Ewig geplant, jetzt wird es umgesetzt!

Ja, ich weiße, ich sollte aufräumen. Aber da ich derzeit so wenig zum Schrauben komme, wollte ich mich belohnen und ein Projekt angegangen, das ich schon wirklich ewig vorhabe. Ein Armaturenbrett für den Pirat. Also habe ich eines der Armaturenbretter aus dem Hochregal geholt.

Ich habe da einige weggelegt, denn beim 32er Passat ist schon Ende Gelände. Die Dinger reißen. Und immer wenn ich einen Schlachter hatte, bei dem das Brett noch gut war, kam es ins Lager. Leider habe ich nur Facelift Armaturenbretter, der Pirat ist ein Passat 32B Vorfacelift. Das wird noch Probleme mit dem Anschluss der seitlichen Lüftungsdüsen geben, aber das verdrängen wir erst einmal.

Ich will nicht am offenen Herzen operieren, ich will ein fertiges Armaturenbrett bauen und dann erst den Pirat zerpflücken. Denn ich weiß nicht wie lange das dauert. Und so bleibt der Pirat einsatzbereit.

Das herausgesuchte Armaturenbrett war schon leicht rissig, was in meinem Fall egal war, zudem hatte ich eines letzthin geschenkt bekommen, das war verzogen. Der ideale Teileträger, um den es nicht schade ist. Also gleich mal zersägt.

Material ist übrigens Pappe im Grundgerüst, darauf sitzt ein Schaum und dann ein Plastiküberzug. Und der Plastiküberzug wird spröde und reißt.

Kann man schon sehen, was ich vorhabe? Richtig: Mehr Platz für Instrumente! Dazu muss ich aus zwei Brettern eines machen. Einfacher wäre ein Rechtslenker Armaturenbrett und eines aus einem Linkslenker zu verbinden. Habe ich aber nicht. Muss auch so gehen! Also aus beiden Teile herausgetrennt, um sie wieder zu verbinden.

Das passt natürlich hinten und vorne nicht.

Bedeutet nach und nach aneinander anpassen. Unten musste ich noch ein Zwischenstück einpassen, weil da die Aussparung für das Lenkrad sitzt. Verbunden habe ich es mit verklebten und verschraubten Blechen. Wobei die Schrauben eigentlich nur zum Fixieren sind. Zudem habe ich die untere Schiene wieder verschweißt.

Den Plastikbezug kann man relativ einfach vom Schaumstoff abziehen. Letztendlich werde ich das mit Glasfasermatten beziehen. Unten ist es schon verbunden, die anderen Teile soweit geschnitten. Das sieht gar nicht so schlecht aus.

Das wird noch einige Probleme geben, aber der Grundstein ist gelegt. Das wird was…

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18 thoughts on “Ewig geplant, jetzt wird es umgesetzt!

  1. Wow, das ist ein sattes Leckerbissen. Davon habe ich im Kopf immer geträumt, mal im B2-Passat ein schönes Instrumentenpanel zu haben damals.

    Weiter so, ich bin sehr gespannt!

  2. Das Armaturenbrett könnte man Ende beflocken (wird gerne im Motorsport genommen wg. Blendfreiheit) oder mit klebbarem Alcantara beziehen. Sieht edel aus und verdeckt Schnitt- und Klebekanten!

    1. KLE raucht, da ist beflocken nicht gerade der Hit.

      Beklebbares Alcantara klingt echt super oder ganz krass: So was wie Kunststoffboden mit Holzmaserungsdekor in dunkel, aber darf halt nicht blenden bei entsprechendem Lichteinfall.

      Was gäbe es denn in günstig?

      Coole Idee insgesamt, das erweiterte A-Brett zu beziehen.

    2. Beim Finish bin ich noch nicht sicher, wie ich es mache.
      Beziehen ist mir zu aufwändig. Beflocken? Noch garnicht drüber nachgedacht.
      Derzeitger Plan ist einfach stumpf Strukturlack zu nehmen, genau wegen dem Blendgedanken. Ich kann bis heute nicht verstehen, wie Leute sich Hochglanzbretter am besten noch in hellen Farben antun. Das ist die Hölle bei intensiver Sonne.

        1. Alcantara ist eh viel zu schmutzanfällig. Raucherauto.
          Folie kommt auch nicht in die Tüte. Dazu ist die Form viel zu komplex. Das faltenfrei hinzubekommen, wäre schwierig. Zudem kann es im Auto, wenn es in der Sonne steht, sehr heiß werden. Da ist die Gefahr, dass das mit der Zeit hochkommt, sehr groß…

  3. Wenn wir schon soweit sind, dann benötigt KLE nun etwas, was in matt schwarzer Carbon-Optik auf das Armaturenbrett gebracht werden kann.

    Drücke die Daumen, das Du den Trümmer so heil in den Kombi bekommst…..Aber wenn es drin ist, dann ist da eine menge Platz für einen Haufen spöken Kram…..freue mich schon drauf ….Ein klein TFT-Bildschirm mit Abschußzielen wäre echt Nett.

    Gruß vom Nordlicht

      1. Kleiner Röhrenmonitor? Bernsteinfarbener Monochrom-TFT aus den 80ern?
        Dazu noch einen kompakten 486er auf einem Mini-AT-Board bis 92 mit IDE/SD-Karte und irgendeiner Linuxdistrubution drauf für MP3, CDs, etc.

        Ooh…

  4. Ich würde mehrere Analoguhren installieren mit der Zeit von New York, Tokio und Timbuktu oder sowas. Extrem nützlich bei der Landung! Saucooles Projekt! Weitermachen.

  5. Geile Sache mit dem Armaturenbrett! Erinnert irgendwie an die ganzen 80er-Jahre Kirmesbuden auf W126er-Basis von SGS, Gemballa, ABC Exclusive usw.
    Hattest Du nicht irgendwann mal ’nen G80-Turm billig eingesammelt? Der müsste in die Armaturenbrett-Erweiterung. Und für die Fluxkompensations-/Deppendichte-Sonstwas-Instrumentierung, ein paar Kippschalter und Kontrollleuchten im Bomber-Style dann noch eine Dachkonsole á lá SGS gezimmert. Oder umgekehrt – Instrumente unten und Clarion-Turm oben.
    Guckste mal hier: http://www.1000sel.com

    Grüße
    Steffen

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