Das „große“ Räumen in der Vorhölle

Ich hatte es ja angekündigt: Am vergangenen Samstag wurde in der Vorhölle aufgeräumt. Ich hatte zwar aufgerufen, ob jemand zum Helfen kommt, aber hatte bei den Temperaturen wohl niemand Bock drauf. Ist nicht so schlimm. Und auch wenn es in der Vorhölle deutlich kühler ist, als draußen – am Ende war ich trotzdem nassgeschwitzt. Und dann schwitzt auch mein Handy in der Brusttasche meines Werkstattstramplers. Teilweise so, dass es sich erst nach einer Trockenphase entsperren lässt.

Ich habe meine Ziele niedriger gesteckt, wichtig war erst einmal das, dass die Wege wieder alle frei sind, sperrige Teile, die ich vorerst nicht brauche, ins Hochlager kommen etc. Dazu muss man erst einmal noch mehr Chaos schaffen.

Vorhölle

Es fand sich so einiges wieder, einiges fand weiter oben Platz, anderes flog direkt in den Müll. Ich habe den Motorkran aufgebaut, um einen Motor auf den freigewordenen Rollwagen, auf dem der Escort Motor stand, zu hieven. Die Gelegenheit habe ich genutzt, um etwas nachzuholen, was ich vergessen hatte – am toten Polomotor das Öl ablassen.

Motorkran

Da muss ich noch ein paar Teile abbauen, dann fliegt der in den Schrott. Langsam lohnt es sich vom Gewicht wieder, wegzufahren.

Das wichtigste Ziel habe ich erreicht, vorher wollte ich nicht aufhören: Die Wege beispielsweise in den Keller, sind wieder frei.

Vorhölle

Aufgeräumt ist definitiv etwas anderes, aber es sieht etwas ordentlicher aus.

Vorhölle

Vorhölle

Der Plan geht so weiter: Demnächst einen Hänger von einem Kumpel für eine Woche leihen und ein bis mehrmals füllen mit allem Möglichen, was weg kann. Sowohl von meiner Vermieterin, als auch von mir und so mehr Platz schaffen. Denn letztendlich platzt die Werkstatthölle jetzt schon aus allen Nähten…

Share:

3 thoughts on “Das „große“ Räumen in der Vorhölle

  1. Wenn ich das alles so lese, dann hat Wetz sicher recht.

    Alle Mieten für Unterstellfläche und Werkstatt ergeben garantiert eine eigene Halle, wo alles hinein passt.

    Schön in einem alten Industriegebiet und oben eine Einliegerwohnung mit Atelier.

    KLE…..Du solltest Dir das vielleicht mal überlegen.

  2. Da gibt es nichts zu überlegen. In unserer Gegend findet man zur Miete NICHTS! Ich selbst hatte es über Jahre probiert, ohne Erfolg. Zwar gibt es hier viele alte Scheunen, die nicht mehr genutzt werden, aber die Bauern, denen diese gehören, wollen keine Fremden darin haben. Lieber lassen sie die Gemäuer verkommen…
    Und kaufen? Dafür muß man schon eine Stange Geld bereitliegen haben, die hat der KLE ganz sicher nicht. Natürlich addiert sich das alles, aber man muß halt keinen großen Batzen auf einmal hinlegen. Nicht umsonst wohnen soviel Menschen zur Miete.

    Adios
    Michael

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.