Fusselblog - KLEs Schrauberblog

 
Im Fusselblog schreibe ich über den Aufbau meiner Autos im Fusseltuning Stil. Zudem berichte ich über Veranstaltungen, Trends, etc. rund um Oldtimer, Youngtimer und Tuning.

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27.02.18

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Wie einen eine einzige Mutter aufhalten kann...

Gestern war mal wieder der Wurm drin. Ich wollte in die Werkstatt fahren, aber die Batterie des Prolo war so gut wie leer. O.k. es ist kalt, aber das muss die Batterie trotzdem schaffen. Also hängte ich das Ladegerät dran und lud die Batterie eine Stunde lang. In der Werkstatt habe ich das Messgerät angelegt, die LiMa lädt ausreichend, es ist die Batterie. Gleich vom Werkstattrechner bestellte ich eine neue Batterie.

Aber dann mal weiter am Titan. Ich wollte den zweiten Radkasten entrosten. Da ich eh das Fahrwerk erneuern wollte, dachte ich mir, das Federbein rauszureißen macht Sinn, um überall hinzukommen. Also Bremssattel ab und dann das Federbein rausschrauben. Kein Ding oder? Wenn es beim Versuch, die Mutter am Federbein zu lösen nicht einfach "KNACK" machte. Das Gewinde ist geplatzt!

Gewinde

Wieso ich nicht auf die Idee kam, den Schlagschrauber einzusetzen, weiß ich nicht. Ich stand wohl auf dem Schlauch. Aber die Mutter saß auch bombenfest. Mit meiner derzeitigen Kompressor Situation wäre ich aber eh nicht weitergekommen vermutlich. Den bisherigen Kompressor kann ich nur bis zu einem gewissen Druck aufpumpen, bevor er abbläst, den neuen hab ich noch nicht zum Funktionieren gebracht - ich steh bei Kompressoren eben komplett aufm Schlauch. Das ist nicht meine Welt, keine Ahnung, wie die funktionieren, wie man das richtet.

Und das Problem: Wie zur Hölle kann man gegenhalten, wenn der Inbus oben nicht mehr packt? Ich probierte es mit einer Grippzange. Nur die Stange das Dämpfers ist einfach zu glatt.

Federbein

Ich probierte es mit Hitze, ...

Hitze

... mit grober Gewalt, wobei ich auch den oberen Teller angeflext habe.

Schraube

Ich wollte da einen Schraubenzieher drin probieren. Alles erfolglos. Nicht mal laut Fluchen nützte etwas. So zerstört, wie die Mutter inzwischen war, hätte der Schlagschrauber sicher etwas gebracht. Aber wie schon geschrieben, ich stand auf dem Schlauch. Aber ich kam auf eine Idee, wie die Grippzange tatsächlich Gripp bekommt. Ich setzte einen Schweißpunkt auf die Stoßdämpferstange.

Federbein

Die Grippzange verkantete sich an der Karosserie und die Mutter ging tatsächlich endlich zur Kapitulation über. Das Federbein ist raus!

Federbein

Der Dämpfer ist eh hin, da liegt auch schon Ersatz bereit, nur den oberen Teller muss ich jetzt suchen, sowas müssen doch Leute, die schon ein paar Mk4 Escort geschlachtet haben, herumfliegen haben. (Nachtrag: Ich habe inzwischen über Facebook einen Teller für kleines Geld gefunden)

Das Radhaus hab ich noch soweit möglich entrostet und Brunoxiert. Ich kann also das nächste Mal endlich alles rauslackieren.

21.02.18

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Verbindung zum Internet - hatten die Autos Anfang der 90er auch schon!

Die letzten Wochen lief der Prolo im kalten Zustand etwas unwillig. Unrunder Leerlauf etc. Aber ich hatte keine Zeit, mich darum zu kümmern, aber er fuhr ja. Ich habe das auf Verschleiß innerhalb des Zündsystems geschoben. Es sind noch die Zündkerzen drin, die eben im Schlachtauto schon drin waren, Zündkabel? Keine Ahnung, wie alt. Ölwechsel wollte ich eh machen, bestellen wir gleich mal die Verschleißteile von der Zündung mal komplett neu. Einmal wechseln und lange Zeit Ruhe und nicht 27 Gebrauchtteile durchtesten, die evtl. auch einen Schlag haben. Also habe ich im Internet ein Verschleißteilpaket bestellt.

Servicepaket

Und was soll ich sagen? Ich habe bestellt, das Zeug war noch nicht da, ich steige in den Prolo und der Motorlauf ist wieder ruhig und rund. Ohne irgendetwas davon eingebaut zu haben.

Woher wusste der Prolo, dass ich Ersatzteile bestellt habe? Der muss sich wohl in mein WLAN gehackt haben und die Bestellhistory mitgelesen haben. Da soll noch einer sagen, ein VW Polo Bj 1990 hat noch kein Internet. Er nutzt es aber nur privat ;-)

20.02.18

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Wer Löcher sucht, findet leider welche...

Gestern kam jemand vorbei, um Teile zu holen, aber es blieb trotzdem etwas Zeit, etwas am Titan zu machen. Der Radkasten auf der Beifahrerseite war wirklich morsch, also machte es natürlich Sinn, auch die andere Seite anzusehen. Da war schon einmal geschweißt und ich hatte viel mit Mike Sanders eingejaucht.

Radkasten

Radkasten

Eigentlich nicht viel Arbeit. Dachte ich, aber es ist eben ein Escort und natürlich fand sich auch hier ein Loch. Diesmal hinten zwischen Träger und A Säulen Verstärkung.

Radkasten

Wirklich eine saublöde Stelle, man kommt bescheiden dran. Half nichts. das marode Blech musste raus. Mit allen möglichem Mitteln. Wie das letztendlich aussieht, ist mir eigentlich egal. Hauptsache fest und rostfrei. So wich ich etwas vom Original ab und verband die Träger direkt ohne Kante.

Radkasten

Hat auch den Vorteil, dass so das später reingeblasene Mike Sanders auch in die A-Säulen Verstärkung kriechen kann.

Auf der anderen Seite bin ich schon weiter - da konnte ich den Radkasten rauslacken.

Radkasten

Das war der letzte Rest von Brantho 3 in 1, den ich in schwarz hatte - ich befürchte, ich muss wieder einkaufen. Gut, dass gestern wer da war und ein paar Teile gekauft hat und etwas in die Schrauberkasse eingezahlt hat...

19.02.18

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Februar Altautotreff in Darmstadt - man kann den Frühling riechen!

Herrlicher Sonnenschein. Es war kalt, aber die Sonne war herrlich. Klar, dass es in der kalten Jahreszeit keine Massenaufläufe auf dem Altautotreff gab, aber es waren doch einige interessante Fahrzeuge da, wie beispielsweise dieser Triumph Vitesse.

Triumph Vintesse

Skurriles kleines Autochen, in dem Fall mit einem eben so skurrilen Hardtop - aber mit 6zylinder unter der Haube.

Triumph Vintesse

Hatte ich schon einmal erwähnt, dass ich nach vorne abklappende Fronten (Flip Front) einerseits unpraktisch, andererseits aber auch irgendwie wahnsinnig cool finde?

Triumph Vintesse

Soweit ich mich erinnere, war auch dieses 1303 Cabrio bisher nicht vor Ort.

VW 1303 Cabrio

Als er anfuhr, hörte man schon, dass da nicht nur 34 PS unter der Haube stecken. Darauf angesprochen, gab der Fahrer zu, dass ca. 100PS unter der Haube schlummern. Klar fragt man, ob auf Typ 1 oder Typ 4 Basis. "Selbstverständlich Typ 1 - das macht das H-Kennzeichen einfacher". Könnte man jetzt drüber diskutieren, aber stimmig ist es auf jeden Fall.

1303 Cabrio

Und dann kommen so Geschichten auf, wie von diesem Kadett C Coupé.

Kadett C

"Da haben wir gemeinsam neue Seitenwände reingebraten, neues Heckblech, neue Schweller etc.". Und wenn man dann nachbohrt, wann das war, wird gegrübelt und schließlich kamen wir auf 1990. Sie scheinen damals gute Arbeit geleistet zu haben, denn rostig sieht der Kadett nach 28 Jahren immer noch nicht aus.

Natürlich waren noch andere Autos da, ein paar Bilder habe ich in die Galerie gestellt.

Waren wieder nette Gespräche dabei, ein kurzweiliger Sonntagnachmittag. Der nächste Altautotreff ist am 18.03.2018.

16.02.18

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Dann braten wir das mal zu

Der Ushermittwoch ist vorbei, ich werde wohl demnächst endlich wieder mehr Zeit zum Schrauben haben und es wird wieder regelmäßiger Berichte im Fusselblog geben. Wo waren wir denn beim Titan stehen geblieben. Ach ja - der Radkasten.

Einfach ein Blech drüberbraten? Na, so einfach war das nicht. Da finden sich Sicken, Rundungen etc. Keine Ahnung, ob es da ein fertiges Reparaturblech gibt. Ich habe das alles aus dem Vollen gedengelt. Das erste Stück hatte zwei Knicke.

Radkasten

Das zweite hatte eine Rundung. Ich habe alles auf Stoß geschweißt und unten gepunktet.

Radkasten

Dann wurde es etwas schwieriger. Das nächste Blech hatte im Original eine Sicke, die nach unten offen war, damit Kondenswasser abfließen kann. Doof, das dicht zu machen. im Träger könnte sich Wasser sammeln und das Rosten beschleunigen. Also musste ich etwas dengeln. Ich habe das auf der Abkantbank gemacht. Zunächst an einem großzügig zugeschnittenem Blech.

Sicke

Danach habe ich das anhand von Pappschablonen zurechtgeflext. Ich verwende als Pappschablone übrigens immer Verpackungen von Tiefkühlpizza etc. Kostet nix und hat die richtige Papierstärke. Nach dem Zuschneiden kam das Blech an seinen Platz, genau wie das gerade Anschlussblech davor. Der Radkasten ist wieder dicht!

Radkasten

Den Rest des Radkastens habe ich soweit möglich mechanisch entrostet. Danach bekam das alles einen dicken Anstrich mit Brunox. Nach dem Trocknen kann ich das rauslackieren. Ich werde wohl vor dem Montieren des Plastikschutzes alles noch dick mit Mike Sanders zujauchen. Ich will so lange wie möglich verhindern, dass da wieder Schweißarbeiten anfallen.

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