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Famous last words

Mit diesem Eintrag endet das Kapitel Scheißhaus. Heute Nachmittag hatte sich der Schrotti zur Abholung angemeldet. Ich wollte schon etwas vorher da sein und sehen, welche „Geschenke“ ich ihm noch mitgebe. Gut, insgesamt 4 Sitze habe ich reinbekommen, aber die dritte rücksitzbank paßte irgendwie nicht mehr. Die Sitzfläche blieb dann eben da. Dann waren da noch Federbeine, Stoßdämpfer, Gebläsekästen, Kanister, …

Erstaunlich, was man für Müll aufhebt und den doppelt und dreifach. Irgendwann kam ein Anruf, der Schrotti steht im Stau. Pech, hatte ich noch mehr Zeit, den Wagen bis unters Dach vollzustopfen. Letztendlich kam er 2 Stunden später, als ursprünglich gedacht, dann gings aber fix. Karre an den Haken und druff.

Batterien – ich habe 4 kaputte gefunden, habe ich ihm auch mitgegeben und mal noch einen Satz Räder, den ich nie wieder brauchen werde. Gut, die Räder kosteten extra, aber was bei eBay nicht einmal für nen Euro weggeht – raus damit!

Was bleibt noch zu sagen? Geliebt habe ich den Wagen nie, es war immer einfach ein Übergangsauto und Teileträger – genau das, für was ich ihn gekauft hatte. Ein paar Teile habe ich vertickert, wie den Dieselfilterhalter für immerhin 17 Euro bei eBay, einiges lebt im Coup? weiter und im Fundus sind noch ein paar Teile, die ganz nett sind, im Regal liegen zu haben, wenn mal was ist. Die Federbeine samt Bremsen werden wahrscheinlich noch einmal im Goldfinger reanimiert. Das ist wirkliches Recycling.

Tschüß Scheißhaus, das wars dann…

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Ich habe fertig

So, ich denke mal, jetzt ist alles draußen, was raus sollte. Auspuff ist noch weg, den Kat stelle ich wohl zu eBay – mal sehen, was sowas bringt.

Da das Getriebe nur noch am Schaltgestänge hieng, habe ich die eine Schraube noch aufgemacht und das Getriebe ins Auto geworfen. Letzte Chance, wenn der Schrotti kommt, ist es weg, wenn sich keiner meldet. Is eben ein ungeliebtes Viergang, mit dem ich mir die Scheune nicht zumülle. Da liegt genug anderer Müll drin. Und im Juni will in der Scheune der Vermieter seinen 50. Geburtstag feiern – da muß temporär ALLES raus, was „im Erdgeschoß“ steht – das wird noch ein Akt…

Die Federbeine habe ich auch noch rausgeschraubt – die sollen in den Goldfinger. Hier weiß ich, daß die Bremssättel gangbar sind.

Dem Scheißhaus kann man viel vorwerfen, aber an den Bremsen kann man nicht meckern. Kommen natürlich noch H&R Federn später drauf und neue Dämpfer rein.

Wenn schon einmal ein Auto verschrottet wird, schaut man sich gleich einmal um, was sonst noch weg muß. Den Motor, den es im Scheißhaus zerrissen hat, beraubte ich vom Zylinderkopf – die Hydros waren noch geräuschlos – und kippte das Öl ab. Liegt jetzt im Kofferraum. Denke mal nicht, daß ich einen Lagerschadenmotor nochmal mache.

Interessant, wie die Kolben geformt sind. Scheint aber so Serie zu sein – dachte erst, die Ventile hätten sich auf den Kolben verewigt. Dieselmotoren – ob das immer ein Buch mit 7 Siegeln für mich bleiben wird?

Ich werde jetzt herumtelefonieren, welcher Schrotti den Bock am günstigsten holt, da er nicht komplett ist und ich einen Verwertungsnachweis brauche, rechne ich mal mit 50 Euro Kosten, oder weiß jemand einen billigeren, der in Freimersheim bei Alzey abholt?

Ach ja – wer will: Restwagen zu verschenken 😉

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An der Schlachtbank

Das Scheißhaus muß weg, der Platz wird gebraucht. Also gings am Schraubermittwoch der Karre weiter an den Kragen. Züge, wie Gaszug etc. rausgefummelt, viel Kleinkrams rausgebaut, so daß sich die Ersatzteilkisten füllen.

Einiges wird wohl auch zu eBay gehen, weil zu Fahrzeuspezifisch. Was will ich mit Nachfacelift-Heckleuchten? Ich vermute, einen Tag, nachdem sie weg sind, fällt es mir sicher noch ein 😉

Baim Schlachten kommt man (oder zumindestens ich) immer auf dumme Gedanken, wie diesen Ständer hier:

Einfach das Seriwenlenkrad und die Lenksäule reingesteckt – steht recht gut und zerkratzt das Autodach nicht. Werd mir wohl einen Aufsteller für den Fusselshop draus bauen. Damit „markiere“ ich dann, daß es an meiner Karre bei Parkplatztreffs, wie dem BurgerKingen in Darmstadt
immer ein Minisortiment aus dem Fusselshop gibt. Drei Kistchen nehme ich meistens mit mit „Mischware“. Könnte ja sein, daß ein akuter Notstand an Fuzzy Dices oder Ventilkappen im Totenkopf Design auftritt.

Einige Kleinigkeiten habe ich auch gleich ans Coup? rübergeschraubt, für die ich normalerweise kein Geld ausgeben würde – aber wenn man es dahat, dann ersetzt man schon einmal einen Innengriff der Tür, bei der die Abdeckklappe der Schrauube abgebrochen ist.

Die Stoßleisten wollte ich noch abtrennen – die sind sicher schon bei VW entfallen, entfallen demnächst und sind auf alle Fälle schweineteuer, wenn man Ersatz braucht. Nach dem Abnehmen der ersten Leiste wußte ich: Sinnlos. Durchgerostet.

Also nicht die Gummileisten sind natürlich durchgefault, sondern das Verstärkungsblech dahinter. Ich befürchte, so einen Rostherd klebt sich niemand an die Tür, also ab in die Abfalltonne damit. Als Abfalltonne habe ich den Kofferraum des Scheißhauses deklariert.

Der Wagen ist inzwischen gut gefleddert. Jetzt evtl. noch die vorderen Federbeine raus, den Fahrersitz gesichert, der war ja erst in 2 meiner Autos, die Auspuffanlage noch gesichert, schon wegen dem Kat (leider nur Euro 1) und dann kann der Bock schon fast geholt werden. Der Rest bleibt dran, man kann nicht alles aufheben. Wenn jemand noch ein Souvenier haben will, kann er gerne vorbeikommen und es sich abschrauben, wenns noch dran ist 😉

Kleine Anektode noch für die Elektrik-Schisser unter Euch (Nein, ich meine nicht nur Dich Thomas G.): Ich habe mich jetzt doch entschlossen, einen neuen Stecker an meine eine Billigflex zu schrauben. Aber nur, weil kein anderer Mitschrauber mit dem Gerät mehr arbeiten wollte.

Ok, langsam wars selbst mir zu heikel, obwol die Isolierung der beiden Kabel ja nicht ganz paralell sich aufzulösen beginnen. Ich werde aber natürlich keinen neuen Stecker kaufen. Ich habe sicherlich noch irgendwo ein abgeschnittenes Kabel von einer Waschmaschine oder so. Wir sind hier schließlich bei „No Budget Customs“.

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Schlachtung am lebendigen Leib ;-)

Am 30.12.2005 wurde ich mit dem Bock doch tatsächlich von der Polizei rausgezogen – von der Autobahn!

Der Polizist meinte, ich sei es doch sicherlich gewohnt, mit dem Auto kontrolliert zu werden – Frechheit…

Am Samstag, den 07.01. werden wir anfangen den Bock zu schlachten. Er war ja eh als Teileträger für das Coup? gedacht. Das heißt – eigentlich habe ich schon angefangen, ihn zu schlachten. Mittelkonsole z.B. fehlt schon, aber es geht auch ohne 😉

Bonbondosen eignen sich hervorragend als Aschenbecherersatz…

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Der erste und wahrscheinlich einzigste öffentliche Auftritt ;-)

Tatsächlich, ich habe mich mit dem Scheißhaus auf ein Autoevent getraut. Heute war mal wieder BurgerKingen in Darmstadt. Es waren offiziell Winterschlampen erlaubt, also wieso nicht auch mal den grünen Eimer dahinsteuern.

Das Burgerkingen wird wohl auch im Dezember zelebriert werden – nur die Harten kommen in den Garten. Mehr Infos auf der BurgerKingen-Homepage.

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Er läuft!

Batterien aufgeladen, nun sollte er aber laufen. Erster Tipp, den ich bekommen hatte: Alle Leitungen an den Einspritzdüsen lockern bis Diesel kommt zum Entlüften. Entlüften klappt, Motor springt nicht an. Ok, er war mal kurz da, drehte aber nicht hoch und ging ohne Gas sofort aus. Dafürn qualmte er mir die Scheune zu, daß ich eigentlich Nebelscheinwerfer gebraucht hätte 😉
Also nochmal die Zahnriemeneinstellungen gecheckt. Schwungsceibe im Guckloch auf die Nullmarke gestellt, Zahnriemen runr und Nockenwelle blockiert, genau wie die ESP (Einspritzpumpe).

War wie beim ersten mal ein ziemliches Gefummel, da der Zahnriemen kaum Spiel hat. Dann die ESP gelockert und hin und her bewegt. Und irgendwann war der Punkt erreicht, wo er tatsächlich ansprang und lief. Noch etwas Feintuning nach Gehör und was soll ich sagen, der „neue“ Motor läuft viel ruhiger, als der alte. Ein guter Tausch.

Wir haben dann nochn bissi Haube montiert, den Zahnriemenschutz gelackt, Verkleidungen angebaut und ganz wichtig: Döner essen gegangen…

Mein beonderer Dank an dieser Stelle an Felix für den telefonischen Support. Gut, wenn man nen KFZ-Meister von VW im Bekanntenkreis hat…

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Motorwechsel: 3. Tag Sonntag der 25.

Ja, ich weiß, andere wechseln einen Motor an einem Nachmittag, aber ich bin eben kein Automechaniker. Und es gibt ja auch immer wieder Rückschläge, die aufhalten.

Der rote Ventildekel war ir noch zu langweilig, auch wenn den wahrscheinlich nie jemand fremdes sehen wird, weil meine Autos ja selten ne Fachwerkstatt sehen und mit nem Dieselmotor gibt amn auf Treffen ja auch nicht an 😉

Außerdem kann man so mal testen, ob ein Aukleber die Temperaturen auf dem Ventildeckel aushält.

Alles noch mal überprüft, Wasser aufgefüllt und den Zündschlüssel gedreht. Er leiert, aber bis die Luftblasen aus dem durchsichtigen Spritschlauch waren, waren die 2 Batterien, die rumstanden leergeleiert. Die Batterie aus dem Auto, mit dem ich in die Werkstatt gefahren war, wollte ich nicht leerleiern.

Ich habe inzwischen telefonisch Tipps eingholt, wie ich den Motor zum Anspringen bekommen könnte. Ist mein erster Diesel in meiner Schrauberkarriere.
Verdammiche Scheiße – morgen gehts weiter, dann habe ich aber auch ein Ladegerät dabei, dann brauche ich es sicher nicht – man braucht das nur in der Werkstatt, wenn man es nicht dabei hat – Murpheys Gesetz…

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Motorwechsel: 2. Tag Samstag der 24.

Gestern ging es darum, den Motor zu komplettieren. Also erstmal vorbei beim Freundlichen. Bei dem „neuen“ Motor war der Krümmer nicht dabei, also einen Satz Stehbolzen – die fehlten auch. Beim Umbau der ESP vom altem auf neuen Motor kam mir zu Gute, daß Joschy sein Spezialwerkzeug bei mir legengelassen hat – ohne Abzieher hätte ich die Antriebsräder der ESP nicht abbekommen.
Gegen Abend war der Motor dann komplett drin.

Den Ventildeckel mußte ich nebenbei umlackieren. Irgendwie wieder mein innerer Drang zu verändern. Und da lag eben noch ne rote Farbsprühose rum.
Fehlte nur noch Betriebsflüssigkeiten auffüllen und starten. Nur mußte ich abends als DJ auflegen und das wäre zeitlich zu eng geworden…

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Motorwechsel: 1. Tag Freitag, der 23.

Der Freitag war gut getimed. Dank der Vorarbeit von Donnerstag war der Motorausbau nur noch ein Klaks. Mit der elektrischen Winde klappert das prima. Schrauben raus und schwups inne Höhe…

Kaum war der Gulasch draußen, kam Heiner vorbei. Heiner ist aus Dresden und war beruflich in der Gegend. Er hat sein Teilelager ausgedünnt und brachte mir einen Dieselmotor mit, der vor 30.000km neu gelagert, mit neuen Kolbenringen bestückt und neu abgedichtet wurde – allerdings mit kaputter ESP. Zudem waren in seinem Kofferraum ein Getriebe auf Reserve und ein paar Innenausstattungsteile für das wüste Coup?. Also ausgeladen und Heiner fuhr gleich weiter – hatte noch mehr Teile unters Volk zu bringen.
An dem Motor fehlten auch ein paar Teile, so z.B. die Kupplung und da die Schwungscheibe ziemlich verrostet war, habe ich die gleich auch vom anderen Motor rumgeschraubt.
Kaum war der Motor zum Einbau bereit, kam Joschy vorbei und half kurz, den Motor aufs Getriebe zu schieben. Geht dann doch zu zweit leichter.

So war dann schonmal der erste Grobeinbau Freitag abends geschafft.

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Dann muß ich wohl ran….

Eigentlich hatte ich gedacht, der WC wird jetzt einfach bis TÜV-Ende gefahren und gut. Aber so kurz gefahren und dann wegwerfen entspricht irgendwie nicht meiner Natur. Also Motortausch. Da Sveni seinen Flaschenzug unverschämterweise zurückgeholt hatte, dachte ich mir, jetzt werden wir dekadent und habe stolze 49 Euro für eine elektrische Seilwinde geholt. Das Aufhängen an massiven Ketten hielt ziemlich lang auf – wenn ich schwindelfrei wäre, wäre ich einfach auf dem massiven Stahlträger in der Scheune geklettert, so wars etwas schwieriger. Aber er hängt – mal sehen, ob das Ding was taugt.

Dann den WC druntergeschoben und angefangen, alles abzuschrauben.

Ich „improvisiere“ja ganz gerne mal, aber der WC wurde definitiv von nem Pfuscher zusammengeschraubt. Das Hosenrohr sitz normalerweise an 4 Stehbolzen. Hier waren 2 Schrauben drin, ein Stehbolzen und ein Gewinde war frei, hat aber komischerweise trotzdem dicht gehalten.

Das Blech, das unten die Schwungscheibe gegen Dreck absichert fehlte komplett. Inzwischen sind alle Anschlüsse ab – morgen den Motor noch losschrauben und dann kann der raus. Morgen Abend kommt der Ersatzmotor, mal sehen, ob der Wagen Samstag Nachmittag wieder läuft. Wer sich am Erfolg beteiligen will – ich werde morgen abend und Samstag keinen Helfer verscheuchen, wenn er mithilft…

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