Der Jägerkübel

Der Jägerkübel ist der Bock, an dem ich schon am längsten rumschraube und der durch viele Evolutionsstufen gegangen ist. Wir nutzen ihn auf Käfertreffen als Treffensau um über den Platz zu cruisen. Im Heck schlägt ein 90PS Passatherz und auch der Rest ist alles andere als dezent...

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30.07.09

Permalink 00:07:45, von KLE E-Mail

Doppeljägerkarrenschraubabend Part 1: Brilliance Control

Ich bin mit dem Jägerkübel in die Werkstatthölle gefahren, um Kleinigkeiten zu erledigen für die Fahrt nach Spa. Lief super der Wagen, bis ich im Ort meiner Werkstatthölle kam, an der Ampel ging er aus. Hä? Kein Sprit mehr? Seitlich rangefahren, ne Sprit is drin. Also zusammen mit Tony den Fehler gesucht. Nach etwas suchen haben wir den Fehler gefunden: Das Leerlaufabschaltventil bekam keinen Saft. Zuerst hatten wir das Relais, das das ansteuert, in Verdacht. Wars aber nicht - es war viel lapidarer: Die Sicherung zum Relais war durch. Neue Sicherung und ZACK gabs wieder nen Leerlauf. Dann gabs für vorne neue Boxen. Hab ich in Mannheim auf dem Käfertreffen gekauft - 4 Aufbauboxen für den Mörderbetrag von 5 Euro insgesamt. Das "schrägere" Paar habe ich eingebaut. Mit Brilliance Control &amp;#58;&amp;#46; Das is Oldschool Baby! Habe ich vorne in den Fußraum links und recht gesetzt. Nich wirklich wichtig, aber ich hab auch noch den Riegel an der Heckklappe lackiert - das glänzte viel zu sehr für den Kübel. Also erst ne helle Grundierung aus der Dose... ...und dann orange drübergepinselt. Ich hab vorsichtshalber noch ne Sicherung für das Leerlaufabschaltventil eingepackt - man weiß ja nie...

16.07.09

Permalink 11:31:57, von KLE E-Mail

... und ein wenig Rumänien Tuning is auch dabei.

Am Wochenende geht es auf das Käfertreffen in Mannheim, einem Treffen, das es schon seit 1983(!) gibt. Klar bereitet man da sein Auto nochmal vorher vor. Die Scheibenwischer wurden immer schlechter, tendierten schon fast zur Nullfunktion. Ersatz für die speziellen Wischerblätter ist teuer und ich befürchte, fast alles, was man noch bekommt ist NOS, also überlagert. Zeit, sich was eigenes auszudenken. Also hab ich für kleines Geld bei eBay Scheibenwischerarme vom Trabi geschossen. Oben ein Trabi Scheibenwischerarm, unten einer vom Kübel. Die kompletten Arme kompatibel zu machen, war auf den ersten Blick nicht drin. Der Kübel hat einen Motor am Windschutzscheibenrahmen, der den Fahrerwischer antreibt und mit einer Stange auf Kugelgelenken wird der Beifahrerwischer mitgezogen. Eine "normale" Mechanik fällt wegen dem umlegbaren Winschutzscheibenrahmens aus. Gar nicht lange überlegt und die Wischeraufnahme vom Trabiwischer abgeflext und an den Kübelarm drangebraten und verschliffen. Ja, ich weiß - Federstahl, verliert seine Spannung. Hilft mir aber nicht weiter in dem Fall, ich brauch freie Scheiben bei Regen. Die mitgelieferten Scheibenwischer waren am Ende. Das Material scheint aber Edelstahl zu sein - gut gemacht VEB Sachsenring! Und das System gleicht westeuropäischer Produktion - wobei die Wischer, die ich im Restpostenmarkt für teuere 1,98 Euro gekauft habe (die im 1 Euro Shop haben ein anderes Spangensystem, das sich nicht einkürzen läßt), sicherlich nicht in Europa produziert sind ;-) Billigwischer und Trabiwischer zerlegt, neuen Gummi eingekürzt samt Spangen und in den Trabiwischer reingesetzt. Von links nach rechts: Kompletter neuer Wischermix / Wischer mit verwittertem DDR Gummi / Gummispender Billigwischer. Wischerarme mit der Sprühdose grundiert und lackiert und alles wieder montiert. "Normale" Wischer am Kübel - sehr schön. Da sie auch etwas höher bauen, liegen sie straffer an - der nächste Regen kann kommen, auch wenn ich gerne drauf verzichte. Es soll übrigens auch irgendwelche Heckscheibenwischer geben in der passenden Größe, dann könnte man diese Lösung auch mit Golf oder Passat Wischerarmenden umsetzen. Weiter mit dem Radio. Da war die Verkabelung teilweise abgegangen bei der Montageaktion neulich. Ich hab das dann mal gewissenhaft alles neu sortiert. Jetzt is wieder Lala da, aber es klingt beschissen. Die Boxen sind fast alle durch. Ich muß mir was überlegen. Muß in nem Kübel kein High End Konzertsaal sein, schon alleine, weil der Kübel alles andere als einbruchssicher ist, aber n bissi nach was klingen sollte es schon und nicht wie ein Volksempfänger mit ner Wolldecke im Mund. Beim letzten Treffen hat Monsterbacke versehentlich einen Zigarettenanzünder getötet, weil kein Flaschenöffner an Board ist. Wir Grafiker nennen sowas einen Gestaltungsanlaß. Ein Flaschenöffner am Innenspiegel. Ach neee. Andere Idee: außen an den Türen. Und so bekam der Beifahrer seinen Öffner. Ich gebe zu: Die Idee ist geklaut. Die Öffner sind auch am Granada von Motoraver-Helge. Wer kennt nicht einen DER Dialoge deutscher Filmkunst:
[video:youtube:UqB17b8Wke4]
Frei nach diesem Motto bekam auch die Fahrertür seinen Öffner. Der Jägerkübel steht ja außerhalb seiner Einsatzzeiten in einer Tiefgarage - gut, die ist abgeschlossen, aber es kommen immer noch genug fremde in die Garage, die da ungestört an die Autos rankönnen. Bisher sind mir nur einmal Ventilkappen geklaut worden, aber irgendwie is mir die unverschlossene Motorklappe ein Dorn im Auge. Dieses Problem habe ich auf die rumänische Art gelöst: Klar, mit Werkzeug kommt man trotzdem in den Motorraum - einfach Haube oben abschrauben, aber um Scherzbolde abzuhalten, mal die Zündreihenfolge umzustecken, reichts. Glänzt natürlich viel zu sehr, muß ich bei Gelegenheit mal orange beipinseln...

26.06.09

Permalink 01:26:44, von KLE E-Mail

Tröööööööööööööööööööööööt!

So, Faxen dicke mit der Hupe. Ich will, daß man mich hört. Also hab ich nen Taster bei Conrad Electronic geholt, der 10A abkann und hab den im Armaturenbrett versenkt und verkabelt. Hup ich eben da, wenn das an der Lenksäule irgendwie endgültig vermurkst is. Is der schwarze Knopp - orange gabs in der Dimension leider nicht ;-) An den Kabeln lag jetzt der richtige Saft an - aber wenn ich da jetzt schonmal dran war - die Hupe wirkte erbärmlich. Blick in die nächste Ecke, da lag noch die Doppelfanfare vom jüngst geschlachteten 32B Fünfzylinders. Also schrauben wir doch die rein. Is jetzt nicht der Ausbruch der Errrotik, aber klingt ganz passabel. Und kostete nix. Und weil ich grad am Armaturenbrett geschraubt hab, hab ich mich noch um was anderes gekümmert, was mich einfach genervt hat. Das Radio. Ich habe ja das wahnsinnig geile Motorola Entertainment Center - nur das Radio war garnicht festgeschraubt, sondern wackelte einfach so im Armaturenbrett rum. Eigentlich auch schon stylisch ;-) Ich hab jetzt zwei Edelstahlstreben reingeschraubt/genietet, um ne vernünftige Auflagefläche zu haben und da das Radio verschraubt. Das Tape war schon verschraubt - hab mich an dem orientiert. War wohl nicht ganz grad - jetzt trifft das für beide Geräte zu. Aber wichtig is, daß man das nicht einfach so rausnehmen kann. War zwar spottebillig, was aber nicht bedeutet, daß das nix wert ist. Das Teil is extrem selten, hab das noch nirgends anderswo gesehen. Leider müssen wohl ein, zwei Kabel abgegangen sein bei der Aktion - es klingt jetzt noch beschissener. Muß ich nochmal ran. Hifi muß ich eh nochmal überdenken. Musik is schon wichtig in der Karre. Jetzt is der Kübel erstmal wieder in die Tiefgarage gewandert. Wichtig ist, daß die (Fahr-)Technik jetzt wieder funzt. Und was muß ich in der Tiefgarage entdecken? Da steht neuerdings ein zweiter Kübel - ich fahr ein Allerweltsauto ;-) Sieht vom Zustand garnichmal so schlecht aus. Natürlich viel zu original &amp;#58;&amp;#46; Heim gings mit dem 32BQP. Irgendwie fühlt das sich im ersten Moment an, wie ne Schlaftablette - ich bin zu viele Tage hintereinander rumgekübelt...

25.06.09

Permalink 01:05:43, von KLE E-Mail

Das Wunder der zwei Muttern...

Gut, weiter mit dem Problem mit der Kupplung. Nach Tipps in den Kommentaren vom letzten Beitrag und einem Thread im Bugnet machte ich mich dran, den Durchhang des Kupplungszuges zu ändern. Unterlegscheiben? Da wären massig draufgegangen - ich dachte mir, ich probiers mal mit Muttern. Und damit ich den Zug nicht komplett abschrauben mußte, hab ich sie geschlitzt. Erste Messungen mit dem Meßschieber (ein Werkzeug, das der Teufel gemacht hat &amp;#58;&amp;#46; ) ergaben, daß ich eine etwas dünner machen müßte, deshalb ist auf dem Bild eine abgeschliffen. Im Praxistest brauchte ich aber doch 2 volle Muttern. Eingefädelt und Zug neu eingestellt. Der Draht kommt noch immer nicht 100% mittig raus, schleift aber nicht mehr an der Kante. Rad wieder dran (die Arbeit macht man vom Radkasten aus) und Probefahrt. Und das Rupfen der Kupplung ist fast komplett weg. Also nochmal den Tipp von Monsterbacke umgesetzt. Handbremse im Stand festgeknallt, Motor hochgejagt und Kupplung langsam kommen lassen, bis der Motor abstirbt. Erneuter Test: Ruckeln komplett weg.
Jahahaha - jetzt macht Kübelfahrn RICHTIG Spaß!
An der Ampel einfach aufs Gas treten und er beschleunigt sauber raus. So kann man mit 90 Pferden schön spielen. Es stellte sich ein gewisses Grinsen in den Gesichtszügen ein. Vergleicht das nicht mit 90PS in einem normalen Auto. Obenrum wirds etwas unspanndender, aber die ersten drei Gänge rocken. Das minimalistische Auto um einen herum ohne Dach tut sein Übriges. Meine subjektive Wahrnehmung leidet aber natürlich auch dadurch, daß ich seit 3,5 Jahren im Alltag mit 54 Dieselpferden unterwegs bin. Sagen wir, es ist akzeptabel &amp;#58;&amp;#46; Erfolgserlebnis, dann machen wir mal weiter, die Glücksträne könnte ja anhalten. Irgendwie funktionierte die Hupe nie wirklich im Kübel. Zeit das mal abzustellen. Dachte ich. Elektrik erscheint mir immer logisch und letztendlich stehe ich dann doch wie der Ochs vorm Berg. Aber so ne Hupe - das kann doch nicht so schwer sein. Isses anscheinend doch. Ich verfolgte die Kabel, die an die Hupe gehen (und abgezogen sind). Hupe wird über Masse geschaltet - wo läuft das Massekabel hin? Armaturenbrett raus. Festgestellt: Das Massekabel geht an die Lenksäule mit Schleifkontakt. Äh ja, die hat bei mir aber Dauermasse. Hä? Vielleicht is irgendwo das Kabel für den Hupnopf blank. Neues Kabel. Immer noch Masse. Entweder denk ich verkehrt, oder das kann nicht sein. Wenn ich die Hupe dranklemme an die Kabel hupt sie - dauerhaft. Um mir sicher zu sein, ob ich auf dem Holzweg, wollte ich wieder das Bugnet bemühen. Zu was hat man Internet in der Werkstatt? Und was is - die Seite is down. Dann wenn man sie braucht... An der Stelle hab ich für den Abend aufgegeben. Wenigstens hat die Heimfahrt entschädigt. Hatte ich schon erwähnt, daß das jetzt mit der Kupplung Spaß macht?

24.06.09

Permalink 01:16:21, von KLE E-Mail

Rießenaufriß für wenig Effekt...

In Budel hat mich der Kübel ziemlich genervt. Er ist glücklicherweise mal nicht liegen geblieben, aber trotzdem: Optimal wars nicht. Das Anfahren war das Problem. Im ersten und sogar im zweiten Gang ruckelte er extrem, wenn man nicht mit EXTREM schleifender Kupplung angefahren ist. Is doof. Der Motor geht eigentlich ganz gut, aber an der Ampel kommt man nicht weg. Ich war ratlos, woher das kommt, Monsterbacke meinte vorderes Getriebelager. Also gut, ein neues gekauft, zu was gibts auf Treffen Teilemärkte. Der Einbau war nicht einfach, so ohne Hebebühne und Helfer hatten irgendwie auch grad keine Zeit. Also alleine auf dem Werkstattboden. So sah das alte Lager aus - keine Beschädigung zu sehen, aber das hat ja noch wenig zu sagen, vielleicht ist der Gummi irgendwo gerissen. Um nicht alles rausreißen zu müssen, mußten Motor und Getriebe ein paar cm nach hinten. Einfacher gesagt, als getan. Also Getriebehalterungen alle weggeschraubt und mit dem Stemmeisen nach hinten gedrückt. Wenn das mal so einfach war. Erstes Problem: Der Motor stieß am Heckblech an. Gut, daß ich das schraubbar gemacht habe am Jägerkübel. Irgendwo hings trotzdem, also beide Federschwerter ab. Äh Moment, ich war jetzt schon fast am Ziel, da fiel mir was anderes auf - Scheiße, der Kupplungszug war garnicht in der Führung. Erstmal das Lager. Ziehen, Stemmeisen, alles Sinnlos. Erst, als ich einen zweiten Rangierwagenheber eingesetzt habe, gings - einen unter dem Getriebe, einen unter dem Motor. Heisa! Das alte Lager is raus! Äh ja - keine Beschädigung zu sehen. Dreck. Das war wohl nicht das Problem, oder? Jetzt isses raus, ein neues da, also kommt das auch rein. Aber erstmal reinbringen. Wieder kämpfen. Bis das so aussah, verging wieder ein Moment. Dann das Gulasch wieder nach vorne schieben und endlich Ziel erreicht: Das neue Lager sitzt. Alles wieder zusammenbauen. Kein Problem, aber dauert natürlich. Soll ja auch alles halten, also lieber 2x überprüfen und nachziehen. Kupplungszug lösen, einfädeln und neu einstellen. Weil ich grad drüber war, habe ich auch noch die "neue" Schloßfalle eingebaut, die ich in Budel gekauft hatte. Nieten aufgebohrt, Zug abgeschraubt, Zug ans neues Schloß dran und wieder reingenietet. Was hats gebracht? Nun, stellen wir erst einmal positiv fest: Die Haube blieb zu. Das Problem scheint gelöst. Aber sonst: Er ruckelt weiterhin beim Anfahren. Nicht mehr so extrem, aber er ruckelt. Die Besserung könnte auch daran liegen, daß die Kupplung noch nicht optimal eingestellt ist - sie rutscht ab und an etwas durch. Und da es eine neue Kupplung war, wird das wohl an der Einstellung liegen und nicht an der Abnutzung der Kupplung. Es ist zum Kotzen. Die Fehlersuche geht weiter...

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