Fusselblog - KLEs Schrauberblog

 
Im Fusselblog schreibe ich über den Aufbau meiner Autos im Fusseltuning Stil. Zudem berichte ich über Veranstaltungen, Trends, etc. rund um Oldtimer, Youngtimer und Tuning.

Auf dieser Seite seht Ihr alle Einträge dieser Seite chronologisch - unabhängig vom Projekt.

Twitter

Instagram

Der Fusselblog wird
präsentiert vom

 

Webcam offline

Navigation

Ex-Projekte

  • 32BQP Inzwischen verkauft. Schicksal inzwischen ungeklärt.
  • WC Geschlachtet und verschrottet.
  • Emma Gegen die Basis der Leiche getauscht und inzwischen von anderen aufgebaut.
  • Jägervari Meinem Patensohn zum 18. Geburtstag geschenkt, inzwischen weiterverkauft.
  • Passat 474 Der 474. jemals gebaute Passat. In (hoffentlich) gute Hände weiterverkauft.

Suche

blogging tool
Facebook Chromjuwelen Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
Blogverzeichnis
Bloggeramt.de
Blogverzeichnis
TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste

Auto Blog of the Year 2014

Facebook


 


Seiten: << 1 ... 373 374 375 376 377 378 379 380 381 382 383 ... 781 >>

10.12.10

Permalink 09:09:00, von KLE E-Mail

Der Lavamat Injection: UAP Dacia 1300 Bj. 1974

Heute kennt die rumänische Automarke Dacia jedes Kind. Billigautos aus dem Ostblock. Aber Dacia ist keine Erfindung der Neuzeit, Dacia gibt es schon lange und in der DDR war ein Dacia durchaus eines der besseren Autos.

Mein 1974er UAP Dacia 1300 war so ein Ex-DDR Auto. Er gehörte ursprünglich einem Arbeitskollegen in der Firma, in der ich Ferienjob machte. Der, oder seine Freundin, so genau weiß ich das nicht mehr, rutschte mit dem Wagen in den Straßengraben und verkaufte das Auto an den nächsten Arbeitskollegen für 250,- DM. Der reparierte den Unfallschaden leidlich, das Glas des Scheinwerfers auf der Fahrerseite klebte er einfach mit Pattex und rollte den ehemals blauen Wagen schwarz. Er wollte ihn anmelden, sah aber ein, daß er sich als Alleinverdiener mit 2 Kindern keinen Drittwagen leisten konnte. Der Wagen mußte weg. Und da DDR Autos im ehemaligen Zonenrandgebiet nun wirklich keine Sau haben wollte, konnte ich ihn für 280,- DM schießen. 8 Monate TÜV waren damals noch auf dem Konto. Ab da fuhr ich also einen rumänischen Renault 12 Nachbau.

UAP Dacia 1300 1974

Ich fand ihn damals nicht hübsch und ehrlich gesagt, auch heute finde ich die Form nicht wirklich gefällig. Aber er war schräg, ein Randgruppenauto und das machte ihn sympathisch. Ich veränderte sogar kaum etwas an dem Auto. Ich lackierte nur den Unterfahrschutz in Gelb - die Fläche hinterm Kühlergrill machte ich später auch noch schwarz, davon habe ich aber leider kein Bild.

Lackierter Unterfahrschutz

Hinten bekam er die Bezeichnung "AEG Lavamat Injection". Wer es nicht kennt: Der AEG Lavamat war eine Waschmaschine. Das war nicht etwa geplottet, soweit war ich damals noch nicht. Ich setzte das damals auf dem Computer mit Corel Draw! 2.0, druckte es spiegelverkehrt aus, klebte es auf die Rückseite von DC-Fix Folie aus dem Baumarkt, schnitt Buchstabe für Buchstabe mit der Nagelschere aus und klebte Buchstabe für Buchstabe auf.

AEG Lavamat Injection

Auch wenn der Wagen Baujahr 1974 war, der Innenraum versprühte den Charme eines 60er Jahre Autos. Da fand ich den richtig hübsch.

Armaturenbrett UAP Dacia 1300 1974

Der Dacia war von Anfang an Allround Einsatzfahrzeug. Wenn man in Oberfranken wohnt, Anfang 20 ist und gerne in Discotheken geht, dann muß man Kilometer schrubben. Auch dieser Wagen stand verstärkt vor Discotheken - immer möglichst nahe am Eingang. Damals hatten wir so einen Heinz Rühmann Tick. Legendär die Einsätze zusammen mit meinem Kumpel Essig. Im Eiltempo nach Kronach/Oberfranken, so daß wir noch vor 22 Uhr an die Tankstelle kamen, um uns eine Dose "Faxe" zu holen. Weiter ging?s zur Diskothek "Sunset" in einem Kaff bei Kronach - von uns liebevoll "Schweinebucht" genannt. Die Sitzfläche der Rücksitzbank herausgenommen und auf den Dachgepäckträger geworfen. Und da saßen wir dann manchmal den ganzen Abend - es soll vorgekommen sein, daß wir garnicht in der Disse drin waren. Und dabei lief den ganzen Abend eine Heinz Rühmann Kassette. Hach, war das herrlich krank. Bei schlechtem Wetter war der Innenraum genial.

Innenausstattung Dacia 1300 1974

Die Sitze ohne Kopfstützen konnte man komplett umlegen, wenn man sie nach vorne schob und hatte dann eine durchgehende Liegewiese. Ich habe auch mehrmals in der Karre übernachtet. Irgendwann drohte der Wagen seinen Endtopf zu verlieren. Endtopf für einen UAP Dacia 1300? Sowas hatte der Stahlgruber nicht. Ehrlich gesagt, wäre das auch uncool gewesen. Im Schein stand unter Geräusche mit einem herrlichen Buchstabendreher "kerine Werte vorhanden" - wenn das kein Freibrief war, was dann? Und es ist ja bekannt, daß in der DDR improvisiert wurde ohne Ende. Beim lokalen ATU hatten sie eine Gitterbox im Laden stehen mit neuen Sportendtöpfen ohne TÜV, Stückpreis 50,-DM. Ohne Papiere will sowas ja keiner haben, aber wenn man kerine Werte hat? Kurzerhand wurde so ein Topf drunter gebraten - gestört hat das nie einen. Gebracht hat es außer der Optik auch nix - egal. War billiger als ein Serientopf, wenn man denn einen bekommen hätte. Kontrolliert wurde ich mit dem Wagen übrigens nie - wohl aus Mitleid &amp;#58;&amp;#46; Ich hatte den Wagen noch, als ich im Oktober 1992 in Mainz das Studieren begann. Und natürlich fuhr ich auch meinen Umzug mit dem Wagen - alles im Kofferraum und auf dem Dachgepäckträger. Es geht, wenn man will. Zugegeben - damals war mein Hausstand noch nicht sehr umfangreich. Und wie das so ist, wenn man das Studieren beginnt: Die guten Freunde sind daheim und so wurde jedes 2. Wochenende in die Heimat gefahren. Der Dacia mußte bei jedem Wochenendtripp über 700km fressen. Und das eigentlich immer Vollgas ohne Rücksicht aus Verluste. Inzwischen waren beide hintere Federn gebrochen - wenigstens beidseitig ungefähr auf gleicher Höhe. Der Wagen stand gerade und das Fahrverhalten veränderte sich eigentlich nicht wirklich.

UAP Dacia 1300 1974

Die Vollgasorgien nahm mir der Motor übel. 1300ccm und 54PS sind eben kein Rennwagen - ich fuhr ihn aber so. Irgendwann zerlegte es die Kopfdichtung. Ich wohnte damals in einer Art Studentenwohnheim und einer der Mitbewohner war Pole. Der brachte mir aus Polen eine neue Kopfdichtung mit. Preis: 5,-DM. Und ich bin mir sicher, er hat daran noch etwas verdient &amp;#58;&amp;#46; Der Wechsel fand auf der Auffahrt zum Studentenwohnheim statt. Ich war ehrlich erstaunt, daß nach der Reparatur der Wagen spontan ansprang. Die Freude war aber von kurzer Dauer. Ich weiß nicht, was ich verkehrt gemacht habe. Damals hatte ich noch nicht den großen Plan, was Autotechnik anging. Vielleicht hatte der Dacia Dehnschrauben, wie VW, die ich mitwechseln hätte sollen, oder meine Angaben des Anzugdrehmoments stimmten nicht. Die Reparatur hielt aber sensationelle 22 km lang, dann war die Dichtung wieder durch. Durch war auch meine Lust an dem Wagen, er nervte in letzter Zeit doch zu sehr mit Unzuverlässigkeit. Zwar war der TÜV noch nicht ganz runter, aber für mich hatte sich das Thema erledigt. Ich meldete den Wagen ab und rief den Schrotti an, er solle den Wagen holen. Wir haben ihn aber noch würdig verabschiedet. Wir waren auf einer Party mit Kleiderordnung, waren im Anzug unterwegs und kamen mit dem Taxi zurück. 4 aufgebrezelte Studenten steigen aus, gehen zu dem Dacia und demolieren den Wagen mutwillig. Schnell nochmal ein paar Dellen reingetreten, auf Dach und Motorhaube rumgesprungen, um dann einfach ohne sich umzusehen weiterzugehen. Am nächsten Morgen war der Wagen weg - der Schrotti hatte ihn geholt. Das war auch besser so - ich hatte noch keine guten Nebenjobs, das Ersparte war aufgebraucht, die Kasse war leer. Wirklich leisten konnte ich mir den Unterhalt des Wagens nicht. In der Folgezeit fuhr ich erst einmal Schwalbe.

Simson Schwalbe

Autos hatte ich zu dem Zeitpunkt gleich drei: Den VW 1600TL, den VW 1600 Variant und den Pappsatt. Aber ich mußte mir ehrlich eingestehen, daß ich es mir ohne Nebenjob einfach nicht leisten konnte, Auto zu fahren. Eine harte Zeit für einen Autojunkie, wie mich...

09.12.10

Permalink 09:00:01, von KLE E-Mail

5 Jahre VW Typ3 IG Berlin in Flecken Zechlin 1992

VW Typ3 Treffen 1992 war die DDR noch nicht sooooo lange Geschichte. Das mußte ich merken, als ich 1992 mit meinem roten VW 1600 Variant zum Campingplatz D82 am Großen Zechliner See aufbrach. Schon alleine der erotische Name des Campingplatzes zeigte, da ist alles noch auf DDR Niveau. Das meiste hakte man als kurios ab. Waschbecken für die Körperhygiene unüberdacht im Freien, Toiletten reden wir nicht drüber. Primitiv, aber funktional. Was weniger funktional war, war der Weg zum Gelände. Der bestand aus aneinandergereihten Betonplatten, die alles andere, als bündig zueinander standen, da waren teilweise heftige Höhenversätze dazwischen. Und wir erinnern uns, mein Vari war tief. Ich weiß nicht, wie oft ich mit der Reserveradwanne aufgesetzt bin. Gesund war das nicht. Ich habe gar nicht so viele Bilder von dem Treffen. Ich habe fast nur die Favoriten aufgenommen, die ich gefunden habe - Favoriten aus verschiedenen Gründen. King of Trash war diese Stufe: VW Typ 3 Harlekin Saharabeige mit orangenen und blau metallic farbenen Kotflügeln - eine wirklich schreiende Kombination. Einfach nur herrlich - und für viele nur mit Tüte überm Kopf fahrbar &amp;#58;&amp;#46; Andere Richtung geil: Ein sehr sauber gemachter früher Standard (keine seitlichen Zierleisten) mit Typ 4 Motor: Typ 3 Stufe Schön dezent gemacht und die PS sieht man ihm nicht an. VW Typ3 Standard Typ 4 Früher VW 1500 Typ 3 Stufenheck Dieser VW 1600 TL hat viele Elemente, die ich für meinen auch gut gefunden habe bzw. immer noch finde. Kennzeichen nach unten verlegt und das Frontblech dafür geglättet, die großen Blinker weg - deutlich besser, als original, wobei die Farbe einfach zu modern für den Wagen ist. Typ 3 VW 1600 TL Blinker weg Bei mir müßte es aber die Stoßstange vom Kurzschnautzer sein - und ob man in die die Blinker so gut unterbekommt? Hinten hatte der TL übrigens die Stoßstange vom Kurzschnautzer und nicht die Eisenbahnschwellen. Wirkt gut - die Beleuchtungsnase gehört für meinen Geschmack aber auf die hintere Haube. VW 1600 TL Wunderbar fand ich auch diesen VW 1500S: VW 1500 S Typ 3 Der Besitzer meinte, er hat den Wagen nur mal kurz angemeldet vor der anstehenden Restauration, um herauszufinden, was an dem Auto gut und was schlecht ist. Er wird aber definitiv restauriert. Die Testfahrt dauerte damals schon mehrere Jahre an - der Wagen hatte einfach eine herrliche Patina, die man mit dem Billigen Fotoapparat garnicht richtig einfangen konnte. Typ 3 Patina Der Lack war extrem stumpf. Er erzählte, auf irgendeinem Treffen wollte der Veranstalter ihm den Pokal für "Best of Show" geben, hat das dann aber aufgrund heftigsten Protests anderer Teilnehmer doch nicht durchgezogen - 1992 war nicht der Höhepunkt des Rattenkults... Innenausstattung VW 1500S Dieser Typ 3 Vari ist jetzt nix Besonderes - aber ich war neidisch auf das KLE Kennzeichen &amp;#58;&amp;#46; VW 1600 Variant Zum Abschluß noch ein paar Bilder ohne Kommentar - mehr Bilder habe ich nicht. VW Typ 3 IG Berlin TYP 3 Treffen Flecken Zechlin VW Typ 3 Treffen 1992 Die VW Typ 3 IG Berlin ist inzwischen der VW Typ 3 Club Berlin - ich war etwas irritiert, als ich auf deren Homepage gelesen habe, daß da das 20-Jahre-Jubiläumstreffen als News geführt wird. Das hätte nicht hingehaun, daß 1992 das 5jährige Treffen war - aber die Homepage wurde wohl seit 2007 nicht mehr aktualisiert...

08.12.10

Permalink 08:42:19, von KLE E-Mail

Das ruhmreiche Ende eines Chromsciroccos

Im Urlaub lernte ich so ein paar durchgeknallte Typen kennen. Hach, die hatten wirklich derbe einen anner Klatsche - und ich sehe das positiv. In dem Urlaub sagten sie, daß sie ein Kiesgrubenrennen planen und luden mich ein, mitzufahren. In der Zeit danach konkretisierten sich die Pläne. Ja, es findet statt. Und eigentlich gab es Regeln für die Fahrzeuge: Kein Glas, Überrollbügel. Also besorgte ich mir ein Fahrzeug. Die Wahl fiel auf einen 1975er Scirocco, den mein Garagennachbar über hatte. Nicht gerade übermotorisiert, es war nur ein 1300er. Heute würde man sagen: Scheiße, KLE, das kannste nicht bringen! Ein Chrom-Scirocco! Immer schön Ball flachhalten. Das Teil hatte nen Heckschaden, das Blech war tot. 1992 wäre keiner nur ansatzweise auf die Idee gekommen, da noch eine müde Mark reinzustecken. Die Karre wäre auch ohne meine Aktion in die Presse geflogen. Also richtete ich die Karre nach dem Reglement her. Ich hatte ja ne Doppelgarage in ner ollen Fabrik. Ein Teil der Fabrik war renoviert, der andere Teil halb verfallen. Im zerstörten Teil ging ich ans Materialsuchen und fand Rohre für den Überrollbügel und ein Gitter als Windschutzscheibenersatz. Also fing ich an, den Wagen aufzubauen. Ich habe leider nur Bilder vom Endergebnis. VW Scirocco 1 1975 Stockcar Ob mein selbstgeschweißter Überrollbügel bei einem Überschlag etwas gebracht hätte? Ich weiß es nicht, glücklicherweise mußte ich es nicht testen. Selbstgeschweißter Überrollbügel Natürlich bekam der Wagen etwas Kriegsbemalung. Grafitty KLE Für besseren Sound warf ich den Luftfilter weg und montierte ein Rohr mit Fliegengitter obendrauf. Und weil das zu hoch war, kam einfach ein Loch in die Haube. Offener Ansaugtrichter Einen gewissen Style hatte der Wagen - waren noch 2 Probleme: Der Kühler fehlte, den bekam ich vom Fahrzeugspender und der Tank war durchgerostet. Extra einen Tank besorgen und einbauen? Für nur ne kurze Zeit Spaß? Ach was! Da gibt?s sicher ne billigere Lösung, die schnell realisiert werden kann. Meine Lösung - hmmm, wie drücke ich das jetzt aus? - entsprach nicht unbedingt den Motorsportreglements. Ein Waschmittelkanister, ein paar Löcher in den Unterboden, mit Schnüren festgebunden und ein langer Benzinschlauch zur Benzinpumpe, fertig! improvisierter Benzintank Test - ja, der Motor lief. Gut, also ab zum Rennen! Stockcar Ich war etwas erstaunt, als ich da ankam. Ich war der einzige, der sein Auto hergerichtet hatte. Die anderen zwei kamen auf eigener Achse zum Rennen. Es gab nur 2 Gegner: Einen Opel Kadett C mit 55 PS und einen VW Golf 1 GTI mit 110 PS. Der GTI war eigentlich TÜV fertig, aber der Fahrer hatte Bock auf das Rennen und opferte mal kurzerhand den Bock dafür. Startaufstellung Stockcar Rennen Das Ganze fand in einer Kiesgrube statt. Regeln waren recht einfach: Es gab eine feste Strecke, wer 20 Runden am schnellsten schafft, wird in den Baggersee geworfen. Oder war es der langsamste? Egal, denn wir haben uns eh an keinerlei Regeln gehalten. Das Rennen war einfach herrlich. Wir fuhren auf Geschwindigkeit, nicht darum, den anderen zu drehen etc. - aber wie schon erwähnt: Regeln waren unwichtig. Etwas nervig waren die Steine, die von den Vorderrädern aufgewirbelt wurden und durch die Löcher im Unterboden durch den Innenraum flogen. Traktion auf dem Kies gab es wenig, der 2. Gang war unser Freund. Wir waren nicht wirklich schnell. Kampfszenen in der Kiesgrube In einer Kurve schob mich der Kadett auf einen Kieshügel, alle 4 Räder in der Luft. Nix ging mehr, das war wie ne Schildkröte auf dem Rücken. Die Zuschauer schoben mich von dem Hügel, die komplette Auspufflage blieb liegen. Soundtechnisch näherte ich mich immer weiter der Formel 1 &amp;#58;&amp;#46; Die total überalterten Pneus hielten die Belastung nicht aus, irgendwann hatte ich 2 Platten. Egal - von so Kleinigkeiten lassen wir uns doch nicht bremsen! Als sich dann tatsächlich einer der Reifen von der Felche trennte und das noch auf der Antriebsachse, wurde es aber grenzwertig. Solange ich Schwung hatte, fuhr das Fahrzeuch noch, aber irgendwann vergrub sich die Felche im Kies. Spätestens da wurde die 20 Runden Regelung ad Acta gelegt. Ich hatte vorsorglich 2 Ersatzräder dabei, die kamen nun zum Einsatz. Die anderen waren so nett, mir bei jeder Runde den betreffenden Kotflügel so einzudrücken, daß man frei schaffen konnte. Kiesgrubenrennen Weiter ging?s mit 2 Winterrädern vom Pappsatt. Freigestelltes Rad am Scirocco Wer von uns am schnellsten war weiß ich nicht mehr - ehrlich gesagt, das interessiert kein Schwein. Aber der GTI war nicht wesentlich schneller trotz doppelter Leistung. Auch er hatte kaum Traktion. Stockcarrennen Kiesgrube Ohne es wirklich auszumachen war inzwischen die einzige Regel: Fahren, bis nix mehr geht. Der GTI war der erste, der verreckte. Ihm riß eine Antriebswelle ab. Ende Gelände. Mein Scirosto war das zweite Opfer. Mir verreckte der Kühler und der Motor überhitzte, verlor immer mehr Leistung. Kein Grund für einen Boxenstopp - einfach weiter, solange er läuft. Irgendwann lief er nicht mehr - er ist einfach kläglich vor die Hunde gegangen. Der Kadett starb nicht viel später. Wir waren so heiß auf das Rennen, daß wir uns noch mehrmals anschleppen lassen haben - Batterien in den Autos waren auch alle platt. Auto anschleppen Keine Ahnung, welchen Tod der Kadett starb - wichtig war nur daß er starb. Zeit für eine abschließende Siegerpose der Fahrer und das erste, wirklich verdiente Bier. Siegerpose Das Bier war noch nicht leer, dann kam auch schon der Grund für die Startgebühr von 50,-DM - das waren die Entsorgungskosten für die Karren. Und so wanderten der Scirosto... VW Scirocco 1 Schrottlaster ... der Kadett ... Opel Kadett C Schrottlaster ... und der Golf auf den Schrottlaster. VW Golf 1 GTI Schrottlaster Klappe zu, Affe tot. Beladener Schrottlaster Eigentlich sollte das Rennen ab da jedes Jahr stattfinden, es blieb aber bei dem einen meines Wissens nach. Schade eigentlich, denn bei einer Wiederholung wären wohl deutlich mehr Fahrzeuge dabei gewesen. Hatten viele der Zuschauer uns vorab als total bescheuert beschimpft, so waren viele danach Feuer und Flamme. Das wollten die dann auch mal mitmachen, nachdem sie gesehen hatte, was für ein Spaß das war...

07.12.10

Permalink 09:20:34, von KLE E-Mail

Der Amigo Rat Rod von Bundy

Link: http://mymini.over-blog.com/categorie-11686312.html

Es ist ein neues Framo Hot Rod Projekt gestartet, diesmal sogar aus dem erweiterten Fusselblog Umfeld. Der Erbauer ist ab und an Gast hier im Blog. Und was sehr erbaulich ist: Er bloggt den Aufbau. Endlich mal einer, der sich beim Bau in die Karten sehen läßt. Wobei man sich fragen könnte, ob das überhaupt noch ein Framo ist, was da entsteht. Genau genommen verwendet er nur ein Fahrerhaus eines Framo. Framo Hotrod Hot Rod Amigo Rat Rod Der Rahmen wird wohl ein Eigenbau Leiterrahmen, Motor 305er V8 aus einem Chevrolet Caprice, Hinterachse GM, Automatikgetriebe von GM, Vorderachse Eigenbau mit Opel Bremsanlage. Klingt alles abenteuerlich, aber man wächst ja mit seinen Herausforderungen, so sieht das Bundy wohl auch so. Der Blog startete im November, der Wagen soll bis zum Gigantentreffen in Pullman-City 2011 fertiggestellt werden. Bundy, ich drück Dir die Daumen, daß Du das schaffst!

06.12.10

Permalink 08:59:04, von KLE E-Mail

Käfertreffen Vilsbiburg 1992

Mit dem 1600 Variant war ich 1992 auf dem Käfertreffen in Vilsbiburg, veranstaltet vom Käfer-Club Landshut. Über das Treffen selbst habe ich relativ wenige Erinnerungen - weiß nicht einmal, ob ich da übernachtet habe. Ich war alleine da. Die einzige Anekdote, an die ich mich erinnere, ist diese: An einem der wenigen Verkaufsstände fand ich ein "1500" Schild von der Heckklappe des 1963er Typ3 - das Teil, das es nur ein Jahr lang gab. Ich fragte, was es kosten würde und die Aushilfe hinterm Stand sagte unschlüssig: 20,-DM. Ich das Teil gekauft und zum Auto gegangen. Auf dem Weg traf ich einen gewissen Herrn Namens "Romano S.". Romano: "Wo hast Du das Teil her?" Ich: "Bei dem Stand da in der Halle" Romano: "Das ist mein Stand, was hast Du dafür bezahlt?" Ich: "20,-DM" Romano: "Ich gebe Dir 100,-DM, wenn Du es mir wiedergibst" Ich habe es noch heute ;-) Was ich aber von dem Treffen habe, sind einige Fotos, die ich Euch nicht vorenthalten will: Das ist der TopChop von Gunther aus Weiden. Keine Ahnung, ob es den noch gibt: VW Käfer Topchop Pink Wie meinte er damals über die TÜV Abnahme: Der Prüfer meinte zu den Tritt"brettern", daß da die angefahrenen Passanten schön abgleiten könnten &amp;#58;&amp;#46; Käfer Topchop Callook Ich sah den Wagen später noch öfters vor der Disco "Unverschämt" in Weiden stehen zusammen mit dem Wagen eines Kumpels von ihm. Die Verbindung ist deutlich zu sehen... Käfer Unverschämt Dieser Karman Ghia punktete eindeutig mit dem Lackdesign. Lackiert nachts um 4 unter erheblichem Alkoholeinfluß, wie der Besitzer zugab &amp;#58;&amp;#46; VW Karmann Ghia Typ 14 Biene Dieser gefakte Brezelfenster hatte angeblich 170 PS. Gefakter Brezelfensterkäfer Aufwändig gepimptes Käfer Cabrio mit passendem Anhänger. VW Käfer Cabrio mit Käfer Anhänger Typischer Bling Bling Motor für damals. Bling Bling Motor In dem Innenraum steckt richtig Kohle. Aufwändiger Innenraum Top Chop Cabrio - bot damals nicht Dannert nicht so einen Umbau an? Bin grad nicht sicher. Top Chop Cabrio VW Käfer Finde ich auch ganz gefällig: Superman bzw. Supercar Käfer mit 356 Heckleuchten. Supercar Auch ganz nette Idee: Mexicokäfer von der Bundeswehr ausgemustert und auf alt getrimmt. Bundeswehrkäfer Wir erinnern uns - 1992, da waren keine CD Radios in den Karren. Man hatte Kassettenradios und dabei fast unverzichtbar: Fischer-C Boxen für die Kassetten. Fischer-C Boxen VW Käfer Dazwischen - mein VW 1600 Variant Käfertreffen 80er Jahre Callook Cabrio 80er Jahre Callook VW Käfer Cabrio TopChop mit Lufteinlässen in den Flanken. VW Käfer Topchop Käfer Top chop Schon damals eine Rarität: Typ 3 Kurzschnautzer mit minimaler Kilometerleistung in unrestauriertem neuwertigen Zustand. VW Typ3 Kurzschnautzer neuwertig Schaut Euch diesen Kofferraum an! In dem Tütchen an der Stirnwand sind übrigens die originalen Schrauben fürs Kennzeichen, die VW damals dazu gepackt hat. Neuwertiger Typ 3 Kofferraum Fast zu schade zum Fahren - die Aufbauboxen hätte ich mir an seiner Stelle verkneifen, wenn dafür Löcher gebohrt wurden. Der Rest ist rückrüstbar. Das ist eher was fürs Museum... VW Typ 3 Als Christbaum geschmückter Jubi Jubikäfer Sogar die Blinker haben Gitter bekommen. Scheinwerfergitter Und wieder 356er Heckleuchten. 356er heckleuchten am VW Käfer Ungewöhnliche Lüftungshutzen am Motordeckel Hutzen Motorhaube VW Käfer VW 1600 Variant - mal wieder schön zu sehen: Ohne die extrem großen Blinker wirkt die Front viel harmonischer, VW 1600 Variant Langschnautzer VW Kübel Typ 82 VW Kübel Typ 82 Weitere Bilder in der Galerie.

<< 1 ... 373 374 375 376 377 378 379 380 381 382 383 ... 781 >>