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Meine persönliche Hammergeschichte des Monats.

Es gibt manchmal so Geschichten, die glaubt man nicht. Auch ich selbst nicht. Fangen wir mal so an: Die Geschichte endete damit, dass ich gestern eine Karre geliefert bekommen habe, die ich in das Außenlager (Tiefgarage) gefahren habe.

Verhülltes Auto

Angefangen hat alles Anfang dieses Jahres. Ich bekam einen Anruf von einer meiner Immobilienmaklerinen, über die ich einen Stellplatz im Außenlager gemietet habe. Zur Erklärung: Die Tiefgarage gehört zu einer großen Appartementanlage. Die Appartements sind teilweise Eigentumswohnungen. Und zu jedem Appartement gehört ein Stellplatz. Da aber ein Student, der sich nur ein Einzimmerappartement leisten kann, meist kein Auto leisten kann, werden die Stellplätze günstig weitervermietet. Und das über die verschiedensten Schienen.

Die Immobillienmaklerin hatte eine schlechte Nachricht: Die Wohnung zu einem meiner Stellplätze wurde verkauft und der Käufer braucht den Platz selbst. Etwa zeitgleich war ein Zettel am Passat 32TDH ich solle den Stellplatz frei machen. Panik. Wohin mit der Karre? 2 Wochen später der erlösende Anruf. Sie hatte sich geirrt, es gehört ein anderer Stellplatz zu der Wohnung, ich kann den Stellplatz behalten. Erleichterung. Alles in Butter. Wirklich?

Letzte Woche ein Anruf: Abschleppunternehmen XY, wir haben Ihren Passat abgeschleppt. Ach du Scheiße! War der Zettel nicht wegen der versehentlichen Kündigung? Hallo! Ich habe einen Mietvertrag für den Stellplatz!

Was bis zu dem Zeitpunkt geschehen war: Der Zettel stammte nicht von meiner Maklerin sondern vom Eigentümer des Stellplatz Nummer 17. Da ich den Wagen nicht weggefahren hatte, war ein potentieller Mieter des Stellplatzes abgesprungen, da er den Stellplatz mit der Nummer 17 trotz Mietvertrag nicht nutzen konnte – stand ja ein anderer Wagen drauf. Gab einen Riesenärger. Deshalb ordnete der Eigentümer, ein Rechtsanwalt, nachdem ich mich nicht gemeldet hatte, das Abschleppen des Fahrzeuges an. Das übernahm ein Abschleppunternehmen. Zudem wurde ein Gutachter eingeschaltet, der den Eigentümer feststellen sollte. Da das Auto nie auf mich zugelassen war, kam ein glücklicher Zufall dazu. Der Abschlepper kannte eine freie Werkstatt, bei der die Sackratte einmal zum Spureinstellen stand. Und da waren ihm die Autohaus Fickfrosch Kennzeichenunterlagen aufgefallen, die auch auf dem 32TDH sind. Darüber fand er den Fusselshop, darüber den Fusselblog und meine Kontaktdaten. Das muss ich dem Abschlepper hoch anrechnen, dass er sich die Mühe gemacht hat, das zu recherchieren. Wer weiß, was mit dem Auto jetzt passiert wäre.

Aussage vom Abschlepper: Ich könnte den Wagen wiederhaben, müsse aber das Abschleppen und den Gutachter bezahlen. Wären wir schon bei ca. 280,- Euro plus 10,- Euro Standgebühr pro Tag.

Telefonat mit dem Eigentümer von Stellplatz Nummer 17. Hallo! Was soll das? Ich habe einen Mietvertrag zu dem Stellplatz! Kann nicht sein, der Stellplatz Nummer 17 gehört ihm seit Jahrzehnten, er hat den nicht an mich vermietet. Ich suche den Mietvertrag heraus und falle aus allen Wolken. Ich habe einen gültigen Mietvertrag – aber von Stellplatz Nummer 16. Wie es aussah, habe ich mich auf den verkehrten Stellplatz gestellt.

Der Eigentümer bot mir an, den Stellplatz an mich zu vermieten, ich müsse ein wenig Miete nachzahlen. Gut, teurer Irrtum, da muss ich jetzt durch.

Also organisierte ich. Damit ich den weißen Klaus nur 1x ausleihen musste, wollte ich das mit dem Auslagern des 5enders zusammenlegen. 1 Tag, 2 Touren an einem Tag, alles im Umkreis, kein Problem. Also Vorgestern den Abschlepper angerufen, wann jemand da ist, um den Wagen zu holen. Ja, der angepeilte Termin stimmt, aber es ist inzwischen mehr Geld fällig, dass er ihn herausrückt. Inzwischen ist noch ein Gutachter angefordert worden, um den Wert des Wagens zu ermitteln und die Mietnachzahlung wäre auch sofort fällig: alleine die Mietnachzahlung waren ca. 1.500,- Euro. Der Eigentümer hatte kurzerhand die Miete doppelt so hoch angesetzt, wie in der Tiefgarage üblich,  und das rückwirkend zum Abschluss meines Mietvertrags für Stellplatz 16.

Jetzt waren wir bei fast 2.000,- Euro angekommen. Hatte ich spontan nicht in der Portokasse. Also abgeschrieben, den vorgestern zu holen. Glücklich war ich nicht. Ich wollte dann gestern in die Verhandlungen über eine Abzahlung gehen. Tolle Wurst.

Als ich dann vorgestern in die Tiefgarage kam, um den 5ender einzulagern, traute ich meinen Augen nicht. Der Stellplatz war frei und welche Nummer steht auf dem Platz?

Stellplatz 16

Ich hatte mich nicht geirrt, ich stand auf Platz 16, dem Stellplatz, den ich gemietet hatte. Geirrt hatten sich Mieter, Eigentümer, Hausmeister und Abschleppunternehmer. Alle Beteiligten waren sicher, ich stand auf Platz 17 und niemanden war die Nummer auf dem Platz aufgefallen, als das Auto abgeschleppt wurde. Und ich war so naiv zu denken, wenn so viele Leute bestätigen, daß ich auf dem falschen Parkplatz stand, wird das schon stimmen.

Ich machte Fotos, suchte Fotos heraus, wo der Wagen auf Platz 16 stand und mailte die Fotos an den Rechtsanwalt. Zudem legte ich mir einen Masterplan zurecht, wen ich alles als Zeugen einsetzen konnte. In der Tiefgarage stehen auch Autos von Freunden und Bekannten von mir. Gestern Vormittag telefonierte ich mit dem noch skeptischen Abschleppunternehmer, der meinte, ich solle mich mit dem Rechtsanwalt kurzschließen. Den erreichte ich erst einmal nicht. Als ich ihn an der Strippe hatte, meinte der, er werde sich mit der Hausverwaltung in Verbindung setzen.

Gegen Mittag kam ein Anruf vom Abschlepper, der kleinlaut fragte, wo ich den Wagen hinhaben wollte. Ins Außenlager natürlich.

Also wurde er an die Tiefgarage geliefert, er brachte eine Batterie mit und ich fuhr ihn auf eigener Achse wieder auf Stellplatz 16.

Tiefgarage

Was eine Aufregung! Und was bin ich glücklich, dass ich nicht auf den 2.000,- Euro hängen bleibe.

Der Eigentümer von Stellplatz 17 hat inzwischen auch angerufen und sich entschuldigt. Dabei hat er hauptsächlich darüber gejammert, wer ihm jetzt die entstandenen Kosten erstattet. Und was soll ich sagen: Es ist mir scheißegal.

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Photoshooting Passat TDH für das ABGEFAHREN Magazin

Gestern lud ich Bernd ein, um mit ihm auf Fotosafari zu gehen für den 32TDH. Wir hatten vor allem einen starken Gegner: Das Wetter. So ist das eben, wenn man im Oktober shooted, also mußten wir das Beste draus machen. Pünktlich zum Beginn fing es an zu tröpfeln.
Im Gegensatz zu den letzten Einsätzen am Objektiv wechselten wir öfters de Location. Nach ein paar Probeschüssen an einem Werkstor, machten wir es uns auf einem Bahnhofsvorplatz heimisch.

Photoshooting Abgefahren Magazin

Ab und an mußte ich den Schirmherren spielen und den Regenschirm über Bernd halten, damit kein Tropfen auf die Linse kommt.

Weiter ging?s in einen Tunnel. Da war es wenigstens trocken.

Photoshooting im Tunnel

Bernd experimentierte, ich habe diese Bilder noch nicht gesehen, aber die kleinen Previews auf dem Kameradisplay machen Hoffnung auf ausgefallene Bilder. Das Abgefahren Magazin will ja kein nüchternes Automagazin sein mit rein redaktionell orientierten Bildern, wir wollen optische Leckerbissen für das verwöhnte Auge.
Einige Previews hat er mir schon einmal vorab durchgemailt – es ist ihm gelungen, das Grün gut rauszuholen. Das war alles andere als einfach. Das grün ist ziemlich dunkel und schluckt viel Licht und natürliches Licht war gestern leider Mangelware. Durchgehend bedeckter Himmel, immer wieder kleine Schauer – ein Dreckswetter!

In einer schauerfreien Phase machten wir auch ein paar Actionbilder in einer Spitzkehre auf einer Strecke, auf der Bergrennen gefahren wird.

Letzte Station war eine Sandverladestation am Rhein.

Maurerdekollt?

Daß auch auf diesem Bild ein ausgepixeltes Maurerdekollt? zu sehen ist, ist reiner Zufall – und ich mußte es auspixeln. Bernd hat ein Bild von mir mit einem eindeutigeren Maurerdekollt? beim Kennzeichenwechsel – der Mann hat mich in der Hand :.

Während wir in der Sandverladestation Bilder machten, kam es zu etwas Action zur Unterhaltung. Der Besitzer legte plötzlich die Kette vor die Einfahrt. Wir dachten, wir werden eingesperrt – der Fototermin war aber abgesprochen. Was war passiert? Ein dreister Zeitgenosse hatte ohne Genehmigung Steine eingeladen und wollte ohne zu zahlen einfach verschwinden. Dauerte nicht lange, bis die Polizei da war und eine Anzeige aufnahm. Und das alles für 25 Euro Warenwert.

Nach über 4 Stunden waren wir anständig durchgefroren, hatten aber das Gefühl, alles im Kasten zu haben. Ich denke, das wird eine runde Sache…

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Vorbereitung fürs nächste Photoshooting…

Wie? Schon wieder? Ja, es wird schon wieder geknipst. Alex vom ABGEFAHREN Magazin fragte schon vor Längerem an, ob ich nicht eine Geschichte über den 32TDH machen könne. Klar, warum nicht. Ich wollte das damals mit dem Auslagern in die Tiefgarage verbinden, aber das haute terminlich weder bei Kati, noch bei Bernd hin. Bernd? Ja, Bernd. Bernd Zimmer hatte damals schon mal die Bilder vom Pirat gemacht, die in der VW Scene veröffentlicht wurden und ist begeisterter Fotograf. Er fährt übrigens den Alfa in hellgrün metallic, der oft auch beim Altautotreff in Darmstadt dabei ist. Und da ich Bernd damals die Story angeboten hatte, werde ich sie auch mit ihm durchziehen. Ich hab schon einige wirklich gute Fotos von ihm gesehen und jeder hat seinen eigenen Stil. Das macht die Sache interessant. Bin gespannt, denn der 32TDH ist alles andere, als ein leicht zu fotografierendes Auto, weil das mattschwarz der Haube sehr nah am dunkelgrün matt des Rest des Wagens ist.

Also mußte ich erst einmal rote Kennzeichen besorgen, der 32TDH hat ja leider keinerlei Zulassung bisher. Das ging nicht ganz ohne Biertrinken ab. So funktioniert das System eben :.

Ab in die Tiefgarage, Batterie in den 32TDH und er sprang auch willig an. Jetzt hieß es den Wagen vorzubereiten. Also erst einmal zum Waschplatz.

VW Passat GLS Turbodiesel 1977

Das war das erste Mal, daß ich den Wagen gewaschen habe, seitdem ich ihn habe – kein Wunder, er stand ja ständig in der Werkstatthölle und dann in der Tiefgarage. Ob er wirklich sauber geworden ist, sprich, ob ich alle Spuren von der Hohlraumkonservierung abbekommen habe, die irgendwo ausgetreten war, ist schwer zu beurteilen – scheiße wird es inzwischen schon früh dunkel. Sehe ich dann in der Werkstatthölle – dachte ich. Pustekuchen. Meine Vermieterin hatte Besuch und die Vorhölle war zugeparkt, so daß ich nicht auf meinen neuen Schrauberplatz kam. Ich habe dann nur auf der Straße die Räder gewechselt, ich hatte Standreifen drauf. Jetzt hat er wieder die „russischen Arschlochfelgen“ drauf. Ich muß sicherlich heute noch etwas „nachputzen“ – richtig vorbereitet ist er noch nicht.

Gegen Mittag treffe ich mich mit Bernd und wir versuchen das Experiment mit dem Wetter, das nicht soooo dolle werden soll. Eventuell brauchen wir einen zweiten Anlauf am Sonntag, werde wohl auch am Sonntag beim Altautotreff in Darmstadt mit den TDH aufschlagen.

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Felgen abdichten

Der 32TDH hatte ja 2 Plattfüße in der Vorhölle. Gestern war ich bei meinem Reifenmann, um die Räder zu checken. Etwas mehr Luft drauf als nötig, die Ränder der Felgen mit Reiniger eingesprüht und ja – es stiegen Blasen auf. Diagnose: Felgenrand zu rau durch Korrosion. Also hat er die Reifen abgezogen und ich hab den Rand mit Schleifpapier abgezogen…

Exip Alufelgen Kreuzspeichenfelgen 6J 14

…und wieder mit der Sprühdose beigelackt gegen erneute Korrosion.

Felgen lackieren

Ich hoffe das war?s jetzt und die Räder halten jetzt endlich dicht.

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Ab ins Außenlager Tiefgarage…

VW Passat 1977 GLS

Die Werkstatthölle ist ja leider viel zu klein. Zu klein für all meine Teile, aber vor allem zu klein, um all meine Autos unterzubringen. Deshalb nutze ich günstige Tiefgaragenstellplätze. Der 32TDH sollte aus der Vorhölle, einen weiteren Stellplatz hatte ich schon organsiert, nur dahin kommen mußte er noch. Rote Kennzeichen hatte ich organisiert, die bekam ich zum Hallengrillen leihweise mitgebracht. Zum Grillen fuhr der Wagen noch aus eigener Kraft aus der Halle – dann war die Batterie endgültig alle nach der Standzeit. Helge, einer der letzten Gäste, gab mir noch Starthilfe.
Gestern fuhr ich dann mit dem Zug zur Werkstatthölle für die Überführungsfahrt.
Die Batterie hatte ich über Nacht am Ladegerät, aber anscheinend war mein Kabelumgewickel wegen fehlender Klemme am Ladegerät nicht so gelungen. Der Wagen sprang nicht an – auch nicht mit der Batterie aus der Leiche. Aaaber – mit beiden Batterien als Starthilfe zusammengeschlossen ging?s.

Also fuhr ich zum Waschplatz, den Bock waschen – geschlossen ab 17 Uhr an Sonn- und Feiertagen wegen den Nachbarn – es gibt genau EINEN Nachbarn um die Waschanlage…

Dann eben ungewaschen einlagern. Ich fuhr zu einer guten Freundin, die das Pendeltaxi zwischen der Tiefgarage und meiner Wohnung spielte.

Unterwegs im Passat

Dann ab in die Tiefgarage und den Bock abgestellt – nachdem ich das Fahrrad weggeschoben hatte, das da parkte. Auf meinem Stellplatz – den engsten, den ich in jener Tiefgarage habe.

Zurück zur Wohnung und auch den Kübel geholt und wieder in die Tiefgarage gefahren.

Tiefgaragenromantik

Ich hatte den in meiner Garage hinterm Haus geparkt und den Pirat auf dem Hof, wo eigentlich parken verboten ist. Und da parken noch andere, was immer ein ziemliches Chaos verursacht.

Mit insgesamt 4 abgestellten 32er Passat dürfte das in dieser Tiefgarage die größte 32er Dichte in ziemlich großen Umkreis sein…

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Ein besonderer Tacho

Vorgestern erreichte mich unerwartet ein Paket. Gut, ich hatte es erwartet – aber den Auftrag hatte ich von fast 2 Jahren gegeben. Merke: Niemals sagen, es hat Zeit…

Inhalt des Paketes: Ein Passat 32 Tacho mit Drehzahlmesser. Soweit nix Besonderes.

Tacho mit Drehzahlmesser Passat 32 TS

O.k. der Kilometerstand ist auf Null. Deshalb hatte ich ihn aber nicht zum Tacho Thomas eingeschickt. Der Clou ist auf der Rückseite zu finden.

Tacho mit Drehzahlmesser Passat 32 TS

Gut, die Veränderung fällt wahrscheinlich nur Insidern auf, da das alles sehr professionell umgebaut ist: Da paßt was mit dem DZM nicht, denn es ist ein Diesel DZM. Die Holzblende werde ich noch gegen eine bessere tauschen – da is das Holzdecor ziemlich ab. Aber das ist das kleinste Problem…

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Yeah! TUR-BO-DIE-SEL!

Ich hab ja noch die geliehenen Händlernummern. Da könnte ich doch endlich mal den 32TDH probefahren. Also nochmal alle Betriebsstoffe kontrolliert, Staub abgewischt, Nummern drangeschraubt und zusammen mit Tony auf Probefahrt. Die erste Gelegenheit, mal Bilder von dem Bock zu machen, leider war draußen das Licht auch nicht soo dolle, es fing grad an zu regnen, aber deutlich besser, als in der Halle. Jetzt kommen ein paar mehr Bilder – sorry, das muß jetzt sein 😉

Leider waren die Winterpneus druff. Mit den Sommerreigen kommt er noch fetter.

Der Lack hat n paar kleine Schwachstellen, die Halle is einfach zu dunkel, aber die kann man nachbessern. Der Bock gefällt mir trotzdem extrem gut. Gut, Fotos gemacht, dann mal Testfahrt. Erst mal ganz piano. Bremsen ziehen gut und gleichmäßig, Wagen zieht nicht einseitig. Für Auge mal Pi zusammengeschraubtes Fahrwerk ganz gut. Aber hey, die Temperatur steigt schnell und kommt in Richtung roten Bereich. Schnell Heizung an und runter vom Gas. Spontane mobile Analyse: Thermostat macht nicht auf.
Ber erst einmal auf dem Heimweg tanken. Diesel für 99,9 Cent – das muß man ausnutzen. Bei der Einfahrt in die Tanke fällt die Temperaturanzeige komplett aus, auch die Tankuhr. Riecht n bissi verschmort. Scheiße. War da nich irgendwas mit so einem Bauteil namens Spannungskonstanter?

Erstmal Tank voll gemacht…

…und zurück in die Werkstatthölle.

Kaum da angekommen kam Ben vorbei und hatte 2 Dachrinnenleisten von einem 32B bei, die ich auf den Jägervari packen wollte als billige Alternative – die Chromleiste, die da draufgehört war zerbröselt.

Die schwarze Leiste sieht auf dem Bock aber wie ein Fremdkörper aus – nicht gekauft.

Am 32TDH haben wir erst einmal die Sommerräder draufgezogen. Das Kühlwasser sollte abkühlen.

Dann der Tacho, also die Anzeigen. Oh Gott, ob ich da wirklich Ersatz habe – wird eng 😉

Bin nich mal sicher, ob das alle meine 32er Chrommodell Tachos sind 😉 Und der große Fundus is auch gut, denn erst der zweite getestete Spannungskonstanter funktionierte auch – an einigen Tachos war gar keiner dran. Ach ja – muß ich erwähnen, daß das Teil bei VW entfallen ist?

Gut, funzt wieder.

Dann mal das Kühlwasser abgelassen und Thermostat rausgeschraubt. Dann mal in den Thermostatfundus gegriffen, hatte noch 4. Die haben wir in einen Topf mit Wasser geworfen und auf die Herdplatte gestellt. Wettrennen, dass als erstes aufmacht gewinnt. Es gewann ein gebrauchtes.
Also das eingebaut und im Stand warmlaufen lassen. Funktionierte alles, so daß wir uns zu einer Probefahrt zu dritt entschieden. Und das war auch gut, wenn die Hinterachse belastet ist, dann schleifen die Reifen minimal am Radlauf. Kann man ja umlegen.

Wie fährt er sich denn jetzt? Voll ausdrehen wollte ich ihn nicht, aber der Turbo – ja, das hat was. Auch wenn der TDH auf dem Papier 5 PS weniger hat – Drehmoment siegt! Das macht richtig Spaß! Ja, so wollte ich das haben – hat sich gelohnt der Aufriß. Kein Rennwagen, aber durchaus flott…

Also wieder in die Werkstatthölle rangiert, Batterie abgeklemmt, nochmal alles nachgesehen. Gut.

Das habbich vermutlich als Motivationsschub gebraucht. Ich werde jetzt mit Nachdruck am TÜV arbeiten, eventuell meine Strategie ändern. Das Auto ist einfach zu geil, um in der Werkstatthölle zu versauern…

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Also Käfer/Typ3 Griffe passen schonmal nicht

Nachdem hier die Diskussion anfing, welche verchromten Innengriffe beim 32TDH passen könnten, hab ich mal im Fundus gekramt. Oben der von einem Typ 3, unten Passat 32.

Von der Länge kommts hin, gut, die Aufnahme der Stange ist etwas anders, das würde man wahrscheinlich hinfummeln können, aber leider paßt die Höhe nicht. da sieht man voll auf die Mechanik, das gefällt mir so nicht. Leider.

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Schneeschieber montiert

So, gestern wollte ich den lang gesuchten Spoiler drunterschrauben, aber Moment, das paßte irgendwie nicht. Gut, die Front ist eben etwas „improvisiert“. Wenn man kein Muster hat, wie es zusammengehört, dann improvisiert man eben. Also rätselte ich, wie die Kante seitlich laufen muß. Ich griff zum Telefon, ob es wer anderes weiß. Urs (0190-URSWIRDVONKLEGENERVT) wußte es auch nicht sicher, also wartete ich, bis sich der Werkstattrechner hochgequält hatte, weil ich hatte die Telefonnummer vom Stefan Stötzel nicht im Handy. Das ist der Vorsitzende des Audi 80 GT/GTE-Club Deutschland – wenns der nicht weiß, wer dann. War auch ne prima Gelegenheit, mal wieder mit dem zu klönen.

Ich einigte mich auf eine Zwischenlösung zwischen dem was er gemessen hat und was meine Front hergab:

Liegt nicht 100% an, ich scheue mich aber mit Karosseriedichtmasse nachzuhelfen. Die Spoilerecken wachsen nicht mehr auf den Bäumen…

Die Fensterkurbeln habe ich zeitlich nicht mehr geschafft komplett anzupassen, aber ich konnte mir schon einmal einen Eindruck machen, wie es aussehen wird:

Ich finde das sehr stimmig, als ob die Alfakurbeln/Knöpfe dafür gemacht wären. Ich muß nur längere Schrauben für die Drehknöpfe suchen und bei den Fensterkurbeln vorsichtig das Loch für die Schraube etwas absenken, damit das paßt. Das mache ich demnächst…

Fehlt eigentlich nur der verchromte Türöffengriff für meinen Geschmack. Gabs nicht im Passat, aber im Audi 80 – nur die zu finden wird schwer. Oder hat wer sowas rumfliegen?

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Audi 80 GTE Spoilerecken / braune Kurbeln

Gestern kam ein Carepaket mit gebrauchten Spoilerecken vom Audi 80 GTE.

Danke an Dietmar für die Aktion! Er hat sie von einem Schlachtpassat abgeschraubt – obwohl ich mir beim Dietmar nie sicher ist, ob er so einen Wagen wirklich schlachtet. Sahen natürlich assig aus mit der Sprühdosenlackierung, die nicht wirklich gehalten hat. Ich hab dann mal Verdünnung genommen und probiert. Und Glück gehabt – ich hab sie sauber bekommen.

Kommende Woche baue ich sie an – sollen gleich noch mit eingetragen werden. So, wie es aussieht, habe ich das TÜV Problem jetzt gelöst und der Wagen kommt endlich auf die Straße.

Die Kurbeln/Drehknöpfe für die Dreiecksfenster will ich auch noch verbauen – nur so, wie ich die reinbekommen habe, gehts natürlich nicht. Schließlich sind die nicht braun.

Also brauchte ich braunes Leder oder Kunstleder. Hatte ich nur nicht im Fundus. Was also tun? Ich hab mir für 50 Cent einen leicht demolierten Aktenkoffer auf dem Flohmarkt gekauft.

Den habe ich dann einfach gehäutet. Hauptsache dunkelbraunes Kunstleder. Nur für die Drehknöpfe brauche ich natürlich eine feste Unterlage. Ich hab mich für einen Deckel einer Salatpackung entschieden.

Dann den Durchmesser der Runden Teile gemessen, in Freehand (Grafiksoftware) angelegt, auf Computeretiketten ausgedruckt und auf der Rückseite aufgeklebt zum ausschneiden.

Klar – geht auch mit nem Zirkel – aber dann hat man ein Loch in der Mitte…

Ausgeschnitten und auf die inzwischen polierten Kurbeln aufgeklebt.

Ich hoffe, das dunkelbraun paßt zum Rest, mir gefällt das bisherige Ergebnis auf jeden Fall schon mal…

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