Der Jägervari


Basis für den Jägervari ist ein 1978er LS Passat Variant. Den gab es sozusagen als Bonus zu einem Tauschgeschäft. Mit kleinem Budget aber viel Arbeit habe ich den Wagen restauriert und meinem Patensohn Maddin zum 18. Geburtstag geschenkt. Inzwischen weiterverkauft...

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  • 32BQP Inzwischen verkauft. Schicksal inzwischen ungeklärt.
  • WC Geschlachtet und verschrottet.
  • Emma Gegen die Basis der Leiche getauscht und inzwischen von anderen aufgebaut.
  • Jägervari Meinem Patensohn zum 18. Geburtstag geschenkt, inzwischen weiterverkauft.
  • Passat 474 Der 474. jemals gebaute Passat. In (hoffentlich) gute Hände weiterverkauft.

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04.06.09

Permalink 09:52:07, von KLE E-Mail

Ich bin mir nicht sicher, ob mir das gefällt...

Ich hab mich gestern bis in die Nacht mit meinem Job rumgeschlagen, aber die Zeit, einen Gestaltungsversuch für das Cockpit zu starten, habe ich mir genommen. Ich hab das "schnell" mal mit matt orangener Folie kaschiert. Schnell ist natürlich falsch. Bis man die ganzen Löcher sauber rausgeschnitten hat, vergeht schon ne gewisse Zeit. Ich hab sowas früher mit Billigfolie aus dem Baumarkt gemacht - was binnich froh, daß ich inzwischen auf Plotterfolien zurückgreifen kann. Die sind dünner und damit leichter zu verarbeiten und zudem sind die UV-stabiler und sollten sich bei Hitze nicht zusammenziehen. Ich muß sagen - ich weiß es ehrlich nicht, ob mich das Ergebnis überzeugt. Zum Wagen paßt es, ich fand aber früher zu bunte Cockpits in Prollkarren artgerecht, also prollig. Ich muß es eingebaut sehen und entscheide dann, ob ich es wieder abrupfe...

03.06.09

Permalink 10:37:43, von KLE E-Mail

Armaturenbrett abgeholzt

Eigentlich war das wichtigste gestern in der Werkstatt, die brunoxierten Stellen jetzt am Unterboden zu lackieren, damit da der Lackaufbau weitergehen kann, damit ich endlich Mike Sanders sauen kann. Is doof, daß das immer trocknen muß vor der nächsten Schicht. Das habe ich dann gestern auch gemacht. Die rote Farbdose stand gestern am nächsten ;-) Die Winterfelchn bekamen ihren zweiten Anstrich Brunox. Damit is die 1 Liter Dose Brunox alle, die ich neu aufgemacht hab am Anfang der Wiederbelebung des Varis. An den zwei Baustellen kann es dann das nächste mal weitergehen. Dann war da die Nebelschlußleuchte, die ich ja noch rumliegen hatte. Ja, das Kabel war richtig angeschlossen, der richtige Schalter am Armaturenbrett, also habe ich sie festgeschraubt und angeschlossen. Kein ausgefallenes Design, aber so waren die Nebellampen zu der Zeit eben. Den Autohaus Fickfrosch Kennzeichenhalter konnte ich mir nicht verkneifen. Sozusagen Pflichtprogramm. Wenn ich das mit dem Halter so sehe - das Kennzeichen sitzt VIEL zu hoch. Ist die Originalposition, aber das ist leider kontraproduktiv zu meinem bisherigen Design. Zu spät. Ich hätte die Kennzeichenleuchten verschweißen müssen und die Löcher der Kennzeichenschrauben verschließen. Nu isses aber schon lackiert und ich bin ehrlich: Ich hab keinen Bock mehr, das nochmals zu ändern. Und fürs H-Kennzeichen isses ja auch besser, solche Sachen original zu lassen. Vielleicht sehe ich das aber auch versöhnlicher, wenn die Stoßstange wieder dran ist. Ich hatte ja befürchtet, daß mein Fundus lückenhaft ist - ist er aber garnicht. Nach intensiver Suche fand sich dann doch ein Behälter für den Heckwischer. Urs braucht also nicht mehr kramen. War aber mein einziger - klar, hab ja auch erst einen 33er Variant geschlachtet. Eigentlich war es dann Feierabendzeit. Hatte ja den Abend mit Kais Fahrrad vertrödelt, aber irgendwie konnte ich nicht aufhören. Wenn man dann mal so im Drive ist... Also Armaturenbrett. Das Holzdecor war ziemlich verbleicht. Kenne ich eher vom Chrommodell. Gut, wär jetzt nicht so schlimm, hab einige gute, nicht ausgeblichene - aber Holz paßt zu dem Auto nicht. Also habe ich getestet. Geht das Holzdecor mit Verdünnung ab? Es geht! Gefällt mir aber nicht so. Ist fleckig geworden und ehrlich gesagt, auch etwas zu langweilig für meinen Geschmack. Ich hab das Teil jetzt mal mit nach Hause genommen. Leider paßt das nicht in meine Jungesellen-Spülmaschine, deshalb ist es jetzt in der Badewanne eingeweicht. Mal sehen, wie es nach einer intensiven Reinigung aussieht. Ich will auf jeden Fall noch irgendwas buntes draufzaubern. Sollte es im Grundton schwarz bleiben und die Stellen weiterhin fleckig wirken, blase ich es mit dem Plastiklack für die Türverkleidungen (hab 2 Dosen nachbestellt) nochmal schwarz über.

28.05.09

Permalink 09:40:38, von KLE E-Mail

Innen relativ nackisch

Eigentlich standen gestern in der Werkstatt zwei Dinge an: die entrosteten Stellen am Unterboden das 2. mal brunoxieren und Teile zusammenpacken, die ich beim Passattreffen vertickern will, um Platz zu schaffen bzw. Teile, die versprochen sind. Das ist aber nich abendfüllend. Brunox sauen? Da könnte ich doch mal die Winterfelchn machen. Gesagt, getan. Ich entschied mich für die Felchn vom "Hotel". Sahen schön schwul aus. Eine Felche ist die vom Reserverad des Hotels, deswegen silber. Eine zeigte Kampfspuren. Gut. Ich hätte einfach ne andere nehmen können. Hab noch n paar Felchn von dem Format, aber ich wollte es einfach mal probieren, die zu richten. Raushämmern ging nur bedingt und es fehlte einfach etwas Rand. Also Material aufschweißen - an der Stelle dichtet ja nix. Danach verschleifen. Geht doch. Wärs in die Hose gegangen, hätte ich die Felche eben in die Tonne gekloppt. So kommt sie zum Einsatz. Flex, Drahtbürstenaufsatz und gib ihm! Sandstrahlen wäre professioneller, kostet aber Geld, da ich keine Kabine hab, also muß es so gehen. Danach ne Dusche Brunox, das auch in die Vertiefungen gelaufen ist, an die ich mit der Drahtbürste nicht reingekommen bin. Und ab in die Ecke mit den Dingern. Das nächste mal gibts das zweite Brunoxkleid. Und dann gleich das offene Brunox nehmen und den eigentlichen Auftrag des Abends erledigen, die Roststellen am Unterboden brunoxieren. Und nu? Ok, Innenraum ausräumen. Rücksitzbank war noch die originale. Und die hats hinter sich - also der Stoff. Das is wie Papier, das könnte man mit 2 Fingern abreißen - auch auf der Sitzfläche. Da kommt die Sitzbank vom "Hotel" rein, den Stoff der Rücksitzbank aus nem Golf drüberimprovisiert. Macht ein Freund von mir. Ich weiß nicht, ob ich in dem Zusammenhang seinen Namen nennen darf, wird keine professionelle Arbeit, sondern einfach etwas angepaßt und drübergezogen, fertig. Ohne die Konturen, die die Bank im Golf hatte. Besser als die blaue Bank wirds allemal. Und Martin verzeih mir, aber das Geld für ein professionelles Beziehen der Rücksitzbank spare ich mir. Ich denke, das Geschenk is wirklich groß genug. Den vorderen Teil des Teppichs habe ich auch rausgerissen - die Plastikfläche unter den Fahrerfüßen ist zerissen. Auch da kommt der Teppich vom Hotel rein. Wenn mich noch einmal einer fragt, warum ich das Hotel geschlachtet habe, der hat bei diesen Aktionen nun die Antwort. Noch etwas anderes muß ich von dem Schlachter suchen: Den Behälter der Scheibenwaschanlage der Heckscheibe. Der fehlt. Bisher habe ich ihn aber leider noch nicht gefunden - ich meine aber, da war einer drin. Bin mir aber nicht 100% sicher. Wenn nicht, muß ich Urs mal anfragen, der hat ja auch diverse Varis geschlachtet. Warndreieck stammt aus dem Teilepaket von Lars, wenn ich mich recht entsinne. Verbandskasten muß sich der Kerl selber kaufen. Zum TÜV lege ich geschwind meinen rein. An was man alles denken muß... Das Reserverad hat auch seinen Platz gefunden - besagtes 4. Rad vom Hotel, weil da der Reifen noch nett Profil hat, Radschlüssel aus dem schwarzen 32B Schlachter, Wagenheber war der erste, den ich gefunden habe, der aus nem Passat 35i, den ich mal geschlachtet hab. Egal, der hebt auch und steht vermutlich auch stabiler, als die aus Passat 32/33/32B. An die Reserveradmulde muß ich nicht mehr, die kann zu. Den restlichen Innenraum habe ich leer. Ich hab sogar mal gesaugt. Ich fand viel Sand, Schleifreste, Reste der Rostfördermatten unterm vorderen Teppich, die ersatzlos gestrichen werden, ... Von Innen kommt man jetzt gut an die Servicelöcher der Schweller - keine Ahnung, ob die dafür gedacht sind, aber durch diese Locher innen, die mit Klebeband verschlossen sind (kein Witz) kommt man gut ins Schwellerinnere für den Einsatz von Mike Sanders Korrosionsschutzfett. Und davon bekommt der reichlich, soll ja nicht weiterrosten und auch im Winter gefahren werden. Und die Winter in Oberfranken sind nicht von Pappe... Vorher sollten aber erst alle Lackarbeiten abgeschlossen sein - die besagten am Unterboden. Auf Fett hält der Lack so beschissen - eigentlich garnicht...

27.05.09

Permalink 00:46:17, von KLE E-Mail

Der KLE und der Jägermeister

Da ich mal einen Abend für meine zwei Firmen arbeiten mußte und nicht in die Werkstatt konnte, mal ein kleiner Exkurs im Fusselblog. Der Jägervari, der Jägerkübel - warum verdammt nochmal eigentlich Jägermeister? Nun, ich sammle seit Jahren so ziemlich alles zum Thema Jägermeister. Das hat neben dem Umstand, daß ich vermutlich schon einen an der Klatsche habe auch n paar andere Hintergründe. Gut, ich liebe die Farbe orange, aber als Grafiker ist auch die Werbegeschichte interessant. Jägermeister war die erste Firma mit Trikowerbung in der Bundesliga. Sie verwendeten damals ein Hintertürchen, sie machten einfach den Hubertushirsch zum Vereinslogo von Eintracht Braunschweig gemacht haben. Oder die Anzeigenkampagne "Ich trinke Jägermeister, weil ...", die nicht über Monate, Jahre, sondern Jahrzehnte ging. Und jede Anzeige erschien nur einmal und wurde durchnummeriert. Wenn an einem Tag mehrere Zeitschriften erschienen mit einer Anzeige von Hörnerwhiskey, dann waren es verschiedene. Und nicht zuletzt: Die Firma hat es geschafft den Sprung vom Altherrengetränk zum Szenegetränk geschafft. Ach ja - trinken tu ich das Zeug auch ganz gerne ;-) Da ich nun seit einigen Jahren sammle, ist so einiges zusammengekommen. Hier einmal ein paar Eindrücke: Ich lebe quasi in einem Museum. Da is so die eine oder andere Vitrine. Übrigens, die bekannten Reagenzgläser bei Promotions sind keine deutsche Erfindung, genau, wie die Jägerettes. Die Idee stammt aus Amerika, die ursprünglichen Reagenzgläser steckten in einem Schaumstoffblock. Jägermeister stellte früher noch einige andere Schnäpse her - hier ein paar Beispiele. Gab viele mehr, heute stellt die Mast Jägermeister AG nur noch zwei Schnäpse her: Jägermeister und Schlehenfeuer. N paar verschiedene Flaschenformen habe ich auch zusammengetragen. Es gab übrigens auch ne runde Flaschenform. Hat eine einfache Erklärung: Die eckige Flasche paßte nicht in jede Gastronomiekühlung. Natürlich habe ich auch von der Anzeigenkampagne ein paar - zwei Leitzordner voll. Mein Lieblingsstück ist ein Werbeaufsteller aus den 60ern - heute würde man mit sowas keinen Tropfen Schnaps mehr verkaufen. Die Firma Jägermeister weiß übrigens von meiner Sammlung. 2001 war ich zusammen mit einem befreundeten Sammler dann auch von Jägermeister eingeladen. Also ab nach Wolfenbüttel. Das Werk haben wir auch besichtigt. Geführt hat uns damals der damalige Vorstandsvorsitzende Hasso Kaempfe (Bild Mitte). Im Hintergrund sieht man: Auch die gestrichenen Rohrleitungen im Jägermeisterwerk sind in RAL 2004 Jägermeisterorange lackiert. Im Lager, wo abgelehnte Werbegeschenke und auch alte Promotionartikel gelagert werden, war ich auch - da hat uns der damalige Werbeleiter geführt. Übernachtet haben wir im Jägermeister Gästehaus. Den Zimmerschlüssel, oder zumindestens den Anhänger hätte ich gerne geklaut ;-) Die ganze Sammlung ist natürlich nicht auf den Bildern zu sehen - aber ich denke mal, ihr habt jetzt nen Eindruck, warum ausgerechnet im Jägermeisterdesign...

26.05.09

Permalink 10:39:16, von KLE E-Mail

Hört das denn nie auf mit dem Rost?

Ich bin langsam echt genervt mit der braunen Pest an dem Vari.... Aber der Reihe nach. Gestern war ich gerne in der Werkstatt - draußen war mir das Wetter schon fast nen Ticken zu schwül. Da isses sehr angenehm in ner Halle ohne Fenster. Als erstes habe ich die Türverkleidungen umlackiert. Die waren ja blau - das paßt nun garnicht mehr und schwarze Türpappen aufzutreiben is nicht leicht. Also umfärben. Ich hab dazu speziellen Lack genommen für Kunstleder. Gibts so zu kaufen. Meine war aus dem Ami-Zubehör, gibts aber auch von den üblichen Verdächtigen, wie Foliatec. Ich hatte auch zwei Dosen davon - nur habe ich in meiner Wohnung nur eine davon gefunden. Wer meine Wohnung kennt, wird das kaum wundern ;-) Ich habe alle Verkleidungen geschafft. Das Ergebnis überzeugt mich aber nicht, das hat matte und seidenmatte Stellen, ist wahnsinnig fleckig. Da gehört mehr Lack drauf - ich muß die zweite Dose suchen. Verdammte Hacke. Dann ging es unters Auto. Da hatte es beim rumfassen um die Schwellerkante geknirschelt unterm UBS. Ein bissi Stochern und das Fluchen anfangen. Da steckt Rost - das ist das Bodenblech unter der Fahrertür zum Schweller hin. Hilft nix, Flex her mit dem Drahtbürstenaufsatz. Die Rostspuren wurden länger und länger, irgendwann dann heiles Blech. Typisch: Gammel unter der Dichtmasse. Ist angefressen, aber alles noch fest. Das Schweißgerät kann aus bleiben. Hab das noch weiter geschliffen und dann brunoxiert. Schmeißt mich wieder nach hinten. Ich muß ja nochmal brunoxieren, dann Decklack, dann Dichtmasse und zuletzt UBS - vorher will ich nicht mit Mike Sanders sauen an den Stellen. Bedeutet so lange kann ich innen den Teppich nicht verlegen. Schöne Scheiße. Apropos schöne Scheiße - auch hinten war mir noch ne Stelle aufgefallen beim Anbringen der Stoßstange. Ich habe echt überlegt, da jetzt einfach UBS drüberzujauchen, konnte mich aber beherrschen. So weit es ging entrostet und brunoxiert. Eine Durchrostung habe ich auch noch gefunden , bzw. von der wußte ich noch, hatte ich aber noch ausgelassen, weil ich so ungeduldig aufs Lackieren war. Der Stoßdämpfer hinten links. Gedämpft hat der noch anständig, aber der Staubschutz war definitiv am Ende. Ein teil war abgerostet und runtergerutscht. Schön, wenn man Durchrostungen einfach wegschrauben und ersetzen kann. Auf der anderen Seite ist ja ebenfalls schon ein neuer drin. Hatte ich mal günstig bei eBay geschossen. In den Radkasten kam dann auch noch ein Schwung UBS. Ich mag das nicht, wenn in den Radkästen Farbe zu sehen ist. Weiter auf der Beifahrerseite. Da habe ich die Türdichtungen von Lackspritzern befreit und eingesetzt, auch die Alueinstiegsleisten sind wieder am Platz. Da is noch Raum für viel Feintuning. Die Dichtungen rund um die Scheiben haben etwas Farbe abbekommen, die muß z.B. noch ab, sonst siehts gepfuscht aus. It's a long way to Tipperary...

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