Fusselblog - KLEs Schrauberblog

 
Im Fusselblog schreibe ich über den Aufbau meiner Autos im Fusseltuning Stil. Zudem berichte ich über Veranstaltungen, Trends, etc. rund um Oldtimer, Youngtimer und Tuning.

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18.05.17

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Die Schürze umgeschnallt

Ich wollte die Heckschürze so schnell, wie möglich dran haben. Das hatte einen Grund: Auf der Fahrerseite musste ich eine Schraube im Sichtbereich reinkloppen und die wollte ich lackieren. Und wenn der Lack einmal mit Härter gemischt ist, hilft auch der luftdichteste Behälter nicht. Und wie ich es gedacht hatte, der Farbrest hatte schon Puddingartigen Aggregatszustand angenommen.

Lack

Also dran mit der Heckschürze. Und diesmal nicht nur mit 3 Schrauben, sondern überall, wo eine hineingehört. Dadurch konnte ich die Heckschürze noch etwas in der Mitte hochziehen, denn da hing sie durch. Nun ist die Stoßstange parallel dazu.

Focht Titan

Vorher hatte ich noch Kabel in die Rückfahrleuchte eingezogen, da wäre ich später nicht mehr drangekommen.

Unter dem "Pudding" war noch ein minimaler nicht angetrockneter Rest Lack. Reichte gerade so für meine Schraube.

Schraube

De Schweinehaken wollte ich ja noch lackieren, bevor ich ihn unters Auto packe. Davor stand das Entrosten.

AHK

Das sind eher kosmetische Aktionen, denn bis so eine AHK durchrostet, das dauert. Aber jetzt ist das alles neu gelackt da hinten, da soll das nicht hinten anstehen. Nach dem Entrosten gab es eine Dusche mit Brantho Nitrofest.

AHK

Anders sah es mit dem Tank aus. Der ist ja "nur" aus Blech und war obenrum schon sehr rostig.

Tank

Ein neuer kostet weit über 100 Euro. Warum kann unter dem Escort nicht ein Kunststofftank hängen, wie unter dem Passat? Das erleichtert das Leben wesentlich, der geht eigentlich nie kaputt. Ok, auch hier entrosten und Brantho Nitrofest.

Tank

Ich habe erst einmal die obere Hälfte gemacht, die andere Seite kommt dran, wenn der Lack trocken ist. Untenrum sieht er aber besser aus.

Apropos untenrum: Es ging auf Tauchstation. Denn wir hatten ja oben geschweißt, was an der Unterseite bedeutete, dass da natürlich der Lack weggebrannt war.

Unterboden

Und bevor der Tank wieder rein kann, musste ich das natürlich auch säubern und lackieren, sonst habe ich ein künstliches Rostnest geschaffen.

Unterboden

Am Unterboden erwarten mich noch diverse Arbeiten, die ich lange vor mir hergeschoben habe. Aber da muss ich jetzt langsam einmal durch. Schließlich soll das Ding ja auch TÜV bekommen...

17.05.17

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Griffig

Ich habe wieder Farbe angemischt, denn es ging an das Lackieren der Heckschürze. Das Grundieren in weiß zahlte sich aus, es deckte beim ersten Mal.

Heckschürze

Da ich Farbe angemischt hatte, waren auch ein paar andere Ecken dran. Das mit der Griffmulde an der Hecktür gefiel mir nicht. Also habe ich das teilweise mit Verdünnung wieder abgewaschen und ebenfalls gelb gelackt.

Focht Titan

So oft habe ich noch nie mit so einem Detail herumlackiert. Aber ab und an ist der Weg zum Ziel eben länger.

Dann ging es mit dem Pinselchen ums Auto, hier und da ein paar Dinge austupfen. Da der Türgriff an der Beifahrertür weggebrochen war, habe ich die Fläche darunter einmal lackiert, da blitzte etwas rot durch.

Türgriff

Am Ende des Abends konnte ich - es ist ja Autolack mit Härter - den Griff schon montieren. Das hat mich ständig geärgert, die Tür immer mit dem Innengriff aufmachen zu müssen. Diese Escortgriffe sind übrigens wirklich primitiv - Vollplastik. Vorteil: Ein neuer kostet inkl. Versand keine 8 Euro. Da lohnt es nicht, nach gebrauchten zu suchen. Die wurden mir teils DEUTLICH teurer angeboten. Gut, dass ich einmal bei eBay nachgesehen hatte.

Türgriff

An der Stoßstange habe ich auch weitergemacht. Da war noch etwas Spachtel fällig, um zu kaschieren, dass sie aus vielen Teilen zusammengesetzt ist.

Custom Stoßstange

Natürlich ist sie inzwischen grundiert. Demnächst kann auch die final lackiert werden.

10.05.17

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Schwarz/Weiß

Ich wollte gestern die Stoßstange spachteln, ging aber nicht, die Grundierung war noch nicht durchgetrocknet. Also hab ich mich erst noch einmal um die Schwarzmalerei am Heck gekümmert. Musste noch schwärzer werden. Also wieder abgeklebt und weiter geschwärzt.

Focht Titan

Ja, so bleibt das jetzt. Besser als vorher.

Focht Titan

Nächste Baustelle: Die Heckschürze. da musste ich ja noch ein wenig Spachteln.

Heckschürze

Nach dem Verschleifen und dem Anschleifen und Entfetten, habe ich sie mit weißem Haftgrund grundiert. Ich habe nur noch wenig Restlack, da muss das beim ersten Mal decken und bei dunklerem Untergrund klappt das nicht.

Heckschürze

Kommen wir von weiß wieder zu schwarz. Diesmal unter dem Auto. Da musste ich noch einiges Abdichten, was ich mit streichbarer Dichtmasse gemacht habe. Anders bei den Stellen, wo die AHK später angeschraubt wird - das darf nicht mit Dichtmasse oder Unterbodenschutz zugeschmiert werden, damit das richtig anliegt. Da gab es schwarzen Lack.

Unterboden

Dabei fällt mir ein - ich sollte auch die AHK entrosten. An den frisch gemachten Unterboden einen angerosteten Schweinehaken dranschrauben - irgendwie passt das dann nicht mehr.

09.05.17

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Schwarzmalerei

Bei der Stoßstange fehlte noch die Ecke auf der Fahrerseite. Das habe ich gestern in Angriff genommen. Mal wieder ein Blech gekantet und nach und nach an die richtige Form rangetastet.

Custom Stoßstange

Damit es einigermaßen symmetrisch wird, habe ich die Form von der anderen Seite abgenommen.

Custom Stoßstange

Und dann alles verschweißt und verschliffen. Bedeutet auch, dass ich das natürlich auch unten verbunden habe, die Halter, die nur angepunktet waren, endgültig verschweißt habe, etc. Ich präsentiere: Eine Stoßstange, die genau an ein einziges Fahrzeug weltweit passt:

Custom Stoßstange

Zur Weiterverarbeitung habe ich sie mit Brantho nitrofest grundiert. Letztendlich muss ich da noch ein wenig mit Spachtel bei, aber nicht viel. Ware ja auch kontraproduktiv bei einer Stoßstange...

Custom Stoßstange

Das muss jetzt natürlich erst einmal durchtrocknen, was bei dem Lack glücklicherweise schnell geht.

Apropos Lack. Ich habe angefangen mit mattschwarz zu "spielen". Das war mir viel zu viel gelb. Angefangen habe ich damit, die B-Säule zu schwärzen als Verlängerung des Türrahmens. Dann habe ich die große Fläche lackiert, die ich zugenietet hatte.

Focht Titan

Ich habe zunächst gerätselt: Die obere Fläche auch schwarz, oder doch lieber gelb lassen?

Ein Blick von hinten sagte mir: Klar, das muss auch mattschwarz, denn die hinteren Scheiben der Klapptüren nehmen die Flucht der oberen Flächen wieder auf.

Focht Titan

Aber die untere Kante wird nicht wieder aufgenommen - ehrlich gesagt verstehe ich das nicht so recht - was soll das lieber Designer des Renault Rapid?

In den 80ern hat man oft so etwas mit mattschwarz korrigiert. Keine Ahnung, ob es ein Modell vom Rapid gab, bei dem das korrigiert wurde, ich habe es versucht.

Focht Titan

Leider ist die Griffmulde im Weg, deshalb habe ich die mit rausgelackt - um dann festzustellen: Uh, das wirkt nicht wirklich - gerade die Griffmulde wirkt furchtbar. Also mehr mattschwarz und die 2 Heckscheiben zudem optisch verbinden.

Focht Titan

Operation geglückt. Jetzt passt es zur Seitenlinie. Ich überlege noch, das noch breiter zu machen hinten - ich habe das einmal im Photoshop simuliert.

Focht Titan

Denke, das kommt noch besser.

Wie man auf den letzten Bildern sieht, habe ich auch das obere Ex-Fenster mit lackiert. Das musste sein wegen der Heckansicht.

Focht Titan

Auf die mattschwarzen Flächen seitlich kommt noch eine Beschriftung. Was, da bin ich mir noch nicht sicher. Wahrscheinlich wird es eine Werbebeschriftung für einen meiner Jobs und zwar den mobilen DJ. Ich werde den Wagen ja schließlich zum Transport meiner mobilen PA einsetzen und Werbung auf einem auffälligen Auto hat noch nie geschadet...

05.05.17

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Ein wenig Pflicht zwischen der Kür.

Gestern kam ich später in die Werkstatthölle. Nach der Arbeit gab ich noch einer Freundin Starthilfe, deren MX5 gar keinen Saft mehr hatte. Kein Wunder - die eine Batterieklemme ließ sich mit 2 Fingern abziehen. Das kann auf Dauer nicht gut gehen.

Natürlich musste ich auf der anderen Seite das Selbe realisieren, was ich am Vortag an der Beifahrerseite gemacht hatte. Heckschürze beischneiden und beispachteln.

Heckschürze

Während der Spachtel trocknete, habe ich mir eine Roststelle am Beifahrerschweller angesehen, die mir erst aufgefallen war, als die Türdichtung draußen war.

Schweller

Wenn ich später die Heckstoßstange mit MIPA Protector lackiere, wollte ich die Einstiege mitlackieren, also muss das dann auch fertig sein. Es gibt noch ein paar Löcher im beifahrerfußraum, die ich auch noch zubraten muss. Wir sind noch lange nicht am Ende.

Also die Flex angesetzt und das gammelige Blech rausgetrennt.

Schweller

Im Schweller sah es gut aus, nicht wirklich rostig. Da wird kein Ersatz fällig. Auf Stoß Schweißen ist beim Schweller nicht, also habe ich zwei Bleche angepunktet. Der Innenschweller war heil, aber ich wollte die Kante wie original doppelt haben.

Schweller

Das Ganze leicht verschliffen, mit Zinkspray lackiert und dann mit streichbarer Dichtmasse beigezogen.

Schweller

Hat doch etwas länger gedauert, als ich dachte und da ich die Stoßstange eh nicht fertig bekommen hätte, habe ich mich um den Rückfahrscheinwerfer gekümmert. Der klemmte ja nur in der Heckschürze. Ich musste die noch weiter bearbeiten mit Holzraspel und Feile, damit die Lampe auch gerade nach hinten leuchtet. Als ich die Position erreicht hatte, die ich brauchte, habe ich ihn eingeklebt.

Rückfahrscheinwerfer

Ich habe ihn erst einmal von vorne eingeklebt, um die Position zu fixieren. Ist das getrocknet, klebe ich ihn noch dick von hinten ein, damit es auch hält. Das wird fest - die Blinker vorne sind ja auch so eingeklebt.

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