Der Elektronik-Gott ist ein Arschloch!

Mir war ja vorgestern mein Schwingschleifer verreckt. Hat mich jetzt nicht so aus der Bahn geworfen, da ich noch einen in Reserve hatte. Der war niegelnagelneu, habe ich einst bei ner Büromittelbestellung als Prämie mitbekommen. Eingesteckt, Brummen, aber kein Vibrieren. Was is das für ne Scheiße? Da zahlt man schon nix und dann isses auch noch hin. Guter Rat war teuer – obwohl so teuer nun auch nicht. Ich bin schnell in das Schwingschleiferfachgeschäft – auch Restpostenmarkt – gefahren, um zu hoffen, daß die einen Schwingschleifer zufällig haben. Sie hatten noch genau 2 Stück. Kostete 7,50 Euro, war in Ordnung. Bevor ich die anderen 2 weggeworfen habe, gabs noch ein Gemeinschaftsbild:

Von links nach rechts: Das Werbegeschenk, das nie funktionierte, der Schleifheld, der den Heldentot gestorben ist und der Neuzugang. Und wenn ich mir das Bild so ansehe, könnten der neue und das Werbegeschenk das selbe Fabrikat unter nem anderen Label sein. Nicht drüber nachdenken besser…

Als ich in der Werkstatt zurück war, sind immer die ersten Griffe Licht an, Radio an. Radio an, RADIO AN. Was hatte der Elektronik-Gott mit mir vor? Erst der 2. Schwingschleifer und jetzt mein Radio? Was hatte ich dem Elektronik-Gott getan? Vergessen ein Schaf zu opfern? Glücklicherweise hatte ich noch ein Kofferradio rumfliegen, das ich auf das Werkstattradio stellte.

Ohne Musik kann ich nich arbeiten. Hab eh schon überlegt, da ma ne Stereoanlage reinzustellen. Wenn irgendwer ne trashige Anlage samt Boxen über hat, die er abgeben würde. Ich wäre nicht abgeneigt. Aber bitte keine, die zuviel Platz wegnimmt…

Ach ja – gearbeitet habe ich auch 😉
Geespachtelt und geschliffen eben, wie beim letzten mal. Gegen Ende des Abends fiel mir dann auf, daß im Seitenteil weiter unten auch noch Bedarf besteht – das Seitenteil hat wohl min. 2x einen abbekommen, denn es finden sich Spuren davon…

Na, bekommt er beim nächsten mal auch da Spachtel – kommts auch nich mehr drauf an.
Immer wenn der Spachtel am trocknen war, habe ich mich um andere Dinge gekümmert. So habe ich die restlichen Zierleistenlöcher längs der Schweller zugeschweißt, den Rost „abgekratzt“ und das Ganze fertanisiert.

Auch rund um den Tankstutzen war Handlungsbedarf.

An der Heckklappe habe ich das überschüssige Fertan abgewischt und den Lack mit dem Schwingschleifer solange beigeschliffen, bis keine Kante mehr zu spüren war. Danach ne vorläufighe Grundierung.

Die vorläufige Grundierung bekam auch das Seitenteil teilweise. Hauptsächlich um zu sehen, wie es aussieht um die Rundungen des Radlaufs – der Materialmix aus Spachtel, Lack und blanken Blech verwirrt da doch etwas.

Ebenfalls Lack, aber eine Deckschicht, bekam der Innenteil der Tür. Ich habe ein paar Sprühdosen in Kunstharz in der richtigen Farbe aufgetan und habe die Innenseite damit beilackiert, bevor ich die Tür anbaue.

Mal abgesehen davon, daß es Sinn macht, die Bereiche vorab zu lackieren, an die ma später schlecht drankommt, interessierte mich auch, wie die Farbe wirkt. Ich find sie richtig gut. Leider kommt die Farbe auf dem Bild nicht so richtig rüber.

Share:

4 thoughts on “Der Elektronik-Gott ist ein Arschloch!

  1. Hey, die Farbe sieht doch garnicht so schlecht aus – muss man mal sehen wie die dann auf ner großen Fläche wirkt, aber ich denke das dunkelgrün steht dem Wagen ganz gut!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.