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Maximal einmal im Monat stelle ich ein fremdes Fahrzeug vor. Einzige Grundvoraussetzung: Der Aufbau inkl. Fahrzeug darf max. 1.500,- Euro gekostet haben.

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Auto Blog of the Year 2014

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15.10.15

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

LowBudgetCar Oktober 2015: Martens Gas-Polo

Ich möchte Euch eine Karre vorstellen, bei der man erst einmal denkt: Verdammt, warum stellt der KLE gerade DIESES Fahrzeug vor. Meine Damen und Herren: Der Polo von Marten:

Bamako Polo 86c

Fast jeder denkt, wenn er diesen 1993er Polo 86c sieht, dass es sich einfach um einen normalen Verbrauchtwagen handelt. Ist es aber nicht. Das ist für mich das Non plus Ultra Auto eines echten Autonerds. Denn jeder Autonerd tickt einfach anders.

Holen wir ein wenig aus. Marten ist der Chef von Bamako Motors. Also nicht der Autor des leider gerade etwas eingeschlafenen Blogs, sondern der Chefmechaniker, der diese fiktive Firma ins Leben gerufen hat. Weltreisender, ab und an ein wirklich knausriger Sparer und eben auf seine ganz spezielle Art ein Autofan. Bei ihm kommen und gehen immer wieder Autos. Mal hat er einen Volvo 240 Kombi, mal einen W124 Diesel, mal einen Käfer, derzeit fährt er BMW, was aber irgendwie immer in seiner Garage steht ist ein Polo 86c. Die anderen Autos bleiben meist nicht lange bei ihm, diesen Polo hat er seit 2011.

Gekauft hat er ihn für 900 Euro mit einem nicht zu übersehendem Streifschaden auf der Beifahrerseite. Kaufargument war sowohl die niedrige Laufleistung von ca. 87.000km und eine LPG Anlage - wir erinnern uns, Marten spart gerne.

Bamako Polo 86c

Marten überpinselte einfach die blanken Stellen und fuhr das Teil einfach. Alles was er zunächst machte, war den Zahnriemen vorsichtshalber zu erneuern. Und er wurde ein wenig individualisiert. Bamako Style.

Bamako Polo 86c

Bamako Polo 86c

Die furchtbar kitschigen Sitze wurden durch Sitze eines verflossenen Polos ersetzt, die Türverkleidungen hat er lackiert - mit irgendeinem Lack, der eben gerade übrig war. Das Lenkrad war ihm zu klein, also hat er irgendein altes VW Lenkrad mit einem 38er Durchmesser reingeschraubt. Von welchem VW das genau ist, ist ihm egal, er mag eben einfach große Lenkräder.

Bamako Polo 86c

Marten sieht viele sehr pragmatisch - und auch praktisch. Der Polo ist ein kleines Auto, aber dadurch, dass er fast immer ohne Beifahrersitz fährt, kann er gut durchladen.

Bamako Polo 86c

Zudem ist jedes unnötige Kilo Ballast und wirkt sich schließlich auf den Verbrauch aus. Wozu Sprit verschwenden?

Eine nachgerüstete Anhängerkupplung hilft bei größeren Transportaufgaben.

Irgendwann gefiel ihm der bunte Look nicht mehr und er ersetzte die zerschossene Tür und den verbeulten Kotflügel durch Teile, die er von vorherigen Polos aufgehoben hatte. Der Wagen wurde wieder komplett weiß. Lackiert mit dem billigsten Baumarktlack, den er auftreiben konnte.

Bamako Polo 86c

Das Seitenteil behielt seine Kampfspuren, denn Spachtel mag Marten überhaupt nicht. Er mag nicht, wenn darunter der Rost wütet und man es erst sieht, wenn der Spachtel wegplatzt.

Der Wagen ist derzeit komplett weiß, nur ein paar wahllos verklebte Aufkleber aus aller Welt sind neben dem Lenkrad die einzigen Spuren der Individualisierung.

Bamako Polo 86c

Bamako Polo 86c

Bamako Polo 86c

Der Wagen ist Laternenparker, wird nicht gewaschen, der Lack blättert inzwischen an einigen Stellen.

Bamako Polo 86c

Teilweise hat der Polo sogar schon Moos angesetzt.

Bamako Polo 86c

Könnte man mal ausbessern bzw. entfernen. Nein. Marten findet das genau so gut. Nun könnte man denken, der Wagen ist einfach zum verbrauchen angeschafft. Nein. Marten will ihn so lange wie möglich genau so erhalten. Der Wagen ist komplett hohlraumkonserviert - und die Konservierung wird regelmäßig erneuert. Sollte er einen Unfall damit haben - sowohl ein Heck, als auch eine Front liegt in selber Wagenfarbe als Reserve im Keller.

Die Frage "Wie kann man nur?" muss hier einfach beantwortet werden mit "Man kann einfach". Marten mag eben den Polo 86c und mit diesem Exemplar hat er seinen derzeitigen Liebling gefunden. Kein Auto, bei dem man darauf achten muss, ob ein Kratzer drankommt, sondern ein Wagen, in den man schon mal probiert etwas einzuladen, was eigentlich gar nicht reinpassen kann. Keine provozierte Ratte, ein Gebrauchsgegenstand.

Sollte er das rosten anfangen, wird eben wieder weiß drübergepinselt, oder das nächste Teil aus der Polovergangenheit drangeschraubt. Marten hat sogar die zerschossenen Blechteile aufgehoben. Nicht mehr in Originalform, aber ohne Rost.

Inzwischen hat der Polo 130.000km gelaufen, immer noch sehr wenig Gesamtleistung für einen 22 Jahre alten Wagen. Einzige größere Reparatur war einmal die Zylinderkopfdichtung, bei der Marten sogar den Kopf mit planen lassen hat. Und es werden noch viele Kilometer dazukommen. Da bin ich mir sicher. Denn das ist kein Verbrauchtwagen sondern ein Gebrauchsgegenstand in einer besonderen Liebhaberhand.

14.08.15

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

LowBudgetCar August 2015: Ingos Stricher

Als ich mir die Geschichte mit den Kisten ausgedacht habe, die maximal 1.500,- Euro gekostet haben dürfen, war einer der Hintergedanken, zu beweisen, dass man auch ohne viel Geld eine stylische Karre aufbauen kann. Und der 1976er Mercedes W115 200D von Ingo ist ein gutes Beispiel dafür. Und ein Auto, dass auch andere ohne meine teilweise verschrobenen Ideen im Kopf als kultig empfinden.

Stricher

Er ist der Schrecken der Landstraße. Der gute alte Strich Achter 200D. 55 Rassepferde nageln eher gemächlich vor sich hin. So ein Bauern-Diesel beschleunigt nicht, er nimmt Fahrt auf. Aber: Er ist relativ sparsam und einfach hart im Nehmen.

Ingo hat sich schon lange auf den /8 eingeschossen. Es parkt nicht nur dieses Exemplar in seiner Garage, aber es ist der einzige, der zugelassen ist. Sein erstes Auto war ein 250er Benziner – viel zu durstig für seinen jungen Geldbeutel, aber nachdem er ihn auf Diesel umgebaut hatte, wurde er damit glücklich - und quasi auch süchtig. Volltanken für damals 25,-DM und mehrere Wochen mobil sein mit einem fahrenden Wohnzimmer, das war eine tolle Sache.

Der Benz, um den es hier geht, wurde bei eBay versteigert und stand nicht weit weg. Er hatte zwar H-Kennzeichen, aber keinen TÜV mehr. Eher aus Langeweile kloppte Ingo einmal 1.002,- Euro in den Rechner - ohne den Wagen vorher angesehen zu haben. Er saß im Wartezimmer beim Zahnarzt, als er erfuhr, dass er für 1.001,- Euro ein Auto gekauft hatte. Versehentlich ein Auto gekauft. Ist mir ehrlich gesagt auch schon zweimal passiert.

Bei dem Preis rechnete Ingo mit viel, aber er war noch schlechter, als befürchtet, als er ihn letztendlich barg.

Stricher

Der Fachmann würde sagen: Substanziell tod. Schon lange zum /8 Kenner gereift, wusste er, wo er hingreifen musste. Wo die neuralgischen Roststellen sind und der Wagen hatte das volle Programm. Unvorstellbar, wie der Wagen den letzten TÜV geschafft hatte, auch das H-Kennzeichen war kaum zu rechtfertigen. Eigentlich ein typischer Schlachter. 9. Hand und wie er inzwischen weiß, hat die Karosserie 670.000km runter, die Maschine, die wohl aus einem älteren Modell stammt geht auch schon stramm auf die halbe Million zu.

Was machen mit dem Bock? Ingo hatte 2 Wochen Urlaub. Den ersten Tag nahm er sich zeit für eine genaue Bestandaufnahme, die darauf folgende Nacht schlief er schlecht, kam aber zum Schluss: Augen zu und durch. Man muss dazu sagen, Ingo ist vom Fach, schweißen kann er. Als her mit der Flex und den Gammel herausgetrennt.

Stricher

Er kaufte kein einziges Reparaturblech, sondern suchte alles zusammen, was eben so rumlag, wie Türen von einem ausgemusterten Stahlschrank. Schön dickes 1,5mm Blech. Und dann blitze es unentwegt. Er dengelte sich auch z.B. die Aufnahmen für das Lenkgetriebe aus dem Vollen. Heute ist das teilweise deutlich massiver als im Original.

Stricher

Dabei eliminierte er einige neuralgischen Rostnester, indem er Blechdoppelungen durch massives einteiliges Blech ersetzte. Es musste an den nicht sichtbaren Stellen nicht schön, sondern schön haltbar werden. Und er wusste, was er da macht. Ingo gibt offen zu, um die ursprüngliche Form von außen wiederherzustellen, war doch die eine oder andere Dose Spachtel nötig. Wir erinnern uns: Es wurde kein einziges vorgeformtes Blech verwendet.

Am Ende bekam der Wagen sein Lackkleid. Er hatte da ein paar Dosen geschenkten Kunstharzlack von der niederländischen Marine in RAL 7016 matt.

Stricher

Für den Aufbau brauchte Ingo gerade einmal seinen zweiwöchigen Urlaub - den aber in Vollzeit.

Am Motor hat er ein wenig seine Erfahrungen mit ollen Mercedes Dieseln ausgespielt. Papierluftfilter aus einem Citroen Belingo, 265er Flachzapfendüsen mit angepasstem Öffnungsdruck, Pumpe etwas gedreht, 240D Nockenwelle, Kraftstoffvorwärmung für PÖL Betrieb (der sich nicht mehr lohnt), abschaltbare Lichtmaschine und weiterer Quatsch, wie er es selbst nennt.

Die vollkommen durchgerockten vorderen Sitze ersetzte er durch Serie 1 Sitze aus einem Hanomag Feuerwehrökosandalenwohnklo, das Pseudo Sicherheitslenkrad der /8 Serie 2 ersetzt er durch ein weißes Exemplar aus der ersten Serie, das eben so rumlag.

Stricher

Gut, die Sitze haben nicht die passende Farbe, aber sie sind fit. Wer schon einmal auf einem kaputten Benzsitz mit dem Arsch Lambada getanzt hat, weiß, was intakte Sitze wert sind.

Ein paar Gimmicks durften noch sein. Das Taxischild fand sich auf den Flohmarkt.

Stricher

Die externe Kofferraumerweiterung, manche sprechen auch profan von einem Dachgepäckträger, hat er klammheimlich seinem Opa stibitzt.

Stricher

Stilgerecht sind die Alus. ATS Fuchsnachbauten in 7J15, die irgendwo noch rumlagen. Schwarz übergeblasen und mit 175/65 R15 besohlt. Die originalen Barockfelgen hatten serienmäßig übrigens nur 14 Zoll.

Seit 2012 hat Ingo mit dem Stricher ca. 42.000 pannenfreie Kilometer abgespult. Das einzige, was wirklich etwas nervt, ist der exorbitante Ölverbrauch von bis zu 1l auf 150km bei Vollgas. Die Maschine ist knochentrocken, wahrscheinlich sind die Laufflächen einfach verschlissen. Das wollen wir dem Motor bei einer Laufleistung von einer knappen halben Millionen Kilometern einmal zugestehen. Fast alle anderen Motoren hätten da schon lange den Schlappen in die Luft geworfen. Ingo denkt aber nicht einmal im Traum daran, deshalb die Maschine zu ersetzen. Für den Motor gibt es Laufbuchsen zum Einsetzen, die komplette Instandsetzung kostet ca. 350 Euro Material. Mit den Maschinen kennt er sich aus und wenn er den Motor selber überholt, dann weiß er was er hat. Ein gebrauchter Dieselmotor für den /8er Benz wird inzwischen auch mit 1.000,- Euro Plus gehandelt - und man weiß bei einer gebrauchten Maschine nie, ob sie nicht genauso fertig ist, wie die alte.

In diesem Sinne: Bitte einmal Öl nachfüllen und Diesel nachsehen!

23.07.15

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Neue Kategorie: Maximal 1.500,- Euro Karren

Ich lese diverse Automagazine, auch schreibe ich ab und an für die eine oder andere Publikation Artikel. Es gibt für fast alles Zeitschriften. Neuwagen, Tuning, Custom Cars, Oldtimer, Traktoren, ...

Aber eine Kategorie fällt fast immer unten durch: Low Budget Projekte. Oldtimer die mit viel Liebe restauriert wurden, das Geld hat aber nur für eine Garagenlackierung gereicht. Unkonventionelle Tuning-/Custom Projekte zum No Budget Tarif, die Studentenkarre, die immer wieder für den TÜV zusammengebraten wird und ihren eigenen Charme hat...

Deshalb dachte ich mir, ich biete diesen Fahrzeugen einmal eine Plattform. Rechnet jetzt nicht damit, dass hier jede Woche eine neue Karre vorgestellt wird. Ich denke eher an eine Kategorie "Fahrzeug des Monats".

Welche Fahrzeuge will ich überhaupt vorstellen? Irgendwie muss ich das ja definieren. Ein Ankerpunkt war ein Maximalbetrag, was das Auto gekostet haben darf: 1.500,- Euro.

1500

Ich habe dazu gestern eine Facebook Gruppe aufgemacht, in der man seine Fahrzeuge vorstellen kann. Und da gab es schon die ersten Missverständnisse zu den 1.500,- Euro. Deshalb will ich es das Euch einmal erklären, wie ich es verstehe:

Kaufpreis des Basisfahrzeuges + evtl. Materialkosten, um es in den besonderen Zustand zu versetzen (Restaurierung oder Umbau) ≤ 1.500 Euro

Ich erkläre es Euch an meinem Pirat. Ich habe ihn im Doppelpack mit einem anderen Auto gekauft, den zweiten habe ich geschlachtet und mit den verkauften Teilen den Kaufpreis wieder herausgeholt. Dann habe ich für den Umbau 300-500 Euro Material reingesteckt. Das ist der Betrag, den ich meine. Nicht mitgerechnet habe ich z.B. die Kosten für die Abholung, TÜV Kosten, Fahrtkosten zur Werkstatt, Werkstattmiete, Anschaffungskosten für Werkzeug etc. Ich habe den Wagen nun seit Oktober 2010. In der Zeit sind natürlich einige Reparaturkosten angefallen. Und auch die ganzen Reparaturbleche, die ich jetzt für die Instandsetzung gekauft habe, die Reifen, die ich in der Zeit verschlissen habe, das alles hat natürlich Geld gekostet und sicherlich bin ich inzwischen längst über 1.500 Euro. Ich habe nicht Buch geführt. Trotzdem zähle ich ihn zu den Karren, die deutlich unter 1.500 Euro gekostet haben.

Der letzte Absatz war nur für die, die alles auf die Goldwaage legen. Und wenn sich irgendwann jemand später drüber aufregt, dass genau nachgerechnet der Wagen mehr als 1.500 Euro gekostet hat, dann geht mir das herzlich am Allerwertesten vorbei. Die Auswahl ist rein subjektiv, ich will nur unverbindliche Rahmenbedingungen schaffen.

Die Fahrzeuge, die ich vorstellen werde, sollen folgende Eckpunkte erfüllen:

- Besagte gefühlte maximale 1.500 Euro (ich will dafür keinen Nachweis)
- Fahrzeug ist regulär aktuell auf den Besitzer zugelassen - keine Ex-Autos, keine Stehzeuge
- Das Fahrzeug steht aktuell nicht zum Verkauf, ich will nicht, dass das als Verkaufsplattform genutzt wird
- Eventuell eine schöne Geschichte hinter dem Auto
- Das Fahrzeug muss mich irgendwie "kicken". Also irgendetwas muss mich persönlich begeistern.

Ich weiß, dass jetzt viele sagen: Hey, in den Kriterien finde ich mich wieder! Deutlich mehr, als ich vorstellen kann. Wie zur Hölle komme ich da rein? Es gibt mehrere Möglichkeiten. Natürlich sehe ich mir die Leserkarren Galerie durch, ob da etwas dabei ist. Zudem habe ich eine Facebook Gruppe aufgemacht, in der man seine Karre nicht nur vorstellen kann, sondern auch mit anderen Fahrern von günstig aufgebauten Autos sich austauschen kann. Natürlich kann man mich auch per eMail anschreiben unter bewerbung@fusseltuning.de und Ihr könnt auch Karren vorschlagen, die Ihr in Foren, auf Treffen oder auf der Straße gefunden habt. Aber irgendeine Möglichkeit des Kontakts zum Besitzer muss gegeben sein. Und natürlich werde ich mich auch persönlich umsehen und gegebenenfalls die Fahrzeugbesitzer ansprechen.

Vollkommen irrelevant ist übrigens, wie gut ich den Besitzer kenne, ob der mir schon einmal geholfen hat, etc. Es geht hier darum, interessante Fahrzeuge vorzustellen. Wenn ich den Besitzer mag, umso besser, aber das ist kein Entscheidungskriterium. Und wenn hier ein Auto nicht vorgestellt wird, heißt das noch lange nicht, dass ich den Wagen nicht gut finde. Bitte nicht sauer sein, wenn ich Eure Karre nicht herauspicke. Aber bei 12 Autos im Jahr muss ich eben selektieren. Zudem würde ich gerne Autos herauspicken, die noch nicht so bekannt sind oder erst auf den 2. Blick interessant sind - und erkläre warum ich sie interessant finde.

Nun ist der Fusselblog natürlich ein weitestgehend nicht kommerzielles Projekt und ich kann nicht zu jedem Auto hinfahren, um es auch zu fotografieren. Erst recht kann ich keinen Fotografen bezahlen. Deshalb gibt es drei Möglichkeiten, was die Bilder angeht.

Die erste wäre, dass man sich eh irgendwo auf einer Veranstaltung trifft und ich die Fotos mache bzw. Ihr kommt bei mir in Mainz einmal vorbei. Es werden dann natürlich keine richtig professionelle Bilder. Ich bin nicht der beste Fotograf, das gebe ich ehrlich zu.

Zweite Möglichkeit wäre, dass ich die Bilder vom Besitzer selbst gestellt bekomme. Ganz wichtig dabei: Die Bilder müssen frei von Rechten Dritter sein. Also wenn Ihr die Bilder nicht selbst gemacht habt, dann muss der Fotograf zustimmen, dass ich sie hier veröffentliche. Also klaut keine Bilder z.B. von Treffen im Internet zusammen dafür. Die Bilder müssen keine sehr hohe Auflösung haben, im Endformat haben die Bilder hier nur eine Breite von 640 Pixeln, das schafft inzwischen jede Handycam.

Und es gibt natürlich die Option, dass jemand sagt: Ich würde gerne für den Fusselblog fotografieren. Dann bewerbt Euch als Fotograf und sagt, in welchem Umkreis Ihr zu Fototerminen anreisen würdet. Das gilt nur für Fotografen, die das hobbymäßig oder semiprofessionell machen und entsprechende Ausrüstung haben. Und damit meine ich nicht ein Fotohandy mit vordefinierten Filtern. Mehr als einen Link auf die Fotohomepage oder Facebook Seite des betreffenden Fotografen kann ich leider nicht anbieten. Die Fotos müssen nicht exklusiv für den Fusselblog sein, aber sollten nicht für Zeitschriften verwendet werden. Weil auch das kann juristischen Ärger bedeuten.

Das ist die Idee der neuen Kategorie. Maximal 1.500,- Euro erst einmal ein Arbeitstitel. Da muss noch ein prägnanterer Name her. Ich denke, da kann man etwas Cooles draus machen. Noch arbeite ich an Details, wie etwa einem Fragebogen, in dem ich ein paar Eckdaten abfragen werde etc. Da ich noch an dem Konzept feile, könnt Ihr auch gerne Anregungen machen zu dem Thema. Wenn ich sie für gut empfinden, nehme ich sie evtl. ins Konzept auf. Aber um einen running Gag im Fusselblog aufzugreifen: Der Fusselblog ist natürlich weiterhin keine Demokratie ;-)