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Da Schlachta is in da House

Ich bekam endlich die erlösende Nachricht: Das Ersatzteillager für den Titan ist abholbereit. Also machte ich mich mit Kumpel Oli auf Weg den Weg, den irgendwo im tiefsten Hessen abzuholen.

Oli hat einen eigenen Transportanhänger und ein entsprechendes Zugfahrzeug, das machte die Sache leichter.

Als wir diesen Ford Escort Courier an der Straße sahen, wussten wir: Wir sind richtig.

Dezent verbreitert, genau wie ein Ford Escort MK3, der da auf dem Grundstück stand.

Steht alles schon etwas länger da, genau wie dieser /8er Rappold Leichenwagen mit langem Radstand.

Was ein Schiff, leider ziemlich rotten. Und um es gleich abzuwehren: Nichts davon steht zum Verkauf, nur der Unfaller Escort 1,8D, wegen dem wir angereist waren.

Sagen wir mal so: Er hat ein kleines Spaltmaßproblem.

Ist wohl so bei Tempo 120km/h in eine Leitplanke eingeschlagen. Schade um die gute Substanz, aber gut für mich. Kein Kilometermonster und keine vollkommen zergammelte Karre. Das bringt gute Ersatzteile.

Die Hauptarbeit, den aus dem Garten zu befreien, war getan, er stand schon an der Straße. Wir konnten ihn mit der Winde rausziehen. Den Sohn des Verkäufers setzten wir ans Steuer.

Rauf auf den Hänger und verzurrt.

Ein wenig Smalltalk, bezahlt und dann auf die Piste. Auf der Fahrt haben wir etwas gesehen, was wir schlichtweg nicht glauben konnten. Erkennt Ihr, was bei diesem Opel Astra unten weghängt?

Kaum zu glauben, aber das ist tatsächlich der abgerissene Stoßdämpfer. Manche Menschen sind echt schmerzfrei. Wir haben versucht, ihn darauf aufmerksam zu machen, aber der Fahrer winkte ab. War ihm offenbar bewusst – und scheißegal.

Vor der Werkstatthölle haben wir ihn dann abgeladen und in die Halle geschoben.

Fahren ging nicht, eine Antriebswelle ist abgerissen.

Der Escort wird jetzt geschlachtet, alle Technikteile bleiben bei mir, solange ich Escort fahre Alles, was bei mir nicht passt, wie Heckklappe, Innenausstattung, Heckstoßstange, Rückspiegel, etc. werde ich zur Refinanzierung auf den Markt schmeißen. Auch die AHK, da brauche ich keine zweite.

Vielen Dank an dieser Stelle an Oli für die Hilfe. War eine coole und absolut reibungslose Aktion!

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Pfusch – aber es funzt!

Ich wollte mit dem Titan Einkaufen fahren, aber so ohne Blinker im Stadtverkehr – nicht die klügste Entscheidung, den zu nutzen.

Also habe ich mal kurz in der heimischen Garage gemessen. Es kam an der Sicherung von Blinker und Blinker kein Strom an. An dem Sicherungskasten existiert schon ein Bypass, weil da etwas oxidiert oder durchgeschmort war. Ich habe jetzt mal einen zweiten Bypass reingepfuscht und siehe da – Lüftung und Blinker gehen wieder.

Ist natürlich grober Pfusch so ein Kabel einfach in die Sicherungen einzuklemmen. Wahrscheinlich ist das Kabel auch zu dünn. Aber mir ging es darum, dass ich wenigstens den Blinker wieder nutzen kann. Lüftung bleibt vorsichtshalber aus. Ich werde wohl nicht darum kommen, den Sicherungskasten doch auszutauschen. Wenn nur der Typ mit dem Schlachter mal in die Pötte kommen würde, dass ich da den ausbauen könnte…

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Ich wiederhole mich gerne: Elektrik ist ein Arschloch

Ich bin gerade viel unterwegs, der Titan muss gerade richtig Kilometer fressen und das macht er auch willig. Am verlängerten Wochenende waren es wieder ca. 1.000km, die er stur abgespult hat.

Gestern war der Tag der Gewitter Und der Titan bekam eine richtige Dusche ab. Ob das die Ursache war, dass bei meiner Heimreise ein Teil der Elektrik streikte – keine Ahnung. Es regnete weiter, nicht mehr so heftig, und die Scheibe blieb beschlagen. Die Lüftung verweigerte ihren Dienst. Aber nicht nur die, auch die Blinker traten in den Streik.

Das mit der Lüftung kann man verschieben, aber ohne Blinker? Runter von der Piste.

Die Warnblinkanlage geht, Blinkrelais ist also o.k. Könnte also eventuell eine Sicherung sein?

War es nicht. Alle Sicherungen waren o.k.

Wären jetzt Lüftung und Blinker irgendwie am selben Schalter, hätte ich den Schalter in Verdacht – aber so? Ich bin etwas ratlos. Das wird wieder so eine beschissen lange Fehlersuche. Geht jetzt eben wieder los, als erstes messen, ob an der Sicherung Strom ankommt, …

Elektrik ist eben ein Arschloch…

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Motorgedanken…

Ich habe in den letzten Tagen dem Titan einmal dem Titan ca. 1.000km Autobahn gegeben. U.a. hatte ich einen Termin im tiefsten Bayern. Gelegenheit dem Bock mal so richtig alles abverlangen. Gut, nicht durchgehend. Dank einer Vollsperrung campte ich auch einmal eine Stunde auf der selben Stelle auf der Piste.

Hand aufs Herz: Rennmaschine ist der Bock nicht. Zwar 1,8l Hubraum, aber dank Saugdiesel ja nur 60 eher lahme Gäule. Vor dem Umbau reichte das aber locker für Tempo 160km/h auf der Ebene, was mir durchaus reicht und das bei einem wirklich sparsamen Verbrauch von 5,5l/100km. Den fand ich genial.

Nun hatten wir das Problem mit den 2 Zahnriemen. Der neue gebrauchte Motor bekam die neu und der, der die Einspritzpumpe steuert, war von einem der vorherigen Mechaniker verkehrt aufgelegt. Richtig aufgelegt lief der Motor nicht, also haben wir ihn irgendwie zum Laufen gebracht über das einstellbare Rad. Einstellwerkzeug: Gehör. Und er läuft wirklich ruhig.

Nun habe ich schon mit mehreren Werkstätten telefoniert. Niemand will mir die ESP einstellen. Da traut sich keiner ran, niemand hat angeblich Unterlagen. Es ist auch die Frage – ist es überhaupt großartig verstellt? Tatsache ist: Der Bock ist merklich weniger spritzig, läuft nur noch 140km/h und verbraucht 6,7l/100km. Obwohl…

Dafür braucht er aber viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel Anlauf.

Könnte der schlechtere CW Wert sein, das Mehrgewicht – oder eben die Motoreinstellung.

Ich werde wieder anfangen, Werkstätten abzutelefonieren. Irgendeiner muss doch wissen, wie man die ESP mit einer Uhr einstellt. Oder ich nehme den Motor aus dem Schlachter, wenn der gut läuft. Ich bin hin und hergerissen.

Die coolste Lösung wäre ein 90PS Turbodiesel, aber dann wäre die Abgasnorm und damit die grüne Plakette flöten. Und wenn man in einer Umweltzone wohnt….

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Und dann hau ich mit dem Hämmerchen…

Normal hatte ich das Problem beim Titan nicht, aber wenn ich vollbeladen fahre, schleift es immer noch ein wenig hinten links. Nicht schlimm, aber man sieht – es ist der Lack ab.

Auch die Heckschürze leicht angeschliffen. Am Reifen sieht man nichts – noch nicht. Zeit zu handeln. Also aufgebockt und mit dem Hammer die Kante umgelegt. Auch habe ich die Schraube an der Heckschürze etwas nach unten verlegt und die Heckschürze etwas mit der Fächerscheibe heruntergeschliffen. Am Schluss habe ich das mit Brantho Nitrofest geflutet.

Dass ich die Kante der Heckschürze mitlackiert habe, macht durchaus Sinn. Ich glaube zwar nicht, dass das jetzt noch schleift, aber sollte es das tun, weiß ich anhand des fehlenden Lacks wo.

Warum das geschliffen hat, erschließt sich mir nicht wirklich. Beim Verschränkungstest war alles ok. Evtl. haben sich die Federn noch etwas gesetzt.

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Platz schaffen

Ich hab noch weitere Bilder von dem Schlachter bekommen. Hat schon derbe einen abbekommen, dass das Dach geknickt ist.

Ob die Scheibe noch heil ist? Auf der Beifahrerseite ist sie offenbar aus dem Rahmen.

Na, ich werde sehen. Scheibe wär schon nett, meine wird langsam an den Ecken milchig. Von Hinten wirkt er ganz gut.

Und was wichtig ist, es ist der richtige Motor drin. Ein 1,8l Saugdiesel wie meiner. Soll wohl ganz sauber laufen und ca. 118.000km auf der Uhr haben.

Wenn ich den nächste Woche hole – wann ist noch nicht klar – dann brauche ich Platz in der Werkstatthölle. Ich bin aus Nummer sicher gegangen und habe mir die Werkstatthölle vorgenommen. Denn Platz war da eigentlich keiner.

Sorry für das unscharfe Foto, ich habe leider nur das gemacht.

Für das Hallengrillen werde ich noch einmal besser aufräumen, aber nach 3 Stunden hatte ich die Werkstatthölle immerhin so weit, dass da wieder ein Auto reinpasst.

Kann sein, dass ich Montag da ganz normal arbeite – aber ich bin vorbereitet. Der Schlachter kann kommen.

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Teile, ich brauch Teile…

Ich habe Post bekommen. Ich habe ja so meine Probleme mit den billigen Heckleuchten am Titan. Also habe ich etwas direkt in China bestellt. Die Lieferzeiten sind echt fies, wobei es für direkt auch China ging: 3,5 Wochen waren die Teile unterwegs.

Metallfassungen, die ich in die Land Rover Heckleuchten einsetzen will. Insgesamt haben die inkl. Versand 3,17 Euro gekostet. Da wartet man eben einmal.

Das Warten auf das Ersatzteil bei der abgerissenen Zugstrebe hatte mich aber genervt. Zugegeben: Der Verkäufer hat das echt umgehend abgeschickt. Aber er konnte es eben erst am nächsten Werktag aufgeben und der Versand dauerte auch noch ein wenig. Die Ersatzteilversorgung für den Escort MK4 ist nicht wirklich die beste. Verschleißteile bekommt man noch so weit, aber alles andere – schwierig. Ich brauche nichts wirklich konkret im Moment, aber der Zeitpunkt ist jetzt der richtige, einen Schlacher zu suchen, um ein Teilefundus aufzubauen.

Ich brauche einen Schlachter. Alte Passat laufen mir ab und an so zu, aber Escort? Also bastelte ich eine Grafik, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen.

Damit suchte ich über Instagram, Facebook und eBay Kleinanzeigen einen Schlachter. Ich habe keine Eile, das ist die beste Voraussetzung, etwas zum kleinen Preis zu bekommen. Mir ging es einfach darum, die Information zu streuen, dass ich suche. Wenn dann tatsächlich mal einer billig weg kann, wissen es eventuell andere, die mir die Info weiterleiten.

Es ging schneller, als gedacht. Ich bekam Post über eBay Kleinanzeigen.

Äh nein, die meinte ich nicht, ich meinte die hier:

Klang soweit schon einmal interessant. Preis ist für mich auch ok, ein Bild hatte er spontan auf der Platte, oder dem Handy.

Ich werde den wohl nächste Woche holen und dann direkt schlachten und danach entsorgen. Einige Teile werde ich versuchen zu versilbern, um einen Teil der Kosten wieder reinzuholen, weil ich sie eh nicht brauche: Sitze/Türverkleidungen, Heckklappe, Heckleuchten, Heckstoßstange, Schiebedach, den noch heilen Scheinwerfer,… Wobei ich die Sitze beispielsweise versuche zu verkaufen – meldet sich keiner, werden sie mit entsorgt. Ich habe schlichtweg nicht den Platz, so etwas einzulagern.

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Wieder spurtreu

Gestern habe ich eine gebrauchte Zugstrebe für den Titan bekommen.

Ich dachte mir, dann fahr ich doch einmal in die Werkstatt und bau die ein. Ich fuhr aus der Garage und die Geräusche von der Hinterachse gefielen mir gar nicht. Ich habe nachgesehen und gewackelt.

Ganz klares nein. So fahre ich nicht. Viel zu gefährlich, dass Folgeschäden kommen, oder ein Unfall passiert. Glück gehabt, dass es bisher gut gegangen ist. Provozieren muss man nix.

Ich hab gecheckt, habe ich alles daheim, das ich zum Reparieren brauche? Ach, probieren wir es einfach einmal, das im Hinterhof zu fixen.

Ich habe ehrlich gesagt damit gerechnet: Das kurze Stück im Achsschenkel musste ich abflexen, also die Mutter abtrennen. Ich habe daheim nur eine Billigflex, da merkt man echt den Unterschied zu einer Powermaschine.

Damit war das aber nicht raus. Streicheln mit dem Hammer brachte da nix, ich musste schon richtig draufdreschen, bis die Reste rausfielen.

Die Schraube vorne ging glücklicherweise verhältnismäßig einfach auf. Reingeschraubt war der schnell.

Schon irgendwie komisch einen Blogbericht zu schreiben, wo zwei Verschraubungen geöffnet und mit neuem Teil wieder geschlossen werden 😉

Natürlich musste ich überprüfen, ob und wo das Rad geschliffen hat. Und da waren tatsächlich Spuren am hinteren Ende.

Es kann sein, dass das vom Schaden kommt, oder dass ich nicht genug gebördelt habe. Bei Vollbeladung schliff es minimal beim Einfedern. Kann aber eigentlich nicht sein, dass es am Bördeln lag, weil ja auch die Heckschürze angeschliffen ist. Das müsste dann auf der anderen Seite auch so sein. Da war das Rad zu weit hinten.

Ich habe das jetzt erst einmal beilackiert mit Rostschutzfarbe, damit es keinen Rost ansetzt. Sollte es bei Vollbeladung weiterhin minimal Schleifen beim Einfedern, dreschen wir eben noch mal mit dem Hammer von innen drauf – viel ist es ja nicht. Da ein Teil der Bruchstelle rostig ist, war die Zugstrebe schon länger angebrochen.

Keine Ahnung, wie das vorher schon gearbeitet hat, bevor sie endgültig durch war.

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Gute und schlechte Aussichten

Die Sicht nach hinten im Titan ist wirklich beschissen. Ich liebe die Engelmann Rückspiegel, die ich auch am Titan waren. Das sind für mich DIE 80er Jahre Rückspiegel. Echte Tuning Geschichte. Deshalb verbaue ich die so gerne. Vielleicht auch aus Sentimentalität, weil ich die schon in den 80er Jahren an meinem erste Auto hatte.

Die Hutze auf der Haube damals war übrigens auch von Zastrow. Scheiße, ich bau immer das gleiche Auto 😉

Beim Titan haben sich die Engelmänner aber als untauglich erwiesen. Da ich hinten keine Scheiben habe, sehe ich einfach zu wenig. Und das ist gelinde gesagt suboptimal. Deshalb habe ich nach Alternativen gesucht. Ich hätte irgendwelche Transporterspiegel montieren können, aber ich wollte etwas mit Stil – oder etwas, das vollkommen over the top ist. Ich entschloss mich für letzteres – fiesen 80er Jahre Trash, eigentlich für Vans. Und so etwas gibt es tatsächlich noch neu zu kaufen.

Ich habe das einmal angehalten, aber so konnte ich nicht sehen, wie das wirkt, weil ich nicht weit genug vom Fahrzeug weggehen konnte.

Ich wollte heute auf ein Autotreffen im Odenwald, also entschloss ich mich, ausnahmsweise samstags in die Werkstatthölle zu fahren. Aus dem Treffen wurde nix, aber dazu später.

Ich klebte erst einmal den oberen Halter mit Gaffatape fest und hab mir das dann aus Entfernung angesehen.

Mein Urteil: Durchgefallen. Das stand einfach zu weit weg vom Fahrzeug. Ist ja auch eigentlich nicht für PKW gemacht. Wäre ja auch zu schön, wenn mal etwas Plug & Play funktionieren würde. Es war mir klar: Es geht mal wieder ins Eingemachte. Vorsichtshalber rief ich meinen TÜV Prüfer an, ob der Spiegelarm klappbar sein muss. Muss er glücklicherweise nicht.

Ich kürzte den unteren, nicht einstellbaren Bügel um ca. 6 cm und punktete das erst einmal zusammen, um das Ergebnis einzuschätzen.

Wieder angetapet. Diesmal fand ich das Ergebnis befriedigend.

Also habe ich es rundum verschweißt und verschliffen.

Natürlich habe ich das grundiert und danach auch lackiert. Die Dreiecke, an denen die Engelmänner verschraubt waren, musste ich auch lackieren. Irgendwie hatte der Lack mit den Gummis der Spiegel reagiert. Warum auch immer. Den Lack konnte ich einfach wegschieben.

Klar, dass ich das abgeschliffen, grundiert und lackiert habe. Genau, wie die Halter der Querstreben. Da war schon in neu der Lack ab. Taiwanschrott eben…

Ich hatte anfangs gedacht, ich könnte die weglassen, aber das war viel zu wackelig, das hätte zu sehr vibriert. Letztendlich habe ich mich entschlossen, die Streben an den ursprünglichen Spiegeldreiecken zu verschrauben.

Die Verstellbaren oberen Streben werden eigentlich nur mit einer Schraube geklemmt. Das gefiel mir aber nicht, da die Schraube weit herausgestanden hätte. Deshalb entschied ich mich, das innere Rohr durchzubohren.

Das Ergebnis: Die Sicht nach hinten ist VIEL besser – ach ja und so sieht das Endergebnis aus:



Ready for the Show? Leider nicht. Auf der Heimfahrt fielen mir ein etwas schwammigeres Fahrverhalten und ein Klappern am Unterboden auf. Was zur Hölle war da los. In der heimischen Garage legte ich mich unters Auto und glaubte meinen Augen nicht.

Da ist tatsächlich eine Zugstrebe an der Hinterachse abgerissen! Äh ja, bzw. nein. So fahre ich nicht in den Odenwald.

Wie ich inzwischen recherchiert habe, ist das wohl eine Schwachstelle am Escort MK4. Gebrauchten Ersatz habe ich inzwischen organisiert, der geht Montag in die Post, wenn alles klappt. Inzwischen kenne ich ja ein paar Escort Schrauber. Einen eigenen Fundus habe ich mir noch nicht aufgebaut. Vielleicht sollte ich mir doch irgendwann einen Schlachter holen…

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Da war ungenutzte Werbefläche…

Der Focht Titan hatte bis gestern am Kasten je Seite zwei mattschwarze Flächen. Ich hatte mir Gedanken gemacht, wie ich die beschrifte, aber immer den Arsch nicht hochbekommen. Aber ungenutzte Werbefläche? Zu was hat man so ein auffälliges Auto?

Da ich in letzter Zeit zu meinen Gigs als mobiler DJ am liebsten mit dem Titan fahre, dachte ich mir, ich könnte doch mit dem Titan Werbung für dieses Nebenerwerbe machen. Aber auch das will entworfen sein. Gut, dass ich auch Grafiker bin 😉 Mein DJ Logo trägt eigentlich einen stilisierten Kopfhörer, aber in der Vergrößerung würde der zu primitiv wirken, also habe ich etwas mit einem viel detaillierteren Kopfhörer entworfen.

Das Ganze sind geplottete Aufkleber, die mit Hilfe von Transferfolie auf das Auto aufgeklebt werden. Mit Kreppband fixiert man das vorher in der Größe, damit es nicht schief wird.

Der Kopfhörer sitzt normal rechts vom Schriftzug. Sähe auf der Beifahrerseite aber nicht so dynamisch aus, deswegen habe ich ihn auf der Beifahrerseite nach links gesetzt.

Da man den Wagen im Straßenverkehr oft nur von hinten sieht, kam auch auf eine Hecktür Werbung.

Die hintere Beschriftung überzeugt mich noch nicht wirklich. Da muss ich noch einmal ran. Entweder nach unten erweitern mit eine Liste der Dienstleistungen, oder alles noch einmal ab und die Scheiben beschriften.

Aber seitlich bin ich recht zufrieden.

Kein Störfaktor, um auf Biegen und Brechen Werbung zu machen, es fügt sich ganz gut ins Gesamtdesign ein.

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