Das Ende einer Aera…

Gestern habe ich die alte Halle in der Alzeyer Gegend endgültig leer gemacht. Noch durchgekehrt, noch einmal das Gespann 32BQP und Leiche vollgeladen und ab dafür.

So sah die Scheune seit Jahren nicht mehr aus:

Ich bin da mit einem lachenden und einem weinenden Auge rausgegangen. So viel Platz für so wenig Geld werde ich wohl nie wieder bekommen, aber andererseits war es immer eine elendige Fahrerei (40km einfach) da hin und da es schon von Anfang an hiess „bis auf Weiteres“, durfte ich keine festen Einbauten machen, ja nicht einmal ein Regal an die Wand schrauben. Gut, da die Scheune riesig war, habe ich auch so massig Material untergebracht, aber trotzdem…

Ich habe mal versucht, nachzuvollziehen, wann ich da eingezogen bin. Ich komme irgendwas auf Ende 1999, Anfang 2000. Damals zog ich da nicht alleine ein, sondern zusammen mit „Monsterbacke“.
Ihm war damals die Halle kurzfristig gekündigt worden und ich brauchte einen Platz, um bei meinem Buckelvolvo Vorderachse und Motor zu wechseln. Die Scheune gehört meiner damaligen Festangestellten der Agentur. Heute arbeitet sie noch als freie Mitarbeiterin bei mir. Sie kaufte sich damals zusammen mit ihrem Lebensgefährten (heute Ehemann) diesen Bauernhof und solange sie am Haus renovieren, könnten wir die Scheune haben. Bei Peter war es eine sehr temporäre Geschichte, weil er kurz danach nach Wetzlar umzog und dort eine neue Halle fand. Von ihm standen damals sein Buggy, sein Monsterbug und der Seeblaue Käfer dort.
Ich hatte gerade einmal 3 Autos – den Buckelvolvo, einen Passat 35i als Alltagsschlampe und den 1600TL in der alten Heimat. Für mehr reichten die Möglichkeiten nicht. Was sich mit dieser Scheune änderte, es kam sehr schnell der Kübel in die Halle und damit fing die Hardcore-Schrauberei wieder an, von der ich sicherlich 7 Jahre Pause gemacht hatte.

Kein Witz – genau so sah der Jägerkübel mal aus. Hätte mich Monsti damals nicht getreten, hätte ich ihn wahrscheinlich nicht überwunden, den zu kaufen – ihm verdankt Ihr quasi in der Folge dieses Blog.
Nach einer Doppelgarage in meiner alten Heimat Oberfranken – in Uschertsgrün um genau zu sein – habe ich nun meine dritte Schrauberheimat. Die endgültige? Hoffentlich – denn nochmal so einen Umzug will ich eigentlich nicht durchziehen.

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4 thoughts on “Das Ende einer Aera…

  1. heee, ich hab doch mit dem Blog nix zu tun, den macht der Lange ganz alleine:-)) Aber stimmt schon, ich hab ihm irgendwie damals die Flausen in den Kopf gesetzt mit dem Kübel… und als wir seinen begutachtet hatten und er ihn gekauft hatte,hat es irgendwie nicht lange gedauert und wir haben meinen Kübel zusammen geholt:-))
    Das mit den Umzügen kann ich nachvollziehen, das hatte ich in den letzten 23 Jahren Schrauberkarriere 5 mal und die Dreckshallen wurden immer größer… die letzte die ich räumen mußte und mit KLe nach Freimersheim ging, hatte 450qm… leerzumachen in 14 Tagen, da blieb leider sehr viel auf der Strecke…
    wenn ich die leere Halle so sehe fällt mir wieder ein, wie wir da eingezogen sind… *lach*… mensch, so sauber haben wir die damals nich mal bezogen…. wahnsinn… und ende eines schönen Schrauberkapitels…*schnief*

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