32TDH


Basis ist ein Passat GLS Bj. 77, den ich "versehentlich" bei eBay für ca. 200 Euro ersteigert habe. Ziel: Alltagsauto mit Turbodiesel Motor aus dem Passat 32B und H-Kennzeichen.

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« Typenschild fertigImmer diese Spielchen bei eBay... »

Liegt alles in in Kleinratschenhausen...

20.02.08

Permalink 10:28:42, von KLE E-Mail

Liegt alles in in Kleinratschenhausen...

Was für ein scheiß Abend in der Werkstatt. Tony war mit da und ich zeigte ihm, daß das Radlager auf der Fahrerseite vorne nen mächtigen Schlag hat. Normale Vorgehensweise bei mir: Neues Federbein. Aber Scheißendreck, bei dem war auch das Radlager mit deutlichem Spiel, während alle Beifahrerfederbeine gut sind. Muß man das verstehen? Im Nachhinein schon - an dem Abend sollte eben alles nicht klappen. Tonys Parole: Komm, das wechseln wir schnell. Halbe Stunde... Also Augen zu und durch. Federbein wieder ausgebaut, ein Radlager hatte ich noch da. Doch schon beim Zerlegen zeigten sich die ersten Probleme. Bremsscheibe abbauen? Da dachte sich das Federbein "ach nööööö, ich hab mich jetzt so schön an die Bremsscheibe gewöhnt, die geb ich jetzt nich mehr her. Begann damit, daß die Fixierungschraube abriß, aber auch sonst wollte sich das nicht trennen. Jegliches Hämmern, Ziehen etc. bewirkte schlicht nichts. Es half nur gröbere Gewalt, oder wie steigert man grobe Gewalt? Daß ich bei der Aktion in geistiger Umnachtung auch die Radnabe mit angeflext hatte, wurde mir erst bewußt, als das Teil in 3 Teile zersprungen war. Herr schmeiß Hirn vom Himmel, aber triff diesmal! Getroffen wurde mein Schädel - aber von einem herumfliegenden Splitter, als wir versuchten das alte Radlager rauszuschlagen. Das ist ebenfalls eine Symbiose mit dem Federbein eingegangen. Was zersprengten wir Material, um letztendlich nicht weiterzukommen. Ich hab leider keine Fotos gemacht. Offenbar war das Adrenalin zu hoch gestiegen. Vielleicht an dem Punkt, als wir das Staubblech abschrauben wollten. 3 Schrauben. Erste: Knack, abgerissen. Zweite: Mit hängen und Würgen rausgegangen. Dritte: Kopf rund. Das war der Punkt, an dem wir beschlossen, das zweite Federbein zu zerlegen - und der Moment, an dem wir die kleine Ratsche das letzte mal sahen. Keine Ahnung, wer die verschluckt hat. Haben wir gesucht... Das zweite Federbein, das ich noch in Reserve hatte, mußte ich eh zerlegen, weil ich eine heile Nabe brauchte. Vielleicht geht da das alte Radlager raus? Probieren. Bremsscheibe ging leichter ab - ein gutes Zeichen. Wobei die Bremsscheibe Schrott ist. Erinnert eher an eine Trennscheibe. Macht aber nix, ich hab ja noch neue Bremsscheiben in Reserve - hatte ich einmal von Florian von einer Teileauflösung abgestaubt für kleines Geld. Beim Rausprügeln der Nabe kam ein Teil des Lagers mit raus, was wir mit dem Abzieher trennen mußten - abenteuerliche Konstruktion, funktionierte aber. Staubblech abschrauben. Die kleine Ratsche wäre nicht schlecht. Die war aber weg. Daraus entwickelte sich das geflügelte Wort des Abends: Kleinratschenhausen. Denn irgendwie verbrachten wir einen guten Teil des Abends damit, Werkzeug zu suchen, das wir wenige Minuten vorher schon in der Hand hatten. Das verschwand aber auf mysteriöse Art und Weise immer in Kleinratschenhausen. Im Gegensatz zu der kleinen Ratsche tauchte alles andere aber immer wieder auf. Nun versuchten wir das Lager des zweiten Federbeins rauszubekommen. Hölle, was haben wir gedroschen, Preßkonstruktionen für den Schraubstock ausgedacht, mit dem Gasbrenner heiß gemacht ... Was hats gebracht? Besagte blutige Stirn, einen ruinierten (Billig-)Abzieher und jede Menge Schrott aus zerdrückten Lagerschalen etc. Und innere Lagerschalen, die keinen Millimeter die Position verändert haben. Keine Chance. Resignation. Irgendwann war ich an dem Punkt, an dem ich sagte: Drauf geschissen, ich nehm das Federbein mit und lasse das neue Radlager in der freien Werkstatt meines Vertrauens auspressen und das neue einpressen. Und da das erste Federbein schon den neuen Dämpfer etc beherbergt, nehmen wir das. Da ist nur noch das Staubblech drauf. Dir Schaube mit dem runden Kopf. Schraube oben draufschweißen. Das klappte - wenn auch erst im vierten Anlauf. Abgerissene Schraube ausgebohrt und Gewinde geschnitten. Feierabend. Faxen dick. Aus der veranschlagten halben Stunde waren 4 Stunden geworden. Und weil das nicht Frust genug wäre, holte ich die Bremsscheiben raus, die ich verbauen wollte. Nun ratet mal, was nicht paßt...

2 Kommentare

Kommentar von: Kai [Besucher]
Das man bei Dir immerzu Werkzeug sucht ist keine Neuigkeit für mich.
21.02.08 @ 09:20
Kommentar von: Dennis [Besucher]
Ach Leute.... Wäre mein Ausspruch bei sowas. Also wenn Du mal nen Memoiren schreiben solltest, der wird sicher Lustig. Woran erkenn ich eigentlich ob ich die 12 oder 10 mm Bremsscheiben brauch? Gibt laut ETOS 2 Versieonen. Wo wir schon bei Bremsscheiben sind.....
21.02.08 @ 15:29