Eine „Protese“ für die Tür

Gestern war ich wieder an der einen Tür zugange. Mache erst einmal eine Tür, die zweite bleibt eingebaut als Muster, falls ich etwas nachmessen muß – mal auf Nummer sicher gehen.
So hübsch die Durchrostungen am unteren Ende der Tür sind – das ist leider TÜV-relevant, da durch die Löcher scharfe Kanten entstehen könnten. Also muß ich das elegant lösen. Ich habe mich für eine Totalamputation entschieden. Vorher mußte ich aber erst einmal Ersatz schaffen. Ich habe dazu 2mm Blech genommen, damit da eine feste Kante unten entsteht. Das Blech geflext und die Löcher für die Blindnieten gebohrt, mit denen ich das Blech festschießen will. Das habe ich dann mit Grippzangen auf der Tür in Position gebracht.

So fixiert konnte ich die Löcher in die Tür bohren, daß das Blech später auch in Position sitzt.

Bevor ich die Tür abschneide, habe ich aber erst einmal die Innenseite der Tür mit Fertan behandelt (vorher soweit es ging entrostet natürlich). Ich wollte nicht, daß das Fertan um die Kante fließt. Von innen soll die Tür nicht weiterrosten. reicht schon, wenn sie von außen rostet.

Die „Protese“ habe ich auch angefangen zu grundieren.

Ich kämpfe noch mit mir, ob ich das Blech offen rosten lassen soll, oder ob ich das blau lackiere. Derzeit tendiere ich zur blauen Farbe. Das erscheint mir plausibler. Wenn das eine Reparatur von vor 20 Jahren gewesen wäre, wieso hätte man es damals nicht beilackieren sollen?

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