Die Achsplanung

Heute war der Kay bei mir in der Halle. Ich vertraue dem Mann, der hat Ahnung vom Fahrzeugbau. Der weiß, wo welche Kräfte auftreten und wie man was dimensionieren sollte. Er nutzte den Besuch bei mir für einen Sonntagsausflug mit seinem Mädel.

Wir schauten uns die Sache gemeinsam an und heckten ein Konzept aus. Er hielt meine Idee eines Hilfrahmens für Unsinn und empfahl neue Halterungen an die Achse zu schweißen. Und damit das Auto schön tief wird, möglichst weit unten an der Achse. Kay machte auch ein paar Skizzen dazu:

Dafür muß einiges weichen. Die Achsaufnahmen und der Bock für die Blattfeder und aller möglicher anderer Unsinn, der stört am Rahmen, aber auch die Motorhalterungen an der Achse. Dann eine neue Aufnahme an der Achse, die mit dem Rahmen verschraubt wird. Das Ganze verstärkt mit Ankerblechen.

Das Ganze aus ordentlich Material, 10mm Blech sind schon Pflicht. Aussage von Kay: Wenn das mit ner anständigen Männerschweißnaht geschweißt ist, überzeugt das jeden TÜV.
Klingt gut, der Plan.

Ich hätte am liebsten gleich die Flex angeworfen – aber Sonntags – man hat Nachbarn und will keinen Streit…

Diese Woche gehts dann aber los, Material besorgen, mit der Flex Platz schaffen… Leider kann ich nicht jeden Abend schrauben gehen, wie ich mir das wünschte. Ich habe gerade (glücklicherweise) einen großen Auftrag für meine Agentur und der geht vor. Der wird mich bis Mittwoch wohl jeden Abend an den Rechner fesseln.

Was übrigens noch eng wird, ist die Lenkung. Die muß ich noch umbauen. Auch darüber haben wir uns Gedanken gemacht. Aber bevor ich da was mache, will ich erst einmal die Achse drin haben und sehen, wie lange die Lenkstange denn überhaut sein muß und wo ich da rauskomme.

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