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Wieder ein Puzzleteil

Es geht noch nicht wirklich mit großen Schritten weiter mit meinem TL, was auch egal ist. Auf ein, zwei Tage kommt es nicht drauf an. Schließlich restauriere ich den Wagen jetzt schon seit dem 30. August 1990 😉 Aber immer mal wieder trage ich ein Puzzleteil zusammen für den Wagen. Vor 2 Jahren kaufte ich einen Innenschweller und zum Maikäfertreffen habe ich schon wieder gnadenlos zugeschlagen.
Ganz original wird auch der Wagen nicht, wobei der nicht verfusselt wird. Mein TL ist Bj. 1970, also ein früher Langschnautzer. Und was bei den Langschnautzern gar nicht geht sind die vorderen Blinker. In einem Anfall von Sicherheitswahn haben die Junx von VW damals die Front mit diesen überdimensionalen Bananen versaut.

VW 1600TL

Sorry, die gehen gar nicht. Zuerst spielte ich mit dem Gedanken, die späten Blinker des Kurzschnautzers zu nehmen.

VW Typ3 Kurzschnautzer

Aber wenn ältere Blinker – wieso dann nicht die von den ganz frühen Typ3? Also von den Baujahren 1961-1963? Da hatten die Typ 3 noch Brustwarzenblinker – wobei die auf dem Bild, das ich auf der DFL Cruise Night gemacht habe, die Blinker vermutlich auch gefaked sind.

Pickelblinker VW Typ3

Ich habe mit Thomas, dem Karosseriebauer, der den TL schweißen wird, gesprochen. Der meinte, der bekommt die Kotflügel schon so angepaßt, daß die passen. Doch woher bekommen? Ich hörte von manchem Händler Phantasiepreise. Hmmm, vielleicht könnte ja das VW Classic Parts Center welche haben. Bingo!

Pickelblinker VW Typ3

Gut, ein Blinkerglas hatten sie grade nicht, aber das ist nicht tragisch, denn die bekommt man als Repro – sogar in weiß. Nächstes Puzzleteil zusammen.

Fehlen als nächstes die Heckleuchten. Auch die wollte ich auch auf alt trimmen. Die Kotflügel habe ich bereits, da dürften die alten an den neuen passen. Nur will ich die Standard-Heckleuchten, die sind flacher, als die normalen.

Standardheckleuchten VW Typ3 Kurzschnautzer

Aber das hat Zeit. Wie schon geschrieben, die Restauration könnte noch ein, zwei Tage dauern…

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Unverhofft kommt oft…

Ich dachte wirklich, der originale Brief meines VW 1600TL ist verloren gegangen. Was habe ich mich zu Tode gesucht, geflucht, verzweifelt… Und ehrlich gesagt, als bekennender Chaot wäre es kein Wunder, wenn in meinem Chaos einmal was unwiederfindbar verschwindet. Derzeit helfe ich den Haushalt meiner Oma aufzulösen, meine Eltern packen teilweise Kisten mit Zeug, das sie nicht brauchen und wegwerfen würden und ich teile das auf in 3 Kategorien: Brauche ich, eBay, Mülltonne.
Meine Eltern verteilen die Zimmer in ihrem Haus neu auf und räumen dabei auch Schränke aus, die dabei umgestellt werden. Auch das, was sie darin finden, kommt zu mir. Am Donnerstag habe ich wieder 2 große Kisten in Empfang genommen. Gläser, Besteck und ich konnte es nicht glauben:

Fahrzeugbrief

Er ist da! Klar, der Brief ist abgelaufen, das letzte Mal war der für einen Tag am 29. August 1991 angemeldet, damit der Brief nicht verfällt, gefahren habe ich ihn bis zum 30. August 1990. Scheiße, das ist jetzt schon 21 Jahre her. Ich habe ihn also schon länger abgemeldet rumstehen, als er aktiv auf der Straße war…

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Ein Bild von meinem TL bei Facebook aufgetaucht

Ich bin bekennender Facebook Junkie. Und was taucht da im Profil von Armin, dem Vorbesitzer meines VW 1600TL, auf? Dieses Bild:

VW 1600TL 1970 königsrot

Das muß Ende der 80er gewesen sein, als ich den Bock 1990 verunfallt gekauft habe, waren die originalen Kotflügel schon gegen GFK Flügel getauscht, weil er mit den originalen nicht durch den TÜV gekommen ist. Das Bild muß also aus den 80ern stammen.

Das Thema TL wird übrigens dieses Jahr wieder aktuell. Ich bin langsam an der Reihe bei Thomas, dem Karosseriebauer meines Vertrauens, der den Wagen durchschweißen wird. Der TL wird nicht gefusselt, das soll ein gutes Auto werden. Hauptproblem wird wohl erst einmal, den Wagen aus seiner Ecke rauszubekommen. Er ist mit den Jahren immer weiter eingestapelt…

VW 1600TL Restaurationsobjekt

Demnäxt werde ich ihn soweit freiräumen, daß wir sehen können, welche Reparaturbleche ich noch besorgen muß, einiges habe ich über die Jahre schon zusammengesammelt. Ich restauriere den ja schon seit 20 Jahren :.

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Die Odysee des TL

Der TL stand, nachdem er ein paar Jahre bei Verwandtschaft in der Garage stand, während meiner gesamten Studienzeit in der Garage im fernen Oberfranken. Im Oktober 1992 begann ich in Mainz Kommunikationdesign zu studieren. In der Zeit passierte an dem TL kein Ding. Ich bezahlte nur Miete und bezahlte Miete… Auch nach meinem Diplom 1998 passierte nichts. Ich hatte meine Agentur gegründete und schaffte Tag und Nacht am Rechner und gönnte mir damals einen Ludenbenz (420SE, Bj. 87, W126) als Alltagswagen.

Irgendwann kam der Punkt, an dem ich den TL hier in die Gegend holen mußte. Eigentlich sollte ich dankbar sein, denn mir wurde die Doppelgarage in jenem Fabrikgelände gekündigt, in dem der TL stand. Nicht, weil ich keine Miete mehr zahlte – die Eigentümer wollten umbauen und „meine“ Doppelgarage wurde eine Einfahrt.

Also fuhr ich nach Oberfranken zusammen mit Monsterbacke als große Hilfe. Gespann: Autotransportanhänger und der Fiat Ducato meines damaligen Nachbars. Mit dem TL bargen wir auch die bis dato zusammengetragene Teilesammlung für den Bock.

Wir haben wirklich jeden Cubikzentimeter in dem Gespann ausgenutzt – inkl. den Kofferräumen und dem Innenraum des TL. So kam der TL erst einmal in meine alte Scheune, in der ich damals auch den 5ender und das 32BQP gebaut hatte etc.

Hier machte ich eine Bestandsaufnahme – er ist schon rostig….

Ich fing sogar mal an, Rost abzuschleifen.

An jener Stelle hatte der Bock einmal den Seitenschaden, durch den er damals zu mir kam. Stört mich aber nicht wirklich, da sitzt ja später der schraubbare hintere Flügel drüber.

Aber auch in der Scheune stand der TL nicht sehr lang. Nächste Station war die Garage auf dem Hof, zu dem die Schrauberscheune gehört.

Der Vermieter wollte in der Scheune Geburtstag feiern, da stand der TL im Weg. Von da aus kam er dann ein Dreivierteljahr später in mein jetziges Schrauberdomizil.

Da steht er nun. Nach der Vorgeschichte macht es eigentlich nichts aus, wenn es noch ein paar Tage länger dauert. Geschweißt werden soll er irgendwann von Thomas. Mal sehen, ob ich dann noch Blog schreibe – ich denke mal schon 😉

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Die ersten Tuningversuche

Ich hatte anfangs vor, aus dem TL einen 80er Jahre Callooker zu machen – so, wie man die damals eben gebaut hatte. Keine Angst, das habe ich inzwischen nicht mehr vor. Aber damals war eben so der Geschmack – auch meiner. Glücklicherweise entwickelt man sich ja weiter.

Als Farbe stand Gelb ganz oben auf der Wunschliste. RAL 1021 Kadmiumgelb – heute nennt man das Rapsgelb. Und ein Passatmotor sollte rein. Deshalb kaufte ich damals einen 1,6er YN Motor samt Adapterplatte im Paketpreis – die Adapterplatte ist heute im Jägerkübel. Glücklicherweise – sonst hätte ich am Ende den TL deswegen tatsächlich versaut. Er bleibt luftgekühlt. Die Scheiße mit den Wasserschlampenmotoren brauch ich nicht nochmals.

Ich fing erst einmal im Kleinen an. Einen Satz Instrumente habe ich zerlegt – grauslig die Farrben, oder? Das fand ich damals total cool.

Glücklicherweise habe ich die originalen Instrumente heil gelassen – ich finde die inzwischen nicht mehr langweilig, sondern zeitgenössisch geschmeidig.

Auch Felgen hatte ich besorgt – die guten im Jubi-Design in 5,5J15

Die waren damals das Größte für mich. Evtl. kommen die letztendlich auch drauf – aus Sentimentalität. Nur die Reifen, die iuch damals gebraucht gekauft hatte, werden wohl nicht mehr das Rennen machen – die waren schon in den 90ern überaltert

Wie er letztendlich aussehen soll? Ich bin mir nicht sicher. Derzeit ist dunkelgrau ganz oben auf meiner Wunschliste. Schön tief, ein paar Details von Vorgängermodellen und gut.

Gar nicht gefusselt, ein paar eigene Ideen klar, aber nicht so extrem. Und wahrscheinlich genau deshalb schiebe ich das Projekt ständig vor mir her…

Wäre sogar H-Kennzeichentauglich. Pfui!

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Der dritte und letzte Schlachter der Anfangszeit.

Auf dem Parkplatz einer Disco – dem DC1 in Naila (wir nannten das Dorf Club Eins) sah ich einen anderen 1600TL – einen Kurzschnautzer! Cool! Es gab noch einen im meinem Landkreis. Ich kannte genau 4 Typ 3 damals in der Umgebung – wohlgemerkt 1990 – da war mein TL gerade einmal 20 Jahre alt! Als wie ein später Passat 32B, ein Golf 2 etc. heute. Der Wagen war saharabeige mit Grundierung im Mix. Ich sprach den Besitzer gleich an. Er hatte den Wagen gerade gekauft und von VW komplett neue Bremsen einbauen lassen – also neue Scheiben, Trommeln, Radbremszylinder, Bremszangen etc. Er müsse jetzt nur noch TÜV machen. Ca,. 1 Monat später stand folgende Anzeige in der lokalen Presse:

Ich fuhr mit Harald – nicht dem „schönen Harald“ sondern mit dem Fotografen-Harald da hin. Der Vari entpuppte sich als eben jener TL von dem Parkplatz, der Besitzer erkannte mich wieder und war ganz kleinlaut. TÜV nicht geschafft. Wir kauften uns den Wagen zu zweit für 300,- DM um uns die Teile zu teilen. Wenn jetzt jemand aufschreit, wie man einen Kurzschnautzer TL schlachten kann – vermutlich würde man das heute noch tun.

Zwar sieht er auf den Bildern nicht sooo schlecht aus, aber in dem Wagen war wirklich alles verbaut. Coladosen, Bauschaum, Blindnieten, Hasendraht, Zeitungen, … Autoschrauber sind schon sehr kreativ. Wir haben den Wagen wirklich gründlich zerlegt und ausgeweidet. Harald bekam die Bremsen – scheiße die hätte ich nehmen sollen 😉 Ich sackte ein, was mir brauchbar erschien, den Rest boten wir in der VW Scene an – wir haben extra Bilder gemacht für „Teile aus eigener Schlachtung“:

Der Mann an der Axt bin wirklich ich – hach, war ich da jung…
Die Lüftungsschlitze an den hinteren Kotflügeln sind übrigens die, die ich jetzt in meinem 32B in die vorderen Flügel genietet habe. Seit damals lagen die in meinem Fundus – manches hebt man ewig auf und verbräts dann wahllos, eh man nochmal drüber stolpert.

Am Schluß gabs noch ein Bild fürs Familienalbum:

Das Bild habe ich irgendwann auch mal an die VW Scene eingeschickt und die haben das abgedruckt – ich bin der an der Radkappe. Geschlachtet haben wir damals auf dem Bauernhof, der den Schwiegereltern von Harald gehörte. Harald war (ist?) auch so ein Automessie, wie ich. Ich hab damals nicht gezählt, wieviele Autos in all seinen Scheunen und Hallen standen – 10-15 waren es Minimum. Zusammengekommen waren wir damals dadurch, daß ich Praktikum bei ihm gemacht habe. Er ist Werbefotograf.

Ich hatte damals endlich auch meine erste Schrauberbleibe gefunden – eine Doppelgarage, die zu einer stillgelegten Fabrik gehörte in Uschertsgrün. Ihr könnt ja mal googeln, wo das ist.

Kostet damals schmale 40 DM (nicht Euro!) im Monat. Anfangs zumindestens. Und anfangs hatte ich dort auch Strom. Aber der wurde mir abgederht, als ich ein einziges mal einem Bekannten vor der Garage an seinem Auto geholfen habe – offiziell war die Doppelgarage als Unterstellplatz und nicht als Werkstatt gemietet. Und in einer Garage braucht man ja keinen Strom. Der inzwischen verstorbene Vermieter war etwas schräg drauf…

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Die ersten Schlachtungen

In der Anfangszeit meiner Typ 3 Schrauberei habe ich dann erst einmal ein paar Autos geschlachtet. Den ersten lieferte der Vorbesitzer quasi gleich mit. Es war ein 1973er 1600TL im selben königsrot, wie mein Wagen. Armin hatte ihn damals selbst zum Ausschlachten geholt und in einer alten Fabrik untergestellt. Es war schwer den da rauszubekommen – die Bremsen waren fest und die Einfahrt zum Stellplatz verdammich eng. War letztlich kein Problem – die vorderen Kotis ließen sich einfach so – ohne Werkzeug – abreißen, dann Bremssättel weggeschraubt und schon ging er raus. Den Motor habe ich verkauft, diverse Teile liegen heute noch in meinem Fundus von dem Wagen. Bilder habe ich leider keine.

Spektakulärer war der Schlachtwagen Nr. 2. Irgendwann schellte das Telefon. „Du schraubst doch Typ 3“ – „ja“ – „Kannst einen für geschenkt haben, muß bis Sonntag geholt werden“. Tolle Wurst – noch nie einen Transportanhänger gefahren, noch nicht mal nen Zigeunerhaken an der Karre. Hektik. Es fand sich jemand, der seinen Passat mit AHK gegen meinen ohne AHK für das Wochenende tauschte. Freunde sind bei dem Hobby einfach wichtig. Also das Ding geholt. War ein 1500N Langschnautzer – Bj. weiß ich nicht mehr, der 8 Jahre(!) lang im Wald stand. Das Ding war total zugemoost, aber komplett. Und ich das erste mal mit Hänger unterwegs. Ich hätte ihn beinahe umgeworfen. Als er beim überqueren eines Bahnüberganges hochschaukelte ging ich auf die Bremse in meinem jugendlichen Leichtsinn. Nicht tun! Glücklicherweise nichts passiert.
Wo sollte ich den schlachten? Schrauberdomizil hatte ich immer noch keines. Eine vorsichtige Anfrage an meinen Vater – ok, die elterliche Garage gehört kurzfristig mir – gut, es wurde etwas längerfristig…

Nun stand das Ding ja 8 Jahre. Ob wohl der Motor läuft? Sprit rein, Batterie angeschlossen. Leier Leier Leier KAWUMMMM! Mit einem Schlag verteilte der Motor die Reste des Auspuffs auf einer Länge von 30m und alle Nachbarn wußten, der KLE hat n Schlachtauto geholt. Er lief dann tatsächlich einigermaßen rund – den Motor habe ich gegen ein Lenkrad getauscht. Motor gegen Lenkrad? Nun – ein ganz spezielles von Petri – damals schon gesucht:

Das Fahrgestell ging an einen Bekannten in der Nürnberger Gegend im Austausch gegen zwei Kurzschnautzer-Stoßstangen – der Typ hatte damals übrigens eine Halle zusammen mit einem gewissen „Romano Schmidt“. Den nicht brauchbaren Rest habe ich mit der Flex zerlegt und im Kofferraum zu einem Alteisenhändler gefahren.

Es gab noch einen dritten Schlachter – von dem berichte ich beim nächsten mal…

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Das erste Treffen als stolzer „Oldtimer“-Besitzer

Ich hatte den TL noch nicht wirklich lang, da gings auf das erste Treffen. So sah er damals aus mit dem neu organisierten Kotflügel hinten:

Ich hatte den Kotflügel notdürftig gespachtelt und Grundiert. Ok. ein paar Streifen, die ein gefühltes PS brachten, mußte sein. Innen war er immer noch original:

Ich hatte ehrlich gesagt die Technik nicht im geringsten überprüft und die Fahrt zu dem Treffen war ca. 500 km einfach. Es war das 3. internationale Treffen der Typ 3 Liebhaber IG in Freilingen/Eifel 03.-05.08.1990. Es war brütend heiß, aber der TL lief gut – und unser Schweiß auch. Ich hatte als Beifahrer den „schönen Harald“ dabei. Als wir ankamen gabs erst einmal ne Katastrophe: Es gab Bier nur in 0,2 Gläsern. Also bestellten wir gleich 4 davon. Und Harald eine Cola.

Die Typ 3 IG war damals schon ein komischer Haufen. Ich kam mit vielen gut aus, aber auf der Hauptversammlung befürchtete ich, es würde Blut fließen – wieso ich damals trotzdem in die Typ 3 IG eingetreten bin, kann ich heute nicht mehr nachvollziehen.

War aber mein erstes Autotreffen überhaupt – eine neue Welt tut sich auf. Daß ich 15 Jahre später noch oder wieder im Sommer so viele Wochenenden auf Treffen und Altautoevents verbringen werde, hätte ich mir damals nicht gedacht.

Sorry für die Qualität der Bilder – ist aus dem Fotoalbum abgescannt und ich wollte dafür die Bilder nicht rausreißen. Das Treffen blieb für mich pannenlos. Der TL war ein gutes Auto.

Lang hatte ich den Wagen nicht angemeldet. Ich war damals beim Bund und vom Ausscheidergeld kaufte ich damals den Passat meines Vaters – ein 32B von 1983 – das selbe Baujahr, wie jetzt mein 32BQP. Der TL ging als erstes in die Garage eines Verwandten. Dort konnte ich aber nicht schrauben. Also fing ich erst einmal an Teile zu sammeln….

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Die Anfänge

Ich hatte immer von alten Autos geschwärmt. Mein Traum wäre es gewesen, als erstes Auto einen Käfer zu besitzen. Doch es kam erst einmal anders. Mein erstes Auto wurde ein Fiat Panda aus Familienbesitz. Gerade mal 4 Jahre alt und mit 30.000km auf der Uhr. Neuwagenscheiße, wie ich es heute bezeichne und der Grund, warum ich nie wieder einen Fiat haben will. Aber er war sensationell günstig und so fing ich damit an. Der TL sollte mir erst ein paar Jahre später über den Weg laufen. Genauergesagt 1990. Der Wagen gehörte dem Arrmin, einem Freund aus Kulmbach. Er hatte den Wagen eine Zeit lang gefahren und damals schon GFK-Kotflügel angebaut, die sagen wir es gelinde beschissen gepaßt haben. Aber schon damals war es schwierig, Kotflügel für den Bock zu finden – auf dem Schrott einen zu finden, war schon ein fünfer im Lotto. Und der Typ 3 war damals schon ein Klassiker – so empfand ich es zumindestens. Es gab in meinem Landkreis nur noch 5-10 angemeldete Exemplare. Dabei war der Bock doch erst 20 Jahre alt. Wenn man das heute überlegt, was 20 Jahre alt ist : Golf 2, Passat 32B, Mercedes W124, … Alles Autos, die man noch massenhaft sieht.

Armin war sehr zufrieden mit dem Auto, bis ihm einer in das Seitenteil fuhr. Der hintere Kotflügel war Matsch, die Tür angeknackst, … Der Wagen hatte noch TÜV und ich weiß nicht, wie Armin auf mich oder ich auf Armin kam, auf jeden Fall kaufte ich den Wagen nach dem Unfall. Kaufpreis 450,-DM. Den total zerschossenen Kotflügel hinten zertrennte ich. Das hintere Teil blieb stehen, das vordere ersetzte ich – man lese und staune – mit Pappe. Wenn ich mir das heute überlege, wie ich damals unterwegs war und daß meine Eltern da nicht protestiert hatten, was sie sonst immer bei solchen Aktionen taten, … Ich war damals beim Bund und wohnte am Wochenende bei meinen Eltern.
Mit dem Pappkotflügel fuhr ich nicht lange herum, es fand sich dann doch ein Schrotti, der noch 3 Typ3 stehen hatte irgendwo am Rande der Oberpfalz. Aus heutiger Sicht hätte man die viel mehr ausweiden müssen. Ein irgendwie brauchbarer Kotflügel war dran. Verdellert, rostig, aber komplett – und das war auf jeden Fall besser, als der Pappflügel. Also kam der erst einmal dran. So war ich dann mit dem Wagen unterwegs. Kennzeichen HO-EM 907…

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Mein VW 1600TL

Mit diesem Auto fing die Oldtimerschrauberein an, auch wenn ich noch gar nicht sooooo viel an diesem Wagen geschraubt habe. Seit ca. 1990 in meinen Händen bietet er derzeit kein so prickelndes Bild. Aber es hängt Herzblut dran.

Irgendwann zu meiner Rente soll der fertig sein. Hat Zeit. Demnächst berichte ich hier erst einmal die Geschichte des Wagens.

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