Der 474 zieht in die Werkstatthölle ein!

War ja quasi gestern, als ich den Passat 474 – nach der Fahrgestellnummer der 474. jemals gebaute Passat – geborgen hatte und in der Tiefgarage eingelagert. Das ist nur ca. 2 Jahre und 10 Monate her. Kinder, Kinder, wie die Zeit vergeht. Und hätte die VW Speed nicht angefragt, ob sie die Wiederbelebung fotografieren könnten, er würde vermutlich noch viel länger da stehen.
Sa machte ich mich gestern auf den Weg, organisierte den „weißen Klaus“ (Citroen Jumper Autotransporterumbau) und fuhr zur Tiefgarage. Olli half mir dankenswerterweise beim Herausschieben – Klausi ist leider zu hoch für die Tiefgarageneinfahrt. Da es eng zugeht, baten wir eine zufällig anwesende Fachkraft, das Fahrzeug zu lenken.

Bergung VW Passat 474

Rampen dran, die Fachkraft durfte den Joystick der Elektroseilwinde betätigen, den Wagen hochgezogen und mit Spanngurten verzurrt.

Überführung VW Passat 474

Ich habe Klausi geschont. Als ich ihn übernahm hieß es: „Wenn er kalt is, is ein neues Klappern beim Motorgeräusch neu dazugekommen. Wir wissen nicht, was es ist, wird schon laufen“. Und da ich nicht die Arschkarte ziehen wollte, der zu sein, bei dem der Motor verreckt, habe ich ihn immer in maximal mittleren Drehzahlbereich gehalten. Lief aber gut. Man muß sich nur an diesen komischen Anblick im Innenspiegel gewöhnen, daß so ein Arsch hinter einem immer so knapp hinter einem fährt.

Überführung VW Passat 474

Olli machte auch ein schönes Bild von der Fahrt, das ich Euch nicht vorenthalten will:

Überführung VW Passat 474

Vor der Werkstatthölle dann wieder abgeladen und den Wagen in die Vorhölle geschoben. Die Bremsen geben ein wenig Widerstand, aber es ging, auch wenn Bordsteine nicht unbedingt Freude bereiten.

VW Passat 474 Werkstatthölle

Danke an dieser Stelle an Olli für die Hilfe! Ohne 2. Mann hätte ich das nicht geschafft.

Ich habe mir vorgenommen, daß der 474 die Werkstatthölle auf eigener Achse verlassen soll. Wenn ich ihn schon einmal da habe, machen wir das volle Programm. Bremsen überholen, Flüssigkeitswechsel, Motor reaktivieren und ein paar Erhaltungsmaßnahmen. Olli fragte mich, wie er aussehen wird, wenn ich mit ihm fertig sein werde. Genauso, wie er jetzt dasteht…

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9 thoughts on “Der 474 zieht in die Werkstatthölle ein!

  1. Ich scheue bei dem Wagen die Flügel runterzunehmen. Komplett schadfrei für die Kotflügel geht das meist nicht ab. Bei 5ender, TDH etc. war das egal, die waren eh am Sack, aber bei dem sollten die originalen Flügel von 1973 erhalten bleiben. Die sehen noch gut aus, bisher konnte ich nur rund ums Antennenloch Rost entdecken. Ich versuch mal n Endoskop zu leihen, um den Zustand unter den Flügeln zu inspizieren. Wenns tragbar ist, dann wird das mit Mike Sanders konserviert und gut.

  2. die fachkraft hat sich bestimmt tierisch gefreut =)

    ich schätze dass du maximal die schläuche machen musst, wenn sie denn zugequollen sind. sonst reicht im besten fall einfach fahren und freibremsen.

    was ist das problem beim flügel abmachen? sind die beim 32er auch eingekittet an der -säule? da kann ich aus leidvoller erfahrung nur nen ordentlichen heißluftfön empfehlen. bis 2 cm dicke reicht der. das zeug muss qualmen wie sau und du angst haben, dass es gleich feuer fängt dann ist die temperatur gut. erst die schrauben an bekannter stelle freilegen und rausschrauben, dann einfach ziehen, normal geht der dann so ab.

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