Der Faltdach-Buckelvolvo von KLE

 
Der Buckel wird nich gefusselt, oder nur bedingt ;-) Das einzige Auto in der Sammlung, das auch etwas wert ist...

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29.07.07

Permalink 13:23:04, von KLE E-Mail

Spülmaschinenmotor

Der Motor vom Buckel wurde zu heiß. Das ist jetzt kein Problem, das plötzlich aufgetaucht ist, ich habe das schon seitdem ich den Motor drin habe. Der Motor ist ein B20, also ein Volvomotor mit 2,0l Hubraum. Original ist ein B18 gewesen, also mit 0.2l Hubraum weniger. Die Umrüstung ist aber üblich. In den 80ern wurden als Austauschmotoren in Volvowerkstätten B20 Motoren in B18 Autos gebaut, weil es keine B18 Austauschmotoren mehr gab. Den Motor haben wir in meiner Garage zusammengebaut. Er war bereits neu gelagert, wir mußten aber die Kolbenringe erneuern. Monsterbacke half mir damals - bzw. ich war bei der Geschichte eher nur der Handlanger, ich gebs zu. Da steckt Geld im Motor. Der Buckel ist eben kein Fusselprojekt. Neue Kolbenringe, neue Nockenwelle (K), neue Ölpumpe, Kurbelwellendichtung auf Simmerringe umgerüstet, neue Kupplung, ... Soll ja halten, beim Kübel würde z.B. ich nie so einen Aufwand fahren. Bei dem sind Motoren Wegwerfartikel, die man an jeder Ecke bekommt. Vor dem Einbau des Motors habe ich den Motorraum rausgestrichen, da da die Farbe abgeblättert war. Der Motor bekam auch einen Ölkühler, einen neuen Anstrich, etc. Sieht für mich eigentlich viel zu professionell aus ;-) Das war 2000/2001. Und seitdem hat dieser Motor keinen vernünftigen Temperaturhaushalt. Kann doch eigentlich nicht sein. Da gibt man ma Geld aus... Damals machte ich mich dran, das in den Griff zu bekommen: Tropenkühler mit mehr Volumen nachgerüstet, Thermostat gleich mehrmals gewechselt, mehrere Entlüftungsversuche, ... Hat alles nichts gebracht. Ich fahre immer mit eingeschaltener Heizung, das hat bisher immer das Schlimmste verhindert, macht aber keinen Spaß. Wir kamen schließlich auf die Lösung, daß da ein Rohr, das das Wasser im Zylinderkopp verteilt, ausbauen und die Löcher erweitern. Nur dazu den Motor wieder zerlegen? Und so habe ich das Problem vor mich hergeschoben, es kam der Kübel und einige andere Autos dazwischen. Schluß jetzt, es is einfach zu schade, daß sich der Wagen die guten 195/65/15 plattsteht. Ich habe das Problem in 2 Foren diskutiert. Vielleicht gehts ja auch ohne Demontage. Versuch Nummer 1 das in den Begriff zu bekommen. Wasser abgelassen, Thermostat ausgebaut, Spülmaschinentabs reingedrückt, Wasser aufgefüllt und ne Runde gefahren. Huh! Bei der Probefahrt war die Temperatur nach ner Weile schon besser. Soll es das schon gewesen sein? Ich bin noch skeptisch. nach der Fahrt das Wasser wieder abgelassen und austropfen lassen. Ok, war ne mittelbraune Soße, nich so appetitlich. Derzeit ist reines Wasser zum Spülen drin. So schnell kann man das ja nicht wechseln. Ich hab den Motor immer erst abkühlen lassen, bis ich kaltes Wasser wieder eingefüllt habe. Ich denke, ich gebe dem Motor noch ne Spülung mit Essig im Wasser gegen Kalk. Jetzt, wo ich mal drüber bin... Ach ja - das Lenkgetriebe ist grundiert. Das nur am Rande.

27.07.07

Permalink 10:15:19, von KLE E-Mail

Wie alles begann...

1999 fuhr ich noch im Alltag einen Benz 420SE W126. War schon ne richtig dekadente Karre für meine Verhältnisse. Bj 1987, damals also gerade mal 12 Jahre alt, geiles Schiff, aber da konnte man ja als Hinterhofpfuscher garnix mehr selbst dran machen und noch so neu. Ich ersoff damals förmlich in Arbeit und nach einer 56 Stunden Schicht permanent am Rechner entschied ich, ich muß mich belohnen. Also suchte ich den nächsten Wagten auf der Wunschliste, einen Buckelvolvo. Ein B18 sollte es schon sein und bitte fertig restauriert. Originalität stand nicht so auf erster Position, aber Style. Den ersten, den ich besichtigte war in einem 80er Jahre rot Metallic, hatte Recaros mit Netzkopfstützen etc. - mal abgesehen davon, daß das eine technische Grotte war, ne, der hatte auch keinen Stil. Also rief ich mal den Vorsitzenden des Buckelvolvo-Clubs an, ob der nicht einen guten Buckel wüßte. Er kannte einen, der so Verbrechen hatte, wie geschlossene Dehnfugen. Dinge, die mir wirklich vollkommen Wurst sind. Angerufen, ja, der Wagen ist noch da. Hingefahren, ja, so sieht mein Wunschvolvo aus, obwohl ich rot als Autofarbe eigentlich nicht mag. Der Motor war relativ platt, aber der Vorbesitzer versprach, einen anderen, guten Motor einzubauen. War übrigens ein B18 mit 2fach SU-Vergaser. Ist ein originaler 544 Sport. Wier einigten uns auf einen (zu hohen) Preis und ich gab ihm ein paar Wochen Zeit für den Motorwechsel. Der Termin verzögerte sich, aber irgendwann konnte ich ihn dann abholen. Neuer Motor, erst einmal nicht treten, schön langsam einfahren. Nach 1500km gab ich ihm dann mal die Sporen und fuhr mit dem Auto nach Köln. Hin und zurück waren das dann 3l Ölverbrauch. Wenn ich vom Gas wegging, war hinterm Auto eine riesige Qualmwolke zu sehen. Ficken. Beim Verkäufer beschwert, der gab mir die Telefonnummer von dem, der ihm den Motor verkauft hatte, angeblich als Super-Duper-Traummotor. Ich habe den angerufen und bekam als Antwort was in der Richtung: "Was will der Idiot eigentlich? Ich hab dem den Motor verkauft mit der Angabe, daß er läuft, mehr könne er nicht garantieren. Was will der bei einem Motor für 200,- DM auch erwarten?". Aussage gegen Aussage. Toll. Dann versprach mir der Vorbesitzer, es wären noch tausende Teile bei dem Auto bei von seinem Vorbesitzer, die er nur nicht abtransportieren hätte können. Da angerufen. "Wie bitte? Da sollen meine Teile noch dabei gewesen sein? Der spinnt wohl!" Eigentlich hatte ich schon fast mit der Antwort gerechnet. Ich telefonierte mit dem Typ sehr lange und irgendwann meinte er, er habe das Gefühl, der Wagen wäre bei mir in guten Händen und er finde, ich habe die Teile verdient, er schenkt sie mir. Hingefahren, Kasten Bier mitgenommen und dann eingeladen. Waren einige Teile, wie 2 Hauben vorne, einer hinten, Sitze, .... Obendrauf gabs das große Buckelvolvo-Buch, das damals schon vergriffen war und bei eBay Höchstpreise erzielte und der Autoatlas von 1964, der im Buckel lag beim Kauf. Tolle Sache, gibt noch wirklich nette Zeitgenossen, das stellte meinen Glauben an die Menschheit wieder her. Die Diskussionen mit dem Vorbesitzer stellte ich irgendwann ein, es brachte einfach nichts. Ich mußte mich damit abfinden, daß ich die zugesagten Radkappen, die historischen Sportsitze und was er mir noch versprochen hatte, nicht bekommen werde. Herr Carsten H. aus Offenbach - danke, Du Arsch! Komisch, daß man Dich seit Jahren nirgendwo mehr an nem Altvolvo Stammtisch oder Teilemarkt gesehen hat...

26.07.07

Permalink 13:08:36, von KLE E-Mail

Der Buckelvolvo

Wie jetzt? Der KLE hat sich noch ein Auto gekauft? Nein, der Buckel ist das Auto, das ich nach dem TL am zweitlängsten habe. Ums genau zu sagen seit 1999. Damals mächtig über den Tisch gezogen worden beim Kauf, ein paar Geschichten dazu werde ich hier nach und nach schreiben. Der Buckel hat eigentlich auch seine eigene Seite unter www.buckelvolvo.de - ja, das is meiner. Aber da stehen weniger Geschichten. Und da ich gerade beschlossen habe, endlich mal wieder was am Buckel zu machen, was ich schon jahrelang geplant habe, bekommt er eben hier auch ne Kategorie. Der Buckel ist übrigens auch der Anlaß gewesen, wie Monsterbacke und ich, also der Kern von Fusseltuning, uns kennengelernt haben. Ich hatte damals in der "VW Scene" eine Anzeige aufgegeben mit etwa dem Text "Suche Faltdach vom Käfer und jemand der es sich traut, in einen Buckelvolvo einzuschweißen." Ratet mal, wer das gemacht hat. Bei der Geschichte entdeckten wir, daß wir ähnliche Hobbies haben - neben dem Schrauben auch Flohmärkte und unsinniges Zeug sammeln und daraus entwickelte sich eine Freundschaft, ... Nur mal so als Illustration, wie lange ich den Buckel schon habe - erkennt Ihr den Wagen, der da links im Bild steht? Aktueller Stand ist: Das Teil fährt, bremst, leuchtet, alles im Lot. Nur das Lenkgetriebe ist morz ausgeschlagen, der Abgaskrümmer gerissen und der Motor wird zu heiß - alles Punkte, die es nicht unbedingt angenehm machen, den Wagen zu fahren. Zudem stehen hier seit ewigen Zeiten richtig geile alte Recaros aus den 60ern rum, die endlich mal eingebaut gehören. Also legen wir los! Ich hatte gestern das erste mal Schrauberunterstützung von Carsten, der sich etwas Wissen bei der Oldtimerei druffschaffen will. Sein erster Einsatz war an meinem Ersatzlenkgetriebe - das hat kein Spiel, aber war angerostet - beim Buckelvolvo sind Lenkgetriebe und Lenksäule eine Einheit. Carsten schwang Drahtbürste und Schleifpapier. Danach strich ich das Ganze mit Fertan. Das muß jetzt wirken, dann wird grundiert und angepinselt. Is ja im Motorraum, wir wollen es mit dem Finish nicht übertreiben - wichtig ist, daß es nicht mehr rostet.

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