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« Das letzte Mal schweißen am Pirat?Patchwork »

Endlich!

19.08.15

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Endlich!

Gestern war es endlich so weit, Thomas hatte Zeit für mich, um die Schweller einzuschweißen. Es ging nicht darum, dass ich mir das nicht zugetraut hätte, aber er hat eine Punktschweißzange und das ist ein klarer Vorteil bei der Geschichte. Die Kanten waren damit sehr schnell geschweißt.

Punktschweißzange

Nicht nur, dass das schnell geht, es spart auch Nacharbeit. Kein lästiges Verschleifen mehr, es sieht sofort sauber aus.

Schweller Einschweißen

Leider konnte er nicht alles so schweißen, denn die Zange kann nur 2 Bleche verschweißen, die man auch von beiden Seiten erreicht. Zwischendrin zog Thomas die Schweißnähte konventionell durch. Und irgendwie sehen Profischweißnähte immer besser aus als meine.

Schweller Einschweißen

Der Schweller auf der Beifahrerseite ist von Klokkerholm, ist verzinkt und passte eigentlich sehr gut. Irgendwann war es so weit, der Schweller war drin.

Schweller

Weiter auf die Fahrerseite. Da hatte ich einen Schweller von Schlieckmann. Der ist zwar von der Materialstärke deutlich dicker, aber nicht verzinkt und das vordere Ende - Haue Haue, Haue. Das war wirklich unter aller Sau.

Schweller

Schweller

Nicht nur, dass das tausende Falten warf, was egal ist, weil da später eh der Kotflügel drüber sitzt, er ging nicht so weit, wie der originale Schweller und es entstand eine unschöne Lücke zwischen der Restkarosserie und dem Schweller. Thomas blieb nichts anderes, als den Spalt aufzufüllen.

Schweller Schweißen

Letztendlich hat auch die Fahrerseite verloren, auch da ist der Schweller jetzt bombenfest drin.

Schweller

Mir bleiben noch kleine Restschweißarbeiten, wie das untere Ende des Radlaufs. Der Bereich war rostig, also hatte ich ihn weggetrennt, aber noch nicht neu aufgebaut, das wollte ich machen, wenn ich weiß, wie es auf den Schweller fluchten muss.

Schweller Einschweißen

Natürlich muss da noch einiges verschliffen werden, die Nähte sauber gemacht werden etc. Aber der gestrige Abend katapultiert mich weit nach vorne. So langsam sehe ich Licht am Ende des Tunnels.

Dank an Thomas für die Hilfe!

6 Kommentare

Kommentar von: Thomas [Besucher]
*****
Dank Thomas ist dein Schweißgerät ja jetzt richtig eingestellt, Du hast viel von seiner Arbeitsweise kopiert. Also gib die Hoffnung nicht auf und deine Schweißnähte werden sich im Laufe der Zeit den seinen annähern.
19.08.15 @ 09:14
Kommentar von: dette ecker [Besucher]
*****
Die Profi-Schweissnähte sehen wirklich sehr lecker aus.
Das gibt Motivation dem selber zumindest nahe zu kommen. Schön.
19.08.15 @ 09:35
Kommentar von: egalkarl [Besucher]
Thomas als Fachmann hat hoffentlich die Zinkschicht berücksichtigt (die höhere Blechdicke der anderen Seite vermutlich sowieso). Denn dazu brauchts andere Schweißparameter, sonst halten die Punkte nicht so gut. Schlimmstenfalls heften sie nur, und lösen sich wieder ab, evtl. erst bei nem Crash, schlimmstenfalls schon bei Verwindungen im Alltag.

Und wo Du drankommst, solltest Du den beim Schweißen entstandenen Zunder natürlich doch entfernen, ist sonst wieder ein Rostgarant.

Vermutlich rollst Du nun mit den Augen, daß ich dies hier schrieb, aber ich hab mir das mit den Paramtern beim Widerstandspunktschweißen von verzinkten Blechen nicht ausgedacht. In der Industrie werden solche kritischen Schweißpunkte getestet, mit Ultraschall oder Abreißtests. Im Zweifel lass es Dir von jemand Anderem bestätigen.
19.08.15 @ 09:53
Kommentar von: Jens [Besucher]
Sehr geil finde ich die Nitropulle unterm Schweißgerät. Sowas kriege ich selbst auch immer gerne hin.
19.08.15 @ 11:44
Kommentar von: All Eyez on me [Besucher]
Toparbeit!Da kann er zu Recht stolz drauf sein. Sehr schön gearbeitet.
19.08.15 @ 14:10
Kommentar von: Bas [Besucher]
Sauber. Hoffentlich passen jetzt auch die Türen, ich bin gespannt... mir wärs ohne Anprobe zu riskant gewesen. Der wird als Karosseriebauer aber schon wissen was er macht.
19.08.15 @ 18:59