Posted in Goldfinger

Yeah, der Motor is drin und läuft!

So, Schnauze voll, auf die neue Kupplung zu warten. Der Verkäufer bei eBay kann sich die langsam in den Allerwertesten schieben. Gut, ich habe sie kurzfristig gekauft, aber wenn einer verspricht, sie Donnerstag in die Post zu stecken und die am Montag noch nicht da ist, stimmt was nicht.
Muß auch so gehen. Also habe ich die Kupplung vom originalen Motor vom Goldfinger runtergeschraubt, hat auch 190mm – ok, nehmen wir die. Draufgeschraubt und dann ging das Rangieren los. Zusammen mit Tony gings los, Auto nach hinten schieben, Motor unter die Elektroseilwinde tragen, an die Kette legen, Getiebe in den Motorraum legen, Motor hoch, Auto wieder vor,…
Alles ein wenig umständlich, andere haben einen mobilen Motorkran, aber so gings auch. Wir haben sogar ohne Hebebühne das Getriebe von hinten aufgeschoben bekommen. Aber irgendwie war das alles verkantet. Des Rätsels Lösung: Der Anlasser, den wir sträflicherweise nicht abgeschraubt hatten, hatte sich verkeilt. Anlasser weg und flutsch war das Getriebe in der richtigen Position zum Motor. Geile Sache das. Dann ging das Gefummel mit dem Anschließen los. VW hatte damals schätzungsweise noch Kinder am Band arbeiten. Ihr wollt mir nicht ernsthaft weismachen wollen, daß es Erwachsene mit so kleinen Händen gibt um an manch eine Schraube ranzukommen?
Nach 3,5 Stunden wars fertig. Wasser drin, alle Anschlüsse dran, dann könnte man ihn ja mal anlassen.

Am Zündschlüssel gedreht – nix. Kurz nachgedacht – es war der Klassiker: Massekabel am Motor vergessen. Also ds noch angeschraubt – ja, er leiert. Er kam natürlich nicht sofort, weil er erst einmal Sprit fördern mußte – is ja auch gut so, so konnte die Ölpumpe auch erst einmal fördern und er hat nicht gleich gefressen, weil nach der langen Standzeit das Öl komplett zurückgelaufen war. Sprit kommt am Vergaser an und spontan nimmt der Motor seine Arbeit auf. Halleluja! Und wenn er die Kaltlaufphase hinter sich hat (den Heizigel habbich noch nicht verkabelt), läuft das Ding auch wirklich ruhig, Versager nimmt spontan Gas an, wir waren begeistert. Gut, ich hatte nix anderes erwartet 😉

Heute kommen dann Restarbeiten: Bremsen entlüften, etc. Tony hat von sich daheim Motoreinstellgedöns mitgebracht, der Motor scheint soweit gut eingestellt zu sein, aber nachsehen und optimieren kann man ja mal. Der Luftfilter erscheint zu hoch, der muß niedriger werden, da muß ich mir noch was ausdenken. Uns wird schon nicht langweilig werden, aber jetzt fiebere ich erst einmal der ersten Probefahrt entgegen – verständlich, oder?

Share:
Posted in Goldfinger

Dinge, die aufhalten

Wenn jetzt die Dreckskupplung da wäre, könnte ich mit dem Einbau das Motors beginnen. Aber so habe ich einiges erledigt, die uns Morgen aufgehalten hätten. Also den Gaszug reinhängen. Wenn das mal so einfach gewesen wäre. Gaszüge mögen mich anscheinend nicht. Der originale paßte nicht auf den Vergaser – der zum Motor passende aber nicht aufs Gaspedal – 2 komplett verschiedene Systeme. Links der Gaszug vom Goldfinger, rechts der aus dem 80er Passat.

Was also tun. Zunächst dachte ich an die „Modernisierung“ des Gaspedals. Nur habe ich kein Gaspedal im Fundus gefunden. Also habe ich den Gaszug umgeschweißt.

Also Aufnahme altes Gaspedal an neueren Gaszug. Ich habe dazu den Gaszug aus dem 73er Schlachter zerschnitten – der war schlechter erhalten, als der aus dem Goldfinger. Gut, daß mir dieses Problem heute schon aufgefallen ist, im Endspurt hätte das mich zum Wahnsinn getrieben.

Am Motor habe ich die Wasserschlauchführung auf Modelljahr 1974 umgestrickt. Sonst hätte ich den einen Schilach vom Heizungskühler umfuddeln müssen und der is a) noch gut und b) kommt man da beschissen dran. Und so ein wenig alte Optik ist ja auch ganz nett – auch wenns vermutlich außer mir niemanden auffällt.

Im Innenraum hat sich auch einiges getan. Ich habe das Radio rausgeworfen, das kaum Empfang hatte, um festzustellen, es lag nicht am Radio, sondern an der Antenne. Aber man hat ja noch Antennen im Fundus. Hatte mir auf der Motorshow in Essen nen Vorrat gekauft – zwei oder drei Antennen zum Stückpreis von 3 Euro, oder sowas um den Dreh. Manche Dinge lohnen sich im Vorrat zu haben.
Ich habe das Radio in die Mittelkonsole verlegt und den Lautsprecher in der Konsole angeschlossen. Oldschool Mono. Auch wenn das außer mir keiner versteht. In den Wagen kommt keine Anlage. Das Radio ist ein Blaupunkt ohne Schnickschnack, sollte ungefähr aus der Zeit sein. Herrlich nichtssagendes Design. Kann man die Multimedia-Anlage weiter minimalisieren? Mal vom kompletten weglassen abgesehen. Kaum vorzustellen, aber das war damals einfach normal. Also muß das 2007 auch noch funktionieren.

Wie Ihr auf dem Bild sehen könnt, habe ich auch eine Armaturenbrettblende ohne Radioausschnitt verbaut. Die hatte ich letztes Jahr auf dem Jahrestreffen der Passatkartei gekauft, kurz darauf im Racedesign beklebt und seit dem rumliegen. Die Blende auf der anderen Seite habe ich auch beklebt. Das Holzdesign war unansehnlich geworden. Das liegt nicht daran, daß das einer abgescheuert hat – das Material taugt einfach nix. Ich habe die kleine Blende vor dem Bekleben mit Glasreiniger gereinigt – der Lappen war braun….

Morgen kommt der Motor rein. Egal, ob die Kupplung kommt, oder nicht. Notfalls nehme ich eine gebrauchte, wie sonst auch immer. Dachte nur bei dem Wagen sollte es ma ne Nummer besser werden…

Share:
Posted in Goldfinger

Und raus mit dem Gulasch!

Am Samstag kümmerte ich mich um das zweite Federbein. geht ja fix, weiß ja jetzt wie es geht – Pustekuchen! Beim abschrauben des Bremssattelhalters machte es trotz WD 40 zweimal Knacks. Beide Schrauben abgerissen. Na danke! Und das auch noch an so ner sicherheitsrelevanten Stelle. Als ausgebohrt und Gewinde nachgeschnitten – gut, daß man so beschissen an das eine Gewinde rankommt.

Zeitplan war danach voll für die Füße, aber ein Zeitplan is eh für Beamtenkinder. Scheiße, mein Vater is ja pensionierter Beamter…

Nachdem ich die Mutter der Antriebswellen wieder festgeknallt hatte – VW schreib 230 Nm vor, das bringt Muckis – konnte ich mich an den Motorausbau machen. Beim Ausbau des Motors aus dem 73er Schlachtpassat habe ich das marode Stehblech halb rausgerissen, da dachte ich mir, trenne ich mal Motor und Getriebe und bau das getrennt raus, um Flurschaden zu vermeiden. In allen Reparaturleitfäden, die ich habe, steht Motor vom Getriebe ab und nach oben rausheben. Ich bekomme, daß die das nie sebst ausprobiert haben. Das geht nicht! Es ist zu wenig Platz im Motorraum, um den Motor vom Getriebe zu ziehen und rauszuheben. Aber da das Getriebe eh raus sollte, schaubte ich das auch weg, zogs nach hinten und so ging der Motor dann raus.

Jetzt herrscht erst einmal Leere im Motorraum.

Schön zu sehen, daß der Wagen auch hier keinen nennenswerten Rost hat. Und der Vorbesitzer hätte ihn fast geschlachtet…

Zwischendrin machte ich mir Gedanken zur Auspuffanlage. Es bleibt wohl erst einmal die jetzige drunter, auch wenn der Haupttopf zwei kleine Löcher hat, die Zeit…
Ich habe noch die originale Anlage zum Motor, aber auch einige Neuteile. Wird noch ein lustiges Puzzle. Beim Vorschalldämpfer wirds wohl der gebrauchte werden, dann auf dem neuen steht auf dem Aufkleber „Automatik“ – schade aber auch. Hat jemand einen für den Schalter und will tauschen?

Beim Hosenrohr ein ähnliches Spiel:

Das vom 85PS Motor hatte ich damals zerflext, weil die Schrauben nicht abgingen. Ein grober Fehler? Wir werden es sehen.

Share:
Posted in Goldfinger

Gehts nich noch tiefer?

Gestern habe ich mit dem Motorausbau begonnen. Wasserschläuche Ab, Kabel ab. Das ganze Programm eben. Gut, daß ich am Tag vorgher die Schrauben zwischen Krümmer und Hosenrohr mit WD40 eingeweicht hatte – gingen alle auf, obwohl man da zumindestens an 2 Schrauben nich ganz so dolle rankommt. Jetzt noch die Motorhalterungen ab und dann kann die Maschine raus.

Ging relativ schnell, viel zu früh am Abend. Da könnte man doch noch… Gedacht, getan, auf der Beifahrerseite das Federbein reingeschraubt.

Ich mußte die Bremszange aus mehreren zusammenfummeln. Beim Abbau hatte sich eine Schraube gewehrt, nach dem Gewaltabbau war ne neue Schrtaube fällig und der Giummi gerissen, etc. Am Ende war alles zusammen – Bremszange komplett vom Scheißhaus, also einem 85er Passat 32b. Und was is? Die stand so weit raus, daß die Cosmic Felgen nicht mehr draufpaßten. Ficken! Also alles wieder zurückbauen auf die ursprüngliche Bremse. Für die habbich keine neuen Bremsbeläge da – muß die erst einmal identifizieren, ob das überhaußt eineBremszange aus nem 73er Passat ist. Der Vorbesitzer hat da etwas expertimentirt. Im Goldfinger waren innenbelüftete Scheiben – bei 55PS. Die habe ich aber weggelassen, die waren extrem verrieft.
Einen neuen Bremsschlauch habe ich der Geschichte noch spendiert. So dolle waren die Bremsen nicht, obwohl zumindestens dieser Bremssattel gangbar ist.

Apropos expertimentieren – der Feder fehlt tatsächlich schon ne halbe Windung. Links eine Feder aus dem 73er Schlachter, rechts die Feder aus meinem Goldfinger.

Doch wie steht er denn jetzt? Ich habe die 75mm tieferen Federn aus dem Audi 80 Typ 89 genommen – und ich muß sagen…

…war das schon alles? Ich hoffe, der setzt sich noch ein wenig – derzeit sinds vielleicht ma 3cm, die der tatsächlich tiefer kam. Das kanns doch nicht sein…

Share:
Posted in Goldfinger

Wer hat mir denn gestern die Zeit geklaut?

Irgendwie war ich gestern abend bei Feierabend enttäuscht, wie wenig passiert ist. Könnte vielleicht- und das soll kein Vorwurf sein – daran liegen, daß der Tony bei mir in der Halle eine Antriebswelle seiner Alltagsschlampe gerichtet hat. Da hatte sich ein Gelenk verabschiedet, höchstwahrscheinlich deshalb, weil er bei ATU die Manschette wechseln lies und die vergessen hatten, Fett aufzufüllen. Ich habe ihm eine aus meinem Fundus gegeben. Er hat einen Golf 3 und das Gelenk von einem Passat 35i paßte. Nur Manschette brauchte er eine neue. Also fuhren wir zur Tanke. In dem Ort, in dem ich schraube, gibts zwar keinen Baumarkt, es gibt aber eine Tankstelle mit Autozubehör. Und mit etwas Überredungsarbeit durften wir die Achsmannschette raussuchen – es war nur ein Tankwart da. Tonys Auto wieder leise, Tony glücklich.

Ich hab paralell die Sitzkonsole für den Fahrersitz fertiggebraten.

Hocker sind drin. Na also:

Was ich übersehen hatte: Auch bei dem Sportsitz is eine Wange am Sack. Aber Glück im Unglück: Das ist so kaputt, daß der Metallbügel nicht auf den Oberschenkel drückt. Also fahrbar. Mal bei Gelegenheit richten.

Die Federbeine sind trocken. Gleich mal probiert, ob die rebound-Dämpfer gut für die tiefsten Federn sind. Sie sind es:

Zusammenbauen werde ich die Federbeine aber mit Teilen der originalen Federbeine, die derzeit verbaut sind. Die sind besser, als die, die ich aufgearbeitet hatte. Der Vorbesitzer hat den Wagen wirklich vorbildlich gewartet und gepflegt…

Heute sitze ich im Büro unwd warte auf die Paketboten. 2 waren schon da – DPD und GLS. Eingetroffen sind neue Bremsschläuche und ein Paket mit Ware für den Fusselshop. Was fehlt ist die Kupplung. Ohne die kann ich den Motor nicht einbauen. Scheiße, die Zeit wird immer knapper…

Share:
Posted in Goldfinger

Fahren wie der ADAC

Gestern wurde weitergeschraubt. Irgendwie bin ich ständig in der Halle gerade. Es waren einige Pakete eingetroffen, leider nicht alle. Ich habe inzwischen die rebound Stoßdämpfer (muß ich nacharbeiten, daß sie passen *grummel*), die Traggelenke von Dietje (die sind neu – dachte, das sind gebrauchte – geil) und auch das Paket vom Korrosionsschutzdepot war dabei. In dem Paket u.a. BOB Rostversiegelung. Das Zeug läßt sich unheimlich schnell verarbeiten. Rostwandler, Grundieren, lackieren an einem Abend – kein Thema. Leider etwas teurer, aber ich wollte das Zeug unbedingt mal testen. Als Versuchskaninchen mußten die Federbeine herhalten.

Grundiert…

..und lackiert.

Alles natürlich mit dem Pinsel – sieht man ja eh nicht später. Geht nur drum, Rostherde zu vermeiden.

Dann kümmerte ich mich um die Sitze. Gut, waren welche drin, aber der Beifahrersitz war der originale und der is herrlich ungemütlich und das wollte ich dem Urs nicht antun, wenn wir gemeinsam zum Passattreffen im Goldfinger fahren werden. Und der Fahrersitz – er war stylisch ohne Frage, aber er verursachte auch körperliche Schmerzen. Was ein ASS Sportsitz, bei dem der Schaumstoff in einer der Seitenwangen aufgegeben hatte – und so saß einer meiner Oberschenkel konsequent auf nem Metallbügel. Ne, geht gar nicht.

Als Sitzgestühl sollten Sitze herhalten, die ich bei Urs mal abgestaubt hatte bei dessen Umzug: Sitze aus einem ADAC Golf 2. Die hatten den Beifahrersitz Serie und einen recaro als Fahrersitz. Beides passend zueinander bezogen. Schön in geschmacklosem Braun. Schon trashig.

Dasß die Lehne vom Golfsitz nicht an die Passatkonsole paßt war schade, denn so ne Passatkonsole wäre einfach – die paßt Plug & Play:

Hat nicht sollen sein. Also ne andere Methode. Es sind so 2cm – das müßte man doch… Die Käferfahrer benutzen folgende Methode auch, um Golfsitze in späte Käfer einzubauen. Man nehme ne große Schraubzwinge und setze die mehrmals an:

Ein wenig „Fein“arbeit mit dem Fäustel und die Breite stimmt. War nur noch das Problem, daß die Sitzverstellung auf der verkehrten Seite war. Kann mir jemand einen vernünftigen Grund dafür geben, warum VW irgendwann die Sitzverstellung von links nach rechts versetzt hat? Macht doch keinen Sinn die Scheiße. Beim Passat wurde die verlegt beim Facelift des 32B – vorher war das alles gleich. Also mußte ich die Sitzverstellung ändern.
Hinten ausbohren und wieder festbraten:

Vorne Löcher bohren und den Halter umschrauben. Auch der Verstellhebel mußte „umgebraten“ werden. Passat paßt leider mal wieder nicht – da is der Hebel kürzer.

Immerhin konnte ich die Feder vom Passat nehmen, die hätte auch nicht mehr gepaßt.
Polster und Bezug wieder drauf, Lehne dran und in den Goldfinger geschoben. Vorher die Schienen mit Vaseline geschmiert:

Flutscht wie ein Seriensitz vor und zurück. Paßt!

Dann zum Fahrersitz. Da habe ich schon alles vorbereitet, kam mir mal wieder die Lärmgrenze 22 Uhr dazwischen. Ich hab meine Konstruktion vom bisherigen Fahrersitz wieder abgeflext, zwei Vierkantrohre – das sollte funzen. Löcher für die Schrauben reinbohren, alte Konstruktion auf dem Teil festbraten und gut.

Mache ich heute Abend fertig. Sind immer noch nicht alle Pakete da, von den Teilen, die ich bei eBay geschossen habe. Es fehlt noch die Kupplung und die Bremsschläuche. Die könnten langsam mal eintreffen, ich hab doch keine Zeit. Noch 1 Woche, dann fahre ich mit dem Teil zum Passattreffen nach Warendorf. Dann muß der Bock fertig sein.

Die Motorhaube is immerhin schonmal ab, der Umbau kann beginnen…

Share:
Posted in Goldfinger

Einer der Vorbesitzer des Getriebes war definitiv Raucher…

Ich war gestern mit Tony in der Halle – ich brauchte schon deshalb einen zweiten Mann, weil ich den Goldfinger jetzt in die Halle geschafft habe – und irgendwie muß ich ja auch zurückkommen…

Jetzt isses wieder eng…
Beim Getriebe haben wir die vordere Halterung von einem anderen Getriebe „umgezogen“. Vorher ins Reparaturhandbuch gesehen, wie das Ding abgeht. Da stand alte aufschneiden. Na super – genau die brauchen wir ja. Hammer usw. waren nicht erfolgreich. Mit dem Spurstangenkopf-Abzieher gings aber. Gut, daß das Ding als Dauerleihgabe in meiner Werkstatt liegt. Jetzt is die Aufhängung am Audi 80 GT Getriebe.

Bei der Montage fragten wir uns, ob das Ding eigentlich schaltet – nicht, daß wir ein kaputtes Getriebe einbauen. An der Stange oben ließ es sich nicht wirklich schalten, also schraubten wir den obersten Deckel auf. Huch was ist das?

Ne Kippe an der Stelle? Wie kommt die denn dahin? VAG-Vertragswerkstatt? 😉
Mit geöffnetem Deckel ließ sich das Getriebe einwandfrei schalten. Alles i.O. – uns fehlte offensichtlich nu der richtige Hebel zum Schalten. Also neue Dichtung aus Dichtungspapier schneiden und wieder zusammengeschraubt. Wieso halten solche Aktionen nur immer so auf. Der Zeitplan wird immer enger. Ich will mit dem Wagen zum Treffen der Passat-Kartei in Warendorf am 07.06. fahren – Mann wird das eng…

Share:
Posted in Goldfinger

Immer noch am Vorbereiten…

Am Samstag war ich etwas länger in der Halle. Habe ja nen vollen Arbeitsplan. Ich hab im Autozubehör eingekauft – scheiße, da ersteigert man ein Auto für irgendwas um die 16 Euro, will den Motor verbauen und holt ein wenig Wartungsmaterial, wie Zündkerzen, Zündkabel, Verteilerfinger/-kappe etc. und Zack is man nen Hunni los – und die Kupplung is noch garnich bei. Aber ich will ja Ruhe haben und so lange, wie der Motor stand und schon 2 verschiedene Arten Zündkabel trug…
Sieht ja auch hübsch aus, son Paket Neuteile an so nem Motor…

Apropos gut aussehen – nein, jetzt kommt kein Monolog zu meinem eigenen Äußeren 😉
Ne, ein wenig angehübscht habe ich den Motor doch. Ventildeckel und Zahnriemenschutz entrostet und lackiert. Und ich habe wieder meinen Lieblingsluftfilter verbaut.

Auf den 2B2 Versager paßt der mit ein wenig Sikaflex, mit dem ich die Dichtgummi des originalen Luftfilters in das Fliegenauge gepappt habe. Dann noch die originale „Ankerplatte“ drüber…

Das Getiebe bekam einen Liter Getriebeöl, da war zu wenig drin. Ich habe den entsprechenden Imbus nicht gefunden, hier wieder ein Trick 17: Eine Schraube mit entsprechenden Kopf krumm geklopft und da drüber ne Verlängerung – ich hatte ein Stück Vierkantrohr.

Funzt prima.
Dann habe ich die Fahrwerksteile, die ich abgeschliffen und mitz Fertan behandelt hatte, grundiert und zumindestens von einer Seite schonmal lackiert.

Klar, schwarz is langweilig, aber das paßt in dem Fall besser. Apropos besser (ich habe heute einen Drang zu verbalen Überleitungen): Es wird wohl besser sein, die Sitze zu ändern. Originale Hocker hin, originale Hocker her: Die Dinger sind arsch unbequem. Ich hatte mal von Urs eine schräge Sitzkombi abgestaubt. Die Hocker stammen aus einem ADAC-Pannenhelferfahrzeug. Fahrersitz Recaro und Beifahrersitz Serie – aber beide mit dem selben Stoff bezogen. Problem: Der Recaro ist ohne Konsole und der Beifahrersitz stammt aus einem Golf 2 und da sind die Sitzschienen erstau8nlicherweise breiter, als beim Passat. Ich habe noch einige Sitzunterteile vom Passat, als einfach Lehne dranmchen und Sitzbezug rüberschrauben. Pustekuchen. Die Aufnahmen der Lehnen sind anders beim Golf. Von wegen Baukasten…

Muß ich wohl doch das Schweißgerät bemühen…

Share:
Posted in Goldfinger

Nennt mich den Schleifer…

Gestern kreiste wieder die Flex. Neben Aufräumarbeiten, die noch von der Party über waren, gehörte meine Aufmerksamkeit dem Fahrwerk. Verdammich verrostet die Geschichte – kein Wunder, die Teile sind ja auch min. 22 Jahre alt. Da hilft nix. Drahtbürstenaufsatz uff die Flex und ab damit.
Obere Federteller stammen teils auf den zerlegten Federbeinen, teils aus dem Fundus – je nachdem, was weniger verschimmelt war. Diesmal geschliffen ohne Handschuhe und tatsächlich unverletzt überstanden. In jede Ecke kommt man nicht 100%ig rein, also Schleifpapier. Und danach Fertan. Nur – wo is die Buddel nach dem Umzuch. Ich hab mir nen Wolf gesucht – grausam. Alles, was ich gefunden habe, war ein Marmeladeglas, in dem ich mal Fertan abgefüllt hatte, damit ich nicht mit dem Pinsel in die Fertan-Buddel muß. Das hat aber gereicht:

Der Gummi von dem einen Pöppel unten – keine Ahnung, wie er heißt – Tragarm? – war am Sack. Kein Problem dachte ich mir, nehmen wir den von den 73er Federbeinen. Denkste. Es is ja n 73er, also alles anders – auch dieser Tragarm.

Die Aufnahme ist dünner, als die bei den neueren Modellen. Danke. Also wird der Weg wohl mal wieder zum freundlichen VW-Händler führen müssen. War da ewig nicht mehr, beim 32BQP geht ja glücklicherweise nix kaputt. Die werden sich wieder freuen, mich zu sehen, wissen die doch, daß das wieder spannend wird bei der Teilesuche, wenn ich mit so netten Anfragen komme, wie „ich brauche Teile für meine Federbeine, fangen wir unten an. Sagen wir mal, dieser Teil ist Bj. 1985…“

Share:
Posted in Goldfinger

Immer diese inkompetenten eBay-Händler ;-)

Ich habe für meinen Fahrwerksumbau vorsichthalber einmal rebound (gekürzte) Stoßdämpfer bei eBay ersteigert. Da keine für Passat angeboten werden, habe ich eben welche vom Audi 80 Typ 89 (der erste feuerverzinkte) ersteigert. Die sollen nach Aussagen vieler passen.


Nach der Auktion kam vom Verkäufer ein Mail, in dem er nach Fahrzeug und Baujahr fragte, daß er auch die richtigen Dämpfer sendet. o.k. dachte ich mir – wenn er es unbedingt wissen will:

„Passat Typ 32, EZ 5/74 mit Federbeinen vom Passat Typ 32B Bj. 85 ohne Servo (obere Aufnahmen vom Passat Typ 32 EZ 7/73) und Tieferlegungsfedern entweder für den Audi 80 Typ 89 von FK oder für den Passat 32B von H&R.
Und genau in diese Kombination sollten Rebound Dämpfer vom Audi 80 Typ 89 wunderbar passen. Oder was meinen Sie?“

Er hat tatsächlich drauf geantwortet:

„Hallo.

??

Das weiß ich nicht, ob das passt, aber solange Sie die Ware nicht verbauen, können Sie sie ja zurücksenden…

Mit freundlichen Grüßen.“

Wie? Der weiß das nicht? Hausaufgaben nicht gemacht? Na, ich gebe zu, es hätte mich schwer gewundert, wenn er es gewußt hätte…

Share: