Der Grund für den Pfusch

Natürlich war das gröbster Pfusch, was wir da am Piraten verbrochen hatten vorgestern. Kinners, nicht nachmachen und denken, dass das irgendeinen Taug hat, außer eine optische Retusche. So richtet man vielleicht Autos für die TV total Stock-Car Crash Challenge her und jeder regt sich danach wieder auf, welch tolle Autos verheizt wurden, für die Straße taugt das nicht.

Aber das hatte einen guten Grund. Wir hatten den Aufwand unterschätzt, was die Sanierung des Blechs angeht. Das heißt wir haben den Zustand überschätzt. Sowohl Andi, als auch ich dachten, dass der Wagen am vergangenen Montag fertig sein würde. Deshalb hatte ich keine Bauchschmerzen, einen Fototermin mit dem Piraten auszumachen. Und der war gestern. Klar, dass ich dafür einen kompletten Wagen brauchte. Deshalb mussten wir improvisieren.

Also gestern früh schnell noch mal GROB gewaschen, um 11 Uhr kam das Kamerateam.

Photoshooting

Anders als bei anderen Shootings wollen die Macher nicht, dass ich vorab verrate, für wen und was das Shooting ist. Ich bitte auch die, die es evtl. wissen, das nicht in den Kommentaren etc. zu schreiben. Sie wollen die Story nicht vorab schon öffentlich machen. Das respektiere ich.

Wir waren fast 8 Stunden zugange – sowohl für Aufnahmen, als auch für Interviews. Wir haben sogar Bilder mit bewegtem Auto gemacht.

Photoshooting

Auf die Bilder freue ich mich besonders, denn im Fahren habe ich noch keine. War ein langer, aber spaßiger Tag. Und wenn das Ergebnis veröffentlicht wird, dann werde ich Euch natürlich informieren.

Den Pfusch am Piraten reißen wir natürlich wieder runter. Ich werde die nächsten Tage die Innenausstattung ausbauen, damit wir nix abfackeln und dann fangen wir mit dem Unterboden an und arbeiten uns rund ums Auto.

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10 thoughts on “Der Grund für den Pfusch

  1. huch.

    und ich dacht schon.. der bock geht in die schlachtung oder in den endverbrauchermarkt für 75 euro, an den nächsten brater, nachdem der kle blechmässig bessere passats getötet hat 🙂 für doofe einzelteile.

    dazu muss man langeweile (und sonst nix besseres zu tun) haben, tote autos ohne historischen oder tatsächlichen oder vorzeige- oder markt- wert am tropf am leben zu erhalten..

    respekt – is das mut oder wahnsinn? *g

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  2. dazu muss man langeweile (und sonst nix besseres zu tun) haben, tote autos ohne historischen oder tatsächlichen oder vorzeige- oder markt- wert am tropf am leben zu erhalten

    Nanana. Der Pirat ist die eierlegende Wollmilchsau. Ob der einen Verkaufswert hat, ist dabei vollkommen irrelevant. Er ist sparsam, darf in die Umweltzone, hat viel Ladevolumen und ist nebnbei extrem kultig. Das rechtfertigt den Aufwand für mich ohne nachzudenken.

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  3. Das ist schlicht und einfach Fusseltuning 🙂 Da wird gefusselt was das Zeug hält. Ich finde es klasse (auch wenn ich selber nicht machen würde…). Aber wäre ja langweilig wenn wir alle dasselbe machen würden …

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  4. In spätestens 10 Jahren werden dann 32B gesuuchte Sammlerstücke und rare oldtimer sein weil sie eben bei den meisten leuten nur verbraucht wurden. Der Pirat trägt sein Ablaufdatum aber schon in sich da meiner meinung nach die ganzen Nieten irgendwann eben die Nägel zum Sarg sein werden. Eine grundlegende blechsanierung die alle rostecken beseitigt ist schon jetzt sehr aufwändig, ob der betrieben wird werden wir ja zu sehen bekommen.
    Wenns twingodach zugeschweißt wird spende ich auch die Blechtafel dafür.

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  5. so.

    1.: gesucht, ja, aber nicht soo umgebaut, wenn dann RELATIV original, also nicht KOMPLETT umgedingst, liebhaber schreckt das ab, denke ich.

    2.: ich gab das altauto-retten ganz „früher“ mal auf, hatte einen guten alten ford, schlachtschiff, cool, ungetunt n autobahnjäger, hingucker, weil einer der letzten, und massig leistung. der lief noch 180 km/h bei max 8 liter verbrauch! war GEIL die karre.. ABER? der war „nur“ unter 20, also weder youngtimer noch oldtimer, also kein „kulturgut“, mir wurde mehrfach glaubhaft versichert, wenn so ein „altes“ „schrott“-auto auch nur 1 oder 2 flicken auf dem schweller hätte, würd der NIE WIEDER durch den tüv kommen, die wollen das nicht, die lassen das nicht durch, selbst wenn es gut gemacht ist, da müsse man den ganzen schweller professionell in einer werkstatt mit rechnung tauschen lassen, um dem wagen je noch eine weitere tüv-chance geben zu können! (der letzte tüv auf der karre war mit geldschein dazu… wegen genannter gründe, dem schweller mit nur einem guten flicken!)

    ab dann liess ich es… fruchtlose kämpfe, ab dann gab es alle 3 – 6 monate resttüv-fahrzeug, runterfahren, ab zum verwerter, neuen schrotthaufen… weil ich nicht reparatur-geld in ein ding stecken wollte, das „sowieso nicht mehr über den tüv kommt“.

    was daran wahr ist… weiss ich nicht mehr.. wenn ich den „brat-bastel-bock“ pirat sehe, sogar mit H, trotz umbau… das ist mir ein rätsel (mein es NICHT gemein – nur fakten! weil mir immer das gegenteil gesagt wurde.)

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  6. Der Passat 32B hat bereits die Talsohle durchschritten. Gute 32B werden bereits deutlich teurer gehandelt als 35i. Und so manche versuchen selbst für schlechte 32B inzwischen deutlich mehr Geld zu bekommen, wie es noch vor 5 Jahren war. Richtg teuer werden aber wohl nur die Top Modelle werden, in dem Fall die Syncros.
    Gesuchte Sammlerstücke werden sicherlch nur die wenigen Exoten ohne große Kilometerleistung, der Großteil der Wagen hat schon lange die 200.000km überschritten. Warum? Weil sie es einfach ohne Probleme aushalten.
    Der Passat 32B ist eben ein Familienwagen mit hohem Nutzwert, guter Rostvorsorge und relativ problemloser Technik.
    Ob jemals ein 32B den Neupreis überschreitet, da wird noch SEHR viel Zeit vergehen. Selbst die Vorgängermodelle, die ja nun bis zu 41 Jahre alt sind, ist das noch lange nicht der Fall. Selten, dass da mal einer die 5000 Euro knackt.

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