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Der Fusselforum Stand auf der Techno Classica 2019

Ich bin zurück von der Techno Classica – was für eine Woche. Wir hatten viel Spaß. Nun will ich Euch auch einmal zeigen, was wir da so gebaut haben. Während der Messe habe ich einige Highlights der Messe bereits auf Instagram gepostet, wen es interessiert, was sonst noch so zu sehen war.

Die VW Clubs, bei denen wir traditionell stehen, hatten ein gemeinsames Motto beschlossen und wir haben uns das Land Griechenland herausgepickt.

Dieses Jahr standen wir in der Leichtbauhalle 8b und hatten einen sehr kleinen Stand. Wir machten aus der Not eine Tugend – oder anders ausgedrückt: Wir nahmen es eben als Gestaltungsanlass.

Wir waren mal dekadent und ließen eine Plane als Hintergrund drucken. Aus Teppichrollen, die wir auf der Messe während des Aufbaus zusammensammelten, entstand ein Tempelportal.

Weil wir alles in Stein gemeißelt haben wollten, wurde vieles mit weißer Wandfarbe angepinselt.

So entstanden quasi Säulen bestehend aus einem Plastikfass, einer Stahlfelge und einer Holzplatte, auf der beispielsweise die große Statue stand.

Dahinter eine Schrottskulptur, die das olympische Feuer darstellen sollte.

Wir hatten einen kleinen Stand, deshalb entschieden wir uns für ein halbes Auto als Ausstellungsfahrzeug.

Das halbe Golf Cabrio wurde schon vor Jahren von Alex zum Grill umgebaut. Wir fragten mal vorsichtig, ob wir ihn als Gasgrill verwenden dürften, was natürlich abgelehnt wurde. Letztendlich verbargen sich unter der Klappe ein Elektrogrill und ein Sandwichtoaster. Das war eine gute Idee, denn das Essen auf der Messe ist teuer und so konnten wir uns kostengünstig verpflegen.

Davor ein Fake Gyrosgrill, der mit Bieretiketten beklebt war.

An den Wänden waren Poster, so hatte ich einen eigenen Ouzo erfunden.

Plastik Weintrauben und Efeu, füllten die Wände. Zentraler und wichtigster Punkt waren bequeme Sitzgelegenheiten. Wir hatten wieder Polstermöbel.

Wir hatten Spaß beim Aufbau und der Stand kam auch gut an. Aber er war fast zu brav für uns in der Sicht von manchen Kennern unserer „Kunst“. Am Tag des Standwettbewerbs machten wir einen fatalen Fehler: Wir saugten den Stand. Ein Umstand, der viele verwirrte.

Manchen konservativen Clubs sind wir ein Dorn im Auge, was auch so ein wenig Programm ist. Wir wollen die Messe einfach etwas auflockern und einfach eine schöne Woche verleben. Was sich aber nicht verschweigen lässt: Wenig Clubs machen so einen Aufwand beim Standbau. Und das wurde letztendlich auch ausgezeichnet – immerhin haben wir beim Wettbewerb den 6. Platz gemacht.

Schade, dass wir damit keinen Geldpreis gewonnen haben, aber wir sind zufrieden. Wir machen ja den Stand nicht, um einen Preis zu gewinnen, das ist nur ein schöner Nebeneffekt.

Mal sehen, was wir uns kommendes Jahr ausdenken…

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Messeaufbau Techno Classica

Ich bin inzwischen in Essen. Sonntag den Titan in die Tiefgarage gestellt mit den Sachen von der Veterama und den Pirat geschnappt, in dem schon ein Teil der Sachen von der Techno Classica waren.

Wir haben wieder einen Clubstand vom Fusselforum, diesmal einmal ausgelagert in der Leichtbauhalle 8b. Vorteil ist, dass man direkt in die Halle von der Straße aus einfahren kann – wenigstens, wenn man ein nicht allzu tiefes Auto hat. Der Randstein ist recht hoch….

Angefangen wird bei uns immer damit, Teppich zu organisieren. Wir kaufen da keinen, wir fragen bei den professionellen Ständen, wenn noch Restrollen liegen. Dementsprechend haben wir dieses Jahr ein ziemliches Patchwork.

Wie der Stand komplett aussieht – wir verraten es an dieser Stelle noch nicht. Wir wollen ja ein wenig den Spannungsbogen erhalten. Sagen wir so: Es hängt eine Griechenlandfahne über dem Stand.

Wie ich die Woche zum Bloggen komme, kann ich noch nicht sagen – ich habe mein Ladegerät vom Laptop vergessen. Ich habe nur das Autoladegerät dabei. Mal sehen, wie ich das manage.

Also wer auf der TC ist – schaut doch einmal vorbei: Halle 8b im Mittelgang.

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Veterama Hockenheim 2019

Ich war am vergangenen Wochenende bei der Veterama in Hockenheim. Am Freitagmorgen brach ich mit Titan und Leiche am Haken auf.

Bedecktes Wetter, nicht berauschende Temperaturen. Kein guter Einstieg. Aber immerhin es blieb trocken. Ich baute etwas lustlos den Stand auf.

Für einen Freitag war relativ wenig los, aber glücklicherweise haben wir unseren Stammplatz mit unserem Gemeinschaftsstand, das relativiert viel. Die Nacht war dann richtig kalt. Als es dem Morgen graute, waren die Dächer von meiner Leiche und dem Titan tatsächlich gefroren.

Aber dann kam die Sonne…

Wirklich, es war ein heftiger Unterschied zum Vortag und die Besucher strömten. Ist schön, alte Bekannte wiederzutreffen, dabei Bier zu trinken, Köstlichkeiten vom Grill, …

So das eine oder andere Teil bin ich dabei losgeworden, wobei manches auch lag wie Blei – ich konnte es kaum verstehen 😉

Auch einige Blogleser „outeten“ sich. Lustige Geschichte nebenbei: Zwei fragten nach, was der E-Umbau des Titan macht. Der Aprilscherz war wohl doch nicht soooo schlecht 😉

Ich habe versucht etwas rumzukommen, das geht natürlich nur am Feierabend, wenn auch andere Stände schon geschlossen haben. Mein Highlight zwischen den Reihen: Ein Rallye Lada, der zum Verkauf stand.

Leider hatte ich nicht die Zeit, da mal näher in die Materie zu gehen. Ein wenig eingekauft habe ich auch, obwohl ich mir eigentlich ein Einkaufsverbot gesetzt hatte.

Tauschgeschäfte, Gelegenheitskäufe. Manches hatte ich gar nicht auf dem Plan, aber der Tachorahmen vom Prolo ist am Lichtschalter gebrochen und ab und an fällt der Lichtschalter ins Armaturenbrett. Wenn man es billig bekommt…

Immer wieder der Kardinalsfehler. Egal, wie lächerlich Dein Gegengebot ist. Wenn Du nicht willst, dass Du was mitnimmst: Nenne keinen Preis. Es könnte sein, dass er ja sagt…

Schade fand ich es, dass auch dieses Jahr die Frühjahresveterama sehr Motorradlastig war. Wenig Autostände – also die, die abends noch offen waren. Und ich wollte irgendetwas für die Lüftungsausströmer an die Seitenscheiben bei meinem Armaturenbrett finden, war aber erfolglos leider.

Die zweite Nacht war deutlich wärmer. Der Sonntag war traditionell schlechter besucht, aber das war nicht so schlimm. Gutes Wetter, in der Sonne chillen. Passt. Und vor allem: Ich habe meine Ware wieder trocken eingepackt bekommen.

Insgesamt ein rundes Wochenende mit Freunden. Jetzt gehts direkt weiter zur Techno Classica nach Essen…

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Wasserpumpensexuel

Ich hatte ja einen Torso besorgt für die Techno Classica. Der musste noch etwas gefusselt werden.

Alles, was ich besorgt habe, war eine Perücke vom Flohmarkt. Für einen obligatorischen Euro.

Als erstes störte mich, dass das Ding einfach eine Beule zwischen den Beinen hatte. Das sieht albern aus. Aber bitte keinen Penis nachbauen. Das war mir zu primitiv. Ich wollte es irgendwie bescheuert haben. Also durchsuchte ich die Schrottonne und holte eine Wasserpumpe raus. Macht das Sinn? Nein. Na und? Da die zu weit weggestanden hätte, bohrte ich mit einer Lochsäge ein passendes Loch. Zwei Holzschrauben durch vorgebohrte Löcher – sitzt!

Einen Kopf wollte ich auch. So ein Torso kann ja ruhig inkomplett sein, aber ich hatte ja die Perücke. Mein Plan: Ein Scheinwerfer. Ich hatte mal eine Kiste mit Garantierückläufern von billigen schwarzen Scheinwerfern gekauft. Irgendwas hatten sie alle – an einem war das Glas 45° verdreht aufgeklebt. Schrott, aber für den Zweck ideal. Ein Blech drangebraten und festgeschraubt.

Damit die Perücke nicht in der Luft hängt, habe ich zwei Blechstreifen angeschraubt und gebogen.

Wie auch bei der ersten Statue, habe ich wieder mit Wandfarbe gearbeitet. Die Perücke habe ich getränkt, den Rest angepinselt. Das Scheinwerferglas habe ich dabei abgeklebt.

Die viele Farbe in der Perücke trocknet sehr langsam. Die Werkstatt immer noch ist sehr kalt. Die andere Statue habe ich in die Sonne gestellt zum Trocknen – auch wenn sie inzwischen fast trocken ist. Aber das getränkte „Kleid“ war lange noch nass.

Bei der Perücke habe ich den Heizlüfter genutzt. Da kam die Idee: Warum den Scheinwerfer nicht beleuchten? Es fehlte der Haltebügel für die Birne, ich hab das so einigermaßen mit Draht drangetüddelt. Wird ja nur Indoor genutzt.

Für die Messe hänge ich da ein Steckernetzteil dran. Das muss nicht hell sein, da reicht wenig Strom.

Viel besser, als vorher. Jetzt hat das einen gewissen Unterhaltungswert. Die wasserpumpensexuelle Büste…

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Vorbereitungen

Die Veranstaltungen liegen verdammt nahe beieinander, ich bin derzeit gleich bei der Vorbereitung von zwei Veranstaltungen.

Zum einen ist da die Veterama in Hockenheim vom 05. bis zum 07. April. Wir, also meine Veterama-Kumpels und ich, werden da wieder einen großen Gemeinschaftsstand haben und zwar an fast unschlagbarer Position. Rot eingezeichnet im ersten Plan mein Anteil am Gemeinschaftsstand.

Das ist direkt am Hauptgang relativ weit vorne, wenn man zum Haupteingang hereinkommt. Mal sehen, was ich mitnehmen werde – so wirklich gesammelt habe ich nicht. Ich muss die Tage in der Werkstatthölle mal wieder ausmisten.

Wenn ich dann Sonntagabends heimkomme, heißt es neu Laden für die Techno Classica in Essen. Denn gleich am Montag geht da der Aufbau los. Wir werden wieder vom Fusselforum einen Clubstand machen. Geöffnet ist die Messe vom 11 – 14. April (10.04. Preview Day).

Da wird einiges anders sein, als bisher. Inzwischen haben die Messehallen teilweise eine neue Nummerierung erhalten, die logischer ist, als bisher. Die alte Halle 8.1 gibt es nicht mehr. Es werden neue Hallen errichtet und bis die stehen, wird improvisiert. Es gibt temporär Leichtbauhallen und uns hat es mit den VW Clubs erwischt. Dieses Jahr stehen wir in der abgelegenen Leichtbauhalle 8b.

Über den Messeeingang Ost gut zu erreichen, man sollte aber eben nach der Halle suchen – im gewohnten Messerundgang hat man die meist nicht auf dem Plan. Ich bin schon gespannt, ob das gut besucht sein wird, oder die Aussteller weitestgehend unter sich sein werden.

Ungewöhnlich ist auch die Größe unseres Standes. Wir haben im Verhältnis zu den Vorjahren einen echten Ministand.

Gerade einmal knapp 6m x 6m stehen uns zur Verfügung. Da ist Improvisation angesagt. Aber Improvisieren liegt uns ja. Die Aufbaucrew ist inzwischen voll beschäftigt und auch ich habe mir noch etwas Arbeit gestern ins Haus geholt:

Ob ich es noch zeitlich schaffe, auch das Teil noch etwas zu individualisieren, werden wir sehen. Wenn nicht, kommt es so auf den Messestand.

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Das §21 Monopol ist gefallen!

Vieles, was ich baue, bedarf einer Einzelabnahme nach §21. Ich bin ja immer darauf bedacht, dass meine Fahrzeuge legal auf der Straße unterwegs sind. Während Dinge mit einem Gutachten, wie beispielsweise Felgen oder Fahrwerke von jeder Prüfstelle eingetragen werden dürfen, lag das Monopol für Einzelabnahmen, die mehr als nur eine Überprüfung des korrekten Einbaus nach Gutachten darstellen, in den gebrauchten Bundesländern ausschließlich beim TÜV, in den neuen Bundesländern bei der DEKRA.

Ich musste also beispielsweise mit der Aufbauänderung des Focht Titan zum TÜV. Ich arbeite da mit einem TÜV Ingenieur zusammen, der kompetent ist und sich an solche Umbauten wagt, also sah ich in diesem Umstand kein Problem. Trotzdem war es schade, dass es das Monopol gab, denn Konkurrenz belebt schließlich das Geschäft.

Am 15.02.2019 hat nun der Bundestag beschlossen, das Monopol zu kippen. Rechtsgültig wird es erst, wenn es im Bundesgesetzblatt veröffentlicht ist, was nur eine Frage der Zeit ist.

Und dann kann man zu jedem GTÜ / DEKRA / GFÜ etc. Prüfer gehen und eine Eintragung nach §21 machen lassen? Natürlich nicht. Der Ingenieur der jeweiligen Prüforganisation braucht natürlich auch die entsprechende Ausbildung. Auch beim TÜV darf nicht jeder Einzelabnahmen. Aber es wird irgendwann Prüfingenieure anderer Organisationen geben, die Abnahmen nach §21 dürfen. Ich erhoffe mir dadurch übrigens nicht, dass andere Prüforganisationen großzügiger eintragen, als der TÜV bzw. die DEKRA. Auch die haben ihre Vorschriften und auch deren Job wackelt, wenn sie Sachen eintragen, die beispielsweise der Verkehrssicherheit schaden. Aber die Wahrscheinlichkeit steigt, einen Prüfer mit Arsch in der Hose zu finden, der sich auch einmal an eine Eintragung wagt, bei der sich sein Studium auch lohnt und nicht nur nach Gutachten einträgt. Denn es gibt nicht wenige Prüfer, die eigentlich Einzelabnahmen dürften, aber lieber nur nach Gutachten eintragen, weil sie sich einfach nicht mit ausgefalleneren Dingen beschäftigen wollen.

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Für das Fernsehen nach Bayern

Ich wurde letzthin von einer Produktionsgesellschaft kontaktiert, ob ich Interesse hätte, an einem neuen Fernsehformat mitzuwirken. Nun bin ich Realist und weiß, dass das weder die Zusage ist, dass ich tatsächlich in dem Team sein werde, noch, dass das Format tatsächlich ins Fernsehen kommt.

Das läuft so: Eine Produktionsgesellschaft denkt sich so ein Format aus und versucht es dann im Komplettpaket an den Sender zu verkaufen. Aber gut, es ist eine Option und ich hätte da Spaß dran. Und vor allem, es sind nicht alles Fremde, einen den geplanten Teams kenne ich schon lange.

Einige werden ihn erkannt haben: Jens, alias der Sandmann von Sandmanns Welt. Die anderen sind Adele, eine Altblech affine Blechkünstlerin und Diego, ein talentierter Mechaniker/Karosseriebauer.

Was wir da machen sollen, welcher Sender etc. – das will und darf ich vermutlich auch noch nicht verraten.

Auf jeden Fall fuhr ich am Sonntag ins Münchner Umland, um dort mit dem Team Probeaufnahmen zu machen, wie wir alle vier vor der Kamera agieren, ob wir als Team funktionieren etc., um das dem Sender vorzustellen.

Wir trafen uns dazu in einer privaten Werkstatt in dem allerlei Nettigkeiten herumstanden.

Alles sehr Volvolastig. So soll natürlich nicht das Format werden. Aber in/neben dieser Werkstatt wohnt einer der der Produktionsgesellschaft. Ja, die haben auch richtig Benzin im Blut. Und die Werkstatt bot einen guten Rahmen für den Dreh.

Am gestrigen Montag wurde gedreht. Ich sollte den Prolo mitbringen. Kein Problem, das Ding rennt ja zuverlässig. Und so wurde er in den Dreh integriert.

Ganz klar, der Prolo ist ein Hingucker, wurde aber durchaus auch kritisch gesehen – beispielsweise zum Thema Spaltmaße. Und ich finde das auch vollkommen in Ordnung.

Es war schon absurd, es lag dort noch massig Schnee trotz wirklich frühlingshaften Temperaturen. So führten wir Interviews auf einem verschneiten Feld. So etwas kann man nicht inszenieren, wenn es nicht eh schon da gewesen wäre.

Und wir waren auch aktiv an einem Schlachtfahrzeug. Es standen genug Volvos rum und einer war nur ein Technikteileträger, um den es nicht so schade war.

Ich hab ihn nicht näher angesehen, ich hätte den vielleicht noch hergerichtet, hätte ich ein Alltagsfahrzeug gebraucht. Nun ist das definitiv zu spät. Und es macht einfach Spaß ohne Rücksicht auf Verluste die Flex kreisen zu lassen. Wann hat man dazu schon die Möglichkeit.

Die Aktion hat auf jeden Fall gezeigt, dass wir gut zusammenarbeiten können, dabei auch noch ein paar lockere Sprüche fallen lassen können. Vier Individualisten mit unterschiedlichen Ideen, die ganz gut zusammenspielen.

Das Team von der Produktionsgesellschaft war wohl zufrieden mit uns. Aus dem Material, das da gedreht wurde – unter anderem auch mit einer Kameradrohne – wird nun ein Film geschnitten, der dem Sender präsentiert wird. Leider wird den die Öffentlichkeit nie zu sehen bekommen.

Nun heißt es Daumen drücken, ob es den Sender auch überzeugt, dann gehen wir den nächsten Schritt. Es besteht also eine Chance, uns demnächst im Fernsehen zu sehen…

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Altautotreff Darmstadt Januar 2019 – kalt aber sonnig

Temperaturen um den Nullpunkt, aber Sonne – die hartgesottenen kommen bei dem Wetter zum Altautotreff in Darmstadt mit dem Rundheckspider – offen!

Klar war es bei diesen Temperaturen kein Massenauflauf, aber es waren einige interessante Fahrzeuge da, wie dieser Opel Ascona A:

Mit den seitlichen Begrenzungsleuchten könnte man denken, es handle sich um einen US Reimport. Aber weit gefehlt. Der Wagen war ursprünglich im Opelwerk ohne Zulassung für Werksfahrten unterwegs und wurde erst viel später auf einen Privatmann in Deutschland zugelassen.

Kein Salz auf der Gasse? Da kann man auch einmal den guten Wagen bewegen.

Autos sind eben zum Fahren da.

Und das war eben eine gute Gelegenheit. Klar. Ewig standen wir da nicht herum bei den Temperaturen, aber das ist ja auch o.k. Es war trotzdem ein sehr schöner Ausklang des Wochenendes.

Der nächste Altautotreff ist am 17.02.2019.

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Altautotreff Darmstadt – Warum liegt denn hier Stroh – äh Schnee?

Ein Blick aus dem Fenster und ich wusste: Ein Massenauflauf wird das nicht in Darmstadt zum Altautotreff. Schnee ist im Rhein-Main Gebiet nicht an der Tagesordnung. Klar, dass da wenige ihren Klassiker rausholen, wobei doch einige auch einen Winterklassiker haben.

Der Chevrolet K5 war das erste Mal da und öffnete seine Haube. Schon interessant was man da so erfährt.

Das Teil hat zwei 12V Batterien und zwei Lichtmaschinen. Über die Steckdose im Kühlergrill kann diese Spannung abgegriffen werden. Das US Militär nutzte diese Fahrzeuge auch als Stationärmotoren, um beispielsweise ein mobiles Lazarett mit Strom zu versorgen.

Es war ziemlich kalt, also beschlossen wir den kleinen Kreis in den BurgerKing zu verlegen. War eine lustige Runde und wir saßen da ziemlich lange. Später kam auch noch Kalli mit seinem Sohn vorbei. Der bewegt diesen Winter ein exotisches Winterauto: Einen Ford Scorpio Cosworth 24V mit 207PS auf der Hinterachse.

Wieder einmal ein Auto ohne jegliche Lobby. Aber vielleicht überlebt es, weil es jemand es nicht für den Motor schlachtet, sondern es als Winterauto nutzt. Wäre nicht der erste Oldtimer, der als Winterauto überlebt hat.

Der nächste Altautotreff ist am 20.01.2018.

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Dieselfahrverbote: So langsam sind wir Deutschen endlich auch zum öffentlichen Protest bereit.

Für uns Fahrer von älteren Autos wird die Luft echt dünn. Und bisher schluckt der Deutsche das aber trotzdem ohne großartigen Widerstand. Man schimpft vor sich hin, aber Taten? Fehlanzeige.

Anders in Frankreich. Da geht man das Problem mit den Luftwerten anders an, aber letzten Samstag ging die Bevölkerung auf die Straße. Nicht eine kleine lokale Demo, sondern fast flächendeckend landesweite Proteste. Dort soll über die Besteuerung des Diesels Druck gemacht werden. Und wenn es an den eigenen Geldbeutel geht, dann platzt dem Franzosen offenbar der Kragen. Es geht den Franzosen um mehr, als „nur“ um die Spritpreise, aber die sind der Auslöser der Proteste.

Ob so etwas in Deutschland ohne juristische Folgen für die Initiatoren möglich ist, ist zweifelhaft.

Symbol der Bewegung in Frankreich ist die gelbe Weste („Gilets Jaunes“). Ich, für mich als Einzelperson, habe deshalb seit Samstag ebenfalls eine gelbe Warnweste auf dem Armaturenbrett als Zeichen, dass ich zu Protesten bereit bin.

Einige in meinem Bekanntenkreis kamen auf dieselbe Idee, oder ziehen nach.

Ich habe das auch auf Instagram verbreitet und auf Facebook und noch kapieren es die wenigsten, was das eigentlich soll. Mir ist es wichtig, einen Anfang zu machen, Protestbereitschaft zu zeigen. Mir reicht´s! Nicht mehr tatenlos zusehen.

Auf Facebook startete die Gruppe „Stoppt die Deutsche Umwelthilfe (DUH)!“ den Versuch eine Demo auf der A40 zu organisieren, zog sie aber aus rechtlichen Bedenken schnell wieder zurück. In Deutschland muss eine Demonstration angemeldet werden und dafür hat offenbar niemand den Arsch in der Hose. Los jetzt, ADAC, DEUVET, AvD, ACE, oder wer auch immer. Nun kommt einmal in die Pötte und organisiert etwas für die Autofahrer, die ihr vertretet!

Immerhin gibt es seitens der CDU mal wieder eine Bestrebung der DUH die Gemeinnützigkeit zu entziehen. Dazu gibt es auch eine online Petition, die ich natürlich auch gezeichnet habe, selbst wenn das ein Anrennen gegen Windmühlen ist. Aber jeder sollte alles im Rahmen seiner Möglichkeiten tun, um sich zu wehren, wenn es ihm genauso stinkt.

Aber selbst wenn der DUH die Gemeinnützigkeit entzogen wird, sie werden vermutlich weiter klagen. Viel zu lukrativ ist das Geschäft mit den Abmahnungen.

Das Problem ist nicht die DUH, das Problem sind die EU Vorschriften, die ihnen die Rechtsgrundlage für die Prozesse liefern. Und die sind willkürlich gefällt. Das Problem sind nicht die Abgaswerte der Autos, sondern die Vermehrung des Individualverkehrs seit den 70ern und dass die Städte dem schon lange nicht mehr gewachsen sind. Die Verkehrsplanung innerorts hinkt dem Bedarf nach, Freiflächen werden gnadenlos zubetoniert, während die Geschäfte auf die grüne Wiese verlegt werden, die nur mit dem Auto erreichbar sind. An diesen zwei Punkten muss gearbeitet werden und nicht daran, dem einzelnen Autofahrer an die Karre zu gehen. Das ist einfach der einfachste Weg und die Neuwagenindustrie reibt sich die Hände.

Dem Einzelnen ein moderneres Auto aufzudrängen, Elektromobilität zu verherrlichen, ist der verkehrte Weg. Denn das hat ebenfalls massive Umweltverschmutzung zur Folge. Sie entsteht zwar nicht in den Städten, aber sie entsteht. Aber was interessiert uns der Rest der Welt, solange die Luft in ein paar Ballungsgebieten sauber ist? Die Politik geht immer weiter in die Richtung schlechtere Umweltbilanz zugunsten der besseren Luft in den Innenstädten auf Basis willkürlich gezogener Grenzwerten, die nachweislich widerlegt sind.

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