Fusselblog - KLEs Schrauberblog

 
Im Fusselblog schreibe ich über den Aufbau meiner Autos im Fusseltuning Stil. Zudem berichte ich über Veranstaltungen, Trends, etc. rund um Oldtimer, Youngtimer und Tuning.

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04.12.17

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Nennt es bitte nicht Umweltprämie!

Umweltprämie

Ich weiß, brandaktuell ist das Thema nicht, das läuft schon ja schon lange Zeit. Und glücklicherweise ist sie bei vielen am 31.12. dieses Jahres Geschichte. Aber noch immer rege ich mich auf, wenn ich die Werbung für die „Umweltprämien“ sehe…

Um es gleich vorneweg zu sagen: Ich finde es gut, dass die Autoindustrie und die Gesetzgeber daran arbeiten, dass Autos immer sauberer werden. Die Umwelt geht uns alle an. Und es ist richtig alles dafür zu tun, um unseren Planeten am Leben zu halten.

Nun werben viele Hersteller damit, eine „Umweltprämie“ zu zahlen, wenn man seinen alten Diesel bis Schadstoffklasse Euro 4 verschrotten lässt. Teilweise sind bis zu 10.000,- Euro drin. Wobei die Höhe der Umweltprämie nicht von der Emissionsklasse des Ersatzfahrzeuges abhängig ist, sondern vom Fahrzeugwert des Neuwagens. Und dass die großen, teureren Autos auch mehr verbrauchen, ist ja nun wirklich kein Geheimnis. Da wird mit der höheren Prämie nicht prämiert, dass man demensprechend mehr für die Umwelt tut, sondern dass man ein teureres Auto kauft, das eventuell durch seinen Mehrverbrauch sogar schädlicher für die Umwelt ist als der Vorgänger.

Sein wir einmal ehrlich: Man kann es verstehen, dass Kunden da anbeißen. Wenn ich einen Wagen hätte, der sagen wir einmal 3.000,- Euro wert ist und ein Hersteller gibt mir dafür 5.000,- Euro, dann sind das 2.000,- Euro geschenkt. Wollen wir einmal nicht darüber spekulieren, woher diese 2.000,- Euro kommen. Ich bin ja ein fieses Lästermaul, aber zum Verschenken hat niemand Geld, also zahlen die „normalen“  Autoverkäufer das irgendwie mit. Aber das ist natürlich reine Spekulation.

Aber was tun wir mit dieser „Umwelt“prämie für die Umwelt?

Es werden Autos verschrottet, egal in welchem Zustand. Autos, die teilweise problemlos noch zehntausende Kilometer fahren könnten, bevor eine Instandsetzung reine Liebhaberei aber nicht wirklich wirtschaftlich wäre. Mit Abgaswerten, die sich teilweise nur in Kommastellen von den aktuellen Normen unterscheiden. Und im Gegenzug werden neue Autos produziert. Und bei der Produktion werden viele Abgase in die Luft geblasen. Es braucht viel Energie, ein Auto zu produzieren. Ein hoher Anteil der Energie, die für ein Autoleben verbraucht werden, ist schon verblasen, bevor das Auto auch nur einen Kilometer gefahren ist. Zudem werden viele Ressourcen verbraucht. Und da die Autos nicht zu 100% recycelt werden können, wird auch bei jeder unsinnigen Verschrottung auch unnötig Müll fabriziert.

Und  es ist ja nicht so, dass diese neuen Fahrzeuge emissionsfrei laufen. Klar, sie sind sauberer, aber nur zu einem gewissen Prozentsatz. Rechnet sich das wirklich in der Umweltbilanz? Hat jemand einmal ausgerechnet, wie lange ein Neuwagen laufen muss, bis tatsächlich weniger Abgase in der Luft sind? Und bis wir wieder bei null sind, kommt wahrscheinlich längst wieder irgendeine andere Prämie, um das nächste Fahrzeug vorzeitig aus dem Verkehr zu ziehen.

Natürlich ist das Problem vielschichtig. Es geht ja auch darum, die Luft in den Innenstädten sauberer zu bekommen. Wobei da wieder die Dieselpanik absolut absurd  ist. Im Freien ist der Stickstoffdioxid Grenzwert bei 40 Mikrogramm pro Kubikmeter, im Büro aber bis zu 60 Mikrogramm und an Produktionsstätten sogar 950(!) Mikrogramm. Anderes Thema.

Global gesehen sorgt man mit der Verschrottung von guten Autos eher für mehr Schadstoffe in der Luft als für weniger. Sie entstehen eben nur an anderer Stelle. Deswegen ist meine Meinung dazu, dass das Wort „Umwelt“ nichts mit dieser Prämie zu tun hat. Also hört auf, es so zu nennen. Es sind einfach Neuwagenrabatte und nichts anderes.

30.11.17

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Lichtmaschinenmassaker

Die Batterieleuchte am Pirat leuchtete. Erster Gedanke: Da ist evtl. ein Kabel an der Lima lose? War es nicht. Also raus mit dem Ding - ich habe einen ganzen Stapel an Lichtmaschinen - und das sind nicht alle auf dem Bild...

Lichtmaschinen

Alle durchgesehen, und Ernüchterung: Es war keine mit Klemme "W" dabei.

Lichtmaschine

Zur Erklärung: Beim Diesel wird das Signal für den Drehzahlmesser abgegriffen. Also die alte retten? Der erste Versdacht fällt immer auf die Kohlen. Links im Bild die einer Reserve-Lima, rechts die der alten.

Kohlen

Eingebaut, Lima wieder in den Motorraum: Nix.

Also gut. Verzichten wir temporär auf den DZM und bauen eine andere ein - Hauptsache wieder Strom. Gedacht, getan. Angelassen und Scheiße! Heftige Nebengeräusche! Da waren wohl die Lager angeschlagen. Aber Blick auf die Batteriewarnleuchte: Die war aus. O.k. was können wir noch probieren? Da ist noch ein elektronisches Bauteil außen angesteckt, wechseln wir das einmal an die alte Lichtmaschine.

Regler

Lichtmaschine wieder eingebaut. Was war ich froh, dass der Passat einen längs eingebauten Motor hat - da kommt man wenigsten einigermaßen vernünftig zum Ein- und Ausbau dran. Funktion mit dem ausgewechselten Teil? Nicht gegeben. Verdammt.

Sind ja noch genug Lichtmaschinen da. Nächste Lichtmaschine, neues Glück? Nicht wirklich, auch die nächste jaulte.

Das darf doch nicht wahr sein! Es können doch nicht an allen Motoren, die durch meine Hände gegangen sind, defekte Lichtmaschinen gewesen sein. Die nächste Lichtmaschine baute ich gar nicht erst ein. Als ich sie eingesteckt hatte und einbauen wollte, blitzte es, als ich mit ihr auf Masse kam. Huiuiui!

Letztendlich funktionierte die, von der ich es am wenigsten erwartete. Eine Motorola Lichtmaschine, leider nicht mehr lesbar, wieviel Ampere sie leistet.

Lichtmaschine

Ich habe zwar keinen DZM mehr im Moment, aber ich kann beruhigt fahren, da die Batterie wieder lädt. Die anderen Lichtmaschinen habe ich beschriftet, was sie tun. Evtl. lässt sich da aus zwei eine machen, oder sie taugen wenigstens noch als Teileträger.

Lichtmaschine

Ach ja - beim TÜV war ich natürlich wie angekündigt auch. Lief eigentlich ganz gut dort.

TÜV

Zwar nur "mit geringen Mängeln", weil beispielsweise die hinteren Bremsen leicht asynchron ziehen, was man aber nicht wirklich merkt. Aber wen stört das? Wir haben es hier immerhin mit einem 35 Jahre alten Fahrzeug zu tun mit geschätzten 600.000 km auf der Uhr. Die echte Kilometerleistung ist nicht überliefert, weil der originale Tacho nicht beim Kauf dabei war. Der Wagen war billig, als ich ihn vor über 8 Jahren geschossen habe...

Passat 32B

29.11.17

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Was ist denn los in letzter Zeit?

Ich habe heute mit dem Pirat TÜV Termin, ganz normale HU. Und ich hatte weiterhin das Problem mit dem Stromkreis Hupe/Rückfahrscheinwerfer. Da fliegt immer noch ständig die Sicherung. Hupe ohne Funktion würde keine HU bedeuten, den Rückfahrscheinwerfer kann ich im Notfall abkleben oder demontieren, der ist bei meinem Baujahr nicht nötig.

Wie wird die Hupe geschaltet? Da liegt bei VW Zündungsplus dauerhaft an, geschaltet wird über Masse. Messen wir einmal, wieviel Volt an der Hupe ankommen. Erstaunlich: Da kamen nur 10,4V an. Wo sind die restlichen Volt? Ich und Elektrik. Zwei Welten treffen aufeinander. Die Hupe muss funktionieren. Denken wir einmal nach. Bei anderen Marken geht die Hupe auch ohne Zündung, ist also zulässig. Wie heißt das Zauberwort in dem Fall? Bypass! Also ein Kabel direkt von der Batterie, aber natürlich eine Sicherung zwischengeschaltet.

Sicherung

Das Kabel weiter zur Hupe und das alte Kabel abgezwickt und isoliert.

Hupe

Siehe da: Die Hupe geht. Und das erste Mal seit Jahren krächzt sie nicht, sie posaunt! Ich muss mittelfristig das Kabel verfolgen, das zur Hupe ursprünglich ging. Irgendwo hat das eine Beschädigung. Anders kann ich mir das nicht erklären.

Ich sag immer: Guter Eindruck ist der beste Einstieg in eine HU - deshalb war ich dann auch nochmals den Bock aussaugen an dem Abend.

Staubsauger

Alles gut für die Abnahme? Dachte ich. Bis auf der Fahrt nach Hause kurz vor meiner Wohnung die Batterieleuchte anging.

Batterieleuchte

Was da los ist? Ich habe noch keine Ahnung...

24.11.17

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Lassen wir die Bombe einmal platzen...

Ich bin so weit. In mir ist die Erkenntnis gereift: Ich werde nie wieder alle meine Autos bewegen. Sie kosten als Standzeuge nur eines: Geld. Ich hab einfach zu viele Autos. Der Zeitpunkt, ist gekommen, meinen Standpark zu verkleinern. Und nun erwischt es den Jägerkübel. Schauen wir im Blog nach: Ich habe den das letzte Mal 2011 bewegt. Der ist einfach zu schade, zum rumstehen. Deshalb ging er gestern in die Bucht.

eBay

www.ebay.de/itm/332459884365

Gestern war ich in der Tiefgarage, in der er noch steht. Die Tiefgarage habe ich seit langer Zeit nicht mehr betreten. Aus der Ecke gezogen, etwas abgestaubt und die Bilder für die Auktion gemacht. Tut einerseits weh, aber ich habe ehrlich gesagt nach der langen Zeit auch ein wenig den Draht zu der Karre verloren.

Downsizing ist angesagt. Den Standpark verkleinern. Der 5ender geht wahrscheinlich auch, habe da sogar einen Käufer. Der Buckelvolvo ist übrigens auch schon weg. Ich merke immer mehr: Das Bauen macht mir am meisten Spaß. Das danach irgendwo in der Tiefgarage stehen zu haben? Naja, ist nett. Bei anderen Autos sehe ich es übrigens anders. Die Leiche soll wahrscheinlich bleiben. Die müsste doch irgendwie auf H zu bekommen sein, es gibt ja inzwischen H-Kennzeichen auf Saison. Und Leichenwagen war eben schon immer ein Kindheitstraum von mir, den ich mir verwirklicht habe.

Jetzt wird es erst einmal 10 Tage spannend - wie hoch wird die Auktion gehen? Dass ich die hunderte Arbeitsstunden, die in dem Wagen nie wieder sehen werde, ist mir vollkommen klar. Aber einen Wert von dem Wagen festlegen fällt mir schwer - lassen wir eBay entscheiden...

23.11.17

Permalink 12:42:00, von KLE E-Mail

Wenn auch Spezialwerkzeug nicht hilft...

Ab und an gehen andere Dinge vor, gestern kam ich aber mal wieder zum Schrauben. Wollte "nur" eine Kleinigkeit am Prolo machen und dann ein wenig aufräumen in der Werkstatthölle, der Zeitpunkt ist so langsam gekommen, dass das Chaos auch mich stört. Letzthin habe ich ein Teil rausgesucht und habe eine wahre Explosion dafür veranstaltet...

Aber zuerst zum Prolo. Da gab es ein Problem, das ich nicht aufschieben wollte. Am Simmering an der Schaltwelle des "neuen" Getriebes war es ölfeucht.

Simmering

Hatte das schon öfters geschrieben: Ein Schwachpunkt beim VW Polo 86C, da siffen viele der Getriebe. Da ich einen erneuten Getriebeschaden vermeiden will, habe ich den Simmerring gewechselt. Eigentlich eine leichte Aufgabe, aber so im Bodenturnen natürlich eine doofe Aufgabe. Ich habe einfach zu lange Arme, um unterm Auto zu schaffen. Danach auch schön sauber gemacht, um zu sehen, ob es jetzt dicht ist.

Simmerring

Wir hatten vor dem Einbau das Getriebeöl nicht gecheckt und auf die Schnelle nach dem Einbau die Getriebeölschraube nicht geöffnet bekommen. Zeit für ein Spezialwerkzeug. Ich habe zwar inzwischen eine 1/2 Zoll Nuss für den 17er Inbus, aber dafür ist einfach kein Platz. Ich brauchte etwas ganz flachs. Also eine 17er Radschraube abgeschnitten und auf ein Eisen gebraten. Viel flacher geht’s nicht.

Spezialschlüssel

Aber auch damit ging es nicht. Die Schraube ist vermackt und in der Enge bekomme ich das nicht reingeklopft. Zudem fehlt dank der Querstrebe der Platz, das zu drehen. Ich hatte schon mit dem Gedanken gespielt, die Strebe rauszunehmen, aber wenn ich den 17er Kopf eh nicht in die Schraube bekomme, dann macht das auch keinen Sinn.

Getriebeölschraube

Bei Ronny lief das Getriebe einwandfrei, bei mir macht es keine Geräusche - hoffen wir, dass der Getriebeölstand stimmt. Letztendlich müsste das noch einmal raus zum Checken und das war mir dann doch too much.

Also Aufräumen. Ich habe keine Fotos gemacht, was egal ist, für Außenstehende sieht es eh aus wie vorher - wenn nicht schlimmer. Man muss eben ab und an erst einmal einiges Einreisen, bevor man neu aufbauen kann. Aber interessant, was man alles findet, wenn man mal eine Ecke komplett räumt - ich habe beispielsweise eine Digicam gefunden, von der ich schon vergessen hatte, dass ich sie vermisse.

Digicam

An dem Abend, als ich sie verloren habe, wohl ein Drama, hab das aber verdrängt. Wie viele Digicams ich in der Werkstatthölle fürs bloggen verschlissen habe - ich habe das nicht gezählt. Meist verklemmen die Objektive unrettbar durch den Staub, der beim Flexen etc. entsteht. Das hier auf dem Bild sind nicht alle, die über die Klinge sprangen.

Digicams

Inzwischen fotografiere ich mit dem Smartphone - da kann kein Objektiv mehr verklemmen.

Ich wollte früher Feierabend machen, wollte aus der Werkstatt fahren - kein Rückwärtsgang. Bei der Aktion das Gestänge verstellt? Ich versuchte nachzukorrigieren. Müßig, weil zum Aufbocken muss ich erst den Bordwagenheber ansetzen, denn mit dem großen Rangierwagenheber komme ich nicht unters Auto. Zu tief. Der Erste Versuch missglückte, bis ich irgendwann feststellte, dass der Anschluss des Gestänges nicht richtig drauf war und irgendwann bei den Schaltversuchen abrutschte. Bodenturnen mit einfach zu wenig Sicht, einseitig aufgebockt sieht einfach nichts.

Natürlich fiel mir das erst auf, nachdem ich verdreht hatte. Ich brauchte mehrere Versuche, bis es saß. Das war’s dann mit früher Feierabend. Gut, dass ich den geplant hatte, denn sonst wäre das wieder eine lange Nachtschicht geworden. Das wurde es dann am Rechner, weil ich noch etwas fertig machen musste. Deshalb heute einmal der Blogbericht nicht um die tolle Zeit 9:07 Uhr - der running Gag, weil alle meine Kennzeichen die Zahl 907 beinhalten…

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