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Dieselfahrverbote: So langsam sind wir Deutschen endlich auch zum öffentlichen Protest bereit.

Für uns Fahrer von älteren Autos wird die Luft echt dünn. Und bisher schluckt der Deutsche das aber trotzdem ohne großartigen Widerstand. Man schimpft vor sich hin, aber Taten? Fehlanzeige.

Anders in Frankreich. Da geht man das Problem mit den Luftwerten anders an, aber letzten Samstag ging die Bevölkerung auf die Straße. Nicht eine kleine lokale Demo, sondern fast flächendeckend landesweite Proteste. Dort soll über die Besteuerung des Diesels Druck gemacht werden. Und wenn es an den eigenen Geldbeutel geht, dann platzt dem Franzosen offenbar der Kragen. Es geht den Franzosen um mehr, als „nur“ um die Spritpreise, aber die sind der Auslöser der Proteste.

Ob so etwas in Deutschland ohne juristische Folgen für die Initiatoren möglich ist, ist zweifelhaft.

Symbol der Bewegung in Frankreich ist die gelbe Weste („Gilets Jaunes“). Ich, für mich als Einzelperson, habe deshalb seit Samstag ebenfalls eine gelbe Warnweste auf dem Armaturenbrett als Zeichen, dass ich zu Protesten bereit bin.

Einige in meinem Bekanntenkreis kamen auf dieselbe Idee, oder ziehen nach.

Ich habe das auch auf Instagram verbreitet und auf Facebook und noch kapieren es die wenigsten, was das eigentlich soll. Mir ist es wichtig, einen Anfang zu machen, Protestbereitschaft zu zeigen. Mir reicht´s! Nicht mehr tatenlos zusehen.

Auf Facebook startete die Gruppe „Stoppt die Deutsche Umwelthilfe (DUH)!“ den Versuch eine Demo auf der A40 zu organisieren, zog sie aber aus rechtlichen Bedenken schnell wieder zurück. In Deutschland muss eine Demonstration angemeldet werden und dafür hat offenbar niemand den Arsch in der Hose. Los jetzt, ADAC, DEUVET, AvD, ACE, oder wer auch immer. Nun kommt einmal in die Pötte und organisiert etwas für die Autofahrer, die ihr vertretet!

Immerhin gibt es seitens der CDU mal wieder eine Bestrebung der DUH die Gemeinnützigkeit zu entziehen. Dazu gibt es auch eine online Petition, die ich natürlich auch gezeichnet habe, selbst wenn das ein Anrennen gegen Windmühlen ist. Aber jeder sollte alles im Rahmen seiner Möglichkeiten tun, um sich zu wehren, wenn es ihm genauso stinkt.

Aber selbst wenn der DUH die Gemeinnützigkeit entzogen wird, sie werden vermutlich weiter klagen. Viel zu lukrativ ist das Geschäft mit den Abmahnungen.

Das Problem ist nicht die DUH, das Problem sind die EU Vorschriften, die ihnen die Rechtsgrundlage für die Prozesse liefern. Und die sind willkürlich gefällt. Das Problem sind nicht die Abgaswerte der Autos, sondern die Vermehrung des Individualverkehrs seit den 70ern und dass die Städte dem schon lange nicht mehr gewachsen sind. Die Verkehrsplanung innerorts hinkt dem Bedarf nach, Freiflächen werden gnadenlos zubetoniert, während die Geschäfte auf die grüne Wiese verlegt werden, die nur mit dem Auto erreichbar sind. An diesen zwei Punkten muss gearbeitet werden und nicht daran, dem einzelnen Autofahrer an die Karre zu gehen. Das ist einfach der einfachste Weg und die Neuwagenindustrie reibt sich die Hände.

Dem Einzelnen ein moderneres Auto aufzudrängen, Elektromobilität zu verherrlichen, ist der verkehrte Weg. Denn das hat ebenfalls massive Umweltverschmutzung zur Folge. Sie entsteht zwar nicht in den Städten, aber sie entsteht. Aber was interessiert uns der Rest der Welt, solange die Luft in ein paar Ballungsgebieten sauber ist? Die Politik geht immer weiter in die Richtung schlechtere Umweltbilanz zugunsten der besseren Luft in den Innenstädten auf Basis willkürlich gezogener Grenzwerten, die nachweislich widerlegt sind.

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Auf dem Altautotreff in Darmstadt war die Hölle los

Es gibt so Internet Phänomene… Den Altautotreff in Darmstadt gibt es nun seit über 13 Jahren und war in den letzten Jahren immer ein gemütlicher kleiner Treff, zu dem ab und an ein bis fünf neue Besucher vorbeikamen. Das war vollkommen o.k., aber kein Grund, das nicht weiter zu bewerben. Also legte ich wie üblich eine Facebook Veranstaltung dazu an und warum auch immer: Dieses Mal war die Resonanz sehr hoch.

Als ich aufschlug, war der Parkplatz schon gut gefüllt und lange Zeit riss der Strom der Fahrzeuge einfach nicht ab.

Und was da für Exoten teilweise dabei waren. Ich war ein wenig geflasht. Reliant Scimitar – schon einmal live gesehen?

Reliant Scimitar

Lancia Fulvia mit Rallye Scheinwerfer auf dem Dach.

Einen Matra Murena sieht man auch nicht an jeder Ecke.

Cooles Business Coupé aus den Staaten.

Und zwischendrin friedlich vereint, so Autos, wie ein Daihatsu Cuore.

Am Rand geparkt und einer der wenigen Wagen, bei dem ich mich mit der Fahrerin unterhalten habe: Ein Renault 19.

Optisch schon ziemlich gelitten, aber ich finde, solche Autos haben durchaus ihre Berechtigung. 360.000km gelaufen, der Vater hat ihn als Neuwagen gekauft und die Tochter erhält ihn gegen jegliche wirtschaftliche Vernunft. Auch wenn der Wagen nicht danach aussieht: Das ist echte automobile Liebe.

Es waren so viele Autos da, über die man etwas schreiben könnte. Das würde den Rahmen sprengen. Aber ich hoffe einmal, dass es für viele nicht der letzte Besuch auf dem Parkplatz war, dann kann man die in Zukunft einmal näher betrachten.

Es war sonnig, aber auch wirklich kalt. Mit den letzten Sonnenstrahlen verzogen sich wieder viele. Wir haben eben November. Kein Grund, das nicht auch im Dezember durchzuziehen, genau gesagt am 15.12.2018.

Was tatsächlich los war, sagen Bilder am besten – und ich habe nicht alle Fahrzeuge mit dem Handy erwischt:

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Der goldene Oktober beim Altautotreff Darmstadt

Es ist doch kälter geworden, aber es war sonnig und trocken. Also durchaus gutes Altautotreff Wetter. Und es war einiges los!

Für einige war es das dritte Treffen an dem Tag, es waren so einige Veranstaltungen an dem Tag. Die längste Anreise hatte dieser Ferguson Traktor hinter sich.

Weit hatte er es eigentlich nicht, aber das Teil hat laut GPS eine Höchstgeschwindigkeit von 22km/h. Da werden Entfernungen explosionsartig länger. Wir diskutierten, wie man so etwas tieferlegt. Aber mit der Höchstgeschwindigkeit macht das vermutlich keine Laune.

Zum Vergleich nebeneinander: Ford Taunus 2 & 3 – auch wenn der dreier nur eine Art Facelift ist, es passt kaum ein Teil vom einen an den anderen, wie man im direkten Vergleich sehen konnte.

Sehr geschmeidig: Opel Manta A Sondermodell Magic.

Der lief mit diesen Zierstreifen vom Band. Die Stahlportfelgen waren damals aber deutlich schmäler.

Auch eigentlich weg von der Straße: VW Scirocco 1 – hier mit G60 Maschine.

Topmodell vom BMW E21: Der 323i.

Das etwas jüngere Gegenstück von Mercedes dazu: 190 E 2,3-16.

Klang nach mehr: Opel Kadett C,

Gegen jedes Klischee von einer Frau gesteuert: VW Iltis.

Wie immer war es ein Kommen und Gehen, teilweise reichte eine Reihe nicht aus, um alle Autos unterzubringen. Andere parkten absichtlich etwas abseits – das ist jedem selbst überlassen.

Wieder ein schöner Wochenendausklang in der Kasinostraße in Darmstadt. Der nächste Altautotreff ist am 18.11.18 – dann wieder schon um 15 Uhr wegen der Winterzeit.

 

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Schnallt das eigentlich niemand? Den Benzinern geht es auch an den Kragen!

„Das Verwaltungsgericht Wiesbaden hat entschieden, dass die Stadt Frankfurt ein Dieselfahrverbot zur Verbesserung der Luftqualität einführen muss. Deshalb wird es in Frankfurt voraussichtlich ab Februar 2019 ein Fahrverbot für Diesel-Fahrzeuge der Norm Euro 4 und älter sowie für Benziner der Norm Euro 1 und 2 geben. Für Euro-5-Diesel wird das Fahrverbot ab September 2019 gelten.“

Quelle: ADAC

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass solche Meldungen niemand liest. Also höchstens die, die es direkt betrifft. Unter dem Motto: Was interessiert mich Frankfurt? Muss ich eh nie hin.

Dass es nach und nach den alten Dieseln an den Kragen geht, sie aus den Städten verbannt werden, ist bekannt. Es gibt auch in anderen Ländern in Europa auch Einschränkungen in wenigen Städten. Wie es im Ausland aussieht, hat der ADAC in einer Liste zusammengetragen. Dass wir das einzige Land mit Dieselfahrverboten sind, stimmt so nicht. Aber nirgendwo auf der Welt sind die Maßnahmen so krass, wie in Deutschland, was wir den Paragraphenreitern der Deutschen Umwelthilfe zu verdanken haben. Aber um die Dieselverbote geht es mir in diesem Artikel gar nicht im Vordergrund.

Studien, dass die Autoabgase gar nicht Schuld sind an Gesundheitsschäden, werden ignoriert. Denn insgeheim gibt es einen Gewinner: Die Autoindustrie. Sie freuen sich, dass gute Autos verschrottet werden zugunsten von Neuwagen, die die aktuellen Richtlinien einhalten. Wie viele Abgase bei der Produktion in die Luft geblasen werden, wie viele Ressourcen verschwendet werden – scheißegal! Wäre ich im Vorstand eines Automobilkonzerns, ich würde der Deutschen Umwelthilfe eine Prämie für jedes durchgesetzte Fahrverbot bezahlen.

In Frankfurt gehen sie das erste Mal weiter. Jetzt sind plötzlich auch die Benziner dran. Aber ja „nur“ die alten Benziner bis Euro 2 und „nur“ in Frankfurt. Betrifft ja „nur“ eine fünfstellige Anzahl von Fahrzeugen. Es betrifft nicht die gut verdienenden Menschen, es trifft die kleinen Leute, die sich einfach nichts anderes leisten können oder wollen. Ich kenne Beispiele, wie einen Werkstattbesitzer, der dann mit keinem seiner Autos mehr zur seiner eigenen Werkstatt fahren darf, Pendler, die nicht mehr zur Arbeit kommen. Leute, die ihren Diesel vorrausschauend mit Verlust verkauft haben und einen rentnergepflegten Opel Astra mit unter 50.000km gekauft haben, weil es ein Benziner ist. Auch wenn der mehr verbraucht. Und auch der ist jetzt in Frankfurt wertlos, weil es keine Aufrüstung auf Euro 3 gibt und er deutlich zu weit weg vom H-Kennzeichen ist. Übrigens: Die Freistellung der Autos mit H-Kennzeichen von den Umweltplaketten ist bundeseinheitlich. Ob die Dieselfahrverbote und eben auch die Benzinerfahrverbote auch auf Fahrzeuge mit H-Kennzeichen angewandt werden, das ist Sache der jeweiligen Städte. Wirklich safe ist man mit einem H auch nicht.

Proteste? Auf Facebook werden Bilder geteilt. Das interessiert kein Gericht, keine Regierung, das ist Stammtisch Diskussion. Wäre es nicht endlich einmal an der Zeit, dass Interessensvertreter, wie der ADAC mal endlich das Maul aufreißen und etwas für den kleinen Mann tun? Wer vertritt denn die Interessen der Autofahrer? Ist es nicht langsam mal an der Zeit, dass jemand auf Europäischer Ebene versucht, diese Richtlinien zu hinterfragen, weil sie unsinnig sind? Wieso geht niemand dafür auf die Straße?

Ach ja. Es geht um unsere Gesundheit. Ich habe in diversen Diskussionen beispielsweise das Argument gelesen, dass diejenigen, die sich über die Fahrverbote aufregen, einmal an einen Verkehrsknotenpunkt in einer Großstadt ziehen sollten und dann ihre Meinung ändern würden. Ich wohne seit 1999 in Mainz an einer der meistbefahrenen vierspurigen Straßen. O.k., der Lärm kann nerven, aber man gewöhnt sich dran. Dass ich kurz vor dem Abnippeln bin wegen der Abgase? Blödsinn. Ich bin trotzdem gegen diese unsinnigen Fahrverbote. Sie zerstören unsere Umwelt – nur eben an anderer Stelle. Beschissene Umweltbilanz gute Autos zu verschrotten, um mit vielen Abgasen neue zu produzieren.

Wenn jetzt das Verbot für die alten Benziner in Frankfurt geschluckt wird, dann macht das vermutlich Schule. Dann trifft es auch in anderen Städten die von den Lobbyisten der Automobilindustrie mit dem Namen Deutsche Umwelthilfe verklagt werden, weil sie Grenzwerte überschreiten. Und da die Fahrverbote vermutlich wieder nichts bringen, trifft es wahrscheinlich als nächstes die Euro 3 Benziner…

Und in den Vorstandsetagen der Automobilhersteller knallen wieder die Sektkorken, während der kleine Mann sich Autofahren nicht mehr leisten kann.

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Die Sommer Veterama 2018

Wie meinte einer der Besucher bei mir am Stand? „Die Sommer Veterama ist toll, mal sehen, was die im Herbst bringt.“

Also derartig warme Temperaturen hatten wir bei der Veterama in Mannheim noch nie. Dass wir Mitte Oktober haben, merkten wir wirklich nicht. Selbst nachts wurde es nicht wirklich kalt. Die mitgenommene Winterjacke blieb im Auto.

Freitagmorgen ging es los.

Als Verkäufer ist der Freitag echt wichtiger als der Sonntag. Am Freitag sind deutlich mehr Käufer unterwegs, als am Sonntag. Viele nutzen das Insider Ticket, es werden freitags teilweise ganz andere Dinge angefragt, als am Samstag. Die Veterama hat seine eigenen Regeln.

Es ist einer der größten, wenn nicht der größte Oldtimer Teilemarkt in Europa, entsprechend auch international das Publikum. Ich war wieder an unserem Gemeinschaftsstand beteiligt. Wir waren dieses Jahr „nur“ fünf Anbieter, da ein Stand gesundheitstechnisch ausfiel, was nicht bedeutete, dass die Fläche frei blieb. Wir wissen das schon zu nutzen, genau wie bei uns keine Ausstellerkarten verfallen. Es kommen immer wieder genug Leute mit, die gar nichts zu verkaufen haben, die einfach für den Spaß mitkommen. Oder sie haben eben ein paar Artikel mit, die irgendwo bei anderen noch „untergemogelt“ werden.

Dieses Jahr dauerte es bei der Einfahrt über eine Stunde, bis ich auf dem Platz war. Zu viele Anbieter wollten gleichzeitig auf den Platz. Am frühen Nachmittag stand dann mein Stand.

Der änderte sich über den Tag, weil ich noch mehr Fläche nutzen könnte dank des ausgefallenen Anbieters.

Normal schließlich freitags den Stand früh, wenn sich der Markt verlaufen hat, aber dank des guten Wetters war bis zum Ende einiges los. Und an einem Umstand merkt man dann doch, dass Oktober ist: Es wird relativ früh dunkel.

So kam ich selbst kaum zum Herumlaufen, bzw. es machte keinen Sinn, denn bei Dunkelheit ist kaum ein Stand offen. Gut, dass man selbst an Nachbarständen ab und an etwas Gutes findet, wie beispielsweise diese Anzeigeneinheit aus irgendeinem japanischen(?) Geländewagen.

Das soll letztendlich einmal in den Pirat, wobei ich das linke Instrument weglassen werde. Zu modern.

Wir hatten wieder unseren Catering Bereich, es wurde für alle gegrillt, Bier besorgt etc. Und wir hatten einen Kühlschrank, was Gold wert war bei den Temperaturen. Da wir genug Leute waren, um die Kosten aufzuteilen, leiteten wir uns Strom. Der Stromanschluss kostet fürs Wochenende stolze 65 Euro. Reich wird man durch das Ausmisten der Werkstatt nicht, darum geht es aber nicht. Es geht darum, Platz zu schaffen und vor allem um die Gemeinschaft. Einerseits innerhalb unseres Standes, aber auch mit den Besuchern. Immer wieder interessante Gespräche, so war beispielsweise einer von der SIHA bei mir am Stand. Das ist der Veranstalter der Techno Classica und der Motorshow Essen. Der outete sich als Leser des Fusselblogs. Denkt man nicht…

Viele hat es verwirrt, dass ich mit dem Titan vor Ort war und es kamen viele besorgte Anfragen, ob der Pirat noch lebt. Aber die konnte ich beruhigen.

Ein wenig zum Herumlaufen kam ich dann abends trotzdem. Ich bin aber schon fast mehr durchgejoggt, um wenigstens einen Teil abzulaufen. Pflichtbesuch war beispielsweise ein Händler, der irgendwie gute Beziehungen zu Chemiekonzernen hat. Bei Abnahme mehrerer Kartuschen 2,60 Euro für eine Kartusche Karosserie Kleb- und Dichtmasse. Kann man nix sagen, oder?

Ich wollte noch einen Satz Santana Scheinwerfer in Reserve für den Prolo. Die habe ich nicht gefunden, dafür zwei Stoßstangen zur Auswahl für das Heck. Hätte ich die obere früher gefunden, hätte ich die andere nicht gekauft.

Das ist eine NOS Stoßstange (Zubehör) für den Einser VW Derby. Gab es für 20 Euro. Solche Sachen sind bei der Veterama meist günstig, weil dafür keine Käufer da sind. Die andere ist von irgendeinem Alfa Romeo. Eigentlich auch selten, aber der Nachbarstand, der die hatte, schleift sie auch schon seit Jahren mit, weil sie offenbar kein Alfa Fahrer bisher entdeckt hat, der sie auch noch braucht. Das drückt den Preis. Mal sehen, was besser passt, bzw. weniger angepasst werden muss.

Nicht nur wegen des Wetters ein Bombenwochenende in Mannheim.

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An diesem Wochenende ist Veterama in Mannheim!

Hui, wie die Zeit vergeht. ZACK! Und schon wieder ist Veterama. Lustig: Bei Ihrer Werbung verwenden Sie ein Bild, das im Frühjahr an meinem Stand gemacht wurde. Das Volvo Armaturenbrett hing mal in meinem Wohnzimmer an der Wand als Deko. 😉

Gestern musste ich dann einladen. Als ich vormittags auf den Hof sah, wo mein Anhänger parkt, der Schock: Der Anhänger war eingeparkt. Und zwar so, dass ich nicht einmal die Türen des Anhängers aufbekommen habe.

Der Hof gehärt zu einem Doppelhaus mit insgesamt 17 Parteien. Nicht alle da und vor allem nicht der, dem das Auto gehört. Der gehört nicht zu den „üblichen Verdächtigen“, di da parken und das Auto steht da schon über eine Woche. Seit 2 Tagen hatte er einen Zettel am Scheibenwischer, dass ich gestern da dran musste. Ohne Erfolg.

Was tun? Ich machte einen Aushang an allen Eingängen und am Nachmittag meldete sich endlich der Besitzer und fuhr den Bock weg. Dann mal laden.

Westfalia Bestattungsanhänger

Der Titan kann das erste Mal zeigen, was er kann.

Später hab ich noch einen Spanngurt zur Ladungssicherung um die Blechteile gemacht.

Wetter soll ja gut werden, hoffen wir, dass es sich auf die Besucherzahlen auswirkt. Wer mich am Stand besuchen will: Wir haben wieder einen Gemeinschaftsstand Freigelände 3, Stand 205.

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Altautotreff Darmstadt September 2018

Die Sonne stand tief, aber es war ein herrlicher Spätsommernachmittag in Darmstadt zum gestrigen Altautotreff.

Altautotreff

Da konnte man sich schon einmal in sein Porsche Cabrio werfen und zu unserem Treffpunkt kommen.

Porsche Diesel

Endlich gab e mal wieder ein Update an der Front des Opel Omega Leichenwagens von Werner. Ein running Gag beim Altautotreff. Jetzt thront hier ein Opel Rekord C Kühlergrill, der vorher schon einmal an eine Fremdfahrzeug war, genauer gesagt an einem VW Polo.

Opel Omega Leichenwagen

Das passt richtig gut. Werner hatte auch mal alle bisher verbauten Grille dabei. Eine echt bunte Mischung.

Kühlergrille

Aus was man so alles einen Kühlergrill bauen kann…

2x Opel Kadett C reißen die Hauben auf.

Opel Kadett C

Auch wenn schon lange im Oldtimerstatus – der Kadett bleibt ein beliebtes Tuningobjekt.

Kadett

Kadett

Das erste Mal dabei: Mazda MX5. Ja auch der kommt so langsam in den Klassikerstatus und bei dem Wetter war das ein idealer Sonntagsausflug.

MX5

Weit gereist: Ein später Mercedes W116.

Mercedes W116

So ein Treffpunkt ist natürlich auch Gelegenheit, Spaß zu haben, beispielsweise mit meinem Focht Titan.

Focht Titan

Die Meinungen waren leider ernüchternd. Das Endrohr wird wohl keine Chance auf TÜV haben. Man müsste es doch vergittern, damit keine Katzen drin übernachten.

Focht Titan

Normal gewachsene Personen haben auch irgendwie Probleme, den Bock zu fahren. Irgendwie ist die Sicht nicht berauschend und das Lenkrad komisch weit weg vom Fahrer.

Focht Titan

So ein Escort ist eben ein extrem großes Fahrzeug 😉

Kalli hat seine Sammlung an ehemaligen Ford Einsatzfahrzeugen um einen Scorpio erweitert.

Ford Scorpio

Der ehemalige Polizeiwagen ist leider kein V6, offenbar hatte die Polizei meist nur Vierzylinder. Dafür hat der Wagen Besonderheiten, wie Unterfahrschutz, Funkanlage und natürlich die typischen Löcher im Dach für das Blaulicht. Er sammelt jetzt alles, was dazugehörte, den Polizeischriftzug hat er auch als Magnetbuchstaben, fährt damit aber nicht herum, das könnte ins Auge gehen wegen Amtsanmaßung. Da versteht die Obrigkeit keinen Spaß.

Natürlich waren auch wieder diverse US Amerikanische Wagen vor Ort.

Mercury

Wieder mal eine bunte Mischung. Mehr Bilder in der Galerie.

Lustige aber auch ernsthafte Gesprächsthemen standen an. Der größte Aufreger war wohl das beschlossene Fahrverbot im nicht allzu weit entfernten Frankfurt ab kommendem Jahr, das nicht nur relativ junge Diesel betrifft. Nein, es betrifft auch Benziner der Klassen Euro 1 und 2. Es war nicht nur ein Besucher vor Ort, dessen Youngtimer das betrifft. Dass es bisher in der Richtung noch keine öffentlichen Proteste gab ist kaum verständlich. Es wird wohl eine Flut von H-Kennzeichen geben bei Fahrzeugen, bei denen das steuerlich bisher keinen Sinn machte, weil sie mit Euro 2 eigentlich günstiger gewesen sind. Hoffen wir, dass das Beispiel Frankfurt keine Schule macht und dass es nicht auch dazukommt, dass Oldtimer ebenfalls in die Fahrverbote aufgenommen werden…

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Gleich mehrere Premieren beim August Altautotreff in Darmstadt

Herrlicher Sonnenschein, ideales Altautotreffwetter – so sollte es sein!

Das nutzten gleich mehrere für eine Premiere. Mein persönliches Highlight ist der „neue“ Opel Rekord C Leichenwagen von Matthias.

Rekord C Leichenwagen

Der Umbau ist von Miesen und die Erstauslieferung erfolgte in die Schweiz. Er ist noch am Recherchieren, aber es sieht so aus, dass es wohl noch die originale Lackierung ist und der Wagen nie restauriert wurde. Spektakulär wurde der Auftritt, weil er im Konvoi mit einem zweiten Rekord C Leichenwagen kam. der zweite ist ein Pollmann Umbau.

Rekord c Pollmann

Später haben sie die beiden nebeneinander gestellt, da konnte man schön vergleichen, dass die zwei Karosseriebaufirmen das Thema recht unterschiedlich umgesetzt haben.

Opel Rekord C Leichenwagen

Opel Rekord C Leichenwagen

Opel Rekord C Leichenwagen

Opel Rekord C Leichenwagen

Schön, so etwas einmal direkt vergleichen zu können.

Ich war mit meinem Focht Titan das erste Mal auf dem Altautotreff und klar, es haben sich einige gefreut, das Ding endlich einmal live zu sehen, hatten viele den Umbau doch mitverfolgt.

Focht Titan

Dieser Ford Capri 3 war das erste Mal da. Er plant das seit Jahren, einmal vorbeizusehen, endlich hat er es geschafft.

Capri

Ist ein 2l V6. Beim Kauf war eher der Zustand, als die Motorisierung entscheidend.

Für Technikfreaks: imposanter V12 Motor.

Jaguar V12

Der war natürlich nicht im Ford Capri, sondern in diesem Jaguar E-Type Serie 3.

Jaguar

Es war wieder eine sehr schöne bunte Mischung, aber auch 2räder waren da – und auch 3räder, wenn man das pedantisch beim Moto Guzzi Gespannt von Werner zählt.

Moto Guzzi

Sieht für ein Werner Moped sehr zivil und serienmäßig aus – nach seinen Aussagen aber eines der Räder, an dem er am meisten verändert hat, aber eben nicht, wie bei manch anderem Gefährt kreativ aus Resten zusammengeschustert.

Ich will nicht auf alle Fahrzeuge eingehen. Natürlich waren auch wieder Amis, Youngtimer etc. dabei. Bilder in der Galerie.

Ein schöner Sonntag Spätnachmittag mit interessanten Fahrzeugen, Leuten & Gesprächen.

Der nächste Altautotreff ist am 16.09.2018.

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Spießerblech Carnight Dreihausen 2018

Ich war am vergangenen Freitag auf der Carnight in Dreihausen.

Carnight

Zu dieser Veranstaltung muss ich erst einmal ein paar Hintergrundinfos beisteuern. Die Carnight ist Teil der Old- und Youngtimertreffens auf dem selben Gelände und sozusagen die Auftaktveranstaltung für die Jugend. Denn sind wir mal ehrlich: Dier Großteil der Junx, die auf Tuningevents rumhängen sind selten viel älter als 25 Jahre. Und es ist kein schlechter Ansatz, die Jugend einzubinden, die vielleicht später auch im Oldtimerhobby mitspielen und Oldtimer und Tuning schließt sich ja auch nicht gegenseitig aus, obwohl das einige nicht wahrhaben wollen.

Einige vom Veranstalterteam kenne ich seit vielen Jahren und schon deshalb musste ich da einmal vorbeisehen, um Kontakte zu pflegen und vermutlich wäre ich mit denen irgendwann an der Theke versackt, wäre ich nicht nachts wieder zurückgefahren.

Und es waren auch einige interessante Fahrzeuge da – natürlich auch Lästerpotential, was so eine Veranstaltung eben mit sich bringt. Liegt aber auch daran, dass ich eine ganz eigene Meinung zu Fahrzeugumbauten habe. Macht aus dem Besitzern keinen besseren oder schlechteren Menschen, sie interpretieren das Hobby eben anders. Viel ist heute eben einfach FFF – Felgen, Fahrwerk, Folie. Und auch so Unsinn, wie Kunststoffblenden über den Scheinwerfern, die nur fürs Treffen aufgesteckt werden. Den tieferen Sinn habe ich nicht verstanden.

fff

Genauso, wie der Titan, mit dem ich angereist bin, von einigen nicht verstanden wurde. Über Instagram meinte ich, keiner traute sich, sich neben mich zu stellen.

Titan

Ist natürlich so nicht richtig begründet. Ich war sehr früh da und stellte mich an die letzte Stelle der ersten Reihe, die sich aufgestellt hat. Letztendlich stellten sich alle anderen dann anders, die neben mir parkten auch um, um sich einzureihen und ich war einfach zu faul, das Auto noch einmal zu bewegen.

Ich machte mir den Spaß, ein paar verwirrt aussehende Besucher zu fragen, was das für ein Auto ist. Die alten Hasen erkannten teilweise die Escort Gene, die jungen standen wie der Ochs vorm Berg. Ein junger Besucher war irritiert, warum ich den Laderaum nicht für einen aufwändigen Hi-Fi Ausbau genutzt habe. Tja, die Vorstellungen von der Verwendung eines solchen Fahrzeugs sind eben unterschiedlich…

Es gab auf dem Platz aber durchaus auch Fahrzeuge, die ich gefeiert habe, wie beispielsweise diesen BMW Compact:

BMW

Für den Außenstehenden erstmal ein relativ normaler BMW, aber die Beifahrerseite, die er etwas versteckt geparkt hatte, zeigte deutliche Kampfspuren. Die Flares mit Kabelbindern geflickt etc.

BMW

Ich finde sowas nicht peinlich, sondern auf seine eigene Art und Weise gut, weil der Wagen offenbar artgerecht bewegt wird und wo gehobelt wird, fallen eben Späne. Und ich finde da keinen Handlungsbedarf. Der ist gut, so wie der ist.

Kann man sich jetzt drüber streiten, ob das Airride im W108 H-fähig ist – aber es ist auf jedem Fall extrem cool.

Mercedes W108

Gut, denken wir uns einmal die Plüschtiere weg, aber das gab es wohl tatsächlich ab Werk: Benetton Innenausstattung im Opel Calibra!

Benetton

Manta, Manta lässt grüßen. Davon war übrigens auch einer da.

Opel Manta

Den Ford Fiesta Mk1 als XR2 mochte ich schon immer leiden – auch wenn es ein Ford ist.

Fiesta

Die „Rattenbewegung“ geht wieder Wege, die ich für gut empfinde. Nicht sinnloses Zerstören, sondern wie hier mit Graffitis verfeinert. Günstige Lösung und durchaus gekonnt.

Volvo

Volvo

Es waren auch schon einige angereist, die wohl das ganze Wochenende geblieben sind, wie ein Kadett C Club aus der Gegend.

Kadett C

Am Rest des Wochenendes war ich nicht da, aber eines der Highlights war dieser Opel Ascona B.

Hauptpreis

Das war kein Teilnehmerfahrzeug, sondern tatsächlich der Hauptpreis der Tombola und stand wirklich gut da.

Gut. Einmal lästern muss ich noch. Das hier konnte ich kaum glauben:

Fail

Äh ja, was soll man dazu noch schreiben – Haifischmaul IRGENDWO aus dem Auto hat schon eine gewisse Komik. Gibt es das inzwischen bei ATU als Aufkleber zu kaufen? Dann ist der Trend wohl endgültig vorbei…

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Der Juli Altautotreff in Darmstadt

Endspiel der WM und ein heraufziehendes Gewitter – keine guten Voraussetzungen für einen Altautotreff. Und natürlich haben wir ihn durchgezogen. Und pünktlich um 17 Uhr fing es an zu regnen. Aber so ein Parkplatz bietet ja Möglichkeiten 😉

Altautotreff

Und natürlich waren Besucher da, der Regen hielt auch nicht lange an. Zwar getrailert, aber Oli war tatsächlich mit dem Street Roach da.

Street Roach

Das ist eine Custom Legende, gebaut vor vielen Jahren vom „Flexer“, der leider inzwischen von uns gegangen ist. Oli versteht sich als Erhalter des Wagens, hat ihn inzwischen geTÜVt (mit abnehmbaren Radabdeckungen, die er gerade nochmals bearbeitet, weil sie ihm noch nicht 100% gefallen.

Street Roach

Ich habe letzthin über den Wagen einen Bericht für die VW Speed geschrieben. Spannendes Fahrzeug und einst der flachste Käfer Europas. Ich konnte nicht anders, ich musste versuchen einzusteigen.

Das haben noch ein paar andere probiert – auf so einem kleinen Treffen hat man Gelegenheit dazu.

Die Sitze, bequem ist anders, aber das Design finde ich schon sehr scharf…

Street Roach

Natürlich waren auch andere Autos da, wie zum Beispiel das erste Mal dieses Escort MK5 Cabrio.

Escort

Der Besitzer hat ihn noch relativ neu, will noch einiges daran verändern.

Den Omega Leichenwagen habe ich absichtlich nur aus dritter reihe fotografiert. Er hatte den Serienkühlergrill drin und nicht wie früher jeden Monat einen anderen. Das muss bestraft werden 😉

Altautotreff

Das BMW Baur Cabrio machte etwas Ärger, der Schlauchstutzen am Kühler war weggebrochen.

Altautotreff

Er hat den Schlauch an den letzten Resten des Stutzens am Kühler befestigt bekommen. Ich drück die Daumen, dass er es bis nach Hause geschafft hat. Ich werde es am nächsten Altautotreff erfahren. Der ist am 19.08.2018.

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