Fusselblog - KLEs Schrauberblog

 
Im Fusselblog schreibe ich über den Aufbau meiner Autos im Fusseltuning Stil. Zudem berichte ich über Veranstaltungen, Trends, etc. rund um Oldtimer, Youngtimer und Tuning.

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13.03.18

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Spoilern wir ein wenig...

Ich habe wieder Schweißdraht nachbekommen und habe gestern wieder für unseren Messestand auf der Techno Classica geschweißt. Und ich muss sagen, das Gebastel, das ich da zusammengebraten habe, macht einen Heidenspaß. Material: Schrott. Einiges aus dem eigenen Fundus, einiges habe ich mir schenken lassen, wie hier etwas Kleinzeug und drei Auspufftöpfe, die ich bei Marco in der Werkstatt abgestaubt habe.

Schrott

Ich hatte wirklich keinerlei Konzept. Einfach anfangen und drauf losbraten. Basis meines Werkes waren die Auspufftöpfe. Besser wären zwei absolut identische gewesen, waren sie aber nicht. Furchtbar egal. Ich habe so gut, wie nicht gemessen, wenn es schepp wird - alles egal. Es sollte ruhig dilettantisch aussehen.

Auspufftöpfe

Und so fügte ich Teil für Teil zusammen. Die Form gaben die Trümmer vor, die ich eben so hatte. Zukaufen? Kam nicht in die Tüte!

Geschützbau

Hinten dran kamen Griffe. Erkennt man es? Das sind Moped Fußrasten, die Stangen war mal eine Lenksäule.

Geschützbau

Das Ganze brauchte einen Halter unten - in meinem Fall ein Getriebehalter vom VW Polo. Daran ist ein Auspuffrohr. Damit es reinpasste, musste ich es im Schraubstock etwas zusammenquetschen.

Halter

Obendrauf kam ein Polo Luftfilter, sie abgeschnittenen Auspuffroher an den Töpfen habe ich irgendwie wieder angesetzt, weil mich die offenen Enden störten. Unten dran kam ein Stativ. Das war einmal der Fuß eines Standventilators, den ich verstärkt habe mit Restmetall - Länge der Stücke, wie es eben rumlag. Unten ans lange Rohr noch ein Polo Querlenker.

Geschützbau

Erkennt man schon, was es werden sollte?

Man hätte es schon so lassen können, aber irgendwie fehlte noch etwas. So kam auf die eine Seite eine Opel Sitzschiene, die über war...

Geschützbau

...auf die andere Seite zwei Schubladengriffe. Die wollte ich einmal als Fakehutzen nutzen, rosteten aber schon nach kürzester Zeit, kommt mir so eh nicht ans Auto.

Geschützbau

Und siehe da - wir haben ein Fake-Geschütz.

Geschütz

Geschütz

Geschütz

Nichts ist wirklich gerade an dem Ding, nicht einmal das Rohr. Muss es auch nicht. Ziel war es ein Geschütz zu bauen, das nur auf den ersten Blick wie eine Waffe aussieht, aber auf den zweiten Blick ganz offensichtlich funktionsunfähig und eindeutig als Schrott von Autos zu erkennen ist - die Techno Classica ist schließlich eine Automesse.

Das ist übriges die zweite Waffe, die ich gebaut habe. Das Erstlingswerk ist dieses Gewehr:

Gewehr

Gewehr

Bestehend aus einem Auspufftopf, zwei Ventildeckeln und so ein paar anderen Sachen aus dem Fundus/Schrott.

Was das Ganze mit unserem Clubstand zu tun hat? Ihr werdet es sehen auf der Techno Classica in Halle 8.1!

09.03.18

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Das Töten geht weiter

Ich wollte gestern etwas für die Techno Classica schweißen, aber der Schweißdraht ging zu Ende. Ich dachte, ich hätte noch eine Rolle Reserve, aber Pustekuchen. Ich war in der Werkstatthölle - Huch! Da steht ja noch andere Arbeit herum!

Der Titan brauchte Lack. Die Radhäuser sind jetzt beide lackiert.

Radhaus

Ich hatte für beide Radhäuser und den Motorraum eine Dose Brantho 3in1 besorgt. Die reichte leider nicht. Kurz vor dem Ziel abbrechen? Ich machte mich auf in den Restpostenmarkt, der hatte noch offen. und der hatte seidenmatten Kunstharzlack von einem Markenhersteller. Für die Partien, bei denen ich keinen Rost abtragen musste, reichte der völlig. Da geht’s ja nur um die "Entrotung" des Motorraums. Ich habe mehr übergejaucht, als liebevoll gestrichen. Hauptsache vor Rost geschützt und nicht mehr rot.

Motorraum

Mit was machen wir weiter? Die Federbeine hab ich mir vorgenommen. Da steckten noch die Reste des Stabis in den Querlenkern. Schrauben unlösbar zusammengebacken. Also ab in den Schraubstock damit.

Querlenker

Und bist Du nicht willig, dann brauche ich Gewalt. Ich hatte den Stabi eh schon zerflext und einen gebrauchten anderen besorgt. Also hat die Flex auch den Rest erledigt. Raus mit dem Rotz! Die Gummis waren auch alle Ende Gelände.

Querlenker

Nach dem Entfernen der Mutter(reste) musste ich den Rest des Stabis mit roher Gewalt rausdreschen. Freiwillig trennte sich das nicht mehr. Aber die Reste des Arschloch-Stabis liegen jetzt in der Schrotttonne. Die Querlenker aber sind noch gut in Schuss.

Den Rest der Federbeine habe ich auch zerlegt. Dämpfer habe ich neu, Federn kommen von H&R rein, aber ich brauche die Teller etc.

Federbein

Das eine Federbein war in null Komma Nix zerlegt. Routine. Aber da war ja das von der Fahrerseite. Das hatte ich ja nur mit brachialer Gewalt aus der Karosserie gebracht. Und natürlich war der Inbus am oberen Ende komplett zerstört.

Federbein

Ich hatte wieder das Problem des Gegenhaltens. Mein oller billiger Schlagschrauber hatte keine Chance. Der Trick mit dem Schweißpunkt klappte auch nicht. Was tun? Ich brauche die Feder nicht mehr, also hab ich sie in mehrere Teile zerflext, dann konnte ich das Federbein in den Schraubstock einspannen. Problem gelöst.

Federbein

So ging die Schraube dann ganz leicht auf. Alle Einzelteile, die ich wiederverwende, habe ich sortiert abgelegt für die Reihenfolge,

Einzelteile

Ich hätte jetzt die Federbeine wieder zusammensetzen können, aber leider, leider, leider... Da sitzt ein Wälzlager zwischendrin. Zu sehen auf dem letzten Bild in der Mitte, das kleine schwarze Teil. Der Titan war vom Fahrwerk bisher nie auffällig, aber eines dieser Wälzlager zeigte fühlbaren Verschleiß. Wäre Blödsinn, das weiterzuverwenden. Jetzt, wo man eh alles auseinander hat. Das werde ich wechseln, natürlich auf beiden Seiten, wenn das eine hin ist, wird das andere bald folgen.

Probehalber musste ich trotzdem einmal eine der neuen Federn auf einen neuen Dämpfer setzen.

Federbein

Eigentlich scheißegal, wie das aussieht, man sieht es eh nicht, wenn der Bock auf Rädern steht, aber trotzdem: So ein paar neue Teile machen einfach was her im Gegensatz zu dem alten verrosteten Rotz.

07.03.18

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Mitten in den Vorbereitungen zur Techno Classica

Ich war gestern in der Werkstatthölle und habe gearbeitet. Aber ich werde nicht berichten, was ich gemacht habe, weil ich will keinen Spoiler veröffentlichen, denn ich habe etwas für den Clubstand des Fusselforums für die Techno Classica gebaut. In zwei Wochen sind wir bereits längst eim Aufbau in Essen.

TC

Wir werden wieder dabei sein, bei der größten Oldtimermesse in Deutschland. Das letzte Mal werden wir in der Halle 8.1, also dem Obergeschoss, einen Messestand machen. Das letzte Mal deshalb, weil danach die Halle wohl endgültig abgerissen wird. Ob und wieviel Fläche wir dann im kommenden Jahr bekommen werden, steht in den Sternen. Aber konzentrieren wir uns erst einmal auf dieses Jahr.
Wir haben uns wieder ein lustiges Thema ausgedacht und machen es wie all die die letzten Jahre. Wir sammeln Material und improvisieren dann vor Ort. Das wird wieder ein Spaß. Ich freu mich drauf!

Ein Auto von mir wird nicht zu sehen sein. Wir haben über mehrere Fahrzeuge abgestimmt und ich wurde überstimmt. Nunja, im Gegensatz zum Fusselblog ist das Fusselforum so einigermaßen eine Demokratie und der Clubstand ist ja nicht "mein" Stand, es ist der Stand des Fusselforums, an dem sich noch andere kreativ austoben.

06.03.18

Permalink 12:57:00, von KLE E-Mail

Ich bin zu verwöhnt von alten Autos

Leipzig

Ich war am Wochenende in Leipzig mit dem Prolo. Die Karre lief einfach, da gibt es nix zu berichten, dass ich innerhalb der letzten Woche insgesamt 1.300km ohne Probleme runtergerissen habe mit der Karre, interessiert ja keinen. Ist eben ein oller Polo. Kein Technikoverflow, basic Technik und gut.

In Leipzig hatte ich ein anderes Erlebnis mit einem modernen Peugeot. Fragt mich nicht nach dem Modell. Ich bin absoluter Autonerd, aber Neuwagen? Ich habe keine Ahnung. Einfach, weil es mich wenig interessiert. Wir waren nachts zu viert unterwegs, da fiel ich als Fahrer aus. Da ich viel transportieren musste im Vorfeld, hatte ich nicht einmal einen Beifahrersitz im Auto. Wahrscheinlich bekomme ich so in den Polo mehr geladen, als in jenen Peugeot Kombi - aber ich schweife ab.

Bei der Heimfahrt hatten wir dann ein Problem. Es war kalt. Zugegeben. Aber nicht übertrieben kalt. Sagen wir einmal maximal -10°C. Kenne ich aus meiner Jugend deutlich kälter und wahrscheinlich war die Temperatur höher, es kam einem nur durch den kalten Wind so tierisch kalt vor. Also schnell ab ins Auto und zum Nachtquartier. Einsteigen und ab die Luzie. Denkste!

Ich stecke in solchen Situationen den Schlüssel in das Schloss und da ich die uralte Batterie gegen eine neue getauscht habe, springt der Prolo natürlich auch bei den Temperaturen an. In der innovative neuen Karre legt man den Schlüssel in eine Ablage, drückt einen Startknopf. Man möge mir verzeihen, wenn ich diese Innovation jetzt nicht verstehe, wieso man da mehr für ausgeben muss, dass man keinen Schlüssel mehr drehen muss. Und das funktionierte an dem Abend auch nur in der Theorie. Denn die Karre erkannte den (richtigen) Schlüssel nicht. War es der Elektronik zu kalt? Wir saßen min. 10 Minuten im Auto, bis der Schlüssel das Zicken aufhörte und die Armaturenbrett Disco anging und der Motor dann zugegebener Weise sehr willig ansprang.

Am Ziel angekommen wollte ich meine Tasche aus dem Kofferraum nehmen. Ich wollte einfach die Heckklappe aufreißen. Die Panik im Gesicht des Fahrzeugeigners müsstet Ihr gesehen haben. Natürlich geht auch die Heckklappe elektrisch und wenn man die manuell aufzieht könnte das kaputt gehen. Da frage ich mich natürlich: Was ist, wenn die kaputt ist? Geht die dann gar nicht mehr auf?

Was war ich froh, als ich am Sonntag wieder in meinem Prolo saß. Die Heckklappe öffnet dank sehr guter Gasfedern kinderleicht, der Zündschlüssel funktioniert auch noch bei -35°C, weil es einfachste Mechanik ist, Gut, er ist deutlich lauter im Innenraum, das Sportfahrwerk könnte auf Langstrecken komfortabler sein, ist aber eben ein Sportfahrwerk. Ich musste an dem Bock schon einiges reparieren, aber es ist ein 28 Jahre altes Grundmodell, das neu gerade einmal 11.490 DM gekostet hat. Aber wenn ich mir ansehe, wie diese "Komfortelektronik" schon bei relativ jungen Autos zickt, will ich nicht wissen, was an so einem Auto alles zu reparieren ist, wenn der 28 Jahre alt wird.

Er mag seine Schwächen aber haben, aber realistisch gesehen braucht kein Mensch mehr als einen Polo...

02.03.18

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Zu kalt für Batterien

Die letzten Tage waren kalt - zu kalt für die Batterie vom Prolo. Nach einem Tag Standzeit bewegte sich der Anlasser nur noch unwillig. Zu unwillig, um den Motor zum Leben zu erwecken. Ich behalf mir mit einer Powerbank, die mir ein Freund geschenkt hat. Echt cool, was die Dinger inzwischen schaffen.

Powerbank

Schade, dass nur ein Autoladegerät dabei war, das Netzgerät fehlte. Also damit Starten und während der Fahrt wieder aufladen. Geht. Aber ich werde mir wohl für die Zukunft einen Adapter besorgen, um das Gerät an eine 220V Steckdose anzuschließen.

Die Powerbank musste herhalten, weil ich mir online eine Batterie bestellt habe. Erstaunlich günstiger, als im Laden. Gestern kam sie und ich bin wirklich fast vom Glauben abgefallen, als ich den Karton öffnete.

Gefahrgut

Klar, Luftpolsterfolie, aber der Karton war dünn und das war nicht kraftschlüssig verpackt, das konnte hin und her rutschen darin. Ob das Paket einen Sturz überlebt hätte? Ich wage es zu bezweifeln. Aber alles gut gegangen. Sie war heil angekommen.

Und natürlich ist sie schon eingebaut.

Batterie

Sollte sich für längere Zeit erledigt haben das Problem. Ich habe diesmal wieder nach schlechten Erfahrungen, eine Markenbatterie genommen. Obwohl das heute wahrscheinlich nicht mehr so viel zu sagen hat. Die alte Batterie wandert in die Werkstatthölle ans CTEK. Ganz tot ist sie noch nicht und kann sicherlich noch einmal als Starthilfe etc. genutzt werden.

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