Werkstatthölle

 
Geschichten aus dem Werkstattalltag, "Hausschlachtungen", .. - alles was sonst noch so passiert in der Werkstatthölle und nichts mit einem laufenen Projektfahrzeug zu tun hat.

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02.11.17

Permalink 15:19:00, von KLE E-Mail

Männerspielzeug

Ich arbeite seit 1990 mit einem Baumarktkompressor, bei dem wohl jetzt das Rückschlagventil hin ist. Ein Problem, das ich schon lange vor mir herschiebe. Dann kam ein Anruf von Michael, er stehe gerade in der Werkstatt in der ein gemeinsamer Bekannter arbeitet, die wollen ihren alten Kompressor entsorgen. Kopfdichtung durch, was in dem Fall eine selbst fabrizierte Papierdichtung ist, die ein paar Jahre gehalten habe, ansonsten ok. Könne ich für umme haben. Da sagt man mal zu.

Die Abholung zog sich, weil umständlich. Das Ding passt natürlich nicht in den Kofferraum. Bedeutet, ich brauchte einen Hänger. Auch den bekam ich von Michael, also fuhr ich da heute hin. Wir haben zu viert gebuckelt, um den Kompressor in den Hänger zu wuchten. Leicht ist der nicht. Schon ein Mörderteil gegenüber meinen.

Kompressor

Und wie bekomme ich den jetzt wieder ohne Helfer vom Hänger? Verdammich. Ich machte mir während der Fahrt Gedanken. Ursprünglicher Plan war mit 2 Spanngurten und Motorkran. Aber je länger ich darüber nachdachte...

Die oberen Spriegelstangen entfernte ich, da ging er nur schräg dran vorbei, Heckklappe ab und dann einfach abgehängt und den Hänger nach unten gekippt. Anfangs hatte ich den Kompressor noch mit einem Spanngurt gesichert. Und dann langsam nach unten gezogen auf das erste Rollbrett, das ich bei meiner Rückenwindtour geborgen hatte.

Kompressor

Weiter gezogen und das zweite Rollbrett drunter. Rein zufällig passten die super von der Breite. Und siehe da, ohne großen Kraftaufwand und Umstände war der Kompressor runter von dem Hänger.

Kompressor

Mit den Rollbrettern konnte ich ihn einfach in die Ecke schieben.

Ausprobieren konnte ich ihn nicht, denn der braucht Drehstrom und es ist kein Stecker dran. Das war jetzt auch nicht so wichtig. Wichtig war erst einmal den zu sichern, eh er doch noch verschrottet wird.

12.06.17

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Hallengrillen Zwanzigsiebzehn - es war wie immer ein Fest!

Am Samstag war es weder so weit: Hallengrillen. Quasi mein alljährlicher Tag der offenen Tür in der Werkstatthölle.

Hallengrillen

Wie die letzten Jahren kein Massenauflauf von Besuchern , aber trotzdem wieder ein Wiedersehen mit Freunden, aber auch ein Kennenlernen von neuen Leuten, ein Treffpunkt mit meinen Nachbarn.

Ich hatte schon am Nachmittag die Werkstatthölle offen und diesmal war ausnahmsweise der Andrang tagsüber nicht sehr groß. Letztendlich waren wir erst einmal zu viert was nicht schlimm war. Zusammen mit Ronny steckte ich die Simson einmal grob zusammen.

Ronny

Wir hatten da einfach mal Spaß uns auszutoben und Ronny hat Simson Erfahrung, da geht das deutlich schneller. Über diese Aktion werde ich demnächst einmal gesondert berichten.

Gegen Abend, als der Grill langsam anging, kamen auch die Gäste.

Hallengrillen

Es wurden diverse Teile ausgetauscht, mich erreichte ein Reservemotor für den Pirat gegen Bierspende.

Motor

Escortteile, die ich nach dem Umbau nicht mehr benötige, gingen gegen Bier wieder weg. Das war die Hauptbierversorgung ;-)

Der Grill brannte bis spät in die Nacht. Ich habe mehrmals Kohle nachlegen müssen.

Hallengrillen

Manche kamen auf ein Steak, andere bleiben über Nacht. Als sich die letzte Runde auflöste, wurde es bereits wieder hell draußen.

Für die Übernachtungsgäste gab es am Sonntagmorgen noch einen Kaffee, noch ein wenig auschillen und, was ich immer besonders angenehm empfinde, alle packten noch kurz mit an, um ganz grob aufzuräumen, bevor sie den Heimweg antraten. Die Vorhölle ist ja auch die Garage meiner Vermieterin und ich habe die Werkstatthölle erst verlassen, als sichergestellt war, dass sie sie wieder nutzen kann.

Ein absolut runde Geschichte, ich denke, alle Anwesenden hatten Spaß - ich hatte ihn auch. Also die besten Voraussetzungen, dass es auch im kommenden Jahr ein Hallengrillen geben wird...

09.06.17

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Abgelenkt

Gestern ging es weiter mit den Vorbereitungen fürs Hallengrillen, als vor der Halle ein V8 bollerte.

Chevy Silverado

Ein Blogleser hatte sich auf seiner Europatour angemeldet auf eine Stippvisite. Er ist ein komplettes Jahr mit seiner Partnerin quer durch Europa unterwegs und ziemlich am Anfang ihrer Tour hatten sie meine Werkstatthölle auf dem Plan.Spannende Geschichte und hat so ne kleine Verwandtschaft zu meiner jährlichen Rückenwind Tour. Wobei ich ja "nur" 2 Wochen unterwegs bin, die beiden gleich ein komplettes Jahr.

Eigentlich hatte ich ja keine Zeit, aber es war ok für einen kleinen Schwatz.

Besuch

Einen deutlichen Vorteil hatte es, dass sie in der Vorbereitungsphase vorbei gekommen sind. Ich habe zwei Schuldige, wenn am Samstag nicht alles perfekt ist ;-)

Es wird gegrillt. Da braucht man - ja, richtig: Einen Grill! Also holen wir den wieder aus dem feuchten Gewölbekeller. Und wie zu erwarten: Er war wie jedes Jahr wieder an einer anderen Stelle durchgerostet.

Grill

Zeit, endlich mal wieder Nägeln mit Köpfen zu machen und dem Grill einen kompletten neuen Boden zu gönnen. Ich hatte gerade Blech da. das ich gekantet habe.

Grill

Und so habe ich den Grill komplett ausgekleidet.

Grill

Ist auch ein Sicherheitsfaktor. So kann keine Glut unten rausfallen und evtl. einen Brand verursachen.Apropos Sicherheit: Ich habe den Grill dann erst einmal eingebrannt, nicht dass da irgendwas gesundheitsschädliches dran ist, das ausgasen könnte.

Grill

Die Glut richtig schön glühen gelassen und auch darauf geachtet, dass wirklich an jeder Ecke Glut lag.

Wir werden übrigens dieses Jahr ohne Bremsenreiniger den Grill anzünden. Ist ja zugegebenermaßen eine gefährliche Sache und es kommen Nachbarskinder. Das ist einfach ein scheiß Vorbild.

Nebenbei wurde auch die Vorhölle einigermaßen sauber und ordentlich. Also Ordnung sieht anders aus, aber man kann sich bewegen und man kann den EuroHotRod wieder erkennen.

Vorhölle

Besteck und Pappteller sind schon da, auch die Kaffeemaschine und alles was dazugehört. gut Kaffee fehlt, aber der ist noch schnell besorgt, notfalls am Samstag. Auch der Sanitärbereich ist inzwischen in einem Zustand, dass ihn auch Frauen benutzen würden ;-)

Werkstatttoilette

Aber es ist noch kein Werkzeug sortiert, manche Sachen könnten noch mal wieder anständig verstaut werden,... Aber ich hab ja noch einen Abend zur Vorbereitung.

08.06.17

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Das hebt sich wohl ungefähr auf...

Der Kofferraum voll Schrott, also ging es gestern zum Schrottplatz.

Schrottplatz

Normalerweise stopfe ich allen anfallenden Schrott in die Schlachter, die meine Werkstatthölle verlassen. Nur steht derzeit keine Schlachtung an und die Schrottonne quoll über. Bei den Mengen, die ich hatte, lohnt sich das finanziell nicht wirklich. Ich hatte 80kg Mischschrott, das Kilo bringt beim derzeitigen Schrottpreis 12 Cent, bedeutet also 9,60 Euro Erlös. Aber ich habe mit so einem Betrag gerechnet.

Und mein Kofferraum ist inzwischen schon wieder voll. Die nächste Fuhre, die ich wegbringen werde, ist Restmüll. Auch da ist viel zusammengekommen.

Müllsäcke

Das fahre ich zur Mülldeponie. Die Entsorgung kostet, da wird das Geld vom Schrott nicht reichen, aber ungefähr wird sich das aufheben.

Natürlich habe ich wieder in der Werkstatt geräumt, gekehrt. Es nimmt kein Ende. Ich habe definitiv zu spät angefangen, um das zu erreichen, was ich alles bis Samstag schaffen wollte. Aber wer erwartet von mir schon ernsthaft eine aufgeräumte Werkstatthölle? Aber ich bleibe jetzt am Ball. Bewegen und gut feiern werden wir am Samstag auf jeden Fall können. Das könnte man prinzipiell schon jetzt...

07.06.17

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Beginnen wir einmal mit dem Tabula Rasa...

Spötter sagen ja, ich mache mein Hallengrillen eigentlich nur, um einen Anlass zu haben, meine Werkstatthölle einmal richtig aufzuräumen. Und was soll ich sagen? Sie haben Recht. Samstag ist Termin, nun heißt es Gas geben. Gestriges Hauptziel: Schrott zusammensuchen, um es heute zum Schrotthändler zu schaffen. Meine Schrottonne quoll über und auch im Gewölbekeller wartete einiges.

Schrott

Ist gut voll geworden der Kofferraum. Mir geht’s aber nicht um den Erlös des Metalls, ich will das einfach nur weg haben. Unter anderem flog die alte Heckklappe weg. Natürlich nicht, ohne dass ich da die Schilder abgemacht habe. Die Klappe aufzuheben zum Verkauf lohnte nicht, unter der Dichtung war an den Ecken der Scheibenrahmen durchgefault.

Schriftzug

Wohin damit, dass ich keinen Buchstaben verliere? Am besten doch gleich auf den Titan wieder draufkleben - mit Karosseriedichtmasse.

Schriftzug

Und da ich die Dichtmasse schon offen hatte, habe ich gleich die Schweißnähte im Innenraum abgedichtet.

Abdichten

Auch habe ich das angesetzte Türblatt noch von innen angeklebt.

Türunterkante

Dann hieß es kehren, heraussuchen, ob da noch was Wichtiges am Boden liegt, kehren, kehren, kehren. Und siehe da: Unter all dem Schmodder, der sich da am Boden gesammelt hatte, ist ein Betonboden!

Werkstatthölle

Das waren jetzt schon einmal 3 gefüllte große blaue Müllsäcke. Es werden noch mehr folgen, weil bei der Aktion auch einiges anderes Unnützes in die Tonne fliegt.

Werkstatthölle

Durch bin ich aber noch lange nicht. Und all das zusammengesammelte muss ja auch noch sortiert werden, di Toilette mal anständig durchgeputzt, etc.

Ich hab mir zum Putzen noch eine Arbeitserleichterung geschaffen. Ich hatte immer das Problem, dass ich an meinem Miniwaschbecken nicht vernünftig einen Eimer füllen konnte. Aber es gibt von Gardena einen Adapter für Indoor Wasserhähne zum Anschluss von einem Gartenschlauch.

Schlauchadapter

Selbst dafür ist mein Miniwaschbecken eigentlich nicht tief genug. Der Schlauch knickt, aber es geht. Der Adapter ist schnell an- und abgesteckt. Man muss nur das orangene Teil verschieben. So ist ein Eimer ratz fatz gefüllt. Braucht man ja nicht nur zum Putzen. Auch wenn ich einmal Kühlerwasser etc. brauche, habe ich so einen schnellen Zugriff auf Wasser ohne einen extra Wasserhahn anbauen zu müssen.

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