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Goldfinger evtl. zu verkaufen…

Ich bin nicht vernünftig – eigentlich…

Aber es wird a) zuviel und da b) meine Kunden alle so nett sind, ihre Rechnungen nicht zu bezahlen, ich aber meine Rechnungen bezahlen muß, starte ich einen vorsichtigen Versuch, evtl. den Goldfinger zu verkaufen. So sehr mir das Herz blutet. Eigentlich hatte ich mal gesagt, daß ich DEN nie hergeben werde.

Was nützt mir ein unvollendeter Traum in der Garage, wenn die finanziellen Opfer dafür zu groß werden?

Erstmal zu den technischen Daten:

EZ 5/74 – also einer des seltenen ersten Modelljahres mit allen Specials
Motorisierung: 1,6l 85PS aus einem 80er Passat 32, Laufleistung ca 75.000km
Getriebe: Lecker, lecker, lecker: langes Getriebe aus 73er Audi 80GT
Luftfilter Edelbrock Flyeye, originaler Luftfilter vorhanden
Fahrwerk: Hinten Serie, vorne 32B Federbeine mit -75mm Federn, originale Federbeine vorhanden
Sitze: ADAC Sitzausstattung (Recaro Fahrerseite tiefergesetzt, Beifahrersitz „normal“) Originalsitze vorhanden, leider mit nicht 100% Polster
Lenkrad: Grant Sportlenkrad auf Momo Nabe adaptiert, Originallenkrad vorhanden.
Felgen: Cosmic in 5,5 x 13 – würde ich behalten, können aber miterworben werden. Ansonsten kommen brauchbare Serienfelgen drauf mit alten Pneus.
AHK ist eingetragen.

Zustand: Der Wagen fährt, bremst, lenkt. Motor in super Zustand.
Blech: Der Wagen ist in ungeschweißtem Originalzustand. Obwohl ungeschweißt etwas falsch ist: Auf der Fahrerseite wurde unfallbedingt mal das Seitenteil zum Teil gewechselt. Der Wagen hat keine ernsthaften Rostschäden, der einzige offene Rost ist am Heckblech zu sehen, da besteht etwas Handlungsbedarf. Der Wagen hat ein paar Dellen in der Haube, die vorderen Kotflügel zeigen Rostansätze – was drunter ist weiß ich nicht, ich hatte die Flügel noch nicht unten. Der Lack ist Hellas Metalic, zeigt deutliche Lackabplatzer, was ich mit den Aufklebern kaschiert habe.
Armaturenbrett ist natürlich gerissen.

Eine bessere Basis ist schwer zu finden – für einen unrestaurierten 74er Passat ist das Auto vom Zustand her sensationell!

Eigentlich sollte das mein bestes Auto werden, hatte da großes vor. Richtige Lackierung in Metalflake, noch dickere Maschine, Fahrwerk weiter optimieren evtl. mit Ascona Federn hinten, etc.

Ich habe den Wagen vor Jahren zu einem fairen Preis geschossen unter der Voraussetzung, der Voreigentümer (Alexander aus Aalen) will wissen, as mit dem Auto passiert. So will ich es auch halten. Es ist mir egal, ob der Wagen genau so weitergefahen wird, original aufgebaut oder komplett umgebaut, aber er sollte in der Scene bleiben und nicht an einen Käufer gehen, der damit 1-2 Saison die Scene unruhig macht und danach aus Spekulation bei eBay vertickert. Das bin ich dem Alex schuldig. Schön, aber nicht zwingend Voraussetzung wäre ein Rückkaufrecht.

Ich lasse mich darauf ein, einige Ersatzteile für den Wagen aus meinem Fundus mitzuveräußern, die mich sonst NIE verlassen würden, um dem Goldfinger eine goldene Zukunft zu ermöglichen. Der Preis richtet sich nach dem Umfang der mitgegebenen Teilen. Er wird aber fürs nackte Auto bei einem vierstelligen Bereich sein mit einer 1 davor. Alles andere ist VHS.

Standort Mainz


Nachtrag:

Der Wagen ist verkauft, kann aber sein, daß er zurück kommt….

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Kadett C hilft Passaratti

Heute war ein kleines Oldtimertreffen beim Oldtimer-Park Rabenau. Monsterbacke wollte dahin, ich hatte nichts anderes vor, wieso eigentlich nicht. Ich fuhr mit dem Goldfinger, der war noch vom Oldtimertreffen an den Opelvillen gewaschen. Wie zu erwarten lief der Wagen prima über die Autobahn, macht Spaß, wenn man den lahmen Diesel gewohnt ist. Am ersten Kreisverkehr nach der Autobahn dann der peinliche Moment. Ich bekam keinen Gang rein. Nach der Schrecksekunde bekam ich mit viel Rühren den dritten Gang rein. Die 85PS reichen aus, um im dritten anzufahren, also erstmal raus aus dem Kreisverkehr. Druntergelegt, kommt an nix ran. Naja, dritter und vierter Gang gehen ja – damit kam ich erst einmal an.

Neben mir stand der Opel Kadett C Club Gießen mit 3 Autos.

Ich genoß erst einmal das Treffen. Beim Wegfahren bekam ich dann den ersten Gang wieder rein. Das Wunder der Selbstreparatur? 2. Gang. Wunderbar. 3. Gang. 3. Gang? 3. Gaaaaaaaang? Ab dem Zeitpunkt ging nur noch der 2. Gang. Im 2. Gang 90km nach Hause? Neeee. Und nur nen normalen Wagenheber bei, da will man sich nicht unters Auto legen und dran rumwackeln. Ich war kurz vorm Anruf beim ADAC, suchte ne leicht zu findende Stelle. Da kam ich an just 2 der Autos von dem Kadett C Club vorbei. Moment, die wohnen da? Da könnte man doch mal fragen.
Ja, sie liehen mir einen Rangierwagenheber. Druntergelegt, Ah, Schaltgestänge auseinander, Schraube fehlt. Die hatten die Junx auch noch. Einfach irgendwie reingeschraubt, braucht noch etwas Feintuning, aber er lies sich erst mal wieder schalten. Gut, daß man sich auch über Markengrenzen hilft…

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5 richtige im Lotto

Nein, ich spiel kein Lotto – aber ich spiele eBay…

Letzthin war eine Auktion mit 10 Passat Heckblechen.

Nun, ich muß ehrlich sein. Ich erkenne nicht auf den ersten Blick, welche das sind. Aber Passatteile im Fundus – wenn die billig sind… Mal ein Gebot abgegeben und den Zuschlag bekommen für nen sehr fairen Preis. Am Wochenende dann das Paket bekommen und gleich in die Tiefgarage – beim Goldfinger brauche ich ja ein Heckblech.

Das liegt jetzt verkehrt herum – aber glaubt mir – es paßt! Insgesamt sind also 5 Heckbleche für den 32er Chommodell bei – Hallelujah! Wenn auch 2 davon von eher mäßiger Formgebung sind. Wieder ein Puzzleteil mehr. Blech habe ich jetzt alles zusammen…

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Langsam flippen die Leute aus mit den Preisen…

Eines der Hauptprobleme bei alten Passat sind die Armaturenbretter. Die reißen – alle. Ich hatte schon einmal versucht, eine Nachfertigungsaktion anzuleiern, hatte aber frustriert aufgegeben, als ich förmlich zusammengeschissen wurde, man könne sich doch ein gebrauchtes Armaturenbrett besorgen, wo denn das Problem liege. Das Problem liegt darin, daß fast JEDER eines sucht. Und so kommt es zu solchen Spitzen – gestern passiert bei eBay:

312 Euro? Hölle, Hölle, Hölle! Nein, ich habe dieses Armaturenbrett nicht gekauft. Das war mir dann doch zu heftig…

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Ein „neuer“ Puff für den Goldfinger

Eigentlich wollte ich das ja beim Vorbesitzer reklamieren, aber irgendwie stieg der nicht drauf ein. Komisch. Dabei hat der Wagen ganze 300 Euro gekostet, da muß doch lebenslange Garantie dabei sein 😉

Tatsache war aber, daß der Auspuff abblies – kein Wunder, da waren gleich mehrere Löcher.

Also unters Auto gelegt. Hebebühne oder Grube habe ich ja leider nicht. Und ich hasse es. Wenn man 2,04m groß ist, dann sind dementsprechend auch die Arme etwas länger, als bei anderen…

Die Verbindung zum Mitteltopf lies sich nach längerem Gängeln trennen, die Letzte Verbindung nicht. Egal, der Topf war eh hin, also abgeflext. Den Topf zu schweißen macht wohl wenig Sinn, der raschelt und klappert nicht schlecht beim Schütteln.

Der „neue“ Topf ist von dem Schlachtwagen, aus dem auch der Motor ist. macht nen guten Eindruck, auch wenn die Rohre schon etwas rostig sind. Es ist sogar noch der Aufkleber drauf – der KANN nicht lange montiert gewesen sein.

Ist auch ein Leistritz, also kein Billigschrott. Ich muß mal wieder intensiv auf eBay suchen und mir mal ne neue Anlage zusammensammeln. Aber die ist jetzt erst einmal dicht.

Das Endrohr habe ich auch vom späten 32er Passat übernommen – der 74er hatte da noch so nen Mini-Endtopf, den man in Fachkreisen „Brötchen“ nennt. Der spätere Passat hatte das Brötchen nicht mehr – und ich muß auch sagen, man hört keinen Unterschied, außer dem, daß der Auspuff jetzt nicht mehr abbläst.

Denke mal, ich hab jetzt vorerst Ruhe mit dem Auspuff. Die Optik vom Endrohr werde ich wohl auch so lassen. Ist nicht so primitiv dünn, wie beim 1,3er und ne Blende da hinten druff zu schweißen würde wohl lächerlich aussehen.

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Blechcheck

Schon auf der OSG-Party kam ich mit einer Lackiererin ins Gespräch. Eigentlich war es ein Gespräch im Einfluß von Alkohol. Man könnte den Goldfinger ja neu lackieren. Natürlich in Gold, aber wie wärs mit Metalflake?

Nun, das Hirngespinst steht. Ob es ein Hirngespinst bleibt – wir werden es sehen. Aber wenn ich Kohle für Lack ausgeben soll, dann solls aber auch bitte lange halten. Also vorher schweißen. Is doch ein 33 Jahre alter wassergeühlter VW. Der muß zu schweißen sein. Also traf ich mich mit dem Karosseriebauer meines Vertrauens und wir checkten das Blech.

Gut, beide vorderen Flügel müssen neu, das war bekannt und die habe ich ja auch inzwischen als Neuteile liegen. Die Fahrerseite hatte einen Unfall, deshalb ist die Tür neuer, als der Rest des Wagens, was mich nicht stört. Das halbe hintere Seitenteil wurde wohl wegen jenem Unfall getauscht (bis Mitte Radlauf). Beide Schweller sind an ner kleinen Stelle geschweißt. Aber Durchrostungen an der Karosse? Eine Ecke vom Heck is tatsächlich durch – das wars aber. An manchen Stellen muß etwas entrostet werden, aber das is wirklich oberflächlich. Fast schon zu schade, da was zu machen, wenn der Lack nich so schlecht wäre…

Mal sehen, ob das mit dem Metalflake was wird. Ich fände es scharf…

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Ich hab wieder einen Neuwagen!

Letzten Sonntag auf der Autobahn mit dem Goldfinger. Spontaner Halt auf dem Standstreifen, leider zu langsam gebremst, aber fast genau getroffen:

Hätte der Wagen einen Tageskilometerzähler, hätte man es noch besser nullen können, aber da das das Standardmodell ist, hat er solchen „Luxus“ leider nicht. Hab zwar nen anderen Tacho mit Tageskilometerzähler, aber der originale bleibt drin, der gehört einfach zur Geschichte des Wagens. Und in dem Fall bin ich mal Originalo.

Dem Zustand des Wagens nach, war das das erste mal, daß er die 100.000er Grenze überschritten hat. Greift jetzt wieder die Neuwagengarantie?

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Wir plündern mal wieder in fremden Ragalen…

Am Wochenende gehts zum OSG-Meet mit dem Goldfinger. Anlaß, mal n paar Kleinigkeiten zu richten. SO hielt der Schlauch der Gehäuseentlüftung nicht am Luftfilter. Also erst mal ein Provisorium.

Einfach ein Schlauch in ne leere Getriebeöldose. Professionell mit Kabelbindern fixiert. Bin mal gespannt, wie lange ich so rumfahre.
Die Lima war nicht richtig geerdet. Nach nem Erdungskabel gesucht und gefunden. Ich habs erst mal zum Ventildeecker rübergezogen.

Dann war da noch das Problem, daß das Fahrwerk auf der Autobahn schwammig war ab Tempo 140. Vorne ist ja alles gemacht, das Problem muß hinten liegen. Da war ich noch nicht dran. Jo! Der eine Dämpfer war vollends am Sack. Ist zwar schwer auseinander zu ziehen, aber zusammenschieben läßt er sich mit dem kleinen Finger. Hier das entsprechennde Beweißvideo:

www.youtube.com/watch?v=hXQP6qmMl50

Hier habe ich mal was versucht. Gasdruckdämpfer vom Käfer. Um die Verbauen zu können, mußte ich die Hülsen in den Augen auswechseln.

Die vom Käfer (Schräglenker hinten) haben großere Löcher und sind unten zu kurz. Aber die Hülsen von den Schrott Dämpfern brauchte ich ja eh nicht mehr.

Hier muß ich auch bei – da is ja Rost. Und das bei einem gerade mal 33 Jahre jungen Wagen. Skandal! Ich sollte VW nen Brief schreiben und auf Kulanz bestehen.

Einzige Bedenken: Die sind etwas kürzer, als die Passatdämpfer. Ob der bei der Fahrt so weit ausfedert, daß er anschlägt?
Ich hab ne Probefahrt gemacht und soweit nix gehört. Is murz hart hinten, mal sehen, ob mich das glücklich macht. Ich hab auch noch NOS Seriendämpfer als Alternative rumfliegen.

Bei der Probefahrt habe ich die Gelegenheit genutzt, mal wieder mal Bilder vom Auto zu machen. Irgendwie hatte ich keine Vernünftigen. Ich brauchte ja ein Bild mit dem Höhenvergleich.

Vor der Fahrwerkumrüstung:

Nach der Entsportbootung:

Und natürlich noch ein paar andere Bilder:

Weitere Bilder in der Galerie.

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KLE, der ADAC Stammkunde…

Der Goldfinger ist jetzt in Mainz. Zusammen mit meiner Praktikantin, verfeinerte ich och ein wenig das Aufkleberdesign. Da fehlte noch das i-Tüpfelchen.

Am Nachmittag hatte ich wieder eine lustige Odyssee hinter mir. Vor der Abreise zum Passattreffen wollte ich noch Spur einstellen lassen. Der Wagen zieht zwar nicht einseitig, aber sicher ist sicher. Und dann die Hiobs-Botschaft. Die Achsvermessungsanlage vom Reifenhändler nebenan is am Sack. Was nun?
Ich hatte eigentlich gesagt, daß ATU meine Autos nie in die Finger bekommt, aber in der Not. Also bei ATU angerufen. Die Zentrale dran: „Fahren Sie einfach zu Ihrer ATU Filiale, sie brauchen keinen Termin, das erledigen wir sofort.
Gesagt getan. Nach Feierabend zu den Mainzer ATU-Fillialen: „Heute nicht mehr“, dann nach Wiesbaden. Da einen netten Plausch gehabt, die fanden den Goldfinger wirklich sensationell, aber Zeit, um die Spur einzustellen hatten sie nicht. Sie verwiesen mich auf die Filiale in Frankfurt. Ok, wollte ja eh noch etwas Probefahrt machen. Aber auch in Frankfurt: Keine Chance. Muß wohl auch so gehen.
Auf der Heimfahrt fuhr ich etwas anders, um mal ne Strecke ohne Geschwindigkeitsbeschränkung zu haben. Und was war: Stau. Tolle Wurst.
Aber irgendwie war das auch gut so. Klingt jetzt komisch, is aber so.
Im Stau, ich frotzelte ein wenig mit einem aufgemotzten Calibra, dann der Gau: Kupplungspedal fällt aufs Bodenblech und versagt seinen Dienst. Peinlich dem Calibra gegenüber, aber war eben so – also auf den Standstreifen gerollt und nachgesehen – der Hebel am Getriebe war ab. Oder sagen wir so – da war er schon noch, aber er drehte durch. Ficken. Also was tun? Man hat ja schließlich die goldene ADAC Karte. Ich war übrigens einst nachts um 3 auf der Autobahn mal eingetreten. Damals mitn einer Panne mit meinem Passaratti Kuh-Pee.
Akku vom Handy fast leer. Jetzt schnell sprechen. Hat gereicht, um die gelben Engel zu holen. Es wr sonnig, ich hatte noch Zigaretten, ne halbe Flasche Cola auch. Also schön in die Sonne gelegt und gewartet. Es hält ein Corsa und der Fahrer steigt grinsend aus und kommt auf mich zu – ein Leser dieses Blogs. Herrgott, die Welt ist ein Dorf. Er hatte kein Werkzeug dabei, aber mit ein bissi Gebabbel wird die Wartezeit auf den ADAC kurzweilig. Der kam dann irgendwann gleich mit dem Abschlepper. N junger Typ, der den Goldfinger – wir ahnen es – wirklich stylisch fand. Er schleppte mich direkt an die Halle. Hatte leider keine Cam bei. Die Nachbarn werden sich ihren Teil gedacht habe. Kurze Hallenführung für den Gelben Engel, n Trinkgeld in die Hand gedrückt und dann gleich zur Tat geschritten. Der Hebel hatte keinerlei Verzahnung mehr. Hab dann 2 Hebel von anderen Getrieben geklopft – auch da war keiner mehr 100%g aber wenn man das richtig festzieht, sollte das halten. Den 2. Hebel habbich mal ins Handgepäck gelegt – man weiß ja nie…
nach ner Viertelstunde war der Bock fahrbereit. Gut, daß ich die Probefahrt gemacht hab – gestern war das nicht o schlimm, eute auf der Piste wärs ärgerlicher.

Ich packe jetzt meine Sachen und warte auf Urs, der von München nach Mainz kommt und mit mir dann weiter fährt nach Warendorf zum Passattreffen. Wird schon schiefgehen – die paar Kilometer…

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Fährt, bremst, lenkt…

Gestern standen Tony und ich wieder in der Halle. Tony hat dafür einen Kartfahr-Abend mit den Kollegen von Opel sausen lassen. Eine Heldentat.
Es waren noch Restarbeiten über. So hat Tony einen neuen Unterbrecherkontakt eingebaut und den eingestellt und auch die Zündung. Ich habe derweilen das Fliegenauge tiefergelegt. Wer kann schon behaupten einen tiefergelegten Luftfilter zu haben 😉 Ich habe dafür den Sockel der Luftfilters abgetrennt und in ein Blech das passende Loch für die Vergaseröffner mit den Blechnibbler (heißt das Ding so?) „gebissen“. Das Blech mit ein paar Punkten festgeheftet – fertig!

Jetzt geht die Haube auch zu – Apropos, die haben wir dann auch montiert. Dann Bremsen entlüftet, Antriebswelle festgezogen, Räder mit dem Drehmomentschlüssel nachgezogen und anderer Kleinkram. Dann endlich das Rollout:

Tony und ich bretterten ein wenig durch die Gegend. Gut, Bremsen könnten besser sein – waren sie aber vorher schon. Das ist zwar Serie, aber das könnte man noch modernisieren, vielleicht ein moderner Bremskraftverstärker. Mal sehen, wie das mit dem Platz hinhaut. Aber ansonsten: Der Motor geht gut von unten raus, ruckelt nicht, selbst wenn man 50 im vierten Gang fährt, das Getriebe schaltet einwandfrei. Coole Sache, Parker, hamwer gut hinbekommen. Auch die Straßenlage is ok, der fliegt gut umme Kurven, das is eher sin Terrain, als schnelle Geraden.
Der Kupplungszug macht etwas Ärger – da ist das Gewinde zur Einstellung aus Plastik(!) und das ist natürlich gebrochen. Und jetzt rutschte das Teil bei der Probefahrt vom Halter. Super. Wir habens jetzt mit Draht gesichert.

BTW: Heute kam die neue Kupplung. Tolle Wurst. Jetzt reiße ich den Motor deshalb erstmal nicht mehr raus…

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