Fusselblog - KLEs Schrauberblog

 
Im Fusselblog schreibe ich über den Aufbau meiner Autos im Fusseltuning Stil. Zudem berichte ich über Veranstaltungen, Trends, etc. rund um Oldtimer, Youngtimer und Tuning.

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03.10.17

Permalink 17:42:00, von KLE E-Mail

Klassischer Denkfehler

Also ab und an bin ich echt ein Rind. Und ich sollte die Kommentare in meinem eigenen Blog aufmerksamer lesen. Ernsthaft. Wie kann man so doof sein? Ich ärgere mich ernsthaft über mich selbst.

Ich hatte ja gemeint, mit dem Getriebe könnte etwas nicht stimmen. Und so stand ich vor der Entscheidung: Erst alles zusammenbauen und dann das Getriebeproblem angehen, oder jetzt, wo es noch relativ einfach wäre, das wieder auszubauen. Ich entschied mich für letzteres. Gestern habe ich mir einen Brückentag gegönnt und habe einmal ausnahmsweise tagsüber geschafft. Ich will endlich fertig werden. Antriebswellen ab, Getriebestütze ab etc. - und schon hing der Motor samt Getriebe am Haken.

Motorwechsel

Auseinanderreißen geht immer schneller, als das Zusammenbauen.

Dann checken wir mal das Getriebe. Drehen an den Antriebswellenflanschen, der andere Flansch dreht sich entgegengesetzt - muss so sein. Immer im Vergleich mit einem anderen Getriebe - alles identisch. Kein Kraftschluss. Aber Moment! Wenn beide Räder in die selbe Richtung drehen, dann klappt’s. Oder wenn man eine Seite blockiert. Also nach dem Abnehmen das Getriebe mal mit 2 Schrauben wieder an den Motor, eine Seite mit einem Flacheisen blockiert und probiert.

Wieso hat mir das niemand vorher gesagt? Es hat mir wer vorher gesagt. Ums genauer zu sagen "TPunkt" in den Kommentaren zum letzten Bericht. So ein Scheiß! Die Arbeit hätte ich mir definitiv sparen können! Ein klassischer Denkfehler, das war von Anfang an in Ordnung.

Gut. Nutzen wir, dass Motor und Getriebe draußen sind. Etwas hatte ich vergessen, als ich das zusammengebaut habe: Die Polo Getriebe neigen zum Ölpinkeln an der Schaltwelle. Und meines natürlich auch. Eingebaut war ein Tropfen Getriebeöl an der Schaltwelle zu sehen und wir wissen alle: Wenn es schon im Stand tropft, ...

Eigentlich kein großer Akt. Simmerring rauspopeln...

Simmering Schaltwelle

...und mit Hilfe einer Langnuss einen neuen Simmerring reingetrieben.

Simmering Schaltwelle

Sollte dicht sein.

Weiter im Programm. Motor und Getriebe wieder fest verbinden, Anbauteile dran. Natürlich mit neuen Dichtungen. Den Abgaskrümmer habe ich vom alten Motor genommen. Beim Abbau des Hitzeblechs am neuen Motor, das leider ab muss, um an die Schrauben zu kommen, waren alle drei Schrauben abgerissen. Würde bedeuten 3x Schrauben ausbohren, Gewinde schneiden. Oder eben probieren, ob beim anderen Krümmer die Schrauben auch abreißen. Der hatte Stehbolzen drin, alle drei Muttern gingen auf. Jackpot!

Als alles zusammen war, konnte ich es wieder in den Motorraum heben.

AAV Motor VW Polo 86C

Es folgte das leidige Anschließen. An die ganzen Schläuche kommt man nicht immer super dran. Man wünscht sich schlichtweg kleinere Hände.

Das Öl habe ich vorsichtshalber auch einmal gewechselt samt Filter.

Dass ich den anderen Krümmer genommen hatte, ärgerte mich noch ein wenig. Denn ein Stehbolzen fehlte. Brückentag. Läden haben offen. Also zum Teilefuzzi, der einzige am Ort, der gegen 17:30 Uhr noch offen hatte. Stehbolzen geholt und festgestellt, falsches Gewinde. Zurück, wollte sie umtauschen, aber er hatte keine andere. Dabei ist das alles andere, als ein seltenes Gewinde. Stinknormales M8. Da ich nix anderes hatte, habe ich eben eine lange M8 Schraube geköpft und eingeschraubt.

Anlassen. Der Anlasser drehte sehr unwillig, die Batterie war inzwischen leergeorgelt. Ich habe zwei Reservebatterien an Dauerladegeräten in der Werkstatthölle. Den Strom hätte ich mir sparen können, beide haben es schlichtweg hinter sich. Die hatten nicht genug Strom. Ich meinte aber keinen Zündfunken zu haben. Der Verteiler? Ist beim Polo ja oft der Schuldige. Verteiler gewechselt und die Batterie aus dem Pirat ausgebaut. So schnell war die alte Batterie noch nicht geladen. Ein wenig groß würde ich sagen ;-)

Batterie

Aber zum Testen egal. Nunja. er springt irgendwie an. Aber das war´s leider auch.

Ich habe noch mal probiert, den Verteiler zu verdrehen in beide Richtungen - kein Erfolg. Die Karre will mich ärgern. Sicherlich irgendeine Kleinigkeit, aber die lässt sich gerade mächtig feiern...

30.09.17

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Er entwickelt sich immer mehr zur Dramaqueen

Mal schnell den Motor wechseln. Ja, ja...

Gestern kam Lars, von dem ich den Schlachter gekauft hatte und der den Kopf geplant hat, zu mir in die Werkstatthölle, den geplanten Kopf im Gepäck.

Zylinderkopf

Er war noch nicht komplett zusammengebaut, wir hatten noch einiges zu tun. Zunächst stand das Reinigen auf dem Plan. Das waren keine Späne vom Planen, das war Aluminiumstaub. Also schön alles ausblasen. Die Ventile steckten noch lose im Zylinderkopf, noch einmal raus mit den Dingern. Die Ventilschaftdichtungen waren noch nicht gewechselt. Die alten wehrten sich mächtig, aber gaben letztendlich drauf. Die Dichtungen aus meinem Komplettsatz für irgendeinen Audi passten glücklicherweise. Lars hat sie mit einer Langnuss reingehämmert.

Ventilschaftdichtungen

Ventilschaftdichtungen

Dann mussten die Ventilfedern wieder rein. Was eine Fummelei, die Schalen da einzusetzen. Gut, dass Lars seinen Ventilspanner dabei hatte, ich habe so etwas nicht.

Ventile einbauen

Ich hatte derweilen aus zwei alten Schrauben Montierhilfen gebaut. Also Kopf ab- und einschneiden, um sie mit einem Schraubendreher drehen zu können.

Montagehilfen

Die Hydrostössel gereinigt und in den Kopf eingesetzt. Die Dichtfläche noch einmal gereinigt, Dichtung aufgelegt, die zwei Bolzen rein und dann den Zylinderkopf übergestülpt. Neue Dehnschrauben und dann in vorgegebener Reihenfolge angezogen, erst 50 Nm, zweiter Durchgang mit 60 Nm und dann zwei Durchgänge mit jeweils 90°. Der Kopf ist fest.

Zylinderkopf

Dann kam der Schock. Lars wollte den Motor drehen, um auf genau OT zu komme am Rad, Gang war eingelegt. Aber der Motor bewegt sich Null. Das kann nicht sein! Der Motor muss sich drehen, wenn man am Rad dreht und ein Gang eingelegt ist. Wir haben herumexperimentiert und kamen zu dem Schluss: Da ist etwas faul. Oberfaul. Entweder ist das Getriebe hin, die Verzahnung vom Getriebe zu klein für die Kupplung, oder ich habe einen Montagefehler begangen. Und was das bedeutet, gefällt mir gar nicht: Das Getriebe muss wieder raus!

Da die ganzen Anbauteile noch nicht wieder montiert sind, ist an dem Motor fast gar nichts mehr angeschlossen - es wird also einfacher sein, das Getriebe mit dem Motor rauszuheben. Frustrierend. Die Motivation tendierte gen null. Eigentlich wollte ich eine lange Schicht einlegen und den Motor noch hören, aber das hatte sich jetzt erst einmal erledigt.

Schaut ihn noch einmal an in seinem Motorraum - beim nächsten Einsatz fliegt er (hoffentlich das letzte Mal) wieder raus.

AAV Motor Polo 86C

Schlagworte: 86c, aav, polo, vw

29.09.17

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Streber!

Das Fahrwerk vom Prolo ist relativ hart. Das geht natürlich auf die Karosserie. Da ist eine Domstrebe eine gute Idee. Und so teuer ist die gar nicht. Da habe ich schon mehr Geld für größeren Blödsinn ausgegeben. Der Zylinderkopf ist noch nicht wieder da, also dachte ich mir: Bauste "mal schnell" die Domstrebe ein. Wir wissen: "Mal schnell" gibt es nicht.

Erstes Problem: So einfach passt die gar nicht rein. Da ist der Zusatzbehälter vom Kühler im Weg. Doof.

Domstrebe

Also musste der raus. Ohne ihn ginge die Montage.

Domstrebe

Wie schaffe ich den aus dem Weg? Nach unten versetzen? Finde ich kontraproduktiv, denn der Zusatzbehälter sollte am obersten Punkt sein, sonst wird es mit dem Entlüften des Systems schwierig. Also nach vorne verlegen. Der Behälter ist unten eingehängt und oben verschraubt. Also erst einmal unten eine Strebe, die das auffängt. wenn ich das nur oben verschraubt hätte, könnte er kippen. Ich wollte massives Material. Ich hatte noch einen Rest Alu Riffelblech. Dass es geriffelt ist, war egal, wichtig war: Schön massives Material. Zurechtgeschnitten und auf dem Schraubstock mit dem Hammer zurechtgedroschen. Hat sich nicht schlecht gewehrt, aber das ist gut so, es soll sich ja nicht selber verbiegen. In die Haltelasche eingesteckt: Das sollte halten.

Halterung Zusatzbehälter

Aus dem Selben Material habe ich einen Abstandshalter für oben gebastelt. So komme ich 5cm weiter nach vorne.

Halterung Zusatzbehälter

Unten hakt der Halter in die Strebe ein. Das sollte halten.

Halterung Zusatzbehälter

Und Erfolg: Die Strebe geht an dem Behälter vorbei.

Halterung Zusatzbehälter

Dann habe ich versucht die Strebe zu verschrauben. Was ein Fick! Die erste Schraube ging relativ easy, aber der Rest? Keine Chance! Ich habe mir sogar Spezialwerkzeug gebaut: Eine alter Motorhaubenhalter, angeschliffen, dass eine 1/4 Zoll Nuss draufpasst und gebogen auf dem Schraubstock. Hätte klappen können.

Spezialwerkzeug

Die Schraube habe ich damit zum Loch gebracht, aber nicht ums Verrecke durchs Loch geschoben bekommen. Hilft nichts: Die Federbeine müssen raus!

Dazu reichte aber die Zeit nicht mehr. Deshalb habe ich wenigstens noch ein anderes Problem gelöst. Da der Zusatzbehälter jetzt nach vorne verlegt war, passte der Scheibenwaschwasserbehälter nicht mehr. Dafür hatte ich aber auch schon eine Lösung: Ich hatte glücklicherweise den Behälter vom Schlachter mitgenommen. Derr sitzt an einer anderen Stelle und hat auch zusätzlich noch 0,8l mehr Inhalt.

Wischwasserbehälter

Klar, dass ich dafür wieder längere Schläuche brauchte, weil die Pumpe weiter vorne sitzt. Glücklicherweise hatte ich etwas im Fundus. Den muss ich demnächst mal wieder auffüllen, was Schläuche, auch Benzinschläuche angeht, da habe ich doch einiges bei dem Umbau verschossen...

28.09.17

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Manchmal fällt der Groschen pfennigweise

Eigentlich war der Plan gestern so: Ich warte, bis ich die Nachricht bekomme, dass Lars, der den Zylinderkopf vom Prolo plant, auf dem Heimweg ist, fahre dann zu ihm, hole den Kopf und dann weiter zur Werkstatt. Nachmittags kamen die ersten Bilder per WhatsApp.

Zylinderkopf Planen

Zylinderkopf Planen

Die Löcher sind relativ tief, wie sich herausstellte.

Zylinderkopf Planen

Nicht vom Bild täuschen lassen, das war nach dem groben Abtragen, die Oberfläche wird ohne Riefen.

Irgendwann nach 18 Uhr stellte er mich vor die Alternative: Entweder den Kopf so nehmen, oder noch einen Tag warten, denn wenn er weiter planen will, müssen die Ventile raus. Das schafft er an dem Tag nicht mehr. Die Dichtungen für die Anbauteile sind eh noch nicht da - da fiel die Entscheidung leicht. Ich warte noch einen Tag.

Dann der Moment, an dem man das Überlegen anfängt. Hallo? Ventile kommen raus? Das ist die Gelegenheit! Dann machen wir doch gleich die Ventilschaftdichtungen neu. Nur woher jetzt auf die Schnelle Ventilschaftdichtungen herbekommen. Da ist diese Werkstattkette mit den drei Buchstaben. Die haben neben Reifen auch Teile und bis 19 Uhr offen. Schnell ins Auto und ab dorthin, auch wenn meine Hoffnungen nicht sehr groß waren. Und natürlich hatten sie keine. Hätte man telefonisch klären können, wenn da nicht die bundesweite Hotline wäre...

Polofahrer gefragt, niemand hatte eine Reserve. Gegoogelt: Oh! Die sind bei sehr vielen VW, Audi, Seat, ... identisch. Also im größeren Schrauberradius gefragt. Nix.

Ich hatte es eigentlich schon aufgegeben, dann kam mir in den Sinn: Mann KLE, bist Du doof. Ich hatte doch so einen Komplettdichtsatz geschenkt bekommen von einem Audi, von dem ich erhoffte wenigstens ein paar Dichtungen evtl. nutzen zu können. Den sollte ich doch eigentlich noch haben... Die Ungewissheit nervte mich, als fuhr ich zu später Stunde noch einmal in die Werkstatthölle. Bingo!

Dichtungssatz

Hätte ich auch früher draufkommen können. Die Dichtungen sollten passen.

Gut, in der Werkstatthölle, die Strecke soll sich lohnen. irgendeine Kleinigkeit muss ich noch machen. Der Lack vom Lenkrad sollte richtig durchgetrocknet sein, dass ich mit den Schrauben nichts mehr beschädige. Richtig gedacht. Das Ganze zusammengebaut und in die Karre geschraubt.

Raid 13

Ja, passt harmonischer von der Größe.

Den Lars zu fortgeschrittener Stunde noch einmal rausscheuchen? Nein, das wollte ich nicht. Deshalb hab ich die Dichtungen ihm einfach unter den Scheibenwischer geklemmt.

Scheibenwischerpost

Er parkt ein wenig außerhalb in einem Carport. Da kommt das sicher nicht weg und unterm Scheibenwischer entdeckt er es auch gleich, wenn er morgens zur Arbeit fährt...

Neue Dichtungen wären mir lieber gewesen, Dichtungen unterliegen ja auch einer Materialalterung. Aber die waren immerhin eingeschweißt und dunkel gelagert. Besser als die schon 150.000km gelaufene Dichtungen werden sie auf alle Fälle sein.

27.09.17

Permalink 09:07:00, von KLE E-Mail

Das jetzt nicht auch noch!

Gestern war Weihnachten. Gleich mehrere Pakete kamen an.

Lieferung

Das wichtigste war natürlich die Zylinderkopfdichtung etc. Ich kann weitermachen am Motor. Was aber auch kam, waren 2 32we RAID 13 Lenkräder zum Schnapperpreis, eines mit der passenden Nabe für den Prolo. Mir ist das derzeit verbaute Lenkrad für den Wagen zu groß. Als se ankamen ärgerte ich mich erst einmal, bei der wichtigen Nabe fehlte der Schleifring bzw. die Metallauflage davon.

Schleifring

Aber der Schleifring passte glücklicherweise von einer anderen Nabe.

Schleifring

Aber das nur ein Nebenschauplatz. Das Wichtigste ist ja, dass der Bock wieder fährt. Und die Kopfdichtung musste ja neu. Also musste der Kopf runter. Also Wasser ablassen, Schläuche, Leitungen ab, Gaszug, Hosenrohr, Zahnriemen, Nockenwellenrad.... Und dann die Kopfschrauben in umgekehrter Reihenfolge der Anzugsreihenfolge gelöst. Natürlich hatte ich einen Schlauch vergessen, der war dann auch irgendwann weg und mit ihm der Zylinderkopf.

Motor

Naja, sauber machen, neue Dichtung, neue Schrauben und wieder zusammenbauen. Dachte ich. Jaaaaa, man kann den Kopf auch planen, aber bisher ging es bei mir immer ohne. Beim Saubermachen des Zylinderkopfes dann ein herber Rückschlag. Derber Lochfraß im Aluminium.

Lochfraß

Eigentlich recht offensichtlich. Genau da ist das Wasser in den Zylinder gekommen. Und wenn ich jetzt den Kopf so montiert, dann wird das nicht dicht.

Was macht man dann so als erstes? Eigentlich logisch. Man postet es auf Instagram und jammert in WhatsApp Gruppen. Man ist ja schließlich ein sehr virtueller Mensch. Und man telefoniert mit Freunden. Bei einem kann ich einen kostenlosen Motor holen, der steht aber Minimum seit 8 Jahren, immerhin in einer trockenen Halle. Alle anderen sagen: Kopf planen.

Ich musste mich erst einmal ablenken. Ich habe das mies lackierte Raid 13 abgeschliffen, grundiert, orange lackiert und Glitterklarlack drüber.

Raid 13

Hübsch. Bringt mich aber nicht weiter mit dem Motor. Aber ich hatte Zeit zum Überlegen. Die Erkenntnis reifte: Ich nehme den Kopf mit zu einem Motoreninstandsetzer. Der soll mir sagen, ob das Planen in dem Umfang, wie ich es brauche, überhaupt geht. Das ist ein Heron Kopf. Bedeutet, die Fläche des Zylinderkopfs ist vollkommen plan.

So, wie der Kopf jetzt ist, kann ich ihn nicht weiterverwenden, also kann ich auch die Anbauteile abschrauben. Entweder muss ich das fürs Planen, fliegt das Ding in die Tonne, rette ich eh die Anbauanteile. Also weg mit dem Rotz. Währenddessen kam eine WhatsApp von Lars, von dem ich den Schlachter habe mit der Frage nach dem Stand der Dinge. Er hatte in einer der WhatsApp Gruppen mitgelesen und bot an, den Kopf kostenlos zu planen.

Geile Option, ich rief ihn an, ob ich noch vorbei kommen könne, den Kopf abgeben. Ich durfte. Also ab in den Kofferraum mit dem Kopf.

Zylinderkopf

Wenn ich Glück habe, kann ich ihn schon heute holen. Die Dichtungen für die Anbauteile habe ich gestern Nacht noch bestellt. Die werden heute natürlich noch nicht kommen.

Hoffen wir, dass mit geplantem Kopf der Motor endlich verlässlich läuft. Sonst kommt Plan B, der geschenkte Motor. Wobei ich den wahrscheinlich eh irgendwann hole. Haben ist besser als brauchen.

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