Fusselblog - KLEs Schrauberblog

 
Im Fusselblog schreibe ich über den Aufbau meiner Autos im Fusseltuning Stil. Zudem berichte ich über Veranstaltungen, Trends, etc. rund um Oldtimer, Youngtimer und Tuning.

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23.08.17

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Rückenwind 2017 Tag 2: Wolfenbüttel, Marienborn, Irxleben

Weiter ging es von Jeff & Co. als nächstes Nach Wolfenbüttel. Ich hatte da einen Termin bei Jägermeister wegen meiner Sammelleidenschaft und meiner Leidenschaft für die Fastnacht.

Jägermeister

Habe da sehr konstruktive Gespräche geführt, Werksführung hatte ich früher schon, aber toll, wie ich dort empfangen wurde, war es schon.

Jägermeister

Von Wolfenbüttel zum nächsten Ziel, Irxleben, hatte ich etwas Zeit zum Vertrödeln, denn Adrian, mein Gastgeber, war noch auf Arbeit. Also ließ ich mich treiben und als ich an der ehemaligen Grenze wieder vorbeikam, las ich Gedenkstätte Marienborn. Sagte mir nix, also Blinker gesetzt.

Marienborn

Ich habe die Deutsch/Deutsche Teilung ja noch live miterlebt, weiß, wie es war, in die DDR mit der Karre einzureisen. In Marienborn haben sie die alte Grenzstation nicht abgerissen und als eine Art Museum erhalten.

Marienborn

Manche Ecken da würde ich als Lost Place betiteln, aber es regt zum Nachdenken an, denn sie haben an manchen Ecken so ein wenig die Stimmung von damals konserviert. Alles relativ primitiv, alles aus den 50ern - unrenoviert bis in die 80er.

Marienborn

Es ist auch eine kleine Ausstellung zu sehen. Manches wirkt wirklich unwirklich, aber wie schon gesagt, ich habe das noch selbst miterlebt und auch wenn man wirklich nix zu verbergen hatte - ein mulmiges Gefühl hatte man in diesen Kontrollstationen trotzdem immer.

Letztendlich traf ich dann aber in Irxleben bei Adrian ein.

Adrian

Adrian habe ich noch nie persönlich gesehen, aber hatte vorab schon Kontakt. Er bloggt auch unter adrian.kochs-online.net und organisiert in Magdeburg den Altautotreff. Er hat ein Faible für Außenseiterautos, wie er mit seinem Reliant Rialto 2 demonstriert.

Reliant Rialto

Dreirad - schräge Karre aus England, gebaut 1984. Er meint, das Ding liegt gut. Dass der bei Top Gear immer umfällt, liegt daran, dass die ganz schön getrickst haben, wie etwa mit verschieden großen Rädern, damit er schon ohne Kurve schief steht, etc.

Schrauben will ich bei dem Motorraum aber irgendwie nicht.

Reliant Rialto

Aber zu was an einem Auto schrauben, das für mich eh nicht in Frage kommt? Ich bin schlichtweg zu groß dafür.

Reliant Rialto

Reliant Rialto

Trotzdem schön, Geschichten über dieses Fahrzeug zu hören.

Das nächste Fahrzeug wollte ich auch nicht fahren mit meiner Größe: eine Honda Gorilla, der große Bruder der Monkey.

Honda Gorilla

Die hat Adrian als großes Puzzle in mehreren Kartons bekommen. Offensichtlich hat er das Puzzle gelöst.

Der Rialto war lange das einzige Auto von Adrian. Davor fuhr er Simson Duo - und auch das Ding steht noch bei ihm.

Simson Duo

Eigentlich hat er noch mehr Altfahrzeuge, unter anderem einen Bond Bug, aber da steht noch einiges in seiner alten Halle in der alten Heimat. Irgendwann soll in seinem Garten eine Halle entstehen, dann kommt das auch nach Irxleben.

Adrians Familie, also er, seine Frau und seine zwei kleinen Töchter, haben mich gut aufgenommen und wir haben gemeinsam gegessen. Dann ging es nur mit Adrian auf Magdeburg Tour. Industriedenkmäler ansehen. Wie einen Teil der Sammlung der Eisenbahnfreunde, die öffentlich herumstehen, weil sie nicht genug Lockschuppen haben.

Magdeburg

Interessantes Antriebskonzept: Die Gustav Zeuner ist ein Kettenschleppdampfer.

Magdeburg

Bedeutet: Ende des 19. Jahrhunderts war die Dampfschifffahrt nicht so weit, dass sie problemlos flussaufwärts auf der Elbe fahren konnten. Deshalb war am Grund der Elbe eine dicke Kette abgelegt und anhand dieser Kette zog sich das Schiff flussaufwärts. Das Schiff hat keine Schraube.

Es gib da so einige kuriose Technik, wie diese Brücke, die nicht etwa hochgeklappt wird, wenn ein Schiff, das höher ist, durchfahren will, nein, die Brücke wird auf beiden Seiten nach oben geschoben.

Magdeburg

Adrian zeigte mir auch das inzwischen wieder funktionsfähige Schiffshebewerk Rothensee, mit dem man den Höhenunterschied zwischen dem Mittellandkanal und dem Rothenseer Verbindungskanal überbrücken kann. Da werden quasi die Schiffe in einer großen Badewanne gehoben oder abgesenkt - viel umständlicher als in einer (inzwischen parallel existierenden) Schleuse.

Schiffshebewerk

War einmal eine andere Stadtführung. Nicht immer nur Kirche und Rathaus. Finde ich gut. Heute geht es weiter nach Berlin. Mal sehen, was mich da erwartet.

22.08.17

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Rückenwind 2017 Tag 1: Großbodungen

Ja, Großbodungen - den Namen hatte ich vorher auch nie bewusst wahrgenommen. Das ist gar nicht so tief drin in den neuen Bundesländern, aber immerhin 300km fern von Mainz. An diesem Ort - und drum rum - begann ich gestern meine Rückenwind Tour.

Jeff und Gabriel - die übrigens Brüder sind, empfingen mich mit einem Tankstellenkaffee, bevor es zu ihrer Halle ging. Eine Schrauberhalle, vor der ein Vorkriegsrahmen steht? Da bin ich richtig!

Vorkriegsrahmen

In der Halle empfingen mich einige zukünftige Projekte. Teilweise sehr alt, wie dieser Kadett.

Kadett

Gut ja, man hätte ihn abdecken können, aber an dem ist genauso wenig passiert, wie an dieser Teileablage:

Jeff

Aktuell bauen die beiden Brüder einen Framo auf, den ich über das Fusselforum bereits kenne.

Framo

Motor ist abweichend vom Original ein kleines Opelmaschinchen.

Framo

Da steckt viel Tüftelei in der Karre und schon sehr viel Arbeit. Und alles sauber mit der DEKRA abgesprochen, die in den neuen Bundesländern ja das Monopol auf Einzelabnahmen hat.

Ein paar Opels standen da auch, wie der Kadett von Jeff, der eigentlich nur als Motorenspender zum Ausschlachten angeschafft wurde. Ziemlich rotten damals - das war die Challenge...

Kadett

Dass dieser 1200er Rekord tatsächlich weitestgehend unrestauriert ist - ich wollte es anfangs nicht glauben.

Rekord

Wie wird man zum Schraubernerd? In dem Fall ist es wohl eindeutig frühkindliche Prägung. Denn der eigentliche Tüftler ist der Vater der beiden. Als Kleinkinder saßen sie schon in diesem selbstgebauten Gespann.

Jeff

Antrieb? Ohne Witz zwei Trabant Scheibenwischermotoren!

Von Vattern standen auch einige Autos in der Halle.

Fiat 500

Gogo

Doch die richtigen Schätze stehen bei ihm zu Hause. Was mich da erwartete, damit habe ich nicht gerechnet. Darf ich vorstellen: Eine Müller.

Eigenbau Motorrad

Nie gehört, das ist kein Wunder. Aber mal so ein kleiner Tipp: Ich war zu Besuch bei Familie Müller. Und Papa Müller hat dieses Motorrad selbst gebaut. Also nicht selber restauriert, sondern selbst gebaut - inkl. Motor! Vom Motor stammt der Zylinder von einem Fiat 500, der Rest ist so ziemlich alles selbst gebaut. Klar basiert der Rahmen auf einem alten Fahrrad und sicherlich auch ein paar andere Sachen sind aus dem Regal, aber der Großteil entstand in Eigenleistung. Und das Teil läuft!

Man beachte den offenen Antrieb!

Manche haben einfach zu viel Zeit ;-) Das nächste Motorrad, diesmal mit V-Motor, ist schon in Arbeit.

Eigenbau Motorrad

Aber auch Auto stehen hier, wie dieser DKW Roadster.

DKW Roadster

Ich habe Bilder von dem davor gesehen. Das war ein kläglicher Rest einer Limousine, der abgesoffen war. Das Heck, das übrigens aus beledertem Holz besteht, ist ein Eigenbau. Entworfen nur anhand von Fotos, ohne irgendwo Maß genommen zu haben.

Noch ein kleines spannendes Auto: Ein Rosengat.

Rosengat

Ich hatte die Marke auch nie gehört. Der Austin 7 wurde in Deutschland als BMW Dixi in Lizenz gebaut, das ist ein Französischer Lizenzbau. Und wahrscheinlich der einzige viertürige in Deutschland. Natürlich selbst restauriert.

Der Rosengat steht quasi im kleinen Privatmuseum mit auffallend vielen Eigenbaumopeds, hauptsächlich Microbikes z.B. mit Kettensägemotoren.

Jeff

Jeff

Bei Papa gab es auch einen Kaffee, bis es zu Jeff und Claudi nach Hause ging, wo gegrillt wurde und Schwiedermuttern Kartoffelgratin gemacht hatte. Lecker.

Gegen 1 Uhr löste sich die Runde nach zahllosen Gesprächen auf. Ein interessanter Stopp, bei dem man in so einem kuren Blogbericht gar nicht auf alle Fahrzeuge und Geschichten dazu eingehen kann. Das würde hier auch für eine Kleinserie an Berichten taugen ;-)

21.08.17

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Wieder ein bunter Mix auf dem Altautotreff in Darmstadt

Ganz kurz dachte man gestern: Da sind ein paar Regenwolken am Himmel. Aber die hatten etwas anderes vor. Super Wetter beim Altautotreff in Darmstadt.

Altautotreff Darmstadt

Mein persönliches Highlight diesmal: Ein alter Nissan/Datsun Laurel.

Nissan Datsun Laurel

Mercedes Flügeltürer? Lamborghini Countach? Massenware! Von diesem Modell sind deutschlandweit lediglich noch 12 Exemplare auf schwarzen Kennzeichen angemeldet.

Nissan Datsun Laurel

Klar, dass es da Ersatzteilsorgen gibt. Der Besitzer sucht in deutlich größerem Radius, als andere Schrauber. Und der Wagen ist in einem wirklich leckerem Zustand.

Nissan Datsun Laurel

Manchmal passieren auch Zufälle auf dem Altautotreff. Die Fahrerin dieses 1966er Käfers wollte sich eigentlich nur etwas zu Essen holen und blieb spontan.

VW Käfer

Längst bei den Klassikern angekommen bzw. von der Scene akzeptiert: BMW E39 M3:

BMW M3

Das Wetter war gut, also was lag näher, als offen zu fahren? Beispielsweise mit einem Fiat 124

Fiat 124

Oder auch im Porsche Diesel. Entstanden, als es keine Skandale und Zulassungsverbote für Diesel aus dem Hause Porsche gab ;-)

Porsche Diesel

Immer wieder schön, ein Auto zu sehen, dass H Kennzeichen haben könnte, aber noch die alten DIN Platten trägt, wie dieses Rekord C Coupé.

Opel Rekord C

Der Wagen ist übrigens eine Art Leihwagen. Er gehört einem Werkstattmeister, der gerade den Opel Olympia eines Stammbesuchers des Altautotreffs richtet.

Natürlich war auch amerikanisches Blech da. Dass es sich bei diesem Camaro allerdings um den echten Bumblebee aus Transformers handelt, halte ich für ein Gerücht ;-)

Camaro

Es gab aber auch ältere Amerikaner zu sehen.

Altautotreff Darmstadt

Mercury

Es gab wieder interessante Gespräche, natürlich wurde auch der eine oder andere Burger, aber auch übriggebliebener Streuselkuchen vernichtet. Und ab und an tauchte man auch in Motorräume.

Trabi

Wieder ein schöner Anlass, über den eigenen automobilen Tellerrand zu blicken und sich mit Leuten zu unterhalten, die noch selbst schrauben.

Mehr Bilder in der Galerie. Der nächste Altautotreff ist am 17.09.2017

19.08.17

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Rückenwind 2017 - Die Route steht!

Wie immer: Was ein Organisationschaos, aber ich habe meine Route für die diesjährige Rückenwind Tour zusammen.

Plan

Verwirrung kam in der Planung auf, da sich z.B. zwei mit fast identischem Namen gemeldet hatten. Digga und Digger. Das hat sich jetzt entwirrt, das Ziel steht. Auch war ich etwas inkonsequent in der letzten Phase. Es sind 3 Ziele in den gebrauchten Bundesländern, aber das hat seine Gründe.

1. Jägermeister. Das liegt, obwohl in den gebrauchten Bundesländern fast auf dem Weg. Ich habe da ein paar Dinge zu besprechen wegen meiner Jägergarde, da lag es nahe, die Tour zu nutzen.

2. Meine Eltern. Auch da nur ein kurzer Zwischenstopp zum Mittagessen. Wenn man 350km auseinander wohnt, dann ist man froh, einmal die Gelegenheit nutzen zu können.

3. Markus. Erstens liegt Markus ungefähr an der Strecke zurück nach Mainz, zweitens passt er, weil das vorletzte Ziel in den neuen Bundesländern weggefallen ist und drittens hatte er sich für die beiden ersten Touren beworben und es passte einmal von der Strecke und einmal wegen der Zeit nicht mehr. Zudem teilt das die etwas längere Strecke nach Mainz noch einmal.

Ich komme kaum rum, alle Mails zu beantworten der Gastgeber - Ihr seht ja die Liste, wen Ihr draufsteht, läuft alles rund. Meine Excel Tabelle steht.

Liste

Da stehen wieder Orte drauf, die ich vorab noch nie in meinem Leben gehört hatte. Und zu denen ich normal auch nie gefahren wäre. Aber das macht die Sache auch spannend. Ich weiß auch nicht von jedem ob und was sie schrauben. Ich lass mich da gerne überraschen. Und ich lasse Euch auch daran teilhaben. Ich versuche immer zeitnah zu berichten, ob es immer um 9:07 Uhr klappt werdet Ihr sehen. Liegt eben daran, ob ich nachts noch blogge oder erst am nächsten Morgen.

Vielleicht schaffe ich nebenbei unterm Tag schon ein paar Appetizer auf Instagram zu posten. Mal sehen...

17.08.17

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Farbgedanken

Diese Woche komme ich nicht wirklich zum Schrauben. Vorbereitungen für meine Rückenwind Tour. Einerseits die Route klarmachen (Jägermeister steht, die letzten zwei Tage auch), andererseits muss ich noch einiges aufarbeiten vor dem Urlaub. Gestern Abend habe ich beispielsweise meinen ersten Artikel für die Zeitschrift Tuning geschrieben. Der Abgabetermin wäre in die Zeit der Tour gefallen...

Aber ein wenig über den Titan kann ich berichten. Ich habe inzwischen einen Ersatz für den Stabilisator aufgetrieben, den ich ja auseinandergeflext hatte.

Stabilisator

Auch die Halter sind dabei, die bei mir ja komplett rostig waren. Der Stabi stammt vom WR3i, ich dachte die Sportversion vom Escort sollte das alles größer dimensioniert haben. Hat er nicht. Exakt der selbe Durchmesser, wie der Diesel.

Also ich letzthin am Pirat gearbeitet habe, habe ich auch an der Getriebestrebe gearbeitet - auch die war extrem angerostet. Was eine Strafarbeit, aber langsam kommt sie in die Richtung, in der man mit Brunox etc. arbeiten kann.

Getriebestrebe

Ich mache mir echt Gedanken, in welcher Farbe ich das letztendlich lackieren werde. Schwarz ist ja eigentlich langweilig. Gelb beißt sich mit dem restlichen Lack. Rot macht eigentlich nur einen schlanken Schuh, wenn der Motorraum nicht mehr rot ist. Und eigentlich stört mich der rote Motorraum. Eigentlich sollte der schwarz werden. Aber dafür alles rausreißen, was jetzt noch drin ist? Es wird wohl irgendeine Lösung dazwischen...

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