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Was macht eigentlich der 32TDH?

Auf der Techno Classica wurde ich des öfteren angesprochen, was denn eigentlich mit dem 32TDH ist, warum der immer noch nicht auf der Straße ist. Nun, er hat immer noch keinen TÜV. Und ich hatte mich auch ehrlich gesagt in der letzten Zeit nicht so dahinter geklemmt. Der Winter dauerte dieses Jahr viel zu lang für meinen Geschmack und solange es so kalt war, nutzte ich das 32BQP als Winterauto. Es hakt noch so an Details, wie einem Nachweis dafür, daß schon vor 20 Jahren jemand 14 Zoll Felgen auf den Wagen geschraubt hat – und das damals eingetragen wurde. Wenn wer dazu Unterlage hat… H-Kennzeichen ist ein schwieriges Thema, selbst bei einem für meine Verhältnisse relativ dezentes Fahrzeug, wie der 32TDH. Die Umbauten ansich einzutragen ist weniger das Problem, da habe ich schon von 2 Prüfstellen grünes Licht.

Nun, da der Frühling da ist, werde ich mich wohl mal wieder intensiver drum kümmern. Als Motivationsspritze habe ich mir von der Techno Classica ein paar Goodies mitgebracht.

Die Fensterkurbeln haben mich bisher noch nicht überzeugt. Aber man kann ja Irrwege revidieren. Jetzt bin ich auf etwas interessantes gestoßen:

Die Teile sind von Alfa Romeo. Fensterkurbeln und Drehknöpfe für die Dreiecksfenster im selben Design. Sollten passen, dann noch Abdeckungen in braun dazu gebastelt, den Chrom aufpoliert – ja, das könnte…

Noch überzeugt mich die Auspuffkralle nicht, die ich für ganz billig geschossen habe.

Kann gut sein, daß die wieder runterfliegt – also in den Fundus kommt.

Nicht direkt von der TC bekomme ich wenn es klappt endlich Spoilerecken vom Audi 80 GT. Hier noch montiert am Spenderfahrzeug:

Das ist so ziemlich der einzige Frontspoiler, der für mich an einen 32er Passat in Frage kommt, weil er tatsächlich auf die Form des Passat eingeht. Und ich glaube, das Teil – bzw. die Teile – passen top zur Optik des 32TDH. Natürlich entlackt in schwarz.

Wenn die Spoilerecken dran sind, arbeite ich Hardcore an der TÜV Abnahme – versprochen. Der Bock muß auf die Straße!

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Ach ja – Schalthebel is drin…

Langsam bekomme ich Schrauberentzug, aber es gibt eben ab und an Dinge, die wichtiger sind. Heute Abend gehts aber wieder in die Werkstatthölle.

Ein kleines Zwischenergebnis kann ich Euch aber zeigen, das ich noch nicht im Blog gebracht habe – der montierte gealterte Schaltknauf:

Mit dem Tacho geht es auch weiter. TachoThomas kommt endlich zu meinen Instrumenten. Soll ja die originalen Instrumente bekommen mit Drehzahlmesser und der auf Diesel umgemünzt. Leider sind meine DZM, die ich ihm geschickt habe, nicht verwendbar. Er braucht einen speziellen DZM von VDO, das würde die Sache deutlich erleichtern. Er beschreibt ihn so: „Dieser DZM ist programmierbar für fast alle Benziner und Diesel – Anzeigebereich bis 8.000 UpM – Durchmesser 52mm – weißes Kunststoffgehäuse – drei außenliegende Anschlußlaschen auf der Rückseite – Keine Stehbolzen zur Befestigung.
Hat da wer so einen in gebraucht rumliegen? Wollte vermeiden, den neu kaufen zu müssen. Will den nicht geschenkt, aber bei nem fairen Preis würde ich nen gebrauchten nehmen.

Ich hab mal gegoogelt – das dürfte er sein:

Florian brachte mich drauf – ich überlege gerade doch Zierleisten seitlich an den 32TDH zu montieren. Aber nicht an der originalen Stelle, sondern tiefer. Ich hab das mal gephotoshopt:

Könnte gut kommen. Natürlich würde ich das nicht mit Klebechrom machen, sondern mit originalen Leisten aufs Maß gesägt. H-Kennzeichen konform sozusagen, das hätte man auch schon damals machen können. Sollte ich genug Bastelmaterial für über haben. Ich geh noch etwas schwanger mit der Idee.

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Das Wunder der Holzalterung

Irgendwie kommt der TÜV nicht in die Pötte, meine Verhandlungen stagnieren, wenns so weiter geht, muß ich neue Alternativen suchen.

Naja, jedenfalls habe ich wieder mal was für den Bock getan. Der Schaltknauf gefiel mir nicht. Also der war schon hübsch, aber da konnte man einen draufsetzen. Also habe ich einen Tiki Schaltknauf aus dem Fusselshop genommen. Und da ich nich original lassen kann, habe ich erstmal mit dem Dremel ein Schaltschema oben reingefräst.

Das muß übrigens so ein wenig krakelig sein, das ist Tiki Style. Die Polynesier haben die Dinger ja geschnitzt und nicht mit der CNC Fräse gefräst. Ignorieren wir mal, daß der Schaltknauf aus Kunststoff ist 😉

Dann der Lackaufbau, zunächst Grundierung.

Dann brauner Lack, mit dem ich schon die Lenkradnabe lackiert hatte.

Bei den Temperaturen trocknet der Lack in der Werkstatt extrem langsam, also habe ich de Schaltknauf mit nach Hause genommen. Nicht bevor ich das Teil nicht einmal getestet hätte.

Sieht doch schon mal sehr geschmeidig aus. Farbe is aber noch nicht optimal.
Also habe ich den Braunen Lack erst einmal durchtrocknen lassen und dann immer Teilstücke mit schwarz angesprüht und direkt nach dem Sprühen mit einem Lappen, den ich mit Bremsenreiniger angefeuchtet hatte, wieder abgewischt. Das gibt einen ganz besonderen Effekt.
Leider konnte ich den Effekt schwer mit der Cam einfangen.

Das „Holz“ sieht jetzt schön gealtert aus. Gefällt mir recht gut. Reingeschraubt wird das nächste Woche. Jetzt ist erstmal Schrauberpause. Fasnacht in Mainz…

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Das Ende einer Dienstreise…

Naja, Dienstreise war es nicht gerade…

Ein langer Tag geht zuende. Hauptdarsteller war heute wieder das 32BQP, das gerade seine Tage zu haben scheint. Was habe ich nicht alles versucht zu organisieren, damit ich damit wieder nach Mainz komme. Ich habe sogar versucht einen anderen Motor zu bekommen. Was wäre das wieder ein herrlicher Hardcore-Schraubertag geworden… Alles, was ich auftreiben konnte, war ein weiterer Zylinderkopp von einem Turbodiesel. Zustand naja…

Stammte aus dieser U-Boot-Werft.

Immerhin: Er kam Sonntags an die Werkstatt, um ihn herauszusuchen und neue Koppschrauben hatte er auch – aber leider keine passende Kopfdichtung. Jetzt nochmal alles von vorne und riskieren, daß die inzwischen ja gebrauchte Dichtung nicht dicht hält? Nun probieren wir erst einmal was anderes.
Es war ums Verrecken kein Gewindeschneider aufzutreiben. Improvisieren. Die Idee kam von meinem Neffen Peter – ein selber gebauter Gewindeschneider. Alte Einspritzdüse und Kerben reingeflext – das könnte doch gehen…

Gut, es grenzte an einer Verzweiflungstat, aber ehrlich gesagt, etwas Verzweiflung war ja auch dabei. Gaaaaaanz vorsichtig reindrehen und immer wieder ein Stück zurück, bis wir den improvisierten Gewindeschneider drin hatten. Man sieht die Risse – aber: Das Gewinde hatten wir nun schon mal drin.

Dann die Einspritzdüse mit Schraubensicherung reingedreht. 80 Newtonmeter muß es halten. Peter drehte am Drehmomentschlüssel. Ich glaube, wir haben beide minutenlang die Luft angehalten, bis es endlich KNACK machte. Halleluja! Es hält! Nun die spannende Frage, ob er läuft. Nun, ich habe schon deutlich sauber laufende Motoren gesehen. Probefahrt. Auf der Ebene gehts, am Berg keine Kraft.
Nochmal die Koppschrauben nachgezogen. Keine Besserung. Schwere Entscheidung. Was tun? Schnautze voll, Augen zu und durch! Das ist ein Passat 32B mit Bauernmotor. Der muß das ab können. Sind ja nur 350km nach Mainz. Macht der Locker aus dem Handgelenk.

Blinker links, Gas ist rechts und rauf auf die Autobahn.
Auf der Piste, ich war nicht weit gekommen, streikte die Elektrik. Hä? An der hatten wir doch garnix gemacht. Es roch etwas angeschmort, also ma schnell auf den Standstreifen. Nix gefunden. Aber wie ich so mit der Taschenlampe nach dem Fehler suche, hält hinter mir die Polizei. Ich erkläre, sie lassen gewähren. Sehen noch nach den Papieren und als sie feststellten, daß ich ein Ex-Einheimischer bin, wünschten sie noch gute Fahrt. Zum Abschied schrie der eine noch: „Und vergessen Sie nicht, einen Srich auf Ihrer Heckklappe zu machen!“ Na, wenns von der Obrigkeit sogar extra verlangt wird:

Das mit der Elektrik passierte mir bei Bamberg noch einmal – Ursache? Woher soll ich das wissen? Findet sich, kann nix ernstes sein, denn der Wagen fuhr irgendwie immer weiter. Bergauf immer kämpfen, vor allem, weil ich nicht hochtourig fahren wollte mit neuer Koppdichtung. Ein Rennen war es nicht, aber ich kam voran.

Bei diesem Anblick war ich dann doch glücklich.

Er hat es geschafft, der Wagen! Etappenziel erst einmal erreicht, wie es weitergeht, sehen wir die kommenden Tage…

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Fotos für den TÜV

Schon am Dienstag machte ich Fotos vom 32TDH für den TÜV. Wie Ihr Euch vielleicht denken könnt, so einfach ist es nicht, alles eintragen zu lassen UND H-Kennzeichen zu bekommen. Es ist im Ermessensspielraum des Prüfers, ich muß den nur finden. Und da der Prüfer nicht um die Ecke sein wird vermutlich, telefoniert man sich durch halb Deutschland und die Bilder brauche ich, um denen zeigen zu können, um was es geht.

So kommt es z.B. zu Fotos, wie von der Höhe der Louvers …

… den Nummern auf den Federn …

… und der KBA Nummer des Recaros.

Aber ich habe auch Bilder gemacht mit Sommerbereifung…

…und erstmals auch mit den Winterpneus.

Neben den Bildern habe ich alle möglichen und unmöglichen Unterlagen zusammengerottet. Briefkopien, alte Kataloge, Gutachten, Anbauanleitungen, … Alles, was auf Papier steht, irgendwie halbwegs amtlich ist und der Sache helfen kann, habe ich zusammengetragen.
Mal sehen, wann ich den Durchbruch schaffe – ich sehe langsam Licht am Ende des Tunnels. An zwei Fronten bröckelt der Widerstand 😉

Ach ja – nebenbei haben wir – Tony war mit da – das Voltmeter reingesetzt. Jetzt wirken die drei Instrumente wie aus einem Guß.

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so, wieder Material da zm Weitermachen…

Heute in der Post: Das passende Voltmeter. Produziert 1975 – das is das richtige zu den anderen Instrumenten. Schaut einfach besser aus, wenn alles aus einer Serie ist.

Schon letzte Woche bekam ich die Winterräder, die nur noch draufgeschraubt werden müssen. Es ist nu mal Winter, da sollte man nicht mit Sommerpneus beim TÜV auftauchen.

Gibt insgesamt kein volles Abendprogramm zum Schrauben, wird aber trotzdem demnächst – evtl. sogar schon heute Abend – verbaut…

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Manche Dinge macht man eben 3x…

Gestern wollte ich zunächst die Goodies verbauen, die ich auf der Motorshow in Essen für den 32TDH gekauft hatte. Die braunen Schrauben vom Lenkrad überzeugten mich noch nicht.

Das geht noch besser. Und in der Welt der Bling Bling Junx wird man dann auch fündig. Ich fand keine verchromten Schrauben aber Edelstahl – das geht auch. Leider is das Bild nich so dolle.

Treten mehr in den optischen Hintergrund dadurch. Gut so.

Auch besorgte ich mir andere Fensterkurbeln. Holz, so sollte das doch zu dem Bock passen.

Ganz ehrlich? Überzeugt mich optisch noch nicht so 100%. Aber beim ausprobieren der Kurbeln krachte es auf der Beifahrerseite ma heftig und zack lag die Scheibe in der Tür ohne Führung. Ach Du Scheiße.

War mir schon vorher aufgefallen – ich hatte ein Gleitstück beim Zusammenbau der Tür falsch eingesetzt – war mir aufgefallen, als ich ne andere Tür geschlachtet habe und da de richtigen Zusammenbau gesehen hab. Und es war gut so, daß ich die Panne gestern hatte. In der Werkstatt kann man das richten, unterwegs wäre das richtig Scheiße gewesen. Also alles diesmal richtig zusammengesetzt.

Verkleidung wieder dran und nächste Baustelle. Gangschaltung. Die brauchte noch etwas Feintuning. Wasn Geficke ohne zweiten Mann und ohne Hebebühne. Man muß die Feinverzahnung in die richtige Position bringen.

Also drunterlegen, auseinanderschrauben, auseinanderziehen, verdrehen, zusammenstecken, festziehen, testen, nicht für optimal halten, drunterlegen, auseinanderschrauben, ….

Denke, wie es jetzt ist, isses praktikabel, der erste Gang geht immer noch etwas scher rein, aber es sollte gehen auch im Alltag.

Dann wollte ich den Sporthocker noch verkabeln. Das ist ja ein „Recaro Ideal C“ mit Furz und Feuerstein. Also Sitzheizung, elektrisch verstellbarer Lehne, und als Clou mit eingebauter Luftpumpe für drei Rückenpolster die man aufblasen kann und einzeln die Luft wieder rauslassen, um das optimal seinem Rücken anzupassen. Und dafür braucht man Strom.
Ich hatte mir bei Conrad Elektronik ne Doppellüsterklemme besorgt, die man als ne Art Stecker verwenden kann, um den Sitz ausbauen zu können, ohne die komplette Verkabelung rausreißen zu müssen. Und beim Verkabeln passierte es: mir rutschte das Massekabel aus der Lüsterklemme, mit der wir vor dem Ausbau die Kabel schon einmal verlängert hatte. Bedeutet: Wieder raus mit dem Sitz. Ich hab das Kabel dann verlängert – diesmal verlötet und die Steck-Lüsterklemme im ausgebauten Zustand drangeschraubt.

Im Innenraum dann das Gegenstück verlegt…

…und angeschlossen am Sicherungkasten.

Ich habs auf Zündungs-Plus geklemmt, damit die Batterie nicht leer ist, wenn ich mal vergesse, die Sitzheizung auszuschalten.
Wenn der Sitz schonmal draußen war, habe ich ihn gleich „skalpiert“, sprich den Leo abgezogen. Ist das original Design nicht fies?

Na, man erkennt auf jeden Fall auf den ersten Blick: Das ist ein Recaro 😉
Drin isser inzwischen auch wieder:

Getestet – ja, des Arscherl wird warm, die Pumpe pumpt, die Lehne geht vor und zurück.

Und der, der ihn zum TÜV vorfahren soll, meldet sich nicht. Ich will fahren! Das Ding ist quasi fertig.

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In meiner Wohnung riechts irgendwie nach Farbe…

Gestern kam ich später in die Werkstatt, weil ich mit dabei war, als Monsterbacke sich mit ein paar anderen Schraubern am Kentucky Schreit Ficken getroffen hat. Aber ein paar Dinge habe ich schon geschafft. Ich war vorab bei Conrad Elektronik und hab ne fliegende Sicherung für die Endstufe besorgt – so war die in der Packung:

Ich dachte gut, das Kabel wird irgendwie geschraubt sein, oder sowas – nix, der Ring is fix, man muß den zerschneiden – so n Blödsinn. Gut, zerschnitten, das eine Ende mit ner Öse für die Batterieklemme versehen, das andere Ende eben mit der Leitung zu Endstufe verlötetund Schrumpfschlauch drüber.

Ist das auch safe. Dann kam noch der Schaltknauf dran. Eigentlich wollte ich da einen Tiki reinsetzen, aber die sind gerade vergriffen, deshalb habe ich einen anderen aus dem Sortiment des Fusselshops reingesetzt. Ich dachte mir, Golfball wäre klassisch. Hatte der Golf 1 GTI ja serienmäßig und ich bin mir nicht sicher, der Golf 1 GTD evtl. auch.

Das Original war aus Gummi – habbich sogar im Fundus, aber der is schwarz, das geht nicht zur restlichen Innenausstattung, Chrom geht aber immer. Is eh noch viel zu wenig Chrom im Innenraum. Iron Cross war original natürlich auch nicht oben drauf, wie kommt das denn dahin? 😉

Die Hauptaufmerksamkein bekamen nochmals die Felgen für die Winterpneus. Die bekamen noch ihren roten Rand.

Diesmal nur mit nem kleinen Borstenpinsel aufgetragen, ohne danach mit schwarzer Farbe nachzukorrigieren. Gut, man könnte denken, ich wäre Alkoholiker, denn ne ruhige Hand habbich wirklich nicht, aber ich finde es ok so.
Die Felgen – inkl. der Alus für den Vari – habe ich dann in den Kofferraum eingeladen.

In der Werkstatt isses doch zornig kalt inzwischen, deshalb habe ich die Felchn jetzt im Arbeitszimmer in meiner Wohnung/meinem Office unterm Tisch stehen. Bis kommende Woche ist der Lack dann sicher gänzlich durchgetrocknet – das dauert bei Kunstharz ja immer. Dann können die Reifen druff…

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Der Felgenmaler Teil 2

Neben den Alus vom Patensohnvari bekamen auch die Stahlfelchen für die Winterpneus gut Lack ab. Eine schwarze Dusche bitte!

Danke! Die Felchn bekommen natürlich wie die Sommerräder noch nen roten Streifen drumrum. Derzeit entstehen lauter Räder im selben Stil bei mir muß ich grad feststellen. Gut, Sommer und Winterräder im selben Stil sollte ok sein – und daß der Patensohnvari ähnliche Felchn bekommt – der soll froh sein, daß ich da so viel Arbeit reinstecke 😉

Nach dem ganzen Pinselgeschwinge blieb noch etwas Zeit über, die ich in die Türdichtungen gesteckt habe. Die auf der Fahrerseite war komplett hin, die hielt nicht mehr in der Tür, Teilstücke fehlten, das war nix mehr. Ein Fall für den Fundus.

Ich habe keine Ahnung, von welchem Fahrzeug die Dichtung ist, ich vermute Passat 32B. Der Beschriftungszettel war abgerissen. Is auch vollkommen Ladde – ich konnte sie passend machen, die Tür ist dicht, mehr muß die nicht können. Punkt.
Auf der Beifahrerseite sah es nicht ganz so schlimm aus, da war die alte Dichtung noch so lala – aber sie war zu kurz. Wird wohl in den 31 Jahren geschrumpft.

Auch hier: Pragmatische Lösung, Hauptsache dicht. Eine zweite Dichtung, wie die für die Fahrerseite hatte ich nicht, also habe ich einen Rest der Dichtung der Fahrerseite genommen, der noch gut war, und den eingesetzt.

Verbunden habe ich das mit einem Stück zerpflückter Dichtung zwischen den „Röhren“. Klappe zu, Affe tot. Genau so hatte ich schon die Dichtungen im 32BQP gestückelt und das dichtet wunderbar. Keinerlei Windgeräusche von den Türen mehr danach. Wieso also eine neue Dichtung für wirklich teuer Geld kaufen?

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So langsam rückt die erste Probefahrt näher…

Strippen ziehen war das erste, was ich gestern zusammen mit Tony gemacht habe. Dabei kam ein Voltmeter ins Spiel, das ich bei eBay ersteigert habe. VDO, paßt zum Rest der Instrumente – dachte ich.

Kabel angeschlossen, eingebaut, Birnchen der Beleuchtung gewechselt und – ach Du Scheiße. Das Ding hat ne rote Beleuchtung!

Von wegen, paßt zur Serie. Da muß ich wohl noch etwas suchen. Aber bleibt jetzt erstmal drin.
Das Ölthermometer habe ich auch verkabelt. Der Geber sitzt an der Ablaßschraube…

Das Radio ist auch komplett verkabelt, Endstufe ist im Kofferraum.

Radio funzt.

Dann mal nen Check der Instrumente, also Motor an und warm laufen lassen. Thermostat macht auf, der Lüfter ging auch an, das Ölthermometer – naja, mehr als 40?C wollte es nicht anzeigen. Sehen wir dann im Betrieb.

Gut, dann können die restlichen Verkleidungen unterm Armaturenbrett auch noch rein.

Wie man auf dem Bild schon sieh, die Sitze haben wir auch eingebaut. War etwas Geficke, das Gestell des Fahrersitzes war etwas verdrückt und ging erst nach Nachbearbeitung mit dem Hammer rein. Auch der Beifahrersitz wehrte sich wacker, aber keine Chance – die Hocker sind drin!

Die Fahrerseite bekam noch seinen Rückspiegel.

Die Abdeckung im Wasserkasten über der Lüftung fand ihren angestammten Platz wieder.

Als Tony wieder auf dem Heimweg war, bekamen die Winterfelchn noch einen Überzug mit Brunox, damit ich beim nächsten Einsatz lacken kann.

Bei den Temperaturen sind Winterpneus durchaus angebracht – bei meiner Heimfahrt gestern war der Regen des frühen Abends bereits am Auto festgefrohren – und das in der Mainzer Umgebung, wo es doch immer etwas wärmer ist.

Mal überlegen, sieht doch eigentlich wie ein komplettes Auto aus. Räder, Sitze Motor, alles dran. Gut, noch ein paar Einstellungsarbeiten stehen an – die Schaltung ist noch etwas verstellt, Getriebeöl möchte ich nochmals überprüfen, weil da etwas rausgelaufen ist, als ich das Gestänge überholt habe, die Türdichtungen sind Scheiße, aber so im Prinzip könnte man so langsam mal starten mit dem Teil…

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