% sagen, ob das Verschleiß ist, oder Absicht.

Bevor ich die neuen Bremsscheiben montiert habe, habe ich natürlich die Aufnahmeflächen sauber gemacht.

Auch die Flächen im Bremssattelhalter, in dem die Bremsbeläge laufen, habe ich sauber gemacht und mit Kupferpaste geschmiert. Und natürlich habe ich die Bremsscheiben entfettet. Sieht doch immer wieder gut aus, so eine neue Bremsscheibe am Auto.

Auf der anderen Seite war die Bremsscheibe nicht verrieft, aber wenn, dann wechselt man Bremsscheiben paarweise.

Auf der Heimfahrt war die Unwucht beim Bremsen weg. Aber ich hab immer noch leichte Vibrationen, wenn ich nach rechts lenke. Dieser Escort bleibt mir ein Rätsel. Eventuell ein hängender Bremssattel? Vielleicht sollte ich testweise die vom Schlachter draufschrauben – natürlich werde ich die vorab testen, ob sie freigängig sind.

Da ich demnächst wieder auf Tour gehe, habe ich bei der Gelegenheit noch die Flüssigkeiten gecheckt. Und siehe da – es fehlte deutlich Kühlwasser.

Das muss ich beobachten. Heiß geworden ist er laut Anzeige nicht. Im Öl ist auch kein Wasser, das ist schon einmal gut. Aber irgendwohin muss das Wasser ja entfleucht sein…

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Neue Kapelle

Ich reiße gerade jede Menge Kilometer mit dem Titan herunter. Da war tatsächlich ein Ölwechsel fällig.

Da ich den dazu aufbocken musste, da sonst keine Ölwanne drunterpasst, konnte ich den Sitz der Stabimuttern testen, ob die Gummis sich gesetzt haben. Aber da ist alles in Ordnung – man wird vorsichtig.

In der Werkstatthölle konnte ich auch tanken.

Im Schlachter waren noch sicherlich 20 Liter Diesel – wieso verschwenden?

Was auf den Fahrten nervte, ist das Radio.

Wenn das länger läuft, fängt es an zu spinnen. Will man beispielsweise die Lautstärke ändern, schaltet es sich einfach ab. Oder es schaltet sich einfach so ab. Oder es schaltet auf Standby nach dem Abschalten. Ich könnte so weitermachen, oder einfach schreiben: Es nervt.

Ersetzt habe ich es gegen ein Einstiegsmodell von Pioneer, das ich als Vorführgerät bei eBay geschossen habe.

Ganz ehrlich? Wenn das zuverlässig läuft: Mehr braucht kein Mensch. Mir war nur wichtig, dass es ein Markengerät ist, weil Billiggeräte mogeln mir zu sehr mit der Leistung und klingen oft bescheiden.

Ich habe einmal die Endstufe weggelassen. Irgendetwas stimmt da mit der Verkabelung nicht. Und die Leistung reicht eigentlich. Doof, dass ich die Ausgänge der Endstufe mit den Kabeln zu den Lautsprechern verwechselt hatte. Dachte, das Radio ist hin, aber es war einfach Dummheit. Bei der nächsten Dauerfahrt, darf es seine Qualitäten beweisen.

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Flieg Escort, flieg!

Am Samstag ist das Hallengrillen und der Schlachter steht immer noch rum. Zeit, den Rest auszubauen. Kabelbaum, Technik, Heckklappe, Tank, Hinterachse…

Die Innenausstattung hatte ich letzte Woche schon ausgebaut und für wirklich kleines Geld verkauft bekommen. Wurde tagsüber an meiner Wohnung abgeholt.

Ich habe der jungen Käuferin auch gleich noch die originale Rücksitzbank aufdrücken können und die Hutablage. Finanziell hat sich das nicht wirklich gelohnt. Aber ich sehe das so: Ich verschwende keinen Platz zum Einlagern, der Schrotti freut sich, dass er nicht zu viel nichtmetallische Materialien entsorgen muss und die Käuferin freut sich über ein Schnäppchen. Win-Win-Win-Situation.

Doof dass man schlecht an die Hinterachse drankam, weil die Verschraubungen teilweise auf der Scherenhebebühne bzw. auf Gummis zwischen Bühne und Karosserie auflagen. Ich habe mir pragmatisch beholfen, den Arsch einfach mit dem Motorkran hochgezogen.

Die Schrauben der Hinterachse haben sich mächtig gewehrt, aber die Achsteile sind deutlich besser erhalten, als die an meinem Escort. Der Tank ist gut, aber die Auspuffanlage mehrfach geschweißt und hat sichtbare Löcher, die leg ich mir nicht mehr in den Fundus.

Nur wie bekomme ich den von der Scherenhebebühne ohne Räder. Ich werde wohl mit Rangierwagenhebern und dem Kran arbeiten. Der Trockentest funktionierte mit einem vorne.

Sieht aus, als ob er fliegen würde 😉

So ein Schlachter ist immer Gelegenheit, den ganzen Metallschrott zu entsorgen. Die Sau wird gestopft – und das ist nicht einmal der Endstand.

Da kommt noch der kaputte Polomotor rein etc.

Ich bin inzwischen beim Aufräumen. Hab dieses Jahr sehr spät angefangen, zum Hallengrillen wird noch viel Restchaos herrschen – aber ganz ehrlich? Damit rechnet ja eigentlich jeder…

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Die Situation doch etwas unterschätzt

Ich war gestern bei Marco, um meine Räder wuchten zu lassen. Ich hatte da so eine Unwucht auf den Vorderrädern. Keine große Sache dachte ich – aber dem war nicht so. Als wir das Rad auf der Fahrerseite abhatten, staunten wir nicht schlecht. Ganz innen war es abgefahren.

Analyse des Reifenprofis: „KLE, Dein Sturz passt nicht“. WTF! Das Bescheuerte an der Situation: An dem Bock kann man keinen Sturz einstellen. Ford. Einfach tolle Ingenieure bei dem Haufen.

Der Reifen war Schrott und wie sich herausstellte nicht nur innen, außen waren dünne Schnitte im Mantel – und die teilweise bis zur Karkasse. Wie kommen die dahin? Wohlgemerkt nicht nur die auf dem Bild sondern rundum.

Marco hatte noch zwei gute Gebrauchte, die er mir aufgezogen hat. Sehr geile Aktion – danke!

Ich habe mir die Situation angesehen und staunte nicht schlecht: Die Gummis im Stabi lösten sich auf!

Zur Erklärung: So ein Escort hat keine „richtige“ Vorderachse. Zum Federbein führt ein Querlenker mit einem Befestigungspunkt an der Karosserie und geführt wird das vom Stabi. Mehr ist da nicht und wenn der Stabi nicht richtig sitzt, weil der Gummi am Sack ist, der den Stabi im Querlenker puffert….

Kurz vor Ladenschluss der Teilehökerer. Jetzt schnell. Aber ohne Erfolg, niemand hatte die Gummis auf Lager – aber ich habe ja einen Schlachter. Gute gebrauchte Gummis sind besser als kaputte. In der Werkstatt aufgebockt und die alten Gummis raus. Das war der Schlimmste. Rund ist anders, damit sitzt der Stabi auch nicht mehr mittig und der Sturz verändert sich.

Ich habe die gebrauchten Gummis vom Schlachter erst einmal eingebaut. Beim Einbau hob ich das Federbein mit dem Wagenheber an, damit ich die möglichst gerade reinbekomme.

Die Unwucht war so gut wie weg bei der nachfolgenden Probefahrt. Ich werde heute nochmals die Spur checken lassen, ob die Reparatur Einfluss auf die Spur hatte. Nicht, dass die neuen gebrauchten Reifen auch bald im Sack sind….

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Die Innereien rausreißen

Deutschland im Hitzefieber. Klar, da musste ich gestern in die Werkstatthölle. Die braucht immer ein wenig, bis sie warm wird. Draußen fast 40°C, in der Werkstatthölle…

Der Schlachter muss weg, damit ich fürs Hallengrillen aufräumen kann. Die Beifahrertür war noch gut. geschraubt? Nein, man muss die Scharnierbolzen ausschlagen. Und da das nicht wirklich gelingen wollte und ich nicht weiß, ob ich die je brauche, wurde ich nach ein paar Fehlversuchen radikal. Einfach die Scharniere am Fahrzeug durchgeflext.

Die Fahrertür ist krumm, deshalb hab ich die geschlachtet. Fällt in die Kategorie, man muss nicht jeden Scheiß retten. Aber so eine Seitenscheibe im Fundus – mir haben sie ja schon einmal die Seitenscheibe vom Prolo eingeschlagen. Und da staunte ich nicht schlecht, als ich die Tür von innen sah. Scheibe einfach rausschrauben? Geht nicht. Man muss es zusammen mit dem Kurbelmechanismus ausbauen – und das ist mit insgesamt 7 Blindnieten fest.

Muss man alle ausbohren – nervig.

Das Armaturenbrett habe ich ebenfalls rausgerissen. Lenksäule evtl. für den Framo, andere Teile für den Fundus.

Gaszug, Kupplungszug – alles raus, auch der HBZ samt Bremskraftverstärker.

Für die Sitze hat sich niemand gemeldet, die bleiben drin. Ich denke mal noch ein Abend Schlachten und der Bock ist von allem beraubt, was ich einlagern oder verkaufen wollte.

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